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parteiamtliche Tageszeitung
Amtsblatt des Regierenden Bürgermeiaters der Freien Hansestadt Bremen
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14. Jahrgang
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblatt des Reichssiatihaliers in Oldenburg und Bremen
Dienstag, den 16. Mai 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
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per Krieg - Riesengeschäft der Wallstreetjuden
Roosevelts Vertrauensmann schreibt: „Wir könnten bereits heute das britische Empire zerbrechen“
f£ffige auf. Dies gilt selbst für ler-ft.Li‘ »‘•- Fril *-W«ih«bthältnis zu England, wobei mit immer
Städtespiele: Wien - äegen München 4:lj
piahlbericht unserer Berliner Schriftleitung »Berlin, 15. Mai. Die Yankees le- , 0 s j C h heute keine Schranken mehr in ihrer letzten Raubabsichten
Vertrauensmann Roose- e y , in der Zeitschrift so könnten wir b e - das britische E m -
Fehler-Punkte Bisch °# IWMLÜi' U" Worten Zll 9 estanden wlrd - was es 1 Fehler-Punite' Kar ' Lllich mit der vielbesungenen angel-
6 'FuWer-Punkte. WalT Wawe ' l^ iW" Freundschaft auf sich hat Perbandt (Hörde 04 ] 5 u u Sewi 'M' ftp vir wollten , so erklärt soeben erst Heiurich Echterhot i <k L r iournalistlsche 1
Punkte, 3. Gefr. WalÄ^ dä,1 "'l itl * Einest Lin dl
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Petpr /\x^ ie ^ ern 0 Fehler Pn eit s heute
. (Neuaub >ug), 3. Röthgen (wÄ 1 , 1, j l( zerbrechen. Das Leben und die
_ -- it([ heit dreier seiner Dominien und eini-
Polizei I 22 |n^ARTv er * auUll WMricl. up » seiner Kolonien hängt mehr von Wa- -Polizei I £28 A pIiy;.~;, P ' Jtei "»-n^ WM ab als von London. Die Stärke des “MTV. d* »W also nicht mehr von der in
I — Polizei li öjs. Jon ausgeübten Macht dargestellt. Wir »-handeln heute unmittelbar mit den Domi- ,, M was solange keine Bedrohung des Em- "N tä% jire' bedeutet, als England einträchtig mit Danzlg/Westpreuäen” “Td“ ~ Mäl " ,,K cs nsatnmen zu arbeiten bereit ist. Aber rhom 1:8.' ‘ uaMl ä ei X -; jj fordern, daß die Interessen des
Berlia/Mark Brandenburg. Hertha/BV . ipite auf die der Vereini 9 ten Staaten ab- las-Nordwest 3:2; Blauweiß' - Eiainrhl® ßlimmt werden. Das gleiche verlangen wir berg 6:1 1 SGOP .— Potsdam 03 i :li ^J' lc h von den Franzosen, den Holländern gegen LSV. Berlin 0:3; Wacker Oi i ,jden anderen europäischen Besitzern kolo- Bertta 2^ 4:2i SG . 0ranie,lbul 3 - V,'ö hier Reiche. Wir werden uns die Sichere C ™ _ . . Htverschaffen, daß unsere dortigen strate-
-hemnitzer BC SC FreUal7: 2 fZwS:■ “" d wi ,‘; tschanlichen IntereSSen
gegen Planitzer SC 1-2 ilht werden.
