Ausgabe 
(4.3.1944) 63
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Bremen: Eeere« 6 ^ 8 . Ruf 2 18 31 : Ratztrnk a. ,-nnmg» 2 47 85 : Sdernstr. 88 . R»l 21 » 31 ; Syke: Mühlendamm 2 ; Br.-Kemeltn»«,: «nhn» h«fftra»e 8 . Ecke P-stftr-i«. «-1 « »« 88 : «r.- »ezela«: Rohrstr. 24 . Ruf 4 u. 8 : «r -«lum-n- thall Kapt.-Dullmauu-Etr. 41 / 43 . Ruf SS 8 . 8 »

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- der Zrelen Hansestadt vrrmrn

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üev Nationalsozialisten, vremens

flmtiichcs verkündungsbiatt des Ncichsstaktstaiters in lUidendurg und Nremen

14 . Jahrgang

Sonnabend, 4 . März 1944

kinzelpreis 1 S Npf.

llie LlltmsrsedkroÄsa vor äor kntscdeiäimg

'N können c/st ru/cün^t/gsn ^ntivick/ung gs/c»L 5 S 5 i sntgsgsnrs^sn — ^nttäurc/its LtsQt 6 g/ 5 c ^6 ^ 6 mc/^io// 5 iu 5 >g 65 i

Slbriitlcitimg

^.^TL- TkM'M« unserer Berliner

" ^r v iclr. Berlin. Z. März. Der Winter ^>>ei'n »2>I.ki»t si->> allmählich seinem Ende zu. Die »^'?AE ^anqsfroirt-il sür die Kämpfe des kom- en.°L7^ Frühling und Sommers beginnen

U abzuzeichnen, von denen die ganze Welt

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keverlnin- ud«, Ivielil elr« »n Iliii- eieärieliivil»

«n,t 15. nebt. 2 enx- u. 6 eli»It«- -lliiirlnser i»Is/ 7 ->>Hr. > 6 orkk «nebt >rtler »orrle aodtvr. Ln-

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isobm lila a:s 'nriuslelleu Ilns Ilieir- «2

..,nc!it. Kre- -trisb. S»-

it. Vremer h, Liewsli,

> ä/,N^Micheide!ide Wendungen erwartet. Das, diese ,' 1 !^?'?'" ts. Urimarschlinien so verlaufen, wie es den ur- ,MMen strategischen Plänen unserer

0- ierwr.' N' - «,inde entsprochen haben mag. werden heute

Churchill und Roosevelt kaum behaup-

r»l«u^AÄ"^ deutsche inilitärische Führung

1- ,«Wi« „,,7. ^ lstzien Monaten die Verteilung ihrer SeL7vI^-«i- im Hinblick auf mögliche größere Er- V-r«-e?KVch''>ile i»i Weste» und an andren Stellen

vr»8. m!tti!4,E^^deg Konti,lents vorgenommen hat, haben die "mbt km 4 !,^'> jhre auf Durchbruch und Vernich- t""S zi-l-nd-".. straiegiichen Absichten -nicht °» M k-n-mn, RMirllichcu können. Entsprechend sind die 8ed°!« m. zojmuugen der Westmächte enttäuscht worden, sich offenbar von einer Katastrophen- 7>fe.,a,° jdrohang für Deutschland im Osten den Lin- >°!>r «In!,, Meier operativen Reserven an dieser

«>°2»ic!u?t! ^^prachen hatten, unl dann für ein

r°°«JagriifMnternehmen gegen Europa leich- aal rM Elchs lms Epiel zu haben, rssuedt. Vmich- gleich,eilig ist der Jtalienfeldzua der Bri- ü» und Amerikaner auf der Linie von Xö-Uin lxzchiM- und in dem engen Brückenkopf von riu>, perl. ld,7: Mono stecken geblieben. Wenn Churchill im Sommer 1!l4» entscheidende Ereignisse st-den Zeitpunkt angekündigt hatte an dem VsM-!a>. 7E..die Blätter fallen" wurden, so hatte er 4iin,,r, o,!!ii!!>>,.r-Eenbar erwartet, die Früchte des Badoglio- 8vis bis zum Ende des Jahres 1943 in

»d-kkr., liiMA «ollem llmiange einheimsen zu können. Er «prSriis >» gehofft, bis dahin im Besitz von Rom

rlmm77»'«'^"d ?. Anmarsch gegen den Brenner zu V. 15 . 4 . d!.>!!, Ur iem, daß seine weiteren Plane dann auf Miirlaxkk VM»! im europäischen Südosten hinzielten, liegt. roU-flkür. bei dem Amokläufer von (öallipoli nahe. /^^Siaiisinuig und schematisch, wie er in seinem

di, 15. 10. „.... . ... . .. -. .

