Ausgabe 
(24.4.1944) 113
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der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblalt des Reichsstaithaliers in Oldenburg und Bremen

Montag, den 24. April 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

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Eigener Bericht

,, Rer lin, 23. April. Um ihre schwin- rpfolBSchaft wenigstens einigermaßen Jr Stange zu halten. hat sich dle bri ' 4 Arbeiterpartei {Labour Party) ent- '* en mit ei« em Lockprogramm an die Örtlichkeit zu. treten, in dem so getan ls seien alte schwebenden Probleme .ie der Außenpolitik von dem ; itIS befähigten Gremium des Partei- 1 mdes der Arbeiterpartei in nicht mehr zu Elender Vollständigkeit gelöst wor- ' Verwascheneres allerdings als dieses -ramm' einer Nachkriegsordnung ist seit en nicht mehr aul dem internationalen Sinkt der Versprechungen, Erklärungen ".IgilalioDSsysteme erschienen.

on oft ist betont worden, daß sich das len und Planen der Briten für die Nach- (iieit auf dem Untergründe einer alles /feinden Furcht und eines tief einge- piten Grauens aufbaut. Dieser Grundzug B , auch wieder in der jüngsten briti- _ Zukunftsvision, zum Vorschein. In ^verbissenen Hartnäckigkeit, die an die der Franzosen nach »anreiiu der Zeit nach dem ersten jjrieg erinnert, fordern die Engländer '.Sicherheit" vor allem undSicher- jm jeden Preis, selbstverständlich je- Bnur eineSicherheit", die auf dem to- - Siege der Ailiierten beruht. l> geforderte Sicherheit soll sich erstens einen Krieg überhaupt und zweitens in eine Niederlage im Falle eines wie- Mtehenden Krieges richten. Außer- scklielit sich noch das Verlangen nach takelt vor Arbeitslosigkeit und sozialer u und zuletzt noch, wie es nicht an­erwartet werden konnte, vor demFa- W und jeder Artpolitischer Skla-

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Rangfolge der angeführten Sicher- beweist, daß man einen kommenden i nicht mehr etwa von einem aus sei- Sellen wieder ausbrechenden Deutsch- iirchtet, sondern daß man den. eigenen «genossen nicht über den Weg traut las politische Ziel Englands ln der Hst umfassenden Rüstung für !idritten Weltkrieg Sieht, ä hat das Programm dagegen auf der »Seite zn_bieten? Erbärmlich wenig!'

itn griffen Schweizer Dampfer an

Berlin, 23. April. Am 22. April um ar, griffen westlich der Rhonemün- s '.2 britische Flugzeuge vom Muster Filter" den deutlich gekennzeichneten iher DampferChasseral" mehrmals

__ _. ... ... v . ®ben und Bordwaffen an. Das Schiff

Suthe Kin P' r ?j,' lr V ;j,i. v »n zwei Bomben getroffen und er­st u re. . » Jxhäden durch Bordwaffenbeschüß. Die ?5se, aus Schweizern und Portugiesen '»de Besatzung hatte einen Toten of Verletzte.

irend der Rettungsaktion, an der sich E ® deutsches Seenotflugzeug betei- üüeß die Besatzung das Schiff. Trotz- isjzten kleine Fahrzeuge der deut- Kriegsmarine, die zur Flilfeleistung gekommen waren, die Rettungsmaß- « fort. Hs gelang ihnen, das Schiff vor entergang z U bewahren und in den :J ®te einzuschleppen, ,

Me Admiralitäten bedauern

^Stockholm, 23. April. Die USA.-Mari- -^5 gibt bekannt, daß der amerikani- üippentransporterCape. San Juan" , ohWaten, Matrosen und Marine- ® n . an B°rd durch feindliche Einwir- L .Spätherbst 1943 im Pazifik versenkt b» n der Meldung wird behauptet, ( Soldaten gerettet worden sind.

[d^he Admiralität gab bekannt, »MinensuchbootMaaley verloren- -gen ist. 1

Zunächst einmal heißt es, die großen Um­risse einer Nachkriegsordnung seien in der Atlantik-Charta enthalten. Man fragt sich in Europa, wie es möglich sein kann, daß nach all deh Fnthüllungen über den wahren Cha­rakter dieses Scheinversprechens, nach all den offenen und zynischen Abstandnahmen offizieller Stellen, ja der Väter des Atlantik­bluffs vom 13. August 1941 selbst, eine eng­lische Partei es wagen kann, das überholte Agitationsmärchen noch einmal, ganz als währe nichts geschehen, an das Licht der Oeffentlichkeit zu zerren.

