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zuzügl. 42 Rpf. 272. Anz-i-
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Bremen: E-eren 6-8. Ru, 2 »31; Nacht-ui a. ionntags 2 47 65: Obernstr. 66. Ruf 2 18 31: Syke: Mühl-ndamm2; Br.-S-m-ling-n: Bahnhofstraße 6, Ecke Postflraße, Ruf 4 34 58: Br.- V-gefack: Rohrftr. 24, Ruf 4 u. 8: Br -Biumen- thal: Kapt.-Lallmann-Stk. 4143, Ruf 88 u. 88
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Ü ev Nationalsozialisten. Bremens
flmtliches veikündungsblatt Des Ncichsstattliallers in olüendurg und vremen
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Donnerstag, 2. TNürz 1944
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zelne, nchit der Betriebsführer oier der Ve- triebsobmann, nicht ein einzelner Ingenieur,
D» , « 4 nter Teunaqine von rnoc» o»» -»rvr>- sondern die Gemeinschaft. Die Betriebsge-
IlstlLMl er» und Arbeiterinnen dieses Werkes und meinschaften hätten sich als Gesamtheit das
„„ Vertretern des ganzen schaffenden Bol- Kriegsverdienstkreuz an ihrer Fahne verdient
» .-»in--raauna ab. in deren Mittelpunkt die und erarbeitet. Dazu gehöre, daß sich einer
auf den anderen verlassen könne. Denn um scheu Helden werden, und auch in der Hei- Mutterschaft noch ausgebaut werden. Der
eine Gemeinschaft zu bilden, die unter hnr- ' " ' " '. .-----
testen äußeren Umständen hohe Leistungen vollbringt, müsse einer den andern erkennen, schätzen, achten'und ihm vor allein vertrauen.
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j'LÄ-M'!-»'..
dnb. Berlin, 1. März. Die Reichs- irbeitskammer hielt am Mittwoch in der Merlhalle eines großen Rüstungsbetriebes inter Teilnahme von Tausenden von Arbeitt» und Arbeiterinnen dieses Werkes und >on Vertretern des ganzen schassenden Bol- es eine Tagung ab, in deren Mittelpunkt die „EAuszeichnung der leistungsbesten 134 Ve-
durch ihr Handeln, ihren Einsatz, ihr Vertrauen und ihren Glauben."
„Deutschland ist", so rief Dr. Ley aus, „durch den Terror härter geworden, und auch die Lüge des Gegners findet in Deutschland nicht mehr wie einst Glauben. Täglich'hören wir im OKW.-Bericht, wie aus kleinen Men
haben, die in ihren Grund,zögen bereits festliege, niemand im Alter Sorgen haben, sondern die Nation werde im Alter das zurückgeben, was der Schaffende ihr während seines Arbeitslebens an Leistungen gab. Ebenso werde die in Deutschland bereits weitgehende Sicherung bei Krankheit, Invalidität »nd
„ °m Crab der riebsgemeinschaften aus dem ganzen Reich, bauten, bekU^7 zetriede mit riistungswichtigster Fertigung,
siegen den Mann der M»,i>' "tls Kriegsmusterbeteieb" stand. Unter den iyn an daß er inscheln/^EZ-ichneten Betrieben befindet sich auch geführten Zttrütt»» L,..Etliche Anzahl von „NS.-Muster-
.Zttrüttnn^7L7H7 beträchtliche Anzahl,
^?be. Diese aufregende i
-.„Ihr habt das Vertrauen zu euch selbst,
„trieben" Damit haben insgesamt 338 deut- .< ... .. , ,
^. I. m",':,,,. diele l öckite vorn Tiihrcr verlie- ef'tr wißt, was zeder von euch zu leisten ver-
ein Nachspiel"' ^ ^ " . i ^ INirir^^ >a-rte Dr r-en INr rr,o„„ :Nr
^.Betriebe ... isene Auszeichnung im Laufe dieses Krieges
