Ausgabe 
(3.4.1944) 93
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«rteiamiliche Tageszeitung

W , sblat t des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen,

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichssfatlhallers in Oldenburg und Bremen

03 , 14 . Jahrgang

Montag, den 3. April 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

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EhrenbandMörder von Bremen"!

Die Murder Incorporation gründete neue Sektionen Britische Flieger mit jnnerungsbändern für dieZerstörung Bremens, Berlins und Hamburgs ausgezeichnet

lerichl unserer Berliner Schriftleitung , riin, 2. April. In der ganzen herrscht nach dem Bericht der Schmerz und Entrüstung. Seit Be­it!

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zureÄS",-^' .des Krieges habe die Schweiz noch nie 4 la /n 2 eSi <f G Ü» t |. !0 blutigen Tag erlebt. Die Tatsache, H. Bremen, 1, amerikanische Geschwaderführer

die &? !'"«» n dcaartig seinem Verband beim Tages- enher-I &« */die schweizer Stadt vorausflog,

Beatrfsiehtijnn a" fSiinrlisninale zur Orientierung für die

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. ehtifiing d« v lauchsiijnale zur fort 2 " p fn Mi,, 'M(r' {ff der Spreng- und Brandbomben zu forderlichen nnuS 11 ' i»l die eidgenössische Presse nicht WB MiÄ« kommen. In Bern wurden Extra- »chaft mliH., r^ 1 * ve rlei!t. Der BernerBund" gab ein- Welblith sie Schilderungen 'davon, wie das

Sehralärin für di ( laE n, das die Schweizer wegen seines umlangreichpi Beitifbai Eichen Bildes besonders lieben, mit »Ulen Wohnhäusern in Flammen ge- Beiehäiebiit und il Z wurde, wie Feuer aus dem alten Mu­ten Gebieten gesucht B|< i loderte, Kirchen, Amtsgebäude und snhrm 1 Zm iten barsten und die Rohre der Wasser-

nigung e Vf ietikil^ « kerplatzten.Plötzlich war die und Angabe den tribp rSladlin dicke schwarze Rauchwolken tritlslermins erl. i, Tri | und von dunkelroten Feuerblitzen

Indu.tritunhrmfatn tatkl 'i s , c . hrei , b, ein t ?, c * welz ® r J ° r ' sofortigen Eiml(lln ( - t Nach jüngsten amtlichen Angaben gute Stenotypistin)!, s fta bisher 271 Tote in Schaffhausen ge- krarte. Kontoriiliiia tOie Schweizer Bundesregierung hat zu bungen mit den flbHtbR . . . , ,, - , , .

lagen erbeten unter £ 1 norderischen Ueberfall noch keine SSK unter B. B. ÜSi sg genommen. Ein Mitglied der TCan- Rrenieo. aimina befindet sich unter den Toten.

GroBis InduitrhvrirkMiS'!'! T

lucht i°m sottim* iveizer Schritt in Washington

tereo Dienstanfrih nubc®

Bern, 2. April. Amtlich wird mitge- -Das politische Departement hat un- launige oiepsia.i,^ die schweizerische Gesandtschaft wendige ArfritaMtM&t fetonglon über die Bombardierung

notypistinnen Erfordnli' gute Kenntnisje in Sar und Schreibmasehice,»: tadelige DieDsianffauui

regelung erfolst nici ii triehlicher Regelung i£? Lebenslauf, ZeugniubK^ Lichtbild. Gebaljjbw&w ^er VerdienstateJie» G?ii derung und Aiipk d« sten DientfaDtritWwKii unter Angabe der Keiior (unbedingt anzujebeiln an A 58 265-

Industricwerk in deo ^* gauen sucht zum sowftH späteren Dienstantritt * Stenotypistinnen, n«»s guter Aiiffissun^pw*," mit EfbenslanJ Zn. ten, jeizigem. G ";l forderung »»'VÄJ besten Dienstan rill zu riehten ml«i 111/400 (linbriliod >*w;

Annonren-Expidih .-n

Langbein, Beriin-Selioo«- Afnller-Pleb 5. ,

Hehrer, iüngm »!» '," te kaufleute f. Arheit'ge*'

halb unserer Ors«»«

- ' sabteriung lJJ« "

aasen unterrichtet und sie angewie- 8 der amerikanischen Regierung die //drängenden verschiedenen Schritte jMehmen. Weitere Instruktionen «feilt werden', sobald die erwärte- üadensberichte vorliegen. Sonnabendnachmittag hat Bundesrat Haz den Gesandten der Vereinigten 's in Bern, Harrison, empfangen.

