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ütcmeräeitung
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ijrieicmxiliche Tageszeitung der Nationalsozic
des Regierenden Bargermeisters der Freien Hansestadt Bremen , ,, „ , , ,
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Bremen: (leeren 6/8, Rut 2 18 31; Nachtrnt nnif sonntags 2 47 85; ObermtraBe 86, Rul 2 18 31; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Hemelingen: Bahn- hofstraSe 6. Ecke PoststraSe, Rut 4 34 58; Br.# Vegesack: Rohrstr. 24. Rut 4 n. 8: Br.-Blumen- tbal. Kapt.-Dallmann-Str. 41/43. Ru! 88 U. 89
der Nationalsozialisten Bremens
Amtliches Verkündungsblatt des Reichssiatthalters in Oldenburg und Bremen
, 96 - 14 . Jahrgang
Donnerstag, den 6. April 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
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1 einigen Wochen werden dielt r des Lehrganges wieder an die Fit
nw andelbare deutsch-rumänische Waffentreue
Ichsaußenminister von Ribbentrop: „Der deutsche Soldat wird Rumänien wie seine Heimaterde verteidigen 11
Dnb. Berlin, 5. April. Der Reichsminister des Auswärtigen von libbentrop gewährte dem Berliner Vertreter der rumänischen Nachrichtenagentur Rador eine Unterredung und beantwortete ihm einige Deutschland und Rumänien gemeinsa m interessierende Fragen. Die Agen- lar veröffentlicht hierüber folgende Meldung:
•me: „Was ist Ihrer Ansicht nach, ' leichsa'ußenminister, der Zweck der ,., en sowjetischen Erklärungen an Ru- '■ e i in denen behauptet wird, die dort -tdiiingenen Sowjettruppen verfolgten . bH militärische Ziele? Die Sowjetunion be-
. ß zeigten die Scharfschüh fehlige keine Aenderung der Ordnung liliens und erhebe auch keinen Ankauf einen Teil d,es rumänischen Ter- r.:»!“
wort: „Für jeden Kenner der So- letzten 25 Jahre niel die Molotow-Erklärung alles an- ili eine Ueberraschung. Der politische war immer ein Teil der sowjetischen
„Ja V .“^FitCiiübrung. Hierfür gibt es genug Bei-
ren und ihren, entsagungsvol i,. Bemerkenswert ist dabei übrigens, ... Machthaber des Kreml zur politi- List zu greifen pflegen, wenn ihre
der der Oeffentlichkeit wenig i wird, wieder aufnehmen. Die Ml.
Kriscbe Kraftentfaltung den Höhepunkt ischritten hat.
Sri unserer Auffassung ist der wahre ii für diese jetzige Taktik der Wunsch «ins, den Feldzug nach den furchtbaren sn der letzten Jahre mit möglichst ge- pg weiteren Verlusten zu beenden. Die >it!s kennen die Unbeständigkeit des
draußen aber wissen, wen sie. iben, wenn einer auf demMinken Ar blatt und Adlerkopf auf gra trägt, auch wenn das Wort „Sei®
" nicht daneben stände. Und sie bri n Respekt und Dankbarkeit entgege chon so mancher Scharfschülze’d durch seine meisterlichen Schie
gen in einer Weise Entlastung c ,, . „ . .
hat, wie sie kaum für möglich eil *f cks ’ S, f ™ r "
3 3 lue schon einmal nahe am Sieg waren,
i niedlich doch eine schwere Nieder- F eiisiecken zu müssen. Man möchte
ungssdriebn d« IhMiM fe,'““;
■Ir, Finnland mit scheinbar gemä- Fo'derungen aus dem Kriege zu bluf- lis beim, man will es in eine Falle um es dann zu erdrosseln. Daher iierben um Bulgarien, die Drohun- ii Ungarn und Jetzt die Lockung lim ä n i e n.
irden, wäre.
blickt. Da dies jedoch zu weit führen würde, nur eine Gegenfrage:
Was, meinen Sie, wäre z. B. aus den vitalen englischen Interessen lm Vorderen Orient schon heute geworden, wenn nicht die deutsche Armee mit ihren Verbündeten die gesamte sowjetische Kraft heute an der Ostfront bände und in Schach hielte? Wäre dem nicht so, glauben Sie, daß das britische Imperium in diesem Augenblick noch über einen Tropfen Oel verfügen würde?
„Auf Ihre Frage, wie ich die Situation Englands und Amerikas gegenüber Moskau beurteile, gibt es nur eine Antwort: vollkommene
Hilflosigkeit.
