Ausgabe 
(14.4.1944) 103
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teiamiliche Tageszeitung

des Regierenden Bürgermeiatera der Freien Hansestadt Bremen

14. Jahrgang

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstailhaiters in Oldenburg und Bremen

Freitag, den 14. April 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

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Der Rundfunk von heule

etchsprogramm: 7.307 45 - 7,. a hen: Die poUti«^^ 1 ^ H 1

?5 00-A 3 lf"l 12 ' 45: ° er BeI >cht zur Ugc: 1(1

kalLhlsm V ° n 6i bis irei '- .ikalische Steen und Walzer, 16 . 00 -ij.

Oper und Konzert; 17.15-1800- fe

od.en, _1 8 . 00 _18.3°;Ein «böses m-

ndstund von der RundfunkspielscharK--

f der HJ.; 18.30-19.00: Der Zetoiml.'

20.00: Walter-Hau«:IkebsjÄ .

nenstellens als Ausdrucksform japuisA

:ur ; 20.1521.15: -Zweiter Aufzug au Hi

OperDie Meistersinger voo Niul»-'

nkalische Leitung: Arthur Rothen 2115 i

O: Klavierkonzert B-Dur Werk 83 ros &

Brahms, Solist: Adrian Aeschbadier.

Das zeitgemäße Rezept

krüben mH Kochwurst. Die Stecfcräijei i n. nach dem Waschen in Scheiben gera: n, geschält, zerkleinert und in etwas Feh. m man pro V* kg Gemüse 10-15 g?cc; it gebräunt "hat, mit Wasser knapp h::i r gekocht. Man dickt die Tunke mit i' ehl oder mit 2 roh geriebenen h'aiiofdi bt in kleine Stückchen geschnittene K urst, die etwa* durchziehen muß, tac as Essen wird mit Salz abgeschmectt llkartoffeln werden dazu gegeben

Vizekönig Waveil eilt an die Front

Katastrophenstimmung in Neu-Deihi Japaner bedrohen die Rückzugstraße der Briten

Eigener Bericht

Berlin, 13. April. Der Vizekönig i Lord Waveil, hat sich zur Ueberraschung ln das Kampf- *4 begeben. Dort sieht es wenig rosig ,. (nn auch die Engländer überall mit , iierangezogenen Truppen den Japa­ns Nachhutgefechte liefern. Sie jedoch ein weiteres Vordringen der Jücli-nalionalindischen Verbände in JJjpur nicht verhindern können. Dort t! es den Japanern im Augenblick nicht ,, 1 : darauf an, die Hauptstadt dieses Ge- an sich zu reißen, als vielmehr die de Riickzugsstraße nach Sil* Bn |er ihre Kontrolle und vor allem jriien Brücken dieser Straße in ihren iU zu bringen. Aus diesem Grunde sind nordöstlich von I m p h a 1 vorgestoßen.

de diese Kämpfe, die sich in nicht großer Entfernung von Kalkutta leien, haben die Engländer und auch dische Oberschicht, die mit den Eng­en bisher zusammenging, auf das fee beunruhigt. Für Bengalen ist ein Evakuierungsplan ausgearbeitet

Militärischer Haltung keine Spur

Drahtbericht unseres Vertreters Stockholm, 13. April. Ein Schwede,

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Mensdienhandel für USA.

