Ausgabe 
(26.3.1944) 85
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«difeiamiliche Tageszeitung

* Ei nblatt des Regieren den ^Bürgermeisters der Fre ien Hansestadt Bremen

Ss 14. Jahrgang

Geschäftsstellen:

Bremen: Geeren 6(8. Ru! 2 19 31; Nachhut und sonntags 2 47 65; ObernstraBe 86. Rul 2 19 31; Syke: Mühlendamm 2: Br.-Hemelingen: Bahn« hofstraBe 6. Ecke PoststraBe, Rul 4 34 58; Br.. Vegesack: Rohrstr 24. Rul 4 u. 8: Br Blumen« Ural, Kapt.-Dallmaun-Str. 41/43. Rul £8 U. 69

der Nationalsozialisten Bremens

Amtliches Verkündungsblait des Reichsstatthalters in Oldenburg und Bremen

Sonntag, den 26. März 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Nachtjäger errangen ihren bisher größten Erfolg

J12 viermotorige Britenbomber bei einem versuchten konzentrischen Terrorangriff auf Berlin abgeschossen

r-äblboicht unserer Berliner Schriftleitung sch, Berlin, 25. März. Die briti- .errorflieger haben in der Nacht zum bend bei einem Versuch, einen kon-

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lerecht ri,-, altre ", Fw i,»abend bei einem -

ahlin,, die o rSh cher ' ia » <- »irischen Angriff auf die Reichshauptstadt chs wertvoll« ff, VQn hrchruführen, mit dem bisher festgestellten

chte, lebte e ,- llzuri 9eii i« Seite, von 112 viermotorigen Bombern men Jahrhund*! ge ? en Ende d«r! L bisher schwerste Niederlage erlitten. ieblowIb Ä.ftKftrfcj* ! ; sen Abschüssen sind besonders un- lu Pt des beriihJn 4h J. S<ll,!ll *»i ! «! Nachtjäger beteiligt. Da diese Ab- shen noch t ' mte . n Ges chlechü.D, »a einem beträchtlichen Teil auf Itona und bim |. eiteilli men tnflugwege erfolgten, als die briti- imhafte-t.ii - Flnlten '8ie f» Fluqzeuge noch ihre Bombenlast mit ! rvorgebraÄL reiChll eSiitele|1 »®rien, sind sie doppelt wertvoll, r,. 1 aaaei k , (fc l |, e i d er Annahme eines besonders

e nunmehr verstorbene UreiU, den Einsatzes von Bomberkräften bei die- irv-em. um., . Angriff gegen die Reichshauptstadt ge-

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ngeschlecht ein, das'in der ietk! «1 man, wenn man nur die übliche Zahl

lr * gleichfalls eine. geniu,: von uns nicht erfaßbaren

.9 leic Malls eine. gei von uns nicht erfaßbarenstillen Ver­leite. Auch a»( künstlerischem(V. sie einkalkuliert, zu der Feststellung, daß * *' c " ®eine : Vertreter herwoe i Briten mindestens ein Fünftel ar beispielsweise Mbritz Karl 'm Ijeselzten Verbände mitsamt den Mann- raf von Strachwitz, der am 13 , yr. Wen verloren haben. Das stellt sowohl Ppferwilz geborenwnnlt.' itsäcblich als auch verhältnimäßig den bls- m f ®' c * der «' der af seimf # größten Erfolg unserer Nachtjäger im inlesien fast nur seiner Muse leite impi gegen die britische Luftwaffe dar, les und noch viel mehrverraten fi (/ !on auf dem Anflug von Helgoland lder, Bücher, Chroniken und Ih c Norddeutschland nach Berlin hatten e zu den Familienschälzen deiijtfc die britischen Bomber pausenlosen sMarschall yorwärts" zählen, bdien Angriffen zu erwehren, um dann : der Reichshauptstadt selbst noch ein­st von einem besonders starken Verband aller deutscher Nachtjäger gefaßt zu den. Die Folge war, daß der geplante de Bombenangriff zersplittert wurde, Io i; die feindlichen Flugzeuge ihre Bomben- planlos über verschiedenen Stadtteilen eien mußten. Wenn auch die angerich- Schäden an Wohnhäusern, . Kirchen, ssenhäusern und Kulturstätten empfind­end, so sind doch die feindlichen Er­jagen weitgehend zunichte geworden.