Man hat in London und Washington die sowjetische Politik niemals begriffen. Dar
um fällt man auch von einem Erstaunen ins andere. Das einzige Gefühl, das in England und Amerika bereits heute ziemlich allgemein verbreitet ist, ist, daß Churchill wie Eden, Roosevelt wie Huil von der Sowjetregierung dauernd an der Nase herumgeführt werden. Daher sind die Beziehungen zwischen den Bundesgenossen im Osten und Westen trotz aller gegenseitigen Beteuerungen auch alles andere als brillant. Neben der brutalen Machtentfaltung und damit verbundenen rücksichtslosen politischen Methoden ist es aber vor allem die große Sorge vor der Ausbreitung des Bolschewismus innerhalb der Arbeitermassen in den westlichen Staaten sglbst, die den Keim zu ernsten Schwierigkeiten enthält.
Wenn Sie mich fragen, ob die Westmächte der Politik des Kreml eines Tages entgegentreten werden, so kann ich dazu nur folgendes sagen:
Wenn jemals die Bolschewisten die
deutschen Heere besiegen und nach
Europa eindringen würden, so hätten
weder England noch Amerika — selbst wenn sie wollten — die nötigen Machtmittel, um der bolschewistischen Politik hier entgegenzutreten. Deshalb sind es auch allein die Heere der verbündeten europäischen Nationen, die den Bolschewismus Zurückschlagen können und Zurückschlagen werden.
Und über eins müssen wir uns dabei im klaren sein, nämlich daß wir in unserem Kampf gegen den Bolschewismus mit den Divergenzen im gegnerischen Lager nicht rechnen, noch gar uns jemals darauf verlassen dürfen. Nur Phantasten können mit solchen Gedanken spielen. Europa ist vielmehr in diesem Kampf gegen den Bolschewismus auf sich selbst gestellt und ganz auf seine eigene Kraft angewiesen. Die verbündeten europäischen Völker wissen dies auch, und ich bin felsenfest überzeugt, daß sie diese härteste Bewährungsprobe in ihrer Geschichte bestehen und den Sieg über (Fortsetzung auf Seite 2)
Wahre Völker siegen mit erhobener Stirn
Proklamation des Marschalls Anionescu an das rumänische Volk nach dem Terrorangriff auf Bukarest
srstag, 6. April, voii 12,30 bis U n dem durch folgende Punkte bwes-j Seehausen — Hasenbüren - .All«“ önemoor — Dwoberg — HasbergaJ ;en sowie von 15 bis 16.30 Uhr in - 1 Agende Punkte begrenzten Raume; ft Seckenhausen — Ristedt — Noriml Ringmar —* Winkelsett, Hockensberj ^ stedt — Annenheide — Huchlin) “ sschießen der Flakartillerie statt
jedoch, jeder Rumäne weiß, £i: von solchen Beteuerungen zu halbst Das Schicksal ihrer Landsleute in line «jährige Tätigkeit blickt und in der Bukowina vor eini-
_ . --„-w. /»»Jitiren war eine furchtbare Lehre für
Snmänen; denn die bolschewistische , bleibt immer die gleiche: erst eine ....... feiert b«ä 1 f* Zusicherung der. Freiheit und Un-
■5ja r 9 e .. D-.hctr 37. boigkeit, dann Forderung militärischer
Rankte, dann Besetzung durch die (itaee, dann Einzug der GPU. und K Liquidierung der Intelligenz, Vertier Frauen und Kinder nach
-ister Friedrich Dahnken, ^ 2, bei der Firma A. Segmü 1 Co," irituosen-Import, zurück.
Walther W i e b e r, Bachstr. 27.
silberne Hochzeit begehen e 1 und
Frau Else geb. Helberg, ^
dlu e h m an r n e ünd°Dau ei S äJ^elendung der _
hönebeckersrt. 107. j
Unter im Hoheilsarü«
NSDAP.
ruppe Gi-öpelingen^ SP^ h a aBS Hl]5 , 9.30 Uhr, im G ® me "? „ S berVoll*' iP r ! ch lZ g J pnichT?Poliii^. l !i
U. Warte der G ) ied .,™ fo 3 nn , VowJ ,’V. " Herr Reichsminister,
ie. Uniformierte m on 1 willkommen.
