Ausgabe 
(7.3.1944) 66
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

- lall;

ähtf' *. ■.

SAÄ

^allei

als v<

WUr ‘>e e Sv bb -* n

Sen

s, ch Bsv,

«? Bim,

len

i ; D '- stet ■ Kn "

‘-“'VJnn

icbt nur

gesehen

! , u «eilte B ,

muBt e 'geihot

'“1 mehr

f Pu "kle fr _ Kir l Ho,

in der '»schung geriblü-ir Rechte e. Seine ~ r seine

de«, r

,cl >net ,. G ' ol t« t,

"'de „>=•

e, tia.!

frsdtel^t

7mal wöchentlich

, 'gerhot '

'■* v..

>en Pro. gerecht­en für i? Lebte 1 Ehren, die Be­il dem Gram- n dem e und Weser- He oft n. aber lir-cen mgsvüii unkten sich -erraiin

ir ~ : nF:!,

T “ 1

sein uch im niünde)

\ et. a> hartem — Ein : -beaeq- Tho- v/eser-

V-Vjr.i e

■ ic-de : in der •r bis Qtreffer k B c i~i»Mlde —eilte

2 30 SH «'MdI 1 - Zustelleebühr M0, rlspreis monatlich 2,30 RM (etnschl P !f« Postreituossgebiihr) rurügt. 42 Rpf 3ft postschedt: Hamlnir* 17 272. >n«i

Preis

Bestell?* 111 '

fr*,, * no ®eifr und Aufnanmeoeamgunpen n..mi»

TuinThmeteraine ohne Verbindlichkeit.

s A'ä

-'Olt. POrtfr *Uhd\ - 1 ~« ht

Di * Deut,

liremcncitunn

Geschäftsstellen:

Bremen: Beeren S/S. Ruf 2 1» 31; Rtdjtmf und sonntags 2 47 BÄ; ÖbemstraR« SB-, Ruf 2 IS 31; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Hemelingen: ■ Bahn- hofstrafte B, F.cke PestatraBe. R-uf 4*34 SB: Bf** Vegesack: Rohrstr. 24,' Ruf 4 ui 8 ; Br.-Blumen­thal, Kapt.-Dallmann-Str. 4L.43, Ruf «S -u.\*9

Ar.berr^>'

hm Sonn.® T «tfc

dem

JhfleuUrnnj,,!' ‘»»e ,

luend- bei

der Koaß

tt

f« ?!,.

Parteiamtliche Tageszeitung

p« Arolsblatt des Regierenden B«r?~rm<>5s*ers der Fre’en HcmseMcH.t Bremen

der N ationalsozialisten Bremens

Amt’5c«es Verkühdungsblatt de» Reichastatihalier» in Oldenburg und Bremen

(Garmischi J'“ -

Nr. 66 • 14. Jahrgang

Dienstag, den 7. März 1944

Einzelpreis 15 Rpf.

sieter

®*gte.

,... Auch England bricht Cbm^ el lezißhungen zu Argentinien ab

“»«ISAIW... dnb. Bern, 6 . März, Wie aus London ge- tlbln S 3:1; fiuEv.fc .'^-neidet wird, hat die britische Regierung mmnrm ‘ - ' »benfalls die Beziehungen zur Regierung des irqentinischen Präsidenten Farrell abge- iffiEÄSfe . irochen.

Im Fahrwassar der USA.

Drahtbelicht unserer Berliner Schriftleitung b Berlin, 6 . März. Der britische Botschal er in Washington,

Berlin.l^^'

l. LSV, w L " Borussia 3:3^^ mania - r./ v.L Be rliner SV t- -

la s

aachser- ~

Mitte;

*»: Tural

Lord Halifax, hat den

Reichsbaho/n? er H “»« -■ rsentinischen Botschafter in den Vereimg- H.mbur S / \V fev -'»Staaten, Dr. Adrian Escobar, davon un- Hermannia — Si ': srrichtet, daß die^ englische Regierun^die

