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der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Vericündungsblai! des Peichss’atthalters n Oldenburg und Lremer
14. Jahrgang
Mittwoch, den 26. April 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
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und Betriebswirtschaft, Keichssteuem Neue Lehrgemeinscbalta beginnen Ende Mil Anmeldungen tagi. ?. j-iyj fl. L#lstungsertiiehtigunjswert der Bl
Besprechungen zwischen Führer und Duce
Brise# oller Machtmittel für die kommende Entscheidung — Faschistische Divisionen stehen kampfbereit
lusdem FUlirerhauptquar- April- Der Führer und d~r ‘Pp hatten am 22. und 23. April eine Zu- ' ntnnit. lm Verlauf der gemeinsamen die im Geiste der zwischen dem Duce bestehenden Freundschaft stallfanden, wurden die lischen, militärischen und (»Oluvlidschaftliclien Probleme erör- - j die die beiden Länder und ihre gemein- 1,Ziele beireffen. Der Duce übermittelte JFührer den Enlschluß der. republika- i.laschistischen Regierung, als der ein- Vertretung des gesamten italienischen te, ihren Kampleinsatz an der Seite der ilindeten des Dreimächtepaktes weiter aktivieren. Dieser Enlschluß hat die :, si le Anerkennung gefunden, und das ■iliditn der Regierung des Duce wird von kS eichsregierung wirksam unterstützt.
kern ein Leben auf der Grundlage einer neuen und gerechten Ordnung zu gewährleisten, fand ihren Ausdruck in den Darlegungen des Führers über die Kraftentfal- lung und den Einsatz aller Machtmittel für die kommenden Entscheidungen und die Zielsetzung für die Nachkriegszeit.
In den Besprechungen zwischen dem Führer und dem Duce, an denen der Reichs- minister des Auswärtigen von Ribben.-. trop, Generalfeldmarschall Keitel und von italienischer Seite Marschall Gr'a- zianl und Staatssekretär Mazzotlni. teilnahmen, wurde der unerschütterliche Entschluß bekräftigt, den Kampf Seite an Seite bis zur Erringung des Endsieges und zur Durchsetzung der von der Achse und den Mächten des Dreierpaktes erstrebten politischen Ziele fortzuiühren.
An der Zusammenkunft zwischen dem Führer und dem Duce nahmen auch der deutsche Botschafter und Bevollmächtigte: des Großdeutschen Reiches in Italien,
ft Entschlossenheit der Dreierpaklmächte, in Krieg gegen die Bolschewisten des Ah; und die Juden und Plulokraten des BilanzkundeT ffiuSJJ *is siegreich zu beenden und den Völ-
Industriebuchfühnuig
Sinnloses Attentat auf die Stadt der Kunst
Rahn, und der italienische Botschafter In Bei lin, A n f u s o , teil.
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Im Anschluß an die Zusammenkunft mit dem Führer besichtigte der Duce auf einem Truppenübungsplatz die’ dort in Aufstellung befindlichen italieriis c h e n Divisionen und überzeugte sich von dem Stand ihrer Ausbildung und Ausrüstung. An der Besichtigung nahm ferner Marscliall Gra- z i a n i teil. Die italienischen Gäste wurden geführt durch den Chef des Oberkommandos der Wehrmacht, Generalfeldmarscha.il Kei- t-e 1, .und. den Befehlshaber des Ersatzheeres, Generaloberst Fromm.
Aktivierung des Kampfeinsafies
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung
BZ. Die Besprechungen des Führers mit Mussolini ragen als politisches und militärisches.. Ereignis gleichermaßen aus jener Ebene stiller Vorbereitung hervor, die alle Machtmittel der europabewufiten Völker für
Neues Verbrechen der Luithunnen an der Kultur Europas — Entscheidender Irrtum der Terroristen
Bremen, Am Wall IM
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bei sei- i brav eheinen ber die Schade •Panco- durch de ver-
öbsricht unserer Berliner Schriftleitung c. 's. sch, Berlin, 25. April. Die britischen imgster haben wieder einmal das Zu- Eintreffen für sie günstiger Wilterungs- Itoisse in der Nacht znni Dienstag auswollen, um ihre Terrorwut tiefer Deutschland 'hinein, bis nach M ü n - , zu tragen und dort auszutoben. Die ■hi des britischen Bombermarschalls . die angeblich nur gegen militärische ingesetzt werden, haben unter ändernde unersetzliche Kulturwerke der München vernichtet: die Alte Pinako- iis Wittelsbach-Palais, die Akademie [tldenden Künste, die Bayerische Staats- kjia.s Odeon mit de_r.Akad.emie der und die Bonifazius^Basilika. ‘ i!Mister Harris vielleicht vermutet, daß (rechnet in diesen Bauwerken, die jedem h zugänglich waren, etwa Pan- der Flugzeuge gebaut würden? Man ' »ich je länger je mehr dem Eindruck !/erschließen, daß es dem Peind gern darauf ankommt, die sichtbaren Be- '■! dafür zu vernichten,, daß ihr Piraten- d Plutokratengeist den Schöpfungen der -denden deutschen Kulturkraft nichts '■"utiges gegenüberzustellen vermag. Sie : :: -J Leistungen dieser schöpferischen ’■/die aus der Vergangenheit stammen, m d uns und- der' KultUrwelt damit bereiten, die Quellen dieser Kraft /zögen sie damit nicht zu verschütten.
