Ausgabe 
(3.4.1944) 121
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Es ist selbstverständlich -Jf Grund besonders einom», (B r* ias Schicksal der Gef?---

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Nach diesen Referaten war GeV- iamburger Rote-Kreuz-Hinriclitu^- :

ichtigen. Hier befand sich auch * astropheneinsatz in luftbedrohten - tädten konstruierter motorisierter R-- ug mit Spezialwagen, diewetefe ler Operationswagen, glänzende kV- Seutscher organisatorischer TüchügtW' £t moderner medizinischer Industrie da.#

In New York wurde ein U-Booijigei b I& estellt, dessen Mannschaft aus 3 fei leht. Nur die Offiziere sind Weihe

Lösung des Kreuzworträtsels aus Kt M

Waagerecht: I. Roon, 1 EgonH- , Essen, 5. Imst, 6. Roda, 7. As, i , Bier, 10. Anis, 11. Reede, 12. Ed, li i. Aula.

Senkrecht: 1. Radi, 2. Eget, l c=, Boje, 10. Adda, 15. Nest &!; 7. Nome, 18. Mai, 19. Dei, 20. Rees2!.i'sr l. Ei. -

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tn, 4.30. 7.1 5 gen serviert nsweislieiten lustigen Ba 11 mit Fita Meyendorff, Spielleitun. rlilm: »Zoll* jehgebirge." gelassen.

, 4.30. 7.15 . Filmkomö- s" m. Lueie n, Else von Veiser, Joh., s. Spielltfr-: ilin:OTä-

Jugendliebe

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II. 2.00. 4.30 iihrung! In [ilieu einer ss ja dt ent- santen Ufa- Frühling ide Episode, 'sebeehown frieil Bren- dltg.: Hans

Fleischfres-

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n. 7.15 ffci Ehr). Ein lro voller Das Lied Ifie Mayor- ann, Marg. Theo Eia- Die gro ße lang Mun- ie zugelasa- . 7.15 Ehr- ?1: ..Nora, lies Niveau

ich. Viktor u. Gustf

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ar teiamtliche Tageszeitung

Umtu blatf des Regierenden Bnrgenneisiers der Fre ien Hansestadt Bremen

,121 - 14. Jahrgang

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblaä des Reichsstatthalters in Oldenburg und Bremen

Mittwoch, den 3. Mai 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Moskau fordert energisch die Invasion

Eindringlichste Mahnung seit der Teheran-Konferenz an die Westmächte, das Abenteuer zu wagen

Am Ehrenmal in Laboe

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Jjjliericht unserer Berliner. Schriftleitung

sch. Berlin, 2. Mai. Seit den Ta- j Teheran, also seit Ende November Vnd die Briten und Amerikaner wohl verschiedentlich von den Sowjets er­widern daß sie den dort ausgemach- r.jidn für die zweite Front nicht ver­möchten. Aber so einstimmig wie das wielpresse am Sonntag getan hat, ist drängende Ungeduld der Bolschewisten L joch noch nicht zum Ausdruck ge­worden. Ausnahmslos haben sich die stiller Zeitungen am 1. Mai dieses The-

henächtägt.

deutet darauf hin, daß die Sowjets dem Aufrollen ihrer Frühj ahrsoffen- der Möglichkeit rechnen, daß eine iiche Verstopfung an der Ostfront eien ist, und daß neue offensive An- «iingen sie ihrem strategischen Ziel *' nitierbringen werden. Wir über- ittn ?e wiß die Ruhe nicht, die nun seit mehreren Tagen an der Ost- andauert. Man muß vielmehr durch- damit rechnen, daß die Sowjets ihre wieder sammeln werden, um noch il zu starken Durchbruchsversuchen itlzen. Das eine darf man jedoch trotz Bluffs, aller Finten und Tarnungs- ioier, von denen Churchill gesprochen als sicher annehmen, daß sich Roose- -d Churchill in Teheran dem dringen­erlangen der Sowjets unterworfen atz aller Bedenken den Invasionsver- i diesem Jahre versprochen haben. Wide natürlich auch die Festlegung Tsmines wenigstens so weitgehend ieäen, daß die Operationen im Osten in Westen aufeinander abgestimmt in müßten.

