Ausgabe 
(4.4.1944) 94
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

erst

"«eh,

1s,

Wien) ,

P,ät ^' Und 6Chse N

tnu Wphi st l Ze, 3tetj « Säbel L au 'h im meinem r, ? G «org

~i I' 1 * 5**.'C, !

tan >Pf durch Seil ' 6 NiLuf' ^ Jendmeisterj!, z ' Vei 1. P|j? ä 9'ii «,

SääsäSS:

sfi'si-ftfuV'Ä

ein Rundstrecfcer! 1 " Ru d »m !

Michaelis fe""'» tu

Das

: **- :

y m al wöchentlich

«wsdil JmtelneMiri . 1 on , t lid> 2.3» *M

a*«*! ,..,t»sesjei!«i>r) »m«* 1 - 4J *

BtBbnn 17 273. Amei- ^ihBebedinjungea 1t Preis, ohos Verblndlichlcdt,

Geschäftsstellen'

ra*

U*«3|

I roii« 11 H psitsdiet*

and al

Asiatin 1 » 1'

Bremen: Qeeren 6 8. Ruf 3 10 31: Nachtru! und sonntags 3 47 65; ObernstraBe 86. Ruf 3 18 31: Syke; Mühlendamm 3: Br.-Hemelingen: Bahn- hofslraBe 6. Ecke PoststraBe. Ruf 4 34 58: Br.- Vegesack: Rohrstr. 24. Ruf 4 n. 8: Br -Blumen- tlial. Kapt-Dallmann-Stf. 41/43. Rul SS D. 89

«rleiamtliche Tageszeitung

* d98 Regierenden Bärgermeinier» der

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblcrtt des Reichssiatthalters in Oldenburg und Bremen

:3 2:43j 4 .

2i 27:20 ; 2 1? ei »e» « Rößler 2:37 : 23 R0S! -'2-a-:

St

im fitidi

efch ark ^"bönbur'H'MP», ^ichisäuswahl ,? 5:1 i Ln»"

*}*' München - ^ 6 " 1-

ortmund - lsv Br «Uu i :1 ,' - , ^gdeburg _ kV - Hai »S ij. l| Bör.i/^ rk LS J a Stettin 3:4 / 3 ' S

S ia k~ Cfi.Sj

Tennis Bo'russi, K -!'L l ' b6r ä*

n clbmg 7 *|, inzig 6:3. ' '

Niederschlesien:

vjvanken, entwickelte sich

, j, «mniaos eine der erbit

av.M.

Neufah es M

'ahrrvasse, ij»

6-r,Cwäru e t J > f l w >«-

ieg 4:6,' ßresl au - LSy u,,

»ÄÄ-***..

96 Halle i cv .' ,VI

Hamburg: FiS^ W '

stehude/Einträcht ^ ln^ e °u? /Sper!>er »

r 9 09 r-, 'rS u,W '^

V.; Barmbeck st

^5^5«=?.'

rgedorf h _ Uet( w« H

Jen HEBC,. __ »chleswjg-Hofstein arden ?I

^ C (Fs" Ib 3 Ur 3 9: Sd«SV,- W

in den Mit-

Unden des Sonntags L, luitschlachten dieses Krieges, als h Ergebnis der Wehrmachtbericht den ii# von 54 amerikanischen Flugzeu- . darunter 50 viermotorigen Großbom-

.. meldet. .

tu ^ amerikanischen Bomberverbände wa- ron Flugplätzen des unteritalienischen ; es aus gestartet und in der üblichen %er Sonntagsvorstöße über das Alpen- ei gegen deutsche Städte vorgestoßen ,. s in südlichen Vorfeld der Ostalpen

y St - Pauh FC h, die feindlichen Flugzeuge auf die

den 2-?. f' ^OP. Lübeck nieuen an utc aumutijju^a wc uuem l,j: ' ortulla Glückstadl - fe irfug über das Gebirge hefteten. Nach

jslea Informationen beteiligten sich hitalienisch e Jäger an diesen Rechten, die den amerikanischen Bom- runschweig 3:0; Arminia' Harnom Iftnationen die ersten Verluste zufügten.

