Ausgabe 
(21.4.1944) 110
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Berlin. 20. April. Noch nie haben

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ieiamiliche Tageszeiiung

Lsbla« des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verlcündungsblatt des Reichssfatthalters in Oldenburg und Bremen

3 • 14. Jahrgang

Freilag, den 21. April 1944

Der Führer Träger des Schicksals Europas

„Er ist unser Wegweiser, wir folgen ihm!" — Glückwünsche der europäischen Presse zum Geburtstag

unserer Berliner Schriftleitung

diesem Jahre, das Europa in jUnde der Entscheidung sieht. Schon „den vorliegenden Stimmen aus der fischen Presse zeigen dieses Bild eines 'übliche Ausmaß weit übersteigenden (ibcnsaui die Person und das Werk des iers.

yaoen dem AktienverkehrTuTh iVir feiern am 20. April, den ersten- Die- gehandelten° zC™ «5? * europäischen Staaten und Volker ,

Auto. Bau To n° Wetle ' kalel ^ * das slowakische Regierungsorgpn

dem sie sielt erneut zu der Gemeinsamkeit der Ziele, aber auch des Kampfes und des Sieges bekennt.

„Der Führer ist Deutschland”

dnb. Pressburg, 20. April. Bei der Fiihrer- geburtstägsfeier der reichsdeutschen Ge­meinschaft in Pressburg hielt der Leiter der Auslandsorganisation der NSDAP., Gau­leiter Bohle, eine Ansprache. Der Ge­burtstag des Führers, den die Deutschen mit ihren slowakischen Freunden begehen, so führte er aus, sei seit vielen Jahren zum grüßten und schönsten-Gedenktag der Na­

tion geworden. Ueberall in der weiten Welt werde der 20. April in Treue und in tiefer Dankbarkeit von allen Menschen begangen, die deutsch fühlen und in unerschütterlicher Liebe zur alten Heimat stehen.

Die Ausländsdeutschen hätten ein für alle- ihal aufgehört, nur für fremde Interessen zu arbeiten. Der Deutsche, ob im Reich oder draußen, sei für Deutschland da. Er werde dabei aiS.f allen Gebieten politisch, wirt­schaftlich oder kulturell stets bereit »sein, mit anderen Ländern . zusammenzuarbeiten.

•Deutschland schütze mit seinen Verbün­deten als eherner Block Europa gegen das

Das

des

Hereinbrechen der östlichen Barbarei, sei nur möglich, weil an der Spitze Großdeutschen Reiches der Mann stehe, dessen segensreichem Wirken heute schon Millionen Europäer das Leben und die Ret­tung ihrer Kultur verdankte^. Bei aller ge­schichtlichen Größe sei Adolf Hitler uns immer nah. Er weile unter uns, kenne un­sere großen und auch kleinen Sorgen und erfülle sein eigenes Leben nur mit dem ein­zigen Gedanken, seine Deutschen glücklich und froh zu machen. Der Führer sei Deutsch­land, und Deutschland sei der Führer. Dann liege der Sieg.

Chen.' , nt“ und formuliert mit diesem kurzen

kohlen- un d Ver sor S “ dle tieteren GrUnd fur ril ® besoruteI ' s

Rheinstahl, Ver fe europäische Anieiinaiime, d

schäftslos. Im Zi~ w ™ e ' Dt Erdöl m™ a«, riphiirtslao des Fii

die in die­

lte den Geburtstag des Führers ■ be-

Treuehundgebung in der Hauptstadt der Bewegung

Vereidigung der Politischen Leiter am Vorabend des Führergeburtstages — Eine Ansprache Dr. Leys

Aufrichtigen Herzens wendet sich ganz : Jl H»,n Führer zu und fleht von Gott : gieß und Kraft auf ihn lier'ab. Heute fünften Kriegsja'hr zeigt sich den be­iten europäischen Nationen in Adolf die Stärke der größten,.Militärmacht was als einziger, die Herzen bertihi- Er, der einsame Adler, ist kein ädeter des Schicksals, sondern sein awählter.“ Mit diesen Worten unter- fditdie ungarische Zeitung ,,Uj Magyar- die Persönlichkeit des Führers, in dem nationale Ungarn nicht nur den Be- von den Fesseln von Trianon, son- auch den einzigen Garanten für die kag Europas vor dem mit der Pluto-

Der Rundfunk von heute

Reichsprogramm: 7.30-7.45 Za Hfe Behalten: Der Führer in der DichlnajA 8.30—9 Morgensingen der Jugend am h 12—12.30 Bunte Volksmusik. E» Ck - Reichsmusikzug des RAD. unter ieilq la'verbundenen Bolschewismus sieht.