Von unserem Vertreter L Rom, 13. April. Um die Person ta in Badoglio-Italien führenden twisten, und zwar des Generalsekre- s Arbeitskammer von Salerno, Fran- s- 1 di J o r i o, hat sich ein sensationeller «1 entwickelt, der die finanziellen Be- JS e n süditalienischer Kommunisten- - 1 !^ amerk a mschen Hochfinanz veran- 1 ^ us Kreisen der süditaiienischen ^erschaff wird di Jorio angeklagt, nach j-- - großer Bestechungssummen von nord- --»anischer Seite Menschenhandel mit jenischen Arbeitern betrieben zu lese werden gezwungen, bei Net- w Feuerhagel der Front zu arbeiten -nsienhaft zu sterben.

indlidie Stimmung

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ii; USA.-Tenoristen beobachtete, als ngnmmilutschend ihrSight-seeing" ien Kulturschätzen im Kalmar durch- i vo sie eilends zur Schloßbesichti- eingeladen worden waren, gibt im hlmerAftonbladet folgende Wahr- igen zum besten:Den Eindruck ein- shler Kampfflieger machten sie nicht, unseren Begriffen von militärischer ug bildeten sie .eine ziemlich über üfeabene Schar. Sie trugen praktische T» Uniformen, aber im übrigen war "lidungswirrwarr groß. Zu manefien paßten die Hosen nicht und um- t Rangabzeichen tragen sie über­sieht, wenn man von einer Mütze iyp eines Milchkutschers und dem »eines Mechanikers absieht, das an im- ne.-'e Jockeys erinnert. Auch sporl- '".iwirken die Amerikaner nicht, obwohl Küchen 22 und 35 Jahre alt sind."

Von

unserem Vertreter

.-.^ SS j l,on ' ; 3- April.Das Reservoir ri .. ft un( T des Vertrauens, das i:»i r i, e ' flstma!s ' n Nordafrika besaßen 'ttn n* von MäfoRlto bis in den F'wck ' 1 ' ne * n erstreckte, ist jetzt t: ! : net 3 '. Zu diesem Eingeständnis p le USA.-ZeitschriftT i m e" :!äiotv i. Wird durch alle aus Algier ad h'° kommend en Meldungen bestä- s e ,, ,e ef neute Erklärung Hulls, das ,-; ;s - ® Gaulle nicht als Regierung an- bs " ollen ' hat die an und für sich tz-a. um , Aeußersten gespannten Be- 541 Mch weiter verschärft.

worden. Der Gouverneur von Bengalen C a s e y , hat sich dem Vizekönig Lord Waveil angeschlossen, um diesen mit den Einzelheiten der Evakuierungspläne ver­traut zu machen. Aber Waveil scheint sich Casey herangeholt zu haben, um bei sei­ner Inspektionsreise einen Zeugen 'zu be­sitzen, der über gute Beziehungen zur eng­lischen Regierung verfügt. Denn soviel steht fest, daß die Reise Wavells an sidh schon eine Kritik an der Kriegführung Xf 0 untbattens bedeutet, der übrigens stärker als je von der amerikanischen Presse angegriffen wird.

Die Londoner ZeitungSunday Times hat sich nun ganz allgemein mit der Lage an der indischen Grenze beschäftigt.Sun­day Times" gibt zu, daß die bisherigen Operationen an Opfern reich gewesen seien. Es habe sich auch herausgestellt,»daß es weitaus schwerer sei, verlorenes Gebiet zurückzuerobern, als das, was man besitzte,

zu halten. Entscheidendes vermöchten die Alliierten bis zum November dieses Jahres an der burmesisch-indischen Grenze nicht zu unternehmen. Auch diese Feststellung ist für Tschungking-China alles andere als er­baulich. Im übrigen soll sie die Fehlschläge Mountbattens der englischen Oeffentlich- keit gegenüber entschuldigen.

Auch derObserver" hat sich die Kriegs­lage in Burma vorgenommen, kann aber nicht verschweigen, daß die Amerikaner auf Mountbatten sehr böse sind und in' ihren kritischen Artikeln unter Bezugnahme auf Auchinleck und Waveil vonalten geschla­genen Generalen" sprechen. Es sei nicht aus­geschlossen, sagt derObserver", daß es in den Vereinigten Staaten zu einer Ver­trauenskrise um das Südostasien-Kom­mando komme, kurz oder lang

mutlich will man verbeugen und hat aus diesem Grunde den erfahrenen Lord Waveil in das Kriegsgebiet geschickt.

