Geschäftsstellen)
. r m elnschl. Zustelltebiihr; .,i! monatlich 2.30 RM fetasd.1.
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ieiamiliche Tageszeitung (J& der Naiionalsozi
urmeistets der Freien Hansesfadi Bremen _
Bremen; Geeren 6 8. Ruf 2 19 32; Kacbtruf und sonntags 2 47 65; ObernstraBe 86. Ruf 2 19 32; Syke: Mühlendamm 2: Br.-Hemelingen: Bahn* hofstraße 6, Ecke Poststraße. Ruf 4 34 58; Br.- Vegesack: Rohrstr. 24, Ruf 4 u. 8; Br.-Blumen« thal, Kapt.-Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88 tL 89
iaigbla ti des Regierenden Bürgermeister der Fre ien Hansesfadi Bremen
14 . Jahrgang
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblati des Reichssiaiihaliers in Idenburg und Bremen
Sonnabend, den 6. Mai 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
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Empirehonferenz beschließt: „Nach Berlin!"
ler einmütiger Entschluß in voreiligem Siegesrausch — Vier Millionen Dominientruppen bluten für England
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jfiebt unserer Berliner Schriftleitung iC h, Berlin, 5. Mai. Die Nord- .j.Jer überwachen mit Argusaugen ? lauf der Empirekonferenz in I.on- Churchäll ist sich längst klar darüber, ijueilialb des Empires die Anziehungs- jjj vereinigten Staaten immer stär- lf#r den ist, und dali er darum für einer strafferen . Zusammen-
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Vs Empires noch vor dem Ende jjtges fürchten muH. Um die Vertre- t, Dominien in die rechte Stimmung rtäjen, versucht er zunächst, sie vom
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jjsdie Zukunitserfolge auizupulvern. ,, 8IS [en Tagen der Konferenz wurde tilnehmemlen Dominienvertretern Ge- jeil gegeben, sich eingehend mit den Heilungen zur Invasion zu beschäfti- Ke Darstellung, die ihnen gegeben t verfolgte selbstverständlich den sie in einen verfrühten Siegesrausch usetzen. Am Ende diese einleitenden iiilles der Konferenz nahmen, wie die k Mail" meldet, die Empirevertreter '.einstimmige Entschließung" an, nach Itrlin von den alliierten ipen besetzt werden soll, eines sei man sich, so heißt es, vijllig Daß es in diesem zweiten Weltkrieg Wiederholung des im ersten Weltmächten großen Fehlers geben i Alliierte Truppen würden nach Ber- deutsche Haupt-
kesetzen.
solches voreiliges Siegesgeschrei ist mehrfach bekannt in der Geschichte. !!70 schrien sich die Franzosen hei- y Berlin!" Und im Jahre 1939 erklärte polnische General Sosnkowski, daß stoppen in wenigen Wochen die Ent
fern u. lesfiMfot. ti fessschlacht vor Berlin liefern und
hchs Brandenburger Tor marschie cm. Es ist aber jedesmal anders p. 1870 schloß sich an den Ein-
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Töchen haben sehr viele Soldaten un- &per Gelegenheit gehabt, durch das "arger Tor zu marschieren, aber Sieger, sondern als Gefangene. Wir aalso über den ersten Aufpulverungs- Her Empire-Konferenz nur mitleidig
Boniinienvertreter lassen sich aber ^ ron Churchill durchaus nicht blon * ist die Abhängigkeit Englands :Dominien schon zu groß geworden, •Dominien sind sich dieser Tatsache archäus bewußt. Das ist besonders dongen zum Ausdruck gekommen, :■ australische Ministerpräsident Cur- englischen Pressevertretern gemacht ihn hob bei dieser -Gelegenheit den ■■dtrarj Australiens besonders her vor W habe, so sagte er, über die Hälfte Wehre und anderer Waffenvorräte “äland geschickt und große ’ Blut- KMipf gegen Europa gebracht, -.ehe jeßgj zwe ;, e australische. Mann ■^fähigen Alter in der Armee.