nier-..d.ie Änklm7»7^ war ein erneuter Be-
„eis sur die stetig wachsende Leistungssteige- »»» der rüstungsschassenden Heimat und verstand sich d'tt^A'Arochte klar zum Ausdruck, das, sie trotz aller
kien öffentlicher Veleidm „?--is ' rL"Äunsi
Ehrenerklärung sür L-bens-rschwernisse als Folge
Da dieser Laraushin M äs langen Krieges und trotz feindlicher Lernen Wert mehr legte Mih u ' -rangrisfe allen Ausgaben gewachsen »st, die wegen Geringfügigkeit einM' ve F""t °n i^t-
—__ J„ einer Ansprache erklärte Hauvtdienst-
.. eitei Dr. Hupsauer unter anderem: „Im
Das nicht alltägliche Ml>,„s-jeichrn des totalen Krieges wird auch die Vater und Großvater zu m,!^ Wende Heimat zum. Kampffeld erster Mann in Burg bei MagdckizÄidnung. Es ist unvermeidbar, dasi sich das
schenkte einem gesunde» Wnirkbe» des Volkes einzig und allein auf die und am selben Tage aebn Miimgsiiotwendigkeiten ausrichtet und datz wärts wohnende Tochter eimiaM bas verzichtet wird, was nicht uumit- beiden Neugeborenen ä«d S ^lbar und tatsächlich kriegsentscheidenden Nesfe. ' Lert besitzt. Daraus erwächst die eindeutige
sorderung, alles, was an Kraftreserven vor- Der letzte Reiter von MwWande» ist, in Totalität diesem Kampf nutz- Senior der Ortsgruppe Zinm ljlW zu machen. Zum siegentscheidenden Ein- S Ockenfels vollendete i-dt'i!i!.°8 kommt daher jede menschliche Arbeits- ,Är Das deukwürdiai^^^^^^^^^^^^ die der Kriegsentscheidung dienstbar Ln Leb^ jeder Rohstoff und jede
Arbeitseinsatzes müssen wir die er als Svldat des k. den Begriff kriegswich-
mitgeinacht hat Er gt du ^it und zu grotzzügig auszu-
lcbende Teilnehmer digu besteht kein Zweifel, das; man all
neiterfchlacht. tzz, tier Versorgung des Volkes dient,
hiegsmiihtig a»iprechen, vluff. Es besteht
mag", sagte Dr. Leu. „ibr wißt, wenn ihr so nach Vernunft und Einsicht handelt, dasi dann der Lnderfokg des deutschen Volkes in seinem grasten Kainpf kommen must. Damit habt ihr Vertrauen in das Schicksal Deutschlands, das nur seine natürliche Pflicht erfüllt. wenn es sich in einer ihm feindlichen Umwelt behauptet, gegen deren Angriff, wahrt und das Schicksal fest in die eigene Hand nimmt. Die Männer und Frauen in den Betrieben begreifen unsere Zeit, sie nehmen Anteil an allem und sind nicht wie einst eine stumpfe Masse. Der deutsche Arbeiter und die Arbeiterin sind nicht mehr Objekt der Geschichte, sondern gestalten diese selbst
mat wachsen nach Terrorangriffen Männer und Frauen zu mutigsten Taten empor, selbst die Jugend bringt vielfache Beispiele eines seltenen Heroismus. Dieser Kainpf um unser Leben hat in Deutschland ungeheure Energien geweckt.
Dr. Ley schilderte dann das außerordentliche Anwachsen der deutschen Rüstungs- sertigung an konkreten Beispielen, die beweisen, das sich das Rüstungspotential seit 1940 vervierfacht hat. Der Führer habe erklärt, dast er aus diesem Krieg als noch gröherer Sozialist denn je zurückkommen werde. Dies bedeute, dast nach dem Kriege für den schaffenden deutschen Menschen alles das verwirklicht werde, was er ersehnt und erhofft habe. Arbeitslos werde in Deutschland niemand jemals mehr werden, und das Recht auf Arbeit werde nach dem Kriege erst recht verankert.