Ham,| w - Hi kr Höhepunkt der Luftschlacht über den ! entwickelte sich über den Kara- (ennndim Raum nördlich von Kla- furt. Obwohl die Sonderheiten des raaes natürlich nicht ohne Einfluß auf Vetterlage blieben und die deutschen idiger vor ständig wechselnde Kampf- -.gungen stellten, schossen die Jagd- ::Zerstörergeschwader aus den von star- jJagdverbänden gesicherten amerikani- i: Geschwadern zahlreihe viermotorige »r ab, die beim Aufschlag an den 3?en Gebirgswänden zerschellten. Die "ianischen Besatzungsmitglieder,- die cs den angegriffenen Maschinen durch mrmabsprung zu retten versuchten, :n die ungünstigsten Bedingungen vor, li> gebirgige Gelände die Rettungsmög- nilen außerordentlich erschwerte, f'.de liir diesen Angriff trifft der stets günstiger Wetterlage gemachte Hin- iiu, daß sich die Zahl der amtlich gehenen Verluste um ein bedeutendes (Niestillen Verluste" erhöhen wird, 'ff dem langen und gefährlichen Flug­iber die Alpen und die Adria durch s Absturz beschädigter Maschinen vgr- "'srden. Fiir die deutsche Luftver- ang wurde der Sonntag eine jener wariagsproben, in der die neuarti

^ 96 4:4; KSG. Hildesheim - St

Westfalen: Schallte 04 - KSG fein - Altenböge - KSG, Bielefeld H llinghausen Westfalia Herne 2:1. Veslmark: SV. Merlenbach - 1 Ffr, fern 5:3.

Iaden (Tschammerpokal): Union üii en SV. Waldhof 0.-3; Südstem Kak' Karlsruher FV. 0:d. Vürttemberg: FV. Zuffenhausen-?: Kickgrs 3:2; VfB. Stuttgart -VBUi; fordbayern; 1. FC. Nürnberg - -nberg 2:0; SpVg. Fürth Post SG 1- J 3:2.

'onau/Alpenland: Wiener AC. - Avhk Wien LSV. Markersdorf 2:1

aj Oster-FuBballluniier aus.

o t e

f. drinp. rl. f""*b M 4195, lere. für Beseliiif- »sende 24 ir durch Heinrich 5.48- ie Nncht- Zeiinnp, ren 68. hrer ges. mrzustel.

-tafbeiter es & Co.. on.' Bre

alpacker,

r. F. W naleSpe- 2 25 25. hrer und lis Neu-

rff «lieht >r eowif ter- An-

i. irfver- wÄchter.

bearbeit n oniB- Oclkers r 4 -B I. Wach- innikra«

,wei alt-

der mil Männer O 7239.

sucht.

27.

Ifahrer), gesucht- , Bern-

n. Bjö­rn der e. Koffi

Film*Th$atir

Admiral-Palast, Heissirt 5.30 Uhr. Letzt« Ttf! «Oil den Schwestern 11 , Gip> ; Marina v. Ditraar, Krich Ponto. JujreÄti i! Jahren zugelasseD.

Dienstag, den 4. April 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Luftschlacht über den Karawanken

In drei Stunden 54 aus Italien nach Südostdeutschland vorstoßende USA.-Flugzeuge abgeschossen

..^ericht unserer Berliner Schriftleitung , Berlin, 3 - April. Ueber den schnee- icklen Gipfeln der Alpen^vor allem^der

* der in den Luftverteidigungszönen t<ulschlands stationierten Jagd- und -brergeschw'adci-, die Bich dem Feind

Hermannia/KomeTsT li, 1 Sk der Adria und dem Voralpengelände /Sport 01 5:0. ' % . Kampf stel

Kampf stellten und sich kämpfend wie Kielien an die Bomberpulks bei ihrem

Briefinaiku

Briefmarktnfolo! nseh jede

graphie, perforiert i Pg »Abwehrmaßnahmen ihre Wir-

.48 Stck, 7.20 UM. fib# »en je nach ^nsfffiirBW.« gen mit Rückporto »ij- 1 Gatermann. Bad Oldffrt pierfabrik t

A uto-u.Molorfi^i

Schwärt Zugmatehlnt, i» t !

Xiodlieh« zu vertAnf. i « Antrinf

Kauf« Jtdin P'"'"'"®!

jedes Motorrad an nW. : gebole. Buodgaard * j

DKW.-Wajm unt H' 1 '

-«»eicht unserer Berliner Schriftleitung

*«*.-*»»»" . r,,-April. Wie wir bereits kurz

t". sn ti"' ,Vf n 'j at ^ as polnische Emigrantenko-

s a Lon äon Nachrichten erhalten, wo­führenden Parteigänger,

Hilden

Ruf5n57und51>« ..

w «5SÄ-'EU« «»

Cenfrsle Huf »48Sr ,

Kauf, lauf«* R"*J % wagen. u s.

hinge r. Fr torsteinwe?