Milte:- VfB Eisleben - Nordhanse»HTag, den der Kdec I lan 9 er dauert, cer Halle — SV 99 Merseburg 3..1; SV S« :¥ neue Aufschlüsse über die letzten >urg — TV Meuselwitz 7:1. . ’’ ‘ J \it. deretwegen das Judentum und das Hamburg: Eimsbüttel - LSV, Löbeck i iiapital in den USA. zum Kriege ge- ■Vilhelmsburg — HSC Putbus 1:3, haben. Die Szene, in der Koosevelt
^ Schleswig-Holstein: LSV Flensburg - r Churchill einst unter den Rohren der fiel 8:0. '. Bsgeschütze des englischen Schlacht-
Jchwaben: BC Post Augsburg - ISG fr ^ , rPrince of - Wales" den Choral
Bayreuth: SV. Straubing - RSG Wiei ***’ christUche Soldaten!" sangen, Donau/Alpenland: Rapid - Vienna 1' ^ ::!t si ch damit immer mehr als eine
Kurhessen: Spielverein Kassel-Trap'»ieuerliche Blasphemie. Heute wissen nar 3:1. gelingst, daß ' die private Gewinnsucht
Baden: VfR. Mannheim — FreuäsddilÄ.'SA.-Großkapitals und der jüdischen- iV Waldhof — VfL Neckarau 2:3, Bbischieber in der Wallstreet, zum an- Würitemberg: VfR Aalen - Webniolia^a jej . krankhafte, von diesen--Kreisen
länder und Holländer an,Japan verloren haben, ist für sie verloren. Wenn wir es den Japanern wegnehmen, haben wir nach der geschichtlichen Regel und den Präzedenzfällen deF Vergangenheit ein,Recht, es zu behalten.“
Wahrhaft, vor einem solchen Bundesgenossen müßte es jedem einsichtig denkenden Engländer schaudern! Denn haben bei einer solchen Staatsmaxime die USA. nicht geradezu ein Interesse daran, daß ihr britischer Verbündeter Stück um Stüqk an den gemeinsamen Feind verliert, damit sie selbst eines Tages imstande sind, sich in den-Besitz des ehemaligen Bundesgenossen zu setzen? Nur mit Entsetzen werden Briten und Holländer diese Feststellungen des Nev;- yorker Blattes lesen können, daß all' das, was sie an britischem und holländischem Besitz an Japan verloren haben, auch nach amerikanischer Ansicht endgültig für sie verloren ist. Diese Konsequenz der englischen und holländischen Willfährigkeit gegenüber der Rooseveltschen Kriegshetze ist zweifellos von keinem der beiden Länder vorausgesehen worden. Heute wird sie ihnen
in ihrer ganzen' Unerbittlichkeit von denjenigen bestätigt, durch deren Schuld sie einst in den Krieg gegangen sind.
Der amerikanische Krieg zeigt sich damit je länger je mehr als eine Börsenspekulation von gigantischem Ausmaße. In den oben wiedergegebenen Aeußerungen ist genau die gleiche Tendenz enthalten, die auch in dem von uns bereits gestern gemeldeten Kurssturz an der Newyorker Wertpapierbörse an-' gesichts der Offensive in Süditalien zu erkennen ist. Die amerikanischen Börsenjuden haben — das zeigt sich hier mit vollendeter Deutlichkeit — ein Interesse am Kriege, denn sie verdienen ja glänzend an ihm. Sie müßten aber verlieren, wenn der Krieg nicht wäre, der für sie das größte Spekulationsmittel aller Zeiten darstellt. Sie fürchten aus diesem Grunde das Ende des Krieges, und jede Nachricht einer Offensive, die vielleicht das Kriegsende einläuten könnte, bringt die Papiere der jüdischen Jobber an den USA.-Börsen zum Stürzen. Der innere Zusammenhang! zwischen den militärischen Operationen Roosevelts und
Anglo-Amerikaner lassen ihre Hilfsvölker bluten
Hohe Verluste Indischer, marokkanischer und polnischer Truppen in den schweren Kämpfen in Süditalien
erg 2:6; Wehrmacht Tübingen — 5S\*Jv ingen 0:3.
München/Oberbayerm TSV 60 hfüDchtt-i 0 München 8:2.
franken terg 7:0.
Elsaß: Elsaß — Moselland 4:1.
HaWball
Zweite Melslerschaftsvorrandc KntjW Vesermünde — TVr Hassee-Winterbe
in - egen
üi Eit allen Mitteln aufgepeitschte Ehr- iiKoosevelts und endlich der ebenso vom o ^ Saturn großgezüchtete wahnsinnige
!“ Nürnberg - Post St fiB i --" , eltimperiaIismus die eigentlichen ® dieses Krieges sind.
