Ausgabe 
(8.5.1944) 126
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u- K 7910. nd., 11-15 J t a. d. Wege er Frau. Zu h; Vegesack, fleg.' Beruf i. -T. suche- ich i'ifwer m. K. ngest. i. Alt. lass. Lebens- Wunderwald, erstr. 19 JII,

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- 30 RM elnschl. Zustellgebühr; monatlich 2.30 RM (elnschl. 'LirostzeitMSSSehühr) zuzügl. 42 Rpt. 1<1 Postscheck: Hamburg 17 272. Anzel- ^ »nd Aufnahmebedingungen lt. Preis- f^lnäbmetermiae ohne Verbindlichkeit.

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ijiieiamiliche Tageszeitung

Amtsblatt des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

, 126 14. Jahrgang

Geschäfts stellen;

Bremen: Geeren 8 < 8 . Rut 2 19 31; Kacbtruf und sonntags 2 47 65; OhernstraBe 86 . Rut 2 19 31; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Hemelingen: Baha- hofstraBe 6 , Ecke Poststra3e, Ruf 4 34 58; Br.- Vegesack: Rohrstr. 24, Ruf 4 u. 8 ; Br.-Blumen- thal, Kapt.-Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88 U. 89

der Naiio^^ozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblan des Reichsstatihalters in Oldenburg und Bremen

erlitt, 7. Mai. Das Schwer- Titt "der Kämpfe an der Ostfront lag am 6' Mai im nördlichen Vorfeld vor 1 a5 topo 1. Die Bolschewisten setzten Ure am Vortag begonnenen Angriffe

hti unsere Stellungen nach besonders

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fftit. Figur, bt'nsfro'h. m. hon. Eigen- fieilerheirat. 60 gr.. sohl., u. GmmUje- Ä*f., möchte ann kenrien- ?boten wird. J.. aus gnf. rhtank. sehr path, Herrn ten. Reich: ß. TieU.Jn «r.. w. sie mit netlem E.. SehimM. Ruf 2 79 60.

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H.-Armband- od, Tastktnil - geheod; Biete H.-Bslkv. 44-45. Aktentasche 8. FF: Rr.-Arnnimd. fioe'hf<lT.fi. i Feldstecher; hiete T» )tr' i Grnße' 43- .Anpeb. h. n.'\ Led. Aktentasche; Wete Sc*

Montag, den 8. Mai 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Oertlich begrenzte Kämpfe an der Ostfront

Sowjetsturm auf Sewastopol erneut auf gehalten Feindvorstöße nördlich Jassy gescheitert

len Artilleriebeschuß und mit Unter- lang durch zahlreiche Fliegerverbände .< [, entwickelten sich schwere wechsel­et Kämpfe, doch konnte der Feind keine stnllichen Erfolge erzielen. Der größte ß j er Vorstöße wurde von unseren Gre- en blutig abgeschlagen, die einige ört- Hinbrüche sehr bald abriegelten. Ein n ,r f ( ; jch ges Feindes, in einer- Schlucht mit dieren Panzern durclizubrechen, um da­rf in unseren Rücken zu gelangen, brach iler Abschuß von vier Sowjetpanzern zu- amen.

Schwächere Angriffe der Bolschewisten In rflonsstärke richteten sich gegen den

K.-Schuh. Gr, je 47 . Bi,,.,

®üa71:-.tb'!! a ü ,,r 5ir*i Babschnitt der Verteidigungsfront von

iislopol nördlich B a 1 a k 1 e j a , sie blie- j aber ohne jede Wirkung. Schlachtflug- nnd Jäger hatten an diesem Abwehr- big unserer Truppen wieder wesentlichen ileil. Die Sqhlachtfliegerstaffeln -erzielten Sreiche Volltreffer in den feindlichen Bat­ik- und Granatwerferstellungen, während den gleichzeitig stattfindenden Luftkämp- Ji Sowjetflugzeuge abgeschossen wer-

b Kampfraum nördlich Jassy kam es örtlichen Vorstößen der -Sowjets in, SHonsstärke, die Sämtlich abgeschlagen undZiehhärmniki.'iTii"^ «Ja Die Schlechtwetterlage im ."l'.'-'-J. V J 588 ^'»iabschni11 der Ostfront beein- ädiigte den Eirisatz unserer Luftwaffe, beinigen Tieffliegerverhänden war es bei "seitlicher stundenweiser Wetterbesse- amöglich, zu Angriffsfliiqen gegen den d zu starten. Im Raum Grigoriopol ä die Bolschewisten durch Bomben tref- h ihren Stellungen f und rückwärtiaen p: erhebliche Verluste. Oestlich des Slagen die Bomben deutscher und ni­eder Schlachtflieger in feindlichen

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panzer In die Luft flogen und weitere schwere Beschädigungen erlitten.

