Ausgabe 
(7.5.1944) 125
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) ar jeiamiliche Tageszeitung

jlmisblall de» Regierenden Bürgermeister» der Freien Hansestadt Bremen

der Natio^^ozialisten Bremens

Amtliche» Verlcündungsblati des Reichsstaflhalters in Oldenburg und Bremen

14. Jahrgang

Sonntag, den 7. Mai 1944

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lie deutsche Seele ist starker als der Terror

Frontgau Weser-Ems bekennt sich zur unbesiegbaren Kultur

ßiileiter Wegener ehrt in Bremen Ku/enkampH und Tank Die Kuiturtage des Nordseegaues und der Nordsee-HJ. haben bego

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>er Rundfunk von heule ,

nlerhaltsames NactaLw^ .nzensrje Sfc* unserefel i

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(Eigener Bericht)

Bremen, 6 . Mai. In einer denkwürdigen, von Beethovens Musik er- Sillen Feier eröttnete Gauleiter Wegener in Bremen die Gaukulturtage User-Ems der NSDAP, i d des Gebietes Nordsee der Hitler-Jugend. Ein Bre- 15 Meister, Professor Georg Kulenkampff,, erhielt dabei den Gau-Kunst­eis, und der gleichfalls über Bremen und den Gau hinaus genial wirkende sipengschöpfer Professor Kurt Tank empfing als Erster den neugeschaffe- d Ehrenschild des Gaues. Der große Anteil der Jugend ani Bau des seelischen gndaments neuer Zeit kam in einer Ansprache des Gebietsführers,; L d h e 1 zum (druck, Gaupropagandaleiter Seifte gab einen stolzen Ueberblick über die i besonderer Unterstützung durch Reichsminister Dr. Goebbels ermöglichten Miellen Erfolge unseres Gaues. Die vom Gauleiter geforderte Arbeit für ein rei­fes bodenständiges Kulturleben zur Stärkung des Abwehrwillens des zähen, jjMlvenvurzelten Menschenschlages an Ems und Weser wurde durch Grün- agilerVereinigung zur Förderung des kulturellen Schaffens itn Gäu Weser- a e. V." unterbaut.

Das zeitgemäße Rezept

'.n^v « Wäscht 250 5 Kojp. m KocMopf, indem man sie mit Wtsi abqmrit bis das Wasser sack« ist Ibt man zirka !' , 1 Wasser dim, ]» en nnd langsam bei geringer Hifce ca- was zirka 1 Stande dauert Mu t nach der halben Kocbeit $ Jj 5 ,. ien. feingeschnitienen, aigedaiu ier darunter, läßt das Garn zngedeckt (ig weiter kochen tmd mischt nach in ren Satz, Zocker und .Gesdunacs enter.

des Kreuzw orträtsels aas Nr. IM

recht: 1. Talk, 2. Niet, 3. Unea, 5. Lens, 6 . Emse, 7. Anis, 8 . fees, hre, 10. Ovid, 11. Leim, !i Laer, 14 Alma, 15. Inge cht: 1. Tula, 2. Noergelei, 9. Kola, 1 , 17. Leni, 18. Kassandra, 19 ÜM M. Tees, 21 Oval, 23, Riem,2tHä, 26. Emse

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Saal, In dem sich die Sachwalter von ; 3 k, Wehrmacht, Kunst, Wissenschaft i Presse mit der Hitlerjugend zusammen- bien hatten, beherrschte silbergrau das - eines Reichsadlers, kernig und wehr- icach alter Ueberlieferung stilisiert; Un- ia saßen, symbolischer Schmuck der aimgsfeier, blühend und frisch' im Rund seihe der Mädel vom BDM Feierlich he­it Operndirektor Franz Rieger mit der ü:ielio-Ouvertüre, die er fest' .und deut- jufallte. Ludwig van Beethoven erfüllte rt dämonischem Pathos die Reihe von Erhaltungen, die vom ungebrochenen cnwilien hart geprüfter Menschen kün- iterden und deren Eröffnung in dar vom. taterror schwer mitgenommenen Stadl es einmal zu unseren denkwürdigen -srangen dieses Krieges zählen wird.

j Sprecher einer deutschen Jugend, die andern Maße das musische Schaffen »olkes mit Kraft und Stil erfüllt, trat ähr Führer des Gebietes Nordsee der i vor,

iietsführer Lohei.

