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H» li!,! d ' d Aufnahmebedingungen lt. Preis- JJÜ *
Geschäftsstelle lit
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Bretnen: Geeren 6'8. Ruf 2 19 31; Nachtro! und sonntags 2 47 65; Oberastraße 86. Ra/ 219 31; Syke: Müblendamm 2; Br.-Hemelin^en: Bahn* hofstraße 6, Ecke poststraße, Ruf 4 34 58; Br.* Vegesack: Rohrstr. 24, Ruf 4 ti. 8; Br.-Blutnea* thal, Kapt.-Dallmaua-Str. 41/43, Ru! 85 tt, 89
) fl rteiamiliche Tageszeitung
., nmig blatl des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hanse stadt Bremen
14jahrgang _
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der Naiionalsozialisien Bremens
Amtliches Verkündungsblail des Reichsslaiihalters in Oldenburg und Bremen
Sonnabend, den 29. April 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
Ilir geben jedem Deutsdien die gleiche Chance
Feierliche Ehrung und Auszeichnung der Reichssieger des Kriegsberufswettkampfes 1944 in Dresden
Eigener Bericht resden, 28. April.
,, jresoen, zo. /.pm. Ani Freitag in Dresden die 373 Reichssieger •Siegerinnen aus dem Kriegsberufs- — die unter 2,5 Millionen in den Orts- und Gauwett-
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n iÄ®W?':Crseichsorganisationsleiter Dr. Ley, iSSki Ltaendführer Axmann und Reichs-
TQS.fan ais Beste ermittelt worden waren,
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Li» Backe feierlich geehrt und, aus-
!®M& peirhnet.
T Mt BuSrfif,, im Dresdner Rathaus überreichte Reichs- SM-JiUiib. raiisationsleitei Dr. Ley den dort ange- 1L i^vlLn Besten der Berufsjugend die Sie' ome und -abzeichen. Reichsjugend- .„ e , Artur Axmann wies in einer kur- "Ansprache darauf hin, daß die Jugend ‘•NiiCa 1 n freiwillig dieser großen Leistungsprü- W* Ikwi,k? «unterzogen habe und somit der Reichs- Loiterie-Biiuinr' pwettkampf den Ausdruck des qe-
'"ȀLr, Kundgebung der 20 000
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rgebnng fur laufemie HiuIih HiHi npackungen. Dr. Behre
rzneimittelfabrik,
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d Männer, «anher jjj ig, für leichte ganz- od e Arbeit Dr. Behre t leimitfelf., Fleetrada !8 auch nebenberufl. t. a r n. Leaemappe. K.n. A ntrwarpr 1S7 (Dovent W ä n n 1 loh shhalier gesucht, euch ehädigter. Angeb. i : Schröder, Langenztr. ganiiation s. mögt per lialter in dnrehgehende t. Ang. mit Gehalisjn. unter G 7U57. alter — Kontokcrrent r. Unternehmen d.eiaen- dnstrie in der Oatmari
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erbeten n. Fr 30 5-4 a JeWin W 85« , .
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Höhepunkt des feierlichen Ab-
-..« pnises des Kriegsberufswettkampfes bil-
XiÄrfr t eine Großkundgebung am Nachmittag QnUuäliaiwifv-’- .einer großen Werkhalle, an der 20 000 t»«i. Aipti'tB (»lende, überwiegend Jugendliche, zu- 'Cr& in ihrer Arbeitskleidung, teilnahmen. «uiiiüih trv‘ zle führende Männer aus Partei, Staat und U. BitokuhS Nschaft waren Gäste der-Jugend, unter MAnÜlIiSv s Reichsminister Dorpmüller, Staats- hMKv betär Kepler und Gauleiter Mutschmänn. haUnü3iirrCTi:fl.(»i
ri'SÄ 4 üeichsjugendführer Axmann
«>«*;; Reichsjugendführer Axmann stellte jjypf'! ci Ausführungen unter das Leitwort: GtlillitiiliiikiV R=er Krieg bringt den deutschen Sozial- niüiinäiilaj". !s:. „Die Besten", so führte'er aus, „die i&fMriiiFb h’ 61, ehren > stammen aus allen Alinlniiisifek sfc des Reiches, aus Stadt und Land, aus SiHiiin. WliV [a Schichten unseres Volkes. Diese Tat-
Bewerhnngen
Herrn.