»Sselir.. kicwill. staieguchen Denken ist. durzte er wohl im- ,pr,7ed« krbit-».L MI «och mit dem Gedanken spielen, doch noch Bauchseite" Europas im Süden rs. 4 . dii IS. 1 S. 2 Nd Lüdosten aufschlitzen zu rönnen, um sich Leueii!»d5clir. I.M mch der von ihm zugestandenen Bolschewi"- k^Ukstmyruede »rv Europas wenigstens auf diese Weise »?ch europäische Einflußsphären an den Zu- Stllk« «4er «gen zum Miitelmeer zu sichern. Wenn er Vei6i°<4!!«il.i>p! M in seiner letzten Rede so eindeutig zu bekannt und gleichzeitig seinem Knin-' nui,i,»ni,mr. u Mk über die Lage in Griechenland Ausdruck »,ui55it«i'»>.M>'A gegeben sg ssntz ebenso Symptome 7 "°ch dieser wie gewisse politische

Tire! lküde'iilN'jNmover. die sich im Umkreis von Kairo ir^ur.'. inid reherau abgezeichnet haben.

^ü«ht gewiß nicht zu weit mit der m »ein-« Meüung., daß die ganze Anlage der feind- ,teii°u<>. b."v. luhe« Operationen seit dem Beginn des Italien zu einem großen Zehl- "'iok Slök-kU! !>k Mag geworden ist. Das gilt in gleicher sz'slier«. Mpe jür die Ostfront und für die Entwick-

w!>/ des Luftkrieges. Die Hoffnung, uns « ^dkirenne» zu können, ehe wir unsere Kräfte ti"' 5 s.!??der zu neuen Schlügen gesammelt haben, kür iokort M^ >« Mlattert. Wenn unsere Gegner in Tehe- 6s«tmrt »«L, ^ sjs^ „koordinierte Operationen",

i« "gleichzeitige Schlüge von Osten, Westen

kür äeu 2üdeu her, geschmiedet hatten, so

vx i« -» kM,kn j^t die Voraussetzungen dafür auch kr«l "E »„nähernd in dem erhofften Ausmaß

Vnr?U«1^lle« o,2ii

»!!«l8>'e^?7»!^ ^ ^ IscksrÜ285^IüZ6 äurckscdsut

Soldaten innner noch gemeistert werden. Wenn Stalin mit unglaublicher agitatori­scher Frechheit Vernichtungsschlachteu erfand, so muß er sich heute von dem britischen Kriegsminister Grigg bestätigen lassen, daß die Deutschen, „so operierten, daß sie eine Einschließung verhindern konnten."

Wir können heute mit aller Klarheit fest­stellen, daß die Engländer und Amerikaner sich in Italien festgefahren haben und im engen Brückenkopf von Nettuno unter starker Bedrohung stehen. Wir registrieren gleich­zeitig nach den letzten Wehrmachtberichten, daß die geballten bolschewistischen Angriffe in den Räumen von Rogatschew, Witebsk, nord­westlich Rewel und an der Narwa nach dem Kräfieeinjatz, nach räumlichem Ausmaß und nach strategischer Planung schon nicht mehr vergleichbar mit den großen Ossensivschlägen der Sowjets sind, wie sie bis vor wenigen Wochen geführt wurden. Bei der Annähe­rung der Schlammperiode beginnt sich im Osten eine Abwehrlinie abzuzeichnen, aus der wir den kommenden Ereignissen mit Gelassen­heit'entgegensehen können.

