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2,30 RM (elnsdll.
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r»! J: Rarabufl 17 272. Aniel-
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ie Tageszeitung der Nationalsozi«
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Bremen: Geeren 6 8. Rul 2 19 31; Nachlrut ndä jonnlaes 2 47 65: ObernstraBe 86. Rul 2 19 31: Syke: Müblendamm 2: Br.-Hemelingen: Bahn- hotstraBe 6. Ecke PoststraBe, Rul 4 34 58: Br.- Vegesack: Rohrstr. 24, Ru! 4 n. 8: Br.-Blumenthal. Kapt.-Dallmann-Str. 41/43, Rul 88 n. 89
|, r leiamtliche Tageszeitung
^ Aml*blaä des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansesta dt Bramen
JjfT 14. Jahrgang
der Nationalsozialisten Bremens
AmlHches Verkündungsblatt des Reichsstatthalters in Oldenburg und Bremen
Freitag, den 7. April 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
0,1 Stellv. Gaul.
Im Handstreich durch Kowels Sperriegel
tje die Stadt entsetjt wurde — Packender PK-Bericht über die glänzende Waffentat germanischer Freiwilliger
eUer Joel de,
a die dem - Sektor
Organisationen^ und
Verständlichkeit „ rde « wer, die -- _ . , , . ,
iVeser-Ems anf ,,: "' Die Arbeit St waren, vom Feinde totgesagt wur 'hon erfreulich vn Gebiel « ^ nun S t o fl k e 11 und s t u r m e n d e
reuiich vorgeschritten, u bei den Unternehmungen zum Ent- '' i Kowels sind. Als sich hier inner- tie Ausbildung bei '■ "“ lmr Slimden ein neuer ' bedent '
1 gunde'fiir'die' Männer einer N ; Pan- * lision angebrochen, für die gleichen tf die selbst vor kurzer Zeit einge-
ll.pK-Bericht von Richard Oeder)
‘ April. Wieder ist eine
.
_n weniger Stunden ein neuer,
rpedoschießen“ Unserffll LSchwerpunkt an der Ostfront bildete,
sehea eine Abordnung der * alarmiert und zur Unterstützung
ln ° bei einem EmnlL' nwefShrt. Mit Ingrimm hören die Man- * Dr. Goebbels und begleitet * & »*> es 3 eht ' waS Um KoWel geschleht ' ätaltung des Berliner Soldaten-^' i vissen um die Lage einer e r n g e - -m Bild der einmaiigen Leistungen 4 ! ’ilossenen Gruppe. Keine Rede berichTril! W UnS . erst der Be die Grenadiere mehr anfeuern können
uencnt der, Wochenschau, von de» 1 1 ier sP ontane Ruf elnes Ha «P ts chariuh-
kündt, ‘ *“= v Jetzt wird abgerechnet!“ An einem ■n in Al ta ,T-'„ derea Namen die Wdh .ii,, Märztag tritt die //-Panzer-Division tödlidl^Abwehttt^ Pem ^ «onen mit Einheiten des Heeres zum utschen Sotdalen isUäriet.b toi" Der Gegner wehrt sich zäh und itahl. harter nb da In »p, er nu tzt jede Gelegenheit, sich neu
wilntSuJ |BIC | ianzelli Widerstandsnester zu bauen, VnilaMm. jö hilft ihm nichts, er muß Meter um
Änderung der Fahrfridttung | * »eichen.