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. . itJ ™beweist, daß die Begabung nicht ein ÄmffiietB' fest irgendwelcher Stände ist, sondern OT.-Niiiriikiffiktl 1 hpn deutschen Volk lebt. Indem wir li »iKeichen Wettkämpfer ehren, beken-
fctinms feierlich zum deutschen Sozia- hmi*«*^ Damit Ieisten w!r ein gewaltiges hiitÄb 1 :..] fcfür die Größe und die Zukunft un- KStim, Daß wir dies gerade im Krie'ge Sa“'W* 1 .' ?.' iinnen ' ' st ein neuer Beweis für die Inbl-WaWj^" feie unseres Volkes, und der Krieg wird ibWjfihki * n ' w ' e es unser Führer einmal er- f rÄ wluf-n 5 ew onnen sein, wenn an seinem.
,-Hitt lipi*t| Sketchen Ende der deutsche Sozialstaat Siäi'hijaj:; Ml."
131 aa* 1 * Reichsernährungsminister
'-»Sfer teWort
Reichsminister Backe
tebefehlsleiter Reichsminister -Backe
.'£*mifK 5 -«d?1: 1 aus; " Das ist der Sinn des Be * spieliw-^is'ci ‘"?® am Pt es: Er soll höchstes hand-
Pirtiili 111 y,ir Können fördern, das notwendig ,är J 1 fri 1 ? t *’ e vor uns stehenden gewaltigen & za meistern. Er soll der Tüchtig-
ZiliHliidt'- r " . “ eruf e wieder den ihr gebührenden
SfblfrFLj'ik.. . 3 _ 1Ia Leben verschaffen. Wie in diesem
» wird es auch im Frieden darauf '•'-.."w.:, »Kamen.
halt* JftSSrf
IfiKWdfi -
......lASne i««.... »laen. d en ) Massenaufgebot unserer
"""Vhii’ifLi'iÄiii ‘lua'ifizierte Arbeits- •— i-rns “'t'li in i*ii .-„ e ®'9egenzusetzen, die infolge ihres
r nnf«trcüc S1 Sw. -i, eB ? eru [ s könnens diesen immer über-
U K*eht«f«* ä ?JJ5 KHktof £Pm wird. Es kommt daher in erster itung. Ver rl ’ if jiuSi Hb**'!. 1 --- L arau f an, noch mehr junge Qualitäts-
Ä-ass'SfeS’lr"'^»
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„,_wi -andarbeit, Gia'h’Ifl
für alle Berufe, besonders aber die gerade heute
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^“wS^^^sMarineminisler starb
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HiaVt'ÄV-» e. . Eigene M ^dung
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m, 28. April. Der tiord- Marineminister K n o x ist am
»/■■■ i Stoclp hol kV ' fische Mar ffsaachmiti ' lthI ag, 70
»c» ijn Ehreaioberst der USA.-Kavallerie üipiwfÄi»!,;, t;, en °° s eveltpolitiker aus dem merk- 0l ki Bf'lnii*" k e ' s um das seltsame Monstrum *Jiw» »itn». 1 "?, 101 } 9 eschi eden, dessen Name
g;« 5i -.•ui i : ''i'8kiifhi” u " nittag in Washington an einem > 70 ^hre alt, gestorben.
