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FH*Äe* Hamburg 17 272. Auzel-
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Bremer jpitunn
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Bremen: Geeren 6/8. Ruf 2 18 31: Nacbtru! und sonntags 2 47 65: ObernstraBe 66. Rul 2 19 31: Syke: Mühlendamm 2: Br Hemelingen: Bahn- hofstraBe 6, Ecke PoststraBe. Rul 4 34 58: Br.* Vegesack: Rohrstr 24. Rul 4 u 8: Br.-BImnen* tbal. Kapt.-Dallmann-Str. 41/43. Rul 88 0. 89
Lrieiamfliche Tageszeitung
1 ,„i,blatt des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen
der Nationalsozialisten Bremens
14.Jahrgang
Donnerstag, den 30. März 1944
Einzelpreis 15 Rpf.
0 t'er«7i,V</,„ e in ? '* hoi««,,:,;
köpfe Sch«lS£f
ougen vollständig.
■ich am kommenden SonnahmJ *> besonders freuen, wenn d! h ^
£ ne v 6r bunten Kasperlefi»! 1 “ 1 )ann kannst du auch dm. v*
hnlei («lAiiial'j
NSDAP.
Ortsgruppe Weidedamm. Ab Dn™* alttag Ausgabe derSammelbScbsataS •renag, 19 Uhr, Stabs- und Zelhnle^|
'NS.-Frauenschalt
Ortsgruppe Habeihausen. Unser Fnmi 5 45 m Ühr 9 be9i " nt am Dolmerslä J * Ortsgruppe Hohentor.. Amtswallerimea onneistag 16.30 Uhr, Lohmühlt
Kriegswinferhillswatk Ortslührung Hohentor. Heute Ausgabefe 'geholten WHW.-Gutscheine von J Sr i,
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Am Narrenseil der Bolschewisten
Die ersten großen Angstschauer über die rettungs/ose Verfilzung Londons mit dem KremI
Eigene Meldung
- Be rlin. 29. März. Die völlige Ueber- „« der machtpolitischen Initiative an
E beginnt bei den Angelsachsen nun- i einzelne politische Gruppen stärkstens ^unruhigen. Die britische Presse kann nt anders, als zu immer offenerer Behandler londoner Hilfsstellung für Moskau leriugehen.
,.. ifellos handelt es sich dabei wieder ;‘l darum, der englischen Oeffentlich-
- den steigenden Druck vom Halse zu Lund der Erregung ein Sicherheitsventil jjfjjn damit der Kessel nicht platzt und
unrettbar festgelegte prosowjetische ** Englands nicht zusammenfällt. Dabei rlder Versuch, den Unwillen auf Außen- A'er Eden abzulenken, deutlich sicht- r<fie bekannt wird, hat das englische fablet“ einen
s llen klaren Umblick in die Scherben der Europapolitik Edens
ö Man schreibt dort nämlich, die Haider Finnen, Ungarn, Rumänen und der
iei werde heute durch das wachsende .-.'beherrscht, daß sie es nicht mit einer 33 Z von Verbündeten zu tun hätten, son- i mit der neuerstandenen Großmacht elruBland. Die genannten Völker rich
teten sich entsprechend ein und schenkten allen Aufforderungen, Schmeicheleien oder Drohungen der Westmächte kaum Beachtung. Vor allem dächten die Südosteuropäer nicht daran, aus dem Kriege auszu- scheiden, weil sie nicht an die so häufig verkündeten Kriegsziele der Engländer und Amerikaner ä la Atlantikcharta glauben könnten. Im übrigen lohne es sich, einmal daran zu erinnern, welche Garantien England noch vor: ein paar Jahren Staaten wie Rumänien gab.' Es habe diese Garantien nie eingelöst. Man müsse auch danach fragen, was aus der britischen Handelskorporation geworden wäre, durch welche England stark im wirtschaftlichen Leben der Donaustaaten mitspielen wollte.