Schleswig-Hot'sieuT'sQ- l' l,inahmen

Cimet Kiel^'r G "" ta '-'

Kiel

te -- :h

T

le fing -/er

*=ieger

Veser-

-hv/er-

V/ewr-

V inter

&n die im

“i.itAf

Sr---!T: 3

-ner. : enert»

:'ver-

big);

nner-

der : mit

Hnd-

-Th»ater

der USA. gegenüber Argen- 2:3; ' nien’ Voll unterstütze. Wie der diploma-

Forto!n' : sehe Mitarbeiter von „Exchange" erfuhr, Mecklenburg' ,w - >Sh“ ierte das Forei 2 n ° ffice dea britischen

Wismar Taruewife _ . otschafter in Buenos Aires, „von allen

Westfalen: VfL Altai/chritten Abstand zu nehmen, die als Aner- musd 2 fl| Schalke 51-5 ennung der neuen Regierung Argentiniens Westmark: KSG. S«ai- usgeiegt werden könnten", lenbach 6:0. ' Neutrale Beobachter in London wollen

Hessen-Nassau: KickenOh rfahren haben, daß dieser Schritt der bri- ‘ a * nb “ r 5 *:|! Ehtr»^t - gehen Regierung auf Vorstellungen Wa­ll" af *“ sse,sil «» -" hinstons unternommen wurde, nachdem am ’-'annhdm 2^™^ V “'‘ otihtag in London noch geprüft worden Elsa»- «i Kn,. et, ob sich England dem amerikanischen SC. Schiltigheim —'sv fb-i- förgehen anschließen könne. In britischen Württemberg: T 5 G,' 45 '" reisen hatte man gewisse Rückwirkungen gen 0:3. es politischen Manövers in Washington

Nordbayem: VfL Vinte. 11 /die Alliierten, besonders aber auf die 2:2 abgebr. ngiische Exportwirtschaft befürchtet. Wenn

Südbavern: Bayern Mh:'-:- - ielleicht auch diplomatische Ueberlegun- ierg (FS.) 6:0 en über die Zweckmäßigkeit des psycho-

, Donau Alpenland: Viera - jgisch als verfehlt beurteilten amerikani-

■ 6|0r Austria - Floridsdorfr c jj en Pressionsversuches mitgesprochen ne Äc F 0 -l Wiei1 1Si S ' " iaben mö 2 en ' 60 befürchtet man in Lon-

■ v«i ’u ion jedoch vor allem eine weitere Steige-

i 1 -a sr A n- ke ” : KS .i UB S des britischen' Machtschwundes in

Baventtal KSG. S- »< iM ' etika - der bisher die Fol 2 e d «- r star ‘ Viktoria Köln — Kohls' - ’ ■*" britischen Anlehnung an die Manöver Moselland: Stadt Dfldeh;^-^ as bingtons gewesen , ist, London sah sich Esch 10:2; KSG. Tri^- {:. edoch auch jetzt wieder gezwungen, gegen billig 1:3. einen eigenen Vorteil der amerikanischen

Kurhessen: Tun Kassel-k Mardiplomatie Gefolgschaft zu leisten. Niederzwehren — Kurtesal Da Chile und Bolivien die neue argentini- mannia Kassel - SpVg. Kissi- sehe Regierung Farrell anerkannt haben — Südhannover/BrionsfliKii: s jj 5 weitere Anerkennung durch Uruguay gegen Arminia Hanagrsl,. Paraguay wird als möglich erachtet —, hoben politische Kreise in. Washington, die ” ahme Roosevelts zumindest als ünge- ichickt bezeichnen zu müssen, da sie erneut die Fadenscheinigkeit der Atlantik-Charta ^illustriert. Neutrale Publizisten halten den Entschluß Roosevelts, vor den argentinischen Häfen Flottenstreitkräfte zusammenzuziehen, jond eine Art militärische Demonstration Segen Argentinien durchzuführen, für einen

t. Hemrnf.tr Heute, i Tag! „Der um 19". Eugen Klopfer, Evz Immermann, '.. . i. Jugendliche ab : !. -sen.