kulturellen Schaffen der Jugend un- Gehietes Nordsee", begann Willy ähat es alljährlich einen Höhepunkt p die Kulturtage der Hitler-Jugend ge- 1 In diesen Tagen sind wir mit beson- Freude an die Vorbereitungen gegan- kdl Sie, Gauleiter, Ihre Zustimmung «emeinsamen Durchführung fen Gau-Kulturtaten der NSDAP, ga- Wür danken wir Ihnen, feie irr diesem gewaltigen Ringen um «ier Nichtsein unseres Reiches sieht üpdbewegung der NSDAP, ihre Auf- . darin, die erzieherische Einheit des Ith-Soldatischen und Musischen zu

Wir als .die junge Manns haft

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wissen, daß die höchste Jnthereitschaft nur aus dem ehrfurchts- ® ^kennen und starken Bekennen zu lalturellen Schöpfungen des deutschen * entsteht.

Mserem nationalsozialistischen Reich 'lugend die Fortsetzung unseres völ- .- 1 Lebens. Wenn das vergangene :l t in der Jugend vornehmlich die

Konkurrenz sah so er-

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i arbei* ? rän f, n r .'yfr» < L«i '* lr mit Beginn der nationalsozia- . an die. GerfB^i, ati,. ( ««Epoche tiefe ideelle Verbunden- ®Ujh Achtung der selbständigen, ech- ^tjueitlichen Entwicklung der natio- _ -listischen Jugendbewegung. Die r J "?end will nicht die Selbstführung /^«tischen Gründen, sondern vT ^ e ' l,stverant wortung. In unse- "«ehung wollen wir die Schlacken ."."«listischen Zeit endgültig über-

wenden uns gegen jene Zeit- ois da meinen. Kultur diene der

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' ! " n s sensationslüsterner Genieß er ' Fugend sieht in der Kultur die # l des verinnerlichten Kampfes 1 Um die Höchstwerte.

f.l as Spiegelbild der seelisch,, geisti- t". "nseres Volkes. Aus diesem Ge- ^. ip e i r t ai!s hat die Hitler-Jugend ihre 1 ] n Angriff genommen.

^ütJie Fülle junger Musik

t'T^en Raum nimmt die Musik- e ! n ' Vf eil Lied und Musik die h'® ls| ische Jugend von den ersten , arn Pfzeit, von ihren ersten An- ,i o e ®' e ' te l' Am Anfang uneüm Mit- d .T P Juc ie n dmusikerziehung steht s , em einschaftssingen. Aus ihm, Fc«,-,; ! L. s 'el' organisch musikalische . f; iii,,. Inr ' c ^ ! ungen und Formen, über F ; T,.,l'® r 'Juqend in einer Hülle und V.-j ' wie es' nie bisher im r deut- ei .Pall gewesen war. Nur in '-?r.' "^naulich, politisch geeinten % . 9end konnte auf breitester « a. lri gemeinsames Liedgut für alle t 5 ^ es l»ngen Lebens entstehen, . V- jV^^tliche Musikauffassung, vTn if ? 1 auc ^ ^ ie Kraft zu den An- a. ,^ er Schaffung der führen-

. : '''=dp " ric tun P Ihrer Musikerziehung *"' 0t,ne di ® Hitler-Jugend ., j rar, * c, ®n Bemühungen ins Leere

Mm, ' er T!ifft. Das gilt nicht nur Son dern für alle kulturellen

Äußerungen und Tätigkeiten der Hitler­jugend,

Ausdrück des Willens zur Höchstleistung, besonders auf musikalischem Gejaiet,' seieü die Spieleinheiten der ; Hitler-Jugend als_ Sonderformation geworden. Im letzten Jahi erfolgte ihre Durchgliederung nach reichs­einheitlichen Gesichtspunkten und ihre Zu­sammenfassung nach Bann-Spieleinheiten die sich aus Chor, Orchester, Laienspiel, Puppenspiel, Instpumentalijr'uppen, . Spre­chern und Erzählern, Musik-,, Spielmauns- und Fanfarenzügen .zusammensetzen;

Gebietsführer Lohel gab hierzu eitlen zah­lenmäßigen Ueberblick, aus dem

der Aufs<*twung des kulturellen Schaffens der Jugend unseres Gaues ,

überzeugend ersichtlich war. So sind u. a. im abgelaufenen Jahr 5 Musikzüge, elf Spielmanns-' und 19 Fanfarenzüge, 11 In- Chöre und 5 Laienspielgruppen neu einge­

richtet und fünf Lehrgänge für Singleiter, zwei Musiklager für Orchester und ein Aus­leselager für musikalischen' Nachwuchs durchgeführt worden.

