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Parteiamtliche Tageszeitung
Des Amtsblatt des Regierenden Bürgermeister d er Freiem Hansestadt Bremen
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der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsbiatt des Reichsstatthalters in Oldenburg und Bremen
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Mittwoch, den 24. Mai 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
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bis Donnerstag 19.15' sch5-ö-on". Der Tobis ler Hauptrolle der weit Akrobat Clown Charlie erner Karla Thahody. loenbock. Käthe Dyck- f Jugendliche verboten. Ritterhude. Dienstagu. : „Die unheimlicheWand* Alex Roscher“ mit Rud. ineliese Reinhold, Oskar ir Jugonrllicbe verboten .ichtspiele Vegesack, lienatag bis Donnerstag 5. 5.1 Anfang 19-15 T hr »rauffiihrnng: "Bruder* Ein Film um Ferdi- mund nach Motiven des ,Pa leg ich meinen Ho- Hauptdarsteller Marthe Tans Holt, Paul Horp- u die neue Wochenschau.
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Deutsdie sollen Sklaven der Sowjets sein
London begiüßt den Bolschewistenplan, Deutschlands biologische Grundlage zu untergraben
Eigener Bericht
Zürich, 23. Mai. Wie der Lon- djjer Korrespondent der Schweizer Zeitung lat" berichtet, bestätigt die englische Wochenzeitschrift „Time and Tide", daß j er sowjetische Botschafter G u s e w im fiaen der Sowjetregierung in London iiien Plan vorgelegt hat, Wonach nach lioer eventuellen Kapitulation nicht nur die deutsche Armee, sondern auch ein Teil der tbrigen Bevölkerung Deutsch lands zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion verschleppt werden sollen, pie englische Wochenzeitschrift „Time lid Tide“ greift damit die schon vor eini- m Wochen vom „Observer" veröffentlichte Erklärung Gnsews auf, wonach die deutsche Wehrmacht in Zwangsarbeiter- bataillone für die Sowjetunion zusammenwerden soll und ergänzt sie noch, tasew habe dazu erklärt, so schreibt das Halt, daß Moskau die Haltung der West- lichte in dieser Frage als Prüfstein ihrer Au f r i c h t i g k e i t betrachte. Die englische Zeitschriit begrüßt den Plan der. Sowjets, Millionen kräftiger Deutscher für Sklavenarbeit in der Sowjetunion zu rekrutieren, als den geeigneten Weg, um die deutsche Bevölkerungszunahme auf diese Weise einzu dämmen und so iie biologische Grundlage . des deutschen Volkes zu untergraben.
Die Quelle dieses bolschewistischen Ver- ilavungsplans, den der Sowjetbotschafter Gusew in allen Einzelheiten ausgeheckt rat, die englische Wochenschrift „Time and iide", ist ein durchaus ernst zu nehmendes :;at. Es kann also nicht die Rede davon ein. daß der sowjetische Plan zur Versteppung von Millionen deutscher Män- üi und Frauen in die Zwangsarbeit unter Wschewistischer Knute nur die Ausgeburt "Gehirne von „Ueber-Vansittarts" oder Bischen Sowjetjuden ist, nein, dieser k nimmt regelrechte Form an. . fee kalte, auf die biologische yernich- i-S des deutschen Volkes abzielende Ab-' ficht stammt ja auch nicht von heute. Schon vor mehr als einem halben Jahr er- ' man durch die schwedische Presse,
daß bolschewistische Wirtschaftler den Plan vertraten, zehn Millionen deutsche Arbeiter für mindestens zehn Jahre nach der Sowjetunion zu verschleppen. ^ Dazu sollten sogar deutsche Industrieanlagen dorthin ver- p f 1 a n z t werden. Ein sehr bekannter und einflußreicher britischer Gewerkschaftspolitiker, Sir Ingram, erklärte sich damals mit diesem Plan völlig einverstanden mit der Begründung, daß England und die USA sich durch eine solche Maßnahme der lästigen industriellen Konkurrenz Deutschlands für
lange Zeit entledigen könnten. Der Plan Gusews, der der „interalliierten Europakommission" nun in greifbarer Form vorliegt, wird demnach von englischer und nordamerikanischer Seite gebilligt.