rpitle, Ostertorstein- ct 71 .letzt! Täglich is r;.-. Eine lustige :.:i : -!;:e voll drasti- r: „Kohlhiesals Töch "tchenzeller, Eduard r Sima, Er/Jra von Jngemil. zugelassen, chtspielt, Breiteslr. „Zum Leben varur- n Pf- rovich. Jugenu-

e Empfehlungen^

lurch gesunde 7üBe!

rd FuBmassage Frau dhusen, Br.-Lesuffl' i-jSs 14. Euf 'CCZi-it S—12 und 15 lirSer sonnabends.

ie Selbstanfertigong

erlernng fl. te ? 4 G i;t : spielend leicht ® senden ,,D« .

•= (für alle _ Mid*' hnittbogen fnr jede dazu „Ree , c ' c „„

ModcIlbilderbDf“

Einzelscbniltvorla

n- klein) EM- 6 ’ • [* Hf»r Tute

die richtige 2,50. Grolle

; 5 b ^%®haffun ?

"’rhirs

Kessels durch

i-Heini?ung:. r .

irnstung. Oelh fe K r tanz ®-g d z ia!ret-

aei« un ff g 38 25.

Eine

:"S”S”S

3 t bei einer

.rÄaleof

r.:’” Snebdenben®

Sie sieb * «f„ jenaw

iuf: 8 ni 5 chl « !n,aCl ' ..-Jd« «''f.e Rob- -ne !a ‘h Mate-

i ,av ii"3' e r rm« see1 ^

l" i ?“"i 9 TF' is ' eu H: lndn^'ledter

Bremen.

Qiiah^futseh' ■j.-itK- Fl j5erel , "J ,!

^ ^Aiipd

-“T

i*n B 1 1»" 1

l 11 S' 1 '

his

- .... 'i verr . -

I.

g laube;

» ■ W h »

. lchickt

groben psychologischen Fehler, weil er für 4 }die gegenwärtig dem anglo-amerikanischen Druck besonders ausgese.tztcn neutralen ländern geradezu ein Musterbeispiel für ^■das darsteilt, was ein Staat zu erwarten hat, der erst einmal damit beginnt, sich auf die Forderungen Londons und Washingtons ein-

MOI# Zälässen '

Argentinien steht hinter Farrell

Drahtbericht unseres Vertreters ck. Madrid, 6 . März. Die in den letzten I . 3 en aus Buenos Aires einti eff enden Nach­richten sprechen von einer absoluten Ruhe *»Ä- 1B Argentinien. Die Berichte spanischer " ^Korrespondenten betonen, daß sich die ar­gentinische Bevölkerung, und die Wehr- jtngcht mit der neuen Regierung Farrells Lvöllig identifiziere.

| Kenner, der amerikanischen Diplomatie rten, daß man nicht vermutet habe, I m m. ■° seve lt durch den Abbruch der Be- I f»* 11 '! 1 1 ngen . zu ■ Argentinien piötzlich das 1 Gesicbt seiner politischen Absichten I JüSji 1 'n° r ader so deutlich zeigen würde.

W "*'im Ute j Tnu ® sicb die am erikanische Regie- durcb neu trale Journalisten bestätigen wifj 111 " Fs ist wied er einmal bewiesen ./> rden ' .daß Ruhe und Ordnung in einem Ttflhlfb,' für die großen Demokratien nicht Itu u [‘-fl ^ Primäre sind, sondern in erster Linie •v :1rt1lLL Bereitwilli 9 keit zur restlosen Unterord- Hel™'tvir.T Ab fgabe der politischen und

^ A ' Vlrts chaftlichen Selbständigkeit."