Bieiche Blätter bemühen sSch, dasWir-

Schöne Melodien im Frühling. 15.30-16 SrhS musik. Iß—17 Aus Oper und Konzert lßk: Bunte Musik am Nachmittag. J8—[330 DrA Jugendchöre singen. 18.30-19 Der ted 19.15—19.30 Frontberichte. 20.15-212 tat Sinfonie Nr. 7 in E-Dur, es spielt in Orchester unter,Leitung von Georg Js- jis 22.00 Militärmusik und Lieder der ba Deutschlandsender: 17,15—1830 Schal rertmusik. 20.15—22 „Von allen Seiden- ille Sender“, zweite Folge der grotaic lenden Sendereihe.

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te Führers schon heute aus der histo- Perspektive zu sehen'und zu wür- Den Grund für diese geschichtsver-' ae Art der Betrachtung nennt „Nein- |fjsag" mit der Feststellung: „Der Name Hitler ist mit dem Begriff des 20. iderts derart verschmolzen, daß man iägewaltigen zwischensiflaj,licl)«n,.,und.

Krisen erzitternde heutige Europa Heine Persönlichkeit gar nicht ver- a könnte."

SskiNarod" in Agram schreibt: „Ohne Mikalismus eines Robespierre oder Hohne das Imperatorentum eines Na- BR, äas sich dem Volke entfernte, hat führer die Grundlagen des National­ismus ganz natürlich upd allen Men- ta verständlich'geschaffen. Das, was er ‘Volke fordert, ist das gleiche,, was das s ton t Staat und seiner Führung er­st 1 Darin liegt das Geheimnis seiner FMren Kraft. Indem ei: zum Kampf Europäer für Europa schritt, bewies der ® ®it der Intuition eines vorausschau-

* Staatsmannes sein Verständnis für europäische Volk.“

ter den außergewöhnlichen Schick­te die Bewunderung der Geschichte Wifen“, schreibt der „Matin" in Paris, e>kaiim eines, das außergewöhnlicher das Adolf Hitlers. Er ist nicht nur Führer des deutschen Volkes, sondern Gründer des Nationalsozialismus, «Auswirkungen auf die gesamte Welt, 'politisches, soziales und mensch- ^ Leben ebenso groß sind wie einst die c * er f ranz <>sischea Revolution

. 9 S dieser Stimmen, die den Fiih- #»/ ei ü em Geburtstag als den Träger des ® c ^i cIcsa I s darstellen, ließe J l6 “*9 vermehren. Uebereinstimmend (ij a s der einzige Mann dargestellt, davor zu bewahren vermag, eine j.’ I Manische Ausbeutungskolonie 1 ." 2 ' vc des bolschewistisches Katyn

• «QHiaftem Ausmaß zu werden. 1 iirj le * des Führers kennzeichnen die ■;p „ „ ■ r 'eden Europas und 1 den. Schütz v , tausendjährigen Kultur: „im

neu» 0 t»- er sein yolit zu Wachstum ■;j, j 1 „ üf e führen. Ein gerechter das 7 ‘ i r e ^9 ene Sieg bestimmt, ist tküoiiv r- ' , K - ann es ein erhebenderes i ai| e J? r e!n en Staatsführer 'geben, als .iM;, ! ne Kräfte in den Dienst unserer : ajj Kulturschöpfungen zu stel- hi 1 illne r> die Mächte der Bar- !• j 0 |„ 1 'aften?“, so fragt eine Zeitung, vit da r en p] 1 .!'^ ähnlichen Formulierungen ’sss j n • tuckwunsch der europäischen s aiornali ner r ’i c Khaltlosen Anerkennung jSnien | en f ersön hchkeit des Führers '"ttohu'nn^ • S ^ er "Ki erl °ld der Wieder- olf ■ emes freien und starken

gefeiert wird.

dnb. München, 20. April. Am Vor­abend des Geburtstages des Führers fand die Vereidigung der Politischen Leiter in Mün­chen statt, die zu einer gewaltigen Glau­bens- und Treuekundgebung zum Führer wurde.