Izeit.

tri- kJ; f 23125

rilhflm

t, Brei-

resneht

I. AoP Oelkers bostel«

Eins 8 * 7 n fort 35 _ ich frü- inzv i. kän jte nur rissen rforlt ). B er

ich n° helfen Istr. ?

»sucht- llt er T»s>- illeilS en so

t fo

41 4.1 oder

I 7214- i-h.?

I sof­ter

irr auf

m Se

Kon

.'tun-'

triebe

nach

einen.

F. L. Bads«. Oslertor

«Mit hi* '200-.,.i ijjl

Castens. Frise ^ ^ rt

Dönnsmana. Fm«' S|r »

Enqsli" a B : S i f jf« ne! f. Hansa"- pM*

«»Ist Schl»«-,.,

nahen j |5 rhr F:,

Lünschs. 10 I 'Skis *, C bb -

r t , S ° w j ets Fühlung aufzunehmen, »atH» gestellt und erschos-

-i, ,. n ' Das polnische Emigrantenkomi- l'U 'r, Se .Meldung der britischen und ~:ielt e3lerun 9 zur Kenntnisnahme

'Urin*?? j der puluischen Emigranten- L.. n j on . m i t der sowjetischen Re- »rl . dam '* e ' ne dramatische Zu- la *letkrh ' nachdem Angriffsspitzen

c?» V! Chen Truppen

te-n. B °2 erl betr eten

Exekutive

STifnn- 10 ' 31 '

:. r «-sn t tr

! a »' i etisch We r I ) def ' die "beispielhaft" für F.'-ienist Ndh r ^ a ^ ren e ner ®esfetzung

i,i *' !T50 ' Fri?eb6»J!J.fi

Sesmann. ( , B

TheiO'":' , -

2481-2500

2001 lu« r ij.u.lwr 5 *' 5 -

winl " n Tür rM !i ' u

1 m io 1

#r»o^

Verl

Krndsrp!.^'^" rri

H'V»-,

Bnr?d a, . nn, j r

abzue. 'L'täifrt**

EiOao^^ST

5p» r V r'a-ke. Dr fl- ,,,w *

,pai* a:

tn'Vri'--,;;'

riete schöne

Preislagen

Rif

ab..

Bl" 11 ! mit .U-; I,

spekle 'd 50 -j,

nraPPe" ls

iÄBäü*""'

? tpn . e ;a Fr.

haue

eilet-

W of

Bis<*

2 Z'-

, u"i

U-,

od.

firü£

L'nnf-

Ktlich«

Thf«!V

Q0 SCj^|

«@.v-

Marj" 3 w re i i'

4« C» 1 * "

bi* 10

saög'jchkeit selbst . bei ungünstiger Hng bewiesen haben. Die amerika­

nische Bomberwaffe mußte an diesem Tage eine der schwersten Niederla­gen hinnehmen, die ihr überhaupt bei ihren Operationen aus dem unteritalienischen Raum zugefügt wurden.

Besonders hervorzuheben ist, daß mit den ausgefallenen 54 Flugzeugen mehr als 500 Mann ausgebildeten fliegenden Personals verlorengegangen sind, eine Zahl, deren Be­deutung im Zusammenhang mit den schwe­ren Verlusten der Westmächte im März ihre Bedeutung erhält. Die jüngsten Kommentare anglo-amerikanischer Luftfahrtkorresponden- teri betonen, daß gerade das Mannschaftspro­blem die anglo-amerikanische Luftkriegfüh­rung vor eine schwierige Alternative stellt. Es ist bekannt, daß jeder amerikanische und britische Terrorpilot damit rechnen muß, bei seinem Angriff auf deutsches Reichsgebiet abgeschössen zu werden. Die amerikanische Bomberführung sucht diese Verlustqüote da­durch herabzumindern, daß sie während der letzten Angriffe den Bomberpulks einen noch stärkeren flankierenden Jagdschutz beige­geben hat, der jedoch nicht die Behinde­rung in sich birgt, die man ihm ursprünglich zugedacht hatte.