■ )s Lindley, der Vertraute Roosevelts, ' sagt, ist nichts anderes als eine Be- läaung der nordamerikanischen Raub- iiditen, wie sie mit gleich dürren Wor-
- brutaler Offenheit noch' nie gehört
phmel — SGOP Berlin 5:11: -den sind. Dem britischen Empire erklärt
LSV Hamburg 8:10_ daß es längst nur noch von der
der USA. abhängt, und daß Wa- 4?lon dazu entschlossen ist, die Konse- ’M aus diesem Sachverhalt mit aller ! s zu ziehen. „Wir könnten das bri- s Empire bereits heute zerbrechen, äa wir wollten!"
feffland in London kann sich darüber im - i,aren sein, welche ungeheure und un- dbare Bedrohung in 'diesen Worten •4 die aus der unmittelbaren Umgebung eyelts stammen. Wenn aber Lindley , a| 4 die französischen, holländischen - die anderen europäischen Kolonial- bezug nimmt und ihnen das gleiche -'■asal androht,' das den Engländern von
* LoV naiuuuiy **• • ,
Jahn Odermünde 11:7, StMMMlIj egen WTSV Schweinfurt - -
oven-SVWaldhoi 5 : 4 ,R«»
>stbahn SG Krakau 13:4; Vfl nger TSV 10:5. ^
Nr. 131
Lösung des Silbenrätsels j. Reagens, 2. Angebinde Siael, 5. Erato; 6. Stativ, ’• . . ibelle, 9. ZePP e ’“,_ _ ld ^ slnsibar,
armstadt, 13. .
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Der R“ ndfunk v 0 “ 8 (geith iä. __ ..
Reichsprogranim^7.30—7J^^ ( ®. -Xordamerikanem zugedacht ist, so zeigt
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n die Führung in »rieht zur Lag«;
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- darin die unersättliche Raff- ■ ! de r Wallstreet-Juden. Denn ■ s in der Tat ausschließlich europäische waren, die im Laufe der Jahrhun- r jnnlonialbesitz erwarben, so besagen die -M-mdleys nichts anderes, als daß die. . er Qewillt sirid, sich das gesamte der jahrhundertelangen Kolonialist Europas auf dem Umwege über den ;■ zu erschleichen' oder es mit Gewalt ■ juben.
j- »New York Saturday Daily News“ „»«ft Lindleys Ausführungen in be- ,1 d ,e Näheren europäischen Besitzun- raziiik und schreibt: „Sollen wir eine „. unserer Soldaten opfern, um
kid* k, i-j Mala ya zurückzuerobern, nur um .. ander den Briten zu geben?-Soll Nie-
LJeutsch,
Schddtat , ..^Ji'rh-Indien wieder an Holland fallen, Hands chrift »1t -
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..
heiß
es mit unserem Blut und unserem
zurückerobert haben? Was die Eng-
dnb. Berlin, 15. Mai. Der mit großen Hoiinungen und Vorschußlorbeeren begonnene Angriff der Briten und Nordamerikaner in Süditalien ist trotz der Zusammenballung starker Infanterie-, Panzer-, Artillerie- und Fliegerkräfte auf verhältnismäßig schmalem Raum und trotz hoher Blutopfer, vor allem der indischen, marokkanischen und polnischen Truppen, bisher ohne ins Gewicht fallende Ergebnisse geblieben. Sehr schwer waren auch die Ausfälle der im Minturno-Abschnitt eingesetzten Nordamerikaner am Collo San Mar- tino und bei den Kämpfen um die nach vorübergehendem Verlust von unseren Truppen wiedergewonnene Ortschaft Santa Maria Infante.
Im Liri-Tal und südlich Cassino ist der Gegner nach anfänglichen örtlichen Boden
gewinnen ebenfalls aufgefangen und abgeriegelt. Hier entbrannten am Sonntag sehr harte Kämpfe, als starke feindliche Panzerkeile im Zusammenwirken mit Bombern versuchten, ihren kleinen Brückenkopf am Rapido zu erweitern. Ueber 50 vernichtete und zahlreiche weitere in Nahkämpfen schwer beschädigte Britenpanzer blieben liegen. Die angeschlagene feindliche Infanterie wich im Abwehrfeuer wieder auf ihre Ausgangsstellungen zurück.