Stellungnahme der Sowjetpresse am rrönnte zu der Schlußfolgerung fiih-

Tsciiechowa, W

ä deutscher Kunslschäbe gefordert

Bsabon, 2. Mai.Deutschlands Künst­le sollen nach dem Kriege ausgeliefert 3' 1 , meldet der LondonerDaily am Sonnabend. Ein derartiger Plan i von Vertretern der alliierten Regie- P diskutiert.

diesen zynischen und haßerfüllten ^ fff unserer Feinde nehmen wir gelassen sninis.

Siegfried Brem,

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Spielleitung: HANS DEF--

HerMT Humor, t*^ Jugend n. Bam 111 ' 1Jv. gen diesen rei®»a: - . (jjgen UF-VFiiS- _

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lilhaus für Malmöer Spione

^Slockholm, 2. Mai. Im Malmöer Spio- 7 -ozeß ist der Hauptangeklagte, der riibeiter Pettersonn, wegen Spionage -^erlaubten Nachrichtendienstes zu an- i 3 Mähren Zuchthaus verurteilt wor- ßs übrigen vier Angeklagten, die wie in englischem Aufträge Handels- betrieben haben, sind zu Zucht- , T °n zwei bis acht Monaten ver- *'orden.

^ialti nach Moskau befohlen

tv unseres Vertreter»

iS v° m ' ^ ^ er Beauftragte Mos- A. 1 ^Italien, der Kommunistenhäupt- c! att i' w * rc i sich in Kürze nach Mo's- ^J ssn, um dort Bericht über die bis- ^ B °lschewisierungsmaßnahmen in f U erstatten - Offiziell wird dieser , Pfang mit einer Regierungsmission J ü.etarnt, der als Minister ohne Ge­

ren, daß man auch im Kreml keine zuverläs­sigen Informationen darüber hat, wann nun das große Abenteuer für die Briten und Nordamerikaner eingeleitet werden soll. Es ist begreiflich, wenn man in Moskau unge­duldig wird und wenn dort Zweifelsstimmen laut werden; denn schließlich haben die anglo-amerikanischen Agitatoren schon seit drei Jahren die zweite Front angekündigt, und sie ist immer noch nicht zustande ge­bracht worden. Immer wieder sind neue Schwierigkeiten aufgetaucht, über die die Briten und Nordamerikaner sich bisher nicht hinwegsetzen konnten.

Die nächste Zukunft wird es zeigen, ob es Bluff oder Tarnung war, ivenn der britische

Arbeitsminister Bevin die letzten Streik­unruhen für eine Verzögerung oder gar eine Gefährdung der zweiten Front ver­antwortlich machen wollte. Die Sowjets er­innern in ihren Pressebetrachtungen am Sonntag daran, daß sie selbst die ganze Zeit hindurch ihre Versprechungen gehal­ten hätten, während man das von den west­lichen Alliierten nicht sagen könne. Einen besonders heftigen Ton schlägt diePrawda" an. Das sowjetische Blatt meint, daß nach den Offensivaktionen der Sowjets jetzt die Stunde im Westen gekommen sei. Man frage sich, ob die entscheidende Aktion nun noch einmal wieder verschoben werden solle. Wenn man auch vielfach noch an­genommen habe, daß die zweite Front dem­

nächst errichtet werden solle, so gäbe es doch auch sehr viel skeptische Leute, die der Meinung Ausdruck geben, daß sie die­ses Geschwätz von der zweiten Front schon zu oft gehört hätten, um noch recht daran glauben zu können.

Es liegt uns fern, solche Symptome zur Grundlage unserer Vermutungen über die Pläne unserer westlichen Gegner zu machen. Zweifellos aber deuten sie auf ein zuneh­mend unsicheres Gefühl bei den Sow]ets hin, die ihre Enttäuschung über den stra­tegischen Fehlschlag der Frühjahrsoffen­sive und ihre Skepsis im.Hinblick auf die weiteren militärischen Entwicklungsmoq- lichkeiten an der Ostfront auf diese Weise ihren Alliierten gegenüber abreagieren.

Wieder GPU.-Morde an Letten aufgedeckt

Massengräber am Jägel-See bei Riga entdeckt Auch die Leiche des Generals Goppers gefunden

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

b. B e r li n, 2. Mai. Die Leiche des bekann­ten lettischen Generals Goppers, der als Führer der lettischen Piadfinderorganisation am 30. September 1940 von den Bolschewi­sten verhaftet und seit jener Zeit spurlos verschwunden war, wurde von der lettischen landeseigenen Staatsanwaltschaft in einem jetzt aufgefundenen Gräberfeld aus der Zeit der Sowjetherrschaft im baltischen Raum am Jägelsee bei Riga aufgefunden. Nach Identifizierung der Leiche durch den Sohn des von den Bolschewisten ermordeten Ge­nerals und den Befunden der Leiche wurde Goppers im Jahre 1941 durch Genickschuß hingerichtet.

