Ausgabe 
(18.4.1944) 107
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ie Tageszeitung 3k der Naiionalsozic

gcrmeintera der Freien Hansestadt Bremen Amtlichiia VerlriinriuncraMrrt» Ho. Roich.at.

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Bremen: Geeren 8 8. Ruf 2 18 31: Nachtrut und eonntaga 2 47 65: ObernstraBe 88, Ruf 2 19 31! Syke: Mühlendamm 2; Bi.-Bemellngeo: Bahn- holstrafle 8. Ecke PostslraBe. Rul 4 34 58: Br.- Vegesack: Rohrstr. 24. Ruf 4 0. 8; Br Blumen- tkill, Kapt.-Oallmann-Str. 41/43. Rul 88 B. 89

£i}s ijrieiamiliche Tageszeitung

«mitbla« des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

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der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstaiihalters in Oldenburg und Bremen

107 • 14. Jahrgang

Dienstag, den 18. April 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Drastische „Aufklärung" der Neutralen

g/o-omer/feon/scfie Pläne zur Knebelung des Neutralitätsbegriffes — Weg des geringsten Widerstandes

n t S s n e n m Ringen «elinnerem Vm

,nd N öt e derih^ K ' Da "' sf <ir di.r S , en s P k r «h derKrS? 14 “'«''.'.?

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erwachsenden fe“' 6 " 01 Ä&Wärang’ vergewaltigten Neutralität*- -rnisse. Er hk ,f/ astun 9en w :P foiäne über die Art veröäent- og für

..njbericht unserer Berliner Schriftleitung Berlin, 17- April. Die Westmächte h e jner Woche publizistischer Vor- ,iW 8 en, die der Ausdeutung des in der

üs diente, Pläne über die Art veröäent kM. in der sie nach einem Ausdruck des ' linier „Observer" die Neutralen „nieder­en 1 wollen. Die bisher veröffenllich- ünklionen richten sich in erster Linie ,j jiie, Spanien, Portugal und Schweden Jie Türkei.

e i n er Washingtoner „United-Press"- jjjr soll der Schiffsverkehr nach Eire ■l-li eingeschränkt werden, während 'nltverkehr zwischen der englischen In- ®d Dublin am Sonnabend bereits ein- •<i:! worden ist. Die Abteilung für AuSr ", <n . . r Staatsde

nicht enttäuschen*!^* ^ Vil

eutschland geben ‘ .in! ,°, Ml» der britischen Regierung haben .dar- teimaf, um die es’sirh i s f"" 11 fünanseine Oelsperre und die. Einstei i kämpfen und zu strel !„ ««»Weizen- und Maschinenlieferungen unsere siegreichen tldÄ riEire befürwortet. Für Portugal und Spa- >n den Fronten, dann ‘UAPflai. ..J.

Dicht hoch deutschen ' tun. u u „

die dlesi itJL'jjjni un( j die entsprechende Dienst-

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'ollen die Führer s'eif Ut(1 vft-jwirtschaft im Washingtone

_,„J nach der gleichen Quelle, die von ameraden in Feldara»rI“ n,i,S i -New York Herald Tribüne" zitiert wird, meistern. Und wir werden «2“ r ' ills eine 0el ' Und M aschinensperre in

n jeder Stundet rsturmbannführer

Hoftmann

Kreise in nlington wollen wissen, daß ein Teil früher üblichen . anglo-amerikanischen

und gelobte, daß die BrefflnSAll 1 ” 9 u ä „ n f 6 b 1! ebS 9 # Sper ?

bin in dem Geiste und in de» sP“ Maß " Plne Export '

• der Kreisleiter in seiner

arbeiten und marschieren werde ,, , , , . , ,

den neutralen Staaten wird das Volker- csridrige dieser Antineutralitäts-Kam a durchaus erkannt. Der türkische haft erschütternd, doch dalei tba» i*l!tiut hat während des Wochenendes

für Textilien, Wolle, Chemikalien, ! ehmente usw. ergänzt werden.