•Die Absicht der biologischen Vernichtung des deutschen Volkes geht aber noch weiter, vor etwa einem halben Jahr bestätigte wieder eine englische Wochenschrift, die ..Sphere“, daß die Sowjets beabsichtigen, Millionen deutscher Kinder zur Zwangsarbeit in der Sowjetunion zu „mobilisieren“. Die englische Wochenschrift
hat diesen teuflischen Plan ohne ein Wort der Einwendung veröffentlicht. Damit hat sie sich selbst und die englische Plutokraten- kaste, deren Interessen sie vertritt, als 'Ult den Absichten Stalins völlig einverstanden demaskiert. England ist offenkundig auf das bolschewistische Niveau hinabgerfünken und wirkt an den Plänen Sjalins widerspruchslos mit. Man vergißt allerdings in England über diesen Haßgesängen, daß zwischen solchen Plänen und ihrer Ausführung die deutsche Wehrmacht steht.
Anglo-Amerikaner treten das Völkerrecht mit Füßen
Systematische Angriffe auf unter dem Schutte des Roten Kreuzes sfehenc/e Einrichtungen
Bahnhof Florenz'
dnb. Berlin, 23. Mai. Die Angriffe anglo-amerikanischer Flugzeuge auf deutsche Lazaretteinrichtungen nehmen in der letzten Zeit dermaßen überhand, daß es dem Oberkommando der Wehrmacht notwendig erscheint, eine Anzahl der flagrantesten Völkerrechtsverletzungen dieser Art durch die britische und nordamerikanische Luftwaffe zur Kenntnis der Weltöffentlichkeit zu bringen. Es handelt sich bei den nachstehend aufgeführten Fällen nur um ein- wandfrei festgestellte Verstöße gegen das Völkerrecht Innerhalb von drei Monaten.
Am 24. Januar 1944 mußte der deutsche Heeresverbandsplatz Villa Latina wegen starken Beschusses aufgegeben werden.
Am 9. Februar 1944 Beschuß auf Krankenwagen bei Guardapassi, östlich Aprilia.
Am 17. Februar 1944 Bombenvolltreffer eines Jagdbombers auf Krankenwagen.
Am 19. Februar 1944 Angriff auf Flugzeugen auf einen Krankenwagen auf der Straße Castell Romana—Castell die Leva.
Am 22. Februar 1944 Tieffliegerangriff auf Krankenwagen.
Am 3." März f944 Tieffliegerängriff gegen 14 Uhr auf Krankenwagen zwischen Gaili- cano und der Via Casolina.
Am 11. März 1944 Bombenangriff auf
einen Lazarettzug im Rifredi.
Am 17. März 1944 Tieffliegerangriff auf Krankenwagen einer Sanitäts-Kompanie, 6 Kilometer vor Todi.
Am 20. März 1944 Tieffliegerangriff auf eine Sanitätskolonne auf der Via Tiberina, kurz vor San Gemini.
Am 28. März 1944 Feuerüberfall auf eine Krankenträgertruppe einer Sanitäts-Kompanie.
Am 30. März 1944 Tiefangriff von zehn USA.-Flugzeugen auf Krankenwagen einer Sanitäts-Abteiiung auf der - Straße Rom— Tefni, 15 Kilometer nördlich Rom.
Am 2. April 1944 Angriff von zwölf Jagdbombern ' auf Krankenwagen auf der Via Cassia bei Bracciano.
Am 3. April 1944 Tieffliegerangriff von vier Flugzeugen auf einen Verbandsplatz bei Pico, 23 Kilometer südwestlich Cassino.
Am 8. April 1944 Tieffliegerangriff auf ein Verwundetentransportauto etwa 40 Kilometer nördlich Rom. ■
Am 10. April 1944 Angriff auf einen Laza- rettzüg, südlich Terontbla, Gegend Transi- mehischer - See; durch sechs Zerstörerflugzeuge mit Jagdschutz.
Am 11. April 1944 erneuter Tieffliegerangriff auf einen Lazarettzug.