Nach wochenlangen Diskussionen in der britischen Presse über die Möglichkeit, in der sowjetisch-polnischen Frage oder in dem Streit zwischen Tito und den serbischen Emigranten zu einer Verständigung zu kom­men, wird nun plötzlich darauf hingewiesen, daß der englisch-sowjetische Bündnisvertrag

beide Völker auf zwanzig Jahre aneinander binde. Im Zusammenhang mit dem Gpschreii nach Sicherheit gesehen, kann diese Bemer­kung doch nur als eine hohle Phrase er­scheinen; denn wenn sich England vor den Bolschewisten in völliger Sicherheit glaubt, von wem erwartet es dann noch, falls es gegen Deutschland einen Sieg erringen könnte, einen Angriff?

Als völlig verwirrt und jeder Vernunft bar müssen die Vorschläge einerinter­nationalen Kontrolle" angesehen werden,, die durchgenügend" bewaffnete Streit­kräfte ausgeübt werden soll, um die Flerr- schaft desRechtes" über die Völker zu er­zwingen. Weiter sind die politischen Vor­stellungen der Briten also nicht gediehen. Ein V ölkerb und soll wieder errichtet werden, nur diesmal ein Völkerbund der Gewalt, durch dessen Beschlüsse der wehr­

los gemachte Teil der .Nationen für immer unter der Knechtschaft derSieger" ge­halten werden soll.

Auch auf die Grenzziehung soll die Starre des diktierten Gewaltfriedens fiir Im­mer ausgedehnt werden. Umsiedlung von Bevölkerungsteilen als allgemeine Lösung des Minderheitenproblems, Auswanderung der Araber aus Palästina und Gründung eines National-Judenstaates als besondere Glanzleistung- damit endet das Machwerk der Labour-Leute, in dem von den sozialen Problemen Englands so gut wie nichts, an Vernunft und ordnender Einsicht keine Spur, aber an veralteter britischer Heuchelei un­begreifliche Mengen zu finden sind. Mit solch einem Gestammel wagt die britische Arbeiterpartei vor die Oeffentlichkeit zu treten! Könnte es einen krasseren Beweis der britischen Unsicherheit geben?

Grenzen der sowjetischen Wirtschaftsmöglichkeiten

Haushaltsplan der Sowietunion lür 1944 beweist noch einmal die riesige expansive Gelahr des Bolschewismus

Drahtbpricht unserer Berliner Schriftleitung

goe. Berlin, 23. April. Der Krieg hat mit den Kämpfen auf den Steppen des Ostens Stück für Stück die Vorbereitungen zur Er­oberung und Bolschewisierung Europas, die der Bolschewismus seit Jahrzehnten ge­troffen hatte, enthüllt. Gliederung und Auf­bau der Sowjetarmee, die Planung ihres Aufmarsches, die Aufstellung ihrer Stoß­armeen, die Vorbereitung der Absprung- häferi für die sowjetische Luftwaffe und endlich eine in ihren Ausmaßen geradezu gigantische Rüstungsindustrie im sowjeti­schen Hinterland stellen zusammen einen einzigen großen Beweis für die ungeheuer­lichen Absichten gegen die Freiheit des Kontinents dar, die der Kreml schon im tief­sten Frieden hegte.

Wenn noch eine Bestätigüng für die ge­waltigen Kriegsrüstungen, mit denen der Bolschewismus geradeswegs auf den Krieg zusteuerte, gefehlt hätte, so wird sie jetzt durch die Veröffentlichung des Haus- haltspianes der Sowjetunion fiir das Jahr 1944 und die vorausgehendert Jahre geliefert.

Das Budget der Sowjetunion für das Jahr 1944 stellt gegenüber dem Haushalt aller anderen kriegführenden Staaten insofern ein Kuriosum dar, als die Ausgaben der Sowjets im Kriege selbst weniger als in Friedens­zeiten angestiegen sind. In allen anderen kriegführenden Ländern weisen die Budgets nach Kriegsausbruch eine geradezu sprung­hafte Entwicklung nach oben auf. -Dagegen erhöhten sich die Staatsaüsgaben der Sowjetunion in den Jahren 1940 bis 1944 nur um neun Prpzent, während zwischen

1930 und 1940 die sowjetischen Staatsaus­gaben eine durchschnittliche jährliche Er­höhung von 32,5 Prozent ausmachten.

