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«„rleiamtliche Tageszeitung
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.. meldet. .
tu ^ amerikanischen Bomberverbände wa- “ron Flugplätzen des unteritalienischen ; es aus gestartet und in der üblichen %er Sonntagsvorstöße über das Alpen- ei gegen deutsche Städte vorgestoßen ,’. s in südlichen Vorfeld der Ostalpen
y St - Pauh FC h, die feindlichen Flugzeuge auf die
den 2-?. f „' ^OP. Lübeck nieuen an utc aumutijju^a wc uuem l,j: ‘ ' ortulla Glückstadl - fe irfug über das Gebirge hefteten. Nach
jslea Informationen beteiligten sich hitalienisch e Jäger an diesen Rechten, die den amerikanischen Bom- runschweig 3:0; Arminia' Harnom Iftnationen die ersten Verluste zufügten.
Ham,| w - Hi kr Höhepunkt der Luftschlacht über den •! entwickelte sich über den Kara- (ennndim Raum nördlich von Kla- furt. Obwohl die Sonderheiten des raaes natürlich nicht ohne Einfluß auf Vetterlage blieben und die deutschen ■idiger vor ständig wechselnde Kampf- -.gungen stellten, schossen die Jagd- ::Zerstörergeschwader aus den von star- jJagdverbänden gesicherten amerikani- i“: Geschwadern zahlreihe viermotorige »r ab, die beim Aufschlag an den 3?en Gebirgswänden zerschellten. Die "ianischen Besatzungsmitglieder,- die cs den angegriffenen Maschinen durch mrmabsprung zu retten versuchten, :n die ungünstigsten Bedingungen vor, li> gebirgige Gelände die Rettungsmög- nilen außerordentlich erschwerte, f'.de liir diesen Angriff trifft der stets günstiger Wetterlage gemachte Hin- iiu, daß sich die Zahl der amtlich gehenen Verluste um ein bedeutendes (Nie „stillen Verluste" erhöhen wird, 'ff dem langen und gefährlichen Flugiber die Alpen und die Adria durch s Absturz beschädigter Maschinen vgr- "'srden. Fiir die deutsche Luftver- ang wurde der Sonntag eine jener wariagsproben, in der die neuarti
^ 96 4:4; KSG. Hildesheim - St
Westfalen: Schallte 04 - KSG fein -• Altenböge - KSG, Bielefeld H llinghausen — Westfalia Herne 2:1. Veslmark: SV. Merlenbach - 1 Ffr, fern 5:3.
Iaden (Tschammerpokal): Union üii en SV. Waldhof 0.-3; Südstem Kak' Karlsruher FV. 0:d. Vürttemberg: FV. Zuffenhausen-?: Kickgrs 3:2; VfB. Stuttgart -VBUi; fordbayern; 1. FC. Nürnberg - -nberg 2:0; SpVg. Fürth — Post SG 1- J 3:2.
'onau/Alpenland: Wiener AC. - Avhk Wien — LSV. Markersdorf 2:1
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Dienstag, den 4. April 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
Luftschlacht über den Karawanken
In drei Stunden 54 aus Italien nach Südostdeutschland vorstoßende USA.-Flugzeuge abgeschossen
..^ericht unserer Berliner Schriftleitung , Berlin, 3 - April. Ueber den schnee- icklen Gipfeln der Alpen^vor allem^der
* der in den Luftverteidigungszönen t<ulschlands stationierten Jagd- und -brergeschw'adci-, die Bich dem Feind
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Kampf stellten und sich kämpfend wie Kielien an die Bomberpulks bei ihrem
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■saög'jchkeit selbst . bei ungünstiger •■Hng bewiesen haben. Die amerika
nische Bomberwaffe mußte an diesem Tage eine der schwersten Niederlagen hinnehmen, die ihr überhaupt bei ihren Operationen aus dem unteritalienischen Raum zugefügt wurden.