Das grofce Eis

it wie fesselnd war dieser KulturQi ntag auf Veranlassung der Vc im Kaiser-Theater aufgeführt wird« votf der Expedition Alfred Wegnn . Nach interessanten Ausführung» ungen • der Witterungsverhältnis« itstehung folgen wir'der Expedition d. Erleben den Aufstieg mit welchen Mühen und Gefahr«, zu ringen haben. Bei 60 Grad töte türmen- und in der Polarnacht gelw teteorologischen Forschungen und en* nach und bringen wichtige Aufstt- ebnisse, zum Wöhle der ganzen. Me: (

CDiUbbCi ZUIll Vf UU1“ UCl IJQIUM : - ,. T • dd • A 7 *"*

ück. Sie kehren heim, zurück aber h’ : H ;-^mn m Ankara.

am- ewigen Eis begraben, der Leitw 1

oii Prof.- Alfred Wegen«. In Hrfiü: Ke der übrigen von der anglo-amerika

Wortes „lieber alles steht die I

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mgssdiieften der Rak-ArtHlefi 1

ag, 18. April, von 12.30 bis IM ’em durch f<

Seehausen — Hasenbüren ^

lemoor — Dwoberg — dd

s owievon.l4 1 .i S 1 SJ 0 Ote*

Punkte begrenzten Raume. V t ^ rafle - Wummensiede - « M z-Scharmbeck

_ Schosi«! u

_ Tarmstedt — W istedt ,

Pfeidberg — Borgfeld -

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?nj ein Uebungsschießen der

Unter dem Hoheilsadler

Ortsgruppe Stein*«-

Dienstag-

P- Ortsgruppe ----- rechabend im SA. .. r —a»--

ier alle Politischen Leder [er und Mitarbeiterrnnen

20.30 Uhr

bis Mii;

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herrlichsten Siege rick abgerungen.

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trengung, neue Schule^ zu finden, aber 9 ihrer» . wurde nachla^g „

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und für die nächsten Tage eine offi- Note in Aussicht gestellt. Die Presse wertet eine Erklärung des tür- Außenministers, daß die .Türkei ihre Politik beibehalten werde, als end für die türkische Haltung, blkerrechtlich garantierte Handelslei­ter Neutralen erdrosseln zu wollen, «lesen Staaten das Leben' 2u "ver- id sie in einen schlimmeren Zu- ds den der Sklaverei zu versetzen, die sonst als anglophil bekannte

äliche Formulierungen findet die

* Erpressung berührten neutralen

den Tod. Zurück blieb' d“ ®*?.: hiai, die stärkste Besorgnis äußern, vor wüste, lebendig aber 3 aber bereits die Frage stellen, was

pbalen Staaten im Falle eines alliier­tes zu erwarten haben, nachdem be- ' Jht die Hauptalliierten sich scho- lr iu. « p .„, -- .. . ’; ,s zu einer Gewaltpolitik bekannt ha­

dern durch folgende Punkte - ..» völlig der bisherigen Anschauung aßhausen — Hasenbüren - ,pricht, daß nach dem Kriege eine

■ der Gerechtigkeit und der Vertrags- e aufgebaut werden müsse.

IWnwärtige Kampagne der West- " Jf;, e J°rdert nicht nur einen einseitigen “‘fsnrurh der neutralen Staaten, son- udet zug| e j c h einen unerhörten Ein- - » die Hoheitsrechte der Neutralen.

dlkerrecht kennt keine ‘ ' c »a f i s n e u t r a 1 i t ä t, und ge- le Vereinigten Staaten verteidigen ^einseitige Unterstützungspolitik vor "Sentlichen Kriegseintritt stets mit ln «eis auf den von allen zivilisierten anerkannten Grundsatz, daß die i.,,« 'aalen mit beiden Kriegsparteien iliJi'iili . en (,ilr * en und der uneinge- .j .,ii "htschaftsverkehr mit der Welt

S a * S ^ erletzung der Neutralität Hi» 8 ? Werden dürfe. Die Daumenschrau- hglanri und Amerika deshalb den '■i inV* ZU ' e ® en 9 ew ' 11[ sind, entlarven i.j, f nj' cb öen unerhörten Gegensatz " en agitatorischen Versicherungen ;i,k' et * en «her Freiheit und Unab- ' der Neutralen und die praktische ’ " J äerarliger Begriffe.