Ostkrvnt in enMscker Leleucktunx

Wie man die Lage in England beurteilt, erkennt man aus einer Betrachtung im „Ob- server". Die Deutschen, so heißt es da. könn­ten nunmehr im Hinblick aus die künftige Entwicklung im Osten zuversichtlicher sein, nachdem sie im Süden der Front stand­

gehalten hätten und die Sowjets Polen nicht hätten überrennen können. Im mittleren Frontabschnitt sei es den Sowjets nicht ge­lungen, zu den Flüssen Pripjet und Berestna durchzustoßen, so daß auch hier ein plötzlicher Durchbruch der Sowjets in Richtung auf das Herz Polens sehr unwahrscheinlich geworden sei. Ueber allen weiteren Möglichkeiten der Ostfront hänge das Rätsel, wie sich die Wetterverhültnisse gestalten werden.

Auch der „Manchester Guardian" beschwört erneut den General Wetter mit der Bemer­kung, daß die Engländer und Amerikaner ein besonderes Interesse an der wettermäßi- gen Begrenzung der „Feldzugsaison" in Sowjetrußland haben, weil ein großer Teil der militärischen Besprechungen in Teheran sich wahrscheinlich um-diese „Wettergrenze" gedreht hat.

^Virlcunß- äer äeutscken I-uitan^riö«

Churchill hat kürzlich ebenfalls vorn Wet­ter gesprochen. als er sich über die Voraus­setzungen des Luftkrieges äußerte. Wenn er „Wetter" sagte, so war dies eine verschämte Umschreibung für die Wirkung der verstärk­ten deutschen Abwehr. Wenn diese sich nicht mit so außerordentlich starker Wirkung gel­tend gemacht hätte, so brauchten ja die bri­tischen und amerikanischen Lusthunnen nicht die Flucht in Schlecht-Wetter-Verhältnisse zu ergreifen, sondern sie könnten bei klarem Himmel und bei Hellem Mondenschein ihre

Mordaktionen über Deutschland durchfüh­ren.

Geradezu lächerlich wirkt es, wenn Churchill ausgerechnet angesichts der schweren Schläge der deutschen Lustwafs« auf London behaup­ten wollte, daß die Konzentration der deut­schen Flugzeugproduktion aus den Bau von Jägern beweise, daß Deutschland im Luft­krieg in die Defensive gedrängt sei. Die eng­lische Oessentlichkeit lehnt es heute ab, solche Verdrehungen gutgläubig hinzunehmen. So wendet sich ein Leitartikel der „Porkshire Post" scharf dagegen, daß man die deutschen Lüstängrrsfe in England auf die leichte Schul­ter nimmt. Man müsse im Gegenteil damit rechnen, daß die Deutschen diese Angriffe weiter verschärfen werden, zumal Deutsch­land, wie sich jetzt herausstelle, seine Luft­waffe und die Methoden, die sie anwendet, wesentlich verbessert habe. Man habe sich darauf gefaßt zu machen, daß England in den nächsten Monaten alse Härten und Lei­den einer neuen „Blitzperiode" über sich er­gehen lassen müsse.

Dieser Leitartkel wird durch eiyen Beitrag des lustmilitärischen Mitarbeiters der Zci tung ergänzt, der in der Feststellung gipfelt, daß die Deutschen mit ihren Luftangriffen immer bessere Ergebnisse erzielten und da­bei außerordentlich geringe Verluste erlitten. Ein Londoner Korrespondentenbericht spricht ferner von der Notwendigkeit, der zivilen Verteidigung größere Beachtung zu schenken

üeäsulssnie äeutscde Ldivedrerkolgs im Osten

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mitsed4u E un>erer Seite gesehen, hat sich das

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un Raum von Tsch-rkassy 4 mi >i»!e r mir-!-absoluten Ueberlegenheit

0 ,§uii>« V ^ " nulttan>cheii Führung und unierer

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Ulk „slillsn' Somdsrvsrlunts

März. Kennzeichnend für !t°>, », ! ?^7^"ste" der anglo-amerikani-

b»-Terrorangrisfen auf Meldung einer im westlichen Armee. Nach den verlust- Angriffen auf deutsche Städte am h-er-»'!°st aiich ein Teil der anglo-

bei Terrorbomber den Anglisten

bricht'^'Abwehr in Richtung nach dem 'i«ireli?,-" 8«'"-, diest.? ^aditlllien aus. Allein im Bereich