Offenbar von dem Wunsch bewegt, die wankend gewordene Stellung Edens weiter zu gefährden, trifft die „Daily Mail," Beaverbrooks, der selbst auf den - Ministersessel reflektiert, folgende Feststellung: „Die
ganze Nation hat angefangen, unruhig darüber zu werden, daß Großbritannien keine außenpolitische Linie besitzt. Manchmal, wie beispielsweise in der polnischen Frage, folgt London den Sowjets Bei anderer Gelegenheit, wie in der irischen Frage folgt es den Vereinigten Staaten. Wo aber
stehen wir heute hinsichtlich Osteuropa, Nordafrikas,’ Italiens, des Pazifikraums, der Atlantik-Charta? Es ist Zeit, daß wir es wüßten und daß die Welt es wüßte."
Nach den bisherigen Erfahrungen kann man annehmen, daß man in England aller- höchstens an einen Wechsel der illzn stark belasteten Einzelpuppen, wie beispielsweise Eden denkt, um desto unbeirrter die Gesamtkonzeption der ein für allemal auf Gedeih und Verderb mit Moskau verkuppelten Politik weiterzuführen.
Alliierte des Teufels
Eigene Meldung
BZ Berlin, 29. März. In einer Behandlung der baltischen Frage verrät die britische Wochenzeitung „Weekly review“, daß man sich in England durchaus im klaren darüber ist, daß sich die Regierung mit dem Teufel verbunden hat. Das Blatt plaudert aus, daß die Bevölkerung der baltischen Länder nach den zwischen Juni 1940 und Juni 1941 gemachten Erfahrungen im Falle einer sowjetischen Besetzung neue Deportationen zii erwarten habe. Man wisse in London, daß die Sowjetregierung Pläne ausarbeitete, ein Drittel der gesamten
Ule Durchbruchsversuche der Sowjets zerschlagen
Hohe Menschen- und Materialverluste der Bolschewisten — Nikolafew befehlsgemäß geräumt
s Gaues Wese r-Ei
Bruckner
lltur in der Zwiesprache mit dsö ndes Bug gelegene Stadt N i k o 1 a j e.w
_ .1 - J L — »■ a, . mm nrifpificrkt&T »J.i . . •— - >, «_
;r, das in der kammennusikalisctei Achtung der Instrumentalstimme eifi?
nliche, delikat abgetönte Leis:.
achte.
Hk nach wochenlanger Zerstörung aller Richtigen Anlagen befehlsgemäß gefunden Kämpfen der Vortage hat sich •fei Hauptmann Staude, Bataillons- Inder Darbietung der Fünften ve._ neapdeur in einem Grenadier-Regiment, r war es neben der pla^Dsenö 1 ausgezeichnet.
bischen Bug «nd Pruth schlugen deut-
uciviici >m „***..rumänische Truppen starke An-
s überlieferte klassische Form o Se der Sowjets zum Teil im Gegenangriff
d Diesseitiges mit Jenseitigen» «„i, n.„„,- :. ~ -
r Gedanken upd E®P fil '5“ As5 « m - d der von Klangadel erfülltei a .JJjp, rg des symphonischen. GeM® -
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Gedanken upd Empundun?en^ ^ 0 i, eren D n j eslr s t e hen unsere
Bw.zusammen mit ungarischen Verbän- ^-*titer in wechselvollen Angriffs,- und -"erkämpfen. Die Besatzung von Tarno- " schlü 8 starke, von Panzern und Tief- T™ unterstützte feindliche Angriffe ab. hei Brody wurden mit wirksamer Un- Jung durch Nebelwerfer alle Angriffe
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mmte Stil der Wiedergabe,^. illy Krauß mit der ganzen P« »gäbe als nachschöpfenscber^ eher Musiker_ wglacli^^..