Auch östlich P o 1 o z k und südlich P 1 e s - kau scheiterten einzelne örtliche Angriffe der Bolschewisten. Dagegen führte südlich Pleskau ein Unternehmen unserer Truppen zu wesentlichen Stellungsverbesserungen. Feindliche Gegenangriffe zur Rückgewin­nung des verlorengegangenen Geländes blieben erfolglos.

Eine Staffel schneller deutscher Kampf- flugzeuge unter Führung des erst vor we* nigen Tagen mit dem Ritterkreuz ausge­

zeichneten Hauptmanns von Eichel- Streiber griff überraschend einen stark belegten Nachschubhahnhof der Sowjets an. Volltreffer' beschädigten vier Nachschub­züge schwer, während- im Bahnhofsgelände und in den ausgedehnten Gleisanlagen starke Verwüstungen entstanden. Eine wich­tige Eisenbahnbrücke in der Nähe des Bahnhofes erhielt ebenfalls mehrere Voll­treffer, wodurch der Nachschubverkehr über diese Brücke unterbrochen wurde.

Deutsche Aufklärer griffen im hohen Nor­den in der Motowski-Bucht zwei mit mitt-

Das Ringen vor Sewastopol hält an

Terrorangriffe auf spanischen Rote-Kreuz-Dampfer und auf Kronstadt

dnb. Aus dem Ffihrerhauptquar- t i e r, 7. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt;

Vor Sewastopol setzte der Feind seine mit sehr starker Artillerie und Schlachtflie­gern unterstützten Angriffe besonders im Nördabschnitt fort. Sie wurden in wechsel­vollen Kämpfen abgewiesen, örtliche Ein­brüche abgeriegelt. Ueber der Krim wurden durch Jagd- und Schlachtflieger wiederum 34 Sowjetflugzeuge abgeschossen. In den Kämpfen der letzten Wochen hat sich Hauptmann von Lücken, Bätaillpnskom- mandeur in einem Grenadier-Regiment, durch hervorragende Tapferkeit ausgezeich­net. Nördlich Jassy, östlich Polozk so­wie südlich Pleskau blieben schwächere Angriffe der Bolschewisten ohne Erfolg. In der Zeit vom 4. bis 6 . Mai verloren die So­wjets an der Ostfront 140 Flugzeuge.

Im Landekopf von N e t tu n o brachen mehrere stärkere Vorstöße des Feindes im zusämmengefaßten Abwehrfeuer oder im Nahkampf zusammen.

Im Kampf gegen kommunistische Banden auf dem Balkan verlor der Gegner im Mo­nat April 1-1 380 Tote, 3871 Gefangene und zahlreiche Ueberläufer.

Nordamerikanische Bomber führten ge­stern wieder einen Angriff gegen mehrere Orfe in Rumänien,, besonders im Stadtgebiet von Kronstadt entstanden Gebäudeschä­den und Verluste unter der Bevölkerung. 23 feindliche Flugzeuge, meist viermotorige Bomber, wurden abgeschossen. Hierbei zeichneten sich rumänische Jagdflieger be­sonders aus.

Bei der Abwehr feindlicher Luftangriffe auf eigene Geleite vernichteten Sicherungs­fahrzeuge der Kriegsmarine, Bordflak und Marineartillerie vor der norwegischen und holländischen Küste sowie im Schwarzen Meer 15 Bomben- und Torpedoflugzeuge.

