Ausgabe 
(28.4.1944) 117
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Bremen: Geeren 6'8. Ruf 2 19 31; Nachtruf und sonntags 2 47 65; ObernstraBe 86. Ruf 2 19 31; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Hemelingen: Bahn hofstraBe 6, Ecke PoststraBe. Ruf 4 34 58; Br Vegesack: Rohrstr. 24, Ruf 4 u. 8; Br.-Blumen- th&l, Kapt.-Dallmarm-Str. 41/43, Ruf 88 u. 89

,,Für Jeden e tw

Alfred Sehr-, 41 In e 'he abwerM 0 er h«t. f- Wahl q e . r « s Un 9 sreici Ut dies««

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VerbiüdlidLleit

hrieiamiliche Tageszeitung

de8 Begierenden Bürgermeister» der Freien Hanseeiadi Bremen

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches VerlcQndungsblatt des Reichsstatthalters in Oldenburg und Bremen

lustic I unterhalb Kl as!^» S ' ,it :' das Preislied , neim «n, ein t^

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117 14. lahrgang

Freitag, den 28. April 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Indische Legionäre im Westen

faedensberichte gaiizischer, ukrainischer, rumänischer Flüchtlinge Ströme von Blut und brennende Ort-

nimmt."^bieder,,;

...

Iflften kennzeichnen den sowjetischen Marsch nach Westen Die ausschlaggebende Rolfe des Judentums bei Europas Verwüstung Langjährige Vorbereitung des bolschewistischen Terrorkrieges

Donnerstag, 27 Anwi b " det in dem durch foL T 14 bis 15 ,

siede'J muelff 6 ^ [nbtbericht unserer Berliner Schriftleitung

Oldenbüttel - I! e t 1 n 27 Aprili Eine Ueberfülle

Watlhöfen _ Steden 9 » ~ L 6 b ta« | Meldungen bezeugt das entsetzliche - Wilstedt - SchmaienS ' ^ Unsregiment, das der Bolschewismus Borgfeld - Verlä.!? 1« 1 ' ~ Htitef 1£ die H ände gefallenen Ost-

oorgfeld - Verlängerte hTV »us mehreren like

14 liEten auf 8 ericiltet hat Das viel ' ache

Raume:

^ Schönemoor Dwoberg - n

sidium, Am Wall, Zimmer'348, entgegA

Unter dem Hoheilsadler

NSDAP.

Ortsgruppe Hansa. Heute 20.15 Uh

bremischen ÄsK-*«. ** aus 8 enauer Kenntnis der

Flakartilleri ?statt !' 6W Deb 9 sli* K iewtstischen Praxis denjenigen Gebie- Freitao, 28 *nril piophezeit hatten ' die das Un 8 lück

rte t in dem durch flll 12 30 ^ l- Ua sollten, unter sowjetische Herrschaft

D - as,,l1s ijUfj, erfüllt sich damit grauenerregen­

de. In jenen Teilen Galiziens, der

Bausen sowie von 14 bi775Mm,T?'i" Md der Ukraine ' die unter dem

H&nf nd f ! unkte ^grenzten Ra ^ Weiner höheren militärischen Notwen

avon unseren Truppen geräumt wnr-

bergen - Lübberstedt~ ^ lW SiCh heUte 061 IUrcbtbarSte S °

lenbeck - Heidberg-(ir ein Bruchteil der tatsächlichen HemmstraBe (gleichzeitig aus metoiMfht flla,cn dran « bisher an die ° effent ' lungen) ein Uebungsschieüen d« fttnä iteit. Aber schon dieser kleine Aus- statt - di beweist, daß jede Vorstellungskraft

te dem Zurückbleiben muß, was der jtt- Das Gesetzblalt der Hansestadt bi* o Bolschewismus hier an immer neuen gegeben am 27. April 1944, entbat eiadem ersinnt. Flüchtlinge berichten, daß nordnung über Ausnahmen von 4a Vt i okrainischen Geistlichen an die Kir- ptnl^ A ZUr ^ ekaia PTung des Kertoffeikrebstt B |mn genagelt werden. In den glei-

