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Bremen: Geeren 6-'8. Ruf 2 19 31; Nachtruf und sonntags 2 47 65; Obernstraße 86. Ruf 2 19 31; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Hemelingen: Bahnhofstraße 6, Ecke Poststraße. Ruf 4 34 58; Br.- Vegesack: Rohrstr. 24, Ruf 4 u. 8; Br.-Blumenthal, Kapt.-Dallmann-Str. 41/43, Ruf 88 u. 89
inrieiamiliche Tageszeitung
isblaii des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verlcündungsblatt des Reichsstatthalters in Oldenburg und Bremen
114- 1 4. Jahrgang
Dienstag, den 25. April 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
ingriffe und Abwehr zu Lande und in der Luft
Bolschewistische Terrormethoden der Luftgangster als Ausdruck militärischer Ausweglosigkeit
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ia Hannover — Eintrarlit u ^ ^ :,i ■
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aden (Tschammerpokal): Kirchheim ■ anheim 2:2; SV. Waldhof - G.™*- sfetd 5:1; VfL. Neckarau - < urtlemberg: Spgrtfr. Stuttgart - Ojiti k Jen (MSI 3:1; TSG Ulm - Wehrmacht''- J (FS) 2:2.
Äricht unserer Berliner Schriftleitung rl, Berlin, 24. April. Von den mv’j| CI j iB Osten und in Italien meldet lEimachtbericht heute als wesent- J&elqnisse den vollen Ab weh r- im Raum von Sewastopol |is Forlsdtreilen des deutsch-ungari- ■„ imriiis im Raume zwischen den 'L und dem oberen Dnjestr. Auf der iiitile dagegen ist außer erfolglosen An- südwestlich von Narwa und einem t-g iersrhlagenen Vorstoß im Landekopf jiettun o' keine beachtenswerte Akti- verzeichnen. Man könnte den Ein-
ordbayern: Städtespiel Nfirnberq/Färth ™ tgart 2:2. ä
üdbayem: Städtespiel München - Berlit r onau/Alpenland: (MS) Wiener SC - ; i 1:2; Wacker — Wiener AC 2:1; Rapid: Markersdorf 3:3.
ösung des magischen KreuiwoiltiU aus Nr. 112 Waagerecht nnd senkrecht: 1. Oralen; tadi, 3. Aden, 4. Tine, 5. lndal,lX:'i Odol, 7b. Onyx, 8. Ost, 9. Nase, t, 11. Avis, 12. Luv, 13. Uli
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lei. Sach- Geschalt halb Bre llen Krei- •agen an Bremen.
•cks 1944
: A. Tiörr- C. Meyer 80. Alles liiro.
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jVüWie Stille vor dem Sturm herrsche, Inch eine erneute Intenslvie- ,gdes Luftkrieges von Westen her ‘Bitel werden soll.
jidi die letzten Aktionen des Feindes im iiieg können für diesen durchaus keine in dem Sinne bringen, daß es dich wäre, die deutsche Abwehrkraft im »eg vor dem Beginn eines Angriffs ie Festung Europa so zu zerschlagen, fees Unternehmen tatsächlich unter : sicheren Luitschirm der gegnerischen pilie durchgeführt werden könnte.