Vor der südfranzösischen Küste griffen britische Flugzeuge den im Dienste des Rö­ten Kreuzes fahrenden spanischen Dampfer Christina trotz deutlicher Kennzeichnung an. Die Besatzung hatte Verluste. Auch der Kommissär des Internationalen Roten Kreu­zes wurde verwundet

Bei Angriffen feindlicher Bomberverbände gegen die besetzten Westgebiete wurden fünf feindliche Flugzeuge zum Absturz ge­bracht. In der vergangenen Nacht warfen einzelne britische Flugzeuge Bomben in West- und Südwestdeutschiand.

lerer Fahrt laufende sowjetische Kriegsfahrzeuge mit Bomben und Bordwaffen an. Beide Schiffe drehten mit Beschädigungen und Bränden an Bord auf die Küste zu ab.

70000 Mann Tsdiungkingtruppen bei Tschengtsdiau zusammengedrängt

ep. Tokio, 7. Mai. In den Bergen süd­westlich von 'fschengtschau in Zentral­china sind 70 000 Mann Tschungkingtrup- pen, die zehn verschiedenen Divisionen an­gehören, zusammengedrängt. Die unauf­haltsam vorwärts ziehenden 1 japanischen Truppen haben diese feindlichen Verbände fast völlig umzingelt, wobei der schnelle Vormarsch auf den Qrt Linju, der am 3. Mai in japanische Hand fiel, eine wich­tige Rolle spielte. Ein großer Teil der feindlichen Truppen besteht aus bereits völlig zusammengeschlagenen Einheiten, die nur noch geringen' Widerstand leisten können.

Die Urne Kogas in Tokio eingetroffen

dnb. Tokio, 7. Mai. Die Urne mit den sterblichen Ueberresten des Großadmirals Koga traf am Sonntag in Tokio ein. Nach einer schlichten Gedenkstunde im Bahn­hofsgebäude wurde die Urne, von' einer Ehrenkompanie begleitet, nach dem Haus des verstorbenen Großadmirals gebracht und feierlich äufgebahrt.

Zum Heldentod von Großadmiral Koga erklärte Vizeadmiral Marumo, der Chef der japanischen Marinestation in Hsingking, dem DNB.-Vertreter:Der Tod hat seinen Stachel verloren, wenn Heldenihr letztes Opfer darbringen. Ihr Tod gibt dem heili­ge Krieg, den wir führen, eine tiefere Be­deutung und erzeugt die edelsten Eigen­schaften in den so betroffenen Nationen. Vizeadmiral Marumo erinnerte arj deutsche Parallelen und betonte, daß die von solchen Führern gezeigte Todesverachtung den Kampfeseifer der ganzen Nation- verdoppeln und zur Niederlage der Feinde führen werde.

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Neue Ritterkreuzträger

: Berlin, 7. Mai. Der Führer verlieh üiterkreuz des' Eisernen Kreuzes an: sr Günther Specht, Gruppenkomman- s:in einem Jagdgeschwader; Hauptmann =nr Zöllner, Staffelkapitän in einem Bjljeschwader: Oberleutnant Paul-Hin- ®. Dähne, Staffelkapitän in einem fecneschwader; Oberfeldwebel Walter ::B ck, Flugzeugführer in einem Jagd­wader.

feleldwebel Erwin Müller, Führer Kompanie- eines Pionier-Bataillons, nördlich Newel einer schweren Ver- -.ang erlegen ist, wurde nach seinem ; J ntod mit dem Ritterkreuz ausqe- "aet.

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ira durch Sturm verwüstet

1 Ussabon, 7. Mal. , Der gesamte Süd- _.J er , * as 6 l Madeira ist am Sonnabend - einen Sturm verwüstet worden. Die Mschaftlichen Kulturen sind in wei- sbieten vernichtet. Sämtliche Telefon- -Mimgen sind zerstört. Zur Rettung j, f Kischerbooten stachen mehrere il k n ^ ee ' au ^ ac * 1,: ß° ot;e konnten 'S r 9® n werden, deren Besatzungs- ^'öe'and ^* 1 erschöpftem Zu-