Dazu solle, wenn wir nach dem Kriege unsere Altersversorgung eingeführt
Wohnungsbau werde im größten Stil erfolgen, die Pflege der Gesundheit werde stärker denn je nnd der Anteil aller deutschen Schaffenden an der Kultur ein großer sein. Freizeit und Urlaub werde das Bild abrunden. Der deutsche Arbeiter verdiene sich jetzt die Ehre und Achtung, für die er einst Jahrzehnte kämpfte. Die neue Gesellschaftsordnung werde nicht von Besitz, Stand, Herkunft, Adel oder von Examen, sondern allein von der Leistung abhängen.
Der deutsche Arbeiter kämpfe jetzt für sein Vaterland und seine Heimat. 2n Deutschland werde es nie wieder ein vaterlandsloses Proletariat geben. Heute stehe aber vor allem unser Sieg, unser Schassen und Kämpfen für diesen Sieg im Vordergründe. Es gebe keinen sozialen Staat ohne Macht. Der Sieg der deutschen Waffen werde die Voraussetzung für alle Aufbaustaaten sein. Deshalb müßten wir ihn erkämpfen und ertrotzen."
ver ksicksmsrsclisH an seine kliegerksmersäen
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i-ttitt-l 4 . vdmMM" Mch kein Zweifel darüber, daß man mit Nimm»» Mwi dtt ausreichenden Deckung des Volksbedavfs liM Sti li st ltßei» einen Krieg nicht gewinnen kann, son- tNo/rror.^»^" im'ki die Entscheidung in erster Linie t»r c-rii-o, »»i l-ii "an der Güte und Menge der Kampfmittel zl. crsemr.kMabhängig ist, die mir unseren Soldaten zur x,«m. 7 ^Mung stellen. Daher gibt es auch unter ViipA "eni Begriff „kriegswichtig" eine bestimmte 7»sti. itttte»-I ll fiMgarbilliitU, an deren Spitze unabänderlich gr-iiMck'M-r, Produktion von Munition und Kämpf
et vremen
VsrgniiS"tzWükii «her Art stehen muß.
-- überbetrieblichen Cinsatzmaßnahmen
8»>»k»°n ihre Ergänzung und Untermauerung uiick Omii' "knhren durch einen rationellen innerbetrieb- ^tirobstkii. k-"3l*l>chen Arbeitseinsatz. Die Fovderung, die wir
Wibbts L-ri^Ü a» jeb^ Betrieb 'stellen, "lautet: Hohe Lei- worisii»» skungsergÄ^ bei vernünftigem und spar-
„nli 4»i>°7' ^ Einiatz der menschlichen Arbeitskraft. 0iii-»i°i^7j'°^'- dieser Fovderung nach einem rationellen in-
vo„>! '»etbetrieblichen Krasteinsatz, nach zweck'
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i>>- 7 !" 7^"" vom Führer als „kriegswichtige z piviiii^ dM^ -^inebe" ausgezeichnet wurden und diejent- ^mo»!i iMl//',E: die heute auf diesem feierlichen Appell
. einmaligen Ehrung zuteil werden." ii»,' . Danach verlas Dr. Hupfauer die Namen
«mix! 5'eiie der ausgezeichneten Betriebe, während : Aenljsorganifationsleiter Ley gemein- k? vrit R Funk, zugleich im
amen des dienstlich abwesenden Reichs- ünii-itei i' ^ --i»l»uters Speer, den Vertretern der aus- ^H,Mizeichneten Betriebsgemeinschaften die Ur- ^^--^uluden und Fabnen überreichten.
0' ergriff Reichsorganisationsleiter
vekioliet 4 . 1 . Uey das Wort. Die soeben vom Führer
Muss -» - ' .
^-Z'il-nleiftungen 'diese
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und ausgezeichneten Betriebsge-
hätten sich durch eigene prrchuk-
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Auszeichnungen ^ Verleihung des Kriegsver- ,„v.r Stt-*!!««:» . ^«uzes an die Vetriebsgemeinschaft, niU«-->t" ^ ^vrch die Heftuug des Kiiegs-
g—13 l öio ^ --<?rd>enst!ieuzes an die Fahne des Betriebes rverde, kennzeichne den Betrieb als eksn^>--'T ne Gemein'chast schaffender Menschen, die
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dnb. Berlin, 1. März. Der Reichsmarschall hat zum „Tag der Luftwaffe" folgenden Aufruf erlassen: „Soldaten der Luftwaffe! Meine Kameraden!
