Ausgabe 
(1.4.1944) 91
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Bremen: Geeren 6/8. Rnt 2 IS 31: Kaätlrnl nnd »onntaES 2 47 65; ObernatraBe 66. Ruf 2 10 31; Syke: Mflhlendamo 2: Br.-Eeaeliaten: lihu- kelttraBe 6. Ecke PottstrjB«, Ruf 4 34 St; Br.. Vesesack: Rohrstr. 24, Rnf (ei: Br.-Binnen- tbat, Kapt-Dallmann-Str. 41/43. Rul 38 «. 89

i ar ieiamiliche Tageszeitung

des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstatihalters in Oldenburg und Bremen

Sonnabend, den 1. April 1944 Einzelpreis 15 Rpf.

90 Jahr

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. Un d Senf - Fabrik;

jetzt: A.d.Bohnenkamm

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einsdienken und diese scti

Spießrutenlaufen britischer Terrorbomber

Itf viermotorige Bomber, ein Drittel der zum Angriff auf Nürnberg eingesetzten Flugzeuge abgesebossen

, ic ht unserer Berliner Schriftleitung

. jjrifn, 31. März. Nachdem die bri-

Seifen s /.11 luftM'affe bei ihren nächtlichen Ter-

Unri riifcn auf das Reichsgebiet erst in der

Und Se nt - 2fi Män bei einem Angriff du{

itlisliaiiptstadt mit 112 abgeschossenen ton ihre bis dahin schwerste Nieder­ste emstecken müssen, hat sich diese Rrophe in der Nacht zum Freitag bei ^ilgliickten Versuch, einen zusammen- ille« Angriff auf Nürnberg auszu- i,i Id noch vergrößertem Maßstabe wie-

ioit

abschließenden Meldungen zufolge ja die Z a h 1 der Abschüsse auf höht. Ferner wurden acht vier­te Bomber schwer beschädigt, deren HK jedoch nicht einwandfrei festge il werden konnte. An diesem Erfolg ist die Nürnberger Flakartillerie beteiligt, ilne Anzahl Terrorflugzeuge im un slbaren Weichbild der Stadt durch

Sperrfeuer abdrängte oder ver-

taen deutschen Nachtjägern und Flak- Jirislen Ist es gelungen, mit 134 gezähl Abschüssen viermotoriger Bomber ähren

halten, spart jeden Trofft ie größten Erfolg in der Bekämpfung des

,Kupferberg GoId'.derB, vielleicht achtlos vergab

sen wir sparsam sein > f auch im Genießen,,,

KUPFERBERCCO

(DicjjuteMdailfdicM

Vertr. f. d. OroBhandel *. 11 Bremen. BnsestraBe S9 Rat: t:

stSen Luftterrors zu erzielen. Diese Zahl :! sich, wie üblich, nur auf dieange j.,., u Brüche, also auf die ganz einwand-

decwurde.Heute*.a; ((!es(emen Abschüsse. Diestillen

thsle befragen erfahrungsgemäß rund hoienl der von militärischen deutsclien iti ermittelten Abschüsse. Aber schon Abschüssen ist m e h r als ein Helder zu diesem Nachtangriff einge- Britenbomber vernichtet worden. [Angriff auf Nürnberg, dessen kon­ische Wirkung unsere Luftverteidigung tehend verhindern konnte, wurde zu Den SchmulilöserbtioidliBiwahren Spießrutenlaufen der -sehen Terrorflieger, wie es die Luft- 5i(t in einer so verheerenden Wirkung

für Schmutzwäsdie nehii

er ins Einweicfiwasserübergeit Die schwarze Brühe beweist n Man braucht dann nicht wt scharf zu reiben oder lanje n kochen. Die Wäsche wird je schont - Arbeitskraft.**! und Waschmittel werden gesf

Wäsdte ist kostbare! W* lhtr vielfachen bitteren Erfahrungen iaichl erlebt haben. Auf ihrem Anfltrg-

. c . h.i.i.j» iler B,l" ip u- Westdeutschland, das sonders furSchmuhwbM rr-Main-Gebiet und Thüringen bis nach Burnus lost den Sch sta ei-n gab es in einem Zeitraum von über beim Einweichen aus de«Ci | lunden kaum eine pauge in deR uner _

webe so grün 1 _ ^ Angriffen unserer ein- und zwei­

en Nachtjagdflugzeuge.