(Eigener Bericht)

st. Berlin, 3. März. An drei Brennpunk­ten der Ostfront halten gegenwärtig die schweren Abwehrkämpse unvermindert heftig an, wobei noch mit einer weiteren Steige­rung zumindest am Rogatschwew-Abschnitt gerechnet werden muß. Dort haben die Bol- ichewisten durch die Zuführung weiterer Di­visionen ihre Absicht erkennen lassen, um je­den Preis die deutschen Frontlinien zu durch­stoßen und dort zu operativen Erfolgen zu gelangen, wodurch die Sperrstellungen Wi­tebsk und Newel aus den Angeln gehoben werden könnten. Das Bestreben der bolsche­wistischen Führung. die hier besonders er­probte deutsche Verteidigung ins Wanken zu bringen und die Kampfhandlungen aus der Standfestigkeit, mit der die deutschen Trup­pen die verschiedenen Höhenpunkte durchge­standen haben, herauszureißen, ist zu genau bekannt, als daß das Wiederaufflammen der nachhaltigen Angriffe die deutschen Abwehr­divisionen hätte überraickien können.

So spielt sich zur Zeit wieder einmal in diesem jchlachldurchwühlten Kroßraum das gigantische Ringen konzentrisch zusammen­geballter Feinddivisionen gegen die bewähr- ten deutschen Linien ab. Es könnte säst wie ein Rätsel erscheinen, daß die sowjetische Führung immer wieder aufs neue ihre Men­schen- und Materialmasjen gegen den gleichen Wall wirst, ohne bisher auch nur zu -reil- ersolgen gekommen zu sein, die einen even­tuellen größeren Erfolg wen» auch nicht wahrscheinlich, so doch möglich erscheinen

Die derzeitigen Versuche der Bolschewiken, zu einem Durchbruch zu gelangen, sind von einer an. sich richtigen Wertung der wirk­lichen Lage diktiert. Sobald die deutschen Absetzbewegungen südlich des Peipusiees ab­geschlossen sind und die Verhältnis,,lästig kurze Frontspanne vom- Südende des Sees bis in den Kampfraum Newel in die feste Frontlinie einbezoqen ist, wird die-deut,che Nordfront mitsamt den Scharniere» und

Müni^dn Armee sind zwei Maschinen ab- i - Ein Bomber stürzte über Land

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NSü-Ä ^ite siel in unmittelbarer N,n"n den Deutschen besetzten dal- lkiy >7,7 Adriatische Meer.

ne« ist-:),,?? nüt dem Fallschirm abaesprun-

^ nippen

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. en wurde von den deutschen

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, ^'n^dericht iinleres Vertreters

ö. Akärz. Der „Manchester

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veröffentlicht einen Brief des

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siall Sekretärs eines in White-

^SrewunV^o « llhenden Ausschusses „zur Sei« Z.v".-vombenangrisse". Darin ver- tei Kr.g.^'^i^^eiber auf die Ansicht wei- 'Mchen England, die sich gegen den n>edn di^ -onnchenterror wenden, weil er ^ieq-dg,,„"',"n.>chenswerte Verkürzung der iten" v?'nge. noch mit der militäri- ^"erdembegründet werden könne, ^"en Einwand, die Deutschen

' "^gönnen, keinerlei moralische

düstere Bilanz", schreibt „Daily Herald m einem Leitartikel zu den Erklärungen des britischen Luftsahrtministers Sinclair ,m lln- terhaus. Gleichgültig, an welcher ^pont die englische Luftwaffe eingesetzt werde ,0 klagt das Blatt, sorderten Englands Feinde einen schweren Tribut, sobald man ver,»che 1» ihren Luftraum einzudringen. Austerdem be­wahre die englische Lustwane England nicht vor deutsche» Anglisten.