Gedenkzeichen Sr die Zerstörer Bremens

üisneht unserer Berliner Schriftleitung fclin, 2. April. Zum Ueberfall auf die Schaffhausen in der Schweiz bewahrt ®ieit in London und Washington noch zeigen. Roosevelts Sekretär Early *t, daß an einer amtlichen Erklä- jsarbeitet würde. Nach Andeutungen visionsanreimw "": äni| t enwohlinformierten Kreise" in

riclitswesensurbU «gton wird die nordamerikanische Re- n-tmlrk* Augebotf «il.J au i Ausreden beziehen. Diese, lauf. Zeug?i**^ft : (i r®. di f Behauptung einer Fehlorien- Gehait sowk ^ n - T vürde zu den jüngsten Hinweisen Pnfpl^Kenn-Nr. B ,,(; S! JlP ervorra 3 en( i le Treffsicherheit, die hedingt. anzugeh»"], 1 ( Rieten Zielgeräte usw. in entschie- i Langhfia. ^? nl [ yjikfF ;, e 9 e asatz stehen. Es wird vermutet, e S ^H ö r«ne Cr K»i' ,l,rli ! il1 /,. fM^lßäugster ebenso wie im Falle haltung. n 1'- 1 « w -!r^ lt J ln 3 vatikanischer Baudenkmä- in Stenn »ml> * *? der Hemmungslosigkeit krimineller

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welche die AufschriftenMörder von Berlin",Mörder von Bre- m e n",M örder von Ham­burg" tragen. Die Inhaber dieser Ordensbänder genießen Bevor­zugung bei der Platzverteilung in den Theatern und Gratisbedienung in Gaststätten.

Helden" in Kaffeehäusern

Eigene^ Bericht

BZ. Oslo, 2. April. Wie ein Mitarbeiter derBremer Zeitung bestätigt, tragen die Angehörigen gewisser Verbände der briti­schen Luftwaffe breite Bänder über der Brust mit der InschriftMurder of Berlin oder 1Murder of Hamburg and Bremen". Die Besatzungen, die solche Inschriften auf der Brust tragen, besitzen sie seit einem Angriff auf die genannten deutschen Städte. Einige Flieger erklärten, daß diese Ehrentitel an sie verteilt wurden und daß strenge Be­strafung etwaiges Entfernen ahnde. Aller- dihgs sei der Besitz dieser Inschriften ein großes Vorteil. Man würde überall bevor­zugt und in Kaffees und Restaurationen bekäme man immer alles gratis serviert.

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stg. In den Ehrentiteln, welche nordame- rikaniAche Bombenflieger sich selbst mit der

Bezeichnung alsM urder Incorpora- t i o n. erstmalig gaben, tritt nach und nach eine Charakteristische Steigerung ein. Es scheint, als würde von. seiten des Halb­amerikaners Churchill kräftig nachgeholfen, daß auch die Angehörigen der britischen Luftwaffe, die nach englischer Manier trotz der gleichen. Schandtaten immer bedacht waren, das, Gesicht zu wahren, sich mit Gangstersymbolen schmücken. Die Brust­bänderMörder von Bremen undMörder von Berlin deuten darauf hin. Es ist anzu­nehmen, ' hieß es in den heutigen Draht­berichten unserer Berliner Schriftleitung, daß die BänderMörder von. Monte Cassino undMörder von Schaffhausen" nunmehr folgen'werden. Je länger der Krieg dauert, desto klarer enthüllt er das wahre Gesicht der kriegführenden Parteien. Er weist nach, wo Soldaten und wo ehrloses Gelichter kämpft. Bei der Gelegenheit der Katastrophe von Schaffhausen sei daran er­innert, daß bekanntlich der Beginn der Ter­rorfliegerei zu Anfang des Krieges mit dem Bombenabwurf auf die dänische Stadt E s b j e r g begann, und zwar noch vor Be- selzurig Dänemarks dur^h deutsche Trup­pen. Es ist selbstverständlich, daß Leute, denen es ein Vergnügen macht, Frauen und Kinder mit Hundert-Kilogramm-Bomben zu ermorden, sich den Kuckuck um die Neu­tralität einzelner Länder scheren.