BcW«*?i* K L i'.: 1^!?. den Begriffen Pearl Har- fär *° t-=.. . Jüdischer Seelenverkäufer ver-
Jijf.lliMi Bn , wird. Seine groteske Unwissen- K!", d u,i. (fl.-r?.:- i :i? ® ann epolitischen Fragen, seine Un- ".ilr.'"«ar' e ' nw andfreises Kriegsinstru- T» n >»t i, V*'. i; ipH aaen ' sprach Bände für die he-L. * auf 0emachte; innerlich aber " ,tV - - Kn t heutiger nordamerikänischer
" r iurrb°n' 6 * n P* atter Deutschenfresser '■’-berlen ' L War ein Prototyp der plump 1 u 6 * b durc h Masse eingestell- 10, s ; s ^dhanischen Rüstungsstrategen, "t'"' a] 017 ’ 1 -* 3 * Unc ^ konnte seinem Welt-
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Jokio, A
A P nl - Al « 29. April begeht ' :c lf ,„ 1 lne n 43. Geburtstag. Ganz Ja- ’ -nd p S i! n 3n - dankbarer Ver- ; ^ ;j,., le h e für seinen Herrscher mit. - :r, d ean, *f werden sich, wie all- Tep 511 ' i . aiser ^ c hen Palast begeben, “ Ai-- 1° ^ re Glückwünsche darzu- - 1 , besondere Krieges
Festlichkeiten wird aber auch diesmal
des
1 to Staatsoberhaupt ist der
=■ !e das^t/ .' an 9 en P-eihe der Herr- K" i'-lno , Kaiserhaus in ununterbro- L.’ ;i iat. n„ e ? Japanischen Volke ge- Pr IßRi^n Ul ’P e Ten no wurde Ende er i ri . "egent, nachdem sein Va- rank geworden war.
ein vielseitiges Berufswissen voraussetzt. Hier um so mehr, als kaum ein Beruf in der Vergangenheit so zurückgesetzt'’wurde wie die Arbeit an der Scholle. Deshalb liegen gerade hier die größten Aufgaben vor, uns. Je größer aber die Aufgaben sind, die uns in Europa gestellt werden, um so größer müssen die Leistungen jedes einzelnen im Dienste der Nahrungsfreiheit unseres Volkes sein. Hier ist der Kriegsberufswettkampf zu einem entscheidenden Faktor für das bäuerliche Berufserziehungswerk geworden. Die Berufsertüchtigung ist heute neben der Wehrertüchtigung das- Kernstück des Kriegseinsatzes der deutschen Jugend.
Nahrung ist eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen unsere Feinde. Sie hat in diesem Kriege die Aushungerungspläne unserer Feinde zunichte gemacht. Unser Landvolk und mit ihm seine Jugend muß auch weiterhin mit allen Mitteln bemüht sein, die Ernährung für Front und Heimat zu sichern.
Die ländliche Jugend ist diesem Rufe mit Begeisterung gefolgt. Wenn 1934 67 000 Jungen und Mädel vom Lande am Reichs- berüfswettkampf teilnahmen und 1938 be
reits 290 000, so haben sich im Kriegsjahr 1940 über 600 000 Jungen und Mädel der Gruppe Nährstand freiwillig zu diesem Leistungswettkampf zusammengefünden.
Diese Haltung unserer Jugend zur bäuerlichen Arbeit in ihrer ganzen Härte, aber auch' in Schönheit bedeutet einen großen Erfolg der gemeinsamen Erziehungsarbeit von Partei, Hitler-Jugend und Reichsnährstand.
Der Kriegsberufswettkampf ist aber, mich ein politisches Erziehungsmittel. Denn die Eigenschaften, die er auf dem beruflichen Gebiet bei den jungen Menschen fördert, sind keine anderen als diejenigen, die der Nationalsozialismus auf dem- politischen Gebiet fordert.- Wer sich auf dem Landvolkgebiet durch hohe Auffassung seiner Berufsarbeit, durch Einsatz- freüdigkeit, Zielstrebigkeit und Beharrlichkeit auszeichnete, dient nicht nur der Ernährungssicherung in diesem Kriege, sondern entwickelt in sich die Fähigkeiten, die notwendig sind, damit der eine einst l’io- andere aber in der Heimat dessen Aufgabe .nierarbeit im deutschen Osten leistet, der mit übernimmt.
ßeidisorganisationsleiter Dr. Leg spridit
Besonders stürmisch begrüßt betrat dann Dr. Ley die Rednertribüne. ■
In einer Ansprache führte Reichsorganisationsleiter Dr. Ley u.. a. aus: „Durch den Reichsberufswettkampf wird das nationalsozialistische Ziel verwirklicht, das zu den höchsten Idealen der Staatspolitik gehört. Es wird in Zukunft keinen Deutschen mehr geben, der behaupten kann, daß er, obwohl zu Höchstem und zu größerer Verantwortung befähigt, verhindert gewesen sei, das zu werden, wozu er das Zeug in sich trage. Alle deutschen Jungen und Mädel können' am Reichberufswettkampf teilnehmen und damit die Leiter besteigen, die sip über den. Orts-, Gau- und Reichsentscheid zum Reichssieger emporklettern läßt. Haben sie in unermüdlicher Arbeit und beharrlicher Zähigkeit die letzte Stufe erreicht, so sorgen Partei und Staat und Wirtschaft dafür, daß den entdeckten Talenten und den begabten Jungen und Mädeln genügend Mittel zur
Verfügung gestellt werden, um ihnen jede Förderung Zuteil werden zu lassen, die sie kraft ihres Könnens und ihrer Fähigkeiten verlangen können.
