Ausgabe 
(14.3.1944) 73
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Bremer jcitunn

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Bremen: Geeren 6-8, Rut 2 19 31; Naehtru! und »onntegs 2 47 65; Obernstraße 86. Rut 219 31; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Hemelingen: Bahn holstraße 6. Ecke Poststraße, Rut 4 34 58; Br. Vegesack: Rohrstr. 24. Rut 4 n. 8; Br.-Blumen thal. Kapt.-Dallmann-Str. 41/43, RUt 88 u. 89

parteiamtliche Tageszeitung

gen Sr* £??*** V Smisblcrtt des Regierenden Bürgermeisters der Freien Hansestadt Bremen

Westfalen- r io 2 -».

aafeÄÄS--, Kr. 73- 14- Jahrgang

iinaggB^-

der Nationalsozialisten Bremens

AmtMehes Verkündungsbirrtt des Reichssiaithalters in Oldenburg und Bremen

^ederrhein:' Vn »

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'Ohmen/Mähren. *

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Dienstag, den 14. März 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

Brutale Verletzung spanischer Hoheitsredite

Der völkerrechtswidrige Angriff auf den deutschen DampferKilissi" Kesseltreiben gegen Neutrale

Vestmark: Tura In dwiaihi . ""; ürahtbericht un:

U FC Kais erslaiit e J~^. Berlin, urh essen: u-nru»

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3 8:1 1 orussia Fulda ~ , ijn ein weiteres Verbrechen vermehrt wor-

unserer Berliner Schriftleitung

u _ 13. März. Die Reihe der

KG.:; iJjsclien Völkerrechts Verletzungen ist, wie . , (Vehrmachtbericht mitteilt, am 12. März V«' iijn ein weiteres Verbrechen vermehrt wor- essen-Nassan- ' L, Am Nachmittag dieses Tages griffen

tnbach 3-5 VfB L Rädelllli «-'»ein britische Torpedo- bzw. Bombenflug-

o:2, Hanau' m u Jl »ck - e> C« e vom TypBristol-Blenheim" in den °s Nfederad - EtotrS? ''«ü ipanischen Hoh

tüetenland (l. Entscta, F,i,t vor der Ebro-Mündung den deutschen Prosetitz 14:0, CDCld 1"-'

Rote Jäger nicht im i,

Hoheitsgewässern unmittelbar den

! ; i DampferKilissi" an und versenkten ihn. lehn Mann der Besatzung hüllten dabei ihr

e Absichten derl,,7s ü"""'«iLeben ein, fünfzehn weitere wurden ver- :h . eine mmS n k '" 1*W- Das Schiff selbst sank nachdem es ,n nahmemöglichkeit am t, k * Hand geraten war.

erb zu erhalten, lassen ürtT) Ws Welt wird auch diesen neuesten an. So werden sich die Rolen Tt cHsbruch der Briten ° hne Erstaunen Zl,r ihren Freundschaftsspielen widt^ 1 ." Kenntnis nehmen; stellt doch die ganze ei JoL? ht n ?. der üednje Ante Geschichte des Krieges, angefangen von er Djgl, , um hocllste . Ehren .eififc j ei j Ueberfall auf den deutschen Dampfer * 2U laßt, werden sie «dtLAltmark" in norwegischen Hoheitsgewäs-

nen. 0 V ° r hegenden EinJadccE gm im Frühjahr 1940 bis zum heutigen j ä ge eine ununterbrochene Kette britischer ich in Köln gestalteten dieIftlliSachtungen der Neutralität dar. Fast täg- jas spiel zu einem eindeutigen SsRh überfliegen anglo-amerikanische Terror- , c r ? f Über die Gaumei liir -

. V- Putnitz, Holstein Kiel, Einnii eig und FC, Mülhausen 93 bene- , dle i der Meisterschaft bfe ilagene KSG. VfL: 99 Köln/Sihli

Toren, wobei sich erneut das U greifende Stürmerspie] mit Friärft' lpunkt bestens bewährte.

unber die Hoheitszonen neutraler Länder, wie Schweden und der Schweiz.

