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(31.3.1944) 90
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Jeder von uns kennth N( zwölf Männer undFröue f ct ilb( sonders tapfer und treu ihrePflid, tun.

Kriegsversehrte, Bombig digte, Ärzte und Krankem* stern, die Tag und Nacht Im Dien sind, Mütter im Arheitseinsat,

braveHitleriungen-unbeb.it

Volksgenossen meistens, die vii mehr tun als verlangt wird, ob auch nur ein Wort djjfber n verlieren.

Denkt an siel Spred Rühmt sie, denn sie

Bremen: Geeren 6-8. Ruf 2 19 31; Nachtrul und sonntags 2 47 65; Obernstraße 86 Rut 2 19 31: Syke: Mühlendamm 2: Br Hemelingen: Bahn- hofstraBe 8. Ecke Poststraße. Rut 4 34 58: Bt.- Vegesack: Rohrstr 24 Rut 4 n 8: Br Blumen« thal. Kapt.-Dallmann-Str. 41/43. Rul 88 0. 69

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der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblatt des Reichsstatthalters in Oldenburg und Bremen

r jo -14. Jahrgang

Freilag, den 31. März 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Schwerpunkte am mittleren und oberen Pruth

aike Riegelstellungen südwestlich Balti hielten Sowjetvormarsch aufHeldenkampf in Tarnopol und Kowei

30. März. Im Süden der KL., s[ hälten sich am 29. März aus den f L Angriffen der Bolschewisten die !ä! am m i 11 1 e r e n und oberen Schwerpunkte der feindlichen ive klarer heraus. Nachdem die nördlich von Jassy den Fluß an «en Stellen erreicht hatten, führten sie motorisierte Verbände und mehrere ften-Divisionen zu. Trotz heftiger Luft- * auf die Truppenansammlungen, bei j unsere Flieger zahlreiche Panzer, son- i jepanzerte Fahrzeuge und Geschütze jthlelen, versuchte der Feind nach- roriudringen. Die sowjetischen Kräfte kl jedoch südlich und südwestlich iauf starke deutsche Riegel- A|, , . |.;nge n. Gleichzeilig gingen rumä-

Älle Leutchen vielleidil tc Irupuen zu Gegenstößen über und

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feindlichen Brückenkopf,

«i unsere Schlachlflieger bei Angrif «n Uebersetzstelien zwei Brücken mehrere beladene Fähren vernichteten, fiiid isl damit an dieser Stelle zunächst halten. Den zweiten Stoß setzten die twisten gegen das Quellgebiet des an. Sie besetzten Tschernowitz trieben ihre Panzerspitzen gegen S t a - ilaivor. Zum Gegenangriff übergehende Truppen schossen die meisten der [»eilten Sowjetpanzer ab und war- iie feindliche Infanterie zurück. Die eien Kämpfe sind liier noch in vollem

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Weitere Absetzbewegungen

der Mitte zwischen diesen beiden innen springt unsere Front nördlich th-Bogens hufeisenförmig nach Nor; [iti in den Raum südlich Proskurow i dem Druck starker feindlicher fe weichen hier unsere Truppen unter ärenden Abwehrkämpfen und Gegen- igsam nach Süden und Südwesten

südlichen Abschnitt des Einbruchs- rwisrhen Bug und Pruth sind west- !»unteren ukrainischen Bug ebenfalls öewegungen im Gange. Daß die So- fcse Maßnahmen nicht zu stören ver- ist eine der Auswirkungaen der »chen Abwehr- und Angriffskämpfe, euere Truppen, darunter mit besonde- -rour die ostmärkische 3. Gebirgs- und die fränkische 17. Infanterie- 'ih den letzten drei Tagen dem lieferten. Unter dem Eindruck ihrer ittenen schweren Verluste wagten 'Bolschewisten nicht, in die sich in Ordnung abwickelnden deutschen ¥i?en hineinzustoßen. Stärkere An- Jirte der Feind zwischen Bug und - sowie südlich und südwestlich 7 Vorstöße wurden in harten a aS6wiesen oder aufgefangen, wo- Mae Schlachtflieger durch Massen- «einkalibriger Splitterbomben der chen Infanterie schwere Verluste -aten.