Fortschritte in Richtung Imphal

dnb. Tokio, 13. April. Der militärische Korrespondent von Domei meldet von der indischen Front: Japanische' Verbände ha­ben auf dem Wege nach Imphal im Gebiet des Flugplatzes, vier Kilometer nördlich von Imphal und fünf Kilometer nordwestlich da­von Angriffe aus nächster tjlähe auf feind­liche Stellungen yorgetrage». Inzwischen ist es den japanischen Verbänden, denen es möglich war, nach Kangratonggi, 15 km nordwestlich von Imphal durchzustoßen, ge-

In den Trümmern von Cassino

Iungen, den fliehenden Feind im Gebiet von was also heißt, daß über [ Seng Mai zu erreichen und ihn schwer zu Mountbatten zum Gegen- j behämmern. Fünf Kilometer südlich von

stand einer amerikanisch-englischen' Aus- j Seng Mai führen japanische Verbände mit einandersetzung gemacht werden wird. Ver-1 schweren Waff.en kraftvolle Vorstöße.

Rüstungsproduktion arbeitsmäßig gesichert

Acht Schwierigkeitsgrade der Arbeit bestimmen die Akkordsätze Die Erfordernisse des Ehrendienstes

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

b. Berlin, 13. April.Die deutsche Rüstungsproduktion ist jetzt und in der Zu­kunft arbeitsmäßig gesichert!" Diese bedeut­same Feststellung traf Gauleiter S a u c k e 1 als Bevollmächtigter für den Arbeitseinsatz in einer umfassenden Darlegung der gegen­wärtigen Lage des Arbeitseinsatzes am Don­nerstag vor Vertretern der deutschen Presse in Berlin. Besonderes Interesse verdient da­bei der Hinweis des bevollmächtigten Gau­leiters,- daß sich Zahl und Leistung der Ar­beiter bis zur Stunde fortlaufend gesteigert haben, obwohl die wachsenden Erforder­nisse der Front rein menschenmäßig, die Absetzbewegung im Osten, die natürlichen Ausfälle an Arbeitskräften durch Krankheit, Invalidität, Tod und Vertragsablauf auslän­discher Arbeiter und Arbeiterinnen gerade eine entgegengesetzte Tendenz hätte ver­missen lassen, zumal nicht daran gedacht wird, die klaren Richtlinien der Verordnung über die Arbeitspflicht vom 27. Januar 1943 in irgendeiner Form zu ändern und zu er­weitern.

Neben den Bemühungen der für den Ar­beitseinsatz zuständigen Stellen zusätzliche Arbeitskräfte, vor allem auch ausländische Arbeiter und Arbeiterinnen, zu erhalten, ist für die gegenwärtige' Lage der unermüd­liche Einsatz und die Anständigkeit des schaffenden Volksgenossen ursächlich, der nicht nur den ausländischen Arbeitskräften Vorbild ist und sie zu einer der deutschen Arbeit nahezu gleichkommenden Leistung

anspornt, sondern vor allem auch jene deut­schen Männer und Frauen beeindrucken muß, die durch das Gesetz nicht zur Ar­beitsleistung verpflichtet sind, aber dennoch in gewisser Hinsicht, sei es selbst durch Heimarbeit, die Möglichkeit haben, sich arbeitend für den deutschen Sieg einzu­setzen.

Der Aufruf zum Ehrendienst zeigt hier eine Fülle von Arbeitsmöglichkeiten, wobei zu beachten ist, daß ganz natürlich durch den Einsatz beispielsweise von Alters­rentnern usw. in dem ihnen möglichen Um­fang die Leistungspflicht der Altersrente und der übrigen Versorgungsanstalten in keiner Weise berührt wird.