Lrvsiterts «tolsrdlivdsvsadsikilks lür VsdrmsckisosvIrSilg«

dnb Berlin, März. Bei Verlust, Zerstö­rung oder Beschädigt»'« von Privateigentum, das von Wehrmachlaugehorigen, Getolg- schaftsmitgliedern. der Wehrmacht und den bei der Wehrmacht twschästigten Hillskraslen bei der Truppe oder der D.enst,teile >mt»e° führt wird. können auch die d'e

Beihilfen erhalten, und zwar d.e W't«-- d-e Kinder (eheliche, legitunlerte adop,-rie). die Verwandten der austteigenden Linie >Ll tern, Großelrern. Geichwistei. Geichwisterlin- der) oder die Verlobte.

Voraussetzung sür die Gewährung von Bei­hilfe,1 ist. daß die in Verlust «"atenen bzw. beschädigten Gegenstände zur Ausübung des Dienstes zweckdienlich sind "der zu^den^ub-

l..

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vcutiin'?""" liegendes Personal allein "Sangenen 2°hre verloren, ist eine

ickl-ntäg,^

en Der Beihilfeantrag ist von den bli-benen möglichst bald, s^^-ns b'm, n einer Frist von sechs Monaten nachtun, pe von dem Tod des Wehrmachiangchorigen wnv

iowie dem Eintritt des Schadens Kenntnis

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die Hinterbliebenen ihren Wohnsitz haben

llebergangstellen zur Mittelfront dem feind­lichen Ansturm gegenüber wahrscheinlich eine außergewöhnlich große Widerstandskraft aus­weise». Das ergibt sich aus'der Gunst der wehrgeographischen Bedingungen und der Kürze dieser Front insgesamt, die durch das lange Westuser des Peipussees eine unschätz­bare Entlastung erhält.

Die bewährten Wellenbrecher Newel und Witebsk werden dann fest eingefügt sein in die Gesamtfront, und ihre- Abwehrkraft wird sich dadurch noch verdoppeln. Die Bolsche­wiken werden sich daher nach der Vollendung der deutschen Bewegungen im Norden vor vermehrte Schwierigkeiten und erhöhte Hin­dernisse gestellt sehen. Ihr Eifer, die Zeit auszunutzen und die sich ankündigende Ver­stärkung der deutschen Stellung durch einen

Erfolg südlich der Nahtstelle zwischen Mittel und Nordfront von vornherein problematisch werden zu lassen, ist deshalb nur zu ver­ständlich.

Die Erfolge der deutschen Truppen aber vernichten die feindlichen Absichten. Die Ope­rationen am Südende des Pleskausees zeigen bereits eine Festigung der Lage, wie aus der Mitteilung im Wehrmachtbericht über das Scheitern feindlicher Angriffe südöstlich Ples- kau hervorgeht. Auf der Landenge zwischen dem Peipussee und der Ostsee aber beginnt ein Kampf, der von nun an eine eigene Rolle spielen wird. Er wird voraussichtlich außerordentlich hart werden und für die Bolschewisten eine Blutmühle bedeuten, in die sie vergeblich ihre Divisionen hineinjagen werden.

Kode blutige Verluste äer SolscllvMslsa

kknsutsk- ^t)>vski7Slko/g t)Sl Kogolrc/isvv, v^ilskrk unc/ /^svvs/

dnb. Aus dem Führerhauptquar- er, 3. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im Südabschnitt der Ostfront herrschte gestern nur geri-ge örtliche Kampftätigkeit. Schlachtfliegerverbände griffen im Raum von Polonnoje-Schepetowka Truppenzusam- menziehungen d«» Bolschewisten mit gutem Erfolg an. Nördlich Rogatschew setzte der Gegner nach Zuführung weiterer Divisionen seine hartnäckigen Durchliruchsverjuche fort. In schweren Kämpfen errangen unsere Trup­pen unter Abschuß von 2» Panzern einen er­neuten Abwehrersolg.

Bei Witebsk traten die Sowjets mit In­fanterie- und Panzerverbänden in zwei Ab­schnitten zum Angriff an. Bei der erfolg­reichen Abwehr wurden südöstlich Witebsk von 18 angreifenden Panzern 11 abgeschossen, während nordöstlich der Stadt 17 durchge­brochene Panzer durch Sturmartillerie und Panzerabwehrwaffen sämtlich vernichtet wurden.