; ■ whange" meldet, wurden in die- ®nenhang auf der britischen Do-
^esisches Jugendlieffen
^jhking, 5 . Maj Vom zweiten chine- ogendtreffen, an dem die Jugend ‘•‘abonalchinas, Japans, Mandschu- '- = ns ? u n< ^ S ' ^ er Philippinen und 'jp't * na ' lmen ' wurt ^ en gemeinsame Hin • ra mme an den Präsidenten ._gwei, den japanischen Premier- iem“ erai T °j°' an den mandsclTuri- , , le [ tn ' n ' s ter Chungchinghui, den t ., 0 f Hitler, den Präsidenten an Präsident in denen es
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'“«chin Sellr erfreut . in Nanking zum sein asisc .h en Jugendtreffen zusam- ij i , ln e * aer Zeit, in der die euro- %dnn Senmac ^ te ' m Riesenkampf mit stehen und bereits das Licht
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^-Jungen glauben, daß die a'.le •sj e ;„ ^ lscll e Weltordnung versin- •’4 (j e . p aes Zeitalter der Gerechtig- i ihrer w nedens heraufkommen wird V.-j, ^sichtigen Politik und Aus- *" land Un9en ne h m en alle Pflich'en * 1 'oft i 11111 '? auf uns für die blü- ' 11 Ostasii
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' '■olouu 11 ' , ' er ' au f er auch längere -tiif.'v ' var ' widmete er sich dem S;i Stä'‘a < * er ^ r ündung des un- Rf°9tien wurde er aus qericht in das Außenmini- hi s -* men ' Dort war er ein hal- '>rht„ ??JP er Ernennung als Kon- Sur i.-i a lg und hatte diesen Po- Minj« l,n . !, * t ePfo'flten Gründung iai^„ e /- i,,cns für die Versorgung a, -n Gebiete inne.
minienkonferenz aufschlußreiche Zahlen über den Kriegseinsatz der Hilfsvölker des britischen Reiches bekgnntgegeben. Danach hat Kanada 750 000 , Australien H70 000 , N e u s e e 1 a n.d 189 000 , Südafrika 269 000 und Indien über zwei Millionen Mann Truppen für Großbritannien gestellt. Insgesamt tragen über vier Millionen fremdländischer Truppen ihre Haut für England zu Markte. Ueher den Blutzoll, den diese Länder für Großbritannien bringen mußten, schweigt man sich auf der Dominienkonferenz wohlweislich aus.
Diese Mitteilungen über die Beteiligung der Dominien und besonders Indiens an der britischen Truppengestellung kennzeichnen die altbekannte Vorliebe der Engländer, im Kampf um die ureigenen Interessen das eigene Blut zu schonen und Hilfsvölker mit Einschluß der Dominien für sich kämpfen und sterben zu lassen.
Reuter weiß wohl, warum er gerade die Stellung von indischen Delegierten auf der Empirekonferenz, die sich zu Werkzeugen
der britischen Politik machen ließen, so stark unterstreicht. Man wird sich seine besonderen Gedanken über die Reuterfeststellung machen können, daß beispielsweise der Maharadscha von Kaschmir bis zum Schluß der Konferenz eine „wichtige Rolle“ spielen werde. Diese Rolle wird er wohl hauptsächlich vor den Objektiven der Photographen zu spielen haben.
Oomin’en als USA.-Vasallen
eigener Bericht
BZ. Berlin, 5. Mai. Im Hintergrund der Empirekonferenz in London bleiben die amerikanischen Erbschleicher auf der Lauer. Wohin ihre imperialistischen Pläne zielen, das hat kürzlich der Jude Lippmann in einer Rede vor amerikanischen Journalisten enthüllt, über die jetzt die „Times" einen ausführlicheren Bericht bringt, als er bisher vorlag. In dieser Rede erklärte Lippmann: „Als wir auf Australien und Neuseeland zurückfielen, trugen wir gewaltige Streitkräfte und große Summen Geldes zur Ver
teidigung Australiens und Neuseelands bei, und wir haben mächtige Stützpunkte in diesen Ländern geschaffen. Wir müssen uns die sichere Unterstützung dieser beiden Länder im Falle eines neuen Krieges (!) sichern. Wir werden alles, was wir erreicht haben, halten, und wir werden die Werte, die wir wirklich investiert haben, weiter besitzen, wenn Australien und Neuseeland uns nicht nur das Recht zur Benutzung dieser Stützpunkte im Falle eines neuen Krieges sichern, sondern auch versichern, daß sie selbst in den Krieg ein- treten werden, wenn wir in den Krieg ein- treten, und daß sie ihren gesamten Besitz und ihre gesamten militärischen Streitkräfte zur Erhaltung und Verteidigung dieser Stützpunkte einsetzen werden."