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unserer Pan- zerschlug in schneidigem Vor- sarkere feindliche Kampfgruppen. Bei ir etl Abwehrkämpfen im Raum süd- kh/li , row llat slc, i die wiirttember- ^elemleutsche 101. Jägerdivision un- ,.i, un ? v °n Generalleutnant Vogel t ! W, S ° n ^ ere ^ a P fer keit und Standfestig- Je s °J ra ^ en d ausgezeichnet. fcs laiU Kow f rifien aucl1 8 es,ern wieder
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üb.Aus dem Führerhauptquar- ur. 29, März. Das Oberkommando der macht gibt bekannt:
in unteren ukrainischen Bug scheiterten nt starke Angriffe und Uebersetzver- cbe der Sowjets. Mehrere mit Geschützen i Inianterie beladene Fähren wurden :1 Artillerie vernichtet, zahlreiche Ge- keae und Beute eingebracht. Die am Ost-
^jets ahgewehrt. Einer
vergeblich an. Nördlich der
Stadt brachen unsere Truppen starken feindlichen Widerstand und stießen weiter nach Osten und Südosten vor. In diesen Kämpfen hat sich das Sicherungsbataillon 670 unter Führung von Hauptmann Borgert besonders bewährt.
Zwischen Dnjepr und Tscbaussy sowie südöstlich Witebsk führten die. Bolschewisten mit neu herarigeführten Kräften, von zahlreichen Panzern und Schlaeht-fliegern, unterstützt, starke Angriffe. Unsere tapferen Grenadiere und Panzergrenadiere vereitelten in hervorragendem Zusammenwirken mit Artillerie, Sturmgeschützen und Kampffliegerverbänden alle feindlichen Durchbruchsversuche und fügten den Sowjets wiederum hohe Menschen- und Materiäl- verluste zu. Auch südöstlich Ostrow und an der Narwa-Front wurden heitige Angriffe des Feindes von deutschen Truppen und lettischen -Freiwilligenverbänden in harten Kämpfen zerschlagen.
Wachfahrzeuge der Kriegsmarine schossen über dem Finnischen Meerbusen drei sowjetische Bomber ab.
In Italien verlief der Tag ohne besondere Ereignisse.
Ein starker Verband deutscher Kampfflugzeuge griff in den Abendstunden des 28. März den feindlichen Inselstützpunkt Lissa an. Im Hafengebiet und in Verteidigungsanlagen entstanden schwere Zerstörungen.
Kampffähren der Kriegsmarine wehrten im Golf von Genua Angriffe britischer Schnellboote ab und beschädigten eines der Boote so schwer, daß mit seiner Vernichtung zu rechnen ist.
General Postei erhielt die Schwerter
^ Kommandeur der 320. Infanterie-Divisian ausgezeichnet
2fi' m- 11 ' 29, Wärz - Der Führer verum Bi» arZ das Eichenlaub mit Schwer- ™ kitterkreuz
des Eisernen Kreuzes ‘»«»dpiir i""7 uc0r 9 Wilhelm P o s t e 1,
-Fldätpn J20 ' Infa nterei-Division, a te
/‘“äilom Cr deu ' scllen Wehrmacht.
« aa nt Postei, der das. Ritter- :: WlT er 1942 a]s Oberstleutnant : ä -(er Ai °? mandeur für seinen An- ■-2"«nIaii,^ ebrSE ' l * ac ^^ bei Rshew und ,y b 1M Frühjahr 1943 für den er- ■ Bon j rs i and seine r Division zwi- Donez und den kühnen
'-äimgsrTn * dUrch einen starken
■* haf j-, y
Divi:
durch einen südöstlich Charkow er- Januar 1944 mit seiner ;• : Werden S !° n im Wehrmachtbericht hat e r ' ■ ^ ain pfraum von Kiro- f "' -Sem AnnHif nar einem Regiment in i=j| 5 C u ® e 'ne von starkem Feind Bpf , nt auf gerissene Lücke ■fc/A: en hli aer Fortsetzung des Stoßes t^diere v„ n ■ am übernäclisten Tag
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mdlichen Stellungen und ( P er sönüch die Verbindung
L— Wllrde am 25. April
Oberleutnants Postei in
Zittau in Sachsen geboren. Er ist aktiver Offizier und wurde 1940 als Oberstleutnant zum Kommandeur eines Grenadier-Regiments, ernannt. Seit Juli 1942 mit der Führung verschiedener Divisionen beauftragt, übernahm er Ende 1942 die Führung der 320. Infanterie-Division.
