R ”r a !!'*'Sc llri ;
, “ : 'L: ./;• :'.. l “ l 5 j >chi Ill ,
" -‘b |V R -IV.
'! l Oel-j u , ,,r li. Sil'-; '
.'!• 2S?a7
(?>"& rti, I.-Moiltu-
s
M.-j
7oal
wöchentlich
■k'4*
Stj)
üb.
, 1 Jö
H -St , 5 ‘ t ^ r <
ts?ÄI StS**:
Cf.:; P
'■“i p«s."
o,t i
Ätl»" 1 ’ " 0 n e s t tliMif) tniflgi. *3 m
[* Ä ■«»« 17 ^
***.**«. 1t. PreH-
,«•« i"“ ... Ahn« Verb
(lllBÜ® 1
uttrolM
ebne VerbtadlldikeiL
üremetjeitunn
GescHSflsstellent
Bremen: Oeeren 6 / 8 , Rttl 3 18 31: Nacbtrul and sonntags 2 47 B5: ObernstraBe 8 B. Ruf 2 19 31: Syke: Mühtendamm 2: Bt.-Bemellneen: Bahn- bofstraBe 6 . Ecke PoststraBe, Ruf 4 34 58: Br.- Vegesack: Robrsfr. 24. Ruf 4 B. 8 : Br -Blumen- tbid, Kapt.-DalltDanu-Str. 41/43. Ruf 88 tk 89
.i-.-. f Tii '»'
Siidraoltei^
r ® r On.l
R il -s« '""CVfou*
:- 1 Fr ‘e<lr:,h
wl - I-uiseu
- tti yr" . ,f »'U l
!«• «■:. l'yS-, ,
• .■« diesem
““t Rat »J3
If.itiii,; r
"“«kr
' K- •
21.'
. "J:» fl .
ar ieiamiliche Tageszeitung
f imigblaü des R egierende n Bürgermeister« der Freien Hansestadt Bremen
jjjTli Jahrgang
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblalt des Reichsstaithaliers in Oldenburg und Bremen
Montag, den 24. April 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
ai>bi ai “ui“j ,r s “' ,u '-- P '; 4 r ( - F -. 1 .. * nkl «<l
"nn*|p r J ^ Je r£- ^ iu. w! 1
,,A - 4b
Utf ivi»..« D.-kn.i:: -'*•
: igu "r.«irS , D ': l <«tü 1 u a»;
ZUDK 1
H-
* Ri -u - R“f 8 45 83,
*ri Weuieo»
•“Kr Wäi-i" -ssela durch Ent- ; <-'elkonser- • B-we K. fl'r^slrei 8 38 25
t'on, 4C, 4 Y";J H
VfpMdn, «'.** V«'.'
a <: -*
e.
2 7* 98.
aueh
Fern-
rtraDsporlc
s *au4msnt(V
j. Radsaniug r, r . 4 v' 11
gas englische Volk fürchtet die Nachkriegszeit
fe^ es „Friodensprogramm der englischen Arbeiterpartei —— Hysterische Sucht der Briten nach Sicherheit
Nicht für die Schule - für das LebenI
7%
f,
■41;
D -Bailianru| 4 .;. n
"•'»'vollen?, Y.?'* 0 .
. ^idcnkltiii r'" 1 « -
^bifraUe H;
bi«; „ „■ ''o’lpullovtr S-*"!«- an F
_ Mchtniih/ÄV;- r >
- tlescnhei-i '' ,; r"!h-<’traBe ?s !t
e «ich T er ! D,m «nichuh« Gr * ?. “rdijungs-i -'ugchnte imt« t E Schnma-:®"* «rhalt D.'s 1'«■
E. 8 37,11.! hict« Ir; 3 ™""
■r Str. _ _ . . ...
Stadt- nnd «ny. . 1 , H. f : 2 34 87.
itrfill ortet . .. ..
Ansknnfli M,li . cl '«n«ch. 39
en
37 !H;j WHe Ur. 3 ; Tbalt.
• |4l,
:l
rhalt. Sc-liaiit n l***-
Sportschuh« GrtÄ“'?'
.,i M,r 'N'htiht* u r 30 .. V
Große as w.A.i:
«Immartin- Da -Spafis^h'uh«*tr.V l~
^ JnUottn,, . 1 1 “! ... :
«hnr Mat..
ellb., «*f-hr
. \T 1974
iß<*r Tisch Mk. s Da.- .. fie<r*Mrr n. K 74fr GrM'baft*
. Vcrk. od udf.-üerät. 4ti4 riitf Seide,
0 TttfH 4*0.-, ]>a. (42t 15(1.
1 Skuukü ?öcke f42l
2 Straml-
(421 50.*.