neue Attentat auf die Kultur,Enro- schreit nach unbarmherziger, verviel- ' r iidiVI ,i<w, IE! te L^ !rafe - Straflos sind die britischen
aber auch in dieser Angriffs- '■ s dbst nicht ausgegangen. Wenn sie *Ue Voraussetzungen als gegeben an- ■’-m einigermaßen ungeschoren davon- *«en, so beweisen doch die Trümmer raindestens 45 abgeschossenen briti- Tombern, daß sich der Gegner immer l’Tem klares Bild von der wachsenden ■ unserer Abwehr macht und weiterhin - :f ermehrten Schaden klug werden will.
Enttäuschte Erwartungen
‘kn immer noch nicht zerschlage- j. ^ er Luftterroristen äußert sich .-hem Bericht unseres Lissaboner ws.- -Wdenten der nordamerikanische ^verständige und Flugzeugkonstruk- t. !? r Seversky. Seversky gibt zu, daß blander in der Floffnung auf starke ^' r kungen ihren Flugzeug- lin™ 6 ^ uft kriegstaktik auf nacht- ^«angriffe eingestellt hätten. Sie ^ Meinung gewesen, mit diesen Ter- - Unter a " en Umständen Deutsch-, •itr 9en zu köfmen, weil sich die ins 1 u Nac!l tjäger praktisch noch in . ,ltlen befunden hätte. Deshalb len fc ? 9lant J von der Auffassung aus- H ' , die Verluste bei Nachtan- W a ,. iscl1 belanglos sein würden. ÄLjJ® Kampfkraft und die Abwehr- t( Slirli n „ ü tischen Eomber der Lancaster *aira?r-«® wu ® t vernachlässigt, um ihre ? Fa Eigkeit zu steigern. Darum , e britischen Nachtbomber durch- Hil'il ln ®, dreil nal so große Bomben- itn y. n n'hren wie die nordamerika- Jgläj'j ® r !” otori gen“. Auch habe man ifnd Ka scFlne 1' genug und aus-
;,n - üm C u- 0mljer wirksam einsetzen zu 8i!aq en ? le In dustrie Deutschlands zu 5t t a ' , vor die deutsche Luftwaffe fctüsm-,n Sei I 1 würde, erfolgreiche Ver- t ali nahme n zu treffen.
e ^Torflug zeu g e ausgesclialtet
! kh r 'f!| fl i Un9en der Luftterroristen sind die Hnff st,1 * a 9 en - Noch schlimmer Hgster n ungen der amerikanischen i! l für ;l Usc 1Qn den geworden, die am bf 0 ‘ nre Angriffe auf Bukarest
I ’htl Fr-™ Paun >e von Mün-
II von , 1 e d r i c h s hi a f e n mit dem muß!«. s 9 eS4 ™t 123 Flugzeugen be-
s tebiet , so öaß allein über dem 54 Stunden 167 Feindflug-
_ und Du reichtit d»PP'
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der Schweiz. Es ist sicher nicht zu höclri gegriffen, wenn man unter Ansatz eines nur geringen Prozentsatzes von „stillen Verlusten" die Gesamteinbuße der anqlo- amerikanischeu Tei rorllugzeuge m dies'em kurzen Zeitraum auf rund 200 beziffert.