An unserem Ehrentag fühle ich mich mit jedem von euch besonders stark verbunden. Ihr habt euch auch im neunten Jahr der wiedererstandenen deutschen Luftwaffe in Angriff und Abwehr in härtester Pflichterfüllung hervorragend bewährt, wie draußen an den Fronten in treuester kameradschaftlicher Verbundenheit mit den heldenhaft dämpfenden Musketieren und Panzergrenadieren, so auch im Heimatkriegsgebiet in entschlossenem vKampf gegen die Schänder unserer so sehr geliebten deutschen Erde. Dafürdankeicheuch.
Kameraden, die herrliche Haltung des deutschen Volkes, allem grausamen Bombenterror zum Trotz, ist uns höchste Verpflichtung. Diesem Feind wird mit neuen
Kräften und neuen Waffen Antwort gegoven, wie er es verdient. Ich vertraue auf euch, und ich weiß, datz sich der Führer in den Stunden der großen Entscheidungen auf seine Luftwaffe verlassen kann.
w,r
Erfüllt von unbeirrbarer Siegeszuversicht, gedenken ir am heutigen Tage in unendlicher Dankbarkeit der
kür l.uktsbvslir und lmitscliutr. In einigen Intlgeksbrcistsn deutscdsn OrvLstückten «vsr- cken Oroülmnten sus Beton unck Stobt knicktet, ckis unter cksin bleunen „kllsbtürins" volkstüinlicb geworben sind. bckit der Lr- ricbtung dieser Leuten, die der slltivsn Luktsbwet^r und dem buktsckutr der Lsvötlls- rnng disivsn, bot dos vom ksicksministsr Speer orgonisstoriscb strskk rnsoininen- gskollte dsntscbs Lsuscbokken in der Heimst eine bsdsutssms Leistung wskrsnd des
Krieges volibrscbt. bclierl Mck-ickieii-t «ll-rlsc»)
lieben, vor dem Feind gebliebenen Kameraden und der, gleich den Soldaten an der Front, für Deutschlands große Zukunft Gefallenen der Heimat. Ihr Opfergang ist der große Befehl in uns.
Kameraden, wir grüßen den Führer!
Heil, meine Luftwaffe!
(gez.) Göring,
Reichsmarschall des Grotzdeutschen Reiches und Oberbefehlshaber der Luftwaffe."
Limjek verloren im kebriisr 763 kliigreiise
60 k/gsnvsl/urts — k,lo/g,sscfis c/sulrckis Vo75tä6s LÜ<^/icji c/sr ?f/p/stLÜmp/s — Istroiongsstf out c/sn örouri- sc/nvs«g «7 Kaum — Druck out c/sn konc/skopt j^sttuno - L6 kscinc/s/rrc/iif/s mit 144166 im ^sdruor vsrrsnkt
I-elstungsrspe, stjs der ^pvrn s '^7 . ^^'" 7 >cb biimmlvr sIs Kn- ^ L.eibe3ertückt1Zung vnä VVekr-
iclisn^iv i'"^ Oeists der nstionslso 2 isl! 8 ti 7 v„^ ^"^buung stiftete. Knlsölick ,i.. .bvsucbri; der
bliedsrisnds rsicknste erstmstig Ivlsnnsr im origsIsAnr ^.veooor mit der Lei-
dnb. Aus dem Führer Hauptquartier, 1. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Raum von Kriwoi Rog, südöstlich Shaschkoss nnd westlich Berditfchew schlugen unsere Truppen zahlreiche Angrisse der Sowjets ab und siigteit»Hnen hohe Verluste zu. Bei Jampol sind heftige örtliche Kämpfe im Gange.
Im Gebiet südlich der Pripjetsiimpfe führten Verbände des Heeres und der Waffen-tt erfolgreiche Vorstöße. In den Kämpfen der letzten Tage hat sich hier eine Panzeraufklärungsabteilung unter Führung des Rittmeisters Kolczek besonders ausgezeichnet.
