Ausgabe 
(2.4.1944) 92
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eiionesgebülin « Rj>t.

,ss -Hamburg 17 272. Anzei.

1t. Preis- Verbimllicükeit.

, AufBahmebedingungeo

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«ufieiamtliche Tageszeitung

< ** Rooierenden Büraermeisfora r I» P»!.. ur n

wöchentlich

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Bremen: Geeren 6/8. Ruf 2 19 31; Nachtrut und sonntags 2 47 65; ObernstraB^ 86. Rut 2 19 31 i Syke: MUblendamm 2: Br -Hemelingen; Bahn holstraBe 6. Ecke PoststraBe. Rul 4 34 58; Br. Vegesack: Robrstr. 24. Rul 4 u. 8; Br -Blumen tbal, Kapt.-Dalimann-Str. 41/43. Rul 88 0. 89

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstatthaliers in Oldenburg und Bremen

Einzelpreis 15 Rpf.

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14. Jahrgang

Sonntag, den 2. April 1944

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wald, 12 Drii a9ara ' 10 Unieif^ 15- Echoiot 011 eV? C

18 ' Eintagsfliege ^ a [g^ a J tei1 ' 'L ^ " Die Paulen u * * schreien a m

Der großen Krise des Krieges entgegen

|Goebbels vor Berliner Parteiführern:Wir müssen die alten nationalsozialistischen Tugenden bewahren 11

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«Roten Hahne:

lusländijdier Banditen

f 23 Jährig e . Ukrainer Aler r prang aus dem Fenster des i*" 1 1

^ ei i kS j Und 6ntkam Nächst r S " -r in der Nähe des Mnrrf. k ^ ätI

lufgefunden. Er hattet ertn' zwischen eingeleiteten Fahnd "**

keine Fluchtaöglichkeit

Grabkammer

-ei Skrydstrup

:h Berlin, I- April. Gauleiter Reichs- I 1 ... p r Goebbels sprach am Freitaq- f. aut einem großen Appell der Berliner liiihrerschait, der die Kreis- und Orts- rnntnleiler und die Führer der Gliederun- itr NSDAP, in einer traditionellen Ber-

Versammlungsstätte vereinte.

, -einer mit starkem Beifall aufgenomme'- ' Id von wiederholten stürmischen Zu- Ü'ngskundgebungen unterbrochenen ^üter die politische und militärische L(»title Dr. Goebbels einleitend aus, daß einer Betrachtung der Kriegslage, be-

einoeleit». r.«w «.»is in Zeiten sich jagender Ereignisse,

. ü, , eten Fanndmg*^ öluBreicher und zweckmäßiger sei, an-..

T-sitii ausschließlich an Tagesbedingthei- ' zu halten, die Grundsätze unserer Rührung ins Auge zu fassen, um daraus zu schöpfen für jene innere Glau- suirte, die notwendig ist, um Krisen Jelastungen, die unvermeidlicherweise : jedem Krieg verbunden sind, moralisch such materiell zu meistern.

1. Goebbels erinnerte an die oft für un­kindlich gehaltenen Schwierigkeiten im -J der nationalsozialistischen Bewegung ;die Macht und betonte, daß, ebenso wie Opfer kostete, das nationalsozialistische tokengut im deutschen Volk zu ver- ,;n, es auch schwer und mühevoll sei, nationalsozialistische Reich gegen die akratische und bolschewistische Feind- Einlieferung in die L risiegreich* durchzusetzen. Wir seien die- ralten Welt in geistiger, seelischer und ^ moralischer Hinsicht Weit überlegen, über einem'gewissen materiellen Vor­ig aber, den sie vor uns habe, hätten tiefere

Tödlicher Sturz auf die Tenne, w, md auf dem Dorf ein beliebter Stic

;® r i ug ® nd \ der aber nicht «»9« >t, da durch halsbrecherische Kletiei nmer wieder gefährliche Sinne mk len. So stürzte in Beuren auf dem. eld ein sechsjähriger Schüler beim, am so unglücklich auf die Tenne iil urz nach der erstarb.

mit interessanten lii in der Nähe von fc

urden kürzlich fünf Grabkaramemn cs; durch höhere Qualität und rnden, von denen nunmehr die weile ' eöffnet worden sind. In ihnen konik ronzedolch sowie ein seltener, sc:

'onkrug geborgen werden. Letzterer Id ich in einem Kasten aus Holz, dir i ings vermodert ist, dessen Spuren i och deutlich- sichtbar sind.