drückender Uebermacht

ait. i (iem Dn i estr un( l den Pripjet- v . a ; eri Schwerpunkte der feind- orstoße wie bisher bei T a r n o p o 1, k, (1 p Kowei. Wieder hielten die

t -j«Satzungen von Tarnopol und .en konzentrischen Angriffen der s 'en stand. Seit Tagen nur rf ?T| hi _ ^"Hwege versorgt, J y, I r I U , nsere Tr uppen gegen eine er- ,g,Jl JMmacht. Wiederholt drang s ,i .,' re Pinien ein, aber jedesmal zurück. Wohl konnten sich doch " a h . er an die Stadt heranschie- ßte n sie jeden Meter Boden "''istigrü' ® eit ' e Plätze binden starke cialnti, 6 ^ riID Penverbände. Eigene Vrjvfj , l 7 lan iüiirten nördlich und _h!ig en n-owel zu eindrucksvollen ikiülie,,., ler brac hen nsere von

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I(iimii7k mter stützten Divisionen ibie m if n Widerstand, stießen nach Och S rerer 0rts chaften und Höhen- j en ,77 unt i Osten vor und er- Anch » j- r<,an 9 üHer einen Fluß- '^rbä nrt / d0stUch Kowei gewannen - j m . r °iz großer Geländeschwie- ngriif gegen den Pripjet

:.oI a [ no P7 1 ' un d Kowei griffen die ", V i ei r o d y mit etwa sechs _ nen, ZW ei Kavallerie-Korps ;> rri anzerf °r ma ti°nen an. In den . encbweren Kämpfen schlu- Tr E -.7;? lsc " e und rheinisch-west- un d Panzergrenadiere, -r:;., U2 von westdeutschen Ar- . .r.:; 3en ' zahlreiche Vorstöße ab, fcii-i 6 ^' e iücräfie nach Osten ...- r s ^ en beim Auffangen wei-' : ,7 ngriffe 16 Begleitpanzer

. ^zzicampfflieger vernichte- . e bowjetpanzer und über 25

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3^ gliche zwischen Dnjepr Sc haussy verhindert

der Ostfront mußte £ «4ito ,Ch Wite bsk unter dem rriijti am . ^ orta ge erlittenen eine Kampfpause ein- ..I' 1 Dnjepr und iw,,, r:n di e Bolschewisten da- "kclit l r ' s che Divisionen

a unterstützten ihre foil-

gesetzten schweren Stöße mit Panzergrup­pen, Schlachtfliegerstaffeln und starken. Ar­tilleriekräften. Die im Brennpunkt der An­griffe stehenden Panzergrenadiere schlugen aber alle Durchbruchsversuche ab und be­reinigten die geringfügigen Einbrüche in den vordersten Gräben in sofortigen Gegenstö­ßen. In den übrigen Abschnitten führten die Sowjets nur schwächere Vorstöße, die aber bereits vor unserer Hauptkampflinie im zu­sammengefaßten Feuer liegen blieben. Die zwischen Dnjepr und Tschaussy seit fünf Tagen ununterbrochen in harten Kämpfen stehenden deutschen Truppen haben somit wiederum einen eindrucksvollen Abwehr­erfolg errungen.

Im Norden der Ostfront entwickelten sich keine wesentlichen Gefechtshandlungen. Le­diglich südwestlich Narwa kam es zu ört­lichen Kämpfen. Mehrere zum Teil von Pan­zern begleitete Vorstöße der Sowjets schei­terten, während am Nordufer der Goro- denka die eigene Hauptkampflinie im An­griff vorverlegt und damit verkürzt werden konnte. ,

Die an allen Brennpunkten ejer Ostfront' in die Erdkämpfe eingreifenden Kampf- und Schlachtfliegerverbände wurden durch Jagd­staffeln gesichert. Hierbei brachten unsere Jäger im Siidabschnitt 14 feindliche Flug­zeuge zum Absturz, von denen Ltn. W e - ver allein fünf kurz hintereinander ab­schoß Insgesamt verloren die Bolschewisten an diesem Tage 27 Flugzeuge. Bei Nacht­angriffen gegen rückwärtige Verbindungen des Feindes trafen die Bomben unserer Kampfflieger Güterzüge bei Kri.Lschew und auf der Strecke Mosks uR schew.