Diese Ziffern bedeuten nichts anderes, als daß der Sowjetstaat' und seine Wirtschaft sich bereits viele Jahre vor Kriegs­ausbruch im Kriegszus tand . be­fanden. Die Anspannung der sowjetischen Wirtschaft vor dem Kriege war im Hin­blick auf die kommende Auseinandersetzung so ungeheuer, daß sie nach Ausbruch des Krieges gar nicht mehr in dem alten Tempo weiterwachsen konnte, ja daß sich infolge­dessen das Tempo dieses Wachstums sogar verringern mußte.

Die Richtigkeit dieser Betrachtung ergibt sich aus der Tatsache, daß das Militär­budget der Sowjetunion aus dem Jahre 1943, das 124,7 Miliarden Rubel betrug, ini fol­genden Jahre 1944 nur um dreieinhalb Pro­zent, das heißt auf 128,4 Milliarden Rubel anstieg.

Die Meldung zieht aus diesem Sachverhalt noch einen weiteren interessanten Schluß. Es wird nämlich gesagt, das sich in dieser Unfähigkeit der sowjetischen Kriegwirt­schaft zu einer bedeutenden Erhöhung über ihren Friedensstand hinaus auch die Gren­zen der sowjetischen Wirts­schaftsmöglichkeiten abzeichnen. In diesen Zahlen kommt zum Ausdruck, daß die Reserven der Sowjetunion nicht so un­erschöpflich sind, wie vornehmlich im anglo- amerikanischen Lager und auch von der Sowjetagitation selbst immer . wieder be­hauptet, wird. Hier treten die Folgen des furchtbaren Raubbaues klar zutage, den der

Bolschewismus während des Krieges mit sei­nen Menschenreserven getrieben hat.

Für die blutigen Offensiven der veigange- nen anderthalb Jahre mußten die Bolsche­wisten einen derart hohen Preis bezahlen, daß sie nach ihren eigenen Angaben bereits im dritten Kriegsjahr' -ihr Staatsbudget nur noch um sechs Prozent erhöhen konnten. Aber selbst diese sechs Prozent kommen der eigentlichen Kriegsmaschine nur zum kleinsten Teil zugute, vor allem deshalb, weil die Instandsetzung der von deh Sowjets zurückgewonnenen Gebiete, wenn sie auch noch so sehr provisorischer Natur ist, lau­fend gewaltige und vorläufig völlig un­produktive Summen verschlingt.

So interessant diese Folgerungen aus dem Vergleich des Kriegshaushaltes mit ihren Vorkriegsausgaben auch sein mögen, so er­scheinen sie doch unwesentlich gegenüber der grundlegenden Tatsache, die sich aus dem hier einwandfrei gelieferten Nachweis ergibt, daß der Krieg durch den Bolsche­wismus von ' langer Hand vorbereitet war. Die oft erhobene Frage, ob der Krieg gegen die Sowjetunion notwendig war, ist damit endgültig beantwortet; denn die Haushalts- Veröffentlichungen Moskaus beweisen, daß erst der Beginn des Kampfes gegen die Sowjetunion die immer stärker anschwel- lpnde und in ihrem Ausmaß geradezu wahn­sinnige Kriegsvorbereitung der Bolschewi­sten zu stoppen vermochte. Der Tag hatte auch naturnotwendig kommen müssen, an dem die bolschewistische Kriegsmaschine solche Ausmaße besessen haben würde, daß sie jeden Nachbarstaat mit den Massen ihres in Jahrzehnten produzierten Kriegsmaterials einfach niederwalzt hätte.

ttvi der Entlassung des letzten Jahrganges der Ädulj-Hiller-Schüler begrüßte Dr.Ley auf einer SehulungssUille der NSUAI \ eine Reihe roh auf Erlaub gekommenen früheren Adolf-Hitler Schüler, die sich im Fronleinsulz hervorragend beicahrt und Träger hoher Kriegsauszeichnun­gen sind. Aufm: Presse Hof]mann

Sthiitee AdoCf Hütet»

B.