Ober 80 USA.-Flugzeuge beim Angriff auf Berlin abgeschossen

Mit einer beträchtlichen Erhöhung der Abschußzahlen ist noch zu rechnen

dnb. B e r 1 i n t 6. März. Die deutsche Luftverteidigung errang am Montag bei der Abwehr eines Angriffs von USA.-Bombern auf die Reichshauptstadt erneut einen großen Erfolg. Sie vereitelte die Absicht des feindes, unter starkem Jagdschutz einen zusammengefaßten Angriff gegen die Reichshauptstadt zu führen. In zahl­losen und über Hunderte von Kilometern sich erstreckenden Luftkämpfen brachen die deutschen Jagd- und Zerstörergeschwader immer wieder in die feindlichen Angriffswellen ein und fügten ihnen bereits auf dem An­fluge hohe Verluste zu.

In den Montag-Abendstunden lagen bereits Meldungen über die Vernichtung von mehr als 80 nord- amerikanischen Flugzeugen, in der Masse viermotorigen Bombern, vor. Es kannmit einer beträchtlichen Erhöhung dieses Abschußerfolges gerechnet werde«, da noch die Meldungen mehrerer Jagdverbände und der Flakartillerie der Luftwaffe ausstehen.

Aufruf zum technischen Wettbewerb der Hitler-Jugend

Reichsminister Speer und Reichsiugendiührer Axmann an die deutsche Jugend: „Lerne und arbeite l M

dnb. Berlin, 6 . März. Der Freiheitskampf unseres Volkes ist bestimmt durch die über­legene Kampfkraft des deutschen Soldaten und den Wert seiner Rüstung. Die tech­nische Ueberlegenheit, nicht nur in der Zeit des Krieges, sondern für alle Zukunft, muß durch eine in ihrer Gesamtheit für die Tech­nik begeisterte Jugend gesichert sein. Da­her hat der Reichsjugendführer im Einver­nehmen mit dem Reichsminister für Rüstung und • Kriegsproduktion die Durchführung einer Aktion „Jugend und Technik" verfügt,’ die aus einer Erweiterung der all­gemeinen Werkarbeit der Hitler-Jugend mit der Anfertigung technischer Arbeiten, dem Aufbau der freiwilligen technischen Ar­beitsgemeinschaften, dem Ausbau des tech­nischen Jügendschrifttums und vor allem aus der jährlichen Durchführung eines technischen Wettbewer­bes besteht.

Diese Aktion wird ein Beweis dafür sein, wie stark die nationalsozialistische Jugend die Technik in ihrem Lebensgefühl und in in ihrer Erziehungsaufgabe einbezogen hat.

Daß dieses Erziehungsprogramm in gleicher Weise die technischen wie musischen Fä­higkeiten 'in der'deutschen Jugend umfaßt, beweist die Tatsache, daß mit dem techni­schen Wettbewerb zugleich der bereits ver­kündete musische Wettbewerb stattfindet.

Mit dem technischen Wettbewerb der Hitler-Jugend werden auf breitester Basis die technischen Begabungen der deutschen Jugend angesprochen. Zugleich schafft er die Voraussetzungen für eine umfassende Förderung solcher Begabungen in den tech­nischen Arbeitsgemeinschaften der Hitler­jugend. Der Wetbewerb sieht keine Auf­gabenstellung vor, sondern jeder Teilneh­mer soll seine Aufgabe, seiner Neigung ent­sprechend, frei wählen.

Am technischen Wetbewerb können sich auf Grund f re. i williger Meliungen über die Führer und Führerinnen der zu­ständigen Einheiten bzw! über die Bann­führungen der Hitler-Jugend alle Begabten und alle interessierten Jungen im Alter von 14 bis" 18 Jahren und Mädel von 14'

Grenadier verhindert Feinddurdibrudi

An einem Tag mit EK. II., EK. I. und Ritterkreuz ausgezeichnet

dnb. Führerhauptquartier, 6 . März. Der Führer verlieh dem Grenadier Karl Orth an einem Tage die Eisernen Kreuze 2. und 1. Klasse und das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Erst seit sieben Wochen stand der Grenadier Orth als Mu­nitionsschütze in der Infanteriegeschütz- Kompanie eines rheinisch-westfälischen Gre­nadier-Regiments an der Ostfront und konnte sich schon während dieser kurzen Zeit als hervorragend tapferer und umsichtiger Sol­dat bewähren.