Man kann von den Bürgern Bremens

kaum verlangen, daß sie nach dem großen Leid, das über zahllose Familien der Hanse­stadt heraufbeschworen wurde, bei dem Unglück Schaffhausens in zusätzliche Er­regung. geraten. Bei allem menschlichen Mitgefühl für die Opfer von Schafihausen und bei Berücksichtigung der Tatsache, daß die Einwohner dieses Städtchens Menschen deutscher Zunge sind die Einwohner der Städte, deren Namen auf der Brust der Mörder prangen, haben keine blutigen Trä­nen mehr übrig. Ueber dem namenlosen Jammer, den sie erlebten, sind ihre Augen starr und tränenlos geworden.

Wir haben uns nie verhehlt, daß, wie auch in Schweden, die seit je in der Presse der Schweiz zum Ausdruck gebrachten Meinun­gen keineswegs den Vorstellungen ent­sprachen, die wir von dem BegriffNeutral" haben. Diese Haltung der Länder, welche ihre Neutralität in dem gegenwärtigen Kriege erklärten, konnte kaum dazu ange­tan sein, besonderen Respekt bei verzwei­felten Subjekten zu wecken, die versuchen, Europa in' Schutt und Asche zu legen, um auf diese Weise Deutschland auszurotten. Gerade-in diesen Tagen hat die Londoner Times" in gewählten Ausdrücken betont, daß, natürlich vom englischen Gesichts­punkt aus gesehen, die Neutralität der Schweiz als untadelig anerkannt' werden müsse . . .

Ungarn mobilisiert alle seine Kräfte für den Sieg

Die ungarische RegierungserklärungNur Großdeutschland und sein Führer retten Europa "

dnb. Budapest, 2. April. Die ungarische Regierung veröffentlichte' folgende Re­gierungserklärung:

-Aui dem östlichen Kriegsschauplatz wer- Ausgang das Schicksal Europas und. damit Ungarns auf Jahrhunderte bestimmen wird. Es is$ ein Lebensinterese der ungarischen Nation, daß dieser Kampf mit der Besiegung des Bolschewismus endet, weil sonst unser nationales Dasein in äußerste Gefahr gera­ten würde.

Dieser tödlichen Gefahr gegenüber kann die ungarische Nation allein aus eigenen Kräften nicht standhalten, selbst dann nicht, wenn sie den letzten Tropfen ihrer Kraft in diesem gigantischen Ringen aufopfert. Den Bolschewismus niederzuwerfen und damit den endgültigen Untergang von Europa und unserem eigenen Haupte abzuwenden, ist allein unser mächtiger Verbündeter, der Führer des Grolideutschen Reiches. Adolf Hitler, imstande, dessen Heer auch im Verlauf der bisherigen fünf Jahredes Krie­ges den Beweis erbracht hat, übermensch­liche und in der Geschichte niemals ge­kannte Leistungen vollbringen zu können.

Unser Land steht mit dem Großdeutschen Reiche in treuem Bundes- und hergebracht freundschaftlichem Verhältnis; mit seinen heldenmütigen Soldaten aber kämpft es in dem uns aufgezwungenen Schicksalskampf auch heute Schulter an Schulter in alter Waffenbrüderschaft gegen den gemeinsa­

men Feind. Der Erfolg der gemeinsamen Standskraft des Landes zu untergraben und

Sache und des gemeinsamer! Kampfes er­fordert es unbedingt, daß die ungarische Nation an der Seite ijjres Verbündeten mit Anspannung aller'Kräfte teilnehme an diesem auch unser Schicksal bestimmen­den Kampf auf Leben und Tod.

Auf Grund einer Vereinbarung, die im Geiste der Ungarn und das'Großdeutsche Reich verbindenden Schicksalsgemeinschaft zustandegekommen ist, beteiligen sich deutsche Truppen an der Verteidi­gung des Landes, wie dies auch in Finnland und anderen Ländern der Fall war, damit wir unsere Grenzen/Europa und die Kultur­menschheit den gemeinsamen Interessen ent­sprechend gemeinschaftlich beschirmen. In diesem geschichtlichen Kampf müssen alle Kräfte des Landes mobil gemacht werden auch hinsichtlich der inneren Front. Ueber die Festigkeit und Unerschütterlich- keit der inheren Front in diesen kritischen Zeiten zu wachen, ist nationale Pflicht ersten Ranges, um so mehr, als leider in den jüngsten Zeiten sich im Jnnern auch solche Männer fanden, wenn auch nicht in übermäßiger Anzahl, allein mit, kraftvoller Aktivität, die das fürchter­liche Gewicht und die Nähe der Gefahr nicht fassen konnten oder wollten und ge- den entscheidende Kämpfe geführt, deren rade die gegenwärtigen kritischen Zeiten als geeignet erachteten, die innere Wider-