Schwerterträger Oberst Wilche im Luftkampf tödlich abgestürzt
dnb. Berlin, 29. März. Oberst Wolf- Dietrich W i 1 c k e , Kommodore eines Jagdgeschwaders, ausgezeichnet mit dem Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz • des Eisernen Kreuzes, ist im Luftkampf tödlich
^ObemWilcke, am 11. März 1913 als Sohn eines Hauptmanns zu Schrimra im Reichs- qau Wartheland geboren, trat nach Absolvierung des Kaiser-Wilhelm-C.ymnesiums zu Hannover 1934 in das Artillerie-Regiment 6 ein und war als Leutnant Flugzeugführer im Jagdgeschwader „Richthofen . In der „Le- gion'Condor" machte er den spanischen Bürgerkrieg mit und wurdö mit dem bpa- nienkreuz ausgezeichnet. Als Oberleutnant und Staffelkapitän zog er in den - Krieg, wurde im Juli 1940 außer d ? r u Relhe „ z "’ n Hauptmann befördert und erhielt am 6. Januar 1941, nachdem er im Westen 13, im Osten 12 Gegner abgeschossen hatte, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Als Ml- Soldaten der deutschen Wehrmacht wurde ihm als Kommodore eines Jagdgeschwaders am 9. Seotember 1942 das 'Eichenlaub und am 23. Dezember 1942, nachdem er »na schen zum Majör befördert war, als 23. bol daten der deutschen Wehrmacht das Eichen laub mit Schwertern verliehen.
Mit Oberst WiJcke hat die Luftwaffe einen
der tapfersten und kühnsten Jagdflieger und
hervorragenden Vcrbandsfuhrer der deutschen Fliegertruppe verloren.
Deutsche und italienische Jäger brachten über Norditalien 12 nordamerikanische Flugzeuge zum Absturz.
In der vergangenen Nacht wurden in holländischen Gewässern und vor der wesU französischen Küste im Verlauf erfolgreicher
Bevölkerung dieser Staaten in das Innere der Sowjetunion zu verschleppen. Es trafen, fährt das Blatt fort, folgende Tatsachen zu: Aus Estland haben die Sowjets 60 911 Esten aller Bevölkerungsklassen'und Geschlechter deportiert. Aus Lettland 60 000 und eine entsprechende. Anzahl Litauer. Diese vielleicht relativ klein erscheinenden Zahlen (!) seien darauf zurückzuführen, daß die Deportationen durch das deutsche Eingreifen gestört wurden. Wie „Weekly review“ weiter eingesteht, haben die Sowjets die zu Verschleppenden jeweils in den frühen Morgenstunden festgenommen, sie nach Waffen und Papieren durchsucht und ihnen zwanzig Minuten Zeit gelassen, um sich anzuziehen und das Nötigste an Kleidungsstücken, Nahrungsmitteln und Kochgeschirren zusammen zupacken, um sie dann ohne Rücksicht auf Alter und Gesundheitszustand in überfüllte Güterwagen zu stopfen und sie ohne Wasser oder auch nur die geringsten sanitären Anlagen nach Sibirien oder in die asiatische Sowjetunion zu befördern. In dem Falle einer Wiederbesetzung der Baltenländer durch die Sowjets sei eine Neuaufnahme dieser Verschleppungen zu erwarten, zumal die Bolschewisten noch die Namen von dreißig Prozent der Sowjetieinde besäßen.