Der Musische Wettbewerb der HJ.

Weiter kam der Gebietsführer auf den zur Zeit laufenden Musischen Wett­bewerb der Hitler-Jugend zu sprechen und gab hierzu Zahlenmaterial, das auch bei diesem Wettbewerb den vorbildlichen Einsatz und das rege, Interesse der Jugend des Gebietes Nordsee zeigt.

Uns leitet, so schloß der Gebietsführer, bei der Arbeit der Gedanke, daß alle

Kräfte, die durch die' kulturelle Arbeit ge­weckt und gestärkt werden, der Aktivie­rung der Kampfwerte für den Sieg dienen. Gauleiterl Die Jugend Ihres Gaues setzt ihre Ehre darein, bei allen Ihren Planungen und Aufgaben-immer die Spitze als Stoßtrupp zu bilden.-

Der Gaupropapandaleiter und Landeskül- turwalt'er gab anschließend einen eindrucks­vollen kulturellen Leistungsbericht über die im abgelaufenen Jahr im Gau Weser-Ems durchgeführten Veranstaltungen und Maß­nahmen, der bewies, daß trotz Lüftterrors die kulturelleAktivität des Nordseegaues noch .verstärkt werden konnte.

Bis in den lebten Winkel dringt die Hunst

Gaupropagandaleiter Seifte

sagte zu Beginn seiner Ansprache, daß vor einem Jahre bei der Eröffnung der Gau­kulturtage Weser-Ems 1943 niemand geahnt habe, daß ein solches kulturelles Aufge­schlossensein bis' in- die letzten Orte des Nordseegaues vorhanden sei. Nicht etwa nur in den Städten, sondern gerade auf dem Lande sei eine Aktivierung auf kulturellem Gebiet festzustellen: auf dem Lande leistete man geradezu Vorbildliches. Der Gaupropa­gandaleiter richtete seinen Dank an die Ortsgruppenleiter, Hitler-Jugend-Führer und Lehrer auf dem Lande:Wenn ich an dieser Stelle vor einem Jahr ein Dorf als Beispie.1 für die anderen herausstellte, so kann ich heute zu meiner großen Freude sagen, daß fast alle ländlichen Ortsgruppen des Gaues Weser-Ems sich mit Feuereifer um die Aus­gestaltung der Dorfgemeinschaftsabende und

damit ihrer dörflichen' Gemeinschaft müh­ten. Pg. 'Seifte nannte mit Freude nunmehr

elf Ortsgruppen, die. Vorbildliches leisteten. Es sind difes:

Sögel (Kreis Aschendorf-Hümmling], Ostgroßefehn (Kreis Aurich),

Hesepe (Kreis Bentheim),

Ganderkesee (Kreis Delmerjhorst - Oiden- burg-Land), , , .

Wangerooge (Kreis Friesland),

Plantlünne (Kreis Meppen),

Buer (Kreis Melle),

. Bloherfelde (Kreis Oldenburg-Sfadt), Georgsmärienhiitte (Kr. Osnabrück-Land), Roderfkirchgn (Kreis Wesermarsch), und Augustfehn-Stahlwerk (Kreis Ammerland). Der Gauleitet der ständig fürjliese kul­turelle Arbeit auf dem Dorfe sein beson- (Fortsetzung auf Seite 2)

Ehrung schöpferischer Repräsentanten Bremens

Gaukulturpreis lür Georg Kulenkampff- Erster Träger des Gau-Ehrenschildes: Kurt Tank

Belader Eröffnung der vom Nordseegau Weser-Ems veranstalteten Gaukulturtage, die in Stadt und Land eine FMle volkskultureller Veranstaltungen bringen, zeichnete Gauleiter Paul Wegener ^en aus Bremen ge­bürtigen deutschen Meislergeiger Professor Georg Kulenkampff mit dem Gaukunstpreis Weser-Ems aus.

Den neiic^schaffenen Gauehrenschild, kriegsmäßig in Eisen gearbeitet, verlieh der Gauleiter an den genialen Flugzeugkonstrukteur, Professor Kurt Tank und würdigte seinen Einsatz für die deutsche Luftfahrt.