Von

Nadolni

113 Flugzeugabschüsse in zehn Stunden

Deutsche Abwehr bewährt sich gegenüber neuen Täuschungsmanövern des Feindes

Eigener Bericht

BZ, Berlin, 23. April. Der außerordent­lich heftige Luftkrieg über Westeuropa, der sich in den vergangenen Tagen vor allem gegen französische Städte gerichtet und da­bei u. a. zur Verwüstung berühmter Kultur­denkmäler wie der Kathedrale von Rouen und der Montmartre-KircheSacre coeur" geführt hatte, steigerte sich in den Abendstunden des Sonnabends und der Nacht zum Sonntag noch einmal zu erbitter­ten Luftkämpfen über dem Reichsgebiet. Ob­wohl die feindliche Luftkriegführung mit al­len Mitteln bemüht war, durch eine Fülle raffinierter Täuschungsmanöver die starke deutsche Abwehr mattzusetzen, mußte sie doch ihre Terrorangriffe, die besonders die

Stochholm anfwortet den Westmächten

Schweden lehnt britisch-amerikanische Erpressungen ab

0 ra ' 23. April. Die schwedische u.p | die brilisch-noidamerikani- üajlu erun 3 Zllr " Verminderung oder ilues Handelsverkehrs mit

K^Jfä.r-^.y^tand ,b gelehnt 1 ,,'deVschwedischen

i hin 3U '** e 9 e 9 H| iseitigen Verhand- J mu e "? esen , ä'e im letzten Herbst ia,l ä , en Westmächten, wie mit S jj fJ e füli rt worden sind. Damals '3 de p Slmäc ' lte nichts gegen den : mit n X,,orls einzuwenden gehabt, i en , eut ? c Lland vereinbart wurde ; rw e . sich jetzt außerstande, ein^ V ha,, erträ fje zu brechen.

- -"r. Yp.pniitischen Noten Englands ;»i an Ji ln 'fl len Staaten war, wie \erst Str 5 , ei] ' kurd, auch die Sowjetunion t 3 » r rj m , Iese Noten waren verbunden -Her au t 11 ' 1 Gegenmaßnahmen im sich nun 9' Genau wie gegen Finn- ^ Druck 9 e 9 en Schweden der ge- : et "er verbündeten Europafeinde

Großbritannien das Recht zur Absendung und zum Empfang von chiffrierten Telegram­men oder Kurierpost oder zum Verlassen des Landes zu verweigern, wurde gm Sonn­abend dem britischen Gesandten in Stock­holm gegenüber hervorgehoben, daß die schwedische Regierung annimmt, daß diese Maßnahme als von durchaus vorübergehen­der genereller Natur zu betrachten ist und nur auf einer militärischen Ausnahmelage beruht. Solange die Umstande keine Ver­anlassung zu einer anderen Auffassung ge­hen, will die schwedische Regierung sich auf die Erklärung beschränken, daß sie diese

St^dt Düsseldorf erneut schwer heim­suchten, mit einem hohen Preis' bezahlen: In zehn, Stunden verloren die Anglo-Ameri­kaner 113 Flugzeuge, darunter 101 vier­motorige Bomber. Damit haben unsere tap­feren Luftverteidigungskräfte 800 Mann flie­genden Personals des Gegners ausgeschaltet.

Zu ungewohnter Angriffszeit, in den spä­ten Nachmittagsstunden des Sonnabends, begannen die schweren .Luftkämpfe dieses Wochenendes. In mehreren weit auseinan­dergezogenen und in der Tiefe gestaffelten Formationen flogen USA.-Bomber unter dem Schutz vieler Geschwader von Lang­streckenjägern von Westen her in das Reichsgebiet ein., Durch die zahlreichen Ablenkungsmanöver des Feindes ließ die deutsche Luftkriegführung aber ihre Auf­merksamkeit nicht binden, sondern warf dem Gegner massierte Abwehrkräfte an den Schwerpunkten .entgegen. Besonders im Luftraum von Hamm kam es zu hart­näckigen Luftkämpfen. Die deutschen Jä­ger und Zerstörer konnten dabei immer

wieder die schützenden Jäger-Barrieren um die USA.-Bomber-Pulks durchstoßen. Unter den 37 Abschüssen in diesen Kämpfen be­fanden sich 25 viermotorige Bomber.