Wilhelm Sielmn«

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Bremen.

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lDer schwerste Schlag"

fend die britische Agitation nach verlustreichen Angriff in der Nacht S März auf Berlin zum erstenmal pl keine Zahlen der nicht zurück- , ,n ^tischen Maschinen bekannt- . f11 und erst die deutschen Abschuß- »Sen abgekartet hatte, hat sie jetzt 'Mschleierungsversuch, da er als ymirksam verpufft war, aufgegeben 1 wieder zu einem sofortigen Teil- B >s bequemt. So meldete Reuter am ornuttag kleinlaut, daß 96 Bomber wurden. Diese Abschußziffer, so «euler bedrückt fort, stellein der i '\ Srh " eren Verlust" dar. Die Ver- tärhu- 1 1.^ roRen Luftschlachten, die sich kjlin lc ^ n Himmel über dem Konti- ! S'spielf hätten, deuteten darauf hin, Pt» vm! 5 . clle Luftwaffe gewaltige lei- 4 , ./ ,n 9L u m die anglo-amerika- biieni- n an!|riffe abz >'weisen". Reuters B* . rres P° n ^ en t fügt hinzu, daß die ihren " a !* e in der Nac Bt zum Frei- h hah» ,,s « h w e r s t e n Schlag er- ' nti . dali dies der größte Ver- illlen Se ,'' den die englischen Pilo- wnsfecken müssen.

er lauf der großen Luftschlacht

in v & e b ru i en laüf der Terrorflieger sätPju. z Fr eitag haben rund 900 3t amw den Tod gefunden. Schließ- ;^te 'b.a^aftliche, e die­nert a ntlsc Len Luftniederlage be- 'ej]|i BI j enn der Vernichtung von 'ÜS pi/ enFlu 9 Ze ugen- wurden gleich- : ^Jao vf ei ^ motoren mit eir >er Ge- 'Jistfeot, S 70 P 000 PS zerstört. Es hat

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taj ' ® om berkommando nichts ge- ' n SisLrt SmaI ' den An g r iff mit be- J zttsma n i 6n Und - noc h gesteigerten L Alts de^k? durchzuführ en ver- ibsten , ; i asse der angreifenden ® rnehrfach kleinere Ver-

l ^äts J Jl acd Norden, Osten und ^übfen. Ft dle deutsc he Jagdabwehr ^ Stärke Zeu 9 l jedoch für die ma- ^efhoa S6re - r A -i )we L | r und für die ln »Wosm en - lIlrer Hührung, wenn

HeEr* feh,scfi,u ^n. if itjjq e erstrom wurde von unse-

*>t4Lr. reits über Belgien nnd it da. 5 n ßt ' ahe die Spitzen gegen ueichsgebiet erreichten. ei nmotorigen und zwei-

ik'- uäs tIS die :Jl biacht

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1 t-ufisrh'r l! ? ersten Stadium der n d ida v l Cht rief d ie gesteigerte |h! !, 3in// besse rten Waffen EZ Treibst,,,: Wenn die noch nahezu t^blickfjrh f Tlks getroffen wurden, *< i dle Explosion der feind- 5 iii 4 J^ r ' dem weiteren r Uch,and sti eßen die imrn er neue deutsche in i 6 a ** m äMich Auflösungs- heT^^ 00 Zusammenhalt der S'-tOT-, ritten, zumal wenn es

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h ^ r ' 3derfi Eührungs-

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Zufällen, als sich di«

fanden, immer schneller aufeinander. Am Ende der Luftschlacht war eine Straße von Aufschlägen feindlicher Bomber festzu­stellen. Ueber dem thüringischen Raum mußte der Feind erkennen, welche furcht­baren Gefahren es angesichts der gesteiger­ten deutschen Abwehrkraft mit sich bringt, , w enn man sich im Hinblick auf die Wetter­verhältnisse auch nur um ein geringes ver­rechnet.