NS.-Kriegsopferversorg«»? ^
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. ... —Chur- ii im Unterhaus über die Molotow- :.;9S e sagt, daß er höchst befriedigt opiei*"-— - j^reml die Bewunderung der
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. dann: Einverleibung des betref- •7 Staates in die Sowjetunion. Tatsächlich die Sowjets diese Gleichmache- M die Aufsaugung bodenständigen
■-■-ns zu einem System b e i s p i e 1- b Brutalität entwickelt. Das weiß ‘■ Ule Welt. Deshalb fallen auch auf Wienspielertricks der Sowjets wohl die Dümmsten
herein."
Wie denken Sie hier-
ii»fa°I : "^‘ e Erklärung hierfür ist , Churchill gehört gewiß nicht 4 F u ™ mst en, von denen ich eben Hr, „ ande 't sich bei ihm daher nur liuii euc helei, denn dieDinge i [J? Ild stehen nicht zum ifcÄdtm-vn 11 er h en nt dort täglich klarer, seines 'J |irkt _ >B gegen Stalin in Europa ein- nrehr ausrichten kann, und man ijni, j d >eser Zustand eines Tages •e Di« TT katastro P hale Folgen haben <6 om« Unrulle im englischen Volk ist ilentinos Giesi ^j‘ se in. Si c h erl ^" s£ r^fc 4 jjj„, ' 1 i nd die Opposition gegen die Jahre.alt__se.. 6dunk »^I«he Poii tik ist ständig im Wach-
bisjoim n J! n , dem Mann, der Finnland, lüä, ' ™'en, den gesamten Balkan, 0| die ganze traditionelle eng- ■di« Se r*l 0 .. an Stalin preisgegeben h rklar ung Molotows recht ge- "j abnpn^ 111 hat Molotow seine Er- ^rrchili?" 6 ^ en ' was tot der alte Spie- _ Lofort tritt er im Parlament
i!! Htikrh em er vor h urzel11 erät der \v ärta we g en der Sowjets, 'Ua.bäf J_ lm Per zu zucken, über Bord •äse E r vi- tut er jetzt so, als ob er Ms ob mn 3 glaube und stellt es so 'hseit z 0 „ L G ' e ^ a h r für die englischen
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,.* f i.-d ' c p t- habe ich mich schon ketüp “nili< i geäußc-t. Dazu
r,r ‘ sa ilf n .' *>e-
dnb. Bukarest, 5. April. Der rumänische Staatsführer Marschall Antonescu richtete nach der ruchlosen Bombardierung von Bukarest durch anglo- amerikanische Bomberverbände eine Proklamation an das rumänische Volk.
Der Marschall erinnerte eingangs an die entscheidenden harten Zeiten, in denen das rumänische Volk mit seinem Blute die hei-., ligen Grenzen des Landes und die Gräber, der Väter verteidigte. Statt auf Verständnis und Gerechtigkeit bei einer Seite zu stoßerv die von Rumänien niemals bedroht noch angegriffen worden sei, habe man die schnöde Tat des Bombardements erfahren, die unschuldigen Menschenleben, Väter und Mütter, Greise und Kinder hingemordet habe.
Es sei „im Namen der Zivilisation“ ein Volk getroffen worden, das jahrhunderte-
Trotz geblieben sei, ein Volk, das sein Dasein und seine Ehre mit Würde und unter Opfern verteidigt habe. „Im Namen der Zivilisation“ sei eine Hauptstadt getroffen worden, die die Mühe von Jahrhunderten erbaut habe. Dieser unnütze Schlag habe den Glauben an Anstand und an das Recht erniedrigt Die Rumänen hätten dennoch aber trotz dieser gewissenlosen Tat ihren Glauben an die Gerechtigkeit nicht verloren, eine Gerechtigkeit, die allerdings nicht eine leere Heuchelei sei.
Abschließend fordert der Marschall vom rumänischen Volk, daß es seine mannhafte Haltung unangetastet bewahren solle, unangetastet im Glauben, ungebeugt in. der Entschlossenheit, sein Recht zu verteidigen.