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* /-» t/.,ipnkamD'ft dem weit über Deutsch- Mit P rofi e £ r 2 bekannten Geigenvirtuosen, ehrt durch die iands Grenzen hin-aus . . W f ser -Ems 1944 der Nordsee-

Verleih en 8 «oßeilotn^ de "!Ue"Hansestadt an de: Weser Durch gau emen ,2l° ßen i _° Rpharrlichkeit wurde dieser Sproß einer Energie, Wille un einem überall anerkannten Mei-

großen hanseatischen Fam e zu eine BereUs c ha ft schuf

S , ter ? ie iT h eine Grundlage, auf der sein Studium an

dem begabten Kn ^®". h )e se ine Tätigkeit als Konzertmeister der Berliner Mus.khochschule se.ne 1 g inB weUbekannt e

beim Philharmomschen Orcherier .n » ^ ^ staatU(;he

Solistentätigkeit und & P e eT Wachsen sind Sein Weg

Hochschule für Mus * £ Bornen gewesen, und bis zum

zu diesen Erfolgen ist « immer-größere Vollendung sei-

heutigen Tage muht er,*ch.m nur « die ßegabung , sonder n nes souveränen Ku:nstle Ku | en kampff die Beherrschung

auch großer Fle , lB Ti^hen lassen In seiner Kunst ist die Tra- seines I " str^ ts selner V aterstadt lebendig Mit der KrafHsei- dition un d tu . r einer gewissen Zurückhaltung tfTsei- ner Personllc . h ^ e lLcp r d bedeutende K Künstler ein Herold der deut- nem Wesen ist dieser b Städten Europas geworden. Der

sehen Musik m a .!T" 8 hat j n seiner Persönlichkeit und seiner

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Die erste Verleihung des von Gauleiter Paul Wegener gestif­teten Gau-Ehrenschildes trifft im technischen Leiter der Focke- Wulf-Flugzeugbau GmbH., Wehrwirtschaftsfiihrer T^nk einen der bekanntesten und erfolgreichsten Flugzeugkonstrukteure. Die Aufschriften des SchildesFür Verdienste zu Ehren des Gaues Weser-Ems" undDie gesamte menschliche Kultur ist nur das Ergebnis der schöpferischen Tätigkeit der Person" (Führerwort) kennzeichnen Professor Kurt Tank und sein Wirken treffend. Das VerkehrsflugzeugCondor, das vor dem Kriege den sensationel­len Flug-BerlinNewyorkBerlin in 45 Stunden unternahm, war sein Werk. Als Langstreckenbomber hat sich diese Konstruktion auch .im Kriege bestens bewährt. Die FW 189, da,s Doppeliumpf- flugzeug .der deutschen Luftwaffe und der - modernste Aufklärer, sowie die bekannte FW 190, das bewährte Jagdflugzeug, sind Schöpfungen Tanks. Diese Großtaten seines Geistes sind zu über­legenen und gefürchteten Waffen geworden. Dipl.-Ing. Tanfc, am 24. Februar 1898 in Bromberg geboren, nahm am Weltkriege. 1914/1918 als Freiwilliger teil und studierte dann Maschinenbau. Durch einen Zufall kam er zur Fliegerei. Bei Rohrbach ent­wickelte er »eine ersten Flugzeugtypen. Nach kurzer Tätigkeit in Augsburg kam Tank nach Bremen. In diesen 10 Jahren kon­struierte er alle Flugzeugmu&ter von Focke-Wulf und flog sie selbst ein, wie er Erprobung und Beurteilung der Flugeigenschaft einer neuen Konstruktion «tets selbst übernimmt. Sein Name ist mit der deutschen Wissenschaft, die heute mehr denn je dem Siege verpflichtet ist, unlösbar verbunden. Aufn.; Praeger & Mci^r

ZU DEN GAUKULTURTAGEN

Von

Hans Rehberg

Zu strenger, soldatischer Ge­meinde verbunden stehen Män­ner aus fast, ganz Europa an der Ostfront. Ihr Kern ist das deut­sche Heer preußischer Prägung. Es schützt die östliche^ Gren­zen Europas! Europa selbst vor dem Einbruch jener Massen, deren Seele zur Hälfte Asien gehört, zur anderen Hälfte von Europa angekränkelt ist. Sie nennen sich die Erben der goldenen Horde Dschin- gis-Khans, d. h. sie wollen bis nach Spanien, bis nach Afrika Vordringen, sich festsetzen und herrschen. Ohne Frage eine. gewaltige Konzeption. Um dieses Ziel zu erreichen, haben sie alles verarmen lassen, die Kräfte des Gemüts und der Seele, die Schönheit des Familienlebens, die persön­liche Wohlhabenheit des einzelnen, und ha­ben den gesamten Reichtum des Landes mit unerhörter Rücksichtslosigkeit für den Krieg und seine Vorbereitung verwendet oder verschwendet.