Ostfront in der Gesamtstrategie

Drahtbericht unserer Iterliner Schriftleitung

dr. w. sch. Berlin, 30TMarz. Die. Ortsanga­ben, die heute im Wehrmachtbericht ent­halten sind, beleuchten Ausmaß und Schwere der Kämpfe, die zur Zeit im Süden der Ost­front staltfincfeii.Gle'ichzeifig 'wftci dÖrTtäTi-' men der operativen Absetzbewegungen in diesem Raum angedeutet. Es ist nun keines­wegs so, daß die Briten und Amerikaner aus den Ereignissen an der Ostfront Trost für ihren schwerwiegenden Mißerfolg an der Italien-Front schöpfen könnten. Die britische Presse hat schon recht, wenn sie die Er­

kenntnis ausspricht, daß der Schutzwall um Europa der stärkste Teil der deutschen Festung ist:Er ist", so heißt es z. B.be­weglich und kann noch enger gezogen wer­den, ohne daß man das deutsche Herz dem Zugriff des Feindes aussetzt. Der Schutzwall wird sogar dadurch, daß er noch enger um die Festung gezogen wird, zu einem stärke­ren Hindernis." Das gilt natürlich in beson­derer Weise für den Süden der Ostfront. Nach wie vor stellen englische Militärkri­tiker im Zusammenhang mit den Ereignissen, die sich hier abspielen, niedergeschlagen fest, daß die Sowjets keine irgendwie er­heblichen Gefangenenzahlen melden können. Daraus wird die Vermutung abgeleitet; daß die Bewegungen sich hier im großen und ganzen doch nach einem bestimmten Plan der deutschen militärischen Führung voll­ziehen.

Es ist selbstverständlich, daß so]che a u s - gedehnten operativen fJtaß nah­men*» wie sie jetzt im Süden der Ostfront stattfinden, nicht in allen Einzelheiten vor­her genau zu berechnen sind, daß vielmehr auch einmal Ueberraschüngsmomente eintre- ten können. So konnten die Sowjets ent­standene .Frontlücken ausnutzen, um rien Dnjestr an verschiedenen Stellen zu über­schreiten und durch Bessarabien Angriffe bis in die Gegend-' nördlich Jassy vorzutra­

gen und gleichzeitig den Einbruchsraum über den Dnjepr auf rund 150 km zu verbreitern. Das mußte selbstverständlich zu einer Zu­rücknahme der Frontbögen führen, die öst­lich und westlich des Einbruchsraumes vor­sprangen. In großen Zügen deutet sich ein Bild der operativen Lage an, wie sie sich nach dem Massenansturm der Sowjets und nach dem Einbruch bis zum Pruth auf der Linie südlich von Perwomaisk in Richtung auf Balty, nördlich Jassy, südlich von Tschernowitz bis zum Raum von Stanislau entwickelt hat, bis wohin feindliche Kampf­gruppen vorgedrüngen sind. All die Fn>- schlüsse, die im Hinblick auf diesen Kampf­raum von unserer militärischen Führung ge­faßt werden, sind natürlich in den größe­ren strategischen Zusammen­hängen zu beurteilen, iji denen die feind­lichen Invasionsspekulationen und die schweigenden Fronten im Westen eine ganz entscheidende Rolle mitspielen. Man kann sich vorstellen, daß der Gegner im Westen mit anderen Eventualitäten in der Richtung gerechnet hat, daß eine Katastrophen­drohung im Osten eine Schwächung der Abwehrfront im Wessen erzwingen würde. Die deutsche militärische Führung läßt sich jedenfalls nicht das Gesetz des Handelns in dem vom Feind erhofften Maße vor­schreiben.

Major Rudel erhielt die Brillanten

Die höchste deutsche Tapferkeitsauszeichnung als 10. Soldaten verliehen

/ .

dnb. F ü ; h rerh a uptquartler,

30. Mäüri Der Führer hat Major Rudel, Gruppenkommandeur in eineW Sclilacht- gescliwatier, als zehnten Soldaten der deut­schen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes iverliehen.

Derials Sohn eines schlesischen Pfarrers am 2. Juli 1916 in Konradswaldau, Kreis Landshut, gubprepe Major Hans-Ulrich Ru­del" W'ürfte Aach' Heft rasch* steigernden Er­folgen überall genannt. Er startete über 1800 mal gegen den Feind und schoß 202 Panzer ab. Außerdem gelang es ihm, das sowjetische SchlachtschiffMarat im Sturz­angriff vernichtend zu treffen, ungezählte Uebersetzboote am Kubanbrückenkopf zu versenken und eine große Anzahl von

Brücken zu zerstören. Vor wenigen Tagen erst landete Major Rudel zur Rettung von Kameraden hinter den feindlichen Linien, konnte aber wegen des verschlammten Bo­dens nicht wieder starien. Trotz Verwun­dung gelang . es ihm nach abenteuerlicher Flucht, sich wieder zu den deutschen Linien durchzuschlagen. Seine hervorragenden außergewöhnlichen Leistungen krönte der Führer mit der Verleihung der höchsten deutsdhen Tapferkeitsaüszeichnung.