Besonders hervorzuheben ist, daß mit den ausgefallenen 54 Flugzeugen mehr als 500 Mann ausgebildeten fliegenden Personals verlorengegangen sind, eine Zahl, deren Bedeutung im Zusammenhang mit den schweren Verlusten der Westmächte im März ihre Bedeutung erhält. Die jüngsten Kommentare anglo-amerikanischer Luftfahrtkorresponden- teri betonen, daß gerade das Mannschaftsproblem die anglo-amerikanische Luftkriegführung vor eine schwierige Alternative stellt. Es ist bekannt, daß jeder amerikanische und britische Terrorpilot damit rechnen muß, bei seinem Angriff auf deutsches Reichsgebiet abgeschössen zu werden. Die amerikanische Bomberführung sucht diese Verlustqüote dadurch herabzumindern, daß sie während der letzten Angriffe den Bomberpulks einen noch •stärkeren flankierenden Jagdschutz beigegeben hat, der jedoch nicht die Behinderung in sich birgt, die man ihm ursprünglich zugedacht hatte.
Von autoritativer deutscher Seite ist jetzt erklärt worden, daß es das Hauptziel der deutschen Luftverteidigung ist, durch ständig intensivere Abwehrmaßnahmen die Ver- lustqupte des Gegners so stark in die Höhe zu schrauben, daß die „Lebensdauer“ der amerikanischen Bomijprpiloten immer stäi- ker herabgedrückt wird. Man geht dabei von der' Tatsache aus, daß sich für Bomben- flieger die besten Kampferfahrungen erst nach 30 Angriffen einstellen. Wenn es gelingt, stets 20 bis 30 Prozent der angreifenden Bomberverbände abzuschießen, dann verkürzt sich naturnotwendig die „Lebensdauer“ der feindlichen Piloten so stark, daß über kur z gpder lang dem Gegner nicht mehr genügem^msgebildetes Personal zur Verfügung steht.
Das Verbredien von Schafthausen
- Drahtbericht unseres Vertreters
osch. Bern, 3. April. Der Versuch des Hauptquartiers der USA.-Luftwaffe in England, sich mit „durch die Wetterverhält-
Höhepunkt der Luftverteidigung
Im März 1234 Terrotflugzeüge, darunter 1000 Bomber, vernichtet
dnb. Berlin, 3. April. Der Monat März stellt einen Höhepunkt . der Erfolge der deutschen Luftverteidigung im Kampf gegen die britisch-nordamerikanische Terroroffensive gegen das Reichsgebiet dar. Nach jetzt vorliegenden abschließenden Meldungen schoß die Luftverteidigung im März insgesamt 1234 ieindliche Flugzeuge ab, unter denen sich rund 1000 Bomber befanden. Gegenüber dem Monat Februar, in dem 886 anglo-amerikanische Flugzeuge vernichtet wurden, bedeutet dies eine Steigerung der ieindlichen Verluste um etwa 40 Prozent.
Das Gesamtergebnis,der ersten drei Monate dieses Jabres erreicht damit die Zahl von 2926 abgeschossenen feindlichen Flugzeugen. Hierin sind wiederum rund 2300 viermotorige Bomber enthalten. Unter Zugrundelegung einer durchschnittlichen Besatzungszahl von acht Mann je Bomber (die viermotorigen USA.-Flugzeuge haben sogar eine zehn- bis zwölfköpfige Besatzung) verloren die britisch-nordamerika- nischen Luftstreitkräfte in diesem Zeitraum 19000 Mann fliegenden Personals. Aus zahlreichen Berifchten feind-, iicher -Piloten ist bekannt, daß sich auch in den nach Groß-Britannien oder nach süd
italienischen Flugplätzen zurückkehrenden Bombern vielfach mehrere Tote und Schwerverletzte befanden, die die feindlichen Personalverluste bei vorsichtiger Schätzung auf mindestens 20 000 erhöhen.