Verkehrsmitteln U 6F RäUdiei1 ^ 0 Ge,,ieten wurde die Intelligenz rück-

ö!oi liquidiert, die Arbeiter verschleppt, Vierzehnjährige vermiBt. Die geistigbesdri i lauern versklavt und die Kinder von Inge Rosenthal, geh. .22. 11 . 1930 h ::r n,durch deutsche Propaganda verdor- Hastedter Heerstraße 304, ist seit da S; Müttern getrennt, um nach Sibirien

i ( 0n ZU Hause ^Portgelaufen und trabtndi , zu werden>

otadt umher. PersonenbeschrabuEg: !:!; schlank, dunkelblond, sommersprossig,:: braune Augen, große Obren, au/Mai Zähne. Bekleidung: Blaue Mütze, grau« gaantel, graues Kleid, braune Strümpfe, rc&

Halbschuhe. Sachdienliche Angaben siMt;

*ch die ersten Berichte aus der rumäni- c Provinz Transnistrien enthalten er-

Polizeirevier und die Vermißtensteile, Der Führer dankt

ü führerhauptquartier, 27. April. Der ibt bekannt:

Ülich meines 55, Geburtstages sind zsviele gute Wünsche zugedacht wor- iää es mir unmöglich ist, in jedem Falle persönlich zu danken.

Hoffmann-Haus, Hansastraße, der nächste 5,- abend für alle Pol. Leiter tmj Heller,

rer de^SA.!'* HJ.', roM^unüEiesaW!®® 1 * bde deshalb auf diesem Wege all nbedinptes' Erscheinen ist Pflicht ^ t die mir Geburtstagsglückwünsche Ortsgruppe Peterswerder. sadt haben, meinen herzlichsten Dank

jqennehmen zu wollen.

Adolf Hitler.

De, Antel, «f *«'I

SSÄÄÄ

gez.:

schütternde Schilderungen. So lief im Hafen von Konstanza ein Motorboot ein, das die weiße Flagge gesetzt hatte. Wie sich her­ausstellte, handelte es sich um ein Boot, mit dem der rumänische schwerverwundete Pater Virgil Gardiu und die beiden rumänischen Kaufleute Mateu Florescu und Grigore Rosu mit ihren Ehefrauen aus Odessa geflüchtet waren.

Sie waren völlig erschöpft und berichteten, daß die Bevölkerung Odessas unter einer großen Hungersnot leide. Die in die Stadt eingedrungenen ausgehungerten sowjeti­schen Truppen hätten sofort mit der Plün­derung der Stadt begonnen, ohne daß sie von ihren Kommandeuren gehindert worden seien. Wer sich auch nur durch Worte wi­dersetzte, wurde von den marodierenden So­wjets erschossen. Sie seien mit einer wahren Wut und mit einem wilden Haß gf- gen alle Rumänen vorgegangen. Viele Häu­ser der Rumänen seien angezündet worden. Nur dadurch, daß die fünf Flüchtlinge sich tagelang in einem unterirdischen Gewölbe in der Nähe des Hafens verborgen hielten, seien sie der V erschleppung nach dem Innern Rußlands entgangen. Eines Abends, kurz nach Einbruch der Dunkelheit, habe in ihrer Nähe ein Motorboot mit Sowjets an- gele.gt, die bald in einem nahegelegenen Haus eine wüste Zecherei begannen. Diese Gelegenheit hätten sie benutzt, um mit dem Boot aus dem Hafen zu entkommen. Die Küstenwachen hätten ein wildes Feuer auf sie eröffnet, Scheinwerfer hätten nach ihnen gesucht, aber schließlich sei es ihnen doch gelungen, das offene Meer zu erreichen. Der Pater Gardiu erhielt auf der Flucht einen Lungenschuß und wurde besinnungslos in ein Hospital gebracht