Gauleiter Giesler, bezeiclinete den Eid, den die Politischen Leiter jetzt ablegen, als ein unbedingtes Glaubens- und Treuebe­kenntnis zum Führen „Bedenkt immer," sagte er, „daß der Nationalsozialismus von euch, meine Kameraden, vorgelebt werden muß. Jeder Politische Leiter muß ein Stück des Volkes sein und durch sein Beispiel“ wirken. Mehr denn je sind gerade heute Worte ohne Wert, wenn das Beispiel fehlt.“

Darauf würdigte Reichsorganisationsleiter Dr. Ley Werk und Persönlichkeit Adolf Hit­lers. „Ihr, meine Parteigenossen", so führte er u. a. aus, „seid hier zusanimengekommen, um den Eid auf den Führer abzulegen, ihr gelob,t damit einem Manne Treue und Ge­horsam, der alles das in sich verkörpert, an das wir Deutschen glauben. Adolf Hitler ist Deutschland.und Deutschland ist Adolf Hit­ler. Unser Glaube ist kein Geister- lind Ge- spensterglaube, kein mystisches Halbdunkel um ein totes Dogma. Unser Gehorsam ist kein Kadavergehorsam und unsere Treue keine hündische Treue eines Sklaven. Unser Glaube ist ein lebendiger Glaube an einen Mann, der.unter uns lebt und handelt. Un­sere Treue ist eine freiwillige Mannestreue, und tfnser Gehorsam ist unsere Ehre, ohne die wir nicht leben köiinten.

Wenn man den einfachen Volksgenossen 1 fragt, weshalb er Adolf Hitler liebt, so wird er darauf nur eine Antwort geben: Weil er sich ihm vertraut und ihm verbunden fühlt. Alles, was wir Nationalsozialisten und dar­über hinaus wir Deutschen sind, verdanken wir Adolf Hitler und seiner nationalsozia­listischen Idee.

Wir glauben an die Gemeinschaft unseres Blutes imd sehen die Nation nicht als einen schematischen Begriff von Gesetzen und Verordnungen, geographischen Grenzpfäh* len und zufälligen Sprachgleichheiten. Das ist deutsch, was unseres Blutes ist und zu unserer Rasse gehört Wir glauben an den ewigen Kampf, den Vater aller. Dinge, wir bejahen dein Kampf, und wir leben in ihm. Wir wollen kein, bequemes I.ehen, sondern wollen ein Leben des Fortschritts und der Entwicklung.

Adolf Hitler, unser Führer, strafte alle jene Lügen, die geglaubt hatten, daß er nur der Trommler und bestenfalls der Platzhal­ter für abgetakelte Monarchen sei. Adolf Hitler ging als Revolutionär seinen völlig neuen und eigenen Weg. Er brachte es mit seiner Partei-fertig, , in kaum elf Jahren Deutschland umzuwarideln.

Jedoch das Größte an diesem einmalig Großen der Geschichte ist sein unveränder­tes Menschentum, seine Kameradschaft und seine unwandelbare Treue zu seinen Mit­kämpfern. Er ist unser aller Kamerad ge-

Oie Jugend gratulierte zuerst

Croßdeutsche Rundfunksendung in der Nacht zum 20. April

dnb. Berlin, 20. April. Ein Geburtstags­geschenk besonderer Art hat die deutsche Jugend dem Führer dargebracht. Als erste Gratulanten haben die Jungen und Mädel von der Waterkant und vom Alpenland, von West und Ost in einer Rundfunksen­dung „Größdeütschlamls JVigend grüßt den Führer” dem Führer ihre Glückwünsche ausgesprochen.

Als erster meldete sich aus der engsten Heimat des Führers ein Junge aus Brau­nau und erinnerte das „Geburtstagskind" an den Tag, wo er ihm einst als kleiner „Braunauer Bua" einen Blumenstrauß über­reichen durfte. Dann kündete ein Mädel von der schönen deutschen Heimat im Frühling. Darauf erzählte ein Mädel aus dem Westen, wie schwer es dort die sangesfreudige Ju­gend hat,, ihre Lieder erschallen zu iassen, wie sie aber auf selbstgezimmertem Podium unter lecken Dächern, durch die Schnee und Wasser gerieselt sind, die schönen Ge­sänge ihrer Heimat und die unsterblichen deutschen Lieder allen Gewalten zum Trotz gesungen hat.