Neben Goppers wurden in vi£r Gräbern bisher 23 weitere Opfer des Bolschewismus

festgestellt, von denen die Hälfte durch Klei­

derreste, Gebißlücken, Papiere und sowjeti- (Moskaus ansehen wolle, könne man sie

sehe Gerichtsurteile in den Taschen identi­fiziert werden konnte. Vor. allem scheint es sich bei den Opfern um lettische Polizeian­gehörige zu handeln, wie die Reste von Uni­formhosen beweisen. Sie waren allesamt durch Genickschuß hingemordet worden. Vier der Ermordeten trugen Stahlschnüre um den Hals, waren also öffenbar vor ihrer Er­schießung gedrosselt worden und zwar nach gleichen Methoden, die von den Sowjettrup­pen gegenwärtig gegenüber der einheimi­schen Bevölkerung in den jüngst besetzten Gebieten angewendet wurden. Die letzten Augenzeugenberichte aus diesen Provinzen unterstreichen, daß auch hier vorwiegend vor der Erschießung die Opfer des sowjeti­schen Mordterrors gedrosselt wurden.

Schlinge und Pistole statt Hammer und Sichel

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

b. Berlin, 2. Mai. Genickschüsse pflegen eine härtere und aufschlußreichere Sprache zu reden als agitatorische Versuche der Feindkoalition, die sich seit Monaten be­müht, eine Wandlung des Bolschewismus vom mordtriefenden Terrorregime zu einem vertraggebundenen demokratisierten System der Menschlichkeit und Gerechtigkeit festzu­stellen. Gerade im Nervenkrieg der Alli­ierten gegen die Völker Südosteuropas spielt diese angebliche Wandlung des Bol­schewismus eine große Rolle, so daß die Agitatoren durch ihre Zitierung die natür­liche Ablehnung der'Völker Europas gegen­über dem Bolschewismus glauben aufheben zu können.

Aufrufe Moskaus, Londons und Washing­tons an die Rumänen, Ungarn und Bulga­ren bemühen sich, diesen Völkern zur Neu­

tralisierung ihrer gesunden und natürlichen Abwehrinstinkte ein völlig neues Bild des Bolschewismus zu entwerfen, zu dem der Moskauer Patriarch Sergius, die angeblich wieder geöffneten Kirchentore in der So­wjetunion, die umgewandelteInternatio­nale" und vorgetäuschte Auflösung der Ko­mintern gehören. Aber die jüngsten Erfah­rungen der zurückgebliebenen einheimi­schen Bevölkerung in den jetzt von den Sowjets wiederbesetzten Gebieten machen die letzte Chance einer agitatorischen Wirk­samkeit des Bolschewismus zunichte.

Die Welt müsse erkennen, so erklärte der erste Direktor der landeseigenen letti­schen Verwaltung, General Daakers, nach Auffindung der Massengräber am Jä­gelsee bei Riga, daß sich der Bolschewis­mus nicht gewandelt habe. Wenn man schonHammer und Sichel" als nicht mehr

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Anstöße in Buenos Aires

i: w° a ' 2- Mai. In Buenos Aires kam ife V 1 2U blutigen Zusammenstößen K ;i ,.' n ! nu nistischen Demonstranten rarere n\.^! ne Anzahl von Personen ^tliafi °t Sten wurden verletzt. Die 'toij P e f® Personen und beschlag- t »fr.i, . nen die die Demonstranten 5eful Ht hatten.

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Raumgewinn zwilchenKarpaten und Dnjestr

Hohe Bandenverluste auf dem Balkan 22 Terrorflugzeuge vernichtet

dnb. Aus dem Führerhaupt­quartier, 2. Mai. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Vor Sewastopol sowie zwischen Dnjestr-Mündung und den Karpaten schei­terten örtliche Angriffe der Bolschewisten. Schlachtfliegergeschwader führten wirksame Tiefangriffe gegen Flugplätze der Sowjets auf der Krim und im südlichen Front­abschnitt und griffen feindliche Panzer­ansammlungen und Truppenziele im Raum nordwestlich Jassy mit gutem Erfolg an.