Die bolschewistische Nivellierung geht so weit, daß sie Arbeiter, die es in ihrem Fach zu überdurchschnittlichen Leistungen gebracht haben, als lästig empfindet und in einen anderen -Beruf versetzt, wo sie wieder von vorne anfangen müssen. In den Geld- sackplutokratien unterdrückt die Armut Fähigkeit und Persönlichkeit. Wir Nationalsozialisten dagegen handeln aus der Erkenntnis, daß die gewaltsame Niederhaltung der Begabten und Fähigen allmählich zu einer Rebellion führen müß.
Wir geben daher jedem Deutschen die gleiche Chance für seine persönliche Entwicklung. Je höher die Rasse steht, um so schwerer ist ihr Existenzkampf, um so größer aber auch die Mittel, die ihr die Natur mitgibt. Es liegt an uns, diese
natürlichen Abwehr- und Verleidigungs- mittel zu entdecken, zu heben und zu fördern, deshalb wird sich das Volk behaupten, und demjenigen wird die Führung zufallen, dem es gelingt, alle Fähigkeiten seines Blutes und seiner Rasse so einzusetzen, daß sie den höchsten Effekt zu diesem Existenzkampf darbieten kann. Deshalb muß unsere Parole lauten: „Die Besten an die Führung und die Fälligsten an den Platz, den sie ausfüllen können.“
Alles, was wir in der Lohnfrage, :für Freizeit und Erholung, .für . die Vermittlung von Bildung und . Kultur tun können, kann immer nur eine Folge der Berufserziehung und der Leistungsertüchtigung des einzelnen Menschen sein. Wer etwas gelernt hat, wer seinen Beruf beherrscht, der macht seinen Lebensweg, wird gut verdienen und sich damit die materiellen Voraussetzungen schaffen, um sich das Leben so angenehm zu machen, wie es möglich ist. Wer einen ordentlichen Beruf erlernt. hat und diesen Beruf beherrscht,, meistert die Dinge des Lebens und wird als Herr den Problemen gegeniiberstehen.
Das erste Berufsland der Welt
Man kann heute schon ohne weiteres sagen, daß Deutschland durch seine Maßnahmen auf dem Gebiete der Berufserzie- hüng durch Einrichtung von vielen Tausenden von Lehrwerkstätten, durch Erstellen von einheitlichem Lehrstoff und durch den Reichsberufswettkampf zum .ersten .Berufsland der Welt geworden ist. Hierin ist auch unser Vorsprung in der Leistung gegenüber unseren Gegnern zu suchen. Wem es erst bedenklich erschien, im fünften Kriegsjahr einen Reichsberufswettkampf durchzuführen, ist durch die Tatsache, eines Besseren belehrt worden. Die Jugendlichen von 16, 17 und 18 Jahren, deren Blick naturnotwendig auf ihr kommendes Soldatentum gerichtet war, wurden durch den Reichsberufswettkampf wieder enger mit . ihrem Arbeitsplatz und ihrem Beruf verbünden und brachten es dadurch zu ganz erheblichen Leistungen. Jetzt, nachdem der Reichsberufswettkampf 1944 abgeschlossen ist, können wir mit Genugtuung feststellen, daß er überhaupt den größten Erfolg gezeigt hat, den bisher ein Reichsberufswettkampf hatte.“
68 feindliche Flugzeuge abgeschossen
Durchbruch bei Jassy vereitelt — Drei Schiffe vor Südengland versenkt — Bomben auf Schifisansammlungen
dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 28. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Raum von Sewastopol brachen örtliche Angriffe der Bolschewisten im zusammengefaßten Feuer aller Waffen zusammen. Unteroffizier Winter in einem Grenadierregiment vernichtete am 23. und 24. April 18, Unteroffizier Redet in einer Panzer jägerabteilung ' 16 feindliche Panzer. Am unteren Dnjestr versuchte der Feind
den ganzen Tag über vergeblich, seine Brückenköpfe zu erweitern. Nördlich Jassy wurden erneute Durchbruchsversuche starker feindlicher Kräfte in harten Kämpfen vereitelt. Südwestlich K o w e 1 durchbrachen Verbände des Heeres und der Waffen-/f, durch die Luftwaffe hervorragend unterstützt, tiefgegliederte feindliche Stellungs- Systeme und warfen die Sowjets an dem Turja-Abschnitt zurück. Schwere Kampfflie- gerverbäiule bekämpften in der vergangenen
Großer Flugzeugträger torpediert
Von zwei Torpedos Japanischer Unterseeboote getrolfen
dnb. Tokio, 28. April. Die Torpedierung eines großen feindlichen Flugzeugträgers in den Gewässern östlich der Marschall-Inseln wird am Freitag vom Kaiserlichen Hauptquartier bekanntgegeben.