Dieser fortwährenden Provokation neu- ,* Jjler Staaten liegt ein bestimmtes System

isung des Kreuzworträtsels m i

aaqerecht: 1. Tasse, 4 Adepi n, 10. Limes, 12. Gas, U, R» res, 18, Herz, 19. Idee, 20. Tain; laar, 25. Ton, 26. Lar, 28. Udo, S Jemesis, 32. Riesa, 33, TagaL-

zugrunde. Der Washingtoner Vertreter der amerikanischen AgenturAssociated Preß" gibt diese Tatsache unumwunden zu: er er­klärt, daß die gegenwärtige Politik gegen­über Spanien, Irland, der Türkei, Finnland und dem Balkanin den Rahmen des alliier­ten Programms" gehöre. Man fragt sich an­gesichts eines derartigen Geständnisses, wo­her Männer wie Churchill und Roosevelt noch den Mut nehmen, von derFreiheit der Völker", von denRechten der kleinen und neutralen Staaten" und von ähnlichen Forderungen zu sprechen.

Die Lissaboner ZeitungEsfera" wendet sich entrüstet geqen diese heuchlerische Politik der Alliierten. Sie sagt, der ständige Angriff der Anglo-Amerikaner richte sich in einer Art gegen die Psychologie der neu­tralen Völker, als ob manim Kampfe stehende Heere mit Taktik planmäßig und strategisch angreife". Einmal sei es die Di­plomatie, ein andermal der wirtschaftliche Druck, die man gegen die Neutralen an­wende, und wenn all das nicht zureiche, so greife man zu dem Angriff mit Waffen. Nicht einmal der Vatikan sei verschont geblieben.

Auch von französischer Seite wird in einer offiziellen Stellungnahme Vichys fest­gestellt, daß der neueste Verlauf der Dinge

Papst Pius XII. verurteilt den Luftterror

Tiefes Milgefühl für die Leiden der Bevölkerung

s, 6. Trotz, 8, Amor, Ü.Barilo!

13. Sedan, 15. Lenau, 17, Ser,!: Stier, 22. Rabe, 24. est, 29. Fes, 30. Ria,

dnb. Rom, 13. März. Papst Pius XII. rich- ke am 5. Jahrestag seiner Krönung von der äußeren Loggia des Peters-Doms eine _ -. Ansprache an die auf dem Peters-Platz ver-

1. iaiqa, 2. Sol, 3. Emil,hfejmielte Menge. Es waren in der Haupt- fache Flüchtlinge aus Suditalien, die von fen anglo-amerikanischen Eindringlingen ' w Haus und Hof vertrieben worden sind. Cit Papst drückte sein tiefstes Mitgefühl l:r die Leiden der Bevölkerung aus, die von

.. tim Besitz und aus ihrer Heimat verjagt

? e * , i^Jwurcien sei und deren Familien durch ge-

Wllsame Trennung und grausamen Tod zer­ren wurden. Er sprach ihnen Worte des Trostes zu und gab ihnen die Versicherung, hB ihre Leiden auch seine Leiden seien.

weiteren Verlauf seiner Ansprache umg der Papst dann auf den anglo-amerika- lischen Luftterror ein, von dem nun auch immer stärker betroffen werde und der r Gesetz und keine Schranken kenne. J «e derartige Kriegführung, die auch vor

Geh zu Fuhljahi 1 Sehprütme ron 8-9 u. 18-19 Uhr

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Aufgaben dienen,f.

der Ewigen Stadt nicht Halt mache, son­dern sie in ein Schlacht- und Trümmerfeld verwandele, nannte der Papst eine mili­tärisch unrühmliche Tat, die nur von Men­schen begangen werden könne, die für moralische Werte völlig unempfindlich seien. Die Worte des Papstes wurden von der Menschenmenge mit großem Beifall auf­genommen.

die interessante Tatsache aufzeige, daß die Anglo-Amerikaner jetzt besonders aggressiv gegen die neutralen Staaten vorgehen. Das zeige unter anderem der Umstand, daß auf die spanische, argentinische und türkische Krise jetzt die irische gefolgt sei.