126/28

er Waffen-jf

r&rwaltungre- enst, Feuer- ge, Musiker-

r Waffen-ff 88, in Ver- iterbefiihrer: .cbz. täglich remen, Wai- >17 51, App- 08, Sprcchz- rieh Klaull, 1720 Uhr, Schönebeck siebshausen, lowie durch

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Buchholz, Ri

Dilnnemann.

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er Saal der, KdF.-Nach- HW.-Samin- ein Musik­ei und viele Karten zum an d. Kasse, iril 19« ,

eude, Kre H d. 2. ApnI. ;amp in ? r ;* ärchen^pie*; ;jn Gastspiel nhannes« >ud«"i Kre s d 2. April, u in Breni.-

ärchenspiel;

in Gastspiel nhannes.

Bikliche Hinsicht zu behaupten,

bind in Schwierigkeiten erzogen

,tir haben in diesem Ringen nicht nur R. sondern auch Rückschläge zu Ver­sen, so führte Dr. Goebbels weiter aus. Nationalsozialisten ab'er

rtiasolchen Sthwieri-gke-i'teiT tbjen worden und werden deshalb besten mit ihnen fertig. Gerade in taKtr. : Zeiten kommt es darauf an, daß

'Dill (rihrung einer kämpfenden Gefolgschaft nt es nun eine Bewegung oder ein gan- Ulk - niemals von ihren Grundsätzen ; ; tht, sondern durch alle Fährnisse, Zu- 4'Äen und Widrigkeiten hindurch das /unverrückbar im Auge behält.

NM für uns in diesem Kampi um un- Lebensrechte und um die Lebenssub- ® unseres Volkes nur eine Möglichkeit:

, Lenau wie im Ringen um die Macht »auch heute feige Nachqiebig- J 9'eichbedeutend mit den Auslö- f llI, g unseres nationalen Le- «'.SLitü^ -. Wen « damals in ^^FriBchfiwk Sj 1,16 Parteigenossen risrhftoh ^ »wen, um -

Frischfisch tüu Usl das heute Ui 8151 1 ' ' 4e in se j nem

Unseren

Admiral-Palast,

2.30 und 5.30 Uhr:

Schwistirn". Eine

Liebessrffiohichte mit

len, Marina y.Ditnur.f Erich Ponto. Jugendiif« Jahren zugeiassen, Vegesackir Lichtipi» , Bi Beginn 15 30 n. 1*- n . : ; phiinlund mit Hiri- Käthe Haack, Hirnnl®* 11 Jugendfrei,

f i»chvefHN |lll i p L Bodtz. Ostertor Fd * 11

diekem Kriege auch auf uns nehmen muß­ten, die Anlage unserer Operationen be­reits heute zu den größten geschicht­lichen Erfolgen geführt haben.

Der Riüg von 1939 gesprengt

Es sei eine Tatsache, die von allen allzu leicht vergessen werde, so stellte der Mi­nister unter anhaltendem Beifall fest, daß es uns gelungen sei, den Ring zu sprengen, den unsere Feinde 1939 um, uns gelegt hatten. Damals sei unsere Lage eine sehr gefährliche gewesen, und es hätte zeitweilig den Anschein gehabt, als ob un­sere Gegner die um unseren Hals gelegte Schlinge nur noch zuzuziehen brauchten. Diese ernste Gefahr Ist heute überwunden, der Gegner stehe weit vor unseren Grenzen.

Der Minister stellte dann in einer Be­trachtung der feindlichen Kriegslage unse­ren Erfolgen die verfahrene politische und auch militärische S i t u a t i o n Englands von heute gegenüber. England habe uns 1939 den Krieg erklärt, weil es nicht dul­den wollte, daß Danzig und ein Teil des polnischen Korridors an das Reich über­gingen. Damit würde, so glaubte man in England, das europäische Gleichgewicht ge­stört; eine Störung des europäischen Gleich­gewichts aber würde sich nicht vereinbaren lassen mit der englischen Forderung nach nationaler Sicherheit.