Ht»se (42t ?} II).-. ■ 1 t.-. 1 I,ei-
(4fi) « 0 .-. i.-a 1 Moritz. (44 4U!
1 PosttUi r 3<K).
1 Mikro dier oder dua^chine li. I) 7454 *j>pe, 2Ü.
..Otueg:a“
K 7
ßölirro \I ZU«. 125.
m-Löfrel
;enl»oli iv 10.- Br. njr 3S.
neutral röti. Post kauf. An i an Altt 1 . b. H.
Badcmaniel. Angrt 'i >3 -Schutn, (; r . 39 ,
täfle mit
dt. zerleg- . 200 pro anszueht- lucke fiir i, 100 . » um , 25, ■llBl. ~o- . LCMllii-
12 Mark e 67
sucht
g ä.ä'g«{ "^ ährend '
H.-Halhschuhe G r 4 (- Halbsi-h. Gr. 4 * Am i'>
Guterh. H.-Halhsthuk,. f,‘ hide Gr. 43. X,(*„--/ der Gcaehärtct. Blue,:
Sehr gut« Marachsfieftl, iT, eliensuli-hf 42. Ltbm y;'
PliiljVuwerbe. Port Br.-S; 2 . D.-Armbanduhr, Mp» I .Jf-ihreu n. Homnl;!' l*lattcn"pie]fr. Ans. 1 ;. '•;
Piano; hielf gut fritalt. i|
-Zimdapp 31». Tel. 273i_
Radio IM od. 22« Volt Wst 125 \ - <ilstr.: liipte plhVi.y.
220 Volt, 6^0 m Läufer. Di: unterwasche u. Bar““:
Angebote unter E Tä«,
Radio, 220 Volt; biete - Handharmouika n. peüz. An geh. u. H 78. Lautsprecher-Rohr« f VEßl.
K]pj>per-Einer mit Zafc 1 ’’
«•rtialten. llafensf-^'t m *S Gontax ill t-Sonnar 1:2;:
III. (Sunnitar 1:2t, l;*
Ber.-'Jhtselte und dir. i.
\\Vrtau>gI. Ang, ü. D 4271,
Leica, Contax, hirit* K«V?i piVh. W'äsrlie. lianÜDd &j «itler X Ttil-I.
Prismenglas öd. Eerr-Tr;
(ir. 5: biete s. ent «\
Eisenbalin mH iliv, ausgleich. Angfb. ö. I f"
1 Feldstecher wWr 1» biete 1 3 [arkenmikwK^ n«»er K 74fio -um.-*
Gr .gut erh. lederne StadfUi biete 2 UebfWhlagli!»»
Beubeziigö ertau*?l*it- •- bolc «nter Vi B122 .
Gartenschirm; biete Foto TiFCb- Bösking. H.-U‘A f
Eigener Bericht
,, Rer lin, 23. April. Um ihre schwin- rpfolBSchaft wenigstens einigermaßen Jr Stange zu halten. hat sich dle bri ' 4 Arbeiterpartei {Labour Party) ent- '* en mit ei« em Lockprogramm an die Örtlichkeit zu. treten, in dem so getan ls seien alte schwebenden Probleme . „ie der Außenpolitik von dem ; itIS befähigten Gremium des Partei- 1 mdes der Arbeiterpartei in nicht mehr zu Elender Vollständigkeit gelöst wor- ' Verwascheneres allerdings als dieses ■-ramm' einer Nachkriegsordnung ist seit •en nicht mehr aul dem internationalen Sinkt der Versprechungen, Erklärungen ".IgilalioDSsysteme erschienen.
