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““ ohne Verbindlichkeit.
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parteiamtliche Tageszeitung && der Naiionalsozi
Affllsb |at, des Regierenden Bürgermeisters der Freien HcmsesMdl Bremen Vl* v-.-u.-i-.j ui— j_.
der Nationalsozialisten. Bremens
Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstatthaliers in Oldenburg und Bremen
Freitag, den 5. Mai 1944
Britischer Geheimtod forderte zwei neue Opfer
Igitreter Chiles und Ägyptens auf der Konferenz von Philadelphia unter geheimnisvollen Umständen gestorben
-jnibericht unserer Berliner Schriftleitung . Berlin, 4. Mai/ Unter sehr geheim- ollen Umständen sind, wie der britische Sdirichtendienst am Mittwoch bekannt- i) zwei Teilnehmer an der Konferenz der
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des sogenannten „Internationalen Ar- •esamtes", in Philadelphia an der Atlan- iljsle der Vereinigten Staaten plötzlich . . —‘—rben. Der Vertretei Ues, Brookmann, und der Delegierte | .plens, Dr. Ramzi, sind am gleichen pje einem Herzschlag erlegen. Da man f( jj, da» weder Chile noch Aegypten zu So., |m unter, allen Umständen spurenden Ge
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je“ wie so viele,' mit denen des Secret jiice Geschichte am Pranger steht, als
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dem Wasser mit .Fettsund: - Mehl S m« ^ dt .'®iikungen des britischen Geheimtodes an- f'nf helle Schwitze, schmeckt miittV 1 «rten sind. Fiir gewöhnlich fallen diesem laut in dieser einige kleine Flti«,iv" S rilischen Geheimtod- gerade immer dann
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im politischen Scheinwerferlicht des Tages stehende Persönlichkeiten zum Opfer, wenn sie sich dem Willen der britischen Regierung entgegensetzen.
Auf der Schwindelkonferenz von Philadelphia/ die angeblich ein Sozialprogramm für die unzufriedenen Massen der Plutokta- tenstaaten' aufstellen wollte, in Wahrheit aber nur mit vielem Lärm alles zerredet, was nach sozialem Fortschritt aiissehen könnte, und überdies selbst in den meist umstritte-, n'en Programmpunkten noch nicht einmal dort mit seinen sozialen Vorschlägen angelangt ist, wo das Deutschland Bismarcks vor vier Jahrzehnten schon mit seinen sozialen Taten stand, mußten die Vertreter Chiles und Aegyptens ihr Leben lassen. Sie mußten es .lassen, weil von ihrer Seite die Bloßstellung des sozialen Gaukelspiels Englands und der Vereinigten Staaten drohte, und Weil diese führenden Plutokratenstaaten
heute, nichts weniger gebrauchen können als die Ernüchterung und Enttäuschung der sozialen Hoffnungen ihrer betörten Massen.
Nicht anders als so viele andere, die durch ein selbständiges Verhalten das Mißfallen der britischen Regierungsmänner erregt hatten, sind die beiden Kongreßteilnehmer ohne weiteres aus der Welt geschafft worden. Wie dem - im Jahre 1939 angeblich verunglückten König- von Irak, wie seinem kurz vorher durch vergifteten Kaffee von einem Beauftragten der' britischen Regierung beseitigten Vater, wie dem irakischen Finanzminister Rustam Heidar im Jahre 1940, wie im gleichen Jahre dem der englischen Regierung unbequem gewordenen Chefkorrespondent der USA.-Nach- richtenagentur Upited Preß Webb Miller, der unter den Rädern eines Vorortzuges sein Leben lassen mußte, wie endlich dem
polnischen Emigrantengeneral Sikorski ge- sqhqh — so geschah es jetzt den Vertretern Chiles und Aegyptens. Um der „höheren Zwecke" Englands willen mußten sie ihr Leben lassen. Sie alle starben England immer sehr gelegen, demselben England, das sich gemäß dem Grundsatz: „Der Zweck heiligt die Mittel" noch immer seiner unbequemen Gegner, sei es auf feinere, sei es auf brutalere Art, zu entledigen gewußt hat.