Dr. Goebbels erläuterte nun mit zwingen­den Argumenten die These von der ins Wanken geratenen britischen Kriegsziel­setzung, indem er erklärte, daß England, das damals dem deutschen Volk sein Lebens­recht verweigern wollte, jetzt Zusehen müsse, wie diese Verweigerung des Lebens­rechtes für . das nationalsozialistische Deutschland zu einer Ue'berlagerung des europäischen Gleichge­wichts durch den sowjetischen. Bol­schewismus führe und wie England selbst Gefahr laufe,, won diesem Gift infi- '/jert'Ttnd zerstört zu werden.

Die militärische Lage

Zur militärischen Lage übergehend, wies der Minister darauf hin, daß die Ostfront nur ein Teilgebiet, unserer Ge­samtkriegführung darstelle. Man könne also die Entwicklung im Osten nur gerecht beurteilen im Zusammenhang mit

anderen wichtigen operativen Aufgaben, deren Lösung uns im Rahmen unseres stra­tegischen Gesamtplanes bevorstünde. Ebenso ausschlaggebend wie unsere Behauptung im Osten sei es, daß, wenn die Engländer und Amerikaner im Westen einen Inva­sionsversuch unternähmen, sie mit blutigen Köpfen zurückgeschlagen würden. Darin könne der Schnittpunkt dieses Krieges liegen.

Wenn der Feind in dieser Beziehung sich noch Illusionen hingegeben habe, so sei schon das Beispiel von Cassino ge­eignet, ihm eine sehr derbe Ernüchterung zu bereiten, und wenn die Engländer und Amerikaner sich weiter in der Hoffnung schmeichelten, daß unsere Jagdwaffe nicht mehr vorhanden sei, so erlebten sie schon jetzt in wachsendem Umfange das Gegenteil dieser Illusion. Sie würden zweifellos im Augenblick einer Invasion auf allen Ge­bieten auf deutsche Reserven stoßen, von deren Umfang sie sich heute offenbar, wenigstens nach ihren Aeußerungen zu schließen, keine oder nur eine ungenügende Vorstellung machen könnten.

Der großen Krise entgegen

Der Minister betonte unter der stür­mischen Zustimmung der Versammel­ten, daß er der festen Ueberzeugung sei, daß, wenn im Westen die große Entscheidung heranreife, unsere Kriegführung diese Situation souve­rän meistern werde. Mit Riesenschrit­ten trieben wir jetzt in der politi­schen und militärischen Entwicklung des Krieges der großen Krise zu. Diese Krise aber habe für einen politisch geschulten Menschen eben­sowenig etwas Erschreckendes, wie für einen kundigen Arzt die Krise im Verlaufe einer Krankheit.

Mit derselben Zuversicht und Selbst­sicherheit, die seine 1 ifbngeb Ausführungen" charakterisieren, wandte sich Dr. Goebbels abschließend auch der Frage des Luft- krieges zu. Es sei nicht zu bestreiten, so sagte er, daß der feindliche Terror uns schwere Belastungen aufbürde und schmerz­hafte Opfer abfordere. Das aber ändere nichts an der Tatsache, daß wir ihn durch­stehen müßten.

Selbst der Luitterror sei für uns immer noch erträglicher als ein Vernichtungs­frieden, wie ihn unsere Feinde uns zuge­dacht hätten. Im übrigen habe die Erfah­rung gelehrt, daß man unter Anspannung aller Kräfte auch mit den schwierigsten Problemen des Luftkrieges fertig werden könne. Selbst unsere Rüstungsproduktion hätten die Anglo-Amerikaner nicht wesent­lich zu stören vermocht.

Diese Ausführungen des Ministers wur­den von der Versammlung mit stärkstem Beifall aufgenommen, der sich fortsetzte, als Dr. Goebbels mit Worten höchster An­erkennung der hervorragenden Hal­tung der Bevölkerung in den Luftkriegsgebieten gedachte. Unerschüttert und ohne zu wanken habe unter ihnen auch die Reichshauptstadt alle mit dem feind­lichen Luftterror verbundenen Belastungen und Schwierigkeiten ertragen. Er selbst, so sagte Dr. Goebbels, sei stolz darauf, in die­ser so schweren Zfeit an der Spitze dieser tapferen Stadt zu stehen.