■on oft ist betont worden, daß sich das len und Planen der Briten für die Nach- (•iieit auf dem Untergründe einer alles /feinden Furcht und eines tief einge- piten Grauens aufbaut. Dieser Grundzug B , auch wieder in der jüngsten briti- _ Zukunftsvision, zum Vorschein. In ^verbissenen Hartnäckigkeit, die an die der Franzosen nach »anreiiu der Zeit nach dem ersten jjrieg erinnert, fordern die Engländer ■'.Sicherheit" vor allem und „Sicher- •jm jeden Preis, selbstverständlich je- Bnur eine „Sicherheit", die auf dem to- - Siege der Ailiierten beruht. l> geforderte Sicherheit soll sich erstens einen Krieg überhaupt und zweitens in eine Niederlage im Falle eines wie- Mtehenden Krieges richten. Außer- scklielit sich noch das Verlangen nach takelt vor Arbeitslosigkeit und sozialer u und zuletzt noch, wie es nicht anerwartet werden konnte, vor dem „Fa- W und jeder Art „politischer Skla-
1 8 tont»
-tgchaffs- emeo im >ek, Ein- , tanscNt , gut er- e. Srhuh- i u. Bpit-i
Orioinal - Antik««**"- ^ . .
p?cbe n. Brtek«z « ;'® fce
LtrelalterlWe P ‘ ‘
«liehe, gute Pom"»" ■ ,
Je,c antike Silbmf^v eaehen. J>P«»- C .K W f, ,
mer, KursthSnd - , :i
n. r» hr 'l H» f
Mobel-Ank«"' K
juobfl 710 * .
B, ‘ t ‘':S-a Z fes?W' Vefß, b VO 19-^ 6 ex n^ arh _ ,A
M--trän
ixcpliun egf«
IT,
rtl. Ver Gesell
Bsilew ;j‘* Ufis
-rh. K . Auge
lasehine
{e Sofa »gel». »tel». rhalfen
unniber e unter ;vke. , ?r. Hol »ielaach
m tniber-
Sporte.
M 746.«
Riemen fp 7469 JirliitU' eou. 't- 'fergrn t»Äeü m '«*!. Gr 7468 irre *J V 58619 <1 o (le £
0 73 33 Papi-'
stedto 1 *
hrraä:
rli. 2 fl-
1 oder ■Jt 19f
res«aeK-
fprkl.'
orvice
3S.
idreif--
prbot*
seliiilie
orndh-
Ipferd
.parat-
linseu
Sehlafzimm'G
KS kWÄ^''
gl. trh-v.®:
iilu
p^dolboot * /"„*!. »'■
Segel od. ;. |t; ,j, SP lisi» f Aog- 1 pjmert-Pnht .....
Ang.
Herren-
Biitlntr-
Ost« :
Tenev
Zimm* r
gesuehV ,?;" 1
W» (Sri'W
Itaf: ^
AnsrfJ- “! 4t-
i « 1
jygCtldl- * , wiili
AU*»'® .. ,
'■;r- i’R.ithe««, »'''if.ffj
Dring- 1 "' , 7 ii u. «■
«ntud
rrrt
. Al zu* if. I
5 KUvl'f' ?V ,
Fli«9‘ r »? c "ffallVT’ f--;
dort';
Taozid" f en d 9 ul» ^ f- K> u . f, at Ahr" te ”
""".ne rrW'ÄuJietWt!).-. ?•
& WS;* tffl
PO!
■ Rangfolge der angeführten Sicher- beweist, daß man einen kommenden ■i nicht mehr etwa von einem aus sei- Sellen wieder ausbrechenden Deutsch- iirchtet, sondern daß man den. eigenen «genossen nicht über den Weg traut las politische Ziel Englands ln der Hst umfassenden Rüstung für !idritten Weltkrieg Sieht, ä hat das Programm dagegen auf der »Seite zn_bieten? Erbärmlich wenig!'
itn griffen Schweizer Dampfer an
Berlin, 23. April. Am 22. April um ar, griffen westlich der Rhonemün- s '.2 britische Flugzeuge vom Muster Filter" den deutlich gekennzeichneten iher Dampfer „Chasseral" mehrmals
__ _. ... ... v . ®ben und Bordwaffen an. Das Schiff
Suthe Kin P' r ?j,' lr ’ V ;j,i. v »n zwei Bomben getroffen und erst u re. . » ■ Jxhäden durch Bordwaffenbeschüß. Die ?5se, aus Schweizern und Portugiesen '■»de Besatzung hatte einen Toten “of Verletzte.
irend der Rettungsaktion, an der sich E ® deutsches Seenotflugzeug betei- üüeß die Besatzung das Schiff. Trotz- isjzten kleine Fahrzeuge der deut- ■ Kriegsmarine, die zur Flilfeleistung •gekommen waren, die Rettungsmaß- « fort. Hs gelang ihnen, das Schiff vor entergang z U bewahren und in den :J ®te einzuschleppen, ,
Me Admiralitäten bedauern
^Stockholm, 23. April. Die USA.-Mari- -^■5 gibt bekannt, daß der amerikani- üippentransporter „Cape. San Juan" , ohWaten, Matrosen und Marine- ® n . an B°rd durch feindliche Einwir- L .Spätherbst 1943 im Pazifik versenkt b» n der Meldung wird behauptet, ( Soldaten gerettet worden sind.