r»,,,?l^ an ö , und die Vereinigten Staa- "ärjti diesen Vorgang als Beweis zu bezeichnen, so stößt gerade '■i"en^n S ^ erfa hren auf den hart- ' Vld erstand der Neutralen, die '"■fzoi? tineutr alitäts-Kampagne ein t„j en der Westmächte sehen. s . n d° n und Washington tatsäch- von ihrer Macht überzeugt , Sle .. sic h den Anschein geben ' An.,. '^ÖLden sie nicht den Umweg : „ ‘ u ? e ? gegen die Linien des ctnv ächsten Widerstandes ge-

,i^-J.'.Hkermtnis der Psychologie Völker hat die Anglo-Ameri­

kaner selbst in der jüngsten Vergangenheit zu Spekulationen verführt, die sich in ihrer Auswirkung als Querschläger erwiesen ha­ben. Es sei nur an das ehrlose Ansinnen er­innert, mit dem sie Finnland und Rumänien zu beeinflußen versucht haben. Die Liqui­dation des Neutralitätsbegriffes an sich, die London und Washington heute vornehmen möchten, hat eine ähnliche Wirkung. Sie müsse in viel stärkerem Maße aufklärend wirken, als es die stärksten Argumente von deutscher Seite tun könnten.

Der „New York Daily Mirror" erinnert an das Huli-Wort, daß die Atlantik-Charta kein Gesetzeswerk sei, aus dem detaillierte Ant> Worten auf jede Frage entnommen werden könnten", und bezeichnet dieses Wort als ein handfestes Argument, 'das Stalin jeder­zeit benutzen könne für den Fall, daß Eng­land und Amerika es einmal wagen' sollten, ihm die fortgesetzte Vergewaltigung der At­lantik-Charta vorzuwerfen. Das amerika­nische Blatt will damit sagen, daß die West­

mächte sich bemühen, die ihnen lästig fal­lenden Fesseln der Garantie für kleine Na­tionen und neutrale Staaten abzustreifen. Es ist kein Geheimnis, daß weite Kreise der Neutralen trotz aller Verletzungen der Grundsätze der Atlantik-Charta durch die Alliierten immer noch bereit waren, Eng­land und die Vereinigten Staaten als Ver­fechter derartiger Ideen anzusehen.

Wenn jetzt die Antineutralitäts-Kampagne ins Rollen kommt, so werden gerade diese, oftmals der Wirtschaft stark verhafteten Kreise eine sehr drastische Aufklärung er­fahren. Denn es ist ganz klar, daß ange­sichts des hohen Anteils Deutschlands an der Ein- nnd Ausfuhr der neutralen euro­päischen Länder der Abbruch der Wirt­schaftsbeziehungen zu schweren wirtschaft­lichen Folgen in den betreffenden Ländern selbst führen müßte. Deutschland hat in seinen Wirtschaftsbeziehungen zu den neu­tralen Ländern stets durch Innehaltung des

Gleichberechtigungsgrundsatzes einen für beide Seiten vorteilhaften Warenverkehr er­möglicht und trotz seiner Kriegsanstrengun­gen die neutralen Länder Europas mit lebenswichtigen Gütern, sowohl Rohstoffen als auch Industrieerzeugnissen, beliefert und es vermieden, den Neutralen eine völker­rechtsmäßig nicht vertretbare Zumutung zu stellen.

Stettinius erneut bei Churchill

Drahtbericht unseres Vertreters

hw. Stockholm, 17. April. Stettinius und der USA.-Botschafter in London, Winant, hatten über das Wochenende neue Ver­handlungen mit Churchill und Erlen über die Fortsetzung der Erpressungsoffensive gegen die Neutralen. Aus Washington wird „Stockholms Tidningen" gemeldet, daß Eng­land und die USA. einig seien über die Anwendung verschärfter Blockade gegen Europa.

Teile der heldenhaften Tarnopol-Besaftung befreit

Bolschewisten östlich Sianislau zurückgeworfen — Feindlicher Inselstüfypunkt Lissa bombardiert

dnb. Führerhauptquartier, 17. April. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Im Kampfraum von Sewastopol bra­chen feindliche Angriffe vor unseren neuen Stellungen zusammen.

Am unteren Dnjestr scheiterten erneute Versuche der Bolschewisten, ihre Brücken­köpfe zu erweitern und an weiteren Stellen auf dem Westufer des Flusses Fuß zu lassen. Nördlich und nordwestlich Jassy wurden starke von Panzern unterstützte feindliche Angriffe abgeschlagen.