i Abschüsse in 36 Stunden
t:i Sonnabend abend bis Montag früh xen die Briten und Nordamerikaner 160 rege, zum größten Teil viermotorige ia. Daß es dem Feind ebensowenig ge- Eisif die deutsche Luftwaffe zu zer- sa nnd lahmzulegen, wie die deutsche entscheidend zu schwächen. Das sich in wehmütigen Betrachtungen auf äiidseite immer wieder zugegeben wer- igngst ist den Briten das Geständnis ipii, daß die Verluste im Luftkrieg im ®en Jahre die Ersatzmöglichkeiten m haben. Dieses Mißverhältnis muß itverständlich angesichts der steil ichnellten Verlustkurve in den Monaten dieses Jahres für den Geg- ■erschlimmert haben. r|äSirt haben am Sonntag das briti- Jiahrtministerium und die Führung
Männer iiir WUhdilHt lirj« und Ausland (Fnntnid. h wegen n. Dänemarkl In!« sucht. Außer Tariflnha F nbngszulage, freie Hiiü 1 Uniformierung Ticd freie knuft. Einstellung kn: erfolgen nach VorstelJusr, ! siimtl Papieren beim }■■■■' sehen Bewachiicgs-Isddh Hauptverwaltung Braa, I isniamschen Luftwaffe eine gemem- der Wejde 39 jikiänmg über das abgegeben, was sie
Z “orort ,S (*ohfr L 1leüffle!it t K [toffe ” Five .,g?g en die deutsche Flug-
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Diersch i Sehroder, t;«*- Für unsertn .Li.Ur- » » dienst einige rüstige anehf. Anch geeig». Versehrte nnd |
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piJätrie" seit dem amerikanischen An- ülBremen vor fast genau einem
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■chtlichen Erfolg nach dieser Richtung i«en konnten. Im Gegenteil muß diese sehr kleinlaut zugeben, „daß die "Jen zur Abwehr eine immer größer le Jagdflugzeugreserve aus den and aus den verbesserten alten Betrie- knaffen." Anders als mit einem solchen itändnis kann man ja dem eigenen
Kontoristin für ®"5?. jPjL;. ^“W'ianischen Publikum gegenüber halt, io v f [t “’ ie S,itii«! i j 2 ®® und oft geradezu katastrophalen 'Tsbtr.ii- H» f 5’ 1 , Äffern bei den Terrorangriffen gegen Buchhalttrin gesucht. i^| *iland nicht mehr plausibel machen.
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Moglichk. . istt Erfolg dieser Entwicklung ist zweifel-
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sich auch die Kriegsgefan-
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nächtlichen britischen Terrorangriffe auf das nicht sehr häufige Zusammentreffen besonderer Wetterverhältnisse über England und Deutschland in gleichzeitig für den Gegner günstigen Mondscheinnächten zurückgedrängt worden sind. Andererseits ist bei den amerikanischen Tagesangriffen der Beweis erbracht worden, daß der Luftschirm der feindlichen Langstreckenjäger von unserer Abwehr immer wieder so kraftvoll durchbrochen werden kann, daß unsere Jäger die Bomberpulks selbst erfolgreich aufs Korn nehmen können. Diese Durchlöcherung der kleinen Luftschirme erscheint gewiß nicht als ein günstiges Omen für den größeren Luftschirm, von dem die feindliche Agitation behauptet hat, daß sie mit ihm einmal die Invasion überdecken und schützen werde.
Neue Verbrechermethoden
Es ist zweifellos ein Ausdruck der Verzweiflung darüber, daß die bisher geübten Methoden des Luftkrieges im Verhältnis zu den darauf gesetzten maßlosen Spekulationen versagt haben, daß die deutsche Heimatfront durch Terror nicht gebrochen werden konnte, und daß die Schlagkraft der deutschen Luftwaffe, anstatt entscheidend geschwächt zu werden, eine dauernde Verstärkung erfahren hat, wenn sich die anglo- amerikanischen Luftgangster seit einiger Zeit einer neuen verbrecherischen Methode des Terrors zugewandt haben. Die gegnerische Agitation versucht zwar, dieser
neuen Methode einen strategischen Sinn zu unterlegen, der mit dem Herannahen des Invasionsversuches in Verbindung gebracht werden könnte, aber in Wirklichkeit ist der britisch-amerikanische Luftterror auch auf diesen Wegen, wie alle Menschen in den davon betroffenen Gebieten ohne weiteres teststellen könen, militärisch absolut wirkungslos und läuft praktisch allein auf das Austoben einer gesteigerten Mordlust aus dem Bewußtsein der militärischen Ohnmacht hinaus.
Tiefangriffe auf die Bevölkerung
Seit einigen Tagen ist in der Anwendung des englisch-amerikanischen Lnftterrors eine neue verbrecherische Methode festzustellen. In einigen Gauen des Reichsgebietes haben die Luftgangster den Terror gegen die Zivilbevölkerung durch Tiefangriffe erweitert. Jagdflugzeuge beschossen mit Maschinengewehren aus geringer Höhe Frauen und Kinder in den Straßen der Städte und Bauern auf dem Felde.