[‘d^he Admiralität gab bekannt, •»•Minensuchboot „Maaley“ verloren- -gen ist. 1
Zunächst einmal heißt es, die großen Umrisse einer Nachkriegsordnung seien in der Atlantik-Charta enthalten. Man fragt sich in Europa, wie es möglich sein kann, daß nach all deh Fnthüllungen über den wahren Charakter dieses Scheinversprechens, nach all den offenen und zynischen Abstandnahmen offizieller Stellen, ja der Väter des Atlantikbluffs vom 13. August 1941 selbst, eine englische Partei es wagen kann, das überholte Agitationsmärchen noch einmal, ganz als währe nichts geschehen, an das Licht der Oeffentlichkeit zu zerren.
Nach wochenlangen Diskussionen in der britischen Presse über die Möglichkeit, in der sowjetisch-polnischen Frage oder in dem Streit zwischen Tito und den serbischen Emigranten zu einer Verständigung zu kommen, wird nun plötzlich darauf hingewiesen, daß der englisch-sowjetische Bündnisvertrag
beide Völker auf zwanzig Jahre aneinander binde. Im Zusammenhang mit dem Gpschreii nach Sicherheit gesehen, kann diese Bemerkung doch nur als eine hohle Phrase erscheinen; denn wenn sich England vor den Bolschewisten in völliger Sicherheit glaubt, von wem erwartet es dann noch, falls es gegen Deutschland einen Sieg erringen könnte, einen Angriff?
Als völlig verwirrt und jeder Vernunft bar müssen die Vorschläge einer „internationalen Kontrolle" angesehen werden,, die durch „genügend" bewaffnete Streitkräfte ausgeübt werden soll, um die Flerr- schaft des „Rechtes" über die Völker zu erzwingen. Weiter sind die politischen Vorstellungen der Briten also nicht gediehen. Ein V ölkerb und soll wieder errichtet werden, nur diesmal ein Völkerbund der Gewalt, durch dessen Beschlüsse der wehr
los gemachte Teil der .Nationen für immer unter der Knechtschaft der „Sieger" gehalten werden soll.
Auch auf die Grenzziehung soll die Starre des diktierten Gewaltfriedens fiir Immer ausgedehnt werden. Umsiedlung von Bevölkerungsteilen als allgemeine Lösung des Minderheitenproblems, Auswanderung der Araber aus Palästina und Gründung eines National-Judenstaates als besondere Glanzleistung —- damit endet das Machwerk der Labour-Leute, in dem von den sozialen Problemen Englands so gut wie nichts, an Vernunft und ordnender Einsicht keine Spur, aber an veralteter britischer Heuchelei unbegreifliche Mengen zu finden sind. Mit solch einem Gestammel wagt die britische Arbeiterpartei vor die Oeffentlichkeit zu treten! Könnte es einen krasseren Beweis der britischen Unsicherheit geben?
Grenzen der sowjetischen Wirtschaftsmöglichkeiten
Haushaltsplan der Sowietunion lür 1944 beweist noch einmal die riesige expansive Gelahr des Bolschewismus
Drahtbpricht unserer Berliner Schriftleitung
goe. Berlin, 23. April. Der Krieg hat mit den Kämpfen auf den Steppen des Ostens Stück für Stück die Vorbereitungen zur Eroberung und Bolschewisierung Europas, die der Bolschewismus seit Jahrzehnten getroffen hatte, enthüllt. Gliederung und Aufbau der Sowjetarmee, die Planung ihres Aufmarsches, die Aufstellung ihrer Stoßarmeen, die Vorbereitung der Absprung- häferi für die sowjetische Luftwaffe und endlich eine in ihren Ausmaßen geradezu gigantische Rüstungsindustrie im sowjetischen Hinterland stellen zusammen einen einzigen großen Beweis für die ungeheuerlichen Absichten gegen die Freiheit des Kontinents dar, die der Kreml schon im tiefsten Frieden hegte.
Wenn noch eine Bestätigüng für die gewaltigen Kriegsrüstungen, mit denen der Bolschewismus geradeswegs auf den Krieg zusteuerte, gefehlt hätte, so wird sie jetzt durch die Veröffentlichung des Haus- haltspianes der Sowjetunion fiir das Jahr 1944 und die vorausgehendert Jahre geliefert.