Auch den Zusammenbruch der nordamerikanischen Pläne und Hoffnungen gesteht Major Seversky ein. Es sei,' so 'führt er aus, die Aufgabe der USA.-Bomber gewesen, „iu erster Linie die deutsche Flugzeugproduktion, zu zerstören und in Luftkämpfen die deutschen Jäger aufzureiben." Man habe gehofft, infolge der starken Panzerung der Viermotorigen eine taktische Ueberlege.nheit über -''(-die deutsche Verteidigung zn besitzen.' A1 >£t im Sommer 1943 hätten die USA.-Bomber ihre taktische Ueberlegenheit verloren. Die für die Nordamerikaner so verhängnisvolle Luftschlacht über Schweinfurt im Oktober sei ein Wendepunkt im Luftkrieg gewesen: denn die taktische Ueberlegenheit 9ei von jenem Augenblick an völlig auf die deutsche Luftwaffe übergegangen. Die USA.-Luftwaffe sei gezwungen worden, immer schwerere Verluste auf sich zu nehmen. Sie habe vielfach überhaupt einen Kampf mit der deutschen Jagdabwehr vermeiden, sich hinter Wolken zurückziehen oder sich in größere Höhe begeben müssen, wodurch ihre Treffsicherheit außerordentlich beeinträchtigt worden sei. Wenn es nicht gelingen sollte,: der deutschen Luftwaffe im Laufe des Sonri mers 1944 diese taktische Ueberlegenheit zu' entreißen und sie zu schlagen, so würde sehr' wahrscheinlich Deutschland in der Lage sein, seine taktischen Vorsprünge in einem sol-
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eben Ausmaß zu vervollkommnen, daß allein die Ueberlegenheit in der Masse der 'eingesetzten amerikanischen Bomber nicht länger ausreichen würde, um zu Erfolgen zu führen.
18 Notlandungen oder Abstürze
Drahtberk'ht unseres Vertreters ■
o. sch. Bern, 25. April. Am Montag verlor die USA.-Lultwalte 14 viermotorige Bomber über der Schweiz. Die amtliche schweizerische Mitteilung dazu erklärt: „Die insgesamt 12. gelandeten nordamerikanischen Bomber waren entweder durch außerhalb des schweizerischen Luftraumes stättgefundene Kampf- handtung- beschädigt, oder, infolge techni- sclisr Störungen zur Landung gezwungen. Ein Teil derselben wurde durch Treffer der schweizerischen Bodenab- weh-r beschädigt, Ferner ist ein viermotoriger nordamerikanischer Bomber yor der Landung bei Baltetiswil abgestürzt. Ein weiteres Flugzeug, das der Aufforderung zur Landung nicht Folge geleistet hatte, wurde nach vorailgegangener Warnung durch unsere Jagdflugzeuge ' abge- sclrossen und stürzte in den Greifensee."
•„ Am Dienstag wurden drei nordamerikanische Bombenflugzeuge, die in den schwei- zerischenLuftraum eingedrungen waren, von schweizerischen Jagdflugzeugen ' zur Landung. gezwungen. Eine Maschine kam bei Payerne, zwischen Lausanne und Bern, herunter, wo sie nach der Landung in Flammen aufging, zwei andere bei Duebendorf
die kommenden Entscheidungen um das Schicksal des Kontinents umfaßt und einsatzbereit hält. In einer Zeit scheinbaier 'Zurückhaltung hat sich in dem jungen Italien des Duce jene Läuterung vollzogen, deren erster Ausdruck Mussolinis ' nachdrückliche'Erklärung'war/ daß die republikanisch-faschistische Regierung ihren Kampfeinsatz an. der Seile der Verbündeten weiter zu aktivieren gedenke.
Der amtliche Beridlit aus. dem Fuhrer- hauptquartier hebt neben der Teilnahme des Reicbsau.ßenministers — der Duce vertritt die Außenpolitik Italiens als Regierungschef. selbst — vor allem die Gegenwart des Generalfeidmarschälls Keitel und des italienischen Marschalls Graziam hervor, um in einem ergänzenden Zusatz von den Uebungen italienischer Divisionen zu berichten, die in einer Zeit ausgebildet und ausgerüstet worden sind, in der die Feind- pvesse triumphierend von einem Ausscheiden. Italiens sprach, wobei man sich auf Seiten des Gegners von Wünschen, nicht aber von den tatsächlichen. Gegebenheiten leiten ließ.