Ob mit Gift oder Dolch öder durch Herbeiführung von Unglücksfällen: der britische Geheimtod findet immer seine. Wege, um zum Ziele zu gelangen. Dieser Geheimtod wird seine unheimlichen Schatten auch weiterhin über die Welt werfen, so lange England selbst als personifiziertes Unheil dieser Welt besteht und seine Ränke ungestraft weiter schmiedet. . 1
n am laufenden Band; 160Ö- 7 (m-aVZ t f “ UILSla 9 11 111
i Konzert: 17.15—18 :ö 0: ' Bunte Mei** Wen gehaltenen Telegramm seine Gluck-
00—18.30: Volkslieder aus Schlesien. Die« - ikspielschar ßreslau der Hitlerjugend »rsirJr 30—19.00: Der Zeitspiegel; 19.15— 19 J 0 -Fr 19.45-20.00: Prof. Ferdinand Hen
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äsche übermittelt.
Neue Ostabzeichen
äh. Berlin, 4. Mai. Die im Reich ein- nn: „Das Wunder der lebendigei Spn&'iwlrlen Arbeiter aus dem Osten werden 15—21.15/ 1. Akt aus Wagners Oper,De - - "
ule' Holländer", SonderaufHhnmg der Sv. it München, Leitung Cie:
22.00: Hans Pfitzner zum 75. Gebiutt)!'
Mai: Klavierkonzert in' Es-Dur, Wert31,7 : Walter Gieseking, leulschlandsemier: 17.15—18.30: SchweV■: l späten Nachmittag: Cömelius„Sp»r. a u. a.: 20.15—22.00: Unterhaltsamer' end" mit Hamburger Künstlern.
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Cer Führer an Wangf^diingwei
Aus dem Führerhauptquartier, 4. Mai. «er Führer hat dem Präsidenten der chi- söriien Nationalregierung, Wangtsching- '»zum Geburtstag in einem in herzlichen
Wehst neue Ostabzeichen in den .udesfärben tragen, es sind Volks- mabzeichen, durch die sie als Russen, hier und Weißruthener charakterisiert den. Hin Sonnenblumenkranz auf rotem lut in der Mitte das blaue Andreaskreuz, itiii den russischen, der Dreizack auf taelbem Grund fiir den ukrainischen Arik •; vorgesehen. Der Weißruthene wird i'j Landes färben Rot-Weiß tragen.
's Neuerung stellt eine äußere An- fe-üig der für im “Kampf gegen den Hewismus geleisteten Arbeit dar. Die Weh eingesetzten Arbeiter aus dem fetragen damit die gleichep Farben wie iKejionäre, die heute mit der Waffe fs: Hand an der Seite Deutschlands ge- Bolschewismus im Felde stehen. Reuen Abzeichen verpflichten somit •Sri, Ukrainer und Weißruthenen erneut gezeichneter Haltung und bester Ar- wsiung. Sie werden Ansporn sein, auf • Katze, auf den sie gestellt sind, sich 'roch größerem Eifer als bisher für die 'Ultige Niederwerfung des Bolschewis-
t' cg 1 g|g met 2 en. Die Einführung der neuen W'td durch eine Polizeiverord- ’ erfolgen: bis zu diesem Zeitpunkt ist Kennzeichnung „Ost" weiter zu
Terror auch neaeo Albaner
■ Belgrad, 4. Mai. Albanische amtliche gaben am Mittwoch Einzelheiten ».. äi ? en Terrorangriff britisch-nordame- 0. H.* r 5’ T*ÄK fc .'.jt'^~ er Rieger auf das albanische Dorf
Fahrradbere ?;,,,^ : _-tk i während des orthodoxen Oster-
; bekannt. Die Bewohner des Dorfes "Sich nach der Ostermesse zu Tanz ^sang auf den Dorfnlatz begeben, als , ^ era Ort „alliierte" Flugzeuge erschie- ''fd wahllos in das bunte Treiben üvilbevölkerung schossen.
U-Bob(e hielten reiche Ernte an Zerstörern
Der neue Erfolg im Nordmeer — Auch die Handelsschiffsverluste haben nicht aufgehört
Eigener Bericht
BZ. Berlin, 3. Mai. Der Wehrmachtbericht hat einen bemerkenswerten U-Boot- Erfolg gegen einen Geleitzug gemeldet, der im Nordmeer nach England steuerte. Er war, wie üblich, stark gesichert, und zwar durch begleitende Kriegsschiffe und Bordflugzeuge von Flugzeugträgern. Vor allem aber ist bei dieser Geleitzugschlacht wieder ein harter Schlag gegen die feindlichen Geleitstreitkräfte geführt worden. Die deutschen Torpedos haben unter ihnen eine reiche Ernte gehalten: Acht Zerstörer und andere Siche- rungsschiffe sind auf den Meeresgrund geschickt worden.