Die Greuel, die der Bolschewismus heute in den wiedererlangten Gebieten ausübt, sind eine wörtliche Erfüllung der von dem Juden Samuel Roth in seinem 1925 erschie­nenen BuchNow and for Never" über das Wirken Stalins gemachten Voraussagen. Roth erklärt, diese Juden würden den ganzen Osten lebendig machen:Unter ihnen wird sich ein seltsamer Mann erheben, von einer Schrecklichkeit, wie sie die Erde nie zuvor gesehen hat. Er wird die europäischen Völ­

ker vergiften, aus Polen und Ukraine wird er eine heulende Wildnis machen. Der Ha­fen von Danzig wird verfaultes Blut aus­speien. Aus Belgien und Deutschland wird er ein Schlachthaus machen. Durch Frank­reich wird er fegen wie ein Brand durch ein Kornfeld". Mit alttestamentarischem Haß wird das Schicksal vorausgezeichnet, das der jüdische Bolschewismus Europa zuge­dacht hat und das sich heute in den von den Sowjets besetzten ukrainischen und ru­mänischen Gebietsteilen erfüllt. Die Worte Roths und die bolschewistischen Schand­taten sind ein neuer Beweis dafür, daß der Krieg gegen die Sowjetunion unvermeidlich

kommen mußte,Wir wissen, daß er plan­mäßig vorbereitet war. Ein anderer bekann­ter Jude, IIja Ehrenburg, gibt diese Tat­sachen mit einem ähnlich beweiskräftigen Geständnis zu, wenn er in seinem Buch Trust für die Zerstörung Europas" schreibt, daß alle europäischen Städte und Länder m Schutt und Asche verwandelt" würdenund ganz Europa zu einer einzigen Wüste' werde. Der bolschewistische Moloch werde triumphieren und sich mit den Vereinigten Staaten die Hände reichen, als mit jener Macht, die mit ihm das gleiche Ziel ver­folgt: eine jüdische Weltherr­

schaft.

Der Krieg mit den Sowjets war unumgänglich

Lenin und Stalin waren und sind wie die Roosevelt und Konsorten lediglich die Expo­nenten des gleichen jüdischen Weltherr- schaftsstrebens, wobei die Bolschewisten sich von den Anglo-Amerikanern lediglich durch die größere Konsequenz ihres Den­kens und Handelns und durch die bessere Vorbereitung unterscheiden. Wie bedeutend diese Vorbereitung der Sowjets auf den Krieg war, hat die riesige Erhöhung der Aus­gaben für die bolschewistische Armee in den Jahren vor dem Kriege ergeben. Aber schon vor der Bekanntgabe des bolschewisti­schen Staatshaushaltes lag das Geständnis derMoskauerAngriffsabsichten in zahlreichen Aeußerungen führender Bolschewisten vor, so daß die Angaben des Budgets diese Ge­ständnisse höchstens noch mit Zahlen unter­mauern konnten. In dem politischen Testa­ment Lenin s'steht der Satze >,Wir haben jetzt unbedingt die Pflicht, den revo­lutionären Krieg vorzubereiten". Lenin sagte aber auch:Das Zusammenleben der Sowjetunion mit anderen Staaten Ist aber auf die Dauer nicht denkbar. Stalin übernahm dieses kriegshetzerische Erbe Lenins mit den Worten:Wir schwören dir, Genosse Lenin, daß wir für die Erweiterung der bolschewistischen Internationale unser Leben nicht schonen wollen und er prä­zisierte die Angriiisabsicht Moskaus noch

genauer, wenn er erklärte, daß der Bol­schewismusnicht auf die territorialen Gren­zen Rußlands beschränkt bleiben könne. D 1 m i t r o f f nannte Stalin denGeneral­stabschef der Weltrevolution", M o 1 o t o w bezeichnet« ihn als dennatürlichen Füh­rer des Weltkommunismus. Kalinin sagte, der Sieg des Bolschewismus in der UdSSR, seisolange als unvollständig anzusehen, als die übrigen Staaten der Welt noch eine vom bolsche­wistischen Regime verschiedene Staatsform" besäßen. G u s s e w erklärte es iür wahr­scheinlich, daß der Bolschewismus einen Kriegmit dem Ziele der schnellsten Ent­fesselung der Revolution im Westen begin­nen" müsse, und der frühere Sowjetbot­schafter in Paris P o t e m k i n erklärte schon 1935 dem damaligen französischen Kriegs­minister Fabry gegenüber ganz offen, daß aus dem Weltkrieg das sowjetische Ruß­land entstanden sei, aus dem nächsten Kriege jedoch dasEuropa der Sowjets" entstehen werde. Man erkennt in allen die­sen Aeußerungen eine einzige Linie. Sie mündet schnurstracks in das Endziel des jüdi­schen Weltherrschaftsplanes, den das fran­zösische JudenblattLe Peuple Juif" mit den Worten beschrieb:Die Weltrevolution wird ausschließlich das Werk der Juden sein. Diese Revolution wird die Vorherr­schaft der jüdischen Rasse über alle an­deren befestigen."

der Pol. Leiter vetboady rtl^ abend, Hamburgerstraße 49.