Jedes Gesetz schafft Grenzfälle, die rein äußerlic-h alsSchönheitsfehler erscheinen. mögen,

sind. Sie fallen natürlich vor allem den zur Arbeitsleistung gesetzlich Verpflichteten auf, da jeder Mensch zu Vergleichen neigt. Es könnte beispielsweise eine Frage sein, ob eine Mutter von zwei Kindern, die bei ihren Eltern wohnt, deren Eltern also während einer, sei es auch nur halbtätigen Arbeits­zeit die Kinder versorgen könnten, zur Ar­beitspflicht herangezogen werden müsse oder nicht. Das Gesetz wird hier schwer eine Norm finden können, da es unmöglich ist, jene Fülle von Einzelfällen genau zu umreißen, da die einzelnen Möglichkeiten nicht nur rein örtlich, sondern auch familienmäßig völlig verschieden sind. Der Appell an die Anständigkeit die­

ser zu Grenzfällen gestempelten Männer und Frauen dürfte jedoch seine Wirksam­keit nicht verfehlen, da ja auch hinter der gesteigerten Leistung des Arbeitspflichtigen vor allem diese Anständigkeit steht, die zu verstärkter Leistung anregt.

In einem totalen Krieg ve|pöchten selbst Lohnerhöhungen keinen besonderen Anreiz zu bieten, wenn sie nicht völlig ausgeschlos­sen wären, da das Preisniveau aut das engste mit dem Stand der Löhne verschmol­zen ist, so daß jede geringfügige Abwei­chung von dem bisherigen Lohnstandard eine Schraube ohne Ende in Bewegung setzen würde. Diese würde letzten Endes das Preisgefüge sprengen und einer Inflation den Weg ebnen, ein Verfahren, das von einer verantwortungsbewußten Regierung abge-

^ K' r ,, w.Di^r, Tehnt " werden muß. Um jedbeü das Gebot des

die aber nur schwer zu beseitigen , . ..

Lohnstops mit dem Leistungsgrundsatz in Einklang zu bringen, sind acht Schwie­rigkeitsgrade der Arbeit festge­setzt worden, nach denen die Akkordsätze' eingestuft werden, so daß zwar die Löhne fest bleiben, die bessere Leistung aber den­noch entsprechend belohnt werden kann.

Der Bevollmächtigte für den Arbeitsein­satz wies abschließend darauf hin, daß die sogenannten Akkordseheren, also, jenes in liberalistischen Ländern übliche Verfahren einer von Zeit zu Zeit aufrückenden Mini­mumgrenze der Akkordleistung, verboten ist, der mehr leistende Arbeiter also auf jeden Fall in den Genuß seines verdienten Lohnes kommt.

Abwehrschlacht im Osten in unverminderter Härte

Abse^bewegungen auf der Krim - 51 nordamerikanische Flugzeuge abgeschossen

dnb. Aus demFührerhauptquar- t i e r, 13. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Nordteil der Krim und in der Land­enge nordöstlich Feodosia wehrten deutsche und rumänische Divisionen die unseren Absetzbewegungen scharf nachdrängenden Bolschewisten in erbitterten Kämpfen ab. Schlachtfliegerverbände vernichteten dort in den beiden letzten Tagen »82 sowjetische Panzer. Eine Schlachtfliegerstaffel unter Hauptmann R u f f e r hat sich hierbei beson­ders hervorgetan.

Nordwestlich Odessa haben unsere Truppen auf dem Westufer des Dnjestr be­fehlsgemäß ihre neuen Stellungen eingenom­men. In den Kämpfen der letzten Tage zeich­neten sich dort die unter dem Befehle des Generals der Infanterie von Förster ste­henden Truppen in Angriff und Abwehr be­sonders aus. .