Immer wieder Streichhölzer.

*r Abwesenheit .der Mutter speg: inder in Hofgeismar.mit Streck' as Bettchen fing dabet Feuer.Alst irückkehrte, fand sie die heida F t auf.

Der heutige Postbriefkastei, de nterschieben des Postsacks alle t eine Erfindung des Schlosse': ärl Friedrich Steiler in der testier 1 ffenbach. Die Erfindung,wurdev;:. n patentiert

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lärehen für »unten Zeit 14 J. znget »tertorstein-

igl Täglich Ein fräh- =rauen sind arte Harell. sei v. Aw- omanowsky. en zugelaas, i, Breiteste. 5 l'hr: ..!«*» den tr« 0 «n , . Haus N'iel- _ Sonntag. Illing:Ein»

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Günther ^

ersten Male schweigt Reuter u isl bezeichnend, daß Reuter und die eiche Bomberführung am Sonnabend n zum ersten Mal von der Gewohnheit pichen sind, am Morgen nach einem WUngriff die Zahl der angeblich nicht teckgekehrten Flugzeuge zu veröifent- &k Diese Zahlen sind zwar immer hin- dti Wahrheit zurückgeblieben, sie hatten Uber doch sehr oft wenigstens in der rtaeinen Größenordnung den Feststellun- T'-vs deutschen Wehrmachtberichtes.ge- Jetzt hat es den Briten nun doch c i :Ui- ? ^ rac 8 e verschlagen, und - Reuter be- Schien Se.e die englische Oeffentlichkeit zu- * J 1 ' 1 dem Hinweis vor, daß diesmal < 'ernstevoraussichtlich ziemlich hoch wurden.

der Wehrmachtbericht die Vernich- -.' V°n 112 viermotorigen Bombern fest- so gründet sich diese Ziffer bekannt- au f die sogenanntenangefaßten ki«V j- r wissen aus Erfahrung und aus ..-andnissen des Gegners, daß seine tat- uen Verluste stets wesentlich höher X als die exakten Feststellungen auf _^ r Beite. Im vergangenen Jahr hatte r' einma ! ®itgeteilt, daß die britische ' J? w eiiem Monat bei Nachtangriffen ., eu * sc Wänd 306 Bomber verloren lirti! rent * in c ' eri deutschen Wehrmacht- ___ ii» n \i nUr Nachtabschüsse für. den

J2T Monat 9 em eldet worden waren. Die

mit " Stil,en Verlusten" in Höhe t.-wJ°. Zent ^ er exa kten Feststellungen m t nicht zu hoch gegriffen.

^ Rechnung mit dem Wetter

^»nehmen, daß die ver- en Männer des britischen Bom-

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'rahtbericht unseres Vertreters

tXart eS !' 25 ' M ärz - Wie die unga- tesrht r , !c ä tena 3 en tur MTI. meldet, ver- ' ' Budapester Amtsblatt eine

an <der mehreren ab- jii.if-.-Sj 9 a nschen Diplomaten die un-

ti: '»fsiäelt « k rgerschdft aberkannt wird. i::«c i a , ain den ungarischen Ge- ü'-ä'Ho- a . uolm, Ullein Reviczky, den. »1.Hfandten in Madrid, Ambri,' traotpn ungarischen Re-

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berkommandos der eigenen, für die Aus­landswirkung bestimmten Agitation selbst so weit zum Opfer gefallen wären, daß sie bei ihren letzten Aktionen bereits eine ent­scheidende Lähmung der deutschen Jagd- abwehr vorausgesetzt hätten. Es spricht vielmehr alles dafür, daß nach ihrer Ab­sicht der letzte Terrorangriff gegen Berlin zum bisher schwersten Bombardement der .Reichshauptstadt führen sollte. Darauf läßt schon die besondere Stärke der angesetzten Bomberverbände schließen. Aber die Abhän­gigkeit von den Wetterverhältnissen gilt, wenn sie sich auch in der Auswirkung nach der einen oder anderen Richtung verschie­ben kann, in größeren Zeiträumen schließ­lich in gleicher Weise für den Gegner wie für uns, und unvorhergesehene Entwicklun­gen können die schlimmsten Folgen haben.