Reichsmarschall Göring sandte zur Ver­leihung der Brillanten zum Eichenlaub des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes an Major Rudel ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschschreiben.

Schwerter für General Wietersheim

Kommandeur der schlesischen 11. Panzer-Division ausgezeichnet

dnb. Führerhauptquartier, 30. März. Der Führer verlieh am 26. März das Eichenlaub mit Schwerter an General­major von Wietersheim, Komman­deur der schlesischen 11. Panzerdivision, als 58. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

Generalmajor von Wietersheim hat das Ritterkreuz im Winter 1941/42 als Komman­deur eines Panzergrenadier-Regiments für seinen Anteil an dem Stoß gegen Moskau und am Auffangen der ersten schweren Ge- gegeriangriffe der Sowjets, das Eichenlaub Anfang 1943 für besondere Erfolge seines Regiments in der Abwehrschlacht südöstlich Toropez erhalten.

Bald nachdem die schlesische 11. Panzer- Division, deren Kommandeur er inzwischen geworden war, am 24. Dezember 1943 zum

drittenmal innerhalb Jahresfrist im Wehr­machtbericht genannt worden war, began­nen die schweren Kämpfe, die im weiteren Verlauf zur Einschließung der Gruppe Stem­mermann führten. General von Wietersheim erhielt den Auftrag, von Süden her den eigentlichen, aus, Westen angesetzten An­griff deutscher Panzerverbände zum Entsatz der Gruppe Stemmermann zu unterstützen. Er löste diese Aufgabe in kühner und wen­diger Kampfführung hervorragend, zog stärke sowjetische Kräfte auf sich, denen er in unermüdlichen Vorstößen schwerste Ver­luste an Menschen und Material zufügte.

Unvorstellbare Wege- und Geländeschwie­rigkeiten überwandt seine hartnäckige Ener­gie. Auch als alle seine Panzer bis auf vier im abgrundtiefen Schlamm festlagen, setzte

er mit diesen letzten vier Kampfwagen den Angriff fort. In nicht ganz vier Wochen ver­nichtete die 11. Panzer-Division 173 sowjeti­sche Sturmgeschütze und 153 Geschütze und Pak. Dadurch hat Generalmajor von Wie­tersheim mit seiner Division erheblich zur Befreiung der Gruppe Stemmermann aus der feindlichen Einschließung beigetragen.

Generalmajor von Wietersheim wurde am 18. April 1900 als Sohn eines Kammerherrn und Majoratsbesitzers in Neuland, Kreis- wenberg, geboren. Von der Kadettenanstalt aus trat er gegen Ende des ersten Weltkrie­ges als Fahnenjunker in das schlesische Hu- saren-Regiment Nr. 4 ein. Zur Reitschule Hannover kommandiert, errang er 1924 bis 1929 zahlreiche Erfolge als Turnierreiter. 1934 trat er zur motorisierten Truppe über. Bei Beginn des gegenwärtigen Krieges war er Adjutant einer Panzer-Division. Seit Juli 1941 führte er ein thüringisches Panzer-Gre- nadier-Regiment, seit August .1943 die 11. Panzer-Division.

Unvermindert heftige Abwehrschlacht

Tschernowit} geräumt - 22 USA-Flugzeuge abgeschossen

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 30. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Vom unteren ukrainischen Bug setzten sich unsere Truppen ohne Behinderung durch den Feind befehlsgemäß ab. In den Kämpfen der letzten Tage haben sich dort die ostmärkische 3, Gebirgsdivision unter Führung von Generalmajor Wittmann und die fränkische 17. Infanteriedivision un­ter Führung von Oberst Brücker durch besondere Tapferkeit hervorgetan.

Südlich B a 11 a und im Raum zwischen Dnjestr und Pruth wurden stärkere feindliche Angriffe in harten Kämpfen aufgefangen. Südlich Proskurow dauert das erbitterte Ringen mit wechselndem Erfolg an. Die Stadt Tschernowitz wurde geräumt. Im Raum von Stanislau sind heftige Kampfe mit vorgedrungenen feindlichen Kampfgruppen im Gange. Die tapfere Besatzung von Tar­nopol wehrte erneut konzentrische An­griffe der Sowjets ab. Im Raum von B rody vereitelten unsere Truppen heftige feind­liche Durchbruchsversuche in schweren Kämpfen und schossen von 27 angreiienden Panzern 16 ab.