Zwischen den Karpaten und dem oberen Dnjestr brachten die Angriffe der deutschen und ungarischen Truppen weiteren Gelände­gewinn. Feindliche Gegenangriffe gegen die neugewonnenen Stellungen wurden abge- wiesen. Südwestlich Kowel zerschlugen unsere Truppen, von der Luftwaffe hervor­ragend unterstützt, stärkere, von Panzern und Schlachtfliegern begleitete sowjetische Angriffe.

Deutsche Kampffliegerverbände griffen in

der Nacht feindliche Nachschubhahnhofe, insbesondere Schepetowka, und Trans­portzüge mit gutem Erfolg an.

Beiderseits W i t e b s k blieben örtliche Angriffe des Feindes erfolglos.

Lm Landekopf von N e 11 u n o und an der italienischen Südfront wurden örtliche feind­liche Vorstöße abgewiesen. Feindliche Born-

teilen will unbedingt neutral bleiben

< ^" ne Erklärungen des schwedischen Ministerpräsidenten Hansson

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^tnh !°* m Mai. Ein entschiedenes

ÜinJ. »Neutralität legte der schwe-

,J> > eurer Bj Sident Per Albin H a n s - , ede zum 1. Mai in Malmö

8 se ' ner längeren Rede er- unter anderem: .bervorgehoben, daß die 5s e,,,® 1 .Mittel zur Erreichung

' un!o r S n Sl5ten Zieles ist, nämlich - Caa - , B ®wahrung seiner Freiheit <e, t vom Kriege fernzuhal-

n Vorsatz verwirklichen zu J "te!g stn '.; tt w , r unsere militärischen

uns zwar in keinem Gegensatz zu a nder ®" Ländern, der einen bewaffneten K° nf likt auslösen könnte. Aber wir werden standrg daran erinnert, daß der Krieg ln S* sse " Formen unmittelbar in unserer Nahe ge führt wird.

Die Mehrheit des schwedischen Volkes steht hinter dem Vorsatz der Regierung, sich von jedem Konflikt fernzuhalten. Da- her haben wir Anlaß, energisch unseren unveränderten Willen zur Fo^tsetzim^ der neutralen Linie, die wir von Anfang an g wählt haben, zu unterstreichen.

her warfen gestern mittag Bomben auf Florenz.

Auf dem Balkan wurde bei großen Wetter- und Geländeschwierigkeiten der Kampf gegen kommunistische Banden mit Erfolg weitergeführt. In den harten Kämp­fen verloren die Banditen im Monat April über 9000 Tote, 3700 Gefangene sowie zahl­reiche Waffen und Munition.

Bei Angriffen auf einige Orte in West­deutschland und auf die besetzten West­gebiete verlor der Feind gestern bei Tage und in der Nacht 22 Flugzeuge, darunter 16 viermotorige Bomber.

zeitgemäße Embleme für das Mordregime

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höchstens

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durchSchlinge und Pistole"

Terror in Odessa

ep. Budapest, 2. Mai. Wie aus Constanza berichtet wird, lief in den Hafen ein Mo­torboot ein, mit dem der rumänische schwer verwundete Pfarrer Virgil Garoiu und die beiden rumänischen Kauileute Florescu und Rosu mit ihren Ehefrauen aus Odessa ge­flüchtet waren. Sie waren völlig erschöpft und berichteten, daß die in die Stadt ein­gedrungenen sowjetischen Truppen sofort mit der Plünderung begonnen hätten und mit einer wahren Wut und einem wilden Haß gegen alle Rumänen vorgegangen seien. Nur dadurch, daß sie sich tagelang in einem unterirdischen Gewölbe in der Nähe des Hafens verborgen hätten, seien sie der Verschleppung nach dem Innern . Sowjetrußlands entgangen. Eines- Abends^ kurz nach Einbruch der Dunkelheit, habe in ihrer Nähe ein Motorboot mit Sowjets angelegt, die bald in einem nahegelegenen Haus eine wüste Zecherei begannen. Diese Gelegenheit hätten sie benutzt, um mit dem Boot aus dem Hafen zu entkommen.