All diese Stimmen sind nur eine weitere Erläuterung zu der Gewaltpolitik der West­mächte gegenüber neutralen Ländern. Diese Gewaltpolitik wird in der letzten Zeit mit einer bemerkenswerten Regelmäßigkeit an­gewandt. Schon im spanischen Bürgerkrieg waren weder England noch die USA. neu­tral. Umgekehrt aber haben weder London noch Washington jemals die Neutralität irgendeines Staates respektiert, wenn sie glaubten, sich hierdurch einen Vorteil ver­

schaffen zu können. Wenn heute, da die Engländer und Amerikaner stark genug zu sein glauben, um an Stelle des Umweges über die Diplomatie den direkteren Weg der Gewalt wählen zu können, wenn neutrale Staaten von ihnen einfach vergewaltigt wer­den oder, wie im Falle Irland, die Neutrali­tät geradezu bestraft wird, so kann- sich die Welt ein Bild davon machen, was mit den neutralen und kleinen Staaten erst im Falle eines anglo-amerikanischen Sieges gesche­hen würde. Dann gäbe es keine Macht mehr auf der Welt, die der Willkür der West­mächte Einhalt gebieten könnte. Das ist die Lehre, die auch die Neutralen aus dem Uebergriff englischer Bomber und Torpedo­flugzeuge in den spanischen Hoheitsgewäs­sern ziehen können.

Fünf Jahre selbständige Slowakei

Dr. Tiso vor den Kommandanten der Hlinka-Garde über neue Aufgaben

ep. Preßburg, 13. März. Am Vortage des slowakischen Staatsfeiertages aus Anlaß der 1939 errungenen staatlichen Selbstän­digkeit sprach derr slowakische Staatsprä­sident und Oberste Befehlshaber der Hlinka- Garde Dr. T i s o im Festsaal des Regie­rungsgebäudes in Preßburg auf einer Füh­rertagung der Garde und verkündete deren neue Organisationsordnung. Die Hlinka- Garde sei seinerzeit als militärisches Korps geschaffen worden und habe ihre Aufgabe erfüllt. Die Neuordnung sehe vor, daß diese Formation heute hauptsächlich zur Aufrecht­erhaltung der inneren Ordnung und zur Erziehung der Nation zur Wehr­haftigkeit beiträgt. Die Garde werde sich aus den besten Mitgliedern der HKnka- Partei zusammensetzen, deren Avantgarde sie darstellen solle.

Die slowakische Nation, so führte der

Staatspräsident weiter aus, würde heute, nach fünfjähriger Erfahrung, dieselben Ent­scheidungen treffen wie in den entschei­denden Stunden des 13. und 14. März. Sie hätten der Nation höchste Lebens­möglichkeiten erschlössen, während eine andere Lösung sie auf geistigem wie materiellem Gebiet versklavt haben würde. Dr. Tiso schloß:Die Hlinka-Garde grüßt anläßlich des Staatsfeiertages das slowa­kische Volk und dessen Verbündete, an der Spitze das deutsche Volk, Wir grüßen die nationale Gemeinschaft, die europäische Ge­meinschaft gegen die bolschewistische Ge­fahr, die sich um Adolf Hitler gesammelt hat. Wir grüßen alle diese Einheiten des neuen Europa, die entschlossen sind, für die Ideale der Väter und für das neue Europa zu kämpfen; Blut, Leben, Freiheit und alles gibt dafür der ehrliche Slowake.

Hartnäckiger Widerstand gegen Sowjet-Großangriffe

Deutscher Dampfer von britischen Flugzeugen in spanischen Hoheitsgewässern versenkt

dnb. Aus dem Führerhauptquar­tier, 13. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Der Schwerpunkt der sowjetischen Groß­angriffe Hegt unverändert im Südabschnitt der Ostfront. Unsere Truppen leisteten dort dem mit überlegenen Kräften angreifenden Feind hartnäckigen Widerstand und wiesen auch gestern zahlreiche Angriffe in schwe­ren Kämpfen ab. In den Einbruchsräumen südwestlich Kriwoi Rog, südwestlich Uman und im Raum östlich Tarnopol wurden An­griffsspitzen der Bolschewisten nach Ab-

Drahtbericht unseres Vertreters Stockholm, 13. März.Allein schon ? Tatsache, daß i c h den Oberbefehl über

i if he ~ InVasi0nsarmee übernom!I, ° n ! schuß r einer größeren Anzahl feindlicher sollte für euch ein Beweis dafür sein. p anzer aufgefangen. Bei diesen Kämpfen hat