In Cassino,- wo auch unsere Schlachtflieger wirksam in die Erdkämpfe eingriffen. konnten - die .Briten gleichfalls- - -keinen Schritt vorwärtskommen, und nördlich der Stadt warfen unsere Fallschirmjäger den Feind von einer beherrschenden Höhe wieder hinunter. Auch am Sonntag war somit die deutsche Abwehr stärker als der feind-
Oerflich begrenzte Kämpfe im Osten
Deutsche Angriffe stören bolschewistische Olfensivvorbereitungen
dnb. Berlin, 15. Mai. Im Gegensatz zu den anhaltend schweren vor drei Tagen begonnenen Kämpfen in Süditalien steht die Ruhe in den meisten Abschnitten der Ostfront. Nach der Beendigung der Operationen auf der K r ' m beschränkten sich am 14. Mai die beiderseitigen Kampfhandlungen an der Ostfront auf örtlich begrenzte Unternehmen. Der Feind ist anscheinend bemüht, sich günstigste Voraussetzungen für neue Durchbruchsversuche zu schaffen, während unsere Truppen ihre Verteidigungsstellungen weiter verbessern und den Aufmarsch der Sowjets stören.
Die beiden jüngsten deutschen Angriffe am unteren Dnjestr, die zur Beseitigung der feindlichen Brückenköpfe südlich G rigor i o p o 1 und bei R a s c a e t i führten, und die erfolgreichen Vorstöße rumänischer Infanterie nördlich des Dnjestr— Limans haben die bolschewistischen Angriffsvorbereitungen empfindlich getroffen. Uni’neue Stützpunkte, auf dem Westufer des Flusses zu gewinnen, führte der Feind an verschiedenen Stellen von Panzern unterstützte Angriffe mit Kräften bis zu Bataillonsstärke. Sie wurden bis auf einen sämtlich abgewiesen. Nur in der großen Flußschleife zwischen Grigoriopol und Du- bosar, wo' unsere Truppen immer noch einen Brückenkopf auf dem Ostufer halten, •gelang es den Sowjets, mit einigen Panzern und nachfolgender Infanterie in unsere Stellungen einzubrechen. Der Gegenstoß ist im Gange.
Aufklärungsflieger beobachteten weitere Zuführungen des Feindes im Raum nordwestlich Tiraspol. Deutsche und rumänische
Schlachtflugzeuge griffen diese Truppenansammlungen an. Sie vernichteten zahlreiche Panzer und Lastkraftwagen und setzten mehrere Geschütze außer Gefecht.
Im übrigen werden von der Ostfront nm unbedeutende Gefechte gemeldet. Im Karpatenvorland und südlich des oberen Dnjestr. wiesen ungarische und deutsche Truppen einige örtliche Angriffe der Sow jets ab. Südlich der Beiresina blieben sowjetische Erkundungsvorstöße ebenfalls erfolglos. Die S c h 1 a m m p e r i o d e nähert sich jetzt auch an den Fronten zwischen dem Dnjestr und dem Finnischen-Meerbusen ihrem Ende. Der Feind* gruppiert daher an einigen Abschnitten seine Kräfte um.
Bei O s t r o w und P1 e s k a u bombaidier- ten unsere Schlachtflieger erkannte Truppenbewegungen und Bereitstellungsräüme und die vordersten Stellungen der Sowjets. Infolge starker Bewölkung kam es nur vereinzelt zu Luftkämpfen, fn denen unsere Jäger zehn feindliche Flugzeuge abschossen.
„Invasioosspione“ im Leichenzug
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
b. Berlin, 15. Mai. In England hat das Invasionsfieber auf Grund der durch die Witterungsverhältnisse erzwungenen Pause in der Luftoffensive gegen Westeuropa eine Steigerung erfahren. Bei"" einer Razzia auf Deserteure aus Wehrmacht und Industrie und auf sogenannte Invasionsspione wurde in Brighton ein ganzer Trauerzug umstellt. Wie „Daily Telegraph" berichtet, wurde das gesamte Trauergefolge „dürch- gekämmt", während der mit der englischen Flagge bedeckte Sarg auf der Straße stehenblieb.