Auch bei Nettuno schwere Kämpfe
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Jnb. Führerhauptquartier, & Mai. Das Oberkommando der Wehr- Ji cbt gibt bekannt:
J® landekopf von Nettuno steigerte Feind seine Artillerietätigkeit in den *en Morgenstunden des heutigen Tages w zum Trommelfeuer. Unter Einsatz von kMachlfliegern sowie starken Infanterie- Fänzerkräften trat er sodann südwest- W und westlich Aprilia und im Ab- ™e>lt Cisterna — Liltoria zum An- ™ an. Die Kämpfe sind in vollem Gange.
fn der Siidfront wurde ein Versuch des «des, sich in überraschendem Vorstoß in «Besitz von Terracina zu setzen, ver- 8®, Nordöstlich Terracina konnte der ! äüer sich in den Besitz einer Höhe setzen. "Schwerpunkt der Großangriffe lag auch :i lern im Abschnitt Lenola — Ponte- trv o und bei Piedimonte. Unsere Weren Truppen warfen den mit starken . üterie.' und Panzerkräften nach heftiger erie- und Jagdbombervorbereitung' an- "knden Feind in harten Kämpfen zurück ragten ihm schwere Verluste zu. Wo einzelnen Stellen örtliche Einbrüche *Sen, wurden diese abgeriegelt oder im | en stoß bereinigt. Besonders erbittert die Kämpfe hei Pontecorvo und bei onte. Alle durch stärkstes Artillerie- un| i rollenden Fliegereinsatz unter- '■ Durchbruchsversuche des Feindes en dort im zusammengefaßten Werfer- rtiMeriefeuer zerschlagen. Die in die- Abschnitt eingesetzten Truppen unter Hehl des Generals der Gebirgstrupnen P|, stein haben sich in den taqelan- eßweren Kämpfen hervorragend ge- und besonders ausgezeichnet.
'%h° 5ten verIief der Tag bei gerinqer Norf ^"fupitätidkeit ruhig. Nach Säube- S,,j aer Flußschleife am unteren D n j e s t r Met r t Käm P fe südlich Dubosari be- %J n L anterie - um * Panzerverbände zer- n hier, von den deutsch-rumänischen testi'f Und SeRlachtfliegern hervorragend “lsio?i ' n ’ e i' rere sowjetische Schützen- k V m<i eine Panzerbrigade. Der Feind " olle blutiqe Verluste und verlor ii 5 t, em 2000 Gefangene, 47 Panzer, 71 Gern 'ly 1 amfangreiches Kriegsmaterial. ir|,t . eflerverband führte in der letzten ' sh Angriff genen den Bahnhof
t .°* auf der nördlichen Krim, an<lp und
besonders in Wohnvierteln Schäden und Verluste unter der Bevölkerung. Bei schwierigen Abwehrbedingungen wurden 22 feindliche Flugzeuge abgeschossen, ln der vergangenen Nacht griffen britische Bomher mehrere deutsche Städte an. Besonders in Dortmund und Braunschweig wurden Schäden in Wohngebieten und Per-
Portsmouth bombardiert
sonenverluste verursacht. Luftverteidigungskräfte vernichteten 46 viermotorige Bomber.
Starke Verbände schwerer deutscher Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht erneut den britischen Hafen Portsmouth an. Ausgedehnte Brände und Zerstörungen wurden in den Zielräumen beobachtet. Schnelle Kampfflugzeuge setzten die Bekämpfung von Einzelzielen in Ostengland fort.
Am 12. April 1944 Tieffliegerängriff auf Krankenwagen auf der Fahrt von Aqua- sparta nach Civita-Castellana.
Am 12. April 1944 Tieffliegerangriff auf einen Lazarettzug. '
Am 13. April 1944 Tieffliegerangriff auf eine Sanitätskolonne auf der Straße etwa 2 Kilometer nördlich Monte Varchi.
Am 14. April 1944 Tieffliegerangriff auf eine Krankenwagenkolonne bei Monte Varchi, 40 Kilometer südlich Florenz.
Diese Aufstellung schließt mit dem 14 April. Seit diesem Tage haben sich die Ueberiälle der Anglo-Amerikaner auf Lazarelteinrich- tungen fast täglich wiederholt. Wie sich aus der Anhäufung der Völkerrechtsbrüche seit dem 2. Apiil ergibt, sind die anglo- amerikanischen Angriffe auf unter dem Schutz des Roten Kreuzes stehende Einrichtungen und Transporte geradezu System geworden. Kein Verbandsplatz, kein Lazarettzug und kein Verwundetentransport ist mehr sicher vor den Ueberlällen anglo amerikanischer Flieger. In allen Fällen waren die angegriffenen Ziele durch die Zeichen ries Roten Kreuzes weithin sichtbar gemacht.