Bald haben wir wieder die Initiative

Abschließend erklärte Dr. Goebbels, daß wie die Bevölkerung der Reichshauptstadt so auch das ganze deutsche Volk einig -sei in dem Willen, dem feindlichen Terror mann­haft zu trotzen und die Belastungen dieses Kampfes durch eine in Bälde wieder auf uns übergehende Initiative siegreich zu überwinden. Dafür sei nur not­wendig, daß wir die alten national­sozialistischen Tugenden bewahr­ten, nämlich Tapferkeit, Treue, Zähigkeit und Ausdauer. \^ie frü­her in entscheidenden Stunden, so würden wir uns auch heute nur um so fester um den Führer scharen und duren unseie Arbeit und durch unseren Einsatz viur um so gläu­biger und um so unerschütterlicher seinem Werke dienen. Dann werde der sichere Sieg der Preis unserer Opfer sein.

Beifall und Jubelstürme umbrandeten den Berl irrer- OairteTterr J aLs"cr-Sctrre~~b t?qb i te rritte' Rede schloß die wieder nicht nur einen Höhepunkt in der Geschichte dieser alten Kampfstätte der nationalsozialistischen Be­wegung Berlins darstellte, sondern auch al­len Teilnehmern der Kundgebung durch zündende Parolen die Richtschnur gab für den weiteren Kampf um die Durchsetzung der Lebensrechte unseres Volkes.

. . . sondern der Geschützführer einer Funzer- hunone eines unserer Stützpunkte, die im Rah­men des Allunlikieulles mich die dänische Küste sichern. lK.-Anfn.: Kriegsber. König (IIII)

Wechselvolle Kämpfe im Südabschnitt

Im März 156000 BRT., 22 Geleitzerstörer, 2 U-Boote, 12 Schnellboote

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im Kampf um dje zu jedem Opfer nm der Bewegung zu dienen, ganzen deutschen Schicksalskampf der Fall.

Feinden erscheint diese Im 11 ® e n Wunder. Staunend en s ' e vor dieser Offenbarung 5 un 3ebrochenen Volkswillens. i,,u. onnen es sich überhaupt nicht einem Volk, das im Hach i? 8 S °. schini pflich zusammen- 1 "Wte im fünften Jahre dieses : ten v aUCk das geringste Zei- i? :° n Nachf liebigkeit oder Schwä- i ai >zumerken ist.

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dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 1. April. Das Oberkommando der Wehrmacht .gibt bekannt:

Die Abwehrschlacht im Süden der Ost­front zwischen dem unteren ukrainischen ßug und demPruth, südwestlich Proskurow, bei St anislau, um Tarnopol und im Raum von Brody dauert in schweren wechselvollen Kämpfen an. Die Bolschewi­sten erlittenerneut hohe Verluste und ver­loren 38 Panzer und 20 Geschütze. In den Kämpfen haben sich die schlesisch-säch- sisch-ostmärkische 384. Infanterie-Division unter Führung des Generalleutnants de Sa- lengre-Drabbe und die Sturmgeschütz- Brigade 27tjL hervorragend bewährt. Der Kommandeur eines Grenadier-Regiments, Oberst 'Philip pi, zeichnete sich durch besondere Tapferkeit aus.

Bei und nördlich K o w e 1 scheiterten hef­tige feindliche Angriffe. Gegenangriffe un­serer Truppen gewanhen trotz zunehmenden feindlichen Widerstandes Boden. Zwischen dem Dnjepr und Tschaussy wurden starke örtliche Angriffe der Sowjets abgewehrt, eine Einbruchsstelle im Gegenangriff nach heftigen Kämpfen bereinigt.

Südlich P Le s k a u traten die Sowjets mit starker Panzer- und Schlachtfliegerunter- stützung zum Angriff an. Ihre Durrh- br-uchsversuche wurden in erbitterten Kämpfen unter Abschuß von 18 feindlichen

Terroranqriff auf Schweizer Stadt

ep. Zürich, 1. April. Wie aus Bern amtlich mitgeteilt wird, wurden am 1. April 1944 von vormittags 10.30 Uhr an die Kan- tone Thurgau und Schaffhausen durch nord- amerikanische Bomber in Formationen bis zu 30 Flugzeugen iiberllogen. EJwa um Uhr wurden Bomben auf die Stadt Schaff hausen abgeworfen. In der Bahnhofs- gegend und in derer Stadt brachen mehrere schwere Brände aus.