Deutlicher kann es kaum noch ausgesprochen werden, was die Vereinigten Staaten anstreben, nämlich die Schaffung eines Vasallenverhältnisses der pazifischen Dominien Australien und Neuseeland gegenüber den Vereinigten Staaten.
DIE QUELLEN UNSERER KRAFT
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Auch diese Gaukulturtage 1944 stehen unter dem Zeichen des Krieges. Die gemeinsam erkannte Gefahr und die gemeinsam durchlittenen Schicksale haben uns einander genähert, haben unsere Herzen einander geöffnet und haben uns auch innerlich bereiter gemacht, die Worte der Dichter, die Töne der Musiker,
die Werke der Künstler gemeinsam zu empfangen. Von der Symphonie bis zum Volkslied, vom Drama bis zum Puppenspiel, von der Kunstausstellung bis zur Filmvorführung finden wir uns in diesen Tagen in Stadt und Land zu einer Gemeinschaftsleistung und zu einem Gemeinschaftserlebnis zusammen, wie es bei keinem anderen Volke dieser Erde und in dieser Zeit möglich wäre!
Trotz Tod und Trümmer bekennen wir uns durch diese Gaukultiirtage zu den ewigen Werten und Schöpfungen deutscher Seele. Mögen sich die Himmel auch noch so verdüstern, wir tragen die Sterne der Zuver- iSicbt in uns. Das bedeutet für unjf aber k.ein Yersenkeg in weltferne Träume, keine Flucht äus den Pflichten des Tages, sondern ein Hinabsteigen zu den Quellen unserer Kraft. Es ist der unzerstörbare Glaube an jenes heimliche Deutschland, an jenes innere Reich, der uns im letzten Grunde das Gefühl der Unüberwindbarkeit, der Siegesgewißheit und des Rechts in unserem Kampfe gegen Tod und Teufel gibt. Es ist jene einzigartige Vermählung von Innerlichkeit und Kämpfertum, die im Tiefsten das Geheimnis und die Aufgabe des so oft in der Welt mißverstandenen deutschen Wesens ausmacht.
Die Gaukulturtage 1944 werden zum ersten Male auch nach außen hin sichtbar mitgetragen von der Jugend des Führers. Denn sie ist das Zeichen dafür, daß die Kränze unseres Sieges einmal weitergereicht werden von Geschlecht zu Geschlecht. Sie ist der Bürge dafür, daß alle Not dieses Kampfes einmal ausmündet in ein Reich der Macht und der Innerlichkeit, der Tat und des Gemütes, des Geistes und des Blutes, in das große Reich aller Deutschen.
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Gauleiter
BZ Trotz Tod und Trümmern! Wir haben es qerade in den letzten Wochen immer wieder hervorgehoben, daß uns das Grausen des Krieges vermehrt dazu anhält, die Kraft der Seele zu suchen und zu mehren. Und es kam der schönheilsuchende Sinn des Menschen auf bäuerlichem Grunde immer wieder zum Ausdruck, so wie er unseren Gau Weser-Ems stark und liebend erfüllt. In einer Zeit, da Neger und Judengenossen die schönsten Kulturdenkmäler der Welt m heimtückischen UeberfäUen aus den Lutten zerstören, weiß es jeder, daß sich die höhere Kultur, die sie neidisch treffen wollen, nun doppelt stark aufbäumen wird. Denn nicht nur in der Kraft seiner Waffen, sondern ebenso mit einem Herzen, das von Musik Dichtung, schönen Bildnissen und erhabenen Gedanken erfüllt ist, wird dieses Volk die Welt der Kulturlosen überwinden. Deshalb wird auch B r e m e n , wo herrliche alte Patrizierhäuser in Schutt sanken und die Sprache nordischer Kultur überall nur mehr aus Trümmern spricht, nun erst recht beweisen, daß es den Geist, der das einst baute, bewahrt hat Andere Länder, die vom de ™ des germanischen Blutes einige Jahrhun derte nur erfaßt waren, vermögen aus den Ruinen ihrer wunderbaren Tempel, Dome L7 Paläste kaum je das wieder erstehen lassen, was die Heimstätte des dort versickernden Blutes, Deutschland, in tau send Jahren noch neu zu bauen imstande ist.