Ueber Mitteldeutschland mußten die feind­lichen Bomber plötzlich feststellen, daß sie bei der Fortsetzung ihres Weges in eine Zone klareren Wetters und aufreißender Bewölkung gelangen würden. Wenn sie nun von Thüringen aus plötzlich beinahe recht­winkelig nach Süden abbogen, so ist zu vermuten, daß sie von der Erreichung des ursprünglich in Aussicht genommenen An­griffszieles absehen mußten, um auf einem neuen Flugwege den-Versuch zu machen, doch noch zu einem konzentrischen Angriff zu gelangen. Das ist ihnen nicht mehr ge­lungen. ,

Auch über der geschlossenen W ol- kendecke in Süddeutsphland verfolgten die deutschen Nachtjäger die feindlichen Bomber unerbittlich. Die Wir­kung des Angriffs auf Nürnberg, so schmerzlich auch diesmal wieder die ent- standeneij Schäden und die Menschenver­luste empfunden werden, wird darum höch­

stens -als mittelschwer bezeichnet. Die feindlichen Flugzeuge, die zum Angriff und zum Abwurf ihrer Bomben über Nürnberg gekommen waren, wurden als völlig auf­gelöste Formationen auch auf dem Rück­weg bis ans Meer weiter verfolgt. Viele feindliche Flugzeuge, die vom Angriff un­serer Abwehr völlig überrascht wurden, mußten ihre Bomben im Notwurf lösen und kamen doch in den meisten Fällen kaum noch dazu, sich mit dem Fallschirm aus den brennenden Maschinen zu retten. Auch dem Sperrfeuer der Flak fielen .viele feindliche Bomber zum Opfer. Viele Feind­bomber, die noch mit gefüllten Tanks ge­troffen wurden, wurden in der Luft buch­stäblich zerrissen.

Ein schwarzer Monat für die feindliche Luftwaffe

Entgegen den Prahlereien des anglo-ame- rikanisch.en Bomberkommandos, die an den günstigen Verlauf einiger Terrorangriffe unter besonders erfolgversprechenden Wet­terverhältnissen für den Feind anknüpften, ist der März zum schwärzesten Monat für die anglo-amerikanische Luftwaffe gewor- N den. Im März mußten die britischen und amerikanischen Bomberkommandos bei acht Nachtangriffen und 16 Tagesangriffen einen Totalverlust von annähernd 1200 Flugzeu­gen, .zum allergrößten Teil schweren vier­

motorigen Bombern hinnehmen. Sie büßten dabei etwa 10 000 Piloten ein.

Was diese Einbuße bedeutet, hat kürzlich der amerikanische Kriegsminjster Stirn- son offenbart, als er erklärte, daß tausehd Arbeiter ein ganzes Jahr an der Herstel­lung von 60 schweren Bombern arbeiten müssen. Somit hat der Feind in der einen Nacht zum Freitag die Jahresproduktion von etwa 3000 Arbeitern verloren, während der bisher festgestellte Gesamtverlust im Mo­nat März einer Jahresleistung von 20 000 Arbeitern entspricht.

Jeder dritte Bomber vernichtet

Wir geben uns natürlich keiner Täuschung in dem Sinne hin, daß für den Gegner die Risikogrenze schon erreicht Aein konnte, auch wenn in der vergangenen Woche beim Angriff auf Berlin jedes vierte und jetzt so­gar bei dem .Angriff auf Nürnberg jedes dritte der angesetzten Flugzeuge auf der Strecke blieb. Mit maßloser Empörung haben sich nach dem letzten Angriff auf Berlin heimgekehrte Besateungsmitgli-eder der bri­tischen Bombenflugzeuge gegen die Ver­suche gewandt, die deutsche Luftabwehr als stark geLähmt" undbereits halbwegs zer­schlagen" hinzustellen. Sie haben die Leute als wahnsinnig erklärt, die solche Behaup­tungen aufgestellt haben, und sie haben ihnen Berichte über ihre furchtbaren Erleb­nisse entgegengestellt.