Polizeipräsident teilt mit: Um ivfj ); anl n[ auch gegen die Natur eugen, werden Fahrzeugführer und f F S b
nochmals darauf hingewiesen, diUi Ben zum Entsatz vorrückenden Truppen an deren Fahrzeugen Fahrtiichtnn p sich auch die Natur entgegen. Die ;r oder Bremslicht fehlen oder tcr- '■ -chrsüblichen Wetterstürze arten zu '_. sm ü Aenderung der Fahihidt (,,,, W’etterkatastrophen aus.
en” Jeder ” 1 Verkehrsteilnehmer mH * d'Tft T
einstellen, er muH also stets damite 8 die Sumpflandschaft des Pnpjet, legt aß ein Kraftfahrzeug seine FaMrict; * trügerische Decke über die , ohne daß entsprechende Zeichen g-o: rr unter dem Tritt der Stiefel brechende . Führer von Fuhrwerken, Hanta] bicht auf den Tümpeln und auf der 5 Radfahrer haben selbstverstänidtKjgen, schwarzen Erde,, die keinen Halt Fahrtrichtungszeichen zu gehen, dt ; 'y vereisten und schneeverwehten ihrer von Kraftfahrzeugen, deren Fi jpeMämmen kämpfen sich kleine
gsanzeiger und Bremslichti.Ordnung *^pj| 31lf ahr Ze uge und Panjewagen durch
handenverseuchten Wälder. Morgen -sind Sonne und Wärme, da wandelt ; das ganze Land zu einem zähen am, in dem Menschen, Tiere und Der Nachschub Die
iterter Dienstpostverkehr Adria. Zu ng durch die Deutsche Dienstpost A 1 beiden Richtungen jetzt weilen!
■ten zugelassen worden. Danach re -uig e kleben bleiben. ,,... _....
rt: \ im Behördenverkehr J««*j fi. hat stundenlang Aufenthalt. ing^J^?iebene Postkarten, gevtoliL^
[^geschriebene Briefe bis 1000 g, mit einer Wertangabe bis 3000 P :he Drucksachen bis 500 g. Zfc® chen (von Zeitungsverlegeru um T triebsstellen) bis 1000 g «od gw 1 eschäftspapiere, Warenproben jen bis 500 g. 2. Im Privatverkehr ; he und eingeschriebene P»*« 1 ** he Briefe bis 1000 g, emge«»- bis 500 g, gewöhnliche D™*"®
Luftwaffe kann bei der Wetterlage nicht in wünschenswertem Umfang eingesetzt werden.
Panzerzug bringt Munition, birgt Verwundete
Der Feind läßt es weder an Material, noch an Menschen fehlen. Alles, was irgendwie greifbar war, ist zusammengerafft, nach vorn geworfen. Er hat das Gelände tausendfach vermint. Er hat die Brücken gesprengt, er unternimmt massierte Gegenstöße. Er zerstört immer und immer wieder die Bahnlinie. Ein einziger Panzerzug schafft noch den Weg hinter der Angriffsspitze, bringt Munition und holt die Verwundeten. Besonders wütende Angriffe richteten die Bolschewisten gegen die Flanken der Stoßkeile, die gegen Kowel Vorgehen. Es entstehen gefährliche Situationen, kritische Bedrohungen. Aber sie werden im großen wie im kleinen gemeistert, jeder Mann weiß, um was es geht — der Kameraden Not ist die eigene Not.
Hunger, Strapazen, fehlender Schlaf, widrige Natur und feindlicher Widerstand vermögen den Schwung nicht zu brechen, den
das Wort „Angriff“ auslöst. Da war ein Dorf, 15 Kilometer, von Kowel entfernt. Nach dem Tanz der schweren Waffen gehen die ff-Grenadiere vor, nehmen Haus um Haus, zerschlagen die zahllosen Schützennester und MG. : Stellungen, kämpfen um jede Mistkuhle, jedep Rübenkeller, jeden Bretterverschlag. Ueberall hat sich der Feind einge- nistet, überall muß er im NaHkampf gestellt und vernichtet werden. Das ist eine der vielen Stationen auf dem harten und weiten Weg nach Kowel.