Nordwestlich Jassy setzten deutsche und rumänische Verbände die Säuberung

Oberst Kupfer erhielt die Schwerter

^' nef der besten deutschen Stukallieger nach dem Tode geehrt

Ui April. Der Führer ver-

-tlern Pn ' 1944 üss Eichenlaub mit " RUterkn

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' 0berst Dr-

i^odore . ~ s °ldati

euz des Eisernen Ernst Kupfer, frü- fiines Schlachtgeschwaders, en der deutschen Wehrmacht. ;-y 1 ^ rv ° rra 9e n de Offizier war einer ' IsjjjL, eu,sc hen Sturzkampfflieger, Krieop? u nd ^ u4lm >n der Geschichte ;:-c s p es onders hell leuchten. Als , p e , nerala genten am 2/ Juli 1907 -rj.osij" p 0re9 ' studierte er zunächst p Kec " tsw issenschaften, ehe er fS'ment 17 eintrat. Als Fähn- :"r Iq-,- er zum Df* jur., 1933 wurde Schwadronschef und 1939 : r.k Sachen Jahr trat er zur 5 er r ' *'\ acbl beendeter Ausbil- ;, '5!o!>tk n einem der bekanntesten >s «i wi' V j der ' Usi dem er dreimal : ri, ir , ^ ei sei nen Abstürzen

iNk !fachen Schädelbasisbruch,

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l ^ i sikaniM. dr ' r , damalige Hauptmann

einen' ge- Am 23. Novem-

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'' ,Ka Pium, der

sich die Rettungs­

medaille am Bande schon im Frieden er­worben hatte, das Ritterkreuz.

Von Seinen schweren Wunden genesen, kehrte er an die Front zurück, wurdeGrup- penkommandeur und Hogweder m 't unbeirrbaren Mut, der nicht zu ubertreffen­den Kühnheit und Furchtlosigkeit, die seine hervorstechendsten Eigenschaften ware Durch sein rückhaltloses Beispiel riß Ernst Kupfer auch seine Besatzungen zu gie 1 ^ soldatischen Taten mit. Am 8. .Januar 1943 verlieh ihm der Führer das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, um ihn nun nach seinem Tode durch die Verleihung der Schwerter noch einmal hoch zu ehren.

Das Eichenlaub verliehen

dnb. Führerhauptquart ier, 13.

April. Der Führer verlieh am 6. AP ri ' d Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eta«nwn Kreuzes an Oberst Herbert Schwe n4«r, Kommandeur des am 4. Februar m *

machtbericht genannten Gr ^ nad ' P ^'^ ments 45, als 442. Soldaten der deutschen

Wehrmacht

des an den Vortagen gewonnenen Geländes fort. Sie vernichteten einige feindliche Kampfgruppen und wiesen Gegenangriffe der Bolschewisten ab. In der östlichen Bukowina kam es in einigen Abschnitten zur Ge­fechtsberührung mit feindlichen Aüfklä- rungskräften.

Zwischen dem mittleren Dnjestr und dem' Raum nordwestlich B r o d y zerschlugen deutsche und ungarische Truppen bolsche­wistische Kräftegruppen. In den schweren Kämpfen der letzten Wochen hat sich hier die brandenburgische 208. Infanteriedivision unter Führung von Generalmajor Picken­brock hervorragend bewährt. In den Rui­nen von Tarnopol verteidigt sich die heldenhaft kämpfende Besatzung verbissen gegen den mit überlegenen Infanterie- und Panzerkräften weiter anqreifenden Feind.

Im Kampfraum von K o w e 1 warfen un­sere Truppen die Sowjets bei örtlichen An­griffen zurück und schlugen feindliche Ge­genangriffe unter Vernichtung einer größe­ren Anzahl Panzer ah.

Im Landekopt von N e 11 u n o wurde ein von starker Artillerie unterstützter feind­

licher Vorstoß abgewiesen. Fernkampf­artillerie bekämpfte das Hafengehiet von A n z i o und N e 11 u n o und zersprengte feindliche Schiffsansammlungen.