Nach Einbruch der Nacht setzten bri­tische Bomberverbände die Terroraktionen fort. Um die deutsche Abwehr zu zersplit­tern und auseinanderzureißen, wählten sie verschiedene, weit voneinander entfernte Flugwege, und stießen über die westdeut­schen und nordwestdeutschen Grenzgebiete ins Reich vor. Aber auch in diesen Kämp­fen wußte die deutsche Führung stets die stärksten Kräfte gegen die Zentren der feindlichen Vorstöße anzusetzen. Die Durch­führung der beabsichtigten Terrorunterneh­mungen endete für sie mit dem Verlust von 76 Bombern.

Die 113 Abschüsse dieser 10 Stunden widerlegen eindrucksvoll die von London wiederaufg»nommene Behauptung, daß die deutschen Jagdstreitkräfte durch die schwe­ren Kämpfe der letzten Zeit spürbar ermat­tet und abgekämpft seien.

Der Aderlaß der Feindluftstreithräfte

Sowjets zwischen Karpaten und oberem Dnfestr weiter geworfen

dnb. Aus dem Führerhaupt­quartier, 23. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Raum von Sewastopol, am un­teren Dnjestr und in der Bukowina kam es gestern nur zu örtlichen Kämpfen. Ueber

Maßnahmen nicht in

Uebereinstimiming mit» ?j er Krim vernichteten deutsche Jagd- und

71 dj e ;j lsc ^ e Regierung hat jetzt !er- 'mit e - !,enannte Diplomatensperre in ortet t lne ^ amtlichen Kommunique .^lich dem es heißt: y' v atn 17 j ^ 5 Von d er britischen Regie- ' ; ts, (j )n Monats mitgeteilten Be- "iplomatischen Vertretern in

dem Völkerrecht oder mindern diplomati­schen Brauch finden kann.

Stalin wünscht den Atlantikwall

dnb. Berlin, 23. April. Briten und Bolsche­wisten streiten, wie die spanische ZeUung Pueblo" berichtet, um den Atlantik-Wa U. Moskau hat de Gaulle als ..Regierung an­erkannt, so schreibt

binett" unter kommunistischen Einfluß zr bringen, während London als Gegenleistung die restlose Zerstörung des Man k-W , nach dem Kriege verlangt für die Stalin wiederum gar nicht zu haben ist.

Ein Gauner traut also dem anderen nicht,.

Schlachtflugzeuge bei nur einem eigenen Verlust 20 feindliche Flugzeuge.

Zwischen den Karpaten und dem oberen Dnjestr warfen deutsche und ungarische Truppen die Sowjets ln harten Angriffs- kämpfen weiter zurück. Feindliche Gegen­angriffe wurden abgewehrt. Im Südabschnitt der Ostfront hat sich in den letzten Wochen das brandenburgische 176. Füsilier-Bataillon unter Führung von Hauptmann W r o n a besonders bewährt.

Südwestlich Narwa machten unsere An­griffe im versumpften Gelände gegen zähen feindlichen Widerstand weitere Fortschritte.

' In 11 a I i e n fanden keine Kampfhandlun­gen von Bedeutung statt.

Nordamerikanische Bomber griffen in den Abendstunden des 22. April mehrere Orte in Westdeuschland an. Besonders in den Wohn­vierteln der Städte Hamm und Koblenz entstanden Schäden und Personenverluste. In schweren Luftkämpfen und durch Flak­artillerie wurden 37 nordamerikanische Flugzeuge, in der Mehrzahl viermotorige Bomber, vernichtet.

Britische Bomber führten in der vergange­nen Nacht Terrorangriffe gegen mehrere Städte in West- und Mitteldeutschland. Be­sonders in den Wohngebieten von Düssel­dorf und Braunschweig entstanden Schäden und Verluste unter der Bevölke­rung. Luftverteidigungskräfte vernichteten bei diesen Angriffen sowie über den besetz­ten Westgebieten 76 britische Bomber.

Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht mit gutem Erfolg Ein­zelziele in Ostengland an.