Im Raum Delatyn-Stanislau stehen ungarische Verbände im Kampf mit bolsche­wistischen Kräften. Deutsche Truppen war­fen östlich Stanislau die sich hartnäckig wehrenden Sowjets südlich des Dnjestr wei­ter zurück. Feindliches Gegenangriffe wur­den abgeschlagen. Am Strypa-Abschnitt be­seitigten Verbände des Heeres und der Waffen-H einen feindlichen Brückenkopf und wehrten Angriffe der Bolschewisten ab.

Bei T a r n o p o I brachen unsere Truppen in harten Kämpfen von Westen her bis in die feindlichen Artilleriestellungen ein und nahmen bereits einen Teil der befehlsgemäß nach Westen ausgebrochenen tapferen Be­satzung der Stadt auf. Weitere Teile stehen noch in schwerem Ringen gegen feindliche Uebermacht. In diesen Kämpfen wurden 19 feindliche Panzer und 31 Geschütze ver­nichtet.

In der letzten Nacht griffen starke deutsche Kampfflugzeugverbände Eisenbahnziele in der Nordukraine an.

Südwestlich K ow e 1 wurden die Bolsche­wisten trotz schwieriger Geländeverhältnisse weiter zurückgeworfen. Südlich der Bere- sina, östlich O s t r o w und südlich P 1 e s - kau brächen örtliche Angriffe des Feindes zusammen.

Im Landekopf von N e 11 u n o wurden ört­liche feindliche Angriffe abgewiesen. Von der Südfront wird nur Späh- und Stoßtrupp-

Gauleiter Adolf Wagner gestorben

Einer der ältesten Mitkämpfer desFührärs einem schweren Leiden erlegen

Eigener Bericht

BZ. München, 17. April. Der erste Gauleiter des Gaues MUnchen-Oberbayern, Adolf Wagner, ist nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 53 Jahren gestor­ben. Der aufopferungsfreudige Einsatz die­ses alten Kämpfers der Bewegung hat seine Kräfte vorzeitig verbraucht. Am 14. Juni 1942 erlitt Gauleiter Adolf Wagner einen schweren Schlaganfall mit halbseitiger Lähmung, von der er sich in der Folgezeit soweit erholte, daß er wieder eine gewisse Gehfähigkeit erlangte. Nach einer vor kur­zem überstandenen Grippe mit Lungen- und Rippenfellentzündung trat nunmehr eine Störung der Kreislaufbahn ein, die seinen Tod zur Folge hatte.

Der Bergmannssohn aus Lothringen, der zu Algringen geboren wurde, stand von 1914 bis 1918 an der Front, zuletzt als Leutnant der Reserve und Kompanieführer. Einmal wurde er gasvergiftet, dann leicht und spä­ter schwer verwundet. Neben dem Eisernen Kreuz beider Klassen trug er den Hohen- zollern-Hausorden mit Krone und Schwer­tern, das „Ritterkreuz" des Frontoffiziers von einst.

Der aus Lothringen Ausgewiesene suchte in Bayern eine neue Heimat und trat 1923 in die Reihen der jungen NSDAP ein. Vom April 1924 ab war er Abgeordneter des bayerischen Landtages, während gleichzeitig seine ganze Schaffenskraft dem Werk ge­hörte die Partei mitaufzubauen und zu einem schlagkräftigen Instrument in der Hand des Führers zu machen. 1929 wurde Adolf Wag- ner Gauleiter des Gaues Oberpfalz und er­hielt ab 1. November 1929 auch noch die Führung des neugegründeten Gaues GroS- München. Nach der Zusammenlegung der Gaue München-Oberbayern wurde er am 11. November 1930 zum Gaulmter des Tra­ditionsgaues München Oberbayem ernannt. In dieser Stellung befand er sich bis zuletzt, wenngleich ihn seia Gesundheitszustand in

10000 Juden als Sowjethelden

n qlichkeit an ihr großes Sowjetvaterland" von Stalin belohnt

K 17,

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- v , April- Wie aus Moskau -' sln d 10 000 Juden, die in der :l 4 s Offiziere und Generale ge- »"•ai , ßhänglichkeit an ihr gro- :»V an d” bewiesen haben, zu ' aii e i'''Tetunion” ernannt worden. Gen , on 10 000 jüdische Offi- ” zu sogenannten „Hel- -rt!, 11 'i,’ on ernannt werden, so _, J , as deutlicher als alles andere ■ ■--j, , ' e ' v i st '-che Führunqsschicht im Aufträge des Welt- - ,7'," lsr ^-bolschewistische Welt- ’und Versklavung ‘ *tt hü*' nPI ' durchführen soll. So ule:,er kurzen Nachricht alle