Der Entschluß des Führers, das Bestreben der Regierung des Duce zu einer Aktivierung des italienischen Kampfeinsatzes wirksam zu unterstützen, birgt die deutsche Erkenntnis in sich, daß dieses junge -republikanisch-faschistische Italien nicht mit einen zähen Lebenswillen hat und auch durchaus lebensfähig ist, sondern auch höchst tatkräftig seinen Platz in dem Europa des Kampfes um seine Selbstbehauptung einnimmt. Die alte persönliche Freundschaft zwischen dem Führer .und dem Duce, die Zeiten schwerster Belastungsproben überdauert hat, muß die Genugtuung Adolf Hitlers vertiefen, in der republikanisch-faschistischen Regierung Mussolinis einen Bündnispartner sehen zu können, der 'von gleichen Idealen und von den gleichen Anschauungen wie er selbst in bezug auf die Gestaltung der Nachkriegszeit erfüllt ist und der seinen Stolz darein setzt, diese Zielsetzung durch den Waffeheinsatz mit erfüllen zu helfen.
Es ist seit je das Kennzeichen der amtlichen Erklärungen über Besprechungen der beiden befreundeten Staatsmänner, aus dem nüchternen Stil der amtlichen Verlautbarung ihre persönlichen Bindungen erkennbar werden zu lassen. Daß diese Gemeinsamkeit des Fühlens sich mit der Gemeinsamkeit der Zielsetzung trifft, muß unbedingt fruchtbar auf den Gedankenaustausch einwirken, der umfassend alle politischen, militärischen und auch wirtschaftlichen Probleme der beiden Länder betroffen hat. Das deutsche Volk sieht in. dieser Tatsache eine Unterstreichung seiner auch durch den Verrat Ba- doglios nicht wankend gewordenen. Anschauung, daß ein völlig in der Leitung des Duce befindliches Italien als ein seiner europäischen Aufgabe bewußtes Land einen
Einige .Stunden später landete ein vierter [wertvollen.Bundesgenossen darzustellen ver- USA.-Bomber auf einem Flugplatz hei Genf. (mag.
167 anglo-amerikanische Terrortlugzeuge vernichtet
Sowietangriife bei Sewastopol gescheitert — Unteroffizier Knispel schoß in 21 Monaten 101 Panzer ab
dnb. Aus dem Führerbauptquar- 11 e r, 25. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Raum von Sewastopol setzte der Feind auch gestern seine heftigen Angriffe fort. Sie scheiterten nach zähem Ringen am Widerstand unserer Truppen, die von Kampf- fähren der Kriegsmarine mit guter Wirkung
unterstützt wurde. Die Sowjets- verloren in I.uilkämpfen 32, durch Flakartillerie und Sicheruhgsfalirzeuge der Kriegsmarine weitere 24 Flugzeuge.
Zwischen den Karpaten und dem oberen Dnjesir wehrten deutsche und ungarische Truppen starke feindliche Gegenangriffe ab. Ungarische Verbände vernichteten dort
Brillanten für ffGruppenführer Bille
Als 12. Soldaten der Wehrmacht die höchste Tapferkeltsauszeichnung
dnb. Aus dem Führerhauptquär- tier, 25. April. Der Führer verlieh am 30. April dem Gruppenführer und Ceueral- leulnant der Waffen-j/ Herbert Gille, Kommandeur der ^-Panzerdivision „Wiking", als 12. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit .Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
H-Gruppenführer Gille' wurde bereits" im ersten Weltkrieg mit den Eisernen Kremzen I und II. Klasse ausgezeichnet. Die Spangen zu beiden erwarb er sich in Po «n. und das Deutsche Kreuz in Gold im Ostfeldzug.. Im Sommer 1942 wurde er während der Kampfe südlich des Don als Kommandeur einesJ*- Artillerie-Regiments mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
Im Mai 1943 übernahm pr die ruhmreiche «-Panzer-Division „Wiking" als Dmsions- kommandeur und schweißte die ln Ihr vereinigten Freiwilligen aller germanischen Länder zu einer Kampfgemeinschaft von außergewöhnlichem Kampfgeist zusammen.
Im Juli 1943 bewährte sich die Division in den harten Abwehrkämpfen am Donez. 400 Wikinger hielten damals eine Fro A' breite von 32 Kilometern. Wahrend der gro : ßen Absetzbewegungen bildeten d '®
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Gille das Eichenlaub.