Dabei muß festgestellt werden, daß es sich nicht um Einzelaktionen mordgieriger Luftbanditen handelt, die ihrem Trieb zum „Killen” in jeder Form nachgehen wollen. Es handelt sich vielmehr um bewußte und systematische Anwendung einer-neuen Taktik im Terror gegen die Zivilbevölkerung. Das deutsche Volk wird auf diese neue Art des Luftverbrechens mit der Haltung und Abwehrkraft antwor
ten, die es seit jeher auch im verschärften Bombenkrieg der Welt eindrucksvoll dokumentiert hat. Die Anwendung solcher Methoden kennzeichnet die Bolschewisierung des Krieges, der die Anglo-Amerikaner sich in ihrer geistigen und militärischen Haltung haben ausliefern müssen.
Ohne Zweifel liegt auch diesem Vorgehen die Erkenntnis zugrunde, daß das deutsche Volk weder mit den Waffen -ioch durch den Bombenterror auf die Knie zu zwingen ist. Ausweglos und rat'.os werden nunmehr aus dem Musterkoffer kolonialer Patente diejenigen hervorgeholt, mit denen man ehedem in Afrika oder Indien billige Triumphe errungen hat.
Es gibt keine Entschuldigung und keinen Vorwand militärischer Art, Jagd auf Frauen und Kinder aus der Luft zu machen und sie abzuknallen. Das ist nicht mehr eine Form der Kriegführung, sondern gehört in das Gebiet der Kriminalistik.
13 Notlandungen in deT Schweiz
ep. Bern, 24. April. Am Montagnach- mittag sind 13 Bomber in der Schweiz notgelandet, davon zwei in Effretion bei Dübendorf; einer stürzte in den Genfer See. Entwarnung wurde in Bern erst um 17.40 Uhr gegeben. Ein ergänzender amtlicher Bericht war bis zum späten Abend noch nicht ausgegeben worden, da die endgültige Zusammenstellung noch nicht abgeschlossen war.
Voller deutscher Abwehrerfolg bei Sewastopol
47 Terrorflieger abgeschossen - 200. Luftsieg des Majors Bär — Schwerer Luftangriff auf Bristol
dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 24. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Raum von Sewastopol griffen die Sowjets gestern mit starken Kräften unter Einsatz zahlreicher Panzer und Schlachtflieger an. Unsere tapferen Truppen errangen nach harten Kämpfen einen vollen Abwehrerfolg und vernichteten 57 Panzer. Deutsche Jagd- und Schlachtflieger schossen 27 Sowjetflugzeuge ab. Sicherungsfahrzeuge eines deutschen Geleits brachten im Seegebiet westlich von Sewastopol sechs sowjetische Bomber zum Absturz. In den schweren Abwehrkämpfen der letzten Tage zeichnete sich eine Flakdivision unter dem Befehl des Generalleutnants Fickert besonders aus. Sie vernichtete in der Zeit vom 8. bis 23. April 105 feindliche Flugzeuge und 82 Panzer.
Zwischen den Karpaten und dem oberen
Dnjestr gewann der Angriff der deutschen und ungarischen Truppen gegen hartnäckigen feindlichen Widerstand weiter Boden. Gegenstöße der Bolschewisten wurden ab- gewiesen.
Südwestlich Narwa blieben mehrere feindliche Angriffe ohne Erfolg.
Bei einem Angriff sowjetischer Bomber auf ein deutsches Geleit vor der norwegischen Küste wurden 40 feindliche Flugzeuge, davon 37 in Luftkämpfen und drei von Sicherungsfahrzeugen der Kriegsmarine, abgeschossen.
Im Landekopl von Neifuno wurde ein von Panzern unterstützter Vorstoß des Gegners südöstlich A p r i Ii a durch zusammengefaßtes Artilleriefeuer zerschlagen. Durch einen überraschenden Angriff von Einheiten der deutschen Kriegsmarine auf den Hafen von Anzio wurden eine Korvette versenkt, ein Dampfer torpediert und in den
Neues jüdisches Schachergeschäft
, Weltwährungsplan" soll Geldsackdiktatur des Weltjudentums sicherstellen
dnb. Berlin, 24. April. Seit fast einem Jahr brüten die USA.-Finanzjuden darüber nach, auf welche Weise sie am besten die nutzlos gehorteten 21 Milliarden Dollar Goldreserven der Vereinigten Staaten nutzbar machen könnten. Sie glauben, das Problem jetzt gelöst zu haben, und kommen mit einem sogenannten neuen „Weltwährungsplan" heraus, den eine der größten Finanzhyänen der USA., Roosevelts jüdischer Finanzminister Morgenthau, bekanntgab.