Die britischen Bomber haben schon seit längerer Zeit die Flucht ins schlechte Wet­ter. angetreter» Sie legen es vor allem darauf an, aufydem Rücken einer von Eng­land abziehenden Schlechtwetterfront ihre Aktionen durchzuführen. Wenn sie sich da­bei einmal verrechnen, so kann das, wie es

in der Nacht zum Sonnabend geschehen ist, in eine Katastrophe führen.

Noch am Freitag mußte unsere Jagdab­wehr bei einem nordamerikanischen Luft­angriff auf das Rhein-Main-Gebiet aus Grün­den des Wetters auf ein wirksames Eingrei­fen verzichten. Aber am späten Abend hat­ten sich für unsere Nachtjäger die Verhält­nisse schneller zugunsten der Abwehr ge^ ändert, als es die englischen Meteorologen errechnet hatten.

Deutsche Luftverteidigung . unerschüttert

Der Feind muß jetzt die bittere Pille der Erkenntnis schlucken, daß die Kraft .der deutschen Luftverteidigung nicht nur un­erschüttert steht, sondern auch zahlenmäßig und im Hinblick auf Bewaffnung und Taktik sich in ständig aufsteigender Linie bewegt und immer wirksamer wird. Von der Er­füllung der Hoffnung des Feindes, daß er die Luftherrschaft über dem Kontinent er­ringen und dann einen undurchdringlichen Luftschirm über den Versuch eines General-'

angriffes auf Europa legen könnte, entfernt sich der Feind mit jedem Tag weiter. Wenn in den Wochen des Vorfrühlings die Wetter- Verhältnisse einem von Westen her zur Luft angreifenden Gegner oft zu Hilfe kommen, so ist in den kommenden Monaten mit der Wahrscheinlichkeit von Wetterverhältnissen zu rechnen, die normalerweise für den Ver­teidiger mindestens so günstig sind, wie sie sich in der Nacht zum Sonnabend plötzlich entwickelt haben.

Der neueste Schlag gegen London

Die Enttäuschung über den Verlauf der letzten großen Terrorangriffe auf Berlin muß von den Engländern um so schmerzlicher empfunden werden, als in der gleichen Nacht wieder starke Verbände unserer eige­nen schweren Kampfflugzeuge mit beson­ders großem Erfolg London angegriffen ha­ben, wobei nach den eigenen englischen Feststellungen die deutschen Verluste in gar keinem Verhältnis zu den angerichteten Schäden in London und erst recht nicht zu den vielfach höheren britischen Verlusten beim Angriff auf. Berlin stehen.

Uebersefiversuche über ukrainischen Bug vereitelt

Durchbruchsvetsuche beiCassino zerschlagen Großer Erfolg unserer Nachtjäger Starker Angriff auf London

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 25. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Am Brückenkopf Nikolajew scheiter­ten stärkere feindliche Angriffe nach harten Kämpfen. Uebersetzversuche des Feindes über den unteren ukrainischen Bug wurden vereitelt. Die an einigen Stellen auf dem Westufer des Flusses gelandeten Bolsche­wisten wurden im sofortigen Gegenstoß ver­nichtet oder zlisammengedrängt.

Zwischen dem mittleren ukrainischen Bug und dem Dnjestr sowie im Raume nördlich von Salti leisten deutsche und rumänische Truppen dem vordringenden Feind liarlnäk- kigen Widerstand. Zwischen Proskurow und Tarnopol stießen die Sowjets mit überlege­nen Kräften weiter nach Süden vor. Angriffe gegen die beiden Städte wurden ln schar­fen Kämpfen abgeschlagen. Durch einen Ge­genangriff unserer Truppen im Raume von Brody erlitten die Sowjets hohe Verluste.