Bisher größter Erfolg gegen britische Nachtbomber

Hohe Sowjeiverluste in erbitterten Angriffs- und Abwehrkämpfen U-Boote versenkten 23000 BRT.

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 31. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Zwischen dem unteren ukrainischen Bug und dem Dnjestr sowie zwischen Dnjestr und Pruth griffen die Sowjets während des ganzen Tages an. Sie wurden in harten Kämpfen unter hohen Verlusten abgeschla­gen. In einem Abschnitt sind die Kämpfe mit den vorgedrüngenen Bolschewisten noch im Gange. Rumänische Truppen warfen am Pruth die Sowjets zurück und nahmen meh­rere Ortschaften wieder. Südwestlich Pro- s k u r o w sind weiterhin erbitterte Angrifls- und Abwehrkämpfe tm Gange. Dabei hat sich die ostpreußische 1. Infanterie-Division unter Führung des Generalmajors von Krosigk besonders bewährt. Oestlich Stanislau zersprengte eine Kampfgruppe eine motorisierte Brigade des Feindes und brachte zahlreiche Gefangene und umfang­reiche Beute ein. Bei Tarnopol ließ die Kampftätigkeit nach. Im Raum von Brody zerschlug einer unserer Panzerverbände stärkere bolschewistische Infanterie- und Panzerkräfte mit ihren Trossen. Die Be­satzung der Stadt' K o w e 1 schlug mehrere feindliche Angriffe ab und vernichtete hier­bei 15 Panzer. Im Raum nördlich der Stadt brachen heftige Angriffe der Sowjets zu­sammen. Zwischen dem Dnjepr und

Tschaussy setzten die Bolschewisten ihre Durchbrucl^fversuche mit neu herangeführ­ten Kräften vergeblich fort.

Auch Südwestlich Ostrow und südlich P 1 e s k a u führten die Sowjets zahlreiche erfolglose Vorstöße. Südwestlich N a r w a wurde in mehrtäuiueu harten Angriffs­kämpfen in unwegsamem Wald- und Sumpf­gebiet mit wirksamer Unterstützung durch Artillerie, Nebelwerfer, Panzer und Schlacht­flieger die Masse mehrerer sowjetischer Divisionen eingeschlossen und vernichtet. Wiederholte feindliche Entlastungsangriffe scheiterten. In diesen Kämpfen verlor der Feind über 6000 Tote, mehrere hundert Ge­fangene, 59 Geschütze sowie zahlreiche an­dere Waffen und Kriegsgerät aller Art.

In Italien herrschte auch gestern nur ört­liche Kampftätigkeit. Eine seit längerer Zeit südwestlich Cassino' eingeschlossene feindliche Kampfgruppe, die verbissen Wi­derstand leistete, wurde vernichtet. Der Feind verlor zahlreiche Tote und eine große Anzahl Gefangener. Waffen und Kriegsgerät aller Art wurden erbeutet. Eigene Stoßtrupps nahmen im Nordteil des Ortes einige Stütz­punkte des Gegners im Handstreich. Bei an­deren erfolgreichen Stoßtruppunternehmun­gen wurden vier feindliche Panzer durch Nahkampfmittel vernichtet.

In der letzten Nacht errangen unsere Luft­verteidigungskräfte bet der Abwehr briti­scher Teerrorangriffe auf Nürnberg ihren bisher größten Erfolg. Sie verhinderten die Durchführung eines zusammengefaßten An­griffes und vernichteten 132 viermotorige Bomber. Im Stadtgebiet von Nürnberg und in einigen anderen-Orten Stidde-wfechlands entstanden Schäden und Verluste unter der Bevölkerung. Oberleutnant Becker, Flug­zeugführer in einem Nachtgeschwader, er­rang in dieser Nacht erneut sieben Luftsiege. Störangriffe einiger feindlicher Flugzeuge richteten sich gegen Westdeutschland.

Schnelle deutsche Kampfflugzeuge griffen Ziele in London und an der englischen Südküste an.

Sicherungsfahrzeuge eines deutschen Ge­leits, Marineflak und zum Begleitschutz ein­gesetzte Jäger schossen vor der westnor­wegischen Küste von 18 erfolglos an­greifenden britischen Torpedoflugzeugen sieben ab.