Danach ist ein internationaler Weltwährungsfonds von acht Milliarden Dollar vorgesehen, der auf dem Goldstandard beruhen soll und der später durch den Beitritt der jetzt noch nicht teilnehmenden Länder auf zehn Miliarden Dollar erhöht werden soll. Ein Teil soll in Gold eingezahlt werden. Alle Teilhaber sollen aus diesem Fonds Devisen in beschränktem Umfange erhalten.
Mit diesen neuen raffinierten Ausbeutungsmanövern, dem größten jüdischen Schachergeschäft überhaupt, glaubt die jüdische Hochfinanz, auf die einfachste Art ihr Ziel der Ausplünderung der Völker und Versklavung der Welt erreichen zu können. Das internationale Finanzjudentum will mit diesem Plan nicht nur alle Währungen
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der sowjetischen Waffenstillstandsbedingungen Stellung. „Hufvudstadsbladet fuhrt in seinem Leitaufsatz aus, daß das Eingehen auf die sowjetischen Bedingungen gleichbedeutend damit wäre, daß Finnland sich selbst die Schlinge um den Hals legte, die von seinem Feinde nach Belieben zugezogen werden könnte. Auf diese B e dln H“ n Hen habe die finnische Regierung d e einzige für das Beste des finnischen Volkes mögliche Antwort erteilt, nämlich ein klares Nein. Dem finnischen Volke bleibe nunmehr nur noch die eine Möglichkeit, einig und entschlossen den Krieg we iterzufuhren, um seine nationalen Werte und seine Zukunft zu erhalten. .
„Uusi Suomi” stellt fest es sei J?“
- ».... U < 1 .. U »c... = offenbar geworden, daß die ne, i®"
zu Verhandlun- ounaen ausschließlich als wesentliche ver _ iSfung der ursprünglich bereits als „un-
«4 «tagpresse nimmt in aus- annehmbar" abgelehnten Bedingungen e ntaren zu der Ablehnung I werten gewesen seien.
E’ !i riich Hchen finnischen Erklärung |j e r 1 zu betrachten. jrfnn a !' n i scl ’^ n Verlautbarung, in der his? Gan 9 der durch Schwedens 3er * nde ? e k°mmenen Fühlung- «rju| ,. ° w jeiunion dargelegt wird, l,( i p '"Bewiesen, daß nach ein- n ® der bolschewistischen l‘u sl äq '! rcl1 Regierung und '•‘Hlikpit für Finnland keine
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kontrollieren, sondern allen Nationen das Maß ihrer wirtschaftlichen Betätigung und Güterversorgung vorschreiben. Damit würde nicht mehr die Arbeit, die das nationalsozialistische Deutschland über das Gold gesetzt und damit dem schaffenden Menschen den größten Wert zuerkannt hat, sondern das Gold, das Sinnbild des jüdischen Schmarotzertums, herrschen. Mit der Durchführung dieses Planes, nach dem die einzelnen Völker nur nach der Höbe ihrer Teilhaberschaft an dem Währungsfonds Zugang zu den Rohstoffen und Lebensmitteln der Welt hätten, würden alle Völker der Erde in goldene Ketten gelegt und in ihnen zu Arbeitssklaven herabgewürdigt werden.
Hafenanlagen umfangreiche Schäden angerichtet. An der Adriatischen Küste drangen Stoßtrupps in die feindlichen Stellungen ein, vernichteten mehrere Stützpunkte und fügten dem Gegner Verluste zu, • '
Deutsche Schnellboote versenkten in der vergangenen Nacht vor der englischen Südküste einen Dampfer mittlerer Größe und beschädigten in hartem Kampf mit britischen Zerstörern und Schnellbooten ein feindliches Boot schwer.
In den Morgenstunden des 24. April stellten leichte deutsche Seestreitkräfte im Seegebiet von Cherbourg mehrere britische Schnellbootverbände zum Kampf. Zwei der feindlichen Boote erhielten Artillerievoll- treffer, eines von ihnen wurde in sinkendem Zustand beobachtet.