Von autoritativer deutscher Seite ist jetzt erklärt worden, daß es das Hauptziel der deutschen Luftverteidigung ist, durch stän­dig intensivere Abwehrmaßnahmen die Ver- lustqupte des Gegners so stark in die Höhe zu schrauben, daß dieLebensdauer der amerikanischen Bomijprpiloten immer stäi- ker herabgedrückt wird. Man geht dabei von der' Tatsache aus, daß sich für Bomben- flieger die besten Kampferfahrungen erst nach 30 Angriffen einstellen. Wenn es ge­lingt, stets 20 bis 30 Prozent der angreifen­den Bomberverbände abzuschießen, dann verkürzt sich naturnotwendig dieLebens­dauer der feindlichen Piloten so stark, daß über kur z gpder lang dem Gegner nicht mehr genügem^msgebildetes Personal zur Ver­fügung steht.

Das Verbredien von Schafthausen

- Drahtbericht unseres Vertreters

osch. Bern, 3. April. Der Versuch des Hauptquartiers der USA.-Luftwaffe in Eng­land, sich mitdurch die Wetterverhält-

Höhepunkt der Luftverteidigung

Im März 1234 Terrotflugzeüge, darunter 1000 Bomber, vernichtet

dnb. Berlin, 3. April. Der Monat März stellt einen Höhepunkt . der Erfolge der deutschen Luftverteidigung im Kampf gegen die britisch-nordamerikanische Terroroffen­sive gegen das Reichsgebiet dar. Nach jetzt vorliegenden abschließenden Meldungen schoß die Luftverteidigung im März insge­samt 1234 ieindliche Flugzeuge ab, unter denen sich rund 1000 Bomber befanden. Gegenüber dem Monat Februar, in dem 886 anglo-amerikanische Flugzeuge vernichtet wurden, bedeutet dies eine Steigerung der ieindlichen Verluste um etwa 40 Prozent.

Das Gesamtergebnis,der ersten drei Monate dieses Jabres erreicht da­mit die Zahl von 2926 abgeschossenen feind­lichen Flugzeugen. Hierin sind wiederum rund 2300 viermotorige Bomber enthalten. Unter Zugrundelegung einer durchschnitt­lichen Besatzungszahl von acht Mann je Bomber (die viermotorigen USA.-Flugzeuge haben sogar eine zehn- bis zwölfköpfige Be­satzung) verloren die britisch-nordamerika- nischen Luftstreitkräfte in diesem Zeitraum 19000 Mann fliegenden Perso­nals. Aus zahlreichen Berifchten feind-, iicher -Piloten ist bekannt, daß sich auch in den nach Groß-Britannien oder nach süd­

italienischen Flugplätzen zurückkehrenden Bombern vielfach mehrere Tote und Schwer­verletzte befanden, die die feindlichen Per­sonalverluste bei vorsichtiger Schätzung auf mindestens 20 000 erhöhen.

DerGeneralangriff" der anglo-amerika- nischen Luftstreitkräfte gegen das Reichs­gebiet hat zwar, manches Menschenleben gefordert, hat Lücken in die Wohnviertel einer Reihe schöner deutscher Städte ge­rissen, Kulturwerke und geschichtliche Denkmäler deutschen Werdens und Lebens zerstört. Trotzdem -konnte die anglo-ameri­kanische .Luftoffensive der letzten Monate das rhr gesteckte Ziel der Erschütterung der deutschen Moral und der Zertrümme­rung der Rüstungsindustrie nicht erreichen. Auch die Hoffnung, die die feindliche Füh­rung auf die durch die gesteigerte Angriffs­tätigkeit bei Tag und Nacht erwartete Ab­nutzung und Ermüdung der deutschen Ab­wehr setzte, sind gescheitert. Die Verluste, die vor allem die Briten bei ihren jüngsten Nachtangriffen erlitten, erfuhren eine Stei­gerung, die im Gegenteil gerade die lau­fende Verbesserung und Verfeinerung der deutschen Abwehr durch Nachtjäger und Flakartillerie beweist.