Nordwestlich Kowel wurden die Bolsche­wisten weiter zurückgeworfen. Südöstlich Witebsk behaupteten unsere Truppen ihre Stellungen gegep erneute feindliche Durch­bruchsversuche, bereinigten örtliche Ein­

hohe blutige Verluste zu. An der übrigen Ostfront herrschte nur örtliche Geiechts­tätigkeit.

In Italien nahm der Feind seine Durch­bruchsversuche bei Cassino wieder afif. Die mit starken Kräften während des ganzen Tages gegen den Ost- und Nordteil des Or­tes geführten Angriffe brachen am zähen Widerstand des dort unter Führung des Generalleutnants LIeidrich eingesetzten 1. Fallschirmjäger-Division zusammen. Der schwere Abwehrkampf der Division wurde hervorragend unterstützt durch unter dem Befehl des Oberstleutnants Denzinger und Hauptmann Ly decke stehenden Ar- tilleriegruppen. Der Feind erlitt schwerste Verluste. Von der übrigen Front werden keine besonderen Ereignisse gemeldet. Heber dem italienischen Raum wurden ge­stern 12 feindliche Flugzeuge abgeschossen.

JMordamerikanische Bomberverbände flo­gen am 24. März,in das Rhein-Main-Gebiet ein und warfen Bomben auf mehrere Orte, besonders auf Frankfurt am Main. Unter schwierigsten Abwehrbedingungen wurden 9 feindliche Flugzeuge vernichtet. Bei einem erneuten Terrorangriif auf die

brüche und fügten den Sowjets auch hier Reichshauptstadt in der Nacht zum

25. März hatten die britischen Terrorflieger schwerste Verluste. 112 viermotorige Bom­ber wurden vernichtet. In verschiedenen Wohngebieten von Berlin entstanden Brände und Zerstörungen. Die Bevölkerung hatte Verluste. r

Starke Verbände schwerer deutscher Kampfflugzeuge griffen in der vergangenen Nacht wiederum London an. Der zusam­mengefaßte Angriff verursachte starke Ex­plosionen und zahlreiche Brände, die sich noch während des Angriffs zu Flächenbrän­den ausweiteten.

Einige britische Störflugzeuge überflogen das westdeutsche Grenzgebiet.

In den frühen Morgenstunden des 24. März versenkten Sicherungsfahrzeuge der Kriegsmarine im Kanal zwei britische Schnellboote und beschädigten zwei weitere so schwer, daß mit ihrem Verlust zu rech­nen ist. Gleichzeitig wehrten sie mehrere erfolglose Jagdbomberangriffe ab.

Deutsche Unterseeboote versenkten Im harten Kampf aus Geleitzügen im Nord- atlanlik und im Mittelmeer zehn Schiffe mit 46 000 BRT. sowie fünf Zerstörer und Ge­leitfahrzeuge. Außerdem schossen sie drei feindliche Flugzeuge ab.

Hüterin der Sauberkeit und Anständigkeit der Nation

Reichsiustizminister Thlerack:Das deutsche Volk kann sich auf seine Justiz verlassen"

dnb. Berlin, 25. März. Reichsjustizminister Dr. T h i e r a c k sprach im Großdeutschen Rundfunk über die Aufgaben, die der deut­schen Justiz im Kriege gestellt sind, und führte u. a. aus:

Die Aufgabe der Justiz im Kriege ist eine doppelte Aufgabe, sie hat eine ordnende und eine reinigende Funktion. Auf der einen Seite steht die Schlichtung und notfalls die Entscheidung eines Streites der Volksgenos­sen untereinander, auf der anderen Seite die Aufgabe des Schutzes der Volksgemein­schaft durch eine Bestrafung, notfalls durch eine Ausmerzung derjenigen, die Sich gegen

Ablrünnige ungarische Diplomaten

^srn in Stockholm, Madrid und Genf Staatsbürgerschaft entzogen

'^Mrr in Gef. Honti.

s iUi. eiter meldet, hielt die unga- 1 v, m Mi^ am ^ re ' ta 9 unter dem Serrjj j, mster präsident Sztojay einen :r ? ä rischo ln c . denen die Aberkennung Sollen , n j taatsti ürgerschatt gewis- T.i sr .d eine Reihe zeitgemäßer Die _ ( n3<de 9enheiten besprochen rz e a U f , erlichen Maßnahmen tre- dem Verordnungswege in