Politischen Leiter Walter uad ^ t satztruppführer, Bnnkerwarte »»4

^Ortsgruppe Weidedamm. Der tag, angesetzte Pol.-Leiter-Ap«D > wird auf Dienstag, 2^

Beweise für die schuldhafte Eröffnung und Durchführung des Luftkrieges durch Briten und Amerikaner Zeitungswissenschaftliche

NS.-Krieg , bP t *T^ r *° , ^ wii .

Heute DienstbesprejdiungM jj, ten Findorff, H1 ^' Jo, 10® beteiiigung); 0 s I e t> landsi»R'

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kenausgabe.

E, wird verdUnke " b V r 0 B M!ndu.M«« lJi Mondaufgang 9,20

Roosevelt: Mord ist die beste Methode, rasch zu siegen

rltende Beweise für die schuldhafte Eröffnung und Durchführung des Luftkrieges durch Briten und Amerikaner Zeitungswissenscha Untersuchung aller Weltpublikationen - Geschichte dieses Krieges weist geistige Defekte der maßgebenden Feindpolitiker nach

ötbericht unserer Berliner Schriftleitung

reo»"", 27 - April. Mit einem bezeich-

"a in Uhr' Gemeiow «Antwortschreiben hat Roosevelt auf 27. April, Keine Bd®** * es * wegen der barbarischen Ter-

, m Bett «rück und ,

nend zum B ,-v.ämtlieitl" S

Kopf. ..Unvernc ba 7 hier ten in . d ^ N rarz werden'^

er sich weder mn noch warm . e fest eingesc* 1 ^ Minuten wiedi^ d en

A,s er Z Ttl war« Zelt Male erwach * b nach einer,hre d " 1

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deckte er den . ihn ed us'

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Gabel « ru * ndte ja noch e^ p-

ihm w0,!t . e kKe s' ch e1 B Was* er ^

Felix richtete s heiß e VV ich. während.: Q Ia la ,}

Moden der anglo-amerikanischen Flie- t - 1 die europäischen Städte geant- - sp -i genau so entsetzt wie seine ii!hf r ib,er die Vernichtung von Men- ">w in diesem Kriege, aber es sei die Methode, rasch zu siegen.

L, « »an erinnert, daß auch Churchill }n derWeltpresse "verkündete, ! e «ch im nächsten Kriege darum han- s:iil auet l. und Kinder, das heißt: d i e e völkerung überhaupt zu fa s ? schrieb Churchill damals, J^Uüttm werde sich zuletzt voll 11 jenem vermählen, der den Mord >,.^ esckr dnktem Ausmaße zu organi- c «stehe. Dazu paßt, wenn nun Roose- i> , seine r oben erwähnten Antwort rt° n s ? richt ' daß die Aufrecht- E'bii r Pk 'tosophie des Friedens und Un ü dar Zivilisation nichts an- (;i| äss ? als solch weltweites Morden Zerstörung von unbegrenz-

sicb, w anrc ü; ne . 0 »U dfl Wanne sp« wese n! ünd F | aS che;

Mordsbowle <I e gan*; L rJ k

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Walter!* ^ uP d

chön

okumente zeugen

b U T 1

fj i5 , 1 n , 27. April. In der Schrif-

htm D e rt s iuslituts zur Erforschung und Union 68 . internati °nalen Pressewesens koken na . tionaler Journaiistenverbände

1 Von , e ! ae wissenschaftliche Samm- hitithto. e . ln dlichen Pressestimmen und

Achten -u. ..