Das Budget der Sowjetunion für das Jahr 1944 stellt gegenüber dem Haushalt aller anderen kriegführenden Staaten insofern ein Kuriosum dar, als die Ausgaben der Sowjets im Kriege selbst weniger als in Friedenszeiten angestiegen sind. In allen anderen kriegführenden Ländern weisen die Budgets nach Kriegsausbruch eine geradezu sprunghafte Entwicklung nach oben auf. -Dagegen erhöhten sich die Staatsaüsgaben der Sowjetunion in den Jahren 1940 bis 1944 nur um neun Prpzent, während zwischen
1930 und 1940 die sowjetischen Staatsausgaben eine durchschnittliche jährliche Erhöhung von 32,5 Prozent ausmachten.
Diese Ziffern bedeuten nichts anderes, als daß der Sowjetstaat' und seine Wirtschaft sich bereits viele Jahre vor Kriegsausbruch im Kriegszus tand . befanden. Die Anspannung der sowjetischen Wirtschaft vor dem Kriege war im Hinblick auf die kommende Auseinandersetzung so ungeheuer, daß sie nach Ausbruch des Krieges gar nicht mehr in dem alten Tempo weiterwachsen konnte, ja daß sich infolgedessen das Tempo dieses Wachstums sogar verringern mußte.
Die Richtigkeit dieser Betrachtung ergibt sich aus der Tatsache, daß das Militärbudget der Sowjetunion aus dem Jahre 1943, das 124,7 Miliarden Rubel betrug, ini folgenden Jahre 1944 nur um dreieinhalb Prozent, das heißt auf 128,4 Milliarden Rubel anstieg.
Die Meldung zieht aus diesem Sachverhalt noch einen weiteren interessanten Schluß. Es wird nämlich gesagt, das sich in dieser Unfähigkeit der sowjetischen Kriegwirtschaft zu einer bedeutenden Erhöhung über ihren Friedensstand hinaus auch die Grenzen der sowjetischen Wirtsschaftsmöglichkeiten abzeichnen. In diesen Zahlen kommt zum Ausdruck, daß die Reserven der Sowjetunion nicht so unerschöpflich sind, wie vornehmlich im anglo- amerikanischen Lager und auch von der Sowjetagitation selbst immer . wieder behauptet, wird. Hier treten die Folgen des furchtbaren Raubbaues klar zutage, den der
Bolschewismus während des Krieges mit seinen Menschenreserven getrieben hat.
Für die blutigen Offensiven der veigange- nen anderthalb Jahre mußten die Bolschewisten einen derart hohen Preis bezahlen, daß sie nach ihren eigenen Angaben bereits im dritten Kriegsjahr' -ihr Staatsbudget nur noch um sechs Prozent erhöhen konnten. Aber selbst diese sechs Prozent kommen der eigentlichen Kriegsmaschine nur zum kleinsten Teil zugute, vor allem deshalb, weil die Instandsetzung der von deh Sowjets zurückgewonnenen Gebiete, wenn sie auch noch so sehr provisorischer Natur ist, laufend gewaltige und vorläufig völlig unproduktive Summen verschlingt.
So interessant diese Folgerungen aus dem Vergleich des Kriegshaushaltes mit ihren Vorkriegsausgaben auch sein mögen, so erscheinen sie doch unwesentlich gegenüber der grundlegenden Tatsache, die sich aus dem hier einwandfrei gelieferten Nachweis ergibt, daß der Krieg durch den Bolschewismus von ' langer Hand vorbereitet war. Die oft erhobene Frage, ob der Krieg gegen die Sowjetunion notwendig war, ist damit endgültig beantwortet; denn die Haushalts- Veröffentlichungen Moskaus beweisen, daß erst der Beginn des Kampfes gegen die Sowjetunion die immer stärker anschwel- lpnde und in ihrem Ausmaß geradezu wahnsinnige Kriegsvorbereitung der Bolschewisten zu stoppen vermochte. Der Tag hatte auch naturnotwendig kommen müssen, an dem die bolschewistische Kriegsmaschine solche Ausmaße besessen haben würde, daß sie jeden Nachbarstaat mit den Massen ihres in Jahrzehnten produzierten Kriegsmaterials einfach niederwalzt hätte.
ttvi der Entlassung des letzten Jahrganges der Ädulj-Hiller-Schüler begrüßte Dr.Ley auf einer SehulungssUille der NSUAI \ eine Reihe roh auf Erlaub gekommenen früheren Adolf-Hitler • Schüler, die sich im Fronleinsulz hervorragend beicahrt und Träger hoher Kriegsauszeichnungen sind. Aufm: Presse ■ Hof]mann
Sthiitee AdoCf Hütet»
B.