Wie die Meldung weiter besagt, wurde von japanischen Unterseebooten ein Angriif
J r . e_i _CluniTalintritnor
gegen mehrere feindliche Flugzeugträger durchgeführt und einer davon von zwei Torpedos getroffen. Weitere Einzelheiten stehen noch aus.
Damit hat die japanische U-Boot-Waffe das fünfte große Kriegsschiff dieses Typs seit Kriegsbeginn versenkt bzw schwer beschädigt. Wie zu diesem letzten Erfolg weiter bekannt wird, fand der Angriff bei hellem Tageslicht während der Mittagsstunden statt. Einer von den beiden Flugzeugträgern, die von dem dort weit von seinem Stützpunkt operierenden japanischen U-Boot angegriffen wurden, erhielt zwei so schwere Treffer, daß mit seinem Verlust gerechnet werden muß.
Neuer Staatssekretär im Reichspropagandaministerium
dnb. Berlin, 28. April. Der Führer hat den Staatssekretär im Reichsministerium iur Volksaufklärung und Propaganda, Leopold G u 11 e r e r, auf dessen Bitte aus gesundheitlichen Gründen in den Wartestand versetzt und gleichzeitig auf Vorschlag von Refchs- minister Dr. Goebbels den bisherigen Lei- ter des Ministeramtes, Ministerialdirektor Dr. Werner Naumann, zum Staatssekretär im Reichsministerium für Volksauiklä- rung und Propaganda ernannt.
Reichsminister Dr. Goebbels hat Pg. Leopold Gutterer zum Vorsitzenden des Vorstandes der UFA.-Film-G. m. b. LI., der Fachgesellschaft deutscher Filmbetriebe berufen. In einem Betriebsappell des Keichsmims riums für Volksaufklärung und Propaganda hat Reichsminister. Dr. Goebbels ihm seinen besonderen 'Dank für seine bisher . , 9 e .' unermüdliche und erfolgreiche M ltarba3l i " den Jahren des Friedens wie in den sch " a ren Kriegszeiten zum Ausdruck
und den neu ernannten Staatssekrelar D .
Werner Naumann ln sein Amt eing
Staatssekretär jj-Brigadefuhrer Dir. Wier- ner Na u mann wurde api 16. Jum 1909 in Guhrau (Schlesien) als Sohn eine.
Amts-
SÄ” ÄTKÄHWS-
lei ter der NSDAP, für die Oberlausitz berufen. 1932 wurde er auf Grund seiner vo
bildlichen Arbeit zum Untergauleiter für, Niederschlesien nach Breslau berufen und ging 1933 nach der Machtübernahme als Brigadeführer nach Stettin. Dann beendete •er sein Studium und promovierte zum Dr. rer, pol.
Seine Absicht, die Universitätslaufbahn einzuschlagen, konnte er nur kurze Zeit verfolgen, da ihn Reichsminister Dr. Goebbels, dem er bereits in seiner Berliner Studienzeit im Kampf um Berlin ein stets einsatzbereiter Mitkämpfer geworden war, 1932 zum Leiter des Reichspropagandaamtes in Breslau berief. Nach noch nicht einjähriger Arbeit auf diesem Posten folgte er einem Ruf Dr. Goebbels in das Reichspropaqanda- ministerium, wo er als Ministerialdirektor und Chef des Ministeramtes bald einer seiner engsten Mitarbeiter wurde.