Abwehrgefechte deutscher Sicherungsstreitkräfte zwei britische Schnellboote versenkt und ein drittes so schwer beschädigt, daß sein Untergang wahrscheinlich ist
Ueber den besetzten Westgebieten vernichteten Flakartillerie der Luftwaffe gestern sieben feindliche Flugzeuge. Flakartillerieverbände des Feldluftgaukommandos Belgien-Nordfrankreich haben sich durch die Vernichtung von über 1000 feindlichen Flugzeugen besonders bewährt.
„Giganten” landen zwischen Bug und Dnjestr
Einsatz der größten deutschen Transportflugzeuge in der Abwehrschlacht
rd. Berlin, 29. März. Die erbitterten Abwehrschlachten zwischen Bug und Dnjestr bedingen einen Munitionsverbrauch größten Ausmaßes. Zur Bewältigung des Nachschubs sind in besonderer Weise die „Giganten" eingesetzt, die als größte Landflugzeuge mit 55 Meter Spannweite der Tragflächen große Mengen Munition nach vorn bringen. Die „Bremer Zeitung" erhält dazu soeben nachstehenden PK - Sonderbericht von Kriegsberichter Dürpisch:
Schwere Lastkraftwagen rattern über den Flugplatz, sind vollbeladen mit Munition und anderem Nachschub. „Ju 52“ und „Giganten Me 323" fliegen immer wieder bis an die Grenzen ihrer Tragfähigkeit mit Waffen und Munition beladen — oft noch zu Plätzen, deren . Räumung begonnen hat, nur
um dem kämpfenden Heer neue Waffen und Granaten so weit wie möglich entgegenzubringen! .
Auf den Startplätzen sind turkmenische Arbeitssoldaten als Beladekommandos ein-
geteilt. Sie nehmen Kiste auf Kiste von dem LKW. und schleppen sie in den riesigen Laderaum des Flugzeugs, wo ein Bord- scinitze der Besatzung für sachgemäßes Ab- stellen sorgt. Tankwagen kommen, es wird Sprit und Oel nachgetankt. Die Motoren müssen mit den Wärmewagen anciowärmt werden, die letzten Vorbereitungen für den Start werden getroffen. Es ist noch dunkel als Flugzeugführer und Funker schon auf der Wetterwarte sind und sich für die Flugbesprechung Wetterberatung und Funkunterlagen holen."
Die schweren, vielhuudertpferdigen Mo- tore werden angelassen. Im Osten gewinnt die fahle Helle des neuen Tages Farbe und Leben.
Gigant auf Gigant rollt zum Start, fegt mit steigender Geschwindigkeit übet die betonierte Startbahn und hebt ab. Kurs: Süden; Ziel, ein Flugplatz irgendwo zwischen Bug und Dnjestr. Ladung: Munition fiir die Abwehrschlacht.
„Deutschland hat uns nie angegriffen"