(,-u u " er die Luitkriegsschuld ver- :»(,J' orden - Die Bearbeiter Haber- rj e , , Kürber widerlegen die Ver- liland mdbcllen Agitation, die Schuld «zuschieben, schlagend an

(jgj . -»*.vuvu, OUllBgClIU

k> Pf p ^ nen Veröffentlichungen der

es se und entwerfen ein lücken-

* los i, Sc,luI d Englands am Aus-

L uitk r :

dti 'fi eS 8 e 8 e benen Empfehlungen

1 '^^ :| 'arj| tste jj^scher Staatsmänner und Mi-

krieges.

^ r 'ege° n den bekannten lange vor

n .. den Mord an Frauen und . KrieDp 0 v: tem Umfang in die eng- f - ; nmai n 8 aufzunehmen, wird T at 8 ac h# mit einwand-

j, w *esen, daß der erste ge»

,;ist diese;

Fl Up ! 4r ' die bei

s Luftkrieges eine däni- " bei einem Angriff eng- IE ptemk ^ au ^ d ' e "Stadt E s b j e r g er 1939 von englischen Bom­

ben getroffen wurde. Die englische Regie­rung hat seinerzeit geleugnet, sich dann aber zu einem halben Geständnis bequemt.

Dieser erste Fall eines Terrorangriffes auf die Zivilbevölkerung ereignete sich bereits am Tage nach der britischen Kriegserklärung.

Auf deutsches Gebiet fielen die ersten Bomben am 12. Januar 1940 bei einem eng­lischen Luftangriff auf die Insel Sylt und trafen ländliche Siedlungen bei Westerland, ohne daß von deutscher Seite irgend ein Angriff auf englisches Gebiet erfolgt war. Ein schon am 10. Januar auf die Insel Sylt geplanter Angriff verfehlte sein Ziel und richtete sieb wieder gegen dänisches Ge­biet, und zwar die Insel Roem. Für dl ® bn " tischen Versuche, sich von der Schuld am Luftterror freizusprechen, spielt der eng­lische Luftangriff auf Sylt vom 20. Marz 1940 eine besondere Rolle.

Um diesen Ueberfall als Vergeltung für den deutschen Luftangriff auf den englischen Kriegshafen von S c a p a F l o w Ummnin zu können, bekam die englische Agitation von oben den Wink, den Angriff auf S J U 12. Januar zu leugnen. Dafür aber stellte sich der damalige Ministerpräsident Cham- berlain am 20. März vor das Unterhaus, um unter dreister Verschweigung früherer bri­tischer Terrorangriffe auf dänisches

deutsches Gebier zu erklären, der Angriff auf Sylt am 20. März sei die " An ,! w ?T ta den Angriff auf unsere Orkneys ..Weiter fügte er dazu die freche Lüge, daß die deut­schen Flieger mit dem Angriff auf Scapa Flow die Bombardierung von Landzielen b gönnen und damit Opfer unter der Zivil bevölkerung verursacht hatten.

Indem Chamberlain diese unverschämte Fälschung als Tatsache ausgab, glaubte er die Schuld am Luftkrieg Deutschland schreiben zu können.

Was aber den deutschen Angriff «?cana Flow anbetrifft, der am lb 1940 erfolgte, so galt er rein militärischen in scp. Flnw

lieh ein Teil der englischen Flotte Zwar fand ein Zivilist den Tod,' cW

deutsche Bomben, sondern durch S P U® S ,ch«r Fl,kj,».«». D h. ,n «JJ?

»:«>* z.;. rs'j lr " D sr'i

März nicht leug-

auf

März

Daily Expreß"

^"können Die mue^sben auch zu, daß der Zivilist, übrigens ein am Militarflug

hafen beschäftigter Mann, eigenen Leicht­sinn mit dem Leben bezahlt hat.

Zusammenfassend sei noch als klar und eindeutig festgestellt: die ersten englischen Bombenwürfe erfolgten am 4., am 10. und am 12. September 1939 auf deutsches und dänisches Gebiet, der deutsche Angriff auf Scapa Flow aber erfolgte erst sechs Monate nach dem Ueberfall auf Esbjerg und zwei Monate nach den Terrorangriffen auf Roem und Sylt am 10. bzw. am 12. Januar 1940.