Judenhandel mit Läusen

Drahtbericht unseres Vertreters

' tfh ^ ^* e ' e tausend Juden aus

: -i-rf Unc * anclere n europäischen Län­gst | ln ^* e ^ c ^ we ' z geflohen und dort Mmf ' n ^- a 8 ern interniert, wo sie i<; a a um Monat und Jahr um Jahr :,;j D ''erbringen. Kaufleute aus der ksn . le .® e ' e 2 en tlich nach Frankreich orichten aufschlußreiche Einzel-

ts S j £ , s ^ en 6 n hervorgeht, daß die.Juden is S ena u so emsig versuchen, Ge- c -:'am , machen - wie sie es als Schma- r ?. mc * eD Volkstum tun. So wird

-'äfflin '^ en ^ e brauchsgegenständen,

' pi«cnn'- | '" llie | l «nw.-Tjc iibh.n 11, Kähnbürsten, Nähzeug usw., het^ c Ü ält getrieben. Die Be-

u/tckt' p,äf, h'nnt -'jU-h! te Schm , 1 Zahnbü rste kostet 10 Rappen. W «rchfr-cWS.V t icl,aha und or , P n

äUs gelieh Ind ^ emden wercien g e 8 . en

es natürlich auch diegro- sr , 3 S ' ^ a babe n einzelne Lager- - kVf U , te ^ erb ' n dung mit den Wär- 7 dab es ihnen gelingt, täg- ;- = 61 aa 9 zu kaufen. Wohlgemerkt

i' 6 Konjunktur nicht zu ver- ""W 71 u ses ^eitungsblatt wandert Ha nd: aber jeder Leser muß: r-sf- -^' ne nocb originellere Rolle ; r ':. aa / ,s 'eben der jüdischen Lager- .:=V'' eln . es Insekt, nämlich die Laus. :r- s ' n d reinliche Leute. Wenn 'riü,; 5 / dud ? Läuse hat, so kommt er ^ is er von dem Uebel be- IJJ.J ^nKenhaus hat man ein besse- uV' : ." !y e e . sser e Verpflegung. Also stre- j-. 1 ?: lns Krankenhaus zu kommen, , ,s gekaufter Läuse. In man- '-v ? j ?n !a * ^ e Laus einen Kurs bis zu ran Keri. Man kauft sich also m "'»»hr, sie sirh in den Pelz, läßt sie s-:«g e 7 ° n unt1 gelangt dann in den Ge- -ss, Oe im Lazarett verbringen zu

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Neuer Abschnitt im Feldzug gegen die Neutralen

Die Bolschewisten drohen der Schweiz Die Komödie der Kominternauflösung

Drahtbericht unserer Berliner Schrlftleitung* b. Berlin, 7. Mai. Der Feldzug der West­mächte gegen die Neutralen ist in einen neuen Abschnitt eingetieten, der durch einen Startschuß aus Moskau eingeleitet worden ist und die Schweiz als Angriffs­ziel hat. Die einzelnen Etappen des Feld­zuges'gegen die Neutralen war bisher durch die Namen Türkei, Schweden, Spanien und Portugal gekennzeichnet, während England und die Vereinigten Staaten angesichts der besonderen Lage der Schweiz keine wirk­samen Erpressungsgründe finden konnten, zumal sich der Ausweg des Luftangriffes auf schweizer Städte, wie er sich in dem Angriff auf Schaffhausen andeutete, als *ein gefahrvolles Mittel zur Erreichung einer Verständigung" erwiesen hat

Die Erpressungsmoroente, mit denen die Westmächte gegenüber den anderen neu­tralen Staaten operierten, sind bekannt. Den Türken drohte man "eine Sperre der wichtig­sten Einfuhrgüter und den Abbruch der ver­traglichen Bindungen mit London an. Die Sperrling der Oellieferungen war der Hin­tergrund der Verhandlungen mit Spanien und wird in dem Druck auf Portugal gleich­falls benutzt. Da die'Schweden wirtschaft­lich nicht so stark von anglo^amerxkani- schen Warenlieferungen abhängig sind, ope­rierten die Westmächte gegenüber Stock­holm mit Androhungen einer Ausschließung aus dem NachlÜriegshandel, wobei sie be­strebt waren, die Erinnerungen an die Vor- krieqszeit zu verwischen, in der die ver- einigten Staaten Fieberhaft nach Abneh­

mern ihrer Waren gesucht hattep, um durch den Verkauf ihres Industrieüberschusses dem Dilemma der Arbeitslosigkeit zu ent­gehen. Natürlich weiß Schweden, daß sich­ln ^er Nachkriegszeit ähnliche Verhältnisse ergeben werden, daß also dann die USA. froh sein müssen, Handelspartner und vor allem Käufer zu finden, die ihnen ihreh Warenüberschuß abnehmen, obwohl dann wahrscheinlich sehr viel leistungsfähigere und Schweden schon rein geographisch näherliegende Lieferanten vorhanden sein werden, die einen Ausschluß Schwedens vom Handel mit den Westmächten völlig wirkungslos machen werden.