Starke Angriffe der Bolschewisten gegen

die Stadt Kowei scheiterten wiederum an

der Standhaftigkeit der Verteidigen Nörd lieh und nordöstlich der Stadt nahmen u sere Divisionen im Angriff gegen den sich zäh wehrenden Feind zahlreiche Ortschaften.

Zwischen Dnjepr und Tschaussy steiger e

sich die Heftigkeit der AbwehrschlachL Dm von zahlreichen Panzern und ^MacMHie gern unterstützten Angriffe Her Sowjets wurden in harten Kämpfen u " ,e . r A p SC ' zer einer größeren Anzahl fei " d . h unse . abgewiesen oder bereits vor Erreichen unse

rer Stellungen durch das zusammengefaßte Abwehrfeuer zerschlagen.

An der übrigen Ostfront kam es nur süd­westlich Narwa zu Kampfhandlungen von Bedeutung. Wachfahrzeuge der Kriegsmarine brachten über dem Finnischen Meerbusen erneut drei sowjetische Bomber zum Absturz.

Aus Italien werden keine größeren Kampf­handlungen gemeldet. Eigene Stoßtrupps unter Führung des Rittmeisters Freiherrn von Gienanth drangen nordwestlich Cassino in die feindlichen Stellungen ein und sprengten sechs Panzer in die Luft. Vor A n z i o und an der nordafrikanischen Küste wurden durch Schlacht- und Torpedo­flugzeuge drei feindliche Handelsschiffe mit 18 000 BRT. beschädigt. Ueber dem italieni­schen Raum verlor der Feind durch deutsche und italienische Jäger sowie durch Flak­artillerie elf Flugzeuge.

Ein nordamerikanischer Bomberverband drang am Mittag des 29. März unter star­kem Jagdschutz nach Mitteldeutschland vor und warf Bomben tm Raum von Braun- schwelg. Dte entstandenen Schäden und Verluste sind gering. In heftigen Luftkämpfen wurden bei ungünstigen Abwehrbedinqungen 22 feindliche Flugzeuge, darunter zwölf vier­viermotorige Bomber, vernichtet. In der letzten Nacht warfen einige feindliche Stör­flugzeuge Bomben in West- und Nord­deutschland.

Der Kommodore eines Jagdgeschwaders, Oberst W i 1 k e , der für 155 Luftsiege vom Führer mit dem Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes aus­gezeichnet worden war, fand im Luftkampf den Heldentod. Mit ihm verliert die deutsche Luftwaffe einen ihrer hervorragendsten Jagd­flieger und Verbandsführer.

Inder aut Höhe 435 vernichtet

dnb. Berlin, 30. Mäiz. An der süditalieni­schen Front wurde im Kampfraum von Cassino am 29. März eine seit einer Woche auf der Höhe 435 eingeschlossene indische Kampfgruppe vernichtet. Der Feind verlor hierbei über 100 Tote. Es wurden Gefangene, Waffen und sonstige Beute eingebracht.

Nördlich Massa Albaneta vernichtete ein eigener Stoßtrupp in der Nacht zum 29. März sechs von insgesamt sieben zum Angriff bereitgestellte feindliche Panzer­kampfwagen und erbeutete Munition und Funkgerät. An einer anderen Stelle wurden zwei weitere Panzer vernichtet.

Bei einem eigenen Unternehmen gegen die Insel Gorgona in der Nacht zum

28. März wurde die dortige feindliche Funk­station gesprengt. Die Besatzung der Insel wurde mit Ausnahme von zwei bis drei Mann, die in der 'Dunkelheit entkamen, ver­nichtet.

57,1 Millionen Mark gespendet

dnb. Berlin, 30 März. Die am 4. und 5. März von SA., H* NSKK. und NSFK durch­geführte 6. Reichsstraßensammlung hatte ein vorläufiges Ergebnis von 57 159 122,55 Mark. Bei der gleichen Sammlung des Vor­jahres wurden 44 309 972,87 Mark aufge­bracht. Es ist somit, eine Steigerung des Ergebnisses um 12 849 149,63 Mark oder 29 Prozent zu verzeichnen.

An de Softie

Major Rudel , der wie an anderer Stelle gemeldet, soeben die Brillanten zum Eichenlaub erhielt , steht hinsichtlich der Zahl seiner Feind- fliige an der Spitze aller deutschen Flieger . Inser Bild zeigt Rudel mit seinem treuen Bordfunker, Ritterkreuzträger Oberfeldwebel H cntschel , der leider kürzlich ertrank , als Rudel mit ihm, hinter den feindlichen Linien notgelandet , sich durch die Sowjets hindurchschlagen mußte.