Unsere Unterseeboote versenkten im At­lantik und iin Indischen Ozean vier Schiffe mit 23 000 BRT. und einen Bewacher. Außer­dem schossen sie zwei feindliche Bomber ab. An den Versenkungserfolgen der letzten Zeit ist das Unterseeboot unter Führung von Oberleutnant z. S. Eick hervorragend beteiligt.

Geheimpabt London-Washington-Moskau

Hüll gesteht:Bindende Verpflichtungen gegenüber den Sowfets "

dnh. Berlin, 31. März. Nach einer Meldung der schweizerischen Depeschen­agentur aus Washington hat die Aussprache, die Außenminister Hüll kürzlich mit 24 prominenten republikanischen Abgeordne­ten hatte, eine für die Bevölkerung der Vereinigten Staaten sensationelle Enthüllung gebracht. Wie Hüll den Abgeordneten mit­teilte, sind die USA. und England bei der Dreierkonferenz in Moskau, an der Hüll bekanntlich teilnahm, den Sowjets gegen­über bindende Verpflichtungen eingegangen.

Konkrete Angaben, über den Inhalt die­ser Verpflichtungen wurden den Abgeordne­

ten nicht gemacht, doch erklärte Hüll,die Harmonie unter den Alliierten" mache es nötig, über diese Vereinbarungen nichts zu veröffentlichen. Aus dem Verlauf der Un- teihallung schließen die beteiligten Abge­ordneten, daß sich der Inhalt der Geheim ahmachungen vor allem auf die sowjeti­schen Pläne zur Vernichtung Deutschlands und die Auslieferung Europas an den Bol­schewismus beziehen.

Durch diese Enthüllungen Hulls wird nun auch der USA.-Bevölkerung klar, daß Roo. sevelt und Churchill gegenüber Stalin keine freie Hand mehr haben.

Telegrammwechsel zwischen dem Führer und Sztojay

dnb. B e r li n , 31. März. Aus Anlaß der Regiertingsneubildupg sandte der ungari­sche Ministerpräsident und Außenminister Sztojay dem Führer ein Telegramm, in dem er versicherte, daß die ungarische Regierung und das 'ungarische Volk durch­drungen seien von' der im letzten Welt­krieg und im gegenwärtigen Kampf gegen den Bolschewismus bewährten unverbrüch­lichen treuen Waffenbrüderschaft. Der Füh­rer antwortete Minftterpräsident Sztojay in einem in herzlichen Worten gehaltenen Telegramm. ;

Schwerter für dieFeldmarsdiälle von Manstein und von Kleist

''ßer Mitteldeutschland be

dnb. Führerhauptquaftier, Der Führer hat Generalfeldmarschall von Manstein, Oberbefehlshaber einer Hee­resgruppe, als 59. Boidaten der deutschen Wehrmacht, und G§Äeralfeldmarschall von eist, Oberbefehlshaber einer Heeres- nrtinne als 60. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern feind- 1 zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ver­liehen.

Das Eichenlaub verliehen

dnb. Führerhaupt quartier, 31. März. Der Führer verlieh das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Georg K o s s m a I a , Kommandeur eines Lübecker Grenadier-Regts.; Wachtmei­ster Fritz P e t e r s e n , Geschützführer in einem Flak-Regt., als 435. bzw. 438. Soldaten der deutschen Wehrmacht. Wie gemeldet, starb Hauptmann Eduard T r a 11 . Gruppen- kommandeur In einem iZerstörergeschwader, ausgezeichnet mit dem Ritterkreuz des Eiser­nen Kreuzes, den Heldentod. In Anerken­nung seiner hohen Verdienste verlieh ihm der Führer nachträglich als 437. Soldaten der deutsöAen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Neue Bitterkreuzfräger

dnb. Führerhauptquartier, 31. März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eiser­nen Kreuzes au Generalleutnant Johann- Georg Richert, Kommandeur einer würt- tembergisch-badischen Infanterie - Division: Hauptmann Karl-Heinz Wunberger, Bataillonsführer in einem Schneidemühle! Grenadier-Regiment; Leutnant d. R. Fried­rich Maliimann, Bataillonsführer . ln einem norddeutschen Grenadier-P'nirflent: Stabsfeldwebel Wilhelm S a b o t t_k i, Zug- fiili.t-: in einem Königsberger Grenadier- Regiment; Unteroffizier Karl Ruland,