Presseabteilung im unga- ,3ärist» mSter ' ura wur de der bis- 9'.ädt e Krmsul in der rumäni- ss °, Zilafii Soboß, ernannt.

der Regierungspartei

*' älte d e ungarische Re- an ( | Ine slar * c besuchte Sitzung ser Ir r za *d reic he Mitglieder der ea Budapester Parlaments , r le der teilnahmen. Mini- batte am Donnerstag W/" 1 daß Uaacs empfangen und ihm Ja 9 beiw-oh 1 am Nachmittag der Par-

Wolle. NArh cerVic TTVir

gab Parteipräsident Lukacs den anwesenden Parteimitgliedern zur Kenntnis, daß Mini­sterpräsident Sztojay ihm brieflich die Ab­sicht mitgeteilt habe, Parteimitglied zu wer­den und daß der Ausschuß die Bitte ein­stimmig angenommen habe. Laut Partei­statut wird der Ministerpräsident Sztojay uch Parteipräsident werden.

Der Ministerpräsident traf vor acht Uhr in der Parteisitzung ein, wo ihn die An­wesenden mit herzlichenEljen -Rufen empfingen. Präsident Lukacs begrüßte Sztojay mit warmen Worten und hieß ihn in der Partei willkommen. In einer Ant­wortrede bedankte sich Sztojay herzlich für den Empfang und versicherte den Anwesen­den, daß ihm der hohe Geist der Partei im­mer bekannt gewesen sei.

Ansprache des Handelsministers-

Bei seiner Amtsübernahme betonte der Handelsminister Künder, die größte Gefahr unserer Zeit sei der Bolschewismus»den^nur die deutsche Wehrmacht besiegen sei daher selbstverständlich, daß dl ® d fenbrüderschaft zwischen Deutschland un

Ungarn 'durch aufrichtige und offene po tische Freundschaft und durch [

arbeit unterstützt werden müsse.Wir mus sen siegen", so rief der Minister aus,den wenn wir verlieren, bleibt nur das Land Volk und Staat gehen verloren. Ea ha "® vorwiegend von uns ab, ob wir sie *j müssen also mit Herz und Seele den Sieg wollen Wer zögert, verlier einen S ßen Teil seiner Chancen. Vertraut a,s0

auch ich vertraue, denn sonst hatte ich

die Gesetze des völkischen Zusammenlebens auflehnen.

Ueber 50 Prozent der deutschen Richter sind im fünften Kriegsjahr zur Wehrmacht eingezogen. Es ist klar, daß mit der ver­bleibenden Anzahl nicht das geleistet wer­den kann, was in Friedenszeiten geleistet wurde. Ein nennenswerter Ersatz ist auch nicht möglich. Wenn daher die Justiz dazu übergegangen ist, dem Richter die Möglich­keit zu eröffnen, nichtkriegswichtige Pro­zesse -. stillzulegen, so war diese NotmaJS- nahme eine Selbstverständlichkeit.

Es ist kein Geheimnis, daß die Strafen, die heute im Kriege verhängt werden, hart, manchmal sogar sehr hart sind. Manche, und keineswegs etwa Gegner unseres -Vol­kes, meinen sogar, die Justiz sei oft zu hart und nutze insbesondere die härtesten Stra­fen zu sehr ab. Ebenso interessant wie auf­schlußreich ist in diesem Zusammenhang allerdings die Tatsache, daß ausgerechnet unsere Feinde in ihrer Presse und in ihren Hetzreden oft ein Wehklagen oder Wut­geschrei gegen unsere Strafjustiz erheben, wobei selbstverständlich alle liberalen Phra­sen wie Humanität, Menschenwürde, Gerech­tigkeit usw. vorgebracht werden, die, wie. wir seit langem wissen, ohnehin nur von unseren Gegnern in Erbpacht genommen worden sind. Das sollte denn doch auch die letzten Zweifler bei uns nachdenklich stimmen. Wenn unsere Feinde uns loben, haben wir bestimmt einen Fehler gemacht, wenn sie uns aber tadeln, angreifen und beschimpfen, dann müssen wir doch wohl auf dem richtigen Wege sein.