Der „Generalangriff" der anglo-amerika- nischen Luftstreitkräfte gegen das Reichsgebiet hat zwar, manches Menschenleben gefordert, hat Lücken in die Wohnviertel einer Reihe schöner deutscher Städte gerissen, Kulturwerke und geschichtliche Denkmäler deutschen Werdens und Lebens zerstört. Trotzdem -konnte die anglo-amerikanische .Luftoffensive der letzten Monate das rhr gesteckte Ziel der Erschütterung der deutschen Moral und der Zertrümmerung der Rüstungsindustrie nicht erreichen. Auch die Hoffnung, die die feindliche Führung auf die durch die gesteigerte Angriffstätigkeit bei Tag und Nacht erwartete Abnutzung und Ermüdung der deutschen Abwehr setzte, sind gescheitert. Die Verluste, die vor allem die Briten bei ihren jüngsten Nachtangriffen erlitten, erfuhren eine Steigerung, die im Gegenteil gerade die laufende Verbesserung und Verfeinerung der deutschen Abwehr durch Nachtjäger und Flakartillerie beweist. •
GPU. löst die polnisdie Frage auf ihre Art
Polnische „unterirdische Bewegung" stellt ihre Beziehungen zu den Bolschewisten ein
316hcma!s Polnischen Gebiet versuch-
ehemals ostpol- haben, wo die so- die gleiche Genick-
emer Mitteilung Reuters
W'verS^ Emigrantengruppe in M-u. . ■ 'hre vereinzelten Anhän-
ßripoen S P° Inisc hem Boden zu Ban- Usa ’ nmen zuschließen, und sie V • sow jetischen Truppen
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i«® S!, 61 teilt dazu mit, daß sich tri' dj e "Mwerden dieser „Verwick- » *^5 B»u, P ° lnischa Emigrantengruppe
■" 5« andie
von ihr inspirierten Eabe vr, . derstand sgruppen" ge- t! ®it den 's -* eder weiteren Fühlung- '%h Sow jets abzusehen. Offen- tjq hat ■ t m .T’moR der britischen Ll^darair d ’ e P 0 ' n >sche Exilregie- io en l. sc blossen, diesen Befehl a W“n Hi mentiere n. Sie hat dabei je- nach !-"v ls darau t fehlen lassen, ■riH t;! a . 'oberen Informationen tat- rfcgig Befehl auch tatsächlich
^r e S aCht . Worden ^t.
■ ■w ä!1! ««gru Dr , m ’" lster " de r polnischen , äolische 6 „ n Londaon hatte Sich -iriv. n . t Pressemeldungen erneut :!i in den ' 1 ? er ®* tte gewandt, ver- Polnisch
RVrifi f . en Und für
sowjetischen Kon- bsctie ‘“ r eine Minderung As c?s örat n : Gebietsansprüche auf
aL* Ri»' Das Weiße Haus hat
’t^^'arh a 8 noc i’ keine Stellung a- "eil jüngsten Ereignissen
n mehr zu erwarten, da |' n! 3 in einer neuen Note '8 Sr n London und Washington i?*‘ r i'!i:n a j' lf ^'"gewiesen hat, daß sov, ! r os *europäischen Frage .ehsche Angelegenheit be
trachte, ln der sie kein Mitspracherecht der Westmächte dulden könne.
Sowjetinfiltration Süditaliens
Die Sowjetregierung hat soeben erklärt, daß sie ebenso wie in Italien; so auch in jenen Gebieten verstärkte Einflußnahme fordern müsse, die durch die Invasionstruppen der Anglo-Amerikaner auf dem Kontinent‘„befreit" werden würden. In Südita- lien besichtigen zur Zeit hohe Offiziere der Sowjetmarine und Luftwaffe Flottenstützpunkte und Flughäfen. Die Sowjetunion will mehrere Flotten- und Luftstützpunkte in Italien übernehmen. Zur Zeit halten sich die Kommissionen in Tarent, Bari und Brindisi auf. In Neapel sei man bereit, so heißt es in diesen Informationen, neben dem- so wjetischen' auch einen amerikanischen Freihafen zuzulassen.
Die anglo-amerikanische Agitation hat sich nun, offenbar auf einen Wink der Regierungen hin, entschließen müssen, diesen weitgespannten sowjetischen Plänen zuzu- stimmen, obwohl sie den anglo-amerikani- schen Interessen kraß entgegengesetzt sind. Es ist deshalb kaum anzunehmen, daß sich von amtlicher Seite in London und Washington jemand ernsthaft für die Zusp-Jzung des polnisch-sowjetischen Konflikts intei ra
sieren wird, nachdem der Kreml die Emi grantengruppe in London als nicht existierend bezeichnet und aus dieser Feststellung dre Folgerung gezogen hat, auch die polnischen Widerstandsgruppen in den von den Sowjets besetzten polnischen Gebieten als untragbar und unzuverlässig anzusehen
Wo sind die verschleppten Polen?
Diese Haltung der Sowjetregiening wird unterstrichen durch die Antwort des Krem's auf das jüngste Ersuchen der polnische i Exilgruppe auf Auskunft nach den in die Sowjetunion verschleppten Polen. Moskau gab bekannt, daß man in Regierungskreisen nicht geneigt sei, dem polnischen Wunsch zu entsprechen. Zwar wisse inan in Moskau den Aufenthaltsort der deportierten Polen, halte es jedoch „nicht für zweckmäßig“, ihn )etz,t bekannt zu geben.