eine abgeschnittene Kampfgruppe unter Füh­rung des Oberst Bregenzer das Vor-

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dlases Unternehmen ein voller Erfolg _ ii wird. Also sprach General Montgo- J]' . se jF er Britischen Majestät bisher der L, IMu .'9 sten Strategen einer. Und zwar J 11 SIC h diese klassischen Worte in M on t<J om erys an die ihm un- b. | , en Truppen, den derGlasgow wi. r v ® röffe nthcht. Montgomery erklärt ', er babe sich nie mitfaulen Sachen" 'äiilsch ? muB i edoch zugeben, daß der "TTdMftfÄJ vnrr* 6 , 0 daf tanzend geschult und her- i WTgg gWd ausgerüstet sei und sich als ein % hak* 6 - am P^ er erweise. Trotzdem Kitsch ' 6 . Si ? der en 9 bsc he Soldat dem Und dfe? j n? rL , age " äbe [, le g en gezeigt.. Rinzpn 1 ? Verlegenheit , so kann man ^nkirrh' " at sic . h besond ers eindeutig bei Cslemini,? ® eze 'g l und bei allen anderen '«iorrm e «' er1, bei de nen das Verhältnis '««mäßen eins zu eins stand.

talienisdie Kriegsschiffe Segen Italien

.. ^ v on unserem Vertreter 'allen °zi,f V' ^ arz ' Nachrichten aus Süd- ^ssrhiri ga werden die italienischen tien noch * In ^ alta ' Algier und Alexan- Krieasm lm er von Einheiten der alliier- b Sch uBhD änne Bewacht, die ihre Kanonen htlUen. n r i e ! tschaf gegen die Italiener üthte, Hjn Caze ihg verstärken sich die Ge- ^hiffe ai|f e ' n Teil der italienischen Ssi di» w,- . rt Befindet. Offenbar drän- Jets auf Auslieferung.

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t!!I des^Duc än ?' Bdärz. Im Hauptquar- :,; ® Vo rs : t e trat der Ministerrat unter sei- i5 l de r ein- Zu e ' ner Sitzung zusammen, 5*° ^chmin' 9 , 106 "® Zab « v P n den einzel- ? Uete an lster n eingebi achter Gesetzes- Wjrijpn n ° mm , en wurde. Die Beratun- Ini l e * n em Bericht des Kriegs- b 11 d « neu» SC ^ a " ^ raz 'ani über den Auf- ''ditinacj,. n re PubUkanisch-faschistischen äodam, e,n S el *itet Der Ministerrat ^ 5 'i»kret Pn eine ^ e 'Be von einzelnen Ge- 5^'bnenmi»- ? n darunter auf Vorschlag '"«fe« ein Dekret über die "trolle ni...'j. irtsc Baftspolizei", der die ^gelung Un . dle Durchführung der Preis- as w. «v er Bationierunqsbestimmun-

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ra gen worden ist. Auf Vor- ohun

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eine Neuordnung der die auch weiterhin

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dringen vielfach überlegenen Feindes meh­rere Tage aufgehalten, sich dann zurück­gekämpft und auch dabei noch 25 feindliche Panzer im Nahkampf vernichtet. In den schweren Abwehrkämpfen der letzten Tage haben sich im Raum Östlich Tarnopol die 1. H-Panzer-DiVisionLeibstandarte ff Adolf Hitler" unter der stellvertretenden Führung des Obersturmbannführers Lehmann und die thüringische 7. Panzer-Division unter Obert Dr. M a u ß hervorragend bewährt. Eine Schlachtfliegerstaffel unter Führung von Hauptmann Knfier zeichnete sich eben­falls besonders aus.

Im mittleren Frontabschnitt kam es nur zu Gefechten von örtlicher Bedeutung. In den erbitterten Abwehrkämpfen an der Smo-

Haßparolen gegen das deutsche Volk

Wutwelle der Rooseveltclique und britischer Politiker

Von unserem Vertreter ws. Lissabon, 13. März. Der Vernichtungs­wille der Anglo-Amerikaner dem deutschen Volk gegenüber tritt von Tag zu Tag k r as " ser in Erscheinung. Es käme, so erklärte der britische Politiker Rogers, nicht darauf an, ob Deutschland bedingungslos kapitu­liere oder ob man dem Reich nach außen hin günstiger erscheinende Bedingungen ge­währe Das Entscheidende sei, daß man erst einmal Deutschland ganz gleich auf wel­chem Wege machtlos mache. Es würde dann leicht sein, es für immer und für alle Zei­ten zu entwaffnen, man müsse den Deut­schen endgültig das Genick brechen-