Ein Junge von der Waterkant be­richtete von dem Erlebnis, wie er und-seine Kameraden zum ersteumal ein Unterseeboot mit den Siegeswimpeln am Mast eiiilaufen sahen am Kai ihrer Heimatstadt, und wie der sehnlichste Wunsch in ihnen aufge- flammt sei, es dereinst den Männern gleich­zutun, die als Sieger heimgekehrt waren. Ein Berliner Junge erinnerte den Führer daran, wie die Jugend der Reichsliaupt- sladt ihm einst ein Geburtstagsständchen vor der Reichskanzlei bringen durfte. Und

am Ende der langen Reihe der Gratulan­ten meldete sich einer aus Bayreuth, der die Grüße der Stadt Richard Wagners, dessen Werk dem Führer so nahe steht, überbrachte.

Zwischen diesen Glückwünschen standen gleichsam als Gesclfehk 'der Jugend"'ffire Lieder, gesungen von den besten Jugend­chören des Großdeutschen Reiches, von dem Dresdner Kreuzchor, der Gebietssingschar Kärnten, den Rundfunkspielscharen Wien und Königsberg, dem Thomaner-Chor Leip­zig, dem Bielefelder Kinderchor, dem Musi­schen Gymnasium in Frankfurt 1 am Main, dem Carl-Löwe-Chor in Stettin, dem Mozart- Chor der Berliner Hitler-Jugend, den Wie­ner Sängerknaben, den Rundfunkspielscha­ren München und Berlin, den Regenburger Domspatzen und den Spieleinheiten der Hitler-Jugend Dresden.

Im Augenblick, als die Glocke Mitternacht schlug, sprach Reichsjugendführer A x - mann den Geburtstagsgruß der deutschen Jugend. Aus dem reinen Herzen der Jugend komme der erste Glückwunsch. Wohl wisse sie noch picht das Werk des Führers in vollem Umfange zu würdigen, aber sie ahne es mit ihrem wachen Instinkt. Sie fühle es, daß Leben und Werk des Führers ihrer heilen und lichtvollen Zukunft gehört. Darum gelobe Großdeutschlands Jugend. Pinaus- iüschliche Dankbarkeit.

Glockengeläut schloß sich an dig Worte des Reichsjugendfiihrers an und läutet den 20. Apri! ein, an dem sich zum 55. Male der Tag jahrte, da der Führer in Braunau am Inn das Licht der Well erblickte. *

Sowjets zwischen Karpaten und Dnjestr geworfen

56 Feindilugzeuge auf der Krim vernichtet — 31 Terrorflugzeuge abgeschossen — Angriff auf London

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„Er ist unser Weg-

: : 4am e p_, 0 9 en ihm!” Das ist die ge- " e a n j,^ erun 5J der europäsichen Welt, 1:3 Gel”K Sem G e burtstage dem Führer- l0l)m s entgegenbringt, und

mit

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 20. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Nordöstlich Sewastopol wurden er­neute Angriffe der Bolschewisten unter Ab­schuß einer größeren Anzahl von Panzern abgewiesen. 36 feindliche Flugzeuge wurden in Luftkämpfen, 20 weitere ain Boden ver­nichtet. Dabei zeichnete sich Oberleutnant Smola, Staffelführer in einem Schlacht­fliegergeschwader, besonders aus. In den harten Abwehrkämpfen der letzten Tage hat sich eine Kampfgruppe der 73. Iniantane- Division unter Führung von Oberst D o r e n- b e c k mit einer unterstellten Sturnigeschutz- batterie hervorragend geschlagen.

Am unteren Dnjestr errangen unsere Trup­pen beiderseits Ti g hi na gegen die iml mehreren Divisionen angreifenden Sowjets in schweren Kämpfen einen vollen Ab weh r- eifolq. Zwischen den Karpaten und dem oberen Dnjestr wurden im Zusammenwirken

mit Schlachtfliegergeschwadern die sich zah

wehrenden Bolschewisten weiter zurücnge- worfen. Feindliche Gegenangriffe blieben Im Kampfraum südwestlich brachen starke sowjetisene

feindlicher Vorstoß nordwestlich L i 11 o r i a im zusammengefaßten Abwehrfeuer zusam­men. An der Südfront verlief der Tag ohne besondere Ereignisse.

Nordamerikanische Flugzeuge versenkten am 19. April vor der südfranzösischen ICüsle das schwedische Rote-Kreuz-Scliiff „Embla“.