Ueber den Terrorangriff auf . Schaffhapsen erfahren wir folgende EiiizeUieileniAlsam Sonnabend gegen 11 Uhr D uber K Scha ^ p etwa 30 amerikanische Bomber Brmsten, standen auf den Straßen viele Leute um sich den Vorbeiflug arizusehem Plotzhch zeigte eine furchtbare Deto n na 10 "'

Unglück geschehen war. Das Vereinshaus brannte, und auchi d.as kommando wurde sehr schwer gftroffeiu Der Polizeidirektor soll sich un er d , f ,]s befinden. Drei Polizeileute wurden ebenfalls getötet. Nach bisherigen Fest | te, '" n n e ge "o ße trägt die Zahl der Toten 22. Eine große Zahl von Personen wurde verletzt.

Wie dasBerner Tageblatt" meldet be­richten aus der 'Todesopfer

äge, die wir in Augenzeugen, daß die Zah

''«Mumien. 119 " dCnn jC mltelnan '

... ^ run gsorden der Partei

i?,° n vor ^ er Machtübernahme ste üt die nationalsozia- n8ute einen p o.l i ti s.c h e n rd « n dar, dem das Volk ; ;-- s .I' ns anve rt r aut. Wie die riatio- Regung durch die Zu- -. is 'Jr v° n , P°ßüscher Intelligenz ; i; ' s: vi j an »die Macht gekom- u 8uc ' 1 der jetzige Krieg

-i n -.. ISCh ' s °ndern auch politisch " - si L ? n, ? en i "icht nur die Waffen .. ; e 'ßen und erbitterten Rin-

t- ! . f ' die Kräfte des Geistes. , :mögen uns auch heute

l:' < trw ! e J eic ,! ,t rein zahlenmäßig da überlegen sein. Aber esli mmen auch heute nicht :. n a J ,R in den- Ausgang

Es er der nationalsozia-

: 0 ,.; g V n 9 vom 30. Januar 1933 / j !le Folge der gegebenen i ,. j.'fach einer zwangsläufigen :s . ' Wird es auch in dieheiß

a 9ung unserer Sie- ^ ^ fuhr Dr. Goebbels in fort, sei es ange- ' eine f 'rieqslage von heute d»r Situation von 1933,

daß trotz mancher

Panzern vereitelt und örtliche Einbrüche ab­geriegelt.

In Italien scheiterten mehrere feindliche- Vorstöße gegen den Ostteil von Cassino. Stoßtrupps sprengten feindliche Wider­standsnester und Gefechtsstände. Munitions­lager wurden durch unsere Artillerie in Brand geschossen.

Eine feindliche Störflugzeuge überflogen in d%n späten Abendstunden des 3t. März Westdeutschland.

Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine wehrten in der vergangenen Nacht vor Tersc.heIIing britische Schnelibootan- griffe auf ein deutsches Geleit ab und be­schädigten dabei von vier angreifenden Booten drei schwer. Andere Sicherungsfahr­zeuge schossen vor der Somme-Mündung zwei feindliche Schnellboote in Brand.

Im Kampf gegen die britisch-nordameri­kanische Nachschubflotte versenkten Kriegs­marine und Luftwaffe im Monat März 29 Handelsschiffe mit 156 000 BRT 31 weitere Schiffe mit 176 000 BRT. wurden durch Bom­ben- und Torpedotreffer beschädigt. Mit dem Untergang vieler dieser Schiffe kann ge­rechnet werden. An feindlichen Kriegs­schiffen wurden 22 Zerstörer und Geleit-- fahrzeuge, zwei Unterseeboote und zwölf Schnellboote versenkt. Vier Zerstörer und 15 Schnellboote wurden zum Teil so schwer beschädigt, daß auch mit deren Verlust zu rechnen ist.

auf T50 gestiegen sei. Auf dem Marktplatz, in dessen Nähe das Stadttheater und das Museum liegen, sei ebenfalls eine Bombe niedergegangen. Die Zahl der Opfer, die es hier gab, wo gerade Markt war, ist noch nicht bekannt. Ganze Gassen standen in Flammen. Gräßlich verstümmelte Opfer hätten auf der Straße gelegen. Ein anderer Platz habe nach dem Bombardement einem um­gepflügten Acker geglichen. Oberhalb Flur- liirgen gingen ebenfalls Phosphorbrandbom­be« nieder.