Das deutsche Volk wird diese offen­herzige plumpe Drohung nicht vergessen und sich ihrer am Tage der endgültigen Abrechnung genauestem erinnern. Man möchte auf alliierter Seite - das ist der Wunschtraum des britischen Artikelschrei b ers _ das Diktat von 1918 jedoch in noch verschärfter Form wiederholen. Die lat- sache. daß der Krieg im übrigen nicht etwa wie eine billige und wenig geistreiche anglo- amerikanische Agitation immer noch zu be­haupten versucht, allein dem Natl °" a J* sozialismus sondern dem gesamten deut- sehen Volk gilt, bestätigt auch erneut der amerikanische Schriftsteller und Politiker Robert Harks in der Zeitschrift Esc l' ] Niemand darf denken, so erklärt er, daß d e Bedrohung ausgelöscht wäre we Nationalsozialisten beseitigt und ausgemer t sein würden.Deutschland ist nur ein ® Eisberg von dem lediglich ein Teil zu sehen sei, und bis er nicht völlig auseinanderge- schlagen und zerstört ist, wird er j 1 "« noch eine Gefahr darstellen. ,. Aus dieseI " Grunde fordert Harks eine rücksichtslose Beseiticiunq des Deutschtums.

Auch der Haß der Roosevelt-Clique gegen das deutsche Volk offenbart sich in beson­ders kennzeichnender Weise, und z ^ ar sonders in derNew York Times die dem USA.-Präsidenten äußerst nahe sf ® b _ Rücksichtslosigkeit und Starke * on "* * n besiegtes Deutschland in Schach <

heißt es in einer Veroff ® nt,Ich !J." g , ors pjp ters aus der Feder Deem Taylor*. Die

Alliierten würden sich heute scho

vorbereiten, das ganze deutsche Volk zu vergewaltigen.

Anders haben wir die Haßgemeinschaft unserer Gegner nie eingeschätzt. Gerade darum wissen wir auch, daß^ es kein Aus­weichen vor diesem Krieg gegeben hat und daß es keine Ruhe geben wird, bis dieser Streit stur zu Ende gefochten ist und die feindlichen Großmäuler zum Schwe.igen ge­bracht sind.

lensker Autobahn hat die württembergisch- badische Sturmdivision unter Generalleut­nant Traut besondere Abwehrerfolge er­rungen. Der Feind verlor im Abschnitt die­ser Division in der Zeit vom 5. bis 8. März über 4000 Tote, 43 Panzer 45 Geschütze und zahlreiche andere Waffen.

Bei der Fortsetzung ihrer vergeblichen Angriffe nordwestlich Newel, im Raum von Ostrow und an der Narwa-Front hatten die Sowjets wieder hohe Verluste. Eigene Ge­genangriffe südwestlich Narwa verliefen er­folgreich.

Im Finnischen Meerbusen beschossen deutsche Zerstörer auf der Halbinsel Ma­gerburg sowjetische Stellungen und Nach­schuhverbindungen mit guter Wirkung.

In Italien kam es bei beiderseitiger lebhaf­ter Späh- und Stoßtrupptätigkeit zu keinen Kampfhandlungen von Bedeutung. Das Feuer unserer Fernkampfartillerie verursachte starke Explosionen und ausgedehnte Brände in den feindlichen Landesteilen im Raume AnzioNettuno.

Britische Bomben- und Torpedoflugzeuge grilfen am 12. März in spanischen Ho­heitsgewässern vor der Ebro-Mün­dung den deutschen DampferKilissi" an. Das Schiff geriet in Brand und ging verloren.

Einige britische Störflugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben auf Orte in Westdeutschland.

Deutsche Kampfflugzeuge griffen Ziele an der Südküste Englands an.

Mißglückte Ehrenrettung ßamirez'

Umständliche und unglaubwürdige Erklärung des Expräsidenten

Drahtbericht unseres Vertreters

kr. Madrid, 13. März. Der von seinem Posten als Staatspräsident von Argentinien vor einigen Tagen zurückgetretene General Ramirez hat soeben eine öffentliche Erklä­rung abgegeben, in der er die Gründe für seinen Rücktritt zugunsten des Generals Farrell darzulegen versucht. Gleichzeitig ist er bemüht, sich von dem ihm mit Recht gemachten Vorwurf zu reinigen, er habe nur unter dem brutalen. Druck der Vereinig­ten Staaten gehandelt, als er den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zwischen der argentinischen Regierung, Deutschland und Japan vollzog. Ramirez sagt u. a.:Bei mehreren Gelegenheiten habe ich privat und öffentlich gesagt, daß ich sofort von meinem hohen Amt zurücktreten würde, sobald ich bemerken sollte, nicht mehr das Vertrauen der nationalen Streitkräfte weiterhin zu ge­nießen." Er erklärt dann weiter, daß sich die Stimmung der Offiziere der Garnison von Buenos Aires, in Liniersats, Palomars, La Plata und auf der Militärschule auf dem Campo Mayo gegen ihn gewandt habe, und daß General Farrell diese zum Ausdruck gebracht habe.