Die zweite Phase der feindlichen Offen­sive südlich der Beresina hat soeben begon­nen. Der Zug, dem Orth angehört, liegt im Schwerpunkt der Angriffe. An zwei Stellen brechen die Sowjets durch die vorderste Infanterielinie bis zur Feuerstellung der In­fanteriegeschütze durch. Hier werden sie abgeschlagen,' aber" der Zugführer ist ge­fallen, und schon rennen neue Wellen der Bolschewisten an. In diesgm kritischen Augenblick fragt der Grenadier Orth nicht, ob ein anderer die Pflicht habe, die Ver­antwortung zu übernehmen. Er ist dem Dienstalter und der Erfahrung nach einer der Jüngsten, aber er sieht, daß hier einer die Führung ergreifen muß, um den feind­lichen Durchbruch durch die Verteidigungs­stellung dieses Abschnitts zu verhindern.

Heftige Abwehrschlacht bei Schepeiowha

® Sow/elpanzet an Schwerpunkten vernichtet — Abwehrerfolg bei Witebslc

" 1

[ti ' Aus dem Fiihrerhauptquar- fdärz - Da s Oberkommando der wacht gibt bekannt:

i A WlFF^ SÜdabschni « der Ostfront setzte der Krl-u,„' S n ne erfol 9 losen Angriffe südlich i[ ui,,, 1 ko 3 { ort. Der Schwerpunkt der so- ■ mehr ■ ” Durchbruc5l sangriffe liegt nun- ! äis y™. A ' bscl, nitt von Swenigorodka, wo 5 und Pan i6ts -festem mit starken Infanterie- » be 50 n j nzerkralten zum Angriff antraten, und *■ V'o im Raum südlich Schepetowka,

' dünaen,! 6 Abwebr schlacht mit weiter vor- •' großn, ul bolscb ewistischen Kräften zu schnij. He tlgkeit steigerte. In beiden Ab- f en aw u tebcn unsere Truppen in schwe- I’ Panzer rkam Pt en ' ® er Feind verlor dort

C fcr m Am“i, eren lueutabschnitt scheiterten an 'eichen p ahn Smolensk—Orscha von zahl- derhoitp » nzern unterstützte, mehrfach wie- lusten fr An9riffe unter hohen blutigen Ver­fangen “ en Fclnd - Südöstlich Witebsk er- S! nrmartui nsere Gre nadiere, von „Tigern", lerie h erv erie ’ Panze rjägern und Flakartil- v °l'en Ah orra S end unterstützt, erneut einen ’fflgesetzt " 81 ’ 1 ^ 019 9 e 9 en die auch gestern «Sehe. le " 50W ietischen Durchbruchsver-

v, "den : 3rdl - b Pleskau und bei Narwa Witterten ' 6 • holte leidliche Angriffe in Einig. Kämpfen zurückgeschlagen,

freien r ^^t t ,s s , eilen konnten in erfolg- )V g < ’ 9 , ‘ nan gi'iHen bereinigt oder ein-

WW" : --

Bei den Abwehrkämpfen Im Südabschnitt der Ostfront haben -sich die fränkisch-sude- teiideutsche 46 Infanterie-Division unter Führung des Generalleutnants Röpke und die ostmärkisch-badische 23. Panzerdivision unter Führung des Generalmajors K r a b e r hervorragend bewährt;

In Italien kam es zu keinen Kampfhand­lungen von Bedeutung.

Feindliche Torpedoflugzeuge versenkten in der Nacht vom 5. zum 6 . Marz nördlich Borkum den in einem deutschen Geleit fah­renden schwedischen Dampfer -Diana - v °n den Sicherungsstreilkräften des Geleits und der Bordflak wurden zwei der drei angrei­fenden Flugzeuge abgeschossen.

Bei der Abwehr feindlicher Luftangriffe gegen deutsche Stützpunkte in den heg­ten Westgebieten wurden am gestrigen Tage acht feindliche Flugzeuge, da ™nter drei Bomber, abgeschossen. Einige feind liehe Störflugzeuge warfen in der vergang nen Nacht Bomben im westdeutschen Raum.