Von
Nadolni
113 Flugzeugabschüsse in zehn Stunden
Deutsche Abwehr bewährt sich gegenüber neuen Täuschungsmanövern des Feindes
Eigener Bericht
BZ, Berlin, 23. April. Der außerordentlich heftige Luftkrieg über Westeuropa, der sich in den vergangenen Tagen vor allem gegen französische Städte gerichtet und dabei u. a. zur Verwüstung berühmter Kulturdenkmäler — wie der Kathedrale von Rouen und der Montmartre-Kirche „Sacre coeur" — geführt hatte, steigerte sich in den Abendstunden des Sonnabends und der Nacht zum Sonntag noch einmal zu erbitterten Luftkämpfen über dem Reichsgebiet. Obwohl die feindliche Luftkriegführung mit allen Mitteln bemüht war, durch eine Fülle raffinierter Täuschungsmanöver die starke deutsche Abwehr mattzusetzen, mußte sie doch ihre Terrorangriffe, die besonders die
Stochholm anfwortet den Westmächten
Schweden lehnt britisch-amerikanische Erpressungen ab
0 ra ' 23. April. Die schwedische u.p | die brilisch-noidamerikani- üajlu„„ erun 3 Zllr " Verminderung oder ilues Handelsverkehrs mit
K^Jfä.r-^.y^tand ,b gelehnt 1 ,,'deVschwedischen
i hin 3U ■ '** e 9 e 9 H| iseitigen Verhand- J mu e "? esen , ä'e im letzten Herbst ia,l ä , “ en Westmächten, wie mit S jj fJ e füli rt worden sind. Damals '■3 de p Slmäc ' lte nichts gegen den : mit n X,,orls einzuwenden gehabt, i en , eut ? c Lland vereinbart wurde ; rw e . sich jetzt außerstande, ein^ V ha,, erträ fje zu brechen.
- -"r. Yp.pniitischen Noten Englands ;»i an Ji ln 'fl len Staaten war, wie \erst Str 5 , ei] ' kurd, auch die Sowjetunion t 3 » r rj m , Iese Noten waren verbunden -Her au t 11 ' 1 Gegenmaßnahmen im sich nun 9' Genau wie gegen Finn- ^ Druck 9 e 9 en Schweden der ge- : et "er verbündeten Europafeinde
Großbritannien das Recht zur Absendung und zum Empfang von chiffrierten Telegrammen oder Kurierpost oder zum Verlassen des Landes zu verweigern, wurde gm Sonnabend dem britischen Gesandten in Stockholm gegenüber hervorgehoben, daß die schwedische Regierung annimmt, daß diese Maßnahme als von durchaus vorübergehender genereller Natur zu betrachten ist und nur auf einer militärischen Ausnahmelage beruht. Solange die Umstande keine Veranlassung zu einer anderen Auffassung gehen, will die schwedische Regierung sich auf die Erklärung beschränken, daß sie diese
St^dt Düsseldorf erneut schwer heimsuchten, mit einem hohen Preis' bezahlen: In zehn, Stunden verloren die Anglo-Amerikaner 113 Flugzeuge, darunter 101 viermotorige Bomber. Damit haben unsere tapferen Luftverteidigungskräfte 800 Mann fliegenden Personals des Gegners ausgeschaltet.
Zu ungewohnter Angriffszeit, in den späten Nachmittagsstunden des Sonnabends, begannen die schweren .Luftkämpfe dieses Wochenendes. In mehreren weit auseinandergezogenen und in der Tiefe gestaffelten Formationen flogen USA.-Bomber unter dem Schutz vieler Geschwader von Langstreckenjägern von Westen her in das Reichsgebiet ein., Durch die zahlreichen Ablenkungsmanöver des Feindes ließ die deutsche Luftkriegführung aber ihre Aufmerksamkeit nicht binden, sondern warf dem Gegner massierte Abwehrkräfte an den Schwerpunkten .entgegen. Besonders im Luftraum von Hamm kam es zu hartnäckigen Luftkämpfen. Die deutschen Jäger und Zerstörer konnten dabei immer
wieder die schützenden Jäger-Barrieren um die USA.-Bomber-Pulks durchstoßen. Unter den 37 Abschüssen in diesen Kämpfen befanden sich 25 viermotorige Bomber.