Diese schwedischen Ueberlegungen zu zerstreuen, wird Aufgabe, eines amerikani­schen Delegierten sein, dessen Reise nach Stockholm am Wochenende, Außenminister Hüll bekannt gab. Nach Vermutungen der amerikanischen Presse soll dieker Vertreter Washingtons vor allem mit derSchwarzen Liste drohen, die das USA.-Staatsdeparte- ment soeben erst neu herausgegeben 'hat, und die ip einem Nachtrag zum 'ersten Male auch irische Firmen enthält, ln die­sem Nachtrag erscheinen auf der schwedi­schen Liste vier Firmen als zusätzlich, auf der spanischen sind zehn hinzugefügt, und auch zehn weitere portugiesische Firmen werden genannt.

Der Schweiz gegenüber sind solche Dro­hungen wenigfer wirksam, da die Binnen­lage die Schweizer Wirtschaft von ganz anderen Faktoren abhängig macht als von

Polen-Pfarrer wallfahrtet nach Moshau

Der Geistliche Orlemanski aus USA. macht Stalin seine Referenz

Eigener Bericht

B Z Berlin, 7- Mai. Ein nordamerikanischer Geistlicher polnischen Volkstums, der Pfar­rer Stanislaus Orlemanski aus Spring- field hat, wie Reuter meldet, vor einigen Tagen eine Wallfahrt nach Moskau unter­nommen, um Stalin, der seinen NKWD.-Hen- kern den Befehl zur Ermordung von Hun­derttausenden von Polen erteilt bat. seine Referenz zu machen. Orlemanski hat sich aber nicht im geringsten daran gestoßen, dpß

in Katyn die Elite des einst.gen polmschen

Offizierkorps massenweise durch Genick schuß liquidiert und in den Einöden Sibiriens über eine Million seiner Landsleute der qua - vollen Vernichtung ausgesetzt Wörde« sind Denn kurz nach seinem Empfang bei Stalin Pn Gegenwart von Molotow hielt Orlemanski über einen Sowletsender ein A.nsp rac he, in der er ausgerechnet Stalin als ; -F rea ? d dar Polen" feierte, der durchaus nicht die Ab- sicht habe, sich in Interne Angelegenheiten des polnischen Staates einzumischen Stalrn

erstrebe vielmehr ein freundschaftlich ge sin nt es Polen, das harmonisch mit den So-

menarbeit" vollzieht,

die dem grausamen Blutbad der

wiken in den von den Truppen der Sowjet­armeen wiederbesetzten Gebieten entronnen sind, in grauenvollen Berichten täglich aufs neue Zeugnis ab. Es scheint dem polnischen Pfarrer Orlemanski entgangen zu sein, daß sich die Mordlust der bolschewistisch-jüdi­schen Mordbestien sich nicht zuletzt mit be­sonderer Wollust an seinen geistlichen Brü­dern, den Angehörigen des polnischen Kle- ius, austobt.

Der Besuch des entarteten polnischen Geistlichen hat, wie Reuter aus Washington berichtet, bereits zu einem Protest einer Ab­ordnung von Amerika-Polen bei Staatssekre­tär Hüll und bei Kongreßfiihrern geführt. Die Delegation, die Mitglieder deskoordinieren­den Ausschusses aller Gesellschaften, Orgo- nisationen, Pfarreien und Klubs der Ameri­kaner polnischen Ursprungs in den Oststaa­ten der USA." umfaßt und sechs Millionen Amerika-Polen vertreten soll, veröffentlichte eine Erklärung, die die USA.-Regierung be­schuldigt, durch .Erlauben der Moskaureise Orlemanskis, der.die Unterstützung der kom­munistischen Partei habe, und gegen die An­ordnung der katholischen Kirche verstoße, dazli beizutragen, die Völker Europas dem Kommunismus auszuliefern.