GPU. löst die polnisdie Frage auf ihre Art

Polnischeunterirdische Bewegung" stellt ihre Beziehungen zu den Bolschewisten ein

316hcma!s Polnischen Gebiet versuch-

ehemals ostpol- haben, wo die so- die gleiche Genick-

emer Mitteilung Reuters

W'verS^ Emigrantengruppe in M-u. . 'hre vereinzelten Anhän-

ßripoen S P° Inisc hem Boden zu Ban- Usa nmen zuschließen, und sie V sow jetischen Truppen

.arbeiten.

i«® S!, 61 teilt dazu mit, daß sich tri' dj e "Mwerden dieserVerwick- » *^5 B»u, P ° lnischa Emigrantengruppe

" 5« andie

von ihr inspirierten Eabe vr, . derstand sgruppen" ge- t! ®it den 's -* eder weiteren Fühlung- '%h Sow jets abzusehen. Offen- tjq hat t m .TmoR der britischen Ll^darair d e P 0 ' n >sche Exilregie- io en l. sc blossen, diesen Befehl a Wn Hi mentiere n. Sie hat dabei je- nach !-"v ls darau t fehlen lassen, riH t;! a . 'oberen Informationen tat- rfcgig Befehl auch tatsächlich

^r e S aCht . Worden ^t.

w ä!1! ««gru Dr , m" lster " de r polnischen , äolische 6 n Londaon hatte Sich -iriv. n . t Pressemeldungen erneut :!i in den ' 1 ? er ®* tte gewandt, ver- Polnisch

RVrifi f . en Und für

sowjetischen Kon- bsctie r eine Minderung As c?s örat n : Gebietsansprüche auf

aL* Ri»' Das Weiße Haus hat

t^^'arh a 8 noc i keine Stellung a- "eil jüngsten Ereignissen

n mehr zu erwarten, da |' n! 3 in einer neuen Note '8 Sr n London und Washington i?* r i'!i:n a j' lf ^'"gewiesen hat, daß sov, ! r os *europäischen Frage .ehsche Angelegenheit be­

trachte, ln der sie kein Mitspracherecht der Westmächte dulden könne.

Sowjetinfiltration Süditaliens

Die Sowjetregierung hat soeben erklärt, daß sie ebenso wie in Italien; so auch in jenen Gebieten verstärkte Einflußnahme fordern müsse, die durch die Invasionstrup­pen der Anglo-Amerikaner auf dem Konti­nentbefreit" werden würden. In Südita- lien besichtigen zur Zeit hohe Offiziere der Sowjetmarine und Luftwaffe Flottenstütz­punkte und Flughäfen. Die Sowjetunion will mehrere Flotten- und Luftstützpunkte in Italien übernehmen. Zur Zeit halten sich die Kommissionen in Tarent, Bari und Brin­disi auf. In Neapel sei man bereit, so heißt es in diesen Informationen, neben dem- so wjetischen' auch einen amerikanischen Frei­hafen zuzulassen.

Die anglo-amerikanische Agitation hat sich nun, offenbar auf einen Wink der Re­gierungen hin, entschließen müssen, diesen weitgespannten sowjetischen Plänen zuzu- stimmen, obwohl sie den anglo-amerikani- schen Interessen kraß entgegengesetzt sind. Es ist deshalb kaum anzunehmen, daß sich von amtlicher Seite in London und Wa­shington jemand ernsthaft für die Zusp-Jzung des polnisch-sowjetischen Konflikts intei ra­

sieren wird, nachdem der Kreml die Emi grantengruppe in London als nicht existie­rend bezeichnet und aus dieser Feststellung dre Folgerung gezogen hat, auch die pol­nischen Widerstandsgruppen in den von den Sowjets besetzten polnischen Gebieten als untragbar und unzuverlässig anzusehen

Wo sind die verschleppten Polen?

Diese Haltung der Sowjetregiening wird unterstrichen durch die Antwort des Krem's auf das jüngste Ersuchen der polnische i Exilgruppe auf Auskunft nach den in die Sowjetunion verschleppten Polen. Moskau gab bekannt, daß man in Regierungskreisen nicht geneigt sei, dem polnischen Wunsch zu entsprechen. Zwar wisse inan in Moskau den Aufenthaltsort der deportierten Polen, halte es jedochnicht für zweckmäßig, ihn )etz,t bekannt zu geben.