Der erste Durchbruch
Nach mehr als zwei Wochen schwersten Winterkampfes können die Männer von Verbänden der Waflen-^f und des Heeres Lorbeer pflücken. Am frühen Morgen durchbricht eine Kampfgruppe aus Teilen eines niedersächsischen Grtanadierregiments und einer ff - Panzergruppe unter Führung von //-Obersturmführer Nlcolussileck von Westen her den feindlichen Sperriegel um die Stadt. Im handstreichartigen Ueber-
fall werden die feindlichen Stellungen genommen, zahlreiche Widerstandsnester niedergekämpft uüd um 8 U h r f r üh die Stadt entlang des Bahndammes erreicht.
Dabei stößt die Kampfgruppe auf einen Minengürtel, hinter dem die Bolschewisten mit 14 Panzern und aufgesessener Infanterie stehen, um den deutschen Durchbruchskeil zu brechen. Die Panzer halten die feindlichen Kampfwagen und die feindliche Infanterie nieder und geben den todesmutigen Grenadieren den Feuerschutz, den sie zur Räumung einer Gasse durch die Minen benötigen.
Damit ist das Haupthindernis beseitigt. Die erfolgreiche Kampfgruppe, die als erste die tapfere Besatzung Kowels begrüßt, wird noch am gleichen Tage zur wertvollen Vei- stärkung: Sie schießt bei einem feindlichen Angriff 17 Panzer ab. und bringt eingeschios- senen Grenadieren wertvolle Fiilfe.
Diese Leistung ist ein stolzer Beweis für den ungebrochenen Angriffsgeist der deutschen truppen, besonders auch der germanischen Freiwilligen, die sich hier als Träger schwieriger Aufgaben neuen Waffenruhm erwarben.
Der feindliche Ring um Kowel gesprengt
Weiterer deutscher Raumgewinn bei Tschernawltj — Im Abschnitt Stanislau-Tarnopol und südlich Btody in fortschreitenden Angriffen Sowietkräfte zerschlagen — Beim Angriff auf PI oesii 53 Bomber abgeschossen
und Pruth sowjetische Angriffe
dnb. Aus dem FUhrerhauptquar- tier, 6. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Bei Kertsch und im Ssiwasch-Landekopf W-urden feindliche Angriffe abgewiesen oder durch zusammengefaßtes Artilleriefeuer zerschlagen.
Oestlich des unteren D n j e s t r setzten sich unsere Truppen wie vorgesehen vom Feinde ab. Sie schlugen hier sowie zwischen
Hafenkna&er im Schwarzen Meer
Der U-Boot-Krieg kommt wieder auf Touren
Eigener Bericht
-lirlin, 6. April. Ueber die im Zu-
Zeitungsdrucksachen (von W ?, häng . mit den leigen Kämpfen im
unfzitungsvertriebssteUeal — —.- “
vöhnliche Geschäftspapiere, W'Jf schsendungen bis 500 g.
Unfer dem Hoheilsadlef
NS.-KriegsopferversorguM
Heute, 20 CM
der Ostfront bedeutsame Tätigkeit deutschen U-Boote im Schwarzen Meer -! in einem PK.-Sonderbericht Kriegsbeil Heiner Seybold u. a. folgende auf- *eiche Angaben:
. Frontlage am Schwarzen Meer hat Ritsche U-Boot-Kriegführung auf die- - Bnenschauplatz des Kampfes zur See jene Aufgaben gestellt. Seit die _ s nahezu auf jeden Nachschub zur F 5* ' n ' n ' mint die Verkorkung in . a^roeerhäfen Poti, Batum und tai, 1 u lm , mar me ^ r zu - Die gesamte ~ V „f. Hnrch Freude“ . . Vo , , b ‘. rie 9 s ‘ und Transportflotte liegt NSG. „Kraft 8 Fdta — nicht etwa in „stiller
Vandern. Osterfa ^ ' Sondern^ durch Blockade und eine
Sonnabend: pim» ' n aktivität der sowjetischen Füh-
1430 Uhr FIptbf. ^„LKircbWJ ?" geschaltet. Zu der Blockierung der
de (Ottersberg—Haoenu »«,**:* wsirh.-u- - y_
radschaft Osterholz.