Verbände deutscher Kampf- und Schlacht­flugzeuge griffen bei Tag und Nacht Muni- tions- und Betriebsstofflager im Raum von A n z i o an. Starke Explosionen und große Brände wurden in den Zielräumen beob­achtet.

An der Südfront wurden hei lebhaf­ter beiderseitiger Späh- und Stoßtrupptätig­keit erneut mehrere Stützpunkte des Geg­ners vernichtet und eine Anzahl Gefange­ner eingebracht.

Bei Angriffen nordamerikanischer Bom­ber gegen das südöstliche Reichsgebiet und bei einem Vorstoß feindlicher Jagdver­bände nach Nord- und Mitteldeutschland wurden gestern 51 nordamerikanische Flug­zeuge, darunter 38 viermotorige Bomber, abgeschossen. Einige britische Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben auf das Stadtgebiet von Osnabrück.

Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen Ziele im Raum von London an.

AuHi kleinstf» U (>$p von Jlans zu IJuus. von Deckung zu Dockung können von unseren hel­denmütigen Fallschirm Jägern nur im Sprung zuuickgelegt werden, denn jede Bewegung m der heißurnkämpften Stadt fordert unvermeid­lich das Feuer des Feindes heraus , der mit Artillerie auch auf den einzelnen Mann schießt PK-Kriegsberichter Luethge (Sch)

Frontreise des Marschalls Anlonescu

Rumänien blickt mit Vertrauen auf seine Armee

dnb. Bukarest, 13. April.Marschall Anto- nescu versicherte dem - Land, daß die Mol­dau verteidigt wird"; so schließt eine amt­liche Mitteilung über eine Frontreise des Marschalls, von der in derselben Mitteilung weiter berichtet wird:

Am 10., 11. und 12. April hat .Marschall Antonescu die rumänischen Truppen in der Nord-Moldau besichtigt. Bei allen Einheiten und Kommandostellen hat er rastlosen Eifer und Pflichterfüllung, Vertrauen in die. Vor­gesetzten und Untergebenen, eine auf der Höhe aller Erwartungen stehende Moral und eine sehr gute militärische Lage vorgefun­den. Die Militär- und Zivilbehörden, die sich ihrer schweren Sendung bewußt sind, wur­den neben einer fleißigen und mit Recht auf den Erfolg und die Gerechtigkeit unserer Sache vertrauenden Bevölkerung bei voll­ster Pflichterfüllung angetroffen. Das Land kann mit Vertrauen au f unsere tapfere Armee blicken, die heldenhaft kämpft und

unerschütterlich auf dem Boden unserer teu­ren Moldau steht."

Der rumänische Wehrmachtbericht

dnb. Bukarest, 13. April. Der rumänische Wehrmachtbericht über, die Kampfhandlun­gen des 12. April hat folgenden Wortlaut: Im Norden der Krim haben sich die deutsch-rumänischen Truppen nach hefti­gen Kämpfen, in denen der Feind hohe Ver­luste erlitt, auf neue Stellungen zurückge­zogen. Oestlich des DnjestrLiman wurde der weiter angreifende Feind unter schwe­ren Verlusten abgewiesen. Im mittleren Bessarabien und nördlich Jassy wur­den sämtliche von Panzern unterstützte Feindangriffe abgeschlagen. Die Angriffs­tätigkeit der deutschen Panzerkräfte und der rumänischen Verbände nördlich der Linie Podul Iloaie Tg. Frumos wurde fortge­setzt und mehrere Ortschaften und wichti­ges Höhengelände genommen. Der Feind e.r- iiirin diesem Abschnitt Verluste an Men­schen und Material. ,

KdtqdfumUiqe!

Von

Harald Döscher

Im nachstehenden Aufsatz wird von einem Offizier einer Eliteeinheit des Hee­res, der im Frieden an verantwortlicher Stelle der nationalsozialistischen Bewegung steht, dasGeheimnis von Cassino", wie der Feind .die tielinnerliche Macht unserer JungenFrontsoldaten nennt, in seinen Vor­aussetzungen geklärt.