Neue Bitterlireuzfiäger

dnb. Berlin, 6 . März. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuze, an

giment,

Ohne Zögern übernimmt er den Befehl über den Zug, und unter seiner Führung wjrd auch der zweite Angriff abgeschlagen. Fünf­zig tote Bolschewisten bleiben vor der Stellung liegen.

Auch jetzt gönnt Örth sich keine Ruhe. Die Infanteriegeschütze müssen in eine neue Feuerstellung gebracht, Munition muß herangeschafft werden. Wie ein alter er­fahrener Zugführer richtet der Grenadier Orth alles zur Verteidigung ein. Als der Feind zum drittenmal angriff, ist alles zu seinem Empfang bereit. Freilich — nur noch zwei Grenadiere des Zuges sind unverwun­det; Orth selbst hat einen schweren Ober­schenkelschuß. Aber mit eiserner Willens­kraft hält er sich aufrecht. Seinem Beispiel folgen ändere Verwundete, die noch eine Waffe in der Hand halten können. Auch der dritte Angriff der Sowjets bricht unter schweren Verlusten durch die von Orth selbst geleitete Abwehr zusammen. Jetzt erst, da die schlimmste Gefahr überstanden ist und von einer anderen Einheit ein neuer Zugführer eintrifft, läßt sich Orth zum Ver­bandsplatz bringen.

Der Führer verlieh dem Grenadier für seine hervorragende Leistung, die von ent­scheidender Bedeutung für das Halten des ganzen Kampfabschnittes war, neben den Eisernen Kreuzen 2. und 1. Klasse das Rit­terkreuz.

Grenadier Karl Orth'wurde am 18.' April 1906 als Sohn eines'Schreiners in Bad Dürk­heim geboren. Er ist im Zivilberuf Maler und Anstreicher. Seine Familie iebt in Duis­burg-Wedau.

bis 21 Jahren beteiligen. Mit nachfolgen­dem Aufruf wenden sich, der Leiter des Hauptamtes für Technik der NSDAP, und Reichsminister für Rüstung und Kriegspro­duktion Albert Speer und Reichsjugend­führer Artur Axmann zum Auftakt des Wettbewerbes an die deutsche Jugend:

„Unser ganzes Volk arbeitet und kämpft unermüdlich, um Deutschland als das Herz­stück der Festung Europa und als Heimat ihrer Kultur, vor dem Ansturm aus West und Ost zu verteidigen und den Sieg zu erringen. Dieser entscheidende Kampf ver­langt heute und in aller Zukunft die unbe­dingte technische Ueberlegenheit unserer Bewaffnung und .unserer Produktion. Es ist daher deine Pflicht, dich nicht nur -auf deine soldatische Bewährung vorzubereiten, son­dern mit der gleichen Leidenschaft auch deine geistigen und schöpferischen Fähig­keiten auszubilden.

Im „Technischen Wettbewerb der Hitler­jugend 1944" bist du aufgerufen, deine er­finderische Begabung, dein Wissen und Kön­nen auf allen technischen und wissenschaft­lichen Gebieten zu beweisen und dich im edlen Wettstreit mit deinen Kameraden zu messen. Auf deinen Einsatz kommt es ent­scheidend an!

Lerne und arbeite mit der Leidenschaft und Begeisterung, die deine kämpfenden Väter und Brüder von dir erwarten. T e c h - nik hilft siegen !"

Brten zerstör er gesunken

dnb. Berlin, 6 . März. Wie die britische Ad miralität bekanntgibt, ist der Zerstörer „Inglefield" mit einer Verdrängung von 1530 Tonnen gesunken. Der Zerstörer wurde im Jahre 1936 als Flottillenführer gebaut; hatte eine Geschwindigkeit von 36;5 Seemei­len, unter anderem fünf 12-cm-Geschütze und acht Torpedorohre. Seine Besatzung be­trug 175 Mann.