Gruppenführer ln einem rheinisch-westfäli­schen Grenadier-Regiment; ferner an die U-Boot-Kommandanten Kapitänlt. Gustav P ö 1, Kapitänleutnant Waldemar Mehl und Oberleutnant z. S. Alfred Eick.

Ferner verlieh der Führer das Ritterkreuz nachträglich an Oberfeldwebel Otto Wer n e r, Zugführer in einer Schweren Heeres- Jägerabteilung, uhd an Wachtmeister Karl Steg e m a n n , Beobachter in einem Ar­tillerie-Regiment, die beide den Heldentod fanden.

Der 500. Naditjagdsieg

dnb. Berlin, 31. März. Eine in den be­setzten Westgebieten unter Führung vor Eichenlaubträger Major Jabs eingesetzte Nachtjagdgruppe errang vor kurzem ihren 5C0. Nachjagdsieg. Die Besatzungen der er­folgreichen Gruppe schossen fast ausschließ­lich viermotorige Terrorbomber ah- An den Abschüssen sind viele namhafte Nachtjäger beteiligt) denen der Führer in Anerkennung ihrer großen Leistungen hohe Tapferkeits- auszeichnungen veriiehen hat.

Ein Aufruf des Stabschefs

dnb. Berlin, 31. März. Der Stabschef der SA. richtet an alle deutschen Männer; die im Heimateinsatz stehen, folgenden Aufruf: Im fünften Jahr des zweiten Weltkrieges sieht sich das deutsche Volk vor die höchste Bewährungsprobe gestellt. Es geht um Sein oder Nichtsein. Die kämpfende Front voll­bringt täglich:' und stündlich Wunder an Tapferkeit. Zum Zeichen dessen, daß die im Heimateinsafz «befindlichen Männer von dem gleichen Geist wehrhafter Selbstbehauptung beseelt sind wie- die Kameraden im Felde, ergeht an sie der Ruf, zu dem im 4pril 1344 im gesamten Reichsgebiet stattfindenden Wehrschießen des deutschen Volkes voll­zählig anzutreten und damit ihren unver­brüchlichen Willen zu Wehr und Waffen kundzutun. Der Stabschef der SA., Wil­helm S c h e p m a n n.

Aus den Wolken geholt

1

hm Terrorflugzrug tciirde kaum fi/ig* schossrn, als auch schon Ingenieure und Fachpersonal seine Waffen und Geräte, sicherstellen. Wir sehen den Ausbau eines überschweren MG, PK,-Aufn.: Kriegsber. Spie.th (Ulf)

Da» SchtfccMwfiltcr in der Türkei dauert mit F-chneestürmen unfl Uebfe^srhwemmungen an. >er PorF.nkfliiß überschwrmmt« Stadtteile von schab ir- zahlreiche uw und Magazin« fteh*; iiT»i«r V/s*s<*r. Verltr.-ls an Menschen urden rv~i*rt Auch vom Schwärzen

leer werden schwere -Ichneestörme gemeldet.

Z)ee Keieq 4M Himmd

Von

Generalfeldmarschall Erhard Milch Staatssekretär der Luftfahrt und General­inspekteur der Luftwaffe