Nach Einbruch der Nacht setzten britische Bomberverbände die Terroraktionen fort. Um die deutsche Abwehr zu zersplittern und auseinanderzureißen, wählten sie verschiedene, weit voneinander entfernte Flugwege, und stießen über die westdeutschen und nordwestdeutschen Grenzgebiete ins Reich vor. Aber auch in diesen Kämpfen wußte die deutsche Führung stets die stärksten Kräfte gegen die Zentren der feindlichen Vorstöße anzusetzen. Die Durchführung der beabsichtigten Terrorunternehmungen endete für sie mit dem Verlust von 76 Bombern.
Die 113 Abschüsse dieser 10 Stunden widerlegen eindrucksvoll die von London wiederaufg»nommene Behauptung, daß die deutschen Jagdstreitkräfte durch die schweren Kämpfe der letzten Zeit spürbar ermattet und abgekämpft seien.
Der Aderlaß der Feindluftstreithräfte
Sowjets zwischen Karpaten und oberem Dnfestr weiter geworfen
dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 23. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Raum von Sewastopol, am unteren Dnjestr und in der Bukowina kam es gestern nur zu örtlichen Kämpfen. Ueber
Maßnahmen nicht in
Uebereinstimiming mit» ?j er Krim vernichteten deutsche Jagd- und
71 dj e ;j lsc ^ e Regierung hat jetzt !er- 'mit e - !,enannte Diplomatensperre in ortet t lne ^ amtlichen Kommunique .‘^lich dem es heißt: y' v atn 17 j ^ 5 Von d er britischen Regie- '■■ ; ts, (j )n Monats mitgeteilten Be- "iplomatischen Vertretern in
dem Völkerrecht oder mindern diplomatischen Brauch finden kann.“
Stalin wünscht den — Atlantikwall
dnb. Berlin, 23. April. Briten und Bolschewisten streiten, wie die spanische ZeUung „Pueblo" berichtet, um den Atlantik-Wa U. Moskau hat de Gaulle als ..Regierung anerkannt, so schreibt
binett" unter kommunistischen Einfluß zr bringen, während London als Gegenleistung die restlose Zerstörung des Man k-W , nach dem Kriege verlangt für die Stalin wiederum gar nicht zu haben ist.
Ein Gauner traut also dem anderen nicht,.
Schlachtflugzeuge bei nur einem eigenen Verlust 20 feindliche Flugzeuge.
Zwischen den Karpaten und dem oberen Dnjestr warfen deutsche und ungarische Truppen die Sowjets ln harten Angriffs- kämpfen weiter zurück. Feindliche Gegenangriffe wurden abgewehrt. Im Südabschnitt der Ostfront hat sich in den letzten Wochen das brandenburgische 176. Füsilier-Bataillon unter Führung von Hauptmann W r o n a besonders bewährt.
Südwestlich Narwa machten unsere Angriffe im versumpften Gelände gegen zähen feindlichen Widerstand weitere Fortschritte.
' In 11 a I i e n fanden keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt.
Nordamerikanische Bomber griffen in den Abendstunden des 22. April mehrere Orte in Westdeuschland an. Besonders in den Wohnvierteln der Städte Hamm und Koblenz entstanden Schäden und Personenverluste. In schweren Luftkämpfen und durch Flakartillerie wurden 37 nordamerikanische Flugzeuge, in der Mehrzahl viermotorige Bomber, vernichtet.
Britische Bomber führten in der vergangenen Nacht Terrorangriffe gegen mehrere Städte in West- und Mitteldeutschland. Besonders in den Wohngebieten von Düsseldorf und Braunschweig entstanden Schäden und Verluste unter der Bevölkerung. Luftverteidigungskräfte vernichteten bei diesen Angriffen sowie über den besetzten Westgebieten 76 britische Bomber.
Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht mit gutem Erfolg Einzelziele in Ostengland an.