Infolge der Bombardierung von Schaff­hausen ist der Eisenbahnverkehr über alle nach Schaffhausen führenden Linien vor­läufig eingestellt. Die letzten bedienten Sta­tionen sind Neuhausen und Dachsen.

USÄ.-Terror in Krieg und Frieden

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

d. Berlin, 1. April. Angesichts der sich häufenden Anzeichen schwerer Moralein­bußen bei den USA.-Fliegern, die heute schon von ihren eigenen Offizieren festge­stellt werden, ist die Frage begreiflich, die, wie aus Stockholm berichtet wird, dieser Tage der Washingtoner Korrespondent der News Chronicle'jüber die Zukunftsaussich­ten der amerikanischen Soldaten nach ihrer

Rückkehr in die Heimat zu stellen sich ver- pflichtet fühlt. Ganz offen ist inNews Chro- nicle" die Befürchtung ausgesprochen, daß eine ganze Reihe der amerikanischen Solda­ten, die in den sogenanntenKommandoab- teilungen" dazu ausgebildet würden,ge­schickt und lautlos zu töten", diese im Kriege erworbene Fähigkeit im Frieden zu Verbrechen benützen könnten. Daraus läßt sich erkennen, was für Elemente Roosevelt auf die europäischen Kriegsschauplätze ge­schickt Jiat.

Eichenlaub nach dem Heldentod

dnb. Führerhauptquartier, 1. April. Der Führer verlieh am 26. März das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Georg Grüner, Abteilungs- Kommandeur in einem Panzer-Regiment, als 436. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Die Abteilung Grüner hat vom 10. Januar bis 20. Februar 1944 281 Sowjetpanzer abge­schossen. Am 11. März fand ihr tapferer Kommandeur den Heldentod.

Neue Ritterkreuzträger

dnb. Führerhauptquartier, 1. April. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Hans K i s s e 1, Kom­mandeur eines württembergisch - badischen Grenadier-Regiments; Hauptmann Herbert Fritz, Kompaniechef in einem württem- bergisch-badischen Gebirgsjäger-Regiment; Oberfeldwebel Erich B o r c h a l d t, Kom­panieführer in einem Meseritzer Grenadier- Regiment; Oberfeldwebel Helmut K a ii er­mann, Zugführer in einem saarpfälzischen Füsilier-Bataillon.

2&k neutrale Schiffe verloren

-,ep. Stockholm, 1. April. Die Verluste der neutralen Handelsflotten während des Krie­ges betragen einer schwedischen Statistik zufolge bis Ende März 1944 254 Schiffe mit 972 000 BRT. Die Mannschaftsverluste be­hagen 1230 Personen. Den größten Teil die­ser Verluste hatte Schweden zu tragen. Die schwedische Handelsmarine hat durch Tor-

tH&Motifti md Bimatck

Von

Kurt G. Stolzenberg

Menschliche Größe wird an der Tragik ihres Lebens gemessen. Unglück ist der Spiegel und das Hindernis der Prüfstein des Genies. Diese Weisheit ist uns Kindern le­bendiger Geschichte nahegetreten wie nie einem Geschlecht. Die Großen der Jahrtau­sende, Sokrates, Alexander, Cäsar, der Che­rusker Hermann, die Sachsen- und Stauffer- herrscher, Columbus, Wallenstein, Fried- tich-der .Große alle, sind sie Glieder einer Kette bedeutender Männer, die, Söhne Pro­metheus', an Widrigkeiten ihren Gehalt er­wiesen und oft genug die Gemeinschaft un­ter dem Qpfer des Persönlichen vorwärts- brachten, oder aber von menschlicher Nie­dertracht in einem für ihre Epoche schick­salhaft werdenden Hochflug jäh gehemmt wurden. Undank und schlechter Lohn unter­strichen immer wieder die Einsamkeit miß­verstandener Giganten. Vielen gelang es selten, das Joch der Konventionen macht­voll abzuschütteln oder den leidigen Zeit­geist an sich zu bändigen und mit dem eige­nen Odem zu erfüllen. Zu den tragischen Fiihrergestalten, die durch Tradition und lfmwelt gehindert wurden, ganz Führer zu sein, gehörte Otto von Bismarck in fast ebenso starkem Maße wie der Freiherr vom Stein. Eine Parallele dazu weist das Wirken des Duce Benito Mussolini bis zum Badoglio- verrat auf.