Das zu beweisen, uns damit zu sta ^ ke "’ halten wir mitten zwischen den zerstörten
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des fliegenden Mordes die Kulturtage Nordseegaues. In einer Landschaft, die in lausend Einzelheiten ihre KuHurhohe unauf-
mSen^wirdr 1 ^n” MUtefpunk, der Kunst geweiht, wurde in diesem Lande an
Ems und Weser schimmernd erbaut. Aber was andere Gaue zusammentrugen in baulichen Schatzkammern der schönen Künste an einem einzigen Platze, steht bei uns in stiller Selbstverständlichkeit von Schöpferhänden verstreut und ohne zu prunken rings umher: am Markt von Bremen, im Herzen Oldenburgs, in kleinen Städten und in stillen Dörfern. Die Kraft, die hier überall aus lebendiger deutscher Seele wirkt, soll in den nächsten Tagen doppelt stark zu uns sprechen. Sie soll sprechen zur Gesamt- Weit unserer Menschen. Sie soll auf jeden Einzelnen wirken, so wie ein Hitler die Kul
tur dem Volke insgesamt wiederzubringen befahl. So trete sie in dieser Woche mit Musik und Vorlesung und auf der Bühne lebendig unter uns.
Im Vordergründe stehe dabei die junge Garde, die aus dem Staube, in den jüdische Bomben die gestrigen Gehäuse deutschen Schönheitssinns herabrissen, das leuchtende Morgen heraufführen wird. Diese Garde reicher Zukunft, unsere Hitlerjugend, wird durch ihren Beitrag zu den der Kultur geweihten Tagen unsere Zuversicht stärken, daß das Land ewig junger Kultur siegen wird.
Neue Angriffe am Sereth abgeschlagen
Terrorangriff auf Budapest — Elf Abschüsse über Nordwestdeutschland
dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 5. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Bei Sewastopol griffen deutsche Schlachtflieger feindliche Artilleriestellungen an und vernichteten 27 Werfer. In Luftkämpfen wurden durch Jäger 14, durch Schlachtflieger 15 feindliche Flugzeuge, abgeschossen. Dabei zeichnete sich Leutnant Lambert erneut besonders aus.
Oestlich des rumänischen Sereth griffen die Bolschewisten den ganzen Tag über auf schmaler Front in dicht aufeinanderfolgenden Wellen an. Sie wurden im Zusammenwirken mit deutschen und rumänischen Schlachtfliegerverbänden in harten Kämpfen abgeschlagen und verloren dabei zahlreiche Panzer.
In der vergangenen Nacht grillen starke deutsche Kampffliegerverbände mehrere Nachschubbahnhöie der Sowjets in der Nordukraine an.
Südwestlich K o w e 1 brachen heftige, von Schlachtfliegern unterstützte örtliche Angriffe der Sowjets Im zusammengefaßten Feuer unserer Waffen zusammen. Der Feind erlitt hier besonders hohe blutige Verluste.
In Italien fanden außer reger beiderseitiger Späh- und Stoßtrupptätigkeit keine größeren Kampfhandlungen statt.
In der vergangenen Nacht warf ein schwächerer feindlicher Bomberverband Spreng- und Brandbomben auf das Stadtgebiet von Budapest. Vier der angreifenden Flugzeuge wurden abgeschossen. Bei Einflügen nordamerikanischer Verbände in die besetzte« Westgebiete und nach Nordwestdeutschland wurden am gestrigen Tage elf Flugzeuge zum Absturz gebracht. Einzelne britische Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben im Raum von Köln und Mannheim.
„Mit ruhig, festem Schritt i
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Int allen Geist, der den SA.-Mann des Kamp* fes um den inneren Sieg erfüllte, steht der Panzergrenadier von heute das neue Ringen gegen Rotfront und Reaktion durch. Ranclu verhangen sind die Straßen, in denen er pn• trouilliert, glühende Asche säumt den Weg der Straße in einer hartumkämpften Stadt an der Ostfront. PK-Kriegsber. Scheffler (PBZ-Sch.)
SA.