„Die wahren Völker siegen nicht auf den Knien, sondern mit erhobener Stirn. Denn
lang ein Bollwerk der Christenheit und der die Zivilisation der Welt, die heute hier von Zivilisation allen widrigen Zeitläuften zum I Menschen beleidigt wurde, die wir niemals
Rumänische Soldaten schlagen sidi tapfer
Feindsender versuchen, Rumäniens Armee zu verleumden
dnb. Bukarest, 5. April. Als Antwort auf die Versuche feindlicher Sender, die rumänische Armee zu verleumden, veröffentlichten die rumänischen ' Blätter am Mittwoch einheitlich an führender Stelle folgende Feststellung:
„Feindliche Rundfunksender haben seit einigen Tagen ihre Agitation beinahe ausschließlich gegen unsere tapfere Armee gerichtet, und zwar hinsichtlich ihrer Haltung wie ihrer kämpferischen Werte. Indem sie gewollt die reinen rumänischen Realitäten des Kriegsschauplatzes ignorieren, der heute einen Teil des Volkskörpers unseres Landes in sich schließt, versuchen diese feindlichen Sender vergeblich, der Armee Schande ins Gesicht zu schleudern, wenn sie behaupten, daß rumänische Einheiten, die in Bes- sarabien und in der Bukowina kämpften, sich andauernd dfem Feind ergäben, und daß die feindlichen Angriffe unseren Truppen schwere Verluste zufügten, weil zahlreiche Gefangene gemacht würden.
Die Antwort auf diese neuerlichen Versuche, unser Vertrauen zu erschüttern, gibt diesmal der rumänische Soldat selbst durch seine Taten aus überliefertem Heldentum, das gleichermaßen geehrt wird vom Oberkommando unserer Armee wie in den deutschen Wehrmachtberichten sowie in der Wertschätzung der öffentlichen Meinung der neutralen Länder. Nicht Desertion vor der Pflichterfüllung, kein Uebergehen in die
Armee jahrhundertealter Unterdrücker, nicht bolschewistische Angriffe mit Verlusten und Gefangenen in und aus unseren zur höchsten Kraftentfaltung geschlossenen Röihen, sondern tapferes Festkrallen an der Scholle der Väter und stürmischer rumänischer Angriff überall, wo der Stiefel des Unterdrückers unseren Boden geschändet hat.
So hat am 31. März eine rumänische Infanterie Abteilung östlich der Jijia einen Großangriff geführt, wobei es ihr nach fünfstündigen hartnäckigen Kämpfen mit den Sowjettruppen gelang, diese über den Pruth zu werfen. So vermochte am gleichen Tage der von einem Bataillon eines Jäger-Regiments geführte Gegenangriff den Feind 15 Kilometer weit nach Osten über den Volo- vatz-Bach zu werfen. So gelang es am 1. April einer von deutschen Kampfwagen begleiteten Dorobantzen-Abteilung, feindliche Kräfte im Gegenangriff zehn Kilometer über die Jijia zu werfen. Dabei wurden Gefangene gemacht und viel Kriegsmaterial erbeutet. So führten am 3. April Kavallerie-Einheiten, verstärkt durch Teile eines großen deutschen Panzerverbandes, einen schwungvollen Gegenangriff im Raum nordöstlich von Jassy, wobei sie zwei von den Sowjetgruppen kurz vorher besetzte Ortschaften zurückeroberten. Das sind Waffentaten, die heute sprechen, so wie sie gestern gesprochen haben, und so wie sie immer sprechen werden]"
beleidigt haben, bedarf heute mehr denn je unserer Armee, unserer Herzen, unseres Kampfes und unseres Zusammenschlusses. Mit Gott vorwärts!“ Mit diesem beendet der Marschall seine Proklamation.
Ein reiner Terrorangriff
dnb. Bukarest, 5. April. Der Luftangriff auf Bukarest am Dienstagnachniittag war der erste amerikanische, den die rumänische Hauptstadt erlebte. 1941 und 1942 hatte.es einige nicht sehr..bedeuteßde sowjetische Luftangriffe auf Bukarest gegeben. Der rein terroristische Charakter des Angriffs ist jedem einzelnen der Tausende und aber Tausende von Bukarestern klar, die an diesem strahlenden Frühlingsnachmittag nach dem Angriff durch die Straßen der Stadt zogen, um sich diej Zerstörungen anzusehen. Am Bukarester Beispiel vom 4. April zeigt sich ganz klar, daß die Amerikaner sich dazu hergegeben haben, Zu- treiber- und Hilfsdienste für die Sowjets zu leisten.
Mancher, der das bewegliche und spontane Naturell des Rumänen kennt, war am Dienstag erstaunt über die Selbstbeherrschung und Gelassenheit, mit der die Bevölkerung der Hauptstadt diesen Angriff überstanden hat. Weiter aber zeigte dieser Angriff, daß Bukarest tatsächlich auf feindliche Terrorangriffe vorbereitet ist. Das sieht man zum Beispiel daran, wie prompt und schnell der Luftschutz funktionierte, wie sofort nach der Entwarnung die Schäden beseitigt wurden.