Als neuester Invasionswitz gilt eine Story, die sich die amerikanische Zeitschrift „Time" aus Moskau berichten läßt,*wo es keine sowjetische, wohl aber eine nordamerikanische Parade gegeben habe. Wörtlich schreibt das Blatt: „Punkt zwölf Uhr mittags erschienen 40 Mitglieder der USA.- Militär-. und Marinemission vor dem Tor der Botschaft und gingen um das Häuserviereck. Sie liefen wie Schafe auf und ab, denn ein Filmapparat war aufgestellt worden, um diese eigentümliche Parade aufzunehmen. Ein sowjetischer Junge fragte: .Ist das die Invasion?"
Zum Heldentod Oberst Walter Oesaus
Krönung einer außergewöhnlichen Soldatenlaulbahn nach 117 Luitsiegen
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folterte Kämpfe in Süditalien dauern an
^Feindpanzer bei Cassino vernichtet - Starker Angriff auf Bristol
ir|f Us dem Führerhaupt- lVek! r ' Mai. Das Oberkommando JJa hrmach ‘, gibt bekannt:
^nu ? 1 ? 11 Dn i estr wurden mehrere von •Jet* alers tützte örtliche Angriffe der nur de ' v ' esen - An der übrigen Ost- ■THtj. ® arin g e Kampftätigkeit zwischen f esina 0berem Dnjestr sowie südlich
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aurh ÜdiUHenischen Front setzte der :hen- ® estern seine mit größtem lortv ?vtateraa F e * r >satz geführten 1 iler r ^ actl erbitterten Kämpfen, bei Niiijj v e ® ner allein südlich Cassino ^sSrtiirfc*° r ' setzlen sich unsere Trup- li* "ach i?” Frontabschnitt wenige Kilo- r %lell aBn e, , sten auf eine vorbereitete k n e . .• Der Obergefreite Albert
ln einer Fallschirmpanzerjäger-
Kompanie schoß innerhalb von 24 Stunden sechs feindliche Panzer ab.
Italienische Schnellboote versenkten im Seegebiet von A n z i o eine feindliche Korvette. Durch Bordflak eines deutschen Dampfers wurde westlich Livorno ein feindliches Schnellboot versenkt und ein weiteres schwer beschädigt.
In der vergangenen Nacht warfen einzelne britische Flugzeuge Bomben aut
K Eili" starker Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge führte in den ersten Morgenstunden des 15 Mai einen zusammen- aefaßten Angriff auf Bristol durch.
9 Der Kommodore eines Jagdgeschwaders, Oberst Walter Oe sau, der für 117 Luft
siege über britisch-nordamerikanische .Geg-
stege uue,_ Firhenlaub mit
„er vom Führer mit dem Eichenlaubmit Schwertern zum Ritterkreuz des Eiserneo Kreuzes ausgezeichnet worden war, fand im Luftkampf den Heldentod. Mit ihm ver- tot die Luftwaffe einen ihrer hervon-agend sten Jagdflieger und Verbandsführer.
dnb. Berlin, 15. Mai. Mit Oberst Walter O e s a u ist ein Jagdflieger .dahingegangen, dessen Name im Bewußtsein des Volkes, vor allem der Jugend, eingeprägt bleiben wird. In Mel dort, einer kleinen Stadt im Dithmarschen, am' 28. Juni 1913 geboren, kam der junge Oesau nach dem Besuch des Gymnasiums als Freiwilliger zum Arbeitsdienst. 1933 trat er in ein Artillerie- regiment ein und meldete sich später zur Fliegertruppe. Von der Luftwaffe übernommen, konnte er sich bald nach seiner Beförderung zum Leutnant als Freiwilliger der „Legion Condor" bewähren. Das Spanienkreuz in Gold mit Brillanten und die Beförderung zum Oberleutnant waren die ersten Anerkennungen für seine hervorragenden Leistungen als Jagdflieger.
Als der Kampf um die Freiheit Großdeutschlands begann, gehörte der außer der Reihe beförderte und als Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader verwendete Hauptmann Oesau bald zu den erfolgreichsten Jagdfliegern. Nach 20 Luftsiegen wurde er im Sommer 1941 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet und konnte nach seinem 40. Abschuß als 9. Offizier der deutschen Wehrmacht aus der Hand des Führers das Eichenlaub zum Ritterkreuz entgegennehmen. Als sich die Zahl seiner Luftsiege auf 80 erhöht hatte, beförderte ihn der Führer für seine hervorragende Tapferkeit zum Major und verlieh ihm als drittem Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern. Als Kommodore des Jagd
geschwaders „Richthofen" errang Major Oesau seinen 100. Luftsieg.