In diesem Zusammenhang ist die Fest­stellung interessant, daß auch der erste Angriff mit Bordwaffen auf die Zivilbevölkerung von englischer Seite er­folgt ist, und zwar richtete er sich wieder gegen dänische Staatsangehörige, gegen fünf Osterspaziergänger, darunter zwei Kinder, die Ostern 1940 bei Nymindegab von einem einwandfrei als englische Ma­schine gekennzeichnetem Flugzeug mit MG.- Feuer beschossen wurden.

Mit Angriffen auf den Badeort Wennig-

stedt auf Sylt und die kleine Stadt Heide in Schleswig-Holstein in der Nacht zum 24. April 1940 hatte, wie das Oberkommando der Wehrmacht seinerzeit ausdrücklich fest­stellte, der Feind den Luftkrieg gegen unverteidigte Orte ohne mili­tärische Bedeutung eröffnet. Es wurde der Welt sehr bald klar, daß es sich nicht um einzelne Uebergriffe von engli­scher Seite handelte, sondern um eine plan­mäßige Eröffnung des Luftkrieges gegen die Zivilbevölkerung.

Als Datum des Ueberganges von Einzel­angriffen zsi einer planmäßigen Terroroffen­sive gegen offene Städte muß der 10. Mai 1940 angesehen werden. An diesem Tage belegte die englische Luftwaffe die Stadt Freiburg i. Br. mit Bomben. Dabei wur­den auf einem Kinderspielplatz 13 Kinder im Alter von 5 und 12 Jahren getötet. Ins­gesamt forderte dieser Terrorüberfall auf eine Stadt, die keinerlei militärische Anla­gen aufwies, 57 Tote unter der Zivilbevöl- (Fortsetzung auf Seite 2)

Höhepunkt der Sdiladit von Kodhima

Briten bringen Verstärkungen / Japaner und Inder rücken unaufhaltsam vor

dnb. Tokio, 27. April. Während der Feind ständig Verstärkungen im Abschnitt der KochimaDimapur-Straße heranbringt in dem verzweifelten Bemühen, den japani­schen Vorstoß aufzuhalten, nähert sich die Schlacht in diesem Abschnitt ihrem Höhe­punkt. Der Feind behauptet großspreche­risch, daß die Umzingelung Kochimas durch­brochen worden und die KochimaDimapur- Straße noch immer offen sei, doch indem er redet, verstärkten die indisch-japanischen Streitkräfte von allen Seiten ihren Druck auf dieses Gebiet.

Trotz der großen feindlichen Verstärkun­gen, die zum Teil durch Flugzeuge, zum Teil auf dem Landwege herangebracht wor­den seien, werde allmählich eine Stellung nach der anderen von den japanischen Streitkräften ausgehoben.

Vier erhielten das Eidienlauh

dnb. Berlin, 27. April. Der Führer ver­lieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an:

Oberstleutnant Hans-Karl Stopp, Kom­modore des Schlachtgeschwaders Immel- mann, als 462.,

Major Martin Moebss, Gruppenkom­mandeur in einem Schlachtgeschwader, als 463.,

Leutnant Albin Wolf, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, als 464.,

Oberfeldwebel Heinz VI n k e, Flugzeug­führer in einem Nachtjagdgeschwader, als 465. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

Oberstleutnant Hans-Karl Stopp, Sohn eines Universitätsprofessors, ist am 2. Sep­tember 1914 in Gießen geboren. Er ist Kommodore des Schlachtgeschwaders Im- melmann. Major Martin Moebus, als fünftes Kind eines Lausitzer Erbhofbauern am 9. Mai 1917 geboren, ist Sturzkampfflieger und Staffelkapitän. Leutnant Albin Wolf, der als Sohn eines Fabrikarbeiters am 28. 10. 1920 in Neuhaus geboren ist und Eisendreher war, hat die Verleihung des Eichenlaubes nicht mehr erlebt. Er errang 176 Luftsiege. Auch Oberfeldwebel Heinz Vinke ist vor der Verleihung des Eichenlaubes gefallen. Der am 22. Mai 1920 in Barby an der Elbe geborene Sohn eines Fischhändlers hatte 84 Nachtjagdsiege.

im Zeichen des springenden Tigers kämpfen die freiwilligen Soldaten der LegionFreies Indien. Wachsam und bereit , mit den mo­dernsten W'affen ausgerüstet, steht der Posten am Flieger-MG.