In der Nacht zum 25. Februar 1944 habe man ihn nach zahlreichen Besprechungen mit Offizieren im Kriegsministerium aufge- fordert, seine Vollmachten an Farrell zu übertragen. Ramirez teilt weiter mit, daß schon mehrere Wochen zuvor, als Argen­

tinien die Beziehungen zur Achse abbrach, die Offiziere ihm erklärt hätten, daß sie nicht an eine angebliche Spionage deut­scher und japanischer Agenten glaubten, sondern daß es nur der Druck der nordameri­kanischen Regierung sei, der Ramirez zu diesem Schritt bewogen habe. Er, Ramirez, habe kurz darauf den Offizieren mitgeteilt, daß er demnächst drei Erlasse unterzeich­nen werde bzw. schon unterzeichnet habe, die das Kriegsrecht verkünden, Deutschland und Japan den Krie^ erklären und die all­gemeine Mobilmachung anordnen sollten. Er habe sich vergeblich bemüht, dieirre­geführten Offiziere" von ihremIrrtum" zu überzeugen.

Ramirez wird mit seiner ebenso umständ­lichen wie unglaubwürdigen Erklärung auch den Interessen der USA. nicht nützen. Denn nun hat Washington ja sein Ziel erreicht: Argentinien hat die deutschen und japani­schen Diplomaten ausgewiesen. Aber trotz­dem hat es jetzt selbst die diplomatischen Beziehungen zu Argentinien abgebrochen. Ramirez hatte geglaubt, die nationale Würde seines Landes den Wünschen Roose- velts opfern zu müssen. Jetzt bleibt ihm nur ein kläglicher Rückzug übrig, der ihm nicht einmal gelungen ist. Ueber diedeutschen und japanischen Spione" lacht heute jedes Kind in Argentinien, zumal nicht ein einzi­ger stichhaltiger Beweis für eine solche Spionagetätigkeit beigebracht worden ist und auch nicht beigebrächt werden kann.

Die ötdHWtqdktaft 4 e» Heulte»

Fünf Jahre Protektorat und selbständige Slowakei

Von Bernd W. Beckmeier

Zu einem Zeitpunkt, an dem die politi­schen Programme der Gegner Europas durch das Schicksal der zu ihnen geflüch­teten Emigrantenregierungen ihrer tenden­ziösen Entstellung beraubt werden und eng­lische Parlahientarier ihren Premier des vorsätzlichen Betruges in jener Stunde an- klagen, als er seine Unterschrift unter die Atlantik-Charta setzte, muß es von beson­derem Reiz sein, die Stellung Deutschlands gegenüber den Lebensrechten der kleinen Nationen darzustellen Um die Möglich­keiten eines Beispiels zu nutzen, kommt dem Chronisten die Tatsache willkommen, daß diese Erörterung nicht eines aktuellen Anlasses entbehrt, da sich am 15. März zum fünften Male der Tag jährt, an dem Böhmen und Mähren dem Reich als Protek­torat anvertraut wurde und die unabhängige Slowakei zum ersten Male in ihrer Ge­schichte Gelegenheit erhielt, unter dein Schutz Deutschlands ihr staatliches Eigen­leben zu entwickeln, Ein Vergleich zwi­schen der Aufgabenstellung jenes Tages urjd der heutigen staatsrechtlichen Form des Protektorats erweist sehr deutlich, daß die deutsche Führung bei der Abgabe ihrer Versprechungen nicht etwa jene Täu- schungsabsicht im Hintergrund hielt, die beispielsweise der Atlantik-Charta wie sich jetzt immer mehr erweistzugrunde liegt. Der Führer sprach im März 1939 den Wunsch aus:Den wahren Interessen der in diesem Lebensraum wohnenden Völkern zu dienen, das nationale Eigenleben des deutschen und tschechischen Volkes sicher­zustellen, dem Frieden und der sozialen Wohlfahrt aller zu nützen. Das Bild des heutigen Protektorats macht deutlich, wie sehr es der deutschen Führung in jedem Falle ernst mit ihren Zusicherungen ge­wesen ist, als sie erstmals an praktischen Beispielen erweisen konnte, _in welcher Form sie die Ordnungsaufgabe des Kon­tinents auffaßte.