Hit Hunden gehest

dnb. Bukarest, 2. Mai. Bei einem rumäni­schen Truppenteil meldete sich der 14jäh- rige geflüchtete Petro Manolace aus dem Dorfe Konzest. Der Junge hatte drei Tage in diesem Dorfe zugebracht, nachdem es von der Sowjetarmee besetzt worden war. Die Kommissare . der Sowjettruppen unter­nahmen sofort Haussuchungen, wobei alles, was ihnen in die Hände fiel, fortgenommen wurde. Fünf Soldaten mit zwei Hunden kamen auch in das Haus des Vaters Petro Manolace. Während der Durchsuchung schlug der eine der Soldaten der Mutter Petros ins Gesicht. Der ihr zu Hilfe eilende Vater wurde verprügelt und auf die Straße gezerrt. Dort hetzte man die Hunde auf ihn. Nach einer halben Stunde, als er sich in­folge der Hundebisse kaum mehr rühren konnte, wurde er- gebunden und in eine Scheune geworfen.

Das ganze Dorf hatte man unterdessen ausgeplündert. Petro sah, wie einige Män­ner und Frauen aus den Häusern heraus­geschleppt und aufgehängt wurden. Am Abend gelang es ihm, sich zu seinem ster­benden Vater in die Scheune zu schleichen. Dieser bat Petro, sich zu seinem Onkel nach Bukarest durchzuschlagen. In der Nacht kroch der Junge aus dem Hause und begann, in Richtung der Front zu laufen. Als er an der Schule vorbeikam, sah er, daß sie und andere Häuser brannten, mit ihnen ihre Bewohner, die man dort ein­geschlossen hatte.

1 Kreuzer versenkt, 2 Träger beschädigt

Neue Angriifserlolg japanischer Flieger vor Neuguinea und Truk

dnb. Tokio, 2. Mai. Das Kaiserliche Hauptquartier gab am Dienstag bekannt, daß die japanische Luftflotte einen feindlichen Kreuzer versenkt und zwei Flugzeugträger schwer beschädigt, darüber hinaus 30 feind­liche Flugzeuge während der Operationen vor Hollandia (Neuguinea) und der Insel Truk am 27. April, 30. April und 1. Mai ab­geschossen hat.

Der amtliche Bericht lautet:Am 27. April versenkte unsere Luftflotte, die vor der Westküste Hollandias einen feindlichen Schiffsverband angriff, einen feindlichen Kreuzer und beschädigte ein zweites gro­ßes Kriegsschiff, bei dem es sich wahr­scheinlich um einen Flugzeugträger han­delt, schwer.

Am 30. April begann ein feindlicher An­griffsverband, der in den Gewässern süd­lich der Karolinen auftauchte, mit einem Bombenangriff auf die Truk-Inseln, der am 30. April und 1. Mai erfolgte, und führte auch von Schiffen aus am 1. Mai eine Be­schießung der Mortlock-Insel durch. Unsere Luftflotte und Garnisoneinheiten, die den feindlichen Angriffsverband zum Kampf stellten, beschädigten einen feindlichen Flugzeugträger und schossen mehr als 30 Feindflugzeuge ab.

Der feindliche Angriff richtete einigen Schaden an unseren Bodenanlagen an.

Japaner an Rollbahn Kohima-Imphal

dnb. Tokio, 2. Mai. Ein Versuch der 4. ang­lo-amerikanischen Armeegruppe, die Roll­bahn zwischen Kohima und Imphal wieder in ihren Besitz zu bringen, ist gescheitert. Ob­wohl der Gegner nach heftiger Artillerievor­bereitung Tanks und Flugzeuge zur Unter­stützung der Infanterie einsetzte, gelang es ,ihm nicht, die Stellungen zu durchbrechen.

USA.-Versorgungsbomben beliebt

ep. Tokio, 2. Mai. Die in Indien kämp­fenden japanischen Truppen haben in letz­ter Zeit, in der der Feind mehr und mehr auf die Luftversorgung angewiesen ist, einige freudige Ueberraschungen erlebt, und zwar durch vom Wind abgetriebene und ursprünglich für die alliierten Truppen be­stimmte Luftgeschenke in Form von nicht zu verachtenden Lebensmitteln. Daß es sich schon nicht mehr um vereinzelte Fälle han­delt, geht daraus hervor, daß die japani­schen Truppen schon herausfinden konnten, daß z. B. rote Fallschirme die Lieferung von Reis, Gemüse, Salz und Mehl ankün­digten, während weiße Fallschirme in Büch­sen eingemachte Lebensmittel wie Fleisch usw. und gelbe Fallschirme die Lieferung von Munition anzeigten.