Wenn schon vor einem Jahr die Ver­bundenheit von Angriff und Abwehr den Kampf unserer Luftwaffe kennzeichnete, so gilt dies heute in noch stärkerem Maße. In den großartigen Feldzügen der ersten Kriegsjahre trug die Luftwaffe in schnel­lem Siegesflug entscheidend dazu bei, daß die äußersten Wälle der Festung Europa durch das Reich und seine Verbündeten an den Grenzen unseres Erdteils errichtet wer­den konnten. Gegen diese Wälle rennt nun der Feind an, unter ungeheuren Blutopfern und- M.-tiwTv pi instcn. -oljiu 1 : den erstrebt<?.n . Durchbruch zu erreichen. In der Abwehr dieser fast pausenlos aufeinanderfolgenden Angriffe ist das Zusammenwirken der Luft­waffe mit den Erdtruppen noch enger als früher geworden. Immer wieder erfahren wir aus den Berichten des Oberkommandos der Wehrmacht, daß die Luftwaffe an den Brennpunkten der Schlachten im Osten er­folgreich eingreift und ihren Kameraden auf der Erde fühlbare Entlastung von dem Druck der. angreifenden feindlichen Massen bringt. Aber ebenso wie die Luftwaffe hier in der Verteidigung zur Stelle ist, stürmen Schlachtflieger mit Panzern und Grenadieren vor, wenn der Befehl zum Ge­genstoß kommt. Kampfflieger greifen die Plätze und Räume an, in denen sich der Feind zu neuen Kämpfen sammelt. Stukas hämmern auf die feindlichen Linien. Jagd­flieger zersprengen die anfliegenden Ge­schwader des Gegners. Aufklärer bilden über den Schlachtfeldern und weit im Rücken des Feindes das Auge der eigenen Führung. Transportverbä n d e ermög­lichen schnellste Truppenverschiebungen. Flak divisionen kämpfen Schulter an Schul­ter. mit Heer und Waffen-jf. Ebenso gestal­tet sich der Kampf an der süditalienischen Front. Hier erzielte die Luftwaffe besondere Erfolge im Angriff auf die feindlichen Län- dungsflottgn und in der Störung des geg­nerischen Nachschubs, gegen Geleitzüge wurden wirksam unsere Torpedoflieger ein­gesetzt. Fallschirmjäger flochten fri­schen Lorbeer um ihre Fahnen. Ueber den Meeren nahm die Luftwaffe teil an der Be­kämpfung der feindlichen Versorgungsschiff­fahrt und dem Schutz eigener Geleite.

Die Front im Westen ist trotz aller ange- kündigten Invasionsabsichten deT Anglo- Amerikaner und trotz des ständigen Drän­gens aus Moskau immer noch nur eine Front zur Luft. Die ersten Wochen des neuen Jahres sahen wuchtige Schläge unserer Luft­waffe gegen britische Häfen und Industrie­zentren. Hier beginnen aber auch schon die Luftkämpfe, die sich über Hunderte von Kilometer bis zu den Räumen hinziehen, in denen die feindlichen Terrorflieger neue Objekte für ihre Mordlust und Zerstörungs­wut suchen.

Bei jedem dieser Angriffe büßt der Feind zahlreiche Großflugzeuge ein. Man tut zwar auf der Gegenseite so, als ob diese Verluste keine Rolle spielten. Dem ist aber nicht sc. Auch bei großen Zahlen in der Erzeugung von Material und in der Ausbildung von Persona! machen sich diese Einbußen auf die Dauer empfindlich bemerkbar. Als die USA. in den Krieg erntraten, haben wir uns keiner Täuschung darüber hingegeben, daß damit das Rüstungspotential der Feindseite erheblich gestärkt wurde. Viele Nachrich­ten und Voraussagen sind sicher jüdisch- amerikanischer Bluff und lediglich Mittel der Propaganda und des Nervenkrieges Aber es ist ebenso unzweifelhaft, daß die stark industrialisierten USA. in der Lage sind, auch die Produktion von Flüggerer weitgebend zu fördern. Es war daher in den vergangenen Monaten eine wesentliche Auf­gabe der deutschen Luftwaffe und der deut­schen Luftfahrtindustrie, diese Vergrößerung der feindlichen Luftrüstung wettzumachen. Daß die Lösung dieser Aufgab gelungen ist, wird die Zukunft beweisen. In Quantität wie in Qualii.V hat dir- deutsche Luftmach: eine vorher unmöglich gehaltene Steigerung erfahren.

Das deutsche Volk sieht einen T*d -v Ergebnisse dieser Arbeit in unseiet slüncii.«

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