Nordwestlich Newel halten die schweren Abwehrkämpfe an. Bei ihren erfolglose» An­griffen hatten die Bolschewisten hohe Verluste. Während südöstlich Pleskau feindliche Angriffe

scheiterten, sind an der Narwa mit den an­greifenden Sowjets noch heftige Kämpfe im Gange.

Im Landekopf Nettuno führten unsere Truppen zahlreiche Stohtruppunternehmen mit gutem Erfolg durch. Kampffliegerver­bände und Fernkampfartillerie trafen bei Anzio und Nettuno zwei Zerstörer und ein Transportschiff von 7llvl> BNT. schwer.

Bei einem Stoßtruppunternehmen an der Adriatischen Küste wurden drei feindliche Panzer vernichtet und ein Munitions- und Betriebsstofslager mit seiner Besatzung in die Lust gesprengt.

Leichte deutsche Seestreitkräfte beschossen mit beobachteter Wirkung den Hafen Bastia auf Korsika.

In den Mittagsstunden des 2. März unter­nahmen nordamerikanische Bomberverbände bei geschlossener Wolkendecke unter starkem Jagdschutz Terrorangriffe gegen west- und siidwestdeutschc Orte. Trotz starker Behinde­rung durch die Wetterlage wurden 13 feind­liche Flugzeuge abgeschossen. In der ver­gangenen Nacht warfen einig« feindliche Stör­flugzeuge Bomben im rheinisch-westfälischen Raum.

l-sckerliassvkämpker bei Dr. kloebkels. llsicksmlnister Vr. Ooakliels empkivz, v/is go- mvlclk-t, eine ^korcknung kev^Zkrter Ltolltruppleäinpksr sus cksm Kessel von Isckei-- bsssz-, clie kür niedrere Tage als seine Löste in ösrlin veeilen.

Lclierl SilOerilicllrl NolkwLiin

)e<iee -eeidstt

iien PeaM )ö<tss

Von ?ranr Kose

„Die komme»!»«» Monate, solasa« der ürica noch dauert, lind die wertoollltc Zeit kür die Verankern»» von Verbranchsairicrn. Die Marktlage wird niemals günitiser lein", erklärte der Jnde Vernard M. Ba- ruch. von Noolevelt einaesevter Wirt- Ichastsdiktator der UTA.. laut Reuter am 2 >«. Hedruar ISIS.

Als für den von den Thurchill-Roofevelt und ihren Juden schon Jahre zuvor als „un­vermeidlich" angesagten Krieg endlich der Danziger Anlaß gefunden war, schlugen Bri­ten und Juden die Alarmglocke zum „Kreuz­zug gegen Nazi-Deutschland". Trotz der blütfrischen Erfahrungen mit der Nichtig­keit dieser Parole in der Kampfpause zwischen den beiden Weltkriegen fielen wie­der einige Regierungen und Völker auf die falschen und rostigen Töne prompt herein.

Den USA.-2uden blieb es vorbehalten, die Geschichte in Schwung zu bringen. Das geschah durch die „New Park Times", die seit ihrer Gründung durch den Juden Ochs in jüdischen Händen ist. Und es g-eschäh bet Gelegenheit einer Botschaft Roofevelts an die ÜRRRA, die als Schöpfung seines jüdischen Finanzstaatssekretärs Morgenthau mit 2,5 Milliarden Dollar ins Leben gerufene Organisation zur Auspowerung aller Völ­ker. An der Spitze dieses Unternehmens zur Weltversklaoung steht der Jude H. ^Leh­man», sein Stellvertreter ist «in Bolschewik aus Moskau.

Das Judenblatt fand am 18. November 1613 die wahrhaft klassische Formulierung, die UNRRA sei — „ein Kreuzzug und ein Geschäft". Man muß schon die Gottferne in „Gottes eigenem Land" kennen, wo der Dol­lar zum Gott gemacht wird und es gang unh gäbe ist, von der „Kirche als dein biggsst busines---, dem „dicksten Geschäft", zu sprechen, um zu begreifen, baß der Durch- ichnittsyankee bei einer derartigen Profa­nierung des Krieges rein gar nichts emp­findet.