Eine Abordnung der japanischen Kriegsmarine legte kürzlich am Marineehrenmal in Laboe einen Krunz zu Ehren ihrer gefallenen deut­schen Kameraden nieder. Lnser Bild zeigt die japanische Abordnung nach der Kranz­niederlegung. lK-Kriegsher. Schubert (Sch)

da* B m$id dem Xat

Von

Reichsleiter Dr. Robert Ley

In der nordamerikanischen Stadt-Phila­delphia tagte dasInternationale Arbeits­amt", Einrichtung des ehemaligenVölker­bundes".

In Philadelphia haben die jüdischen Phra­sendrescher, die schon einst in Genf den Ar- Leiter irrefü-hrten, ih-r altes falsches Spiel wieder erneut aufleben lassen. Man kann verstehen, daß die Arbeiter draußen in der Welt, die schon so. oft mit sozialistischen Phrasen, Versprechungen und Wunschbildern betrogen worden sind, nur schwer für neue Erklärungen zugänglich sind. Man fühlt sich erinnert an das Marxistische Manifest unse­ligen Angedenkens, an die unzähligen, manchmal geradezu paradiesischen Verhei­ßungen im vorigen Jahrhundert bis zum ersten Weltkrieg und auch noch danach, die dem Arbeiter alles versprachen, was sich seine kühnste Phantasie zu wünschen er­träumte. Man denkt an die marxistischen Flugblätter um die Jahrhundertwende, die davon sprachen, daß der Arbeiter auf eige­nen Schiffen über die Özeane fahren, schöne Wohnungen, Kleider und anderen Luxus besitzen solle.

Was, so fragt man sich mit Recht, ist aus den vielen Phantasiegebilden des Interna­tionalen Arbeitsamtes in Genf und den mancherlei Programmen der verschiedenen Internationalen eigentlich geworden? Chur­chill und Roosevelt versuchen jetzt die alte Grammophonplatte wieder aufzulegen, je­doch ihre Arbeiter machen nicht mehr mit, sie streiken und benutzen jede Gelegenheit, um ihrem Mißtrauen gegen das herrschende kapitalistische System Luft zu machen.

In Deutschland ist dies völlig anders. Un­ter schwerstem Bombenterror und mit ge­radezu übermenschlichen Anstrengungen vollbringt der deutsche Arbeiter unvorstell­bare Höchstleistungen. Das feindliche Aus­land kann sich diese Haltung nicht erklä­ren und spricht von einemdeutschen Wun­der". Dabei liegt die Erklärung für diese vorbildliche und vorzügliche Haltung auf der Hand: der deutsche Arbeiter und die deutsche Arbeiterin glauben mit un­erschütterlicher Gewißheit an ihre Führung, weil diese in den letz­ten elf Jah'ren, seitdem sie an der Macht, ist, unzählige Beweise dafür gegeben hat, daß sie willens ist, ihr sozialistisches Pro­gramm zu erfüllen. Deutschland ist heute tatsächlich das einzige Land der Erde, das wahrgemacht hat, was seine Führung ver­sprach. Trotz des Versailler Vertrages und seiner schwersten Belastungen, trotz unvor­stellbarer Armut und grenzenlosen Elends, obwohl 7*/a Millionen arbeitslos waren, und die bäuerliche und die gewerbliche Wirt­schaft in Bankrott stand, trotz der staat­lichen Ohnmacht nach innen und außen ge­lang es dem Nationalsozialismus in kürze­ster ieit, den Verfall nicht nur aufzuhalten, sondern Staat und Volk wieder aufwärts zu führen.

Der Bankrott wurde gebannt, die Arbeits­losen in den Arbeitsprozeß eingeführt, eine feste Ordnung nach innen geschaffen, und die Achtung des Reiches nach außen er­obert. Vor allem aber ging das national­sozialistische Deutschland unverzüglich daran, die Fundamente zur Verwirk­lichung seines sozialen Pro­gramms zu errichten. Während der glei­chen Zeit experimentierte Herr Roosevelt mit seinem kümmerlichen New-Deal-Plan herum und erreichte trotz der ihm zur Ver­fügung stehenden ungeheuren Hilfsquellen an Raum, Menschen und Rohstoffen nichts anderes als wachsende Ausbeutung und eine Riesenarmee von Arbeitslosen.

Indessen wurde in Deutschland die Volks­gemeinschaft verwirklicht. Klassenunter­schiede kennen wir nicht mehr. Gewerk­schaften und Arbeitgeberverbände sind ver­schwunden. An ihre Stelle trat, die Volks­gemeinschaft aller Klassen und