Diese Verluste treffen den Feind gerade in ■ dipsen Monaten an einer besonders empfindlichen Stelle; denn die leichten Seestreitkräfte spielen auch bei den Landungsoperationen, die der Feind na'ch seinen Ankündigungen ah. den Westküsten Europas
will,
eine unentbehrliche
unternehmen Rolle. ‘
In den letzten Monaten haben die Engländer und Nordamerikaner eine sehr fühlbare Einbuße an Zerstörern, Fregatten, Korvetten und ähnlichen schnellen . Kriegsschiffen des Geleitdienstes hinnehmen müssen. Im April wurden 27 Zerstörer und Geleitfahrzeuge versenkt, die meisten durch Unterseeboote. .Andere Feindverluste an die-, sen leichten Seestreitkräften waren durch Flugzeuge zu verzeichnen. Aber auch den deutschen Torpedobooten am Kanal ist es gelungen unter anderem einen der wertvollsten Zerstörer zu versenken: den kanadischen Zerstörer „Athabascan" von, der 1870 Tonnen großen „Tribal"(,,Volkstamm"j- Klasse, nachdem ünsere Unterseeboote im Nordmeer im April mehrere Schiffe vernichtet haben. .
Diese artilleristisch stark bewaffneten Zerstörer sind in den letzten Wochen zu-
Der U-Boot-Sdilag im Eismeer
Durchbruch am S ereth gescheitert - 51 Bomber in Frankreich abgeschossen
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dnb. Aus dem Führerhauptquar- tier, .4. Mal. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 1
Vor Sewastopol und am unteren D n j e s t r wurden örtliche Angriffe der Bolschewisten abgewiesen. Oastlich des S e r e t h setzte der Feind seine Angriffe mit starken Kräften fort. Alle Versuche der Bolschewisten, unsere Stellungen zu durchstoßen, wurden auch gestern in erbitterten Kämpfen und durch entschlossene Gegenangriffe vereitelt. 64 feindliche Panzer wurden hierbei vernichtet.
Deutsche und rumänische Kampf- und Schlachtfliegerverbände fügten den angreifenden Sowjets schwere Verluste zu. In wiederholten Einsätzen vernichteten sie 31 weiterd feindliche Panzer, zahlreiche Geschütze und eine große Anzahl von Nach-
Vichy greift zur Vergeilung
Sühne für die Erschießung von Oberst Cristo'ini in Algier
^'«-bericht unserer Berliner Schriftleitung
6 *' r ün, 4. Mai. Die französische Reqie- (Lj. hat beschlossen, Vergel-
~ nahmen zur S-iihne des Mordterrors («','r 1 en '.^ er von d er angeblichen Ju- " 'ssidenz in Nordafrika in seinen a 9 für Tag verstärkt wird. Der o»sirn ^ ^ er Ankündigung der Ver- ^nriht * lmPn ' c * ie bereits im Falle ’SLhftj Pnvheus erwogen worden .'.“Met die Frw-wn
von dei Dissidenz in Algier da er,
t n 3 rie " e besonders ausgezeichnet 114118 beim ~~ ~
Kampf
- uelm Kampf um Tunis
bl*, ai! !,sc,le Falange gebildet, eine L Sarho ?' 1 den deuts cben Soldaten zu- ifnden i * e un< ^ s ’ c b 9 e 9 en die ein- 11 Phi- n j! lo ‘Amerikaner wandte.
■ : ' tell e in Vichy wurde pfeiH. d a ß die französische Re- ‘“Miehr unverzüglich Kriegs
gerichte'zusammentreten tasten werde, um eine Anzahl von Anführern der bewaffneten Widerstandsbewegungen ;n Obersavoyen aburteildn zu lassen Dabei wird darauf hingewiesen, daß die Dissidenz die Verantwortung fiir die Vergeltungsmaßnahmen trägt. In Vichy sei man sich bewußt, daß nur ein rasches und hartes Vorgehen verhindern könne, daß die Kommunisten in Algier den Tod Cristofinis zum Auftakt eines wnhl- orgaqisierten Bluthades an alle - national Denkenden, die sich noch in Nordafrika be finden, machen.
Zehn Todesurteile
dnb. Vichy, 4. Mai. Äls Vergeltung für die Erschießung des vom Algierkomitee widerrechtlich zum Tode verurteilten und hin- gerichteten Obersten Crfstofini wurden zehn Chefs der bewaffneten Widerstandsbewegung in Obersavoven von dem französischen Kriegsgericht in Annecy am Donnerstag zum Tode verurteilt. Fünf wurden sogleich hingerichtet. Zwei Angeklagte wurden dem gewöhnlichen Gericht übergeben.