Wenn- sie aber in ihren Hetzsendern gar behaupten, wir müßten deshalb mit so har­ten Strafen Vorgehen, weil unsere Führung

und unsef* Staat andernfalls längst zerbro­chen wären, so kann ich ihnen darauf nur die Antwort geben: Ein Staat, der sein Volk nicht mit dem Re^ht, sondern mit brutaler Gewalt regiert, hat schon verloren, bevor er mit dem Aufbau begonnen hat. Ünd un­sere Gegner werden wobt auch selbst nicht glauben, daß die beispiellose und einmalige Aufbauarbeit des Nationalsozialismus und die einmaligen Leistungen unserer Wehr­macht in den lwiter uns liegenden Kriegs­jahren nur mit Gewalt _und Strafen erreicht werden konnten. Was die Justiz dazu bei­tragen kann, um Zersetzungserscheinungen und Angriffe auf "die innere Front zu ver­hindern, wird geschehen.

Die Einzelgänger im deutschen Volk, die den Siegesglauben durch staatsfeindliche Re­den und falsche Nachrichtenverbreitung zu untergraben versuchen, die Defaitisten, be­sorgen die Geschäfte unseres Feindes und fallen der kämpfenden Front in den Rücken. Hier gibt es keine Rücksicht. Auch hier versteht die Justiz aber wohl zu unterschei­den zwischen einem Volksgenossen, der in einer Bombennacht einmal die Nerven ver­liert, und einem Staatsfeind, der den Sie­geswillen unseres Volkes planmäßig unter­graben will. Und auch hier und gerade hier gilt der Satz: je höher die Stellung, desto größer die Verantwortung.

So- sehen wir die Justiz im Kriege auf allen Lebensgebieten ständig in wachsamer Bereitschaft. Das deutsche Volk kann sich auf seine Justiz verlassen. Es soll einmal der Stolz unserer Justiz sein,, die Sauberkeit und Anständigkeit des deutschen Volkes während des Krieges bewahrt zu haben und sie einer glücklichen Friedenszeit als Fun­dament der Aufbauarbeit zu 'überliefern.

Das Eichenlaub verliehen

dnb. Führerhauptquartier, 25. März. Der Führer verlieh am 20. März das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberstleutnant d. R. Werner Mum ibert, Kommandeur eines sächsi­schen Panzergrenadier-Regiments, als 429. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

Treuekundgebung für den Duce

dnb. Rom, 25. März. Zum 25. Jahrestag der Gründung der faschistischen Kampfver­bände empfing der Duce in seinem Haupt­quartier die leitenden Persönlichkeiten ver­schiedener faschistischer Organisationen,

an ihrer Spitze den Generalsekretär dei Faschistisch-Republikanischen Partei, Ales- sandro Pavolini. Der Präsident des Bundes der faschistischen Gefallenen sowie die Witwe und die Tochter des vor einigen Monaten ermordeten faschistischen Hoheits­trägers, Aldo Resega, nahmen an dem Emp­fang teil-

Danach erschien eine Abordnung der alten Kämpfer der Partei und überreichte Mussolini eine Adresse, in der sie ihn ihrer unwandelbaren Treue versicherten. In einer Ansprache brachte der Ducje sein unerschüt­terliches Vertrauen in die Zukunft Italiens zum Ausdruck. Das Geschick des Vater­landes müsse, so erklärte er, unablässig in aller Gedanken leben.

Kriegsjugend 1944

Maschinenschlosser- und \\ erl;zeugmncherlehr-. linge beim Kriegsberufsicettkunipf. Auch Ord­nung am Arbeitsplatz und sachgemäße Behand­lung der Werkzeuge werden von den Welt- kampjteilnehmern gefordert. (IBZ Sch)

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Von

Kurt G; Stolzenberg

Am 26. März begehen Elternhaus und nationalsozialistische Volksbewegung ge­meinsam auf neue Art die traditionelle Feier des Augenblicks, da die Vierzehnjährigen den ersten Schritt ins Reich der Erwachse­nen tun. Ihre Kinder haben den Grad der Reife erreicht, der sie befähigt, sich mit klarer Verantwortlichkeit zu den ewigen Gesetzen zu bekennen, unter denen wir Ir­dische^'"Kämpfen üncT' leben. Diese großen Gesetze des Weltenlenkers wenden sich an das Volk, und darum ist für die Jugend der ihr gehörende Frühlings-Sonntag Tag der Verpflichtung auf den Führer unse­res Volkes als den Vollstrecker dieser Gesetzlichkeit.