Ritterkreuz für Generalstabsdief der rumänischen Luftwaffe
dnb. Berlin, 5. April. Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an den Königlich-Rumänischen Generalmajor Gheor- g h i u , Chef des Generalstabes der rumänischen Luftwaffe.
Der rumänische Heeresbericht
dnb. Bukarest, 5. April. Das Oberkommando der rumänischen Armee gab am Dienstag bekannt: „In Mittelbessarabien
und im Norden der Moldau keine wichtigen Operationen, Während des Dienstags griff eine größere Anzahl anglo-amerikani- scher Bomber die Hauptstadt Bukarest an. Es entstanden Schäden und Verluste unter der Bevölkerung. Eine große Zahl der feindlichen Flugzeuge wurde von deutschen und rumänischen Jägern und von der Flak abgeschossen.
Gegenangriffserfolge im Süden der Ostfront
Neue deutsche Kräfte im Kampf — 44 USA -Bomber beim Angriff auf Bukarest abgeschossen
dnb> Fiihrerhauplquar 1 J e r • 5. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Oestlich des unteren Dnjestr führten die Sowjets mehrere vergebliche Angriffe. Um eine Einbrurhsstelle wird noch gekämpft. Zwischen Dnjestr und Pruth sind heftige Kämpfe mit anfreifenden sowjetischen Panzerverbänden im Gange. Auch von deutscher Seite werden neue Kräfte in den Kampf geworfen. Nördlich Jassy na men rumänische Truppen ein vom Feind stark besetztes Höhengelande und fügten den Bolschewisten hohe Verluste zu.^ Im Raum nördlich Tschernowitz kämpfte sich eine nördlich des Dnjestr
stehende
deutsche Kräftegruppe weiter au ‘ d,e be ’ fohlenen Ziele zurück. Zwischen St an is- 1 a u und T a r n o p o 1 sowie im Raum sud lieh und nordwestlich Brody nahmen um sere Truppen in Gegenangriffen zahlr f"® Ortschaften und warfen die ® olscbe ^ kn mit hohen Verlusten zurück. Die Verteidi ger von Tarnopol hielten auch gestern wie
Starke deutsche Kampffliegerverbände griffen in der vergangenen Nacht den feindlichen Nachschubstützpunkt K o r o s t e n an. Es entstanden in Bahnanlagen und im Stadtgebiet starke E«ylosionen und ausgedehnte Brände. Unsere Angriffe im Raum von Kowei gewannen trotz zähen feindlichen Widerstandes In weiterem Vordringen mehrere Höhen und Ortschaften. Eine Sturmgescliützbrigade vernichtete dabei allein 37 feindliche Geschütze.
Südlich P 1 e s k a u brachen erneut den ganzen Tag anhaltende Durchbruchsversuche der Sowjets zusammen. Der Feind hatte wiederum schwere blutige Verluste.
Im Hohen Norden griffen die Bolschewisten im Kandalakscha-Abschnitt mehrere Male mit überlegenen Kräften einen unserer vorgeschobenen Stützpunkte an. Sie wurden mit wirksamer Unterstützung durch Sturzkampfflieger verlustreich abgewiesen.
Aus Italien werden außer erfolgreichen eigenen Stoßtruppunlernehmen, bei denen Gefangene eingebracht wurden, keine besonderen Kampfhandlungen gemeldet. Un
sere Fernkampfartillerie bekämpfte bei Tag und Nacht das Hafengebiet von A n z i o und N e 11 u n o . Bei den Kämpfen der vergangenen Wochen im Landekopf von Net- tuno hat sich das Fallschirmjäger-Lehr- bataillon unter Führung von Major Herr- mann besonders ausgezeichnet.
Ein Tagesangrfff nordamerikanischer Bomberverbände gegen das Stadtgebiet von Bukarest verursachle Schäden und Verluste unter der Bevölkerung. Durch deutsche, rumänische und bulgarische Luftverteidigungskräfte wurden 44 feindliche Flugzeuge vernichtet. An diesem Erfolg haben rumänische Jagdflieger besonderen Anteil.
Britische Störflugzeuge warfen in der letzten Nacht Bomben auf einige Orte im rheinisch-westfälischen Gebiet
Nach abschließenden Meldungen haben »ich die gestern bei dem Angriff auf einen norwegischen Marinestützpunkt gemeldeten Abschüsse feindlicher Flugzeuge auf 16 erhöht. Damit wurde etwa die Hälfte der Angreifer vernichtet. ,
Großadmiral Däniü am Atlantik
Der Öbarbttjehlshubtir der Kriegsmarine, Groß • udmiral Do mix , überzeugt sich selbst immer nieder an allen Ironien von der hmsatzbereil - schuft der Kriegsmarine, — Unser Bild zeigt: Der Flottillenchef einer Zerstörerflottille berichtet dem Großadmiral über die letzten erfolgreichen Einsätze seiner Boote .