Geleitzug vor der Algier-Küste schwer getroffen

1 18000 BRT. versenkt Erbitterte Abwehrschlacht im Süden der Ostfront hält an

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am Führerhauptquar- Oberkommando der

lichl gibt bekannt:

i» j l"" unseren ukrainischen Bug B l*h griffen die Sowjets nord- mit starken Infanterie- u.- affen an. Sie wurden in erbit-

Dnjestr und und rumänische

*kir e ü' Zwis chen

J* !en deutsche

n rmr? r e ^ ri i n 9 ene feindliche Kampf- ,, er Versuch des Feindes,

itf j, 0 e ' star ke Angriffe sich den f&iHi: S u reizum achen, wurde ver- d a 5bJ 6 , Hräite, die den Jija-Ab- tf *aanoria Chre - ,en ver suchten, wurden 1 Vtu-, 7uckgeschlagen. Südwest- d- Bn ' im Raum von Stanislau V^Mtilrh 6 "griffe Geländegewinn. Q -,1 e /egenangrüfe wurden, ab- 1 bat sich das Grenädier- berst B o e h 1 e r be- rbnet. Die tapfere Besatzung 'lau v*. Führung des General- R 0 r f wehrte auch ge- brhdiin| r,r , if ' e ab ' Di e Verteidiger ' , p ' ete n die Stadt gegen er-

befr Angri ffe Nördlich Kowel 7 1 ^eska,, ^Vnqrlffe der Sowjets.

b*? ^hlariun? der Feind ' von Pan ^ bi d«h l/liegern unterstützt, wet-

h: '«fei,,, n '^ten Tagen wurden " ba [rnganzer abgeschossen. Die

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9a^j rden keine besonderen Er- ^Rrtiap 6 ? eulsc be Kampf- und - ib%si sr ? riben . ' m Seegebiet vor

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delsschiffe mit 63 000 BRT. sowie ein Zer­störer wurden zum Teil so schwer getroffen, daß mit dem Verlust mehrerer dieser Schiffe gerechnet werden kann.

-Am Mittag des 1. April flog ein nord­amerikanischer Bomberverband unter Jagd­schutz nach S ü d we s t d e v t s ch 1 a n d ein. Bei meist geschlossener Wolkendecke warf der Feind an verschiedenen Stellen wahllos Bomben, die geringe Schäden und Verluste unter der Bevölkerung verursach­ten. Ein Teil der Bomben fiel auf schwei-

Bomber, wurden abgeschossen. Störflüge einzelner britischer Flugzeuge richteten sich in der vergangenen Nacht gegen West- und Mitteldeutschland.

Neuer Großerfolg unserer Jäger

dnb. Berlin, 2. April. Wie aus dem nördlichen Abschnitt der Ostfront gemeldet wird, kam es am Sonntag über der Front südostwärts P 1 e s k a u zu heftigen Luft- lcämpfen. Die deutschen Jäger schossen bei

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zerisches Gebiet. 21 nordamerikanische i nur einem eigenen Verlust 28 Sowjetilug- Flugzeuge, in der Mehrzahl viermotorige | zegge ab.

Deutsche Torpedoflieger schlugen zu

Bis zur Wasserlinie mit Kriegsgerät beladene Frachter versenkt

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j^hen Küste in der Nacht stark gesichertes Nach-

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b VeK-'V, Frarh,er mi 18000 enkl. Zehn weitere Han-

dnb. Berlin, 2. April. Wie der Wehr­machtbericht meldete, griffen deutsche Tor­pedoflugzeuge in der Nacht zum 1. April ein unter der algerischen Küste mit Ostkurs laufendes stark gesichertes feindliches Ge­leit an. Es bestand aus Frachtern und Trans­portern sowie einigen Tankern. Die Schute wurden von einer beträchtlichen Zahl von Bewachungsfahrzeugen, vornehmlich Zersto- rem, geleitet. , lfl .