Die Briten und Nordamerikaner geben sich im übrigen auch gar keine Mühe mehr, die von ihnen beabsichtigte Völkerrechtsverletzung abzustreiten. So wurde am 7 Mai, vormittags gegen 10 Uhr, auf der Straße etwa einen Kilometer südöstlich San Apol- linaro ein deutscher Sanitäts-Kraftwagen, der den Anglo-Amerikanefft als Sanitäts- Fahrzeug bekannt war, sogar durch n o r d a m e r i k a n i s c h e Artillerie unter Feuer genommen.
Die systematischen Ueberfälle britisch- nordamerikanischer Flugzeuge auf deutsche Lazaretteinrichtungen liegen auf einer Linie mit den Angriffen auf Lazarettschiffe von denen in letzter Zeit allein vier, nämlich die „Wiril“, die „Hailaren“, die '„Emble" und die „Christina“ Ziele anglo-amerikanischer Bomben- und Bordwaffenangriffe waren.
Festes Vertrauen in den Sieg der Dreierpaktmächte
Telegrammwechsel zwischen dem Führer und dem Duce zum 5 Jahrestag des Achsenbündnisses
dnb. Berlin, 23. Mai. Aus Anlaß des 5. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-italienischen Freundschafts- und Bündnispaktes fand ein Telegrammwechsel zwischen dem Führer und dem pY ce statt. Der Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop und der D u c e sowie der Unterstaatssekretär im italienischen Außenministerium M a z z o 1 i n i tauschten ebenfalls Telegramme aus.
Der Führer richtete an den Duce folgendes Telegramm:
„Duce! In dem vor fünf Jahren abgeschlossenen Freundschafts- und Bündnis- nakt haben unsere beiden Völker ihren Willen bekundet, für alle Zeit zur Wahrung und Sicherung ihrer Lebensrechte in Freundschaft und Eintracht zu- sämmenzustehen. Im Gedenken diese geschichtliche Stunde übermittle Ihnen, auch im Namen des ganzen sehen Volkes, meine aufrichtigsten herzlichsten Grüße und Wünsche.
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im-Ende dieses schicksalhaften Kampfes der ; i e q der Dreierpaktmächte als
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U “yerhauptquartier, 23. hem,.. ^ihrer verlieh am 14. Mai das te|q es ZHm Ritterkreuz des Eisernen **Bdeu r a " °Rerst Fritz Müller, Kom bittre,,' nes r 8einisrh-westfälischen Gre- i iy!? lents ' als 477. Soldaten der deut-
"ehrmaclit.
an ich deut- und Zugleich
gebe ich meiner unbeirrbaren Gewißheit Ausdruck, daß ungeachtet aller Schwierigkeiten, die es zu' überwinden gilt, am
Sieg
sicherste Gewähr für eine _
•freie Zukunft unserer Völker stehen wird.
Adolf Hitler.“
Das Telegramm des Duce an den Führer hat folgenden Wortlaut:
Zum Jahrestag der Unterzeichnung des Freundschafts- und Bündnispaktes zwrschen dem nationalsozialistischen Deutschland und dem faschistischen Italien, die durch gemeinsame Ideale geeint und durch den Willen, den ihnen vom Schicksal vorgezeichneten Weg bis ans Ende zu gehen, verbunden sind, möchte ich Ihnen, Führer erneut auch im Namen der italienischen Sozialrepubhk den tiefen Glauben an ^ en ,“ 1 ® g .f er Waffen des Reiches und seiner Verbündeten aussprechen, während die neuen Formationen des republikanischen Italiens im Begriffe stehen, sich für die gemeinsame Sache einzusefzen Mussolini. 1
Reichsaußenminister von Ribbentrop oraphierte dem Duce:
Zum 5. Jahrestag dei
des deutsch-italienischen
meine^aufricht'ig'sten upd herzlichsten Grüße
tele
Unterzeichnung Freundschaftsich Sie, Duce,
entgegenzunehmen. Es ist .heute mehr denn je meine Ueberzeugung, daß der schicksalhafte Kampf für Europas Freiheit mit unserem Siege über den gemeinsamen Feind enden und damit einer glücklichen Zukunft unserer Völker den Weg bereiten wird."