Mit Ausbruch des Krieges ging er als Unteroffizier an die Front und machte die Feldzüge in Frankreich und Griechenland bei der kämpfenden Truppe mit, wurde mehrfach befördert und stand als M-Hauptsturmführer und Batteriechef der Leibstandarte an der Ostfront, als am 15. September 1941 eine schwere Verwundung seinem weiteren Fronteinsatz eine Ende bereitete. Am 15. März 1942 nahm er — kaum notdürftig wieder hergestellt — seinen Dienst im Reichspropagandaministerium wieder auf. Das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klasse sowie das Silberne Verwundentenabzeichen zeugen neben dem Goldenen Parteiabzeichen von seinem Einsatz für Führer und Volk.
Nacht die Nachschubverbindungen der Sowjets im Raum von S a r n y.
Im Hohen Norden wurden mehrere mit starker Artillerievorbereitung geführte feindliche Vorstöße unter hohen Verlusten für die Sowjets abgewiesen.
Bei dem am 26. April gemeldeten Angriff feindlicher Flugzeuge auf ein deutsches Geleit bei B o d ö hat sich die Zahl der von Einheiten der Kriegsmarine abgeschossenen Flugzeuge von drei auf elf erhöht.
Aus Italien wird rege eigene Stoßtrupp- läliykelt gemeldet. Mehrere feindliche Vorstöße wurden zerschlagen. Im Adriatischen Meer wurde die Insel Korcula von kommunistischen Banden wieder gesäubert.
Deutsche Schnellbootgruppen unter Führung von Korvettenkapitän Klug und Kapi- länieufnant von Mirbach versenkten in den Morgenstunden des 28. April an der englischen Siidküste aus einem von Zerstörern und zahlreichen Kleinkampfschiffen stark gesicherten britischen Geleitzug drei Schiffe mit zusammen 9100 BRT. und torpedierten ein weiteres von 200 BRT., mit dessen Sinken zu rechnen ist. Im Verlaufe der harten Gefechte wurde ferner ein Zerstörer torpediert, dessen Untergang Infolge der einsetzenden Abwehr nicht beobachtet werden konnte, jedoch mit Sicherheit anzunehmen ist. Die eigenen Verbände kehrten ohne Beschädigungen und Personalausiälle in ihre Stützpunkte zurück.
Ueber den besetzten Westgebieten wurden gestern 21 feindliche Flugzeuge vernichtet. Britische Bomberverbände führten ln der Nacht Terrorangriffe gegen Orte in West- und Südwestdeutschland, besonders gegen die Stadt Friedrichshafen. Luftver- teidigungskräfte vernichteten hierbei 47 viermotorige Terrorbomber.
Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen in der vergangenen Nacht Ziele in Ostengland, schwere Karapfverbände, Schiffsansammlungen und andere kriegswichtige Ziele im Bereich der englischen Südwestküste mit guter Wirkung an.
Eichenlaub träger gefallen
dnb. Berlin, 28. April. Am 13. April 1944 verlieh der Führer, wie' bereits gemeldet, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Major Rudolf G e i s 1 e r , Kommandeur eines Pionier-Bataillons. Am gleichen Tage erlag der tapfere Offizier einer schweren, bei den Kämpfen im Osten erlittenen Verwundung.
Arbeitsruhe am l.Mai
dnb. Berlin, 28. April. Der Nationale Feiertag des deutschen Volkes am 1. Mai 1944 ist auch in diesem Jahr ein Tag der Arheltsruhe. Er dient ausschließlich der Entspannung der schaffenden Bevölkerung. Veranstaltungen finden nicht statt. Beflaggung unterbleibt.