„ Streik geht weiter
T Mai. 1600 in zwei Detroiter i 1 , 2 , “schäftigte Vorarbeiter lehn- Aufforderung der Wa-
steriuJn sich an die Armeeverwaltung mit der Bitte gewandt hat, die Versorgung der in zwei Detroiter Bevölkerung mit Brot sicherzustellen. Ein Ende des Streiks ist noch nicht abzusehen
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D ' n A,rl,e ' 1 ®b, ihren Streik ein- Erz eugung von Panzern urd ■Se In beiden Werken mußte "" a ß^kürzt werden.
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Die Streiks in England
ep Stockholm, 4. Mai. Die Wirkungen der Streiks in England für die britische Kriegswirtschaft ergeben sich aus einer jetzt 1 n London veröffentlichten Statistik. Demnach oinaen im ersten Quartal dieses Jahres 2 109 000 Arbeitstage infolge Streiks verlo-
Verlust nur 210 000 Arbeitstage.
schubfahrzeugen. . Starke Kampfflieger-Geschwader bekämpften tn der letzten Nacht feindliche Verkehrs- und Truppenziele im Raum nordwestlich Jas s'y.
Das unter Führung von i Oberstleutnant Nordmann stehende Jagdgeschwader „Möl- ders“ meldet seinen 8000. Luftsieg.
Im Landekopf von N e 11 u n o wurde ein nach starker Artillerie- und Granatwerfer- Vorbereitung geführter feindlicher Angriff abgewiesen.
Unterseeboote griffen im Nordmeer einen nach England gehenden, von Zerstörern und Trägerflugzeugen stark gesicherten Geleitzug an. Sie versenkten acht Zerstörer und Gelejtfahrzeuge und torpedierten fünf Schiffe mit 30 000 BRT. Zwei von diesen Schiffen sanken sofort. Das Sinken der übrigen Schüfe ist mit Sicherheit anzunehmen. In diesen mehrtägigen Operationen haben sich die Unterseeboote unter Führung der Oberleutnante zur See Lange und FI e r r 1 e besonders ausgezeichnet.
Deutsche Schnellboote torpedierten in der Adria in der Nacht vom 2. zum 3. Mai ein feindliches Torpedoboot.
Bei der Abwehr britischer Bombdrangriffe auf Mittelfrankreich wurden in der letzten Nacht 5t viermotorige feindliche Flugzeuge abgeschossen. Hauptmann Bergmann, Staffelkapitän in einem Nachtjagdgeschwader, vernichtete allein sechs viermotorige Bomber. Einzelne britische Störflugzeuge warfen in der letzten Nacht Bomben im Raum von Mannheim.
sammen mit Kreuzern bei englischen Vorstößen gegen die französische Küste in der Westhäitte des Kanals aufgetreten. Das verdeutlicht den schon erwähnten hohen Wert der Zerstörer nicht nur im Geleitdienst, sondern auch .bei den Kämpfen im Kiistenvor- feld Europas, deren Heftigkeit jetzt sichtbar zugenommen hat.
Die deutschen Unterseeboote bindgn Hunderte von feindlichen Zerstörern und ähnlichen schnellen Kriegsfahrzeuqen ständig auf hoher See und halten sie vom Einsatz für die Iwasionspläne fern. Die Engländer und Nordamerikaner geben zu, daß sie den Geleitdienst nicht im geringsten, vermindern können, auch wenn die Versenkungsziffern nicht so hoch sind wie in früheren Jahren. Aber auch was -jetzt noch Monat für Mo, nat an feindlichen Handels- und Transportschiffen versenkt wird, schlägt dem Gegner fühlbare Wunden. Im April 1944 waren es 23 Nachschubschiffe mit 154 000, BRT., die mit Sicherheit versenkt worden sind. Außerdem wurden weitere 34 Schiffe mit 227 000 BRT: durch Bomben- und Torpedoflieger schwer beschädigt Mit dem Untergang der meisten dieser Schiffe ist zu rechnen.