Nordamerikanische Bomber griffen am 23. April mehrere Orte im Raum von Wien an. Besonders in Wiener Neustadt entstanden Schäden und Personenverluste. Durch deutsche und ungarische Jäger sowie durch Flakartillerie wurden 31 feindliche Flugzeuge, in der Mehrzahl' viermotorige Bomber, vernichtet. Bei Vorstößen feindlicher Jagdverbände nach West- und Südwestdeutschland sowie über den besetzten Westgebieten wurden zehn feindliche Flugzeuge abgeschossen. In der letzten Nacht richteten sich Angriffe britischer Bomber gegen das Ostseegebiet und den Raum von Mannheim. Sechs feindliche Flugzeuge wurden abgeschossen.
Major Bär, Gruppenkommandeur in einem Jagdgeschwader, errang im Kampf mit britisch-nordamerikanischen Flugzeugen seinen 200. Luftsieg.
Starke Geschwader deutscher Kampfflugzeuge führten in der vergangenen Nacht einen zusammengefaßten Angriff auf Bristol, der ausgedehnte Brände und große Zerstörungen zur Folge hatte.
General Jordan erhielt die Schwerter
Als 64 Soldat der deutschen Wehrmacht vom Führer ausgezeichnet
dnb. Führerhauptquartier, 24. April. Der Führer verlieh am 20. April das Eichenlaub mit Schwertern an General der Infanterie Hans Jordan, Kommandierenden General eines Armeekorps, als 64. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
Bereits am 5. Juni 1940 erhielt General der Infanterie Jordan als Oberst und Kommandeur eines Infanterie-Regiments für den von ihm erzwungenen Maas-Uebergang und die Erstürmung starker Festungswerke vor Maubeuge das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Mit seinem Breslauer Infanterie- Regiment zeichnete er sich auch zu Beginn des Ostfeldzuges wiederholt hervorragend aus, so beim Üebergang über den Njemen, wo er einen Brückenkopf über den Dnjepr westlich Smolensk bildete, und bei der Eroberung der Höhen von Dobruwenka. Am 16. Januar 1942 verlieh ihm der Führer das Eichenlaub. •
Seit dem 1. November 1942 steht General der Infanterie Jordan an der Spitze eines Armeekorps, mit dem er in den Abwehrschlachten von Witebsk immer wieder den Ansturm der Bolschewisten erfolgreich abgewehrt hat. Wenn der Feind seine Absicht, die deutsche Front in diesem Abschnitt zu durchbrechen, nicht erreichte, so ist das neben der Tapferkeit der hier kämpfenden deutschen Soldaten vor allem der wendigen, entschlossenen Führung ihres Kommandierenden Generals zu danken. Nachdem General Jordan am 11. Februar 1944 im Wehrmacht
bericht genannt worden war, erhielt er jetzt vom Führer die neue hohe Tapferkeitsauszeichnung.
General der Infanterie Jordan wurde am 27. Dezember 1892 als Sohn eines Standesbeamten in Scheuer (Kreis Rastatt'Baden) geboren.
Das Eichenlaub verliehen
dnb. Führerhauptquartier, 24. April. Der Führer verlieh am 20. April das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Major Wilhelm D r e w e s, Bataillons-Kommandeur in einem Panzergrenadier-Regiment, der bereits mehrfach im Wehrmachtbericht genannten schlesischen 5. Panzer-Division, als 458. Soldaten der Deutschen Wehrmacht.
Major Drewes wurde am 26. Mai 1907 in Ilster/Munsterlager als Sohn eines Landwirts geboren. 1928 trat er bei der Polizei in Bremen ein und war bei Ausbruch des Krieges als Oberfeldwebel Kom- panieführer. Im April wurde er zum Leutnant, im September 1940 zum Oberleutnant, 1942 zum Hauptmann befördert.