PK.-Aufn.: Kriegsberichter Grosse (Sch)

Vime -aäet wuteie?

Von

Hauptmann Werner Stephan

Der persönliche Referent des Reichs­pressechefs' gibt in nachfolgendem Bei­trag aus Rom einen lebendigen' und viel­seitigen Bericht seiner Eindrücke aju einer Italien-Reife-.

Der Deutsche pflegt ' sich die ÄiSenniiien als ein Mittelgebirge im Stile unseres Thü­ringer Waldes oder des Harzes vorzustellen. Aber das ist eine große Täuschung. Die ita­lienische Geschichte wäre wahrscheinlich leichter verlaufen, wenn nicht eine Scheide­wand von ausgesprochen alpinem Charakter sich auf großer Ausdehnung guer über das I.and erstreckt und so die Absonderung wei­ter Gebiete vom Zentrum Rom begünstigt hätte. Wie leicht durchziehen oder umgehen Straßen und Eisenbahnen die* Höhen im Her­zen des Deutschen Reiches, und welche Wunder der Technik waren demgegenüber nötig, um einen raschen Verkehr etwa zwi­schen Bologna und Florenz zu ermög­lichen! Kein Zweifel, daß die Verteidigung der europäischen Kerngebiete durch die Na­tur in dieser Zone ebenso erleichtert ist wie etwa auf dem Kamme der Pyrenäen oder der Karpathen. Dennoch hat sich die deutsche Führung nicht dabei beruhigt, daß die Vor­sehung diese Berge aufgetürmt und schwer zugänglich gemacht hat. Von allen Straßen aus sieht man ungezählte Tausende von fleißigen italienischen Arbeitern auf dem westöstlichen Querriegel des Apennin eine Befestigungszone schaffen, für die alle Er­fahrungen eines nun bereits 55 Monate wäh­renden Kampfes nutzbar gemacht werden. An Hilfskräften fehlt es nicht. Nur die jun­gen Jahrgänge sind in Italien noch zum Wehrdienst aufgeboten. Die Fabriken liegen im Vorfeld der Festung Europa viel­fach still. Diese Männer unseres südlichen Nachbarlandes sind aber von je in der gan­zen Welt geschätzte Erd- und Zementarbei­ter gewesen. Sperriegel von Großbunkern, Panzertürmen und Drahtsperren anzulegen, sind sie vorzüglich geeignet. Die wenigen Straßen, die sich zwischen diesen Abwehr­werken in jäher Steigung die schroffen Berge hinaufziehen, sind notfalls leicht zu sprengen und zu verminen. Die Anglo- Amerikaner hatten einmal am 8. Sep­tember, am Tage des Badoglio-Verrates die Gelegenheit, sich hier den Weg in die oberitalienische Ebene, in das südliche Kern­stück Europas, zu bahnen. Da ihnen damals die Entschlußkraft zu raschem Zupacken fehlte, bleibt ihnen der Weg zu den Reis­feldern und Maulbeerplantagen um den Po verschlossen. Sie sind gezwungen, sich auch weiter auf der gebirgigen Halbinsel vor­wärts zuZentimetern", so wie sie es seit nun über sechs Monaten zwischen Salerno und Cassino mit bitteren Verlusten und un­ter den ungeduldigen Zurufen der heimat­lichen Zuschauer getan haben.

Kein Zweifel, daß diese Entwicklung die größte Enttäuschung bei den Soldaten der Feindmächte hervorgerufen hat. Sie glaub­ten dennoch, wenn schon nicht Oberitalien jenseits des Apennins, so mindestens doi h den Teil Italiens, der sich wie eine riesige Mole weit in das Mittelmeer erstreckt, kraft ihrer Ueberlegenheit zur See leicht über­wältigen zu können. Wer heute, etwa von den Albanerbergen aus, das Kampfgebiet von Nettuno überblickt, dem wird auch rasch klar, was ein starkes Aufgebot von Kriegs- und Transportschiffen für einen- sfenraum bedeutet, besonders wenn es durch gewaltige Luftstreitkräfte gesichert werden kann. Die schönen Ortschaften in diesem gesegneten Garten Gottes sind durch die schweren Schiffsgeschütze hart mitgenom­men, und die üppige Blüte der golden strah­lenden Mimosenbäume erscheint seltsam un wirklich zwischen den Zerstörungen, die die großen Kaliber von der See her in der