Die deutschen Torpedoflieger stellten den Geleitzug in den Gewässern von Cap t e - n e s, westlich von Algier. Bei wolkenlosem

Himmel und unterstützt d " rch ^n'Tnn Leuchtbomben griffen die ersten Wellen un serer Torpedoflieger aus verschiettenen Ho­hen, zum Teil im Tiefflug, an. Es setzte so­fort sehr heftiges Flakfeuer von den Be­wachungsfahrzeugen, verstärkt dl,r ^ d e a " den Handelsschiffen befindliche Bordflal '' ® in ' Trotzdem sUeßen die deutschen Flieger

gegen den weit auseinandergezogenen und dicht unter der Küste laufenden Geleitzug vor. Auch feindliche Nachtjäger vermoch­ten unsere Torpedoflieger nicht von dem Angriff abzuhalten. Zwei Frachter mit 18 000 BRT. sanken nach Volltreffern, wäh­rend zwei große Tanker von zusammen 17 000 BRT. so schwere Beschädigungen da­vontrugen, daß sie brennend liegen blieben. Im Laufe des etwa 20 Minuten dauernden Angriffs wurden dann noch weitere acht Transport- und Frachtschiffe mit zusammen rund 46 000 BRT. vernichtend getroffen oder so schwer beschädigt, daß ein großer Teil dieser bis in die Wasserlinie mit Kriegs­material für die süditalienische Front be­ladenen Nachschubschiffe verlorengegangen sein dürfte. Außerdem wurde ein mit hoher Geschwindigkeit am Rande des Geleitzugs laufender Zerstörer durch einen Törpedo- treffer außer Gefecht gesetzt.

die seelische Einheit der Nation zu stören.

Sie verbreiteten den Glauben, wir könn­ten außerhalb dieses Kampfes bleiben, der auch unsere Zukunft entscheiden wird, ja, es meldeten sich sogar Bestrebungen, die bereits absichtlich die Abwehrkräfte der Nation zu lähmen trachteten. Mit ihrem Verhalten schwächten sie nicht nur die Widerstandskraft der Nation, sondern setz­ten auch den nationalen Bestand, ja sogar die Ehre desUngartums aufs Spiel. Hätten ihre Bestrebungen Erfolg gehabt, so würde die Nation dem endgültigen Unter­gang zugedrängt worden sein, aus dem es kein Auferstehen gibt.

Gegen dieses Verhalten und diese Be­strebungen nimmt die neue Regierung den Kampf auf, um unter Vernichtung aller Keime der Zersetzung das Selbstver­trauen der Nation wachzuerhalten, ihre moralischen und materiellen Kräfte zu organisieren und, die althergebrachten mili­tärischen und männlichen Tugenden des Ungartums zur Geltung bringend, den Geist des Selbstverteidigungskampfes auf das Höchstmaß zu steigern.

Der in diesen schweren, geschichtlichen Stunden gefaßte Entschluß der ungarischen Regierung macht es zum unerbittlichen Gebot, daß sämtliche gesunden Kräfte der Nation hinter ihr antreten. Eil bedarf des Einsatzes alles Wollens, alles Vertrauens und aller Entschlossenheit, damit die Füh­rer des Landes den Erfolg des Selbstver- teidigungskampies der Nation sichern kön­nen. Dies ist der Wille des ersten Un­garn, des Reichsverwesers des Kö­nigreiches Ungarn.

Im Besitz 'dieses Glaubens, dieser Ent­schlossenheit und dieses Vertrauens wird die Regierung ihre Pflicht erfüllen, sowohl im Interesse der erfolgreichen Durchführung des Selbstverteidigungskampfes wie. der da­zu unerläßlichen Schaffunq ausgeglichener, gesunder und gerechter innerer Verhält­nisse. Sie wird die Ordnung, die Ruhe, den inneren Frieden und alle Vorbedingungen angespannter Arbeit sichern. Sie. wünscht, gerechte soziale Verhältnisse zu schaffen auf allen Linien des gesellschaftlichen nnd wirtschaftlichen Lebens und will die unum­gänglichen Lasten des Krieges im Geiste der ausqleichenden Gerechtigkeit verteilen.

Im Geiste harmonischer nationaler Zu­sammenarbeit will sie sich mit den berech­tigten , wirtschaftlichen und sozialen An­sprüchen aller Gesellschaftsschichten und be­sonders der den überwiegenden Teil der nationalen Arbeit leistenden Industrie- und Landarbeiterschaft eingehend beschäftigen. Auf allen Linien des ungarischen Lebens will sie einen gesunden, reinen, ehrlichen und zuversichtlichen Gemeinschafts­geist schaffen und zeigerecht alle Maß­nahmen treffen, die nptwendig sind zur Steigerung der nationalen Arbeit und Schaffung eines gesicherten Lebens im Innern.