Es wird der 26. März in Zukunft der größte Feiertag im Leben des jungen deut­schen Menschen sein und an innerer Be- öteutung jeden anderen Einschnitt in den Lebenslauf des Jugendlichen weit hinter sich lassen. Der Nationalsozialismus schafft damit keinen neuen Feiertag. Das Elternhaus ist seit langem gewöhnt, in den Wochen, da die Natur zu neuem Leben erwacht, einen Tag festlich mit dem Kinde zu begehen, das durch das Verlassen des schulpflichtigen Alters einen entscheidenden Schritt an das Leben herantut. Die Unbefangenheit des Kindes, das bisher dem Spiele und der spie­lerischen Ausdeutung des Lebens zugetan war, wird abgelöst durch die Jahre, iri denen sich mit beginnender Reife sein Welt­bild formt und die Entwicklung zum Ein­satz füi dessen Verwirklichung anhebt.

Ich sprach gestern in der Straßenbahn, die von Sebaldsbrück zum Markt fuhr, \jnit einem Pimpfen. Er erzählte mir, -wie er neu­lich mit einem Kameraden ein paar ameii- kanische Terrorflieger bei dar Fallschirm­landung stellte und wie der Freund sie zwang, die Häiide hoch zu nehmen. Das be­richtete der Knabe sachlich, knapp und ernst. Nicht mit jener inneren Erhebung, mit der Jungen des ersten Weltkrieges ähn- licfhe Taten meldeten. Damals las man es dann in allen Zeitungen, wie z. B. 1914 von den ostpreußischen Jungen, welche die Fest­nahme russischer Spione ' ermöglichten. Heute wird kein großes Aufsehen gemacht. Der Junge steht ganz selbstverständlich und vom ersten Mann im Staate, dem Solda­ten, anerkannt, seinen Mann im Kriegs­geschehen. Ob als blitzschneller, gei- älesgegenwärtiger und mutiger Helfer im Chaos nächtlicher Zerstörung, ob im Feuer feindlicher Flieger an der Flak oder, ge-«» rade ins Soldatenalter getreten, als blut-' junger Held in des Führers DivisionGroff- deutschland . Die Taten dieser berühmte­sten Heeresdivision junger Freiwilliger sind ja, wie das Volk weiß-, Taten wehrhafter deutscher Jugend. Welch ein Früh­ling blüht mitten im Qualm des Weltenbrandes! Es ist dasselbe, was die alten Römer alsVer sacrum" feierten. Weil sich die Jugend, Junge wie Mädel, in den Zeiten der großen nationalen Prüfung so -bewährt, siegt ihr Volk. Größer und ge­waltiger ist darob der Sinn der Lebens­weihe dieser Jungen und Mädchen als je­mals zuvor. Die Epoche, da die Jugendlichen zum ersten Mal in der Tracht der Erwach­senen in feierlicher Zeremonie den Boden der Gemeinschaft und ihrer sittlichen Satzung betraten, um aiq Nachmittag da­heim freudig und unbefangen bei Blumen und -Geschenken mit Eltern und Erziehern zusammen zu sein diese schöne, fried­liche Epoche versinkt. Heute trägt Junge wie Mädel den Anzug der Hitler-Jugend. Die \ erpflichtung zum Dienst am Ewigen hat eine unmittelbar bindende Folgerung bekom­men. Am Nachmittag des Festtages tritt 1944 an die Stelle des Frölilichseins das Ge­denken des gefallenen Vaters, Bruders oder Erziehers und die Aussprache über unmit­telbare Kriegssorgen und Leiden.

Die mit Erwählung Adolf Hitlers zum .Oberhaupt aller Deutschen revolutionär heraufgezogene neue Zeit gewinnt an einem

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