Diese Erklärung ist blutiger Hohn Sie deutet auf Massengräber vom Stile von Ka- tyn und Winniza hin und hält es' .nicht für zvreckmäßig bereits jetzt darüber der Oef- fentlichkeit Angaben zu machen. Füt die europäischen Völker wirken die*e letzten Geschehnisse als erneute Bekräftigung der alten Anschauung, daß sich die sowjetische Mordmethode keineswegs geäjndert hat,

nisse verursachter schlechter Sicht" für den Angriff -auf die schweizerische Rheinstadt SchaffhaUsen herauszulügen, hat in der schweizerischen Oeffentlichkeit einen denk­bar schlechten Eindruck gemacht und die Entrüstung nur noch erhöht. So schreiben dieBasler Nachrichten":Alle Berichte sind sich darüber einig, daß das Bombarde­ment bei klarstefn Himmel erfolgte. Nicht einzelne Bomben sind irrtümlicherweise auf Schweizer Gebiet gefallen, wie die ameri­kanische Version lautet, sondern eine schweizerische Stadt ist planvoll bom­bardiert worden. Dabei ist der Verlauf unserer Nordgrenze außergewöhnlich deut­lich. Dem schlechten Wetter Schuld zu ge­ben, ist daher ein Argument, das in der Schweiz die Empörung verstärken, nicht mildern wird. Aus einer Höhe von 5000 m trifft man bei schlechtem Wetter .nicht der­art zielsicher, wie dies in Schäffhausen der Fall war. Es ist durchaus möglich, daß sich infolge der schweren Verluste die Qualität des Personals der amerikanischen Luftwaffe stark verschlechtert hat und di'eses unge­nügend über die geographischen Verhält- nisse Europas ausgebildet wird. .Ein Argu­ment der Entschuldigung , kann es aber nicht sein."

Wie der Konservator des schwerbeschä­digten MuseumsAllerheiligen" mitteilt, sind die unersetzlichen Bilder des Schaffhau- s^r Malers der Spätrenaissance, Tobias Sim- mer, für ewig yerlorengegangen. Cranachs Luther" ist ebenso vernichtet, wie die Werke Schaffhauser Maler früherer Jahr­hunderte.

Der BernerBund" -schreibt: :Es gingen schon zahlreiche Proteste -nach London und Washington. Ihr Ergebnis - wer wollte das angesichts der Trümmer und Toten von Schaffhausen bestreiten ist für die Schweiz ein tief enttäuschendes. Man wird sich diesmal nicht einfach mit einem Protest mehr begnügen können, sondern stärkere Sicherungen der schweizerischen Rheinzone verlangen müssen,"

Der Oberbefehlshaber der Schweizer Ar­mee, General Gt nJ sau, stattete am -SwinH 'SiibfjH tag Schaffhausen einen Besuch ab. Die Opfer der USA.-Luft<vaffe werden in einem Ge­meinschaftsgrab beigesetzt werden.

Audi Hailau bombardiert

dnb. Bern, 3. April. Am Sonnabend ist, wie erst jetzt bekannt wird, nicht nur in Schaff- bausen; sondern auch in der benachbarten Gemeinde H a 11 a u eine Reihe Spreng- und Brandbomben niedergegangen.

Wieder US A. Flieger über der Sdiweiz

dnb. Bern, 3. April. Die Schweiz wurde am Sonntag erneut von USA.-Terrorfliegern überflogen. Diese neuerliche Verletzung de« Schweizer Luftraumes ist bereits 24 Stunden nach dem Ueberfall der USA.-Luftgangster auf Schaffhausen erfolgt

Sdiweizer Gesandter protestiert

dnb. Stockholm, 3. April. Wie Reuter mel­det; begab sich der Schweizer Gesandte am Sonnabendabend in das Staatsdepartement, um mündlich wegen der Bombardierung Schaffhausens durch amerikanische Flug­zeuge Protest einzulegen.

Hüllbedauert"

dnb. Genf, 3. April. Der USA.-Außen- minister Hüll erklärte nach einer Wa­shingtoner Reuter-Meldung am Montag­abend, daß die USA. entsprechende Wie- dergutmaehung für die durch die Bombardierytig Schaffhausens entstandenen Schäden leisten werden. Er sprach das tiefe Qedauern" aller Amerikaner wegen des Zwischenfalles aus.

Tragisdier Irrtum"

dnb. Genf, 3. April. Nachdem sich die USA.-Presse bisher zu dem Ueberfall der Luftgangster auf Schaffhausen ausgeschwie­gen hat, wagt sich jetzt'dieNew York Times" mit einem Artikel hervor, der dar- auf abzielt, den Piratenakt zu bemänteln Mit widerlicher Heuchelei spricht das USA.-Blatt von einemtragischen Irrtum", durch den diefriedliche und freundliche Schweizer Stadt" betroffen worden sei.