Roosevelt lieferte seit Februar 1938 an Frankreich und England Bomber nach dem Cash-and-Carry-Prinzip (Barzahlung) des kalten Rechners. Seine „Leih- und Pacht- hilfe" war ein noch eiskalteres Geschästz bei dem es Zug um Zug nur um Verdrängung fremden Kapitals und um imperialistische Stützpunkte geht. ' Bisher hat Washington ichon 19 Milliarden Dollar für Pacht und Leih ausgegeben. Wozu das^ „Wall Street Journal" Anfang dieses Jahres befriedigt vermerkte: „Eine Gruppe hoher Regierungs- beamter wies auf das gute Geschäft hin, das man mit den Nutznießern der Pacht- und Leihhilse gemacht habe."

Weit mehr noch als das Busineß im Frie­den, das immer eine interne Angelegenheit der „oberen Zehntausend", unter Ausschal­tung der Schaffenden vorn Gewinn war, ist dieser Krieg wieder das Geschäft einer dün­nen Oberschicht, die selbst noch-die Riesenge­winne der britischen Vettern am Krieg weit in den Schatten stellt. Wie liliputanerhaft nehmen sich doch z. B. die britischen Gewinne aus Kriegsschiffauftrügen mit ihren 70 bis 80 v. H. laut „Daily Telegraph", Ma! 1913 aus, gegenüber der Steigerung der Industrie- gewinne in den USA. um 087 v. H. von 1912 bis 1913s War es Schreck oder Neid über die­len „unvergleichlichen modernen Goldrausch >m Arsenal der Demokratie", daß der Lon­doner „New Leader" Mitte Dezember 1913 zugestehen mußt«: „Es steht fest, daß der Krieg eine sehr gewinnbringende Sache sür wenige ist."-

Die Massen der Arbeitenden aber dürfen ihr Leben dafür geben. Ende November 1913 schreibt die Londoner Wochenschrift „Laval- cade" die Einsicht nieder: „Während die

Soldaten sterben, addieren die Bankiers ihre Gewinne!" Die linksgerichtete Wochenschrift „New Leader" drückt das Ende Dezember 1913 noch weit schärfer aus: „Die englischen Kapi- tauften machen heute auf dem Nucken eines im Tödeskampf stehenden Volkes ihre Profite!"

„New Leader" erinnerte daran, daß der persönliche Reichtum einer kleinen Gruppe von Briten im Verlauf des Ersten Welt­krieges sich um 1 180 000 090 Pfund Sterling erhöht habe: das aber bedeute, daß der bri­tische Kapitalismus an jedem gefallenen Soldaten 5000 Pfund verdient habe . . . Und in wessen Tasche ist dieses Blutgeld vornebm- lich geflossen? Darüber hat eine amerikanische Statistik belebrt, die nachwies, daß der -erste Weltkrieg 1200 neue amerikanische Dollar­millionäre „hervorgebracht" habe. und 73 v. H. dieser Kriegshyänen seien Juden!

Jetzt versteht man das hohe Interesse der Leichenfledderer der Schlachtfelder der Welt an einem möglichst langen Kriege. Wie es der amerikanische Kriegsminister Stimson schon vor dem offiziellen Eintritt der USA. in den Krieg im Repräsentantenhaus am 18. Juni 1911 ausdrückte: „Bereiten Sie sich auf die Perspektive eines langen Krieges vor. Es besteht eine große Wahrscheinlichkeit, daß der Krieg lange genug dauert, damit die Vereinigten Staaten aus dieser Lage ihre Vorteile ziehen können."

Nur eine Angst beseelt die Wallstreet- Juden: Diesen Gedanken gibt ein ameri­

kanischer Baumwollproduzent und -spekulant in seinem Fachblatt' „Newyork Lall" in — Gedichtform im Newyorker „Slang" Aus­druck: „Oh. Hades, wenn dieser Krieg scktnell zu Ende geht! Dann gehen alle unsere Pro­site zum TeuieN Die Baumwollkurie sinken täglich, und alle(!> M?lt ist traurig, wenn man so viel vom Frieden spricht . . ." (Ok­tober 1913.)

Das ist von einer phantastischen Gemein­heit, doch keineswegs ein Einzelfall Die Finanzpresse der Wallstreet registriert lau­send sogar den Nervenkrieg am Stand des.