Der älteste Jahrgang der Adolf-Hitler- Schüler — über 300 Jungen — hat in diesen Tagen die Stätte seiner fünfjährigen totalen Erziehung verlassen. Wenn man auf die Jungen mit 'ganz besonderer Erwartung blickt, so darum, weil sich an ihnen die Richtigkeit nationalsozialistischer Auslese, die nicht nach Herkunft, Stand und Vermögen, sondern nach Leistungswillen und Tüchtigkeit fragt, beweisen soll, weil sich an ihnen bestätigen soll, daß sich tatsächlich schon in früher Jugend — mit 12 Jahren wird der Pimpf für die Adolf-Hitler- Schule auserlesen — auf die späteren Entwicklungsmöglichkeiten, insbesondere was die Führerqualitäten anbelangt, schließen läßt. Denn aus den Adolf-PIitler-Schülern soll sich ja einmal der politische Führernachwuchs rekrutieren.
Es war ein aufschlußreiches Bild, die 16- und 17jährigen Abiturienten neben ihren Eltern, die zum großen Teil der Einladung zur Entlassung gefolgt waren, zu sehen.. Läßt das einheitliche Erscheinungsbild der Adolf-Hitler-Schüler, ihr straffes, sicheres Auftreten, ihr Wissen und Können,'kaum noch Rückschlüsse auf das Elternhaus zu, so spiegelt sich gerade in den Eltern vielfach noch die Herkunft aus den verschiedensten Volksschichten deutscher Gaue wieder: da sitzt ein Vater in der Uniform des aktiven Offiziers, dort eine Mutter im Kopftuch der Bäuerin. Die schwieligen Hände- eines Vaters lassen auf den Beruf eines Arbeiters schließen, einem anderen sieht man den Bergmann an. Hier das Gesicht eines typisch friesischen Bauern, dort ein Bäckermeisterehepaar aus Schlesien. Oberpostschaffner, Arzt, Gartenarchitekt, Lagerhalter, Generaloberst, das sind nur einige Öerufe der Väter. Der Sohn des unteren Reichsbankangestellten hat nun genau so wie der des Reichsbankdirektors die Adolf-HitlerSchule mit Erfolg besucht.
Diese Eltern haben vor fünf Jahren, als ihre Söhne nach intensiver Auslese die Berufung an die Adoif-Hitler-Schule erhielten, gewiß nicht leichten Herzens die Erziehung aus ihren Händen gegeben. Aber was sie schon während der Schulzeit aus Briefen und Erziehungsberichten und der gelegentlichen Besuche ihres Jungen verspürten, bestätigt siqh nun völlig: Die Jungen sind in manchar Hinsicht auf Grund ihrer Erziehung und ihres Wissens über die Eltern hinausgewachsen, sie haben den Kontakt zu ihrem Eltern-hausjedochni'ever- I o r e n. Sie hängen in kindlicher Liebe und Dankbarkeit 'besonders an der Mutter, deren Einsicht sie es letzten Endes verdanken, daß siq die Adolf-Hitier-Schule besuchen durften. Und die Eltern, die nun voller Stolz auf ihre an Körper, Geist und Seele gereiften Jungen blicken, wissen, daß sie ihnen aus eigenen Mitteln wohl kaum eine derart umfassende Erziehung hätten zugute kommen lassen können, die nun für die weitere Zukunft des Jungen entscheidend sein wörden.
Die fünfjährige Schulzeit war für den Adolf-Hitler-Schüler eine ständige Bewährungsprobe. Denn es ist keineswegs so, daß der 12jährige Pimpf, der zur Adolf-Hitier- Schule kommt nun schon besonders weit entwickelt, oder gar in seinem Auftreten untadelig wäre. Gerade im ständigen Zusammenleben mit der Gemeinschaft treten die Schwierigkeiten auf, die der Junge aus eigener Kraft meistern muß. Wenn man in den Abschlußbeurteilungen der diesjährigen Abiturienten blättert, so kann man hier und da lesen, daß sich bei anfänglich zeigenden negativen Vorzeichen — sei es in bezug auf charakterliche Schwächen oder schulisches Versagen — der Adolf- Hitler-Schüler durch eisernen Willen und Arbeit an sich seihst in den Kameradenkreis und die Erziehungsmethoden der Schule eingefunden hat.
Vom ersten Tag seines Aufenthalts an der Adolf-Hitier-Schule bis zur Abschlußprüfung
^Ko,
“«elitären zu der Ablehnung
, a,i„ciiu»™i" auvicic'jmcu
' werten gewesen seien.
neumyuugen
. UC u ucnciats z,u uariK.efi‘. rNflcnaem \jenersi
I Jordan am 11. Februar 1944 im Wehrmacht-
jagogesenwaoer, als 46U. Soldaten der deut -1 Lichter des Fernsprechnetzes, das die Außen- schen Wehrmacht. |welt über viele Leitungen mit den meisten