UKqenfeidt JeBtemn

/jCsssf J

- cr-7^

y '

bZ. Archiv

Erbitterte Kämpfe im Süden der Ostfront

Schwere Niederlage der USA -Terrorilieger bei Angriffen auf Südostdeutschland

dnb. Ans dem FUhrerhauptquar- tier, 3. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Westlich Otschakow wurden Ueber setzversuche des Feindes vereitelt, westlich Beresowka stärkere Angriffe der So­

wjets abgeschlagen. In einer Einbruchsstelle sind noch schwere Kämpfe im Gange. Zwi­schen Dnjestr und Pruth und 1m Ra ""\ v ® Tschernowitz, nördlich _ des Dnjestr, dduern die schweren Kämpfe an.

Bei Stanislau warfen ungarische Trup- pen feindliche Kräfte im Gegenangriff zu­rück Die Besatzung von T a [ n °?°' weiter schwersten feindlichen Angriffen »Und und verniebiete zehn feindliche Ra " r » ? bei hat sich Leutnant Höpfl, BaUerieführe in einer Stnrmgeschützbrlgade, durch be sondere Tapferkeit hervorgetan.

Anartffe der Bolschewtslen gegen die SUdt Kowel scheiterten an dem entschlossenen Widerstand der Verteidiger. Im Raum nörd­

lich der Stadt nahmen unsere Truppen mehrere wichtige Höhenstellungen. In den Kämpfen der letzten Tage haben sich hier der ^-Obersturmführer Nikolussilek, Kom­panieführer in einem Panzerregiment, und der Obergefreite Pol lack im Stabe eines Grenadierregiments besonders ausgezeichnet.

Zwischen dem Dnjepr und Tschaussy ha­ben die unter dem Befehl des Generals der Infanterie von TIppelskirch und des Generals der Artillerie M a r 11 n ek stehen­den Truppen in siebentägigen schweren Kämpfen Durchbruchsversuche von 17 ieind­lichen Schützen-Divisionen, einer motorisier­ten und zweier Panzerbrigaden vereitelt und damit einen hervorragenden Abwehr erfolg errungen. Die Sowjets hatten schwerste blutige Verluste. In diesen Kämpfen hat sich die schlesische 18. Panzergrenadier-Division unter Führung des Generalmajors Zuta- vern besonders bewährt.

Südlich P 1 e s k a u griffen die Bolschewi­sten mit neu herangeführten Divisionen, von zahlreichen Panzern und Schiachtfliegern unterstützt, erneut an. Sie wurden unter hohen blutigen Verlusten abgewiesen und verloren 57 Panzer. Schlacht- und Kampf­flieger unterstützten mit besonderem Erfolg die Abwehrkämpfe des Heeres. Allein in diesem Raum wurden 32 feindliche Flug­zeuge ln Luftkämpfen, zwei weitere durch Flakartillerie vernichtet.

Wachfattrzeuge der Kriegsmarine schossen im Finnischen Meerbusen wiederum sechs sowjetische Bomber ab.

In Italien fanden auch gestern keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt.

Bei einem Angriff nordamerikanischer Bomher auf Orte in Südostdeulschland wur­den in heftiqen Luftkämpfen 54 feindliche Flngzeuge abgeschossen, darunter 50 vier­motorige Bomber. In Steyr entstanden Schäden."

-Bremen und der Gau Weser-Ems begrü­ßen in diesen Tagen einen Nationalsoziali­sten, dessen Werk entscheidend das Ge­sicht des neuen Deutschlands formte und damit einen bedeutsamen -Beitrag zu den Kriegszielen unserer Zeit geleistet hat. Die Nationalsozialistische Volks­wohlfahrt genießt ebenso wie das Werk der NS.-Gemeinsthaft Kraft durch Freude, welches uns Dr. Ley schenkte,, ein Ansehen von internationalem Range. Wenn die Plutokratien als KrifegsZiel den eifernden Wunsch haben, sich und die Welt in der krassen sozialen Mißwirtschaft zu erhalten, wie es plutokratischer Art zu leben ent­spricht dann bekennen wir uns zu dem Kriegsziel, welches üi sozialer Gerechtigkeit und Aufbau einer blühenden Volkswohl- fahrt besteht.