12 USA.-Abgeordnete fragen Hüll: „Wofür kämpfen wir eigentlich?"
Eigener Bericht
BZ. Stockholm, 29. März. Wie die Londoner „Times“ aus Washington meldet, haben 12 jüngere republikanische Abgeordnete unter der Führung des Kongreßmitgliedes Carson (Ohio) einen offenen Brief an Außenminister Cordell Hüll gerichtet, in dem sie die Frage aufwerfen, die zur Zeit weite Kreise sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in England bewegt, nämlich die Frage: „Wofür kämpfen wir eigentlich?" In dem Brief heißt es, es genüge nicht, zu wissen, daß England und die USA. gegen Japan wegen der Katastrophe von Pearl Harbour oder gegen Deutschland kämpften", weil führende Stellen Washingtons entschieden haben, daß das deutsche Aufbauprogramm eine Drohung für die nordamerikanische Nation bilde". Mit Nachdruck betont Carson: „Deutschland
liat uns niemals angegriffen!" Die 12 Abgeordneten stellen dann die Frage, ob es nicht zweckmäßig sei'die Amerikaner darüber aufzuklären, was „bedingungslose Kapitulation“ eigentlich im einzelnen bedeute. Heiße das soviel wie „Vernichtung eines Volkes und restlose Zerstörung des Landes?“
Erst am Freitag hatten 24 andere junge Republikaner bei Hüll einen Vorstoß in der gleichen Richtung unternommen. Die beiden dringenden Anfragen sind ein Zeichen dafür, daß man im Lager der Westmächte noch immer kein klares Kriegsziel erkennt, das man des Einsatzes von Blut und Leben von Millionen von Männern für wert erachtet. Zugleich aber sind sie ein Beweis des tiefen Mißtrauens gegenüber den Vorwänden, unter denen Roosevelt sein Land in den Krieg hetzte.
Nene Ritterkreuzträger
dnb. Fiihrerhauptquartier, 29. März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Christoph M a g a w - ly, Bataillons-Kommandeur in einem niedersächsischen Grenadier-Regiment; Oberleutnant Karl Heinz Rauch, SchwaJrons- chef in einem sächsischen Füselier-Bataillon; Oberleutnant Karl Pfeiffer, Bataillons- führer in einem württembergisch-badischen Grenadier-Regiment; Oberfeldwebel Herbert Berger, Zugführer im Grenadier-Regiment „Feldherrnhalie“; Feldwebel Sinning, Zugführer in einem Kurhessischen Grenadier-Regiment; Obqrgefr. Max Friedrich, stellvertretender Gruppenführer in -einem Grenadier-Regiment.
Betreiungstag der Weißruthenen
Ünb. Minsk, 29. März. Das weißruthenische Volk beging in festlicher Weise den Tag, an dem vor 26 Jahren unter dem Schutz der deutschen Waffen, die Befreiung vom Joche Moskaus und Warschaus erfolgte.
Nach dem Abmarsch der deutschen Truppen im Dezember 1918 gewannen die bolschewistischen Henker Macht über Weiß- ruthenien, jedoch behielt das weißruthenische Volk die Kraft, nach der Befreiung durch deutsche Truppen im Jahre 1941 wieder zu sich selbst zu finden.
In Minsk fand eine Kundgebung des weiß- ruthenischen Zentralrates statt, in der die Ablehnung der bolschewistischen Herrschaft in feierlicher Weise zum Ausdruck kam un.l das Gelöbnis abgelegt wurde, gegen die Henker des Kreml mit aller Kraft den Kampf aufzunehmen Gleichzeitig wurde die neugebildete weißruthenische Heimatwehr vereidigt. Generalkommissar ^-Gruppenführer von Gott 1) erg und der Präsident des weißruthenischen Zentralstes, Astronski, sprachen zu den Männern der Heimatwehr.
Kriegsmarine im Schwarzen Meer
T 'He-..'. „
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liesatzungen emer Sduudlbootjlmulle thid zur Besichtigung angetrelen. Zu ihnen spricht der Admiral , der auf die besondere Bedeutung himveist, die der Schnelllwolivafje int Schwarzen Meer zukommt,
PK.-Kriegsberichter Fröhlich [PBZ — Sch)
Beim Ausbruch des Vesuvs ylud 2 'i Personen ums Leben 'jei-omnien. Davon wurdet} 21 bei dem Einsturz eines Hauses durch den schweren Druck der Laväiuääsen getötet.
DdUtA te S(<utdka(tiqkeit
Von unserem Berliner Redaktionsleiter
Joh. B. Dietrich
' „Wenn je ein Krieg eine Sache der
Standhaftigkeit war, dann dieser."
Dr. Goebbels.