Schnellboote auf großer Fahrt
PK.-K.riegsberichtef Pincornelly (üch) i
Jafm 19M
Zum heutigen 43. Geburtstag des Tenno Von
Kurt G. Stolzenberg
Wenn’jemand fragen würde, welches dis stärkste Siegesunterpfand der Achse sei, müßte die Antwort zweifellos lauten: die Art, in der sich bei Deutschen, Japanern und italienischen Faschisten das geschieht« liehe Müssen, das reale Wollen und das völkische Vermögen decken. Die autoritäre Staatstorm aller drei ist das Ergebnis dieser Formel und entspricht darum auch den Forderungen einer natürlichen Autorität, die sich aus diskussionsloser Anerkennung einer der-Eigenart des betreffenden Volke3 entsprechenden Führung ergibt. In diesem Sinne ist die Stalin-Union kein autoritärer Staat, sondern einfach eine kunstlose Tyrannis. Fußt der Nationalsozialismus auf dem Boden des Germanischen Reiches Deutscher Nation, der Faschismus auf der klassischen Idee Roms, so leitet die Tennobewegung ihren universalistischen Anspruch her aus der Bewährung des Inselvolkes als des „edlen Ritters" eines eigenwüchsigen Ostasien. Wir wollen diese ideelle Grundlage des jüngsten autoritären Staates absichtlich so blumenhaft aus- drücken, nicht aus phantasierender Verlegenheit, sondern um dem Wesen jener fernen Welt zu entsprechen, die uns verblüffenderweise immer näher rückt. Wir können die Japaner als echten aütoritären Staat etwa seit den Reformen, Tojos vom vorigen Jahre bezeichnen. Das alte Par- teientum trat zurück, eine arteigene Führung, die nach östlicher Ueberlieferung ihren Glanz von einer göttlichen Instanz, dem Tenno, übertragen bekam, unterdrückt jede Fremdtümelei. . Damit, gelingt Japan, was dem chinesischen Revolutionär Sunyat- sen mißriet: der Aufbau eines modernen Staates, fußend. auf eigener Art und ira Einklang mit den Errungenschaften des Westens. Und um auf den chinesischen Republikaner zurückzukommen, dessen unöstliche Wirksamkeit der mit ihm verschwägerte Tschiangkaischek leider weiterführt: .Sun, der den Sphn des Himmels stürzte und eine fünftausendjährige Welt blindlings zugunsten eines heute schon wieder unmodernen Demokratisirlus umstürzte, .schaltete C h i n a s ' ostasia.tisclien Führungsanspruch aus und — den Japans ein. Nationale Kultur ist soviel wert, als sie Kampfund Verteidigungskraft entwickelt. China besitzt diese Kraft gegenwärtig nicht, Japan, von angeblich jüngerer kultureller Tradition, zieht sie aus Buschidogeist wie Schintokult.
Angelsächsischer Materialismus wird nie die Sendung der drei Achsenmächte begreifen; er kennt nur den eigenen imperialen Raubgeist und glaubt wie alles Vergreiste nicht mehr an das Gute und seine wirksame Kraft. Dieses „Gute", das unter den Menschen und Völkern längst ausgestorben sein soll, zeigt sich bei uns im Aufbau eines gerechten Sozialismus im Innern und jener herrenmäßigen Fürsorglichkeit minder Mächtigen gegenüber, die uns vertrauen wie sie seit je auch hansische Art daheim wie in Uebersee ist. Bei Mussolini bewies sich die ‘Kraft des Guten in einem ähnlichen Aufbau, dessen Idee unvermindert stark lebt und noch viele pon- tinischen Sümpfe urbar machen wird. Die Japaner bewiesen ihre Gleichartigkeit im Glauben an die idealistische Tat duren sofortige Inangriffnahme einer praklischen Verwirklichung der großostasiatischen Wohlstandssphäre. Was das ist, weiß man ebenso gut in Nanking wie in Mandschukuo, in Scbonanto (Singapur) oder auf den Philippinen oder in Burma. Japan hat damit die obengenannten Bedingungen des „realen Wollens” erfüllt. Das völkische Vermögen ist nachgewiesen in der wie überall staunenswerten Entwicklung eigener nationaler Mittel und ihrer einheitlichen Lenkung zu imposantem, weltgeschichtlichem Format. Die Forderung des geschichtlichen Müssens ist gleichfalls erfüllt: Japan ist die einzige große Nation Oftasiens, die sich trotz bedeutender Anleihen im Westen jenen mythischen Vor-