Tarnungs- und Bluffmethoden, die Bolsche­wisten ‘zur Verdummung und Verblendung der Völker in die Welt posaunten, mit einem Schlage ins richtige Lieh, geruckt Mit der Sowjetarmee marschiert also das Weltjudentum geraden Schrittes auf das oben gekennzeichnete Ziel zu und v ®, r . s ’“p*L nun, die erste große Festung auf diesem Wege, Europa, zu unterjochen.

Das stetiqe Näherrücken an den Wall die ser Festunq, die von der deutschen Wehr­macht und ihren Verbündeten zah ^^g 1 wird dürfte für alle, die vor der drohenden Flut'der Versklavung und Zerstotungaus dem Osten noch die Augen verschließen, eine eindringliche Warnung sein.

der letzten Zeit zur Zurückhaltung gezwun­gen hatte.

Am 1. November 1936 wurde Gauleiter Wagner zum Gruppenführer der SA.ernannt und am 9. November 1937 zum Obergrup­penführer der SA. befördert. Seit dem 2. April 1935 war er außerdem Ehrenfübrer des Reichsarbeitsdienstes. Die Haupisladt der Bewegung verlieh ihm zu seinem 50. Ge­burtstag am 1. Oktober 1940 das Ehren­bürgerrecht. Gauleiter Wagner war Mit­glied des Reichstages, Träger des Blutor­dens, des Goldenen Ehrenzeichens und der Dienstauszeichnung der NSDAP, in Gold.

Neben seiner Aufgabe als Gauleiter hat Adolf Wagner seit der Bildung der neuen bayerischen Regierung im Jahre 1939 das bayerische Innenministerium und seit 1936 auch das Ministerium für Unterricht und Kultus in. München geleitet, wie er über­haupt ein besonderer Förderer der Künste gewesen ist.- Im besonderen Auftrag des Führers war er der Betreuer der Kunst in der Hauptstadt der Bewegung, und wenn München nach dem Willen des Führers wie­der die Kunststadt wurde, dann ist Gau­leiter Wagner maßgeblich daran beteiligt.

Der Krieg brachte ihm neue bedeutende Aufgaben als Reichsverteidigungskommissar für die Wehrkreise VII und XIII. Auch hier hat er mit seiner raschen Entschlußkraft und seinem sicheren Blick Bedeutendes geleistet. Mit seinem fanatischen Glauben an den deutschen Sieg meisterte er alle Schwierig­keiten und riß — ein alter Kämpfer, der niemals zu einem Veteranen wurde im­mer wieder die anderen zu höchstem Ein­satz mit.

tätigkeit gemeldet. Ein starker Verband schwerer deutscher Kampfflugzeuge griff in der letzten Nacht mit guter Wirkung den feindlichen inselstützpunkt Lissa vor der dalmatischen Küste an.

Feindliche Bomberverbände führten am 16. April und in der vergangenen Nacht Terrorangriffe gegen die Städte Belgrad, Budapest und Kronstadt. Besonders in den Wohngebieten entstanden Schäden und Verluste unter der Bevölkerung. Durch deutsche und rumänische Jäger sowie durch Flakartillerie wurden 17 feindliche Bomber abgeschossen.

Sowjetoffensive unter schwersten Feindverlusten

Eigener Bericht

BZ. Berlin, 17. April. An der gesamten Ostfront ließen die Kämpfe am Sonntag eine gewisse Abschwächung erkennen, die sich jedoch lediglich auf die Stärke der feindlichen Angriffe und nicht auf den Gang von Kampfhandlungen auf den bisherigen Kampffeldern bezieht. Ueberall, von der Südwest-Ecke der Krim angefangen bis zu dem nördlichen Kampffeld südlich P 1 e s - kau, griff der Feind an den bekannten Punkten immer wieder an. Doch ist zu spü­ren, daß die schweren Verluste der letzten Zeit zu einem Nachlassen der sowjetischen Stoßkraft geführt haben. Sicher wird der Feind versuchen, in den nächsten Tagen diese Erscheinung abzuändern, indem er seine Angriffskräfte verstärkt oder durch frische Verbände ersetzt.