anglo - amerikanischen Blockadedrohungen undSchwarzen Listen. Es ist deshalb in­teressant. daß nun die Sowjetunion gegen­über der Schweiz die Initiative ergreift. Der Korrespondent desJournal de Geneve" mel­det aus' Stockholm, daß dortige sowjetische Kreise entgegen ihrer sonst üblichen Zu­rückhaltung öffentlich sehr offen das Miß­fallen des Kremls gegenüber der Schweiz ausgesprochen hätten. Die sowjetischen Diplomaten hätten daran erinnert, daß die Schweiz die Sowjetunion diplomatisch nicht anerkannt habe und nur wirtschaft­liche Beziehungen zu ihr aufrechterhalte. Alle diese Argumente bedingten eine nicht gerade freundschaftliche Stellungnahme der sowjetischen Regierung gegenüber der Schweiz, der man starke Halsstarrigkeit vorwerfen könne. Der schwedische Kor­respondent bemerkt dazu:Diese Stellung­nahme .hat keinen offiziellen Charakter, dürfte aber bei . dem Rang der auskunft­gebenden sowjetischen Persönlichkeilen nicht leichthin erfolgt sein.

Natürlich verfolgt Moskau mit diesen Vorwürfen einen ganz bestimmten Zweck. Die Sowjetdiplomatie versucht, die Schweiz einzuschüchtern, um durch ihre . Drohungen die alliierten Forderungen hach einem Ab­bruch der wirtschaftlichen Beziehungen mit Deutschland zu unterstützen. In der Schweiz werden diese Stimmen mit Besorg­nis empfunden, zumal nach einer Mittei­lung deTBasler Nationalzeitung" die-Kom­munisten in der Schweiz eine rege Tätig­keit entfalten und sich, da bekanntlich seit Jahren ein Verbot der kommunistischen Partei in der Schweiz besteht, hinter soge­nanntenParteien der Arbeit" verbergen, von denen das Basler Blatt annimmt, daß sie nach Moskauer Weisung arbeiten. Denn daß die angebliche Auflösung der Komin­tern nur ein Gaukelspiel war, wird heute auch in der Schweiz sehr klar erkannt, wo­bei das Reifen dieser Erkenntnis nic)it un­wesentlich durch die Bolschewisierungsver- suche in Nordafrika und Süditalien geför­dert worden ist.

Irisdte Finnen auf derSchwarzen Liste

Eigener Bericht

ts. Lissabon, 7. Mai. In einem Nachtrag zu derSchwarzen Liste", den das Staats­departement in Washington am Sonnabend veröffentlichte, erscheinen zum erstenmal auch die Namen von 38 irischen Firmen.

Von türkischer Flak zur Landung gezwungen

ep. Istanbul, 7. Mai. Türiksche Flak zwang durch Beschuß ein über dem Bos­porus erschienenes Flugzeug zur Landung auf dem Flughafen von Yschilkoy. Die Tstanbuler Presse deutet an, daß es sich vermutlich" um einen viermotorigen Bri­tenborober handelt.

Der Generalinspekteur fiir den Fiihrenutch- icuchs des Heeres Eiehenlaublräger Generuh Leutnant Specht , besichtigt Offiziersbewerber während ihrer Ausbildungszeit im Reichsar* beitsdienst . Generalleutnant Specht im Ge­spräch mit einem frontbewährten Arbeitsdienst- fiihrer, Ritterkreuzträger Hauptmann Ko­rt o p k a j der kürzlich den Gau W eser-Ems be­suchte.

RAD.-PKKriegsberichter Zahn (Sch).