Anschließend wurden ihm wichtige Führungsaufgaben übertragen, die ihn zunächst abhielten, weiter gegen den Feind zu fliegen. Die bei 100 Abschüssen gesammelten Erfahrungen trugen reiche Früchte. Dei Nachwuchs fand in diesem wagemutigen Jagdflieger einen vorbildlichen Lehrmeister, und sein Streben, wieder aktiv in die Luftkämpfe eingreifen zu dürfen, ging endlich in Erfüllung. Daß er der alte Draufgänger geblieben war, bewiesen seine letzten Luftsiege, unter denen sich zehn viermotorige feindliche Bomber befanden Bei der Abwehr nordamerikanischer Luftangriffe gegen das Reich vollendete sich nun das Soldatenschicksal Walter Oesaus nach seinem 117. Luftsiege.
Erfolgreiches Nachtjagdgeschwader
dnb. Berlin, 15. Mai. Ein deutsches Nachtjagdgeschwader meldete vor einigen Tagen den Abschuß des 1500. feindlichen Flugzeuges. Der größte Teil dieser bei der Verteidigung des Reichsgebietes gegen nächtliche britische Terrorangriffe abgeschossenen feindlichen Flugzeuge umfaßt viermotorige Bomber. Die hervorragenden Leistungen der Besatzungen dieses Nachtjagdgeschwaders, an dessen Spitze heute der 26jährige Eichenlaubträger Major Jabs steht, fanden darin ihre Anerkennung, daß 26 seiner Angehörigen das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes erhielten, elf das Eichenlaub und zwei das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz. I
Rommel an der Mitfelmeerhüsfe
den Manipulationen der Newyorker Börsenschieber ist damit eindeutig bewiesen.
Londoner Börsenjobber verdienten 150 Millionen Piund
ep. Lissabon, 15. Mai. Die riesige Summe von über 150 Millionen Pfund Sterling ist in den letzten Tagen vön Spekulanten an der Londoner Börse „verdient“ Word eh, berichtet der „Daily Herald". Eine Ankündigung des britischen Schatzkanzlers, daß die Industrie nicht zusätzlich besteuert werden solle, hatte zu starken allgemeinen Kurssteigerungen geführt. Als Churchill einen Plan für die Errichtung von Stahlhäusern nach dem Kriege ankündigte, stiegen die Stahlaktien erneut beträchtlich. Eine weitere Hausse erfolgte aut dem Markt der Kupferaktien.
Diese Riesengewinne sind steuerlich nicht erfaßbar. Die Bergwerksarbeiter in den Kupfergruben Nordrhodesiens, die „beträchtliche Leiden“ ertragen müssen, lassen die schnell reich. werdenden Spekulanten völlig ungerührt.
liehe Angriff, obwohl mehrere hundert britische und nordamerikanische Bomber die mit bedeutendem Aufwand an Menschen und Material geführten. Vorstöße unterstützten. Von seinem Ziel, die seit Monaten an starke Linien gebundenen Kampfräume zu 'überwinden und sich dadurch größere Bewegungsfreiheit zu verschaffen, ist der Gegner jedenfalls heute noch ebenso weit entfernt wie Zg Beginn, seiner neuen Offensive.
Im Landekopf von t N e 11 u n o blieb es ruhig. Bei Borgo Flora zerschlug unsere Artillerie- feindliche, Tiuppenansammlungen. Unsere Fernkampfbatterien schossen im Hafengelände von Anzio und Nettuno wieder einiqe Munitions- und Materiallaqer in Brand.
Ous Interesse des /'eldmnrschulls gilt insbesondere Anlage ji, die dem Feind den Boden heiß werden lassen. Hier ein Riesenpflug bei der Arbeit. Er macht den Boden für eine Landung an dieser Stelle unbrauchbar.