Die Krim-Offensive der Sowjets hat nun­mehr dazu geführt, daß der weitaus größte Teil der Halbinsel dem Feind überlassen werden mußte. Im Wehrmachtbericht ist lediglich noch die Rede von neuen deutsch­rumänischen Stellungen, die im Kampfraum von Sewastopol gebildet worden sind, und vor denen die feindlichen Angriffs­spitzen stehen bleiben mußten. Damit er­scheint. der Kampf um die Krim nunmehr zu einem Kampf um Festung und Hafen Sewastopol geworden zu sein.

Die starke materialmäßige Ueberlegenheit des Feindes, besonders seine schnellen, leicht beweglichen und zumeist motorisier­ten Verbände haben augenscheinlich über die seit langer Zeit von jedem Landnach­schub abgeschnittenen und daher schwerer beweglichen deutsch-rumänischen Verbände eine Ueberlegenheit erringen können, die von der sowjetischen Truppenführung weit­gehend ausgenutzt wird.

An der eigentlichen Ostfront, die sich auf dem Festlande an der unteren Dnjestr-Mün- dung bis zur Front bei Pleskau erstreckt, hat sich die Lage nicht verändert. Das Ge­sicht der Schlacht war wieder von abge­wiesenen feindlicher. Angriffen und immer zahlreicher werdenden erfolgreichen deut­schen Gegenstößen bestimmt

So wurde Englands Tonnage dezimiert

300 Millionen Pfund für den Wiederaufbau der englischen Handelsflotte

Eigener Bericht

BZ. Berlin, 17. April. Die Liverpooler Ree­dereivereinigung hat eine Denkschrift über den Wiederaufbau der englischen Handels­flotte veröffentlicht, aus der sich ergibt, daß nach ihrer Meinung mindestens 300 Mil­lionen Pfund Sterling nötig seien, um die Handelsmarine in ihrem Umfang von 1939 wieder herzustellen. In der Denkschrift fehlen zwar Angaben'über die Verluste an Schiffen. Man kann sich aber auf Umwegen die Verlustzahlen beschaffen, nämlich durch Umrechnung der 300 Millionen Pfund. An­genommen, daß jede Bruttoregistertonne fünfzehn Pfund an Neubaukosten ver­schlingt, so fehlen rund 20 Millionen BRT.

Wahrscheinlich werden die Neubaukosten hoher sein. Aber schon dieses Beispiel zeigt, daß die 300 Millionen Pfund ein gutes Spiegelbild der Einbußen der englischen Handelsflotte sind, wie sie wiederholt auf Grund unserer Versenkungsergebnisse her-

ausgerechnet worden sind. Die englische Flotte hat seit 1939 mehr als zwei Drittel ihres Bestandes durch Kriegseinwirkungen verloren. Sie hat keine Gelegenheit gehabt, diese Lücke wieder zu stopfen, weil der britische Schiffsbau im allgemeinen gering­fügig war.

300 Millionen Pfund sind auch für eng­lische Verhältnisse sehr viel Geld, zumal das Nachkriegsprogramm der Engländer noch andere Wiederaufbaukosten enthält, die enorme Summen verschlingen. Die Schiffahrt selbst kann sich aus eigener Kraft die Geldmittel nicht beschaffen, die für die Neubauten nötig sind, weil die Schiffe, die bisher die Einnahmen brachten, als Wracks auf dem Meeresgrund liegen. Dafür haben die Amerikaner nicht nur eine zwar qualitativ nicht bedeutsame, aber dorn tonnagemäßig große Handelsflotte aufge- hatit. mit deren Hilfe sie die Engländer für immer von den Weltmeeren zu vCrdränger gedenken.

Grtuh’iler Adolf II agtipr, der erste (ruideile.r des Gaues Mi'tnchen-Oberbuyerti, ist nach lan­ger schwerer Krankheit aer.torben.