Der Duce richtete an den Reichsaußenminister fQlgendes Telegramm:
„Aus Anlaß der Wiederkehr des Tages, an dem zwischen unseren beiden Ländern der Freundschafts- und Bündnispakt abgeschlossen wurde, möchte ich Ihnen, Exzellenz, die Versicherung abgeben, daß das republikanische Italien fest im Glauben seinen Weg an der Seite des befreundeten Deutschlands bis zu jenem Siege fortsetzen wird, der den zähen, heldenhaften Willen des Reiches und seiner Verbündetem zu einer gerechten und besseren Welt krönen wird."
Der Reichsaußenminister sandte an Unterstaatssekretär Mazzolini folgendes Telegramm:
„Anläßlich des Tages, an dem sich der Abschluß des deutsch-italienischen Freundschafts- und Bündnispaktes zum fünftenmal jährt, sende ich Eurer Exzellenz meine aufrichtigsten Grüße und Wünsche. Den vereinten Kräften unserer Völker wird es — dies ist meine feste Ueberzeugung — zusammen mit unserem japanischen Verbündeten gelingen, den endgültigen Sieg davonzutragen."
Mazzolini telegraphierte an Ribbentrop: „Anläßlich der .Wiederkehr des historischen Tages, an dem die Gemeinsamkeit des Schicksals zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und dem faschistischen Italien hergestellt wurde, möchte ich Ihnen, Exzellenz, meinen Glauben an den Sieg und meinen Willen, begeistert an der Mission der Kultur und Gerechtigkeit mitzuarbeiten, zu der unsere unsterblichen Länder mit ihren Verbündeten berufen sind, erneut bestätigen."
Der Schicksalsweg der Achse
Feie/stunde am iüniien Jahrestag des Bündnispaktes
dnb. Berlin, 23 Mai. Anläßlich der fünften Wiederkehr .des deutsch - italienischen Freundschafts- und Bün'dnispaktes fand eine Feierstunde statt, an der in Vertretung des Reichsministers des Auswärtigen von Ribbentrop der Staatssekretär des Auswärtigen Amtes von Steengracht, der italienische Botschafter Filippo A n f u s o , zahlreiche Vertreter der faschistischen Organi sationen sowie von Staat, Partei und Vtjjehr- macht teilnahmen. Die Feier wurde eingeleitet von Musikvorträgen der italienischen Meistergeigerin Fina Carnrrelli.
In seiner Begrüßungsansprache hob der Präsident der deutsch-italienischen Gesell Schaft, Staalsminister Dr. Meißner, hervor, daß der deutsch-italienische Bündnis pakt vom 22. Mai 1939 auch heute eine lebendige Wirklichkeit sei, da er auf einer geschichtlichen Notwendigkeit und auf dem revolutionären Lebenswillen zweier iunger Völker begründet sei. Der stärkste Garant dieser Kampfgemeinschaft sei die in harten
Proben bewährte Freundschaft des Führers und des Duce.
Der Leiter der kulturpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes, Professor Dr. Six, zeichnete in großen Linien die Geschichte der für die europäische Kultur entscheidenden deutsch-italienischen Kulturbeziehungen. Aus dem gleichen Schicksal des Kampfes gegen Ueberfremdung aus Ost und West sei die Achse des Kontinents entstanden und das europäische Kulturbewußtsein geprägt worden, nicht aus Vermischung, sondern gerade aus ständiger und lebendiger Spannung zwischen Germanentum und Romanentum.
Botschafter A n f u s o betonte, daß die besten Kräfte Italiens nach der schweren durch den Badoglio-Verrat heraufbeschworenen Krise heute mehr als je entschlossen seien, ihre durch den vor fünf fahren abgeschlossenen Freundschafts- und Bündnis- pakt eingeganqenen Verpflichtungen einzu lösen, auch gegen die Kräfte in Italien, die sich dieser Verpflichtung nicht mehr erinnern wollen. I
Eltern im KLV.-Lager
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Zum i\Jult(trlag hatte ihe Reiclisjugeiulfuhrung wieder einigen tausend Eltern die Möglichkeit gegeben . ihre aus den Luflnot gebieten in Kinderlandverschickungslagern untergebrachten Jungen und Mädchen zu besuchen. Der Mutter • tag 1941 wurde somit fiir die Mütter ein 6c- soliderer Festtag, 1 und auch Bremer Ellern lionnten sich davon überzeugen, daß ihre Kinder gut untergebracht sind und daß alles getan wird , sie zu guten deutschen Menschen zu erziehen. Froh und■ glücklich verbrachten die Ellern mit ihren Kindern die Tage des Zusammenseins. Im Hintergrund unseres Bildes die L nlerhunft der Kinder ..