Osterholzer Landstr .*
aller Unterabteilungsfuto.
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kreuzers „M ö v e", konnte am 5. April seinen 65. Geburtstag feiern. Sein Name wird in der Geschichte des Seekrieges für alle Zeiten unvergessen bleiben als der eines Mannes, der in den -Tagen, da die tückische englische Hungerblockade ihren Ring immer fester um Deutschland schloß, diese Blockade nicht weniger als viermal durchbrach, dem Feinde ungeheuren Schaden zufügte und unvergänglichen feuhm an die Flagge der deutschen Kriegsmarine heftete.
Dnjestr zurück.
Die im Raum von Tschernowitz nördlich des Dnjestr kämpfende deutsche Kräftegruppe gewann im Angriff trotz verbissenen feindlichen Widerstandes weiter Boden und wehrte'heftige Angriffe der Sowjets ab. Im Abschnitt Stanislau—T a r n o - pol sowie im Raum südlich Brody wurden durch unsere fortschreitenden Angriffe sowjetische Kräfte zerschlagen. Feindliche Gegenangriffe scheiterten. Die Besatzung von Tarnopol behauptete sich gegen erneute, von Artillerie und Schlachtfliegern unterstützte Angriffe der Bolschewisten.
Die seit dem 17. März efngeschlossene Besatzung der Stadt Kowel hat unter Führung des //-Gruppenführers und Generalleutnants der Waffen-// Gille dem woehen- langen Ansturm weit überlegener feindlicher Kräfte mit beispielhafter Tapferkeit standgehalten. Verbände des Heeres und der Waffen-// haben unter dem Oberbefehl des Generalobersten W e i s s und unter Führung der Generale der Infanterie Hossbach und Mattenklott nach tagelangen harten Angriffskämpfen durch die Pripjeisümpfe bei ungewöhnlichen Geländeschwierigkeiten den
feindlichen Ring um Kowel gesprengt und damit ihre Kameraden aus der Umklammerung befreit. Verbände der Luftwaffe, unter ihnen auch Lastensegler, ^versorgten ungeachtet schwerster feindlicher Abwehr die Verteidiger der Stadt und ermöglichten dadurch ihr standhaftes Aushalten.
Südöstlich Ostrow und südlich Pleskau behaupteten unsere Truppen ihre Stellungen gegen die fortgesetzten.DurchbruchsYersuclie. der Bolschewisten und schossen 48 feindliche Panzer ab. Erneute Bereitstellungen des Feindes wurden durch Artillerie und Werferbatterien zerschlagen.
In der Zeit vom 3.—5. April verloren die Sowjets in Luftkämpfen und durch Flakartillerie 117 Flugzeuge.
In Italien wurden bei lebhafter Stoß- trupptäfigkeit Gefangene eingebracht.
Bei einem Tagesvorstoß nordamerikanischer Bomber in das Gebiet von P 1 o e s t i brachten deutsche und rumänische Luftverteidigungskräfte 53 viermotorige Flugzeuge zum Absturz. Damit-wurde wenigstens ein Drittel des angreifenden feindlichen Verbandes vernichtet.
Ueber dem Reichsgebiet wurden gestern unter schwierigsten Abwehrbedingungen zehn feindliche Jagdflugzeuge abgeschossen.
radschaft Hastedt prechstunde im Heerstraße, Ecke
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In vier Tagen 1500 Gangster heruniergeholt
Die Niederlage des Feindes beim Angriff auf Ploesti und Steyr
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dagegen erscheint KS.-Cauverjag Weser-Ems.
Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung dr. w. sch. Berlin 6. April. In einem Zeitraum von weniger als vier Stünden haben die USA.-Bomber am 5. April beim Versuch eines Luftangriffs auf das rumänische Erdölgebiet von Ploesti über ein Drittel des zu diesem Zweck eingesetzten Verbandes von mittlerer Stärke verloren.^
Dazu kommt die Niederlage, die die amerikanische Luftwaffe am vergangenen Sonntag bei dem Angriff gegen den Raum von Steyr erlebte, von dem 54 Flugzeuge den Weg zurück nicht mehr fanden. Insgesamt haben die USA.-Bomberformationen in vier aufeinanderfolgenden Tagen mindestens 168 Flugzeuge, zum größten Teil viermotorige Bomber, mit ungefähr 1500 Mann der wertvollen, lang ausgebildeten Besatzung verloren. . , • . .
Beim Angriff gegen Ploesti suchten sich die anqesetzten Bomber auf dem ersten Teil des Weges durch ein Vielfaches von begleitenden Jägern zu schützen und bemühten sich gleichzeitig durch raffiniert angelegte Täuschungsmanöver unsere Abwehr zu verwirren und abzulenken. Die USA.- Bomber flogen darum zunächst« in nordöstlicher Richtung und wollten den Anschein erwecken, .ls ob ihr Flugkurs über den serbischen Raum in Richtung auf Ungarn zielte. Zu diesem Zweck zweigten ferner von der Formation in der ursprünglichen Starke von 250 Bombern kleinere Formationen ab. Di Masse der USA.-Bomber wurde bereits über dem serbischen Raum von deutschen, bulgarischen und rumänischen Jagerp nefaßt. Als dann die begleitenden Jager abdrehten und die Bo/hber auf sieb allein gestellt weiterfliegen ließen,
begann über der Donau-Ebene bis zum Raum westlich von Bukarest eine Luftschlacht, die für den Feind katastrophal - enden sollte.
Sie fand an einem blauen f, rühli " g ;; hi ™ a ‘; 1 statt, den nur wenige Woiken bedeckt ^ Die feindlichen Bomber explodierten zum Teil in der Luft und ließen be'm Absturz dicke Qualmstreifen hinter sich. Die Luft schiacht erreichte ihren Höhepunkt, als di • Abwehr der Jäger im Raum von Plo ® st ’ durch die konzentrierte Flakabwehr des Erdölqebiets verstärkt wurde die auch eme Reihe von Ab-Missen für sich verbuchen
kann Unter diesen Umständen kamen die
amerikanischen Bomberpulks natürlich nicht
zu einem konzentrischen wirksamen Angriff auf ihr Ziel. Der größte Teil der Bomben ging erheblich entfernt davon nieder.
Seit den schwarzen Angusttagen des vorigen Jahres, da die britisch-amerikanische Luftwaffe im Raum von Ploesti beinahe diö Hälfte ihres angreifenden Verbandes verlor, hatte man sich zurückgehalten. Wenn trotzdem die USA.-Bomber in Süditalien ■ nach einer- Pause, die ihnen durch die schweren Schläge und Verluste im Februar aufgezwungen wurde, an mehreren aufeinander folgenden Tagen zu einer Südost- Offensive starten mußten, so waren dafür außer den ungünstigen Wetterverhältnissen in England, die Angriffe von dort aus erschwerten, politische Gründe stark mitbestimmend. Jetzt, da sich eine Wendung an
der Ostfront andeutet, wollten unsere westlichen Gegner den Sowjets zeigen, daß sie auch noch da sind.
Nach wie vor über der Schweiz
Eigener Bericht
BZ. Berlin, 6. April. In Bern wurde amtlich mitgeteilt, daß am Dienstagnachmittag wieder Flugzeuge „unbekannter Nationalität" in der Gegend des Simplon eingeflogen und bei Vallorbe ausgeflogen wären. Es wurde Fliegeralarm gegeben.
Die Schweizer Presse beklagt sich darüber, daß die bei solchen Ueberfliegungen aus brennend von Deutschland kommenden Flugzeugen abgesprungenen Amerikaner nicht wußten, daß es einen Schweizer Staat gibt. „Journal de Geneve" rügt entrüstet die flegelhafte Haltung der nordamerikanischen Analphabeten.