Aufri,: Vtesse-Hofjmann

StaatiSeiüth Mt WaffeitliefemQ

Von unserem Vertreter in Lissabon

Werner Schulz

Die plötzliche, überstürzte Abreise des amerikanischen Vizepräsidenten Wallace nach Tschungking, die im besonderen Auftrag Roosevelts erfolgte, ist das offene Eingeständnis des ganzen Ernstes der Lage Tschungkings und des Versagens der bri­tisch-amerikanischen Politik und Strategie in China. Es handelt sich heute nicht mehr darum, den Tschungking-Chinesen einige Beruhigungspillen zu verabfolgen, sondern tatsächlich um die Vermeidung eines Zu­sammenbruchs des^ tschungking-chinesischen Regimes. Die letzten Monate haben eine katastrophale Steigerung der Hungersnot in allen von Tschungking beherrschten Gebie­ten gebracht. Der japanische Vormarsch auf Imphai, der dem Zusammenbruch der ameri­kanischen Burma-Offensive folgte, ehe sie überhaupt in Erscheinung trat, hat die letz­ten Hoffnungen Tschiangkaischeks auf eine in absehbarer Zeit einsetzende wirksame Unterstützung durch die USA. und England endgültig zerschlagen. Erst vor wenigen Tagen mußte das Organ Roosevelts, die „Newyork Times", eingestehen, die japa-' nische Landmacht sei gegenwärtig über­haupt unangreifbar und der Weg zum Sieg im Pazifik erscheine „zum mindesten sehr lang und sehr hart". Die bekannte USA.- Zeitschrift „Time" gab sogar offen zu, die Illusion von einer Wiedergewinnung Bur­mas müsse begraben werden — es sei denn, so fügte das Blatt mit bitterer Ironie und einem Seitenhieb auf die Engländer hinzu, daß man, während Burma erobert werde, ganz Indien den Japanern überlasse.

Ein vor wenigen Wochen erfolgter hefti­ger Vorstoß der Witwe des früheren chine­sischen Staatspräsidenten Sunyatsen, einer Schwägerin Tschiangkaischeks, gegen die Tschungking-Regierung ließ auch keinen Zweifel darüber, daß sich unter dem Ein­fluß der hoffnungslosen militärischen Lage und der ausbleibenden Unterstützung durch England und die USA. die inneren Spaltun­gen und Gegensätze in Tschungking derart vertieft und verschärft hatten, daß sie be­reits die Familie Tschiangkaischeks und sei­nen engsten Kreis in zwei Lager zu trennen begannen. Es erschien unter diesen Umstän­den Roosevelt höchste Zeit, irgend einen Versuch zu unternehmen, um die völ­lig verfahrene Lage so weit wie irgend mög­lich noch eine Zeitlang vor stärkeren Kom­plikationen zu bewahren. Sehr wesentlich dürfte zu der Reise weiterhin die Verschär­fung der Beziehungen zwischen Tschiangkaj- schek und der kommunistischen Yenan-Re- gierung beigetragen haben, hinter der offen­sichtlich Moskau seine Hand im Spiel hat.

Kürzlich sind die Sowjets weitergegangen und haben offiziell Tschiangkaischek einer recht fühlbaren Schlag versetzt. Ende ver­gangenen Jahres hatten Truppen der Tschungking-Regierung in der von ihnen be­setzten Provinz Singkiang versucht, die Stämme der dort lebenden Kazak, einer mongolischen Rasse, nach Süden abzutrans- portieren, da man in Tschungking anschei­nend eine bolschewistische Infiltration bei den mit Moskau sympathisierenden Kazakö befürchtete. Die Kazak hatten sich zum Teil dem Abtransport widersetzt, und ein Teil ihrer sowjetisch beeinflußten Führer war in die angrenzende mongolische Volks­republik geflüchtet. Bei der Verfolgung die­ser Flüchtlinge war es zwischen Trapper Tschiangkaischeks und mongolischen Abtei­lungen, die den Kazak zu Hilfe eilten, zu heftigen Zusammenstößen gekommen, b'i denen auch Flieger eingesetzt wurden. Ob­gleich dieser Vorfall monatelang zuriiekliegt, haben die Sowjets kürzlich angekündigt, wenn sich „ein ähnlicher Vorfall" noch ein­mal ereignen sollte, werde die mongolische Volksrepublik zur Abwehr derartiger Ueber- griffe Tschiangkaiso'neks von Moskau „jede, nötige Hilie und Unterstützung erhalten". Diese Sprache läßt über die Absichten dfä Kremls keinen Zweifel.

f-i offiziellen Kreisen Washingtons hat diese Drohung .gegen die Tschungking-