In einer Zeit, wo das deutsche Volk in der zweiten Hälfte des fünften Kriegsjahres täglich,, ja stündlich Proben von Standhaftigkeit gibt, wie sie vor ihm keine Generation der deutschen Geschichte abzulegen hatte, liegt jis na he., u m sich zu schauen, wo in den Lagern unserer Gegner eine auch nur ähnliche Unerschütterlichkeit der Volksmoral im Kriege als das kriegsentscheidende Positivum zu verzeichnen sei.
Wohl haben sich in den Tagen von Dünkirchen die Briten in harter Kampfmoral bewährt und diese Kampfmoral auch bis zu einem gewissen'Grad gezeigt, als in berechtigter Antwort auf die von England schon im Frühjahr. 1940 gegen die deutsche Zivilbevölkerung eröffneten Bombenwürfe die Angriife der deutschen Luftwaffe in fast ununterbrochener Folge kriegswichtige Ziele in London und in anderen englischen Städten .mit Erfolg bombardierten. Damals konnten Churchill und seine am Kriege schuldige Umgebung sich des Rühmens eines Heroismus der englischen Bevölkerung nicht genug tun, genau so wie er vorher die Haltung der britischen Truppen bei Dünkirchen glorifizierte, indem er, wenngleich vergeblich, aus der katastrophalen Niederlage der Engländer bei Dünkirchen einen großen Sieg zu machen versuchte. Er und mit ihm da‘s englisqhe Volk hegten damals nach dem Zusammenbruch Frankreichs die große und tatsächlich nicht trügende Hoffnung auf Stalin. Damit war es dann keine Leistung — zumal nach Verlauf erst eines Kriegsjahres ,—„die bis dahin fast niemals in der britischen Geschichte enttäuschte Chance der „letzten Schlacht", die fast stets zugunsten Englands ausschlug, auf- lechtzuerhalten. Die ohnehin zur Ueberheb- lichkeit allen übrigen Völkern der Erde gegenüber neigende britische Nation könnte sich damals um so mehr der Illusion, den Endsieg davonzutragen, hingeben, als zu allem Ueberfluß neben der Hoffnung auf die Sowjets auch die auf die Hilfe der USA. stand,, wo Roosevelt als erkorener Geschäftsführer der Wel.tjudenschalt bereits offensichtlich alle Vorbereitungen traf, sei- nen gegenteiligen Versprechungen zum Trotz, die Bevölkerung der USA. in den Krieg zu lotsen.
Heute nach viereinhalb Jahren Krieg ist das in England anders. „Daily Sketch" gab dieser Tage anläßlich des Schocks, den Ungarns entschiedene Haltung (gegen die dortin Wühlereien sich versuchenden jüdischbolschewistischen Hetzer) wie im ganzen alliierten Lager so besonders auch im britischen Reiche auslösle, der jetzigen englischen 'Kriegsmural treffenden Ausdruck, indem das Blatt fesisiellte: „Das britische Volk befindet steh jetzt in einem Geisteszustand, wo Enttäuschungen es mehr mitnehme n , afü s zu Ktlegsänfang. Es hat schon zuviel durchgemaclitl"
Nun sind wir weit davon entfernt, die Schläge, die wir- England im Laufe dieses Krieges versetzten, zu unterschätzen. Aber erst nach Punkten haben wir England, wenngleich in vielen Runden geschlagen. Zum ko.-Schlag haben wir bisher noch nicht ausgeholt. England aber hat gegen Deutschland nicht nur zum ko.-Schlag ausgeholt, sondern solche Schläge wiederholt auch anzubringen versucht — erfolglos. Oder sollen die Landung in Sizilien, das Vordringen in Siid- ilalien in Verbindung mit dem' Verrat des italienischen Königshauses und des Ba- rloglio-Klüngols Deutschland nicht etwa den Rest geben? Sollte, als dieser Schlag durch Deutschland geschickt und erfolgreich abgefangen war, nicht dann das barbarische Taq- und Nachtbombardement der deutschen Zivilbevölkerung • in fast allen großen deut-
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