Ritterkreuz für Hauptmann Oelkers Bremen
Hohe Auszeichnungen für Soldaten von Heer und Luftwaffe
Flugzeugführer in einem Jagd-
dnb. Führerhauptquartier 6. April. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann Heinrich Oelkers, Führer eines Füsilier- Bataillons, geboren am 26. 4. 1910 in Bremen als Sohn des Gaswerkbetriebsdirektors.
Ferner erhielten das Ritterkreuz: Major
Heinrich Busse, Bataillonskommandeur in einem rheinisch-westfälsichen Füsilier-Batl., geboren am 10. 4. 1909; Oberleutnant d. R. Georg Ka letsch, Bataillonsführer in einem niedersächsischen Grenadier-Regt.. geboren am 16. 10. 1914; Oberfeldwebel Adolf Baum, Zup'ührer in einem moselländischen Füsilier-Bataillon, geboren am 19. 3. 1914 als Sohn des Schumachers B.; Obergefreiter Johann R i e g e r , Melder in einem kurhessischen Panzergrenadier-Regt, geboren am 24. 8. 19il als Sohn des Maurers Alois R.
dnb. Berlin, 6. April. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe. Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Hauptmann Strobel. Staffelkapitän in einem Kampfgeschwader, und ar Oberfeldwebel
Döbele geschwader.
Hauptmann Strobel, am 9. April 1919 geboren, hat sich als Einzelkämpier, Funker, Beobachter und Verbandsführer in besonderem Maße bewährt und sich stets durch hohes fachliches und soldatisches Können ausgezeichnet Unter schwierigsten Bedingungen vollbrachte er vorbildliche Leistungen, von denen seine zur Unterstützung des FLeeres im Mittelabschnitt der Ostfront während der harten Abwehrkämpfe des Sommers 1943 geflogenen Einsätze und die dabei in der Vernichtung von Erdzielen aller Art erreichten Erfolge besondere Hervorhebung verdienen. Hauptmann Strobel, der der Sohn eines Landwirts ist, starb nach 415 Feindflügen den Fliegertod.
Oberfeldwebel Anton Döbele wurde am 16. November 1910 als Sohn eines Landwirts geboren und ist von Beruf Schmied und schoß 93 feindliche Flugzeuge ab.
Ein tn Nordfinnl.inri kampienri': Vcbfud de; Warfen-li hat im 'etzten halber .Iah'' 4 Millionen
' - • - - - 7„r T’n Ir '.I Ith nf] hHnI V hr- kriCCS-
•er.V.-usr Kameraden gei3::.i[ijelt.
Backe Reichsminisfer
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Der Führer hat dvn Staatssekretär im Bricht- nimistcrium für Ernahnuiq und Landwirtschaft Herbert Bucke, zum Be.ichsminisler ernannt . Reichsmintsler Bucke bleibt weiterhin mit der Führung der Geschäfte des Reichs - und preußischen Ministers für Ernährung und Landwirtschaft und des ReicJisbauernfiihrcrs beauftragt.
Smäkmq&siiel. Smaptt®
Ln Goslar, der Reichsbauernstadt, saß er in diesen Tagep zwischen zwei Dichtern, dem Mecklenburger Friedrich Griese und dem Bayern Josef Martin Bauer. Schlank, schmal, mit klugem, aufmerksamem Gesicht., aus seinen verständigen, durch dünnwandige Brillengläser blickenden Augen den Gesprächspartner forschend ansehen, sprach er mit ihnen, seine klaren und immer präzisen Sätze dann und wann durch einige ausdrucksvolle, sparsam angewendete Gesten unterstützend . . .