Das Aprilergebnis bedeutet also den Ausfall von 381 000 BRT feindlichen Schiffsraumes. Solche Verluste zwingen den Feind, auch seine Anstrengungen auf dem Gebiet des Schiffbaues, der die anderen Rüstungs gebiete beeinträchtigt, fortzusetzen; denn angesichts der großen Anforderungen an Nachschubschiffen allein im Mittelmeer und im Pazifik ist die feindliche Tonnagedecke, wie ' der Gegner .selbst eingesteht, noch nicht für alle Aufgaben groß genug. Dabei weiß der Feind, daß er durch die deutsche Kriegsmarine und Luftwaffe noch viel höhere Schiffsverluste zu erwarten hat, wenn er sich zum Angriff an der Westfront Europas entschließt.
Einzelpreis 15 Rpf.
Hans Pfitrner 75 Jahre alt
Der fiiolie deutsche Komponist und lt eghereU ter unserer Art bewußter, volksnaher Musik , vollendet am 5. Mai sein 75. Lebensjahr .
♦ Aii/n. Vresse-lloffmunn
Gauleiter Hoffmann eingeführt
dnb. Berlin, 4. Mai. Der vom Führer ernannte neue Gauleiter des Gaues Westfalen-Süd, Albert Hoffmann, wurde am Mittwoch von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley in sein Amt eingeführt. Dr. Ley würdigte bei dieser Gelegenheit die Verdienste Albert Hoffmanns um den Gau, der voji Anfang ( an ganz besonders unter dem Bombenterror zu leiden hatte. Gerade in einer solchen Zeit, so erklärte Dr. Ley, komme es ganz besonders darauf an, die Autorität zu wahren, und dies könne immer nur eine Persönlichkeit. Voraussetzung hierzu seien Mut, Können und Fleiß. Jeder Hoheitsträger müsse kompromißlos für die Reinhaltung unserer Idee von fremdem Gedankengut sorgen. Der Reichsorganisationsleiter überbrachte sodann dem Gauleiter die Glückwünsche des Führers und der Partei und überreichte ihm die Urkunde.
Eine schnell geplagte Reuterlüge
Professor. Sakimura stellt böswillige Verleumdungen In Stockholm richtig
. dnb. Stockholm, 4. Mai. Der feindliche Nachrichtendienst hatte am 1. Mai gemeldet, daß der sich in- Stockholm aufhaltende japanische .Professor. Sakimura, der bis 1943 bei der japanischen Botschaft in Berlin tätig gewesen sei, zu den Alliierten über- qegangen sei. Nach Reuter habe Sakimura die Ansicht geäußert, die Achse könne den Krieg nicht gewinnen. Er habe daher den Alliierten seine besonderen Kenntnisse an- geboten.
Dieses Lügenmanöver hat sich nur zwei Tage halten könn n denn Professor Sakimura erschien am 3. Mai in Begleitung eines Vertreters der Domei-Agentur und eines Vertreters der Stockholmer japanischen Gesandtschaft beim Deutschen Nachrichtenbüro in Stockholm, um zu den anglo-ameri- i.anischen Schwindelmeldungen folgende Erklärungen abzugeben:
„Man will bewußt meine persönlichen Abgelegenheiten zu politischen Zwecken ausnutzen. und zwar gerade* in dem Augenblick, in dem sich die Frage der Invasion zuspitzt. Die Reutermeidung ist ebenfalls als ein Bestandteil des Nervenkrieges gegen die Achsenländer zu betrachten sowie als
Teil der Bestrebungen, einen politischen Riß zwischen Japan und Deutschland herbeizuführen. Sie gehört in das Kapitel der sinnlosen Taktik, um die Aufmerksamkeit von der Hilflosigkeit der anglo-amerikani- schen Strategie lind von den langsamen Vorbereitungen zur Invasion abzulenken. Ais Akademiker habe ich in Schweden mit dem politischen Leben gar nichts zu tun und bin dankbar, daß ich meine wissenschaftlichen Ai beiten hier fortsetzen kann. Man kann in Deutschland und Japan bei der immer stärkeren inneren Geschlossenheit über den Bluff Reuters nur lächeln.
Wenn man schon meine persönlichen Angelegenheiten zur Agitation ausnutzen will, so fühle ich mich als Vertreter der jungen Generation Japans veranlaßt, mit aller Klarheit auszusprechen: in der jungen Generation Japans brennt der leidenschaftliche Wille zur Befreiung der unterdrückten Asiaten ntts der langjährigen Ausbeutung des anglo-amerikanischen imperalismus immer mehr, threr- historischen Aufgabe bewußt, wird die japanische Jugend bis zum letzten Mann mit Freude und Begeisterung tapfer kämpfen."
Und wt JtoHhMaftH?