PK-Kriegsberichter Sämisch (Sch)
ZttqtaHd
m IhiiukeH Ozean
Von
Vizeadmiral Lützow
Vizeadmiral Lützow, der auf Grund einer Einladung der Deutschen Arbeitsfront kürzlich eine Vortragsreise durch den Gau Weser-Ems unternahm und vor den Hörern der Volksbildungsstätten der Hansestadt Bremen vor vierzehn Tagen sprach, schildert in seinem Aufsatz die Beschränkungen der britischen Machtstellung im Indischen Ozean durch die Auswirkungen des Krieges.
Die Wende zum 20. Jahrhundert sah die Briten als unbestrittene Machthaber in Indien und Burma, am wichtigsten Punkt der Südküste Arabiens- in Aden, .sowie auf der malaiischen Halbinsel, auf den meisten der kleinen Inseln des Indischen Ozeans und in ganz Australien, in Südafrika, Kenya, Uganda, Britisch-Somaliland und Aegypten. Der Unabhängigkeitswille der Buren wurde bis 1902 durch Zermürbung ihrer Wehrkraft mit Hilfe eines kriegerischen Massenaufgebots und mit Hilfe von Konzentrationslagern, denen 26 000 Frauen und Kinder zum Opfer fielen, gebrochen. Da auch Holländisch- Indien, wenn auch nicht formell dem briti-, sehen Machtbereich eingegliedert, von der Gnade der Briten lebte, so schien deren Vorstellung vom Indischen Ozean als einem britischen Binnenmeer der Verwirklichung nahe gerückt zu sein. 1907 gelang es' sogar, die plumpen Ausdehnungsansprüche Rußlands nach Süden von der Annäherung an den Persischen Golf fernzuhaiten. Nach dem ersten Weltkrieg wurde dem Deutschen Reich seine blühende Kolonie Ostafrika weggenommen. So wurde Britannien allmächtig im Indischen Ozean.
Vergleichen wir diesen stolzen Besitzstand und Einfluß Großbritanniens während der letzten Jahrhundertwende mit seiner geejenwärtigeh Stellung dort, so stellt sich uns von selbst die Frage: für wen hat Croßbritannien im Raum dieses Ozeans Macht und Schätze gesammelt? In der Wirtschaft Australiens nämlich macht sich seit mehr als 10 Jahren das Vordringen des nordamerikanischen Einflusses und Geldes geltend. Südafrika steht nach einem Eingeständnis seines Ministerpräsidenten. Smuts aus den letzten Jahren unter dem Einfluß keiner änderen Macht so sehr als unter dem der Vereinigten Staaten. Das Schiffahrtsab- kömmen zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten • aus dem Jahre 1940 überließ den Seeverkehr zwischen Nordamerika — einschließlich Kanadas — und Indien, der bis dahin alleiniges Vorrecht der britischen Flagjge war, dem Sternenbanner! ebenso auch den Seeverkehr zwischen Nordamerika undOstasien sowie Australien. Um diesen Seeverkehr im Bereich des Atlantischen Ozeans beaufsichtigen zu können, setzten sich die Nördamerikaner in den westafrikanischen Stützpunkten wie Monrovia, Bathurst, Freetown und Lagos gegenüber der nahe gelegenen brasilianischen Küste fest und bauten darüber hinaus leistungsfähige Land- und Luftverbindungen quer durch Mittelafrika aus von Nigerien, Kamerun und dem Kongostaat nach dem Roten Meer und Indischen Ozean, um auch diese Wege nach dem ersehnten Absatzmarkt für nordamerikanische Erzeugnisse, Indien, beherrschen zu können. Nordamerikanisches Geld fand anstelle des englischen Eingang in den Kongostaat zur Ausbeutung der reichen Rohstoffquellen. Mit Recht warf eine französische Zeitung vor drei Jahren den Vereinigten Staaten vor, sie handelten unter fortwährender Verletzung ihmr Monroe-Doktrin nach dpm Wahlspruch: „Afrika den Amerikanern". Auch nach dem Nahen Osten griff diese Habgier über. Eia
der starken feindlichen Angriffen stand