PK-Kriegsberichter Wöhr (PBZ Sch)

Xethnkdie WiMHt&aft md JoMtkÜHq im Htieqe

Von

Prof. Dr. Oskar Niemczyk

Rektor der Technischen Hochschule Berlin

Zu allen Zeiten, in denen Kriegte geführt wurden, hat neben der soldatischen Lei­stung die K r i e g s t e c h n i k eine Rolle gespielt. Aber die technischen Mittel, deren man sich bediente, "waren und" blieben Jahr­tausende hindurch unvollkommen. Selbst die Erfindung des Schießpulvers hat die Kriegführung keineswegs etwa mit einem Schlage umgestaltet. Jahrzehnte lang dau­erte es, bis man das Pulver für Kriegs­zwecke verwendete, Jahrhunderte vergin­gen, bevor Schußwaffen und Artillerie in der offenen Feldschlacht entscheidend ein­gesetzt werden konnten oder gar eine für den Fernkampf bedeutsame Entwicklung er­fuhren. Selbst in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, als die Technik in ganz Deutschland ihren ungehemmten Siegeslauf antrat, haben technische Erfin­dungen im Wehrwesen nur zögernd Ein­gang gefunden. Das zeigte sich noch ein­dringlich genug im Kriege 1870/71. Ein fühlbarer Umschwung trat im ersten Welt­kriege 1914/18 ein. Damals begann der Wett­lauf der kriegführenden Mächte um den Einsatz technischer Kampfmittel zur Erzie­lung vernichtender Massenwirkung und von Waffenerfolgen im großen.

Aber selbst diese Leistungen verblassen gegenüber den der Technik im heutigen Völkerringen gestellten Aufgaben. Hierbei fällt ein nicht zu unterschätzender Anteil an den Erfolgen, die der Herstellung oder Vervollkommnung neuer und alierneuester Kampfmittel zu danken sind, der Mitwirkung zahlreicher Institute an den Technischen Hochschulen Großdeutschlands zu, die ne­ben ihrer Unterrichtstätigkeit auf streng wissenschaftlicher Grundlage der Forschung und dem Fortschritt auf den verschieden­sten Gebieten der Technik dienen. Im Be­reich der deutschen Hochschulen nimmt die Technische Hochschule Berlin eine Son­derstellung ein, weil sie neben den Fakul­täten für Allgemeine Wissenschaften, für Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinen­wesen, sowie Bergbau und Hüttenwesen als einzige Hochschule über eine Wehr­technische Fakultät verfügt, die noch im Aufbau begriffen ist und deren Aufgaben daher zunächst weniger auf die Ausbildung bestimmter Ingenieurgattungen als auf die Durchführung von kriegswich­tigen Forschungsaufträgen abgesteilt sind. Aber auch die Institute der anderen, oben genannten Fakultäten sind nicht minder wirksam in die Kriegstechnik der Gegen­wart eingespannt. Denn mit der wirtschaft­lichen und industriellen Mobiimachunq ging im gegenwärtigen Kriege die technische und technisch - wissenschaftliche Mobilisierung aller Kräfte Hand in Hand, und so zählt heute die Technische Hochschule Berlin hin­sichtlich Lehre und Forschung zu den kriegs- und wehrwirtschaftlich wichtigen Betrieben.

Die Fortführungdes Unterrichts während des Krieges ist für alle Fach­richtungen der Ingenieurwissenschaften und hiervon gibt es allein 43 an der Tech­nischen Hochschule Berlin von weittra­gender Bedeutung. Aus diesem Grunde ge­statten auch Heer, Kriegsmarine und Luft­waffe unter besonderen Bedingungen die vorübergehende Beurlaubung von Wehr­machtsangehörigen zum Studium, insbeson­dere zum technischen Studium. Darüber hinaus sind die deutschen Hochschulen im Verein mit der Wehrmacht darauf bedacht, bei den jungen Leuten, die später studieren wollen, das Interesse am Studium und an dem in Aussicht genommenen Lebenslauf wachzuhalten, sei es durch Abhaltung von Unterrichtskursen, die von Zeit zu Zeit hinter der Front stattfinden, oder durch

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