-So -hat -er oft- auch zwischen seinen Bauern gesessen, freundlich, schlicht, einfach, ganz Mensch unter Menschen,-in jener liebenswürdigen Bescheidenheit, die ein Teil seines Wesen ist, und hat sich von ihren. Sorgen und Erfahrungen berichten lassen, jeder Stimme ein aufmerksames Ohr geliehen, manchmal einen guten Rat gewußt. LTnd diese Bauern, ob sie nun aus Niedersachsen oder aus der Ostmark, aus dem Wartheland oder den neuen Westgebieten zu ihm kamen, haben sich ehrlich zu ihm bekannt, obwohl d,er Mann, der nun seit Jahren die Aufgaben des Reichsbauepnfüh- rers, sowie die Geschäfte des zuständigen Ministeriums versieht, keineswegs das ist, was man einen „Mann des Volkes" nennt, obwohl er nicht einmal Bauer im Sinne des Alteingesessenen und Sippenbewußten, ja, nicht einmal ein Kind, der deutschen Heimat ist: denn in Batum, im Kaukasus, wurde Herbert Backe geboren, als Sohn eines deutschen-Kaufmanns und einer Mutter, die aus dem Geschlechte jener schwäbischen Siedler stammte, die um 1800 herum in den Osten äbwanderten. Er besuchte die Schule in Tiflis, bis er, achtzehnjährig und Primaner, 1914 interniert und mit seinen Angehörigen hinter den Ural verschoben wurde. Hier verbrachte er den Krieg. Erst 1918 gelang es ihm, einen Weg nach Petersburg und von da nach Deutschland zu finden. Hier stand er noch am Ende desselben Jahres vor den Toren der Gutehoffnungshiitte in Sterkrade, ein armer, magerer Teufel, der nichts als Arbeit suchte und sich dann als Hilfsdreher, Schlosser und LohnbuchhaUer fürs erste jämmerlich genug durchschlug.
Doch hatte er sein Ziel bereits fest ins Auge gefaßt. Er wollte Landwirtschaft studieren und Bauer werden, und daran hielt er fest, obwohl eigentlich alles dagegen sprach. Er baute sein Abitur, beteiligte sich mit Bremer Notstandsarbeitern an Drainageversuchen im Uchter Moor und nahm schließlich eine Stelle als landwirtschaftlicher Lehrling an. Wurde dann, immer auf sich selbst angewiesen und sein Studium mühsam finanzierend, Student der Landwirtschaft in Göttingen und erwarb hier mit einer Arbeit über „Die .russische Getreidewirtschaft", die nicht nur durch Sachkenntnis, sondern auch durch vorurteilslose, kritische Haltung auffiel, den Titel eines Diplomlandwirtes. Uebernahm dann, zehn Jahre, nach seiner Ankunft in Deutschland, die Domäne Hornsen bei Hildesheim, wo er, ohne darüber seine wissenschaftlichen Studien zu vernachlässigen, sich jene praktischen Erfahrungen erwarb, die ihm heute noch zugutekommen. Um diese Zeit stand er bereits in den Reihen der NSDAP., zu derem agrarpolitischen Apparat er sehr bald Zugang fand. Hier, und später im Reichs- ernährungsministerium, fand er dann die Aufgaben, die seinen Anlagen sowie seinem Könneli und Wissen am stärksten entsprachen.
Der Aufstieg, der sich hier vollzog, hat nichts von dem Tempo eines tüchtigen Karrieremachers und Glücksritters. Es ist der Aufstieg eines fleißigem gewissenhaften, seine Aufgaben restlos beherrschenden Mannes, der dank seiner fachlichen und menschlichen Qualitäten und dank der unverkennbaren Erfolge seiner Arbeit schließlich die Anerkennung findet, die ihm gebührt. So müssen ihm selbst unsere Gegnei heute zu- gestchen, daß er auf ernähruiigspoliiirchem Gebiet die Autorität Europa:, ist. Hier ist er Fachmann dv-rb und riiirch. Hier besitzt er ein phänomenaler Wirren. Hier weiß er um die Erzeug’;,igsgrundlagon, technische,