Unvergeßlich ist dann das heldenhafte Ringen der ^-Panzer-Division „Wiking" im Raum von.Tscher.kassy. Nachdem sie die letzte Front am Dn,jepr zwischen Kanew und Ts.cherkassy gehalten hatte, fügte sie sich in den Kampfring um Tscherkassy ein und. besetzte die Brennpunkte Stablew und Qlscana. ln diesen barten Abwehrkämpfen haben alle Angehörigen der ^-Panzer- Division,„Wiking" unter der entschlossenen Führung ihres Kommandeurs das Letzte an Widerstandskraft und Entschlossenheit aufgebracht. Beim Durchbruch durch den Kessel von Tscherkassy bildete die. Division den südlichen Stoßkeil. Die Befreiung wurde mit der blanken Waffe erzwungen. In unaufhörlichem Kampf mußte eine Strecke von 25 bis 3b Kilometern zurückgelegt werden. Der.Führer zeichnete den Kommandeur mit den Schwertern zum Eichenlaub des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes aus.
Kurze Zeit darauf trat. die vom Gegner totgesacjte M-Panzerdivision „Wiking" zum entscheidenden Unternehmen bei K o w e 1, zu dessen Entsatz sie herangefiihrt wurde, an. ^-Gruppenführer Gille seihst übernahm das Kommando in der eingeschlossenen Stadt : und brach mit der Besatzung die Sturmflut der. bolschewistischen Offensive. In Anerkennung seiner gesamten soldatischen Leistungen erhielt ^-Gruppenführer und Generalleutnant der Waffen-^ Herbert Gille jetzt die höchste deutsche Tapferkeiis- anszeichnung.
Gruppenführer Gille wurde im Jahre 1897 in Gandersheim im Harz geboren.
,24 Panzer. Südwestlich Kowel wurde nach mehrtägigem harten Kämpfen unter schwierigen Geländeverhältnissen die Masse einer bolschewistischen Kavalleriedivlson eingeschlossen und vernichtet. Die Sowjets verloren dabei mehrere tausend Tote und zahlreiche Gefangene. 38 Geschütze sowie zahl-, reiche andere Wallen wurden erbeutet.
Der Unteroffizier Knispel in einer schweren Panzerabteilung im Osten schoß in der Zeit von. Juli 1942 bis März 1944 101 Panzer ab.
Das Schlaclitfliegergeschwader „Immel- raaim“ hat sich unter Führung seines Kommodore, Ritterkreuzträger Oberstleutnant Step, an der Ostfront besonders bewährt:.
Im Landekopf von N e t t u n o wurde ein vorübergehend verloreiigegaugener Stützpunkt im Gegenangriff zurückgewoniien. An der Nordlront des Brückenkopfes wurden örtliche Angriffe des Feindes abgewiesen. Scblacbtflieger griffen Kraftfahr zeug - Ansammlungen und Narbscliublager hinter der Casslno-Froul erfolgreich an. Ein Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge bombardierte in der letzten Nacht die Hafenanlagen von Neapel mit guter Wirkung.
Nordamerikanlsche Bomber richteten am gestrigen Tage Angriffe gegen Ölte in Rumänien, besonders auf das Stadtgebiet von Bukarest. Deutsche und rumänische Luftverteidigungskräfte vernichteten dabei 25 feindliche Flugzeuge. Bei der Abwehr feindlicher Angriffe auf verschiedene Orte im Raum von München und Friedrichs- b a f e n wurden 97 nordamerikanische Flugzeuge zum Absturz gebracht. Britische Bomber führten in der vergangeneil Nacht unter Verletzung schweizerischen Hoheitsgebietes einen schweren Terrorangriö aui Miln- ch en. Es entstanden Schäden In den Wohnvierteln und Verluste unter der Bevölkerung. Unersetzliche Kultnrbauten fielen dem feindlichen Terror zum Opfer. Auch die Städte Karlsruhe und Mannheim waren das Ziel britischer Terrorangriffe. Bei schwierigen Abwehrbedingungen wurden 45 britische Bomber durch unsere Luftverieirli- gungskräfte abgeschossen.
Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen Einzciziele in Ostengland an.
Dia Erfolgswimtiel
Eine Nacht jagdgruppe hat vor ihrem (,r)echls- sPtiul diesen- Fhtggrnmit.'U errichtet, an dem bei jedem neuen Abschuti der Gruppe ei/i neuer Wimpel gesetzt, üird.
PK.-Kriegsberichter Docljs (Sch)
füc dumm iwtkatyen ...