Oberbefehlsleiter Hilgenfeldt, dr-ü Leiter des Hauptamtes für Volkswohlfahrt der NSDAP., hat der Absicht des Führeis, ein einzig dastehendes Werk; sozialistischer ilfe aüfzubauen, mit 3em größten Fr- folg entsprochen. Hilgenfeldt hat dahei: ent­sprechend dem- durch das gesamte Wirken der Partei gehenden Zug, einen modernen Stil nationalpolitischer Sozialarbeit gesrhaf- fen. An die Stelle vergangener Wohlfahrts­begriffe ist eine systematisch aufgebaute und alle modernen Möglichkeiten erschöp­fende Volkspflege getreten. Wie alle Errun­genschaften, die das deutsche Volk der NS­DAP. verdankt, ist auch die NSV.aus der Selbsthilfe -eines in demokratischer Wirt­schaft verelendeten Volkes un-Ö einer bru­tal unterdrückten Volksbewegung entstan­den und deshalb sozialistisch im fahren Sinne des Wortes. Die Feinde des Reiches versuchen seit Jahren, 'der Welt ein Zerr­bild von unserem Volk und unserer Partei zu geben. Die Hetzzentralen von London, Moskau und Washington sind voll beschäf­tigt, ihre Völker und die neutralen Länder von eigenen Fehlern und Schandtaten abzu­lenken und stattdessen die hervorragenden Leistungen eines von einem großen Men­schen geeinten Großvolkes herahzuziehen und zu verdrehen. Wenn diese jüdische Zer­setzungsarbeit in manchen Punkten die Ge­müter verwirren konnte, so hat sie vor einem stets haltgemacht: der Arbeit, me unter den Begriffen NSV. und KdF. bekannt ist. Diese Spitzenleistungen des deutschen Neuaufbaus standen zu hoch und waren zubekannt.

Was wir heute, von der Arbeit Hilgen- feldts unter uns sehen, trägt den Stempel des Krieges. Wo- würden wir heute steheh, wenn dieses Werk nicht von mörderischen Jahren beeinträchtigt worden wäret Aber, ursprünglich in Notzeiten projektiert, hat die NSV.-Arbeit mit geradezu unwahr­scheinlicher- Anpassungsfähigkeit ihre Frie­densplanungen den Bedingungen der K.riegs- not angepaßt. Und zwa, nationalsozialisti­scher Art entsprechend, nicht mit den bei den Plutokraten üblichen Versuchen, dem nackten Kriegsinteresse entsprechend not­dürftig soziale Gegensätze zu überkleistern, sondern mit einer Fundamentierung unseres gesamten Volkslebens zwecks Stärkung un­seres seelischen und physischen Vermögens, den Sieg zu erringen. Wenn wir z. B. an das HilfswerkMutter und Kind" denken, so haben wir hier die klassische Verwirk­lichung eines Dienstes an der Familie, wie er seit einem halben Jahrhundert von inter­nationalen Komites endlos beschwätzt, von Deutschland aber- in die Tat umgesetzt wurde. Daß diese überzeitliche Aufgabe ge­rade im Kriege in Familienhilfe, Säuglinqs- fürsorge, Müttererholung und Haushalthilfe, in der Schaffung von Kindertagesstätten, in der Jugendhilfe, in der Jugenderholung und in dem Einsatz der NS.-Gemeindeschwestern ebenso wie in der Betreuung der vom Luft­kriege Heimgesuchten und ihrer Umqnartie- rung Erfüllung fand, stellt dem Leiter wie dem Heere seiner 1,2 Millionen ehrenamt­licher Helfer ein einzigartiges Zeugnis aus. Ein Satz, den Hilgenfeldt anläßlich des zehn­jährigen Bestehens des HilfswerkesMutter und Kind" schrieb, ist charakteristisch für die allen Schichten des Volkes dienende Arbeit der NSV. in Krieg und Frieden: Wir wollen nicht, daß auch nur ein ge­sundes Kind, das in Kriegszeiten vod deut­schen Müttern uns geschenkt wird, durch eine Unterlassungssünde unsererseits Gefahr läuft, Schaden zu nehmen an seiner Ge­sundheit oder gar an seinem Leben.

Wo ein solcher Geist das Wirken der Heimat erfüllt, kann der Soldat an der Front