Feindliche Bomber griffen am Vormittag des 19. April mehrere Orte in West- und Mitteldeutschland an. Besonders in den Städten Kassel und Paderborn ent­standen Schäden lind Verluste unter der Bevölkerung. 31 feindliche Flugzeuge, iu Her

Mehrzahl viermotorige Bomber, wurden ver­nichtet.

In der letzten Nacht griffen schnelle deut­sche . Kampfflugzeuge Ziele im Raum von London an.

Das Eichenlaub verliehen

dnb. Führerhauptquartier, 20. April. Der Führer verlieh am 13. April das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eiser­nen Kreuzes an Major Rudolf G e i s 1 e r , Kommandeur eines Pionier-Bataillons, als 455. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

lS is ?e Flak schoß auch zehn 018 Transportflugzeuge ab

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Im rückwärtigen Gebiet des mittleren Frontabschnitts wurden mehrere men gegen sowjetische Banden mit großem . April. Aus einer neuen Erfolg durchgelührt Die ver-

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Südwestlich N a r w a drangen unsere Truppen in die stark ausgeballten feindlichen Stellungen ein und (ffewannen in sdiwiengem Sumnfaalände gegen erbitterten feindlichen Widerstand Boden. Die Sowjet? hatten ho e

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Beförderungen im Heer

dnb. FUhrerhaiiptquartier, 20. April. Der Führer hat mit Wirkung vom 1. März 1944 befördert: Den Generalobersten Model,

Oberbefehlshaber einer Heeresgruppe, zum Generalfeldmarschall: den General der Ge- birgstruppen Schörner, Oberbefehls­haber einer Heeresgruppe, zum General­oberst.

Mit Wirkung vom 20. April 1944: Den General der Panzertruppen Harpe, Ober­befehlshaber einer Armee, zum General­oberst; den General der Panzertruppen Hube zum Generaloberst; den General der Infanterie Rendulic zum Generaloberst'.

Beförderungen im RAD.

dnb. Berlin, 20. April. Der Führer hat mit dem 20. April 1944 befördert: Zu Oberst­arbeitsführern die Oberarbeitsführer Ger­hard Weiskamp, Leopold Frey, Erich Sieg-' mund, Otto Kind, Walter Osthoff, Johann Hardenbicker, Hans Laas, Dr. Hans Heusei.

Alfred Geyer, Hellmut Kohlschmidt, Franz I tehrer an der Meisterschule des deutschen fterger, Herbert Busse, Hermann Stalter, J Handwerks ^-Hauptsturmfjührcr Gottfried

Gödel; zum Arbeitsarzt den Arbeilsfeidarzt Dr. Josef Bloch.

Professoren-Titel verliehen

dnb. Führerhauptquartier, 20. April. Der Führer hat folgenden Männern der Wissen­schaft und Technik, die sich um die Lösung von Kriegsaufgaben besonders verdient ge­macht haben, den Titel Professor verliehen: Dem Oberstarzt z. V. und Landesführer der DRK.-Landesstelle III Dr. med. Friedrich Wilhelm Brekenfeld in Berlin; dem Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten Dr. med. Florian Werr in Berlin-Lichterfelde; dem städtischen Medizinalrat Dr. med. Paul Schneider in Darmstadt; dem Abteiiungs- direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Eisenforschung Dr. Ing. Peter Bardenheuer; dem Abteilungsvorsteher des Kaiser-Wil- helm-Instituts für Eisenforschung Dr. phil. Willy Oelsen; dem wissenschaftlichen Mit­glied am Forschungsinstitut für Chemothera­pie Dr. phil. nat. Karl Burschkies; dejn Fach-

Einzelpreis 15 Rpf.

Das Wehrschießen der SA. begann

blieben, und dessen bin ich gewiß, wenn ihm das Schicksal die ganze Welt zu Fußen legte, würde er unser Kamerad bleiben.

Meine Parteigenossen, ich richte an euch den Appell: Werdet niemals schwaeji im Glauben, komme, was da mag. Arbeitet und laßt nicht nach, für die Partei zu werben und Vorbild des Fleißes und des Einsatzes zu sein. Unser Sieg ist nur eine Frage des Willens, denn wir besitzen alle Voraus­setzungen und a 11 e C ha ncenzu einem totalen und vollkommenenSiege über unsere Feinde."

Jrih’r deutsche mtmnhche Volksgenosse i.the.r 16 Jttlire kunn sich am 11 ehrschießen betei­ligen. — ln der Reichshuiiplsladt hüllen auf Straßen und Vliitzen überall Männer der SA provisorische Schießsliinde errichtet, auf lenen lebhafter Betrieb herrschte.