Diese Erklärung ist blutiger Hohn Sie deutet auf Massengräber vom Stile von Ka- tyn und Winniza hin und hält es' .nicht für zvreckmäßig“ bereits jetzt darüber der Oef- fentlichkeit Angaben zu machen. Füt die europäischen Völker wirken die*e letzten Geschehnisse als erneute Bekräftigung der alten Anschauung, daß sich die sowjetische Mordmethode keineswegs geäjndert hat,
nisse verursachter schlechter Sicht" für den Angriff -auf die schweizerische Rheinstadt SchaffhaUsen herauszulügen, hat in der schweizerischen Oeffentlichkeit einen denkbar schlechten Eindruck gemacht und die Entrüstung nur noch erhöht. So schreiben die „Basler Nachrichten": „Alle Berichte sind sich darüber einig, daß das Bombardement bei klarstefn Himmel erfolgte. Nicht einzelne Bomben sind irrtümlicherweise auf Schweizer Gebiet gefallen, wie die amerikanische Version lautet, sondern eine schweizerische Stadt ist planvoll bombardiert worden. Dabei ist der Verlauf unserer Nordgrenze außergewöhnlich deutlich. Dem schlechten Wetter Schuld zu geben, ist daher ein Argument, das in der Schweiz die Empörung verstärken, nicht mildern wird. Aus einer Höhe von 5000 m trifft man bei schlechtem Wetter .nicht derart zielsicher, wie dies in Schäffhausen der Fall war. Es ist durchaus möglich, daß sich infolge der schweren Verluste die Qualität des Personals der amerikanischen Luftwaffe stark verschlechtert hat und di'eses ungenügend über die geographischen Verhält- nisse Europas ausgebildet wird. .Ein Argument der Entschuldigung , kann es aber nicht sein."
Wie der Konservator des schwerbeschädigten Museums „Allerheiligen" mitteilt, sind die unersetzlichen Bilder des Schaffhau- s^r Malers der Spätrenaissance, Tobias Sim- mer, für ewig yerlorengegangen. Cranachs „Luther" ist ebenso vernichtet, wie die Werke Schaffhauser Maler früherer Jahrhunderte.
■ Der Berner „Bund" -schreibt: :„Es gingen schon zahlreiche Proteste -nach London und Washington. Ihr Ergebnis -— wer wollte das angesichts der Trümmer und Toten von Schaffhausen bestreiten — ist für die Schweiz ein tief enttäuschendes. Man wird sich diesmal nicht einfach mit einem Protest mehr begnügen können, sondern stärkere Sicherungen der schweizerischen Rheinzone verlangen müssen,"
Der Oberbefehlshaber der Schweizer Armee, General Gt nJ sau, stattete am -SwinH 'SiibfjH tag Schaffhausen einen Besuch ab. Die Opfer der USA.-Luft<vaffe werden in einem Gemeinschaftsgrab beigesetzt werden.
Audi Hailau bombardiert
dnb. Bern, 3. April. Am Sonnabend ist, wie erst jetzt bekannt wird, nicht nur in Schaff- bausen; sondern auch in der benachbarten Gemeinde H a 11 a u eine Reihe Spreng- und Brandbomben niedergegangen.
Wieder US A. Flieger über der Sdiweiz
dnb. Bern, 3. April. Die Schweiz wurde am Sonntag erneut von USA.-Terrorfliegern überflogen. Diese neuerliche Verletzung de« Schweizer Luftraumes ist bereits 24 Stunden nach dem Ueberfall der USA.-Luftgangster auf Schaffhausen erfolgt
Sdiweizer Gesandter protestiert
dnb. Stockholm, 3. April. Wie Reuter meldet; begab sich der Schweizer Gesandte am Sonnabendabend in das Staatsdepartement, um mündlich wegen der Bombardierung Schaffhausens durch amerikanische Flugzeuge Protest einzulegen.
Hüll „bedauert"
dnb. Genf, 3. April. Der USA.-Außen- minister Hüll erklärte nach einer Washingtoner Reuter-Meldung am Montagabend, daß die USA. entsprechende Wie- dergutmaehung für die durch die Bombardierytig Schaffhausens entstandenen Schäden leisten werden. Er sprach das „tiefe Qedauern" aller Amerikaner wegen des Zwischenfalles aus.