Nordöstlich Rogatfchew griffen die Bolsche- wisten mit stärkeren Kräften vergeblich an. Dabei wurden von 30 angreifenden feindlichen Panzern 28 vernichtet. Nordwestlich Newel, südöstlich des Pleskauer Sees und bei Narwa scheiterten zahlreiche Angriffe der Bolschewiften in harten Kämpfen.
Im hohen Norden wehrten unsere Truppen im Louhi-Abschnitt und am Fifcherhals feindliche Aufklärungsvorstöße ab.
Bei den Abwehrkämpfen im mittleren Frontabschnitt haben sich die 267. niedersächsische Infanteriedivision unter Führung des Generalleutnants Drescher und die Panzerabteilung V unter Führung von Hauptmann Rettemeier besonders bewahrt.
Im Monat Februar wurden an der Ostfront 783 feindliche Flugzeuge, davon 43 durch Verbände des Heeres, vernichtet. 8» eigene Flugzeuge gingen verlören.
In Italien wurde der Druck unserer Truppen gegen den Landekops von Nettuno unter starkem eigenen Artillerieein,atz ,ortge,etzt. Durch Stroßtruppunternehmen gelang es. zwei feindliche Stützpunkte auszuheben und
eine stärkere Kampfgruppe des „eindes südwestlich Cisterna einzu,chlieqen. Kampislie- geroerbände versenkten im Haken von Anzio ein feindliches Transport,chi,s von SO«» BNT. und' beschädigten vier mit
15 WO BRT. sowie ein Landungsboot durch -Bombentreffer schwer.
An der Südfront verlies der Tag be, leb, haster beiderseitiger Aufklärungs- und Artillerietätigkeit ruhig. In Lusttumpien und durch Flakartillerie verlor der «reind gest"' über dem italienischen Frontgebiet zwölf
über dem italienischen
^Jn'"den Mittagsstunden des gestrigen Tages flogen, nordamer,konische Bomber verbände unter starkem nach M,t-
teldeutichland ein und richteten im -"»>ne der geschlossenen Wolkendecke Terrorangrifse Orte im Raum von Braun,chweig.
Bombenabwurf wurden Flakartillerie schon ab. In der vor
liegen
Durch wahllo,en . einige Dörfer zerstört
acht feindliche Flugzeuge
Flugzeuge Bomben auf Orte in Westdeutschland.
Schnelle deutsche Kampfflugzeuge grifsen Ziele in Südostengland und im Stadtgebiet von London an.
Im Kampf siegen die britisch-nordameri- kanischen Nach,chubverbindungen versenkten Kriegsmarine und Luftwasse im Monat Februar 26 Handelsschisse mit 144185 BRT.
sowie elf Frachtensegler. 34 weitere Schisse mit über 208 080 BRT. wurden durch Bomben- und Torpedotreffer schwer beschädigt. Mit dem Untergang vieler dieser Schisse iit zu rechnen. An feindlichen Kriegsschiffen wurden ein Kreuzer, 15 Zerstörer und Siche- rungsschifse, 8 Schnellboote nnd ein Be- wacher versenkt, ein Kreuzer und mehrere Schnellboote beschädigt.
8 rsuMr.. 8 psrlsll "ein gsnr moüervss 8 ckM
östsit; c/ks /ünlts kmlisit c/sr sng/irclisn „D/c/o"-K/ck§5s vsrssnkt
Eigener Nachrichtendienst ckr. m. Berlin, 1. März. Die britische Admiralität bleibt ihrer Gepflogenheit treu, entweder Verluste der britischen Kriegsmarine ganz zu verschweigen, oder erst nach langer Zeit mit Teilgeständnissen zu komme». Sie hat im Falle der Versenkung des Kreuzers „Spartan" allerdings verhältnismäßig rasch gearbeitet. Mit einer Verspätung von nur zehn Tagen hat sie die Vernichtung dieses Kreuzers der „Dido"-Klasse dem englischen Volk mitgeteilt. Der Kreuzer wurde am 18. Februar südlich des Golfes von Gaeta von einem deutschen U-Boot unter dem Kommando von Kapitünleutnant Fenski versenkt. Pas deutsche U-Boot konnte lediglich erkennen, daß das Schiff der „Dido"-KIasse angehören mußte. Außerdem waren die Umstände der Versenkung so, daß nach Ansicht des U-Boot-Kommanbanten nicht allzu viele Vesatzungsmitglieder mit dem Lebe» davongekommen sein dürften.