Vori
Prof. Dr. J o h a nji von Leers
Nachdem ■ die feindliche Agitation gemerkt hat 1 , daß sie uns mit wilden Drohungen nicht einschüchtern kann, versucht sie es zur Abwechslung auf die „sachliche Tour". Sie bemüht sich verzweifelt, dem deutschen Volke einzureden, daß es im Grunde den Krieg verloren (!!) habe. Italien — gemeint sind der falsche Zwerg Viktor Emanuel und Badoglio — hätte den richtigen Weg eingeschlagen und sich ergeben. Deutschland 'solle auch endlich die Waffen stracken.
Wir wissen aus dem Munde keines Geringeren als Winston Churchill selbst, wie sinnlos dumm es selbst 1918, also unter völlig anderen Verhältnissen wie heute, war, daß Deutschland aufgab. Winston Churchill schrieb im „Sunday Pictorial" vom 12. Januar 1919: „Darf ich es sagen? Wir sind nur gerade so durchgekommenl Je mehr wir über den Kampf erfahren, um so mehr erkennt man, an welchem kleinen, dünnen, gefährlichen Fädchen unser Erfolg gehangen hat; es war ein gleiches Wettrennen bis zum Ende."
Kaum, daß Deutschland die Waffen niedergelegt hatte, begann nach 1918 der Einmarsch des Emir von Afghanistan in Indien, der England zu dem schlechten Frieden von Rawalpindi zwang, setzte die revolutionäre Bewegung Zaghlul Paschas in Aegypten ein, begann die Revolution in Irland, verschärften sich die Spannungen zwischen Japan und USA. aufs äußerste — eine ganze Anzahl von Möglichkeiten traten ein, die alle uns wesentlich hätten entlasten können, wenn wir im November 1918 nicht nachgegeben, sondern zäh weitergefochten hätten, ■ durch /rücksichtslosen Einsatz und das Aufgebot aller Kräfte den Gegnern, die völlig kriegsmüde waren, den Kampf bis zum Letzten aufgezwungen hätten.
. Die . einzigen, .die 1918 richtig handelten, wären Mustapha Kemal Pascha und jene türkischen Generäle, die in Kleinasien den Krieg einfach fortsetzten, so erschöpft das türkische .Volk auch, war, die mit finsterer Härte jede. Unterwerfung , ablehnten, auch hach Niederlagen sich auf den Standpunkt stellten: „Es gibt keine Verteidigungslinie mehr. — nun, dann gibt gs noch eine Ver- teidigungsfläcHe;. dgs ganze Vaterlandl", Kleinasien zum Grab al'ler Invasoren n machten und. ihrem Volke ,d’i e ,F r e i h e i't erfochten. Wir haben d.ä$ 1918/19 nicht gemacht. Leider Gottes!
^ber-wir haben- aus der Tatsache gelernt. Die; deutsche Nation nimmt mit harter Zähigkeit und zuversichtlicher Entschlossenheit auch längere Perioden , der Mißerfolge in Kauf. Wir sind ein altes Soldatenvolk und wissen, daß die Kriegsgöttin eine Frau ist, die ihre Gunst .nicht stets nur der einen Seite schenkt. Wir haben Zeit. Ganz gleich, wie lange der Krieg dauert — die Deutschen werden am Ende des Krieges immer noch mit einer schlagfertigen Armee auf jedem Kriegsschauplatz stehen.
Dazu kommt eine weitere Erfahrung. 1918 glaubte man noch an eine gewisse Gemeinschaft der Kulturvölker, an eine Grundlage der Humanität und der Menschlichkeit, die herüber und hinüber über die Schützengräben die Völker verband. Diese Uebör- zeugung hat man uns ■ gründlich ausgetrieben. Als England und seine Verbündeten im ersten Weltkrieg das deutsche Privatvermögen im Ausländ ' stahlen, als sie noch nach der Niederlegung der Waffen die Hungerblockade gegen die deutschen Frauen und Kinder durchführten, als man sogar die Einfuhr von. Medikamenten..für Kinderkrankenhäuser verbot,-da ist es jedem bewußten Deutschen klar geworden, daß es überhaupt nicht ein Krieg wie andere Kriege unter ritterlichen Nationen, sondern eine von haßerfüllten Untermenschen planmäßig eingeleitete D e u t s c h e n v e r f o 1 g u n g war. Diese ist dann durch den „Krieg im Frieden", den „weißen Krieg“, die Ausgeierpng durch die Reparationen, die systematisch