„Tragisdier Irrtum"
dnb. Genf, 3. April. Nachdem sich die USA.-Presse bisher zu dem Ueberfall der Luftgangster auf Schaffhausen ausgeschwiegen hat, wagt sich jetzt'die „New York Times" mit einem Artikel hervor, der dar- auf abzielt, den Piratenakt zu bemänteln Mit widerlicher Heuchelei spricht das USA.-Blatt von einem „tragischen Irrtum", durch den die „friedliche und freundliche Schweizer Stadt" betroffen worden sei.
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bZ. Archiv
Erbitterte Kämpfe im Süden der Ostfront
Schwere Niederlage der USA -Terrorilieger bei Angriffen auf Südostdeutschland
dnb. Ans dem FUhrerhauptquar- tier, 3. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Westlich Otschakow wurden Ueber setzversuche des Feindes vereitelt, westlich Beresowka stärkere Angriffe der So
wjets abgeschlagen. In einer Einbruchsstelle sind noch schwere Kämpfe im Gange. Zwischen Dnjestr und Pruth und 1m Ra ""\ v ®“ Tschernowitz, nördlich _ des Dnjestr, dduern die schweren Kämpfe an.
Bei Stanislau warfen ungarische Trup- pen feindliche Kräfte im Gegenangriff zurück Die Besatzung von T a [ n °?°' weiter schwersten feindlichen Angriffen »Und und verniebiete zehn feindliche Ra "“ r » ? bei hat sich Leutnant Höpfl, BaUerieführe in einer Stnrmgeschützbrlgade, durch be sondere Tapferkeit hervorgetan.
Anartffe der Bolschewtslen gegen die SUdt Kowel scheiterten an dem entschlossenen Widerstand der Verteidiger. Im Raum nörd
lich der Stadt nahmen unsere Truppen mehrere wichtige Höhenstellungen. In den Kämpfen der letzten Tage haben sich hier der ^-Obersturmführer Nikolussilek, Kompanieführer in einem Panzerregiment, und der Obergefreite Pol lack im Stabe eines Grenadierregiments besonders ausgezeichnet.
Zwischen dem Dnjepr und Tschaussy haben die unter dem Befehl des Generals der Infanterie von TIppelskirch und des Generals der Artillerie M a r 11 n ek stehenden Truppen in siebentägigen schweren Kämpfen Durchbruchsversuche von 17 ieindlichen Schützen-Divisionen, einer motorisierten und zweier Panzerbrigaden vereitelt und damit einen hervorragenden Abwehr erfolg errungen. Die Sowjets hatten schwerste blutige Verluste. In diesen Kämpfen hat sich die schlesische 18. Panzergrenadier-Division unter Führung des Generalmajors Zuta- vern besonders bewährt.
Südlich P 1 e s k a u griffen die Bolschewisten mit neu herangeführten Divisionen, von zahlreichen Panzern und Schiachtfliegern unterstützt, erneut an. Sie wurden unter hohen blutigen Verlusten abgewiesen und verloren 57 Panzer. Schlacht- und Kampfflieger unterstützten mit besonderem Erfolg die Abwehrkämpfe des Heeres. Allein in diesem Raum wurden 32 feindliche Flugzeuge ln Luftkämpfen, zwei weitere durch Flakartillerie vernichtet.
Wachfattrzeuge der Kriegsmarine schossen im Finnischen Meerbusen wiederum sechs sowjetische Bomber ab.
In Italien fanden auch gestern keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt.
Bei einem Angriff nordamerikanischer Bomher auf Orte in Südostdeulschland wurden in heftiqen Luftkämpfen 54 feindliche Flngzeuge abgeschossen, darunter 50 viermotorige Bomber. In Steyr entstanden Schäden."
-Bremen und der Gau Weser-Ems begrüßen in diesen Tagen einen Nationalsozialisten, dessen Werk entscheidend das Gesicht des neuen Deutschlands formte und damit einen bedeutsamen -Beitrag zu den Kriegszielen unserer Zeit geleistet hat. Die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt genießt — ebenso wie das Werk der NS.-Gemeinsthaft Kraft durch Freude, welches uns Dr. Ley schenkte,, — ein Ansehen von internationalem Range. Wenn die Plutokratien als KrifegsZiel den eifernden Wunsch haben, sich und die Welt in der krassen sozialen Mißwirtschaft zu erhalten, wie es plutokratischer Art zu leben entspricht — dann bekennen wir uns zu dem Kriegsziel, welches üi sozialer Gerechtigkeit und Aufbau einer blühenden Volkswohl- fahrt besteht.