Das tschechische Volk reift immer mehr in der Erkenntnis, daß die Bildung des Pro­tektorats nicht etwa irgendwelchen, von feindlicher Seite unterschobenen Annek- tionsgelüsten des nationalsozialistischen Deutschlands diktiert wurde, sondern ihre Ursache in den tiefen reichsgeschichtlichen Beziehungen hat, die Deutschland mit die­sem Raum verbinden. Aus dieser Erkennt­nis ging das tschechische Volk in Ruhe sei­ner Beschäftigung nach, in der Gesamtheit unbeirrt durch Störungsversuche der zu den Feinden emigrierten Clique um Benesch, uiid muß heute, trotz der viereinhalb Jahre eines erbitterten Ringens des Reiches um sein Da­sein eine verhältnismäßig günstige Entwick­lung auf allen Lebensgebieten feststellen. Das Reich faßte seine Führungsaufgabe nicht etwa als Pflicht zum Verwalten auf, sondern beließ nach der unter dem stellvertretenden Reichsprotektor Heydrich eiageleiteten-Ver­waltungsreform den Reichsorganen neben, der Reichsaufsicht über die autonomen Be­hörden nur gewisse Angelegenheiten der unmittelbaren Verwaltung, während die administrative Arbeit in ihrer ganzen Breite dagegen im Rahmen der autonomen tsche­chischen Verwaltung ausgeübt wurde. Staatsminister Karl Hermann Frank wertet dies als einen Vertrauensbeweis gegenüber der tschechischen Beamtenschaft und kann dies um so mehr tun, als die autonome Ver­waltung nur mit einem ganz geringen Pro­zentsatz deutscher Beamten durchsetzt ist.

Nachdem sich die Wirtschaft des Protek­torats zu einem wichtigen Bestandteil der gesamtdeutschen Wirtschaft entwickelte, Wurde die unsinnige wirtschaftliche Zer­splitterung in diesen Teilen Mitteleuropas aufgehoben und dem tschechischen Volk die einzige Möglichkeit erfolgreicher Zukunfts­entwicklung eröffnet. Das deutsche Vorbild der Sozialpolitik rückte dabei den Lebens­stand der breiten Massen der tschechischen Arbeiterschaft weit über den früheren Stand hinaus. Von den Stellen des Reiches wurde besonderer Wert darauf oelegt, dem tsche­chischen Volk auf kulturellem Gebiet eine völlig autonome und von keinerlei deut­schen Einflüßen umgebene Selbständigkeit zu gewähren, die aus der tiefen Achtung des Reiches vor der Vielfalt und dem Reichtum Europas an kulturellen, den jeweiligen Völkern angepaßte und aus ihnen heraus geborenen Kulturleistungen entspricht. Aus Anlaß des Jahrestages betont der tschechi­sche Minister für Schulwesen und fürVolks- aufklärung, Emanuel Moravec, die günsti­gen Ergebnisse einer derartigen Kulturpoli­tik des Reiches, die trotz kriegsbedingter Erschwernisse einen starken Aufschwung des Kulturlebens in Böhmen Und Mähren erreichen ließ.

Die Parallelität der Bildung des Protek­torats und des Staates der selbständigen Slo­wakei ergibt jedoch in einer Beurteilung der europäischen Ordnungspolitik des Rei­ches besonders einleuchtende Gesichts­punkte. Während Böhmen und fahren aus dem geschichtlichen Empfinden heraus dem Reich eingegliedert wurden, zeigt das Bei­spiel der Slowakei, wie sehr Deutschland bemüht ist, die Lebensrechte der kleinen. Nationen zu sichern, sofern sie sich ihrer europäischen Aufgabe bewußt sind, also jene natürliche Gegnerschaft der Völker des Kontinents gegenüber allen europafeind­lichen Elementen nicht durch ihnen unna­türliche, von der feindlichen Agitation be­günstigte Strömungen verdeckt. Die Slowa­kei erkannte aus ihrem europäischen Emp­finden heraus die Frontstellung der, Anglo-