PIC-Kriegsberichter Kipper (Sch)
Wetift die hviuioH -kommt
Von
Wir Deutschen im allgemeinen und wir Menschen des Nordseegaues im besonderen lassen uns so leicht nicht aus unserer Ruhe bringen. Das ist nicht selten ein großer Vorzug und hat sich in manchen schweren 'Situationen der Geschichte unserer engefeti und weiteren Heimat als nützlich erwiesen. Und wenn wir jetzt spüren, daß wir dicht vor der gewaltigsten militärischen Entladung dieses Krieges stehen, daß auf beiden Seiten geballte Kraft in bisher unerhörtem Ausmaß, und; Umfang sich versammelt hat und jeden Augenblick zur Auslösung kommen kann, wenn im Zuge der Vorbereitung dieses entscheidenden Höhepunktes des Krieges der Luftterror der Anglo-Amerikaner von Woche zu Woche an Intensität und Skrupellosigkeit zugenommen hat, so geht dennoch unser Kriegsarbeitsleben auf voller Tourenstärke sozusagen uhrwerksmäßig weiter. Gerade darum stehen jeder Mann und jede Frau um so unbeirrter an ihrem Platz im vielgestaltigen Getriebe der äußersten Gesamtanstrengungen unseres Volkes zur Erringung des Sieges. Unseren westlichen Feinden ist diese, Haltung des deutschen Volkes ein Buch mit sieben Siegeln geblieben. Seit, rund einem Jahre führen sie jetzt den sogenannten Nervenkrieg gegen uns, in dessen Mittelpunkt das Wort „Invasion" steht. Ein Jahr Trommelfeuer auf unsere Nerven sollte uns unsicher und moralisch kaputt machen, so daß das Invasionsunternehmen selbst auf ein zermürbtes Volk träfe. Aber nervös geworden ist nicht das deutsche Volk, sondern lediglich ihre eigenen Leute werden es je länger desto mehr. Bei uns Deutschen ist eine völlig andere Wirkung eingetreten:
Wir haben uns nicht beim Rätselraten darüber aufgehalten, ob nun die Invasion wirklich komme oder nicht und wann sie komme, sondern wir haben mit Ruhe und Sachlichkeit festgestellt, daß unsere Feinde iih Jahre 1944 den Generalansturm auf Deutschland und Europa unternehmen werden, weil sie ihn unternehmen müssen, und wir haben uns mit .deutscher Ruhe Und Gründlichkeit innerlich und äußerlich hierauf vorbereitet. Mit genau der gleichen Ruhe und Sachlichkeit stellen wir heute fest, daß nunmehr im Zuge dieses Generalsturms die Invasion sozusagen jeden Tag erwartet werden muß. Wir nehmen diese Tatsache, weiß Gott, nicht leicht. Wir Menschen des Nordseegaues insbesondere sind uns bewußt, daß wir möglicherweise zu d e n deutschen Gebieten gehören können, die zumindest indirekt invasionsgefährdet sind. Bestimmt rechnen wir damit, einem noch stärker intensivierten feindlichen Luftkrieg ausgesetzt zu werden als bisher. Aber wir haben auch das Plus für uns, daß wir über einzigartioe Erfahrungen verfügen. Denn was hier in der Nordwestecka des Reiches an Problemen und Aufgaben im Zusammenhang mit Invasions-, Nah- oder Fernwirkungen auf dem zivilen Sektor auftäuchen könnte, das haben wir größtenteils in mehr oder weniger zahlreichen Städten und. Dörfern unseres Gaues im Laufe des 4 '/ 2 jährigen immer mehr gesteigerten Luftkrieges schon praktisch durchexerziert. Das gilt für die verantwortlichen Stellen der Partei, des Staates und der Gemeinden ebenso wie für die einzelnen Volksgenossen.
Darüber besteht bei niemandem auch nur der geringste Zweifel: Unsere Wehrmacht hat alle mit der Invasion zusammenhängenden Möglichkeiten in ihre Planungen einbezogen. Eine Ueberraschung für sie ist nicht möglich — weder durch Art noch durch Stunde der kommenden Kämpfe: sie wird die Lage meistern. Genau so selbstverständlich ist aber auch die Gewißheit, daß die Führung unseres politischen