Scherl-Bilderdienst-Autoflex

Jü l itet , Htthi Diktatot

Dr.

Von

Hans Karl Leistritz

/er.

Es ist mit der innenpolitischen Verfassung eines Volkes wie mit dem Plan, nach dem ein Haus gebaut ist. Es ist nicht nur wich­tig, ob wir uns im Inneren wohl fühlen, sondern ebenso, ob das Haus gegenüber allem, was von außen kommt, standhält. Eine schlechte innenpolitische Verfassung zieht nicht hur innenpolitische Unzufrieden­heit, sondern ebenso außenpolitische Schwäche nach sich.

Die innere Stärke des nationalsozialisti­schen Reiches liegt in der Verwirklichung des Gedankens der Volksgemeinschaft und des^Fiihrerprinzips. Beide bilden eine innere Einheit. Zur Volksgemeinschaft gehört das Bekenntnis zu einem Führer, denn ein Volk, das mehreren Führern folgen würde, wäre uneins und zerspalten. Zum Führer­prinzip gehört die Volksgemeinschaft, denn ein uneiniges Volk ist führerloses Volk.

Das Bekenntnis des deutschen Volkes zum Führerprinzip war der Abschluß eines lan­gen geschichtlichen Irrweges. Es enthält die bewußte Abkehr von den innenpolitischen Formen der Tradition, die sch darstellt in den Systemen der Monarchie und der par­lamentarischen Demokratie.

Das System der Monarchie besitzt in der Welt keine Fürsprecher mehr. Die Ge­schichte der Dynastien ist, bei den einzelnen Völkern nach und nach ansteigend bis zur Unträgl'ichkeit, belastet durch ein immer, offeneres Auseinanderfallen der dynasti­schen und der völkischen Interessen.

Das System der parlamentarischen De­mokratie hat — im Gegensatz zu den Dyna­stien, um die es still und stiller wurde — auf seiner Seite die Schreier der Welt. Und doch nur, um den sanften Tod, den es im Zuge dieses zweiten Weltkrieges und seiner Vorbereitungsphase erlitt, zu ver­schleiern. Aus der englischen und Us-ameri- kanischen Demokratie wurde die Dikta­tur der Plutokratie. Aus dem politi­schen System des Marxismus, aus dem Sowjetstaat, der vorgab, den.' werktätigen Massen die Herrschaft und Selbstbestim­mung zu geben, wurde die Herrschaft eines Mannes — die Diktatur Stalins auf dem Hintergründe ■ einer jüdisch-bolschewisti­schen Minderheit der Kommissare.

Vor der brutalen Wirklichkeit der jü­disch-kapitalistischen und jüdisch-bolsche­wistischen Ausbeutung der Völker steht die Kulisse einer nun patriotisch bemalten „Sowjetunion" und der anglo-amerikani- schen Parlamente, in denen das Maß des Redendürfens nur_ mit einem Faktor meßbar ist: der gleichzeitigen politischen Ohnmacht und Bedeutungslosigkeit. Was die liberale Theorie ihnen einst zuschrieb: die Garantie­funktion gegenüber jeder Form von Dikta­tur, haben sie längst verloren, mehr als das: sie wurden selbst zu einem Bestand­teil der Diktaturen, die sich ihrer bedienen, um der Welt die Maske der Harmlosigkeit und Volksverbundenheit Vorhalten zu können. !

Es gibt nur eine moderne Form der politischen Weltordnung, die dem Verfall an die Diktatur nicht erlegen ist: die führor- schaftliche Verfassung des Reiches. 1 Im Bewußtsein jedes Nationalsoziaiisteii lebt die Erkenntnis, daß zwischen Fiihrertum und Diktatur ein Abgrund liegt. Führertum, das zur Diktatur wird, gibt sich selbst auf als Führertum 1 , — Diktatur, die sich als Führertum 'ausgibt, vollzieht gegenüber der Welt ebenso wie gegenüber den Menschen der eigenen Ordnung einen politischen Betrug.

Führung unterscheidet sich von Diktator ebenso wie von allen anderen Formen der Herrschaft insbesondere dadurch, daß ein unmittelbares Treueverhältnis mit jedem Gefolgsmann besteht. Dieses Treue- verhällnis enthält das Bewußtsein einer per­sönlichen Beziehung der Gefolgschaft zum Führer. Darin liegt die 'Erklärung für die

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