Der älteste Jahrgang der Adolf-Hit­ler- Schüler über 300 Jungen hat in diesen Tagen die Stätte seiner fünfjähri­gen totalen Erziehung verlassen. Wenn man auf die Jungen mit 'ganz besonderer Erwar­tung blickt, so darum, weil sich an ihnen die Richtigkeit nationalsozialistischer Aus­lese, die nicht nach Herkunft, Stand und Vermögen, sondern nach Leistungswillen und Tüchtigkeit fragt, beweisen soll, weil sich an ihnen bestätigen soll, daß sich tatsäch­lich schon in früher Jugend mit 12 Jah­ren wird der Pimpf für die Adolf-Hitler- Schule auserlesen auf die späteren Ent­wicklungsmöglichkeiten, insbesondere was die Führerqualitäten anbelangt, schließen läßt. Denn aus den Adolf-PIitler-Schülern soll sich ja einmal der politische Führer­nachwuchs rekrutieren.

Es war ein aufschlußreiches Bild, die 16- und 17jährigen Abiturienten neben ihren Eltern, die zum großen Teil der Einladung zur Entlassung gefolgt waren, zu sehen.. Läßt das einheitliche Erscheinungsbild der Adolf-Hitler-Schüler, ihr straffes, sicheres Auftreten, ihr Wissen und Können,'kaum noch Rückschlüsse auf das Elternhaus zu, so spiegelt sich gerade in den Eltern viel­fach noch die Herkunft aus den verschie­densten Volksschichten deutscher Gaue wieder: da sitzt ein Vater in der Uniform des aktiven Offiziers, dort eine Mutter im Kopftuch der Bäuerin. Die schwieligen Hände- eines Vaters lassen auf den Beruf eines Arbeiters schließen, einem anderen sieht man den Bergmann an. Hier das Ge­sicht eines typisch friesischen Bauern, dort ein Bäckermeisterehepaar aus Schlesien. Oberpostschaffner, Arzt, Gartenarchitekt, Lagerhalter, Generaloberst, das sind nur einige Öerufe der Väter. Der Sohn des un­teren Reichsbankangestellten hat nun ge­nau so wie der des Reichsbankdirektors die Adolf-HitlerSchule mit Erfolg besucht.

Diese Eltern haben vor fünf Jahren, als ihre Söhne nach intensiver Auslese die Be­rufung an die Adoif-Hitler-Schule erhielten, gewiß nicht leichten Herzens die Erziehung aus ihren Händen gegeben. Aber was sie schon während der Schulzeit aus Briefen und Erziehungsberichten und der gelegent­lichen Besuche ihres Jungen verspürten, be­stätigt siqh nun völlig: Die Jungen sind in manchar Hinsicht auf Grund ihrer Erziehung und ihres Wissens über die Eltern hinaus­gewachsen, sie haben den Kontakt zu ihrem Eltern-hausjedochni'ever- I o r e n. Sie hängen in kindlicher Liebe und Dankbarkeit 'besonders an der Mutter, deren Einsicht sie es letzten Endes verdanken, daß siq die Adolf-Hitier-Schule besuchen durf­ten. Und die Eltern, die nun voller Stolz auf ihre an Körper, Geist und Seele gereiften Jungen blicken, wissen, daß sie ihnen aus eigenen Mitteln wohl kaum eine derart um­fassende Erziehung hätten zugute kommen lassen können, die nun für die weitere Zu­kunft des Jungen entscheidend sein wörden.

Die fünfjährige Schulzeit war für den Adolf-Hitler-Schüler eine ständige Bewäh­rungsprobe. Denn es ist keineswegs so, daß der 12jährige Pimpf, der zur Adolf-Hitier- Schule kommt nun schon besonders weit entwickelt, oder gar in seinem Auftreten untadelig wäre. Gerade im ständigen Zu­sammenleben mit der Gemeinschaft treten die Schwierigkeiten auf, die der Junge aus eigener Kraft meistern muß. Wenn man in den Abschlußbeurteilungen der diesjährigen Abiturienten blättert, so kann man hier und da lesen, daß sich bei anfäng­lich zeigenden negativen Vorzeichen sei es in bezug auf charakterliche Schwächen oder schulisches Versagen der Adolf- Hitler-Schüler durch eisernen Willen und Arbeit an sich seihst in den Kameraden­kreis und die Erziehungsmethoden der Schule eingefunden hat.

Vom ersten Tag seines Aufenthalts an der Adolf-Hitier-Schule bis zur Abschlußprüfung

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