Die Besatzung dieses Kreuzers betrug 500 bis 550 Mann, die also die Admiralität auf die Verlustliste setzen mußte. Die „Spartan" selbst wurde erst in diesem Kriege gebaut und 1943 in Dienst gestellt. Allzulang« hat sie ihre Aufgaben nicht erfüllen können. Das Schiff hatte eine Verdrängung von 5450 Tonnen und entwickelte eine Geschwindigkeit von über 32 Seemeilen. Der Kreuzer war bestückt mit zehn 13,2-Zentimeter- und acht ^Zentimeter-Geschützen, hatte sechs Torpedorohre und führte ein Bordfluazeug mit.
Bisher sind von der „Dido"-Klasse folgende fünf Schisse .versenkt worden: am 10. April 1041 die „Vonaventura", am 30. März 1042 die „Najade", am 3. Juli 1942 die „Her- mione" und am 23. Oktober 1943 die „Eharyb- dis". Die „Charybdis" wurde vor der breto- nischen Küste versenkt. Alle anderen Kriegsschiffe wurden im Mittelmeer von ihrem Schicksal ereilt, wo die Einheilen der „Dido"- Klasse stationiert waren.
LiLLlüdssrLdniL Lvinkulvuäs
dnb. Helsinki, 1. März. Wie das finnische Nachrichtenbüro amtlich mitteilt, hat die finnische Regierung ein Staatsbegräbnis sür den am Dienstagabend verstorbenen finnischen Altpräsidenten Soiuhusvud beschlossen.
Der Tod Svinhufvuds würd- am Dienstag um 22 Uhr im finnischen Rund>ur>k von Ministerpräsident Linkomirs mitgeteilt. Linkvmies würdigte den Verstorbenen als einen der markantesten Vorkämpfer der finnischen Selbständigkeitsbewegung und der Schaffung der finnischen Voiksver.retung '» der er von 1899 bis 1931 neunmal zum Vorsitzenden gewählt worden kei. Als eines seiner bedeutendsten Verdienste bezeichnete Linko- mies die Bestrebungen um die Schaffung cindr starken Landesverteidigung, der sich niemals zuvor ein Staatsmann mit derartiger Hingabe gewidmet habe.
Die finniichcn Zeitungen würdigten in gro- nen Aimäüen. die Dekrr Evind
Svinhufvuds. „Uusi Suomi"- führt im Leit- aufsatz dazu folgendes aus. „Der Tod Svinhufvuds im Sturm der finnisdieu Geschichte ist wieder ein Snmbol für den überragenden Führer und Wegweiser des finnischen Volkes. Seine Persönlichkeit ist immer dann in den Vordergruns getreten, wenn eine umwälzende Du'rchbruch'speriode in der neuesten Geschichte Finnlands zum Ausdruck kam. Als die Moskauer Unterdrückung das finnische Volk zu ersticken drohte, führte Cvinhufvüd den großen Freiheitskampf des finnischen Volkes. Auch dann aber, so fährt das Blatt fort, wenn das finnische Volk heute neidisch an solche Zeiten denke, in denen große nationale Führer als Wegweiser für oas finnische Volk gewirkt haben, dürfe nicht vergessen werden, daß ihr Werk über die Zeit fortdauere. Die stärksten Kräfte, die die Persönlichkeit Svtnhufvüds ausgezeichnet haben, der Glaube an die Berufung des finnischen Volkes und den Mut, für dessen Rechte unbeirrbar zu stehen, seien auch heute das entscheidende Erbe für die lebende Generation Finnlands. Svinbufoud
Von Dr. Vislllier Lclineider
Der Aufruf des Reichsmarschalls zum „Tag der Luftwaffe" findet gerade in der gegenwärtigen Entwicklung des Krieges ein besonderes Echo beim ganzen deutschen Volk. Wir sind uns sehr wohl bewußt weiche Bedeutung der Kampfkraft, dem Einsatzwillen und den heldischen Leistungen unserer Luftwaffe zukommt, seitdem unsere Gegner den Weg des Terrorkrieges beschrilte.i haben Sie glaubten schon, jubeln zu können, daß sie die deutsche Luftwaffe in den kommenden entscheidenden Auseinandersetzungen in West- europa schachmatt gesetzt hätten und darum selbst in der Lage sein würden, den Angriffsversuch gegen Europa mit einem undurchlässigen Lüftschirm zu überdecken. Wie sich die Dinge gerade in der letzten Ze>l entwickelt haben, stellt sich das Bild nun Loch wesentlich anders dar