In der Erziehung der Jugendgemeinschaft muß in der Sprache der Jugend, in der Er­ziehung des Heeres in der Sprache der Män­ner gesprochen werden. Die Grundlagen die­ser Erziehung müssen aber den gegen­seitigen Erfordernissen entsprechend aufge­baut, sich fortentwickeln und damit ein höheres Ergebnis der vormilitärischen und militärischen Erziehung erreicht werden. Der Typ, wie ihn dieser Krieg braucht, kann nur derpolitische Soldat sein und damit für die Front derEinzelkämpfer.

Der Führer sagt inMein Kampf dazu; Der 1 Mangel an einer großen luftgest.alten- den Idee bedeutet zu allen Zeiten eine Be­schränkung der Kampfkraft. Die Ueberzeu- gung .vom Recht der Anwendung selbst bru­talster Waffen ist stets gebunden an das Vorhandensein eines fanatischen Glaubens an die Notwendigkeit des Sieges einer um­wälzenden Neuordnung dieser Erde."

Er umreißt damit-das geistige Erziehungs­programm des Ersatz-Heeres in der Heimat, das als Fortsetzung der Jugenderzie­hung gesehen werden muß;

Die Kriegsmoral ist eine der wesentlich­sten Imponderabilien, jener Unwägbarkeiten, mit denen Freund und Feind bei allen Laqe- betrachtungen dauernd rechnen müssen. Die Kriegsmoral der Front und der Heimat steht im innerlichen Zusammenhang. Das Beispiel 1918 hat uns diese große Lehre vermittelt. Was der Soldat in der Heimat sagt, wird geglaubt. Er ist heute auf der Straße, an den Stätten der Oeffentlichkeit weitestgehend Träger der politischen Willensbildung.

Zu Beginn dieses Jahres zogen einige tau­send Rekruten in ihre Garnisonstadt ein. Wie wurden sie an diesem Tage bei ihrem Einmarsch empfangen? Der Bahnhof war mit Willkommenstransparenten und Fahnen ge­schmückt. Mädel des BDM. steckten den Ankömmlingen Blumen an. An der Spitze des Musikkorps formierten sich die Kolon­nen zum Marsch durch die S'tadt, begleitet von alt und junq der Bevölkerung. Die Schaufenster der Geschäftsstraßen waren ge­schmückt und trugen Transparente mit der Aufschrift:

Die Heimatgarnison grüßt ihre Kriegs­freiwilligen"

oder

.Willkommensgraß den jungen Kriegs­freiwilligen der DivisionGroßdentschland.

Innerhalb der Truppe klang die Parole Kriegsfreiwillige" weiter. Die Kompanien traten an. Die Kriegsfreiwilligen der Kom­panie wurden vor der Front aufaestellt und durch eine kleine Ansprache, Namens­aufruf und Händedruck zeichnete der Kom­paniechef zu Beginn ihres militärischen Le­bens vielleicht Schicksals diejenigen aus, die sich freiwillig zu einer Elitedivison qemeldet haben. Dann traten sie in die Masse der Kompanie, wo sie auf Grand ihrer inneren Begeisterung und ihrer Erziehung anonym wirken, wo sie an der Kampfge­meinschaft mitbauen gemäß der Parole einer .Sturmgeschützbatterie:Wir sind nicht mehr wir selbst, wir sind die Batterie!

Die Freiwilligen sind der Motor kämpfe.- rischer Gesinnung in der Volksgemeinschaft. Die,ParoleKriegsfreiwillige" ist ein Faktor der Kriegsmoral. Parolen und Bekennt­nisse haben zu allen Zeilen Menschen, Be­wegungen und Völker in Marsch gesetzt und ihren inneren geistigen Antrieb be­herrscht. Wir kennen es aus der Kampf-

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