Drei USA.-Fanzer erbeutet

dnb. Berlin, 6 . März. An der Cassino-Front erbeuteten deutsche Sturmartilleristen in diesen Tagen drei nordamerikanische Pan­zer. Die Kampfwagen waren bei stockdunk­ler Nacht in den Ort eingedrüngen, stan­den zwischen den Häuserresten und wußten nicht recht, wohin sie sich wenden sollten. Drei deutsche Geschützführer, ein Oberleut­nant, ein Wachtmeister und ein Unteroffi­zier, stiegen aus ihrem Sturmgeschütz aus, arbeiteten sich- zwischen, den Ruinen durch Keller und Trümmer an die feindlichen. Panzer heran und warfen Handgranaten. Die drei Besatzungen stiegen aus. 15 Nord- amerikäner hoben die Hände. Aber die Motoren der Panzer liefen noch. Deutsche .Fahrer eilten heran. Nach einigen Hand­griffen rollten -die Kampfwagen, diesmal mit deutschen Besatzungen, die :sie im: Morgen- nebel ihrem Abteilungskommandeur vor die Bunkertür stellten.

-'«in"

-2

Der I nlks-Schu immwafen überquert den Prtpjel und kennt es steh um die ff eiterleitung dringender Befehle handelt.

PK.-Aufn.

keine Schutengkeiten. wenn : kncis-iber. Tiemann (HU;

Heiden md Meide*

Von Karl S p r i n g en s c h m i d

„Sind nicht auch-die Bolschewisten tap­fer? Wie könnten sie sonst solche, Erfolge haben! Und die Amerikaner? Gibt es nicht auch unter ihnen Helden?" Nicht mit Phra- sondern ganz nüchtern und, sachlich gilt es, auf diese Fragen zu antworten.

Der bolschewistische Soldat ist ohne Zweifel ein guter und harter Kämpfer. p,as Leben selbst gilt ihm wenig; denn : alles Eigene,und Persönliche ist, für ihn ausge- iöscht. Zwischen dem, was er im Frieden erlebte, und dem, was -ihm „der Krieg brächte, ist' kaum ein Unterschied. Der Bol­schewist hat sich 'völlig an den Krieg ge­wöhnt. Der Krieg ist für ihn .ein Dauer­zustand geworden. Was sollte er auch vom Frieden erwarten? Weil er. das,Leben gering nimmt, gilt ihm auch der Tod nicht viel. Er. gehorcht willenlos dem' System, das ihn völlig in der Hand hat. Er kämpft also nicht aus.freiem Entschluß,, sondern mir,• weil er nicht anders kann. Er fürchtet die Gefahr wenig, ja, er, erkennt sie kaum. .Er erträgt den Schmerz so, wie das Tier Schmerzen erträgt. Er stirbt nicht, er ver­endet bloß. Aus diesen Gründen ist er ge­wiß ein brauchbarer Kämpfer. Aber er ist nicht tapfer, denn tapfer ist nur der Sol­dat; der die Gefahr erkennt und ihr. trotz­dem klaren Blickes entgegentritt.

Die Amerikaner aber fangen erst an, Sol­daten zu -werden. Heldeq zu .sein —* dazu gehört mehr. Vor allem gehört dazu, daß man weiß, wofür man kämpft Der ameri­kanische Soldat weiß es nicht, aber er fragt auch nicht darnach —• n o'c h n i c'h t! Denn vorerst glaubt er noch jenet; billigen Agi­tation, die ihm die ani Kriege unmittelbar "interessierten Kreise vörsetzen. Er ist genau so -leichtgläubig, wie der Bolschewist un­gläubig ist, also ohne eigenen, persönlichen Glauben. Die jüdische. Agitation hat es leicht mit ihm. Das Heldische aber liegt jen­seits einer solchen Einstellung.