Bismarck, erst Mitarbeiter eines durch Adel der Gesinnung und Staatsraison bedeut­samen alten Monarchen, dann Regierungs­chef eines kranken, gegensätzlich beeinfluß­ten Kaisers und schließlich verantwortlicher Minister eines genialischen, aber menschlich nicht großen Herrschers, verzettelte einen allzu großen Teil seiner Titanenenergie an die Alltagskämpfe mit Unbefugten. Freie Menschen eines freien Volksstaates, sehen wir heute klar und ohne Hemmungen jene noch halb mittelalterliche Welt, da die Sa­lonintrige kaiserlicher Frauen, die Unbeweg­lichkeit der Militärs, die Laienhaftigkeit oder Einfalt gekrönter Häupter alle national­politischen Entscheidungen beeinflußten, nicht zu reden von parlamentarischen Spieß­bürgern oder Landesverrätern. Und es ist doch noch gar nicht lange her, da mußte der zum Oberhaupt aller Deutschen geborene Mann unserer eigenen Epoche wichtige Le­bensjahrzehnte darauf verwenden, um in größter Geduld und unter unermeßlichen seelischen Opfern mit einer, von der Gegen­welt vorgeschriebenen Taktik erst einmal die Möglichkeit zu erkämpfen, seine Fähig­keiten für den Staat einzusetzen. Bismarck war sein ganzes |Leben damit beschäftigt, das ihm innewohnende Monopol staatsmän- nischen Könnens in Einklang zu bringen mit dem dynastischen Alleinrecht staatlicher Führung. Deshalb verfiel der Reichsbau nach seinem Abtreten der Ruinenhaftigkeit. Die Zeit war noch nicht reif, und am Wirken seines heute uns führenden Nachfolgers erkennen wir, daß erst uns Nachfahren Bis­marcks beschieden ist, diegesta dei per Germanos", das in Deutschlands unzersplit- tt-rter Größe sich offenbarende göttliche Walten, zu erleben.

Im Greisenalter seines Lebens nahm nun

pedierung oder Minen 218 Schiffe mit i. ...

875 000 BRT. verloren, wobei 1183 Menschen fenden Katastrophe dem &hm"ede 9 Roms die

i Ketten ab, die der Altreichskanzler die ganze Zeit seines Wirkens trug. Das, was als Mussolinis Lebenswerk galt, wuide im würgenden Schatten eines verlogenen, vergiftenden und sterilisierenden Herrscher­hauses vollbracht. Dieses Werk, an das der Staatsmann seine beste Lebenskraft wandte, ist materiell veniebtet. Das Ethos, das dar­aus erwuchs, lebt und blies dem aus dem Chaos aufgerichteten Faschistenstaat neuen Atem ein. Doch der Mann, der die Sechzig überschritten hat und an dessen Konstitution schon im ersten Weltkrieg mitgemachte kriegerische Strapazen wie aufreibende Arbeitslawinen von Jahrzehnten nicht spurlos vorübergingen, sah sich fast

ums Leben kamen. Im vorigen Weltkrieg wurden bei der Versenkung schwedischer Schifle 794 Menschen getötet.

Irans Regierung wieder gestürzt

v. m. Ankara, 1. April. Die erst nach lan­gen, mühseligen Verhandlungen infolge der dauernden englischen und sowjetischen Einmischung übeibrückte Regierungskrise in Teheran ist wieder aufgeflammt. Das Ka­binett Mohammed Said begegnete schon bei seiner Vorstellung im Parlament solchen Schwierigkeiten, daß der neue Minister­präsident selbst von dem Versuch absehen mußte, wenigstens ein kurzfristiges Ver­trauensvotum zu erlangen.