Scherl-Bilderdienst (Iloffmann)
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Prof. Dr.
Von
Johann
von Leers
Neben den offiziellen jüdischen Vernich- tungs- und Ausrottungsparolen versucht die unterirdische anglo-amerikanische Agitation clem deutschen Arbeiter immer noch vor- zureden, England und USA. verträten „die Freiheit . Die völlig erfolglosen englischen Gewerkschaften, die das elende Slum-Dasein und die Wohnungsnot der englischen Arbeitermassen, die klägliche Unterbezahlung und die von Rachitis und Mangelkrankheiten gepeinigten „depressed areas", die Notstandsgebiete Englands, niemals bessern konnten, möchten geradezu den Eindruck Erwecken, als seien sie das Ideal einer Arbeitervertretung. Auf der anderen Seite versucht hier und da aus übelwollenden neutralen Kreisen getarnte bolschewistische Agitation dem deutschen Arbeiter einzureden. er habe „im Grunde nichts zu verlieren". Für den „kleinen Mann" sei es gleichgültig, wie immer der Krieg ausgehe, er müsse in jedem Falle arbeiten.
Beide- Agitationsmethoden können im Grunde nur auf völlig blinde Menschen wirken. Wie ist die Lage wirklich? Was hat der deutsche Arbeiter zu verlieren?
Der Gegner hat es oft genug als sein Ziel proklamiert, das ganze deutsche Volk zu vernichten. Wer sein Leben im Fall eines Sieges des haßerfüllten Gegners nicht im jüdisch-bolschewistischen Blutrausch verlöre, dem wurde schon tausendfältig und ganz ungeschminkt ein grauenhaftes Skla- vendasein in Sibirien oder unter der Knute des piutokratischen Menschenschinders an- gekundigt. Wie ernst es unseren Feinden damit ist, beweist der systematische anglo- amerikanische Bombenmord ebenso gründ- HpH wie das sadistische Menschenschlachten jüdischer Kommissare in dem vom Bolschewismus zurückeroberten Gebiet.
Ueberall in der Welt bestand das Problem, daß infolge gesteigerter Maschinenverwdn- dung und Rationalisierung ein großer Teil der Arbeiter überflüssig erschien, die Kraftmaschine Mensch durch den Motor verdrängt und als unverwertbar abgestellt war. Ueberall bestand Arbeitslosigkeit. Nur in Deutschland war es gelungen, die Arbeitslosigkeit von sechs Millionen Menschen glatt zu beseitigen und eine Vollbeschäftigung zu schaffen, die zum erstenmal den breiten Massen zunutze kam.
Wir sind der erste Staat, der die Vollbeschäftigung als politisches Staalsziel auf- slellte und erreichte. Bei uns gab es schon im Frieden keine industrielle. Reservearmee mehr.
Neben die Vollbeschäftigung hatte der Nationalsozialismus die Dauer beschäfti- gung gesetzt. Mit der Auflösung der Kias- enkampforganisationen und dem Ende von Streik und Aussperrung hatte er nicht nur viele Millionen Arbeitsstunden für dieVoiks- gtsamtheit erspart, sondern auch durchgesetzt, daß jeder, der einmal Arbeit hatte, sie dauernd hatte. Damit aber stiege, die Sparguthaben und stieg die Wohlhabenheit. Ein eingefleischter Bolschewist mußte mit Entsetzen feststellen, wie sehr die deutsche Arbeiterschaft anfing, zu „verbürgerlichen", d. h, wie die Arbeiterfamilien neue Möbel mschafften, Sparguthaben anleaten und zu persönlichem Wohlstand zu korrtmen begannen. Halten wir nur dreißig Jahre lang in ■>ihe und ungestört die... Arbeit durchsetzen können, so hätte jede deutsche Arbeiterfamilie neben ihrem Tagesverdienst ein schönes und behagliches Heim und ein solides Sparguthaben erreichen können. Ausgehennd von der Erkenntnis, daß ohne