Eine Antwort auf eine Frage Von
Kreisleiter Max Schümann
Der Kriegsberufswettkampf 1944 hat in diesen Tagen mit der Siegerehrung seinen Abschluß gefunden, pas. Wollen zur Leistung ist in einem Maße gerade in dieser, schweren Zeit zum Ausdruck gekommen, der alle zur Führung Verantwortlichen beruhigt in die Zukunft schauen läßt. Allein es darf nicht darüber hinweggesehen werden, daß in der gesamten Bieitenarbeit noch eine Unmenge an Arbeit geleistet werden muß, um die Bildungslücken, hervorgerufen durch die . Kriegsumsiände, durch,, intensiveren Fleiß bei den Lernenden über Berufsschullehrer und Ausbilder zu schließen. Es bedarf dabei des Zusammenwirkens aller. Der Partei ist es Vorbehalten, nicht nur auf dem beschrittenen Wege weiterzugehen, sondern neue revolutionäre Ideen zu entwickeln,-um auch hie'r Motor zu sein.
Das ist ein „Problem" von vielen in der Heimat. Mit sichtbarem Interesse verfolgen unsere Kameraden draußen an den Fronten, und wo immer sie eingesetzt sind, unser Bemühen um die Formung des Menschen. Urlauberbesuche und Briefe bezeugen dies im verstärkten Maße. Wer mit ihnen als Kamerad unter Kameraden draußen war, kennt die Fragen und Themen jener, die heute bis zu sieben Jahren Soldat sind und oftmals weiter nichts auf- weisen können als ihren tapferen Einsatz während dieses Krieges. Es ist die Frage: „Was wird mit mir, wenn der Krieg siegreich beendet ist und ich den grauen Rock ausziehe?"
Viele haben ihre Lehrzeit beendet. Andere eine abgeschlossene Schulbildung: Studenten befanden sich im zweiten und dritten Semester, ehe sie Soldat wurden. „Fertig" im eigentlichen Sinne des Wortes ist keiner, ausgenommen natürlich jene, die aus ihrem Beruf kamen. Jahrelang haben sie jetzt einen neuen „Beruf" kennengelernt, den des Soldaten. Sie sind alle Soldaten im , deutschesten Sinne dieses Wortes, das beweisen die Heldentaten unserer Armeen, der schneidigen Flieger, ebenso wie der Einheiten unserer Kriegsmarine. Aber eine „Berufung", nun für immer Soldat .sein zu wollen, fühlen diejenigen nicht in sich, die bereits gewählt haben und dem Leben das abringen wollen, was sich der Mühe und angespanntester Arbeit lohnt. Die soldatische Einstellung und Haltung aber wollen sie mitnehmen in das Zivilleben, weil sie derjenigen des Mannes entspricht.
„Das zivile Leben" — was ist das für ein Begriff! Der Landser lacht darüber, weil er ihm unwirklich erscheint, kaum erreichbar. Er hat aber empfunden, daß die Begriffe von bürgerlich und zivil im alten Sinne überholt sind, daß seine Angehörigen den Anschluß an die Front herstellten und trotz der Bedrängnis aus der Luft ihm seelisch auch noch das vermitteln, was er da draußen • zur Standhaftigkeit gebraucht. Diese Frage hat die Zeit beantwortet, nämlich: „Kann ich mich noch' hineinfinden in ein anderes Dasein als Schützengraben, Bunker^ und Quarliermachen?" In jeder Lebenslage schlafep, organisieren und, wo es nicht darauf ankommt, immer rasiert und gewaschen zu sein? Nicht mehr hineinfinden können in das andere Leben?
Es ist zwar erst ein Tasten und Fühlen, wenn wieder der leichte Zivilanzug ange- zogen ist. Schlips und Kragen sind zunächst ungewohnt, und mit der Ausdrucksform ripr Spraehe muß man vorsichtig sein. Jeder aber fühlt den Drang in sich: „So, und jptzt aber einmal sich ins Zeug gelegt und gearbeitet!" nachdem man sich genügend ausgeschlafen. geräkelt und gelangweilt hat. Entscheidend ist immer die Bereitschaft des einzelnen auch -jetzt in der neuen Lebenslage seinen Mann zu stehen. Die schaffende Heimat wird ihnen allen das erleichtern, was den Männern im ersten Augenblick der Erklärung und Hilfestellung bedarf.
Der Durchbruch des Sozialismus im Deutschland Adolf Hillers haf den Tüchtigen, ohne nach Rang, Geld'und Namen zu fragen,
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