Die Regierung vertraut fest auf den Er­folg ihrer Kraftanslrengungen und richtet daher an jeden treuen Sohn der Nation den Aufruf, sich einmütiq zur Rettung und Sicherung des Landes sowie zur Schaffung eines glücklichen Ungarn zusammenzuschlie­ßen. Im Vertrauen auf unsere heldenmütige Honved und die Opferbereitschaft der Na­tion blickt die Regierung mit vollkommener Ruhe und Entschlossenheit der Zukunft ent­gegen und glaubt unbedingt an den end­gültigen Sieg, der Ungarn einen seiner gro­ßen und glorreichen Vergangenheit würdi­gen Platz im neuen Europa sichert."

Von der japanischer Marn e halbiert

lk unrund der letzten beescldaclu im l'uzifik wurde dieser L SA.-kreuzer so schwer getroffen, daß der ganze Bug weggerissen wurde . (Atl-Sch)

Ah* fawkil

Von

SA.-Obergruppenführer Jüttner

In der außermilitärischen Wehrerziehung, wie sie von der SA. betrieben wird, kommt dem S c A i e ß e n hervorragende. Bedeutung zu. Der Führer hat nachdrücklich darauf hin­gewiesen, daß er diesem Zweig der Wehr­ertüchtigung besondere Aufmerksamkeit ge­widmet wissen will.

. Seit jeher nimmt deshalb das Schießen im Ausbildungsplan der SA. einen erstrangigen Platz ein. Ungezählte SA.-Männer, die seit Jahr und Tag unter den Waffen stehen, sind dafür dankbar, daß der Schießdienst in den SA.-Einheiten mit Gründlichkeit und unermüdlichem Eifer durchgeführt worden ist. Nach Ausbruch des Krieges hat es sich die Oberste SA.-Führung angelegen sein lassen, der Wehrerziehung des deut­schen Mannestums und vornehmlich dem Schießen eine möglichst breite Grundlage zu geben. Die Aufstellung von SA.-Kriegswehr- mannschaften diente sehr wesentlich diesem Zweck'. Als 1942 erstmalig Wehrkampftage abgehalten wurden, war damit der Kreis der Teilnehmer sehr beträchtlich ausgedehnt worden, traten doch unter Führung der SA. weiteste Volkskreise, selbstverständlich auch die Politischen Leiter, die Gliederun­gen der Partei, Wehrmacht, Waffen-^ und Polizei, die NS.-Gemeinschaft KdF. und zahl­reiche angeschlossene Verbände zum Wehr­kampf an und suchten in gesundem Wett­eifer ihre Leistungen besonders im Schießen zu steigern. Die Wehrkampftage 1943 be­stätigen die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges.

Das Ausbildungsjahr 1944 stellt die SA. im Hinblick auf die Totalität des Krieges vor noch größere Aufgaben. Ein Wehrschie­ßen jetzt im April soll über die bisherigen Grenzen weit hinausgreifen, indem es -a 11 e Deutschen einbezieht, die gewillt sind, im Gelände oder auf dem Schießstand ihre Fertigkeit im Umgang mit dem Gewehr und der Pistole zu beweisen. Die besten Schützen werden mit einer Urkunde des Stabschefs der SA. ausgezeichnet.

Während der Monate August bis Oktober laufen dann Schießwehrkämpfe im Rahmen der Wehrkampftage 1944. Hierbei werden Mannschafts-Wettbewerbe im Schie­ßen,! sowie Sturmläufe mit Geländeschießcn und Handgranatenzielwurf durchgeführt. Die weiterhin vorgesehenen Wehrkämpfe erfor­dern ebenfalls ein hohes Maß an Einsatz­bereitschaft. Dem aber werden die Männer, ihre Gedanken dabei auf die Kameraden an der Front richtend, wie stets gerecht wer­den. Der Ruf des FührersAlles für den Siegl" ist ihnen längst in Fleisch und Blut übergegangen. Die Hunderttausende von SA.-Männern, die zu Lande, zu Wasser und in der Luft kämpfen, sollen wissen, daß sie sich auf ihre Kameraden daheim verlassen können.

Je härter der Kampf in diesem welt­geschichtlichen Ringen wird, um so enger rücken alle Deutschen zusammen, um so stärker wird die Kaippfbereitsqhait und -tüchtigkeit, und alle scharen sich um den Führer in nie versagendem Glauben und in nicht zu erschütternder Entschlossenheit.

Daran aber muß und wird der Feind zer­brechen!