Von
Oberbannführer Kurt G. Stolzenberg
Die Idee der Gemeinschaft berechtigt nicht dazu, den Staat als staatliche Versorgungsanstalt anzusprechen: sie bedeutet vielmehr harte Pflicht. Herrenmäßiger Geist erkennt: nichts kann dem Bürger vom Vaterlande „zu spät“ „zu .-kärglich“ erwiesen - werden, Cicero.
Alle Gliederungen mit der Hakenkreuzarmbinde sind Kinder der SA. Sie selbst ist Sohn des Soldatentums. Vor einem Vierteljahrhundert stieg sie aus dem Kriege empor, raffte Mannestum, das sich selber treu geblieben war, zusammen und brach ihrem Obersten Führer Bahn. Die ganze Welt sprach vom SA.-Mann. Seine Gemeinschaft stellte Verbände für Sonderaufgaben: die Schutzstaffeln, die die unbestechlichen Wächter und Träger des germanischen Reichsgedankens des Nationalsozialismus ^rurden,-' das NSKK., nationalsozialistischer Sachwalter technisch beflügelter Kampfkraft; NSFK., Wegweiser zur Luftmacht des Nationalsozialismus: NSRK., Pfleger reiter- licher Kühnheit und Kunst; RAD., bäuerlich-handwerklicher Garant völkischer Lebenskraft; HJ., Erbe und Ahn hitlerischer Dynamik. Die nach Aeußerlichkeiten schauende Welt glaubte, aus der Gelassenheit und Innerlichkeit der von der Straße auf die klassischen Ausbildungsstätten Exerzierplatz, Sportforum und Hochschule gegangenen SA. ihr Abtreten von der großen Bühne der Politik ableiten zu sollen. Narren wollten in den leiblichen Brüdern der SA.-Män- ner, in der H, die bevorrechtigte, der SA. den Rang ablaufende Parteigliederung ersehen, obschon gerade die H immer wieder diesen Irrtum kategorisch verwies und sich zu dem ewigen SA.-Kern der Partei in Wort und Tat zu bekennen nie aufhört.
Die Gründe für vieler Menschen Zögern bei ihrer heutigen Stellungnahme zum Thema SA. liegen in allzu, materieller Geschichtsbetrachtung und der bourgeoisen Sucht, auch das politische Leben in Kommodenfächern einzuordnen. „Man sieht nichts von der SA.“, behaupten sie kühn, „nian hört ja gar nichts mehr von der SA.“ und so weiter. Genau so wie Pinsel in Amerika oder Schweden in den vergangenen Monaten häufig sagten: „mit den Deutschen ist nichts mehr los, sie werden den Krieg bestimmt verlieren . . .“ So einfach ist das nichtl Eine Massenorganisation wie die SA. wirkt tief und umfassend und ist nicht weniger mächtig als die mehr im Licht der OeffentlichVeit stehenden Gliederungen mit aktuell wirkenden Sonderaufgaben. Wer anders tragt beispielsweise die mitten im Kriege fast unmerklich sich vollziehende Ablösung des „sturen Kommiß" bei den Soldaten, als der 'von der SA. erweckte Geist des politischen Soldaten, auf den da* Volksheer des Hitlerreiches immer entschiedener ausgerichtet wird? Zur Lehrtruppe der ganzen deutschen Wehrmacht ist so z. B. das ehemalige SA.-Regiment „Feldherrn- halle“ geworden, heute eine Panzergrenadierdivision, von deren ins Reich entsandten Stoßtrupp wir in diesen Tagen hören.
Draußen im grauen Heere, unter den Flieger-Reqimentern und bei den Blaujacken kämpft der SA.-Nachwuchs in Mil- lionenzahl unter seinen alten Führern. Darum sehen wir das Braunhemd der SA. heute weniger oft Und weiter übersehen die meisten, daß das Gros der SA. der Kampfzeit heute als Politischer Leiter die Gesamtorganisation der NSDAP, trägt. Vielfältig sind im übrigen die Erscheinungsformen der gewaltigen Säule unseres Volkslebens, die SA. genannt wird. Mannigfach verteilen sich ihre zeitlichen Aufträge. Ob in Windjacke, Kletterweste, Feldbluse — der SA.-Mann dient und kämpft und führt wie immer in dem „ruhig festen Schritt", von dem die Nation singt. Und nicht mir die toten Kameraden marschieren im Geiste
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