Set&tike VeejuduHQ

Von

Prof. Dr. Johann von Leers

Lloyd George,, heute ein uralter Mann, sagte 1925 in einer Rede in der Jüdisch- Historischen Gesellschaft: -

Wir sind besser unterrichtet worden in hebräischer Geschichte als in der Geschichte unseres eigenen Landes. Ich bin in einer Schule aufgezogen worden, in der man uns weit mehr die Geschichte der Ju­den als die unserer Heimat lehrte. Ich kann Ihnen alle Könige Israels .aufzählen, aber ich bezweifle, daß ich damals imstande ge­wesen wäre, ein halbes Dutzend englische Könige und ebensoviqle Könige von Wales zu nennen. .Diese Tatsache müssen Sie als weitaus wichtigste Grundlage unseres Unter­richts im Auge behalten. Fünf Schultage in der Woche und der Sonntag in der Sonn­tagsschule bildeten uns gründlichst in der jüdischen Geschichte. Wir wußten große Ab­schnitte aus den Propheten und Psalmen hej-zuspgen. Wir waren förmlich durch­tränkt mit der Geschichte Ihrer Rasse . .

Was hier der alte Lloyd George aus sei­ner Waliser Dorfschule, aus den Erinnerun­gen seiner Kindheit erzählt, gilt für Hun­derttausende von Dorfschulen in England und USA., gilt aber auch noch heute für eine Anzahl Staaten in Europa und gilt auch für einen großen Teil unserer älteren Genei ation. Ihnen allen ist von allen religiösen Fragen sei hier völlig abgesehen ein judaeozentrisches Ge­schichtsbild einfiltriert worden. Sie möijen wollen oder nicht die Weltge­schichte beginnt für sie nicht dort, wo un­sere Ausgrabungswissenschaft sie er­schlossen hat, in den langen Jahrzehntau­senden der Altsteinzeit über das Auftreten der ersten seßhaften Kulturen in der Jung­steinzeit Europas, nicht bei den alten, ehr­würdigen Kulturen Aegyptens und Baby­lons , sondern bei Abraham! Ausge­rechnet bei Abram aus Ur in Chaldäa, der aus wahrscheinlich polizeilichen Rücksich­ten seinen Namen in Abraham verwandelte und eilig aus dem Lande sich davonmachte, wo er geboren war.

Während viele Jahrzehntausende Ge­schichte vorher gegangen waren und meh­rere Jahrtausende bereits deutlich erkenn­barer Slaatenbildung, schon ganze Genera­tionen lind Dyfiastien ägyptischer Phara­onen, die Könige von Sumer und Akkad regiert hatten, beginnt für diese Menschen immer noch die Weltgeschichte mit einem eist um 1300 v. d. Z. auftauchenden Volk Israel, das von seinen Vorfahren die übel­sten Geschichten berichtet Aber nein das ist für diese Menschen, für Millionen Menschen dasauserwählte Volk". Sie merken gar nicht die Geschmacklosig­keit, die'-sie Gott Zutrauen, sich'ausgerech­net dieses Volk auserwählt zu haben. Sie haben nie gelesen, in wie großem Umfang ägyptisches, babylonisches, allgemein ori­entalisches Sagen- und Mythengut, Hymnen und Gebete in den heiligen Schriften der Juden stecken; Was die Wissenschaft auf diesen Gebieten seit Jahrzehnten erarbeitet hat, ist ihnen unbekannt gebliebep in der Tiefe ihrer Seele glauben sie immer noch, daß Gott das alles persönlich Israel diktiert habe.

Die menschliche Dummheit ist groß. Sie ist manchmal rührend in ihrem Umfang, und man könnte an die Einwirkung von Wun­dern glauben, da es kaum vorstellbar ist, daß auf natürlichem Wege die Dummheit einen derartig gaurisankarartigen Umfang haben kann. Aber an der Tatsache, daß Mil­lionen Menschen in der Welt judaeozen- tiisch denken, daß für sie das Judentum im Mittelpunkt ihres Geschichtsbewußtseins steht, daß sie im tiefsten Innern glauben, am Ende der Tage werde Israel die Welt beherrschen"/ ist leider nicht zu zweifeln.

Dieses Gefühl, ursprünglich im Gewand des frommen Glaubens auftretend, ist dann säkularisiert worden. Millionen Menschen, in der Welt sehen heute noch die Juden als etwas Bessres als alle anderen Völker an. Sie suchen einen guten Rechtsanwalt? Selbstverständlich gehen Sie nur zu einem jüdischen Rechtsanwalt. Einen guten Arzt?- Selbstverständlich nur zu einem jüdischen Arztl Noch der halbjüdische Arzt genießt einen breiten Lichtstreifen dieser Juden*