Die gesteigerte Abwehrkraft uiVeiex Jäger läßt es schon jetzt nicht mehr zu, daß sich die Lusthunnen ungehemmt austoben können. Sie müssen ihre Gelegenheiten bei ganz besonderen Wetterverhältnissen auszuspähen versuchen, um dann immer wieder Verluste in einer Höhe zu verzeichnen, die auf die Dauer bestimmt nichbzu ertragen sind. Auch die Ver- suche der Amerikaner, durch den gleichzeitigen Einsatz des Jagdschutzes für die schweren Bomber erhöhte Sicherheit zu schaffen, Hai nicht zu dem gewünschten Eriolg gerührt. Die Abschußzisfern der vergangenen Woche mit etwa im Durchschnitt 100 viermarorig-n Bombern am Tage sprechen'zu e>ndeurig'dagegen.
Die Hauptlast de'r gesteigerten Abwehr tragen die Jäger und die Nachtjäger, die oft bei schwierigen Wetterverhältniisen Leistungen vollbringen, die die Grenze des Möglichen streifen. Gleichzeitig mit ihnen sind nun auch sei^ kurzem unsere Kampfflieger wieder in größeren Verbänden im Westen hervorgetreten.-In vier aufeinanderfolgenden Nächten Großangriffe auf die britische Hauptstadt — das will schon viel bedenken,' auch wenn Churchill sich noch so viel Mühe gibt, die Wahrheit zu verschleiern.
Wie die Dinge in Wirklichkeit liegen, das offenbarte sich jetzt in den entrüsteten Aeußerungen des Labourabgeordneren Woodbuin im englischen llnterhause, der die Feststellung traf, daß die Londoner Bevölkerung aufs äußerste unzufrieden sei über die zur Schau getragene Geringschätzung, mit der die derzeitigen Luftangriffs aus London behandelt werden. Die Londoner Bevölkerung fordere die Anerkennung der Tatsache, baß st» wieder an der Front stehe. Mit dieser Möglichkeit haben viele Engländer nicht mehr gerechnet, nachdem ihnen ihre Agitatoren ein ganz falsches Bild von den Kräfteverhältnissen im Luftkrieg entworfen hatten.
Wie gespannt sich in diesem Zusammenhang die Stimmung im Feindlager entwickelt hat, erkennt man an den scharie-i Auseinandersetzungen zwischen den Briten und Amerikanern, über die „News Lhronicle" berichtet. Mit aller Deutlichkeit, gibt das Blatt dem englischen Acrger über die am-i'.konischen Eroßiprechereien über die angeblich schor, zum großen Teil durchgeführte Zerstörung der deutschen Rüstungsproduktion Ausdruck. Die führenden Militärs der Veri!njgr»n Staaten, so beißt es weiter, hätten v'ienb'ar keine ausreichende Kenntnis über Ausmaß u-d Verteilung der deutschen Rüstungsproduktion, und darum sei es falsch, wenn sich die Engländer von den amerikanisch--» Meldungen in die Irre führen ließen, Tarachlich müßten England und die Vereinig-en i-gauten gerade auch im Luftkrieg noch einen weiten Weg zurücklegen, In maßgeblichen britischer Kreisen nehme man vor allem auch Anstoß an dem recht bedeutenden Ilnter>chu.d in den britischen und amerikanischen Angaben über die angebliche Zahl der abgeschossenen deutschen Jäger. Die Vermutung liege nahe daß die Pankees bei der Feststellung der angeblickien .Erfolge nicht die notwendigen strengen Maß- Uäöe anlklllen licki
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