Oberbefehlsleiter Hilgenfeldt, dr-ü Leiter des Hauptamtes für Volkswohlfahrt der NSDAP., hat der Absicht des Führeis, ein einzig dastehendes Werk; sozialistischer ilfe aüfzubauen,’ mit 3em größten Fr- folg entsprochen. Hilgenfeldt hat dahei: entsprechend dem- durch das gesamte Wirken der Partei gehenden Zug, einen modernen Stil nationalpolitischer Sozialarbeit gesrhaf- fen. An die Stelle vergangener Wohlfahrtsbegriffe ist eine systematisch aufgebaute und alle modernen Möglichkeiten erschöpfende Volkspflege getreten. Wie alle Errungenschaften, die das deutsche Volk der NSDAP. verdankt, ist auch die NSV. ’aus der Selbsthilfe -eines in demokratischer Wirtschaft verelendeten Volkes un-Ö einer brutal unterdrückten Volksbewegung entstanden und deshalb sozialistisch im fahren Sinne des Wortes. Die Feinde des Reiches versuchen seit Jahren, 'der Welt ein Zerrbild von unserem Volk und unserer Partei zu geben. Die Hetzzentralen von London, Moskau und Washington sind voll beschäftigt, ihre Völker und die neutralen Länder von eigenen Fehlern und Schandtaten abzulenken und stattdessen die hervorragenden Leistungen eines von einem großen Menschen geeinten Großvolkes herahzuziehen und zu verdrehen. Wenn diese jüdische Zersetzungsarbeit in manchen Punkten die Gemüter verwirren konnte, so hat sie vor einem stets haltgemacht: der Arbeit, me unter den Begriffen NSV. und KdF. bekannt ist. Diese Spitzenleistungen des deutschen Neuaufbaus standen zu hoch und waren zubekannt.
Was wir heute, von der Arbeit Hilgen- feldts unter uns sehen, trägt den Stempel des Krieges. Wo- würden wir heute steheh, wenn dieses Werk nicht von mörderischen Jahren beeinträchtigt worden wäret Aber, ursprünglich in Notzeiten projektiert, hat die NSV.-Arbeit mit geradezu unwahrscheinlicher- Anpassungsfähigkeit ihre Friedensplanungen den Bedingungen der K.riegs- not angepaßt. Und zwa, nationalsozialistischer Art entsprechend, nicht mit den bei den Plutokraten üblichen Versuchen, dem nackten Kriegsinteresse entsprechend notdürftig soziale Gegensätze zu überkleistern, sondern mit einer Fundamentierung unseres gesamten Volkslebens zwecks Stärkung unseres seelischen und physischen Vermögens, den Sieg zu erringen. Wenn wir z. B. an das Hilfswerk „Mutter und Kind" denken, so haben wir hier die klassische Verwirklichung eines Dienstes an der Familie, wie er seit einem halben Jahrhundert von internationalen Komites endlos beschwätzt, von Deutschland aber- in die Tat umgesetzt wurde. Daß diese überzeitliche Aufgabe gerade im Kriege in Familienhilfe, Säuglinqs- fürsorge, Müttererholung und Haushalthilfe, in der Schaffung von Kindertagesstätten, in der Jugendhilfe, in der Jugenderholung und in dem Einsatz der NS.-Gemeindeschwestern ebenso wie in der Betreuung der vom Luftkriege Heimgesuchten und ihrer Umqnartie- rung Erfüllung fand, stellt dem Leiter wie dem Heere seiner 1,2 Millionen ehrenamtlicher Helfer ein einzigartiges Zeugnis aus. Ein Satz, den Hilgenfeldt anläßlich des zehnjährigen Bestehens des Hilfswerkes „Mutter und Kind" schrieb, ist charakteristisch für die allen Schichten des Volkes dienende Arbeit der NSV. in Krieg und Frieden: „Wir wollen nicht, daß auch nur ein gesundes Kind, das in Kriegszeiten vod deutschen Müttern uns geschenkt wird, durch eine Unterlassungssünde unsererseits Gefahr läuft, Schaden zu nehmen an seiner Gesundheit oder gar an seinem Leben.”
Wo ein solcher Geist das Wirken der Heimat erfüllt, kann der Soldat an der Front