Ueber diese bolschewistische Macht, diese in Waffen gekleidete goldene Horde Stalins gehen in Europa Erzählungen um genau wie zur Zeit Friedrichs II. von Hohen­staufen über Dschingis Khan. Und genau- wie damals fürchtet man sie oder hofft auf sie. Ueber allem Geschrei aber steht eines fest: Wo Dschingis Khans goldene Horde hinlcam, hat sie gemordet, geraubt und ver­nichtet. Und Stalin, der sich sein Erbe nehnt, tut das gleiche, denn er ist sein Erbe.

Diö güldene Horde Dschingis Khans war eine Einheit aus Geist und Blut. Nicht so die Stalipsi Es ist ein gefährliches, zerset­zendes Element hinzugekommen: der Jude. Die, die ein sich auflehnendes Europa ver­gangener Jahrhunderte über seine östlichen Gienzen trieb, die Juden, haben sich z.u einer wahrhaft dämonischen Macht über die russische Seele erhoben und wollen nun als Sieger, hinter dem Sieger Stalin, über die, die sie einst vertrieben haben, zurückkeh­ren. Die östlichen Massen also, gegen die wir im Kampfe stehen, sind russischen Blu­tes, asiatiscfr-europäischer Seele und jüdi­schen Geistes Knechte. Jene Dreiheit furcht­barer und dennoch widernatürlicher Art haben wir zu besiegen, zu scheiden, zu ord­nen und in die Form zu zwingen, soweit sie auf Europa zu wirken imstande sind. Eine titanische Aufgabe, so groß und für uns so entscheidend, daß die Zeit, sie zu vollenden, wie lange es auch dauern mag, kurz sein wird. Wir müssen festhalten, daß die Dauer eines Krieges immer dann kurz ist, selbst wenn er viele Jahre währt, wenn in ihm eine der größten Aufgaben, di 9 einer Generation von Männern gestellt wer­den kann, steckt, nämlich für viele folgende Generationen einen gewaltigen Raum zu ordnen.

Große Aufgaben fressen mehr und mehr die lässigen Freuden des Friedens. Das ist beim einzelnen, der etwas Großes zu voll­bringen hat, genau so wie bei einem Volk, einer Nation, einem, Erdteil. Lange Jahre Krieg heißt nun aber nicht etwa, daß wir gänzlich freudlos lebten, daß der Kern unserer Zeit überhaupt keine Süßigkeit enthielte, daß zwischen den gewaltigen Zeilen der Schlachten, den Träumen der Sorge, den Härten des Tages keine Sonne mehr schiene. So ist das nicht, das Lehen bietet dem Menschen immer Freuden. Nur, sie werden! denen, die das Genie in seinem Kampf und seiner Einsamkeit erlebt, ähn­licher, d. h. ihrer Süßigkeit mischt sich die Bitterkeit der Größe bei. Die Freuden des Krieges sind anders als die des Friedens, sie sind spröder, aber sie prägen sich der menschlichen Seele tiefer ein und sind von giößerer und weiter wirkender Kraft. Auch der. letzte Mann einer Generation, die be­wußt die Schrecken des Krieges auf sich nirnmtf und ihnen siegreich widersteht, hat einen genialen Zug. Der Troßknecht einer großen Zeit ist mehr als der Troßknecht einer Zeit gemäßigter Bürgerlichkeit

Seien wir überzeugt: Wer nur für sich oder nur für seine Kinder lebt, der lebt von der Hand in den Mund. Wer aber für seine Enkel lebt, wie wir es heute tun, ge­führt von einem echten Genie, gehärtet vom Leid vergangener Jahre, um den ist der Schimmer der Würde grüßen Menschentums und göttlicher Aufgaben. Wir müssen uns nur dieser Größe jeden Augenblick bewußt sein, und wir werden die Höhen des Lebens erleben, wie Menschen sie selten genossen haben.

Dieser Krieg hat sein besonderes Gesicht bekommen und wurde auf die Ebene eines Kampfes um Sein oder Nichtsein gehoben. SeiD umfaßt für uns die ganze Fülle unse­rer herrlichsten Träume. Es ist in ihnen mehr als nationaler Egoismus enthalten, es ist das Verbrennen und Zerbrechen der Schranken, die die europäischen Völker