Das Heldische braucht vor. allem einen festen Boden, auf dem es wächst. Dies wird gerade aus diesen beiden Gegenbeispielen sichtbar, denn weder der bolschewistische noch der amerikanische Soldat! kommt aus einer Lebensordnung, für die es, sich loh­nen würde, zu kämpfen un<I zu sterben. Die Frage: „Wofür?" kann man aber auf die Dauer niemals mit einer bloßen Ideologie oder mit verlogener Agitation beantworten. Die Antwort muß dem Soldaten vielmehr aus seinem eigenen Erlebnis kommen.

Dem deutschen Soldaten ist seine Heimat ein solches Erlebnis, dem einen der Bauernhof, dem anderen die Werkstätte, der Arbeitsplatz, jedem das eigene Heim, Frau und Kinder, vor allem aber die soziale Ord­nung, die der Nationalsozial'ismüs geschaf­fen hat. Dem japanischen Soldaten ist dies in erster Linie die Familie," die Sippe, die Ahnen, der Lebenskreis, in dem er auf­gewachsen ist.

. Nicht jeder Soldat stößt bis in den letz­ten politischen und weltanschaulichen Er­kenntnissen vor. Er ist nicht' imiher. im­stande, auf die Frage: „-Wofür?" wirklich er­schöpfend zu antworten. Und doch: er spürt das in sich. Aus diesem einfachen, natür­lichen Empfinden erhält für ihn den Krieg seinen Sinn. Er schätzt die Gefahr gewiß nicht gering, aber er tritt ihr.deshalb mutig entgegen. Er liebt das Leben, und doch verachtet er gerade deshalb den Tod. Er allein ist wahrhaft Heid. ’

Die Phase des Krieges, die wif jetzt er­leben, gibt den Massenheeren' der Sowjet­union und der USA. scheinbar große Vor­teile. Masse und Material sind Trümpfe des Gegners. Aber dieser Krieg hat sein eigenes Gesetz. Er ist, wie der Führer so wunder­bar sagt, das „Gericht Gottes”. Er fordert von jedem Volke unerbittlich das Letzte.'

Dieses Letzte aber vermag nicht der wil­lenlose Kämpfer eines organisierten Massen­heeres zu geben; denn auch die sture Be­sessenheit des Bolschewisten hat ihre Grenze in der menschlichen Natur, wie andererseits die von Lüge und Trug ■ ge­lenkten Massen der Amerikaner nur so lange Zusammenhalten werden, als sie an die jüdische Lüge glauben. Vor der harten, nüchternen Wirklichkeit des Krieges aber wird jede Lüge zerbrechen.

Dieses Letzte, Aeußerste, dieses wahrhaft Heldische, das der Krieg in der entschei­denden Stunde fordern wird, ist nur ' bei jenem Kämpfer, der erkannt hat, daß das Leben, für ihn bloß in jener festgefügten Ordnung lebenswert bleibt, für die zu kämp­fen er in die Schlacht gezogen ist. Er wird daher noch kämpfen, wenn die anderen, die . Hörigen, die Knechte längst am Ende sind, I weil der Kampf für sie jeden Sinn ■ver­loren hat.

Dann aber, wenn das Schicksal die Helo­ten gezeichnet und ausgestoßen hat, 'wird die Göttin des Sieges ihnen, den Helden, den Lorbeer um ihre Stirnen legen.

Die Schläge auf London

Drahtbericht unseres Vertreters

wk. Stockholm, 6 . März. Interessante eng­lische Eingeständnisse über die' Schwere „der deutschen Luftangriffe auf London lie­gen in einer Meldung des Londoner Sen­ders vom 5. März vor. Darin heißt es: „Es wird nicht geleugnet, - daß -diese Angriffe unangenehm waren. Londons Reaktion hat Müdigkeit hervorger.ufen."

„Im Verlaufe der deutschen Angriffe auf London wurden im vergangenen Monat ge­nügend Brandbomben abgeworfen, um Brände zu verursachen, so groß und noch größer, ais die Brände vor drei Jahren wäh­rend der großen Blitzangriffe','so wurde am Montag in einer- Rede vom, parlamentari­schen Sekreläi im Ministerium fii.r innere Sicherheil, ■ Mss. .Ellen ■ Wilkins.on, erwähnt.