Der Führer verlieh ferner am 20. April 1944 das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Karl-Lothar Schulz, Kommandeur eines Fallschirmjäger-Regiments, als 459. und an Leutnant Günther Schack, Staffelkapitän in einem Jagdgeschwader, als 460. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
NSKK. bildet Panzerfahrer aus
Junge Soldaten, die bei einer Panzeret sat& abieilun g eingetreten sind, werden zu einer NSKK-Motorsc/wle abkornmandiert. v:o sie durch besonders fronterfahrene l ehrkräfte als Panzerfahrer ausgebildet werden. — I nser Bild zeigt: Der NSKK• Ausbilder unterrichtet den jungen Panzerfahrer im Gebrauch des Steuer • knüppels. Scherl-Bilderdienst - iuLoflex
Amieeda%et BMka&k
Von unserem Vertreter in Amsterdam
Karl Brandts
Wer es nicht wissen sollte, dem wird es ■in vier Sprachen angedeutet, daß man nämlich drücken muß, wenn man die lautlos gleitende Drehtür in Bewegung setzen will, die in das Innere des großen Hotels am Amsterdamer. JrlauptJjahghpf führt.. M a ri mö’clite zunächst meinen, daß es eine Hotelhalle wie viele andere in dieser großen Stadt ist, die im stolzen Bewußtsein ihrer Bedeutung als Hafen-, Handels- und Wirtschaftsstadt großen Wert darauf legte, ihre Gäste auf Fern und Nah gebührend zu empfangen. Die sprichwörtliche holländische Gastlichkeit, der international anerkannte Ruf ihrer Hotels findet auch in der Gediegenheit der Innenausstattung dieser Hotelhalle sichtbaren Ausdruck. Üeber der dunklen Täfelung spannen sich, von vergoldeten Leisten eingefaßt, blaßblaue Seidentapeten mit großen ornamentalen Mustern. Säulen und Eckbekleidungen sind aus kostbarem gelben Marmor, die Farben der zum Teil wertvollen Teppiche sind harmonisch abgestimmt. Bequeme Sessel und Bänke, jeweils im Bereich von Stehlampen und der in Holland so beliebten Wandleuchter, vervollständigen das Bild.
Im Kommen und Gehen steht die Drehtür nicht still, und in der „Office" wechseln die Gespräche von Minute zu Minute. Meist schließen sie mit einem bedauernden Achselzucken des Empfangschefs, der schon so oft an diesem Tage mit allem Ernst versichern mußte, daß das Haus tatsächlich bis unter das Dach besetzt ist. „Trotz Krieg und Lahmlegung des internationalen Reiseverkehrs haben wir bisher über mangelnden Besuch nicht zu klagen brauchen", erzählt er mir in einwandfreiem deutsch.
Der Blick fällt auf die Kurstabelle der europäischen überseeischen Währungen. Die Kreide, die vor der Tafel liegt, ist seit langem nicht benutzt worden. Der deutschholländische Wechselkurs steht fest und ist keinen Schwankungen unterworfen. Dollar, Pfunde, Francs und andere Geldsorten werden nicht mehr notiert, wozu auch? „Früher", so plaudert der Empfangschef weiter, der meinen Blick verfolgt hat, „gingen alle denkbaren Münzen durch meine Hände. Amsterdam war das Ziel vieler bedeutender Großkaufleute oder Wirtschaftsführer aus der ganzen Welt. Die Amsterdamer Tabakbörse verzeichnete Angebot und Nachfrage großer Räume. Der Diamanthandel erhielt sein internationales Gewicht durch die Dispositionen, Schleifereien und Kalkulationen Amsterdams, der internationale Kunsthandel hatte in der lebhaften und handelsfleißigen niederländischen Hauptstadt einen seiner bedeutenden Pole. Außerdem bestimmte der gewaltige Hafenverkehr, in dem vor allem die großen Frachter der reichen holländischen Kolonien ihre Ladungen löschten, einen starken Teil des europäischen Transitverkehrs. Darüber dürfen sie nicht vergessen, daß Amsterdam auch viele Fremde anlockte, die um seiner selbst willen hierher kamen.“ Obwohl er kein Amsterdamer von Geburt ist, versucht er mir die Schönheiten seiner Stadt zu offenbaren. „Meine deutschen Sprachkenntnisse habe ich in den letzten Jahren vervollständigen können. Denn schließlich wird ja bei uns kaum etwas anderes mehr gesprochen. Seihst das Holländische tritt dahinter zurück“. Die Etageren des nahen Zeitungsstandes sind nur zu einem Drittel in Anspruch genommen. Sie reichten früher aus, um einen ganzen Blätterwald aufzunehmön, von der großformatigen „Times“ bis zu den farbenschreienden „Magazins" aus Amerika.
Gleich nebenan kämpft die junge Telefonistin in ihrer geräumigen Kabine einen zähen, aber erfolgreichen Kampf gegen die fast ununterbrochen auf flackernden roten Lichter des Fernsprechnetzes, das die Außenwelt über viele Leitungen mit den meisten