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parreiamtUclie Tayeszeirung
Hos Amtsblatt des lleglerenben vürgermristers der Zielen kzansestavt vrrmen
56 , 14. Jahrgang
der NationalldziaMen. Bremens
pmtttche» verkündungsbiatt Vrs Neichsftattlzalters in Oldenburg unb lZremen
Sonnabend, 26. Zebruar 1944
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d°>>! ^ 2 . Berlin, LS. Februar. Der Luftkrieg
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-jirad der Heftigkeit erreicht wie nie zuvor diesem viereinhalbjährigem Ringen. Bor i°ü°c°ni". ,«!^en Auseinandersetzungen und Entfcheidun- ^udd-a/L.7> en, die sich fast stündlich in dem grossen ^"»:ild«äi,L!ustraum von der englischen Insel bis weit "«»: i»M„^ünein ""ch Deutschland abspielen, treten f'ddt,°«—^!>r Zeit selbst die erbitterten Kämpfe an Landfronten etwas in den Hintergrund. ri-!»»a den 2t Stunden des Donnerstag jagten Großangriffe einander. Mit geradezu bissener Wut, dies vorläufig selbst durch .grdartige Verluste nicht gemindert wird, Ersuchen die nordamerikanischen Luststreit- kiiste immer wieder die Luftüberlegenheit Iber dem Reichsgebiet an sich zu reihen und c heldenhaft kämpfende deutsche Luftabwehr Lthllfetzen.
Allein im Laufe des Donnerstag führten « drei gröhere aufeinander abgestimmte vae kM.!. ^lltioncn gegen das Reichsgebiet durch. Ob- o°cs g-N'A-ohl die deutschen Luftverteidigungskräfte dsoVochlsocköüliH der ganzen zurückliegenden Woche kaum vv-aad-!l>-idmi«^e Atempause gehabt hatten, errängen sie in diesem gewaltigen Ansturm erneut -Moli««,. - keinen großen Abwehrerfolg und bekräftigten -mit ihre nicht zu zerbrechende Schlag- S--iem üch,«^. fgz amerikanische Flugzeuge, darunter viermotorige Bomber, wurden abge- ^»RlsliiVIWssen. Auch angesichts der angerichteten - ,,m.Mden, die vor allem in' Rostock und 1/s.^L^.Wpchweinsurt größeren Umfang hatten, ird die amerikanische Lnftkriegsiihrunq die- Ergebnis kaum als Erfolg werten können, der Nacht zum Freitag erhöhte sich diese fekordabschußzahl auf insgesamt 188 verachtete Feindmafchinen, darunter 115 Vier- torige, als die Briten erneut die Stadt sweinsurt heftig bombardierten. Zählt man , öe Abschutzergebnisse der letzten fünf Tage . v^/7 l/H/lidsammen, so ergibt sich, dah die anglo- , , . ..imerikanischen Luststreitki^äfte über dem
'^'^.ü'Mchsgcbiet nicht weniger als 195 Flug- 0 o» 6 ,öi---»^Ikiige. darunter 137 viermotorige^ Bomber «iso e-» e-» dntfivgebvßt haben. Jeder Tag der großen Luft- < 777 -.^//H!^sensive gegen Deutschland hat dem Feind ^ weit mehr als ein ganzes Geschwader
^iosict. In diesen fünf Tagen sind 1909 mn des fliegenden Personals des Feindes ' zu den Abfprunghäfen in England zugekehrt.
der anderen Seite bestätigte eine neuer er er Großangriff gegen Lon- on in der Nacht zum Freitag die Tat- 'ache, daß der Luftkrieg heute keine einseitige ^oltsr norttl'üngelegenheit mehr darstellt, sondern daß die Luftwaffe mit höchster Wirkung wie- ,er zurückschlägt.
cssoichtern Lie log, entliödso^M ^o 55 sr mikL!i>»d'Aus den am Freitag vorliegenden anglo-
I-oncion sckivkr Zetrokken
, u-^nerikaniichen Berichten läßt iich erkennen, 9^°^ der neue deutsche Schlag gegen die bri- bVottsrr, mom Mche Hauptstadt von noch stärkerer Wir- ' chlng war. In den letzten sieben Nächten hat London damit fünf Großangriffe linde eine °>rkungsiiolle Aktion schneller deutscher ^-.jleiEchMllugzeuge erlebt. Schon jetzt ist die -"nlische Hauptstadt durch das pausenlose eutsche Bombardement schwer getroffen. In
_- neuesten Berichten aus neutraler und
. .^».1 Quelle heißt es, daß erneut im
^mdouer Stadtgebiet Riesenbrände entstan- u jeien,
^or allem wurden Sprengbomben über abgeworfen, wodurch viele Personen ^uer zusammengestürzten Häusern begraben "neden..Da der Angriff sich über die ganze amodt verteilt habe, sei die Hilfsarbeit „nn lEogen llmfang komplizieit" worden. 2 n uem Londoner Kommentar heißt es: „Die rnung von amtlicher Seite, daß die
seichte:,
Oorock ran.
Lpreagkommancko gegen „k>1uicter-lucorpoisliou". Lokort nscti einsin anglo-smsrilcsni- scken Tsrrorsngrikk sind V/skkenokkirlere der deutscksn l-uktvskks nntervegs, um abgs- vorksns und nickt rur llxplosion gstzommsns Lombsn unscliädlick ru mscksn. Hier ist ein besonders sckverer Lrocksn durcb die VVuckt des /«.nkpraNs aufgerissen, obns
zsdocb ru detonieren.
deutsche Luftwaffe beträchtliche Bomberverbände nach Frankreich verlegt hat, erhielt in der letzten Stacht wieder eine grimmige Bestätigung, als sehr starke deutsche Kräfte Brände in zahlreichen Londoner Gebieten entfachten und Dutzende von Personen durch Sprengbomben töteten, die aus großer Höhe durch starkes Flakfeuer hindurch abgeworfen wurden." Durch die Serie der deutschen Großangriffe ist der Londoner LustschUtzdiensi bereits so stark durcheinandergewirbelt worden, daß der englische Jnnenminisidr Morrison am Donnerstag eine gesetzliche Anordnung über die Heranziehung von Ausländern zur Feuerwache erlassen mußte.
„Der LIitr isi ivieäer 6s!"
Der Londoner Nachrichtendienst zögerte zunächst, sich über die Schäden auszulasten, und gestand nur ein, daß schwere Spreng- und Brandbomben geworfen seien. In einer späteren Meldung erklärte er, daß der deutsche Angriff sehr schwer gewesen sei: der Schaden sei 'beträchtlich. „Nach einer Woche von Luft-
ki-kH-Hlieüsdel. LUMKe <8di kL7.)
angriffen", so heißt es im Londoner Nachrichtendienst weiter, „die schwer und anhaltend waren, fühlt- jeder von uns, daß der „Blitz" wiedergekommen ist."
„Daily Mail" bringt Bilder mit der Unterschrift, daß das nächtliche Schauspiel beim deutschen Angriff an die Tage des Jahres 1911 erinnerte. Der „Daily Sketch" und die Londoner „Times" zeigen Abbildungen von zwei riesigen Bombenkraterm, in de n e n g a n z-e F a b r.i^e nm.e r sch rv u n - den sind.
„Stockholms Tidningen" meldet, daß im Gegensatz zu den letzten Jahren sich die Londoner Untergrundbahnhöfe an den letzten Abenden schnell füllten und ein Gedränge entstand, das an die Szenen des September 1940 erinnerte.
Am Donnerstag konnten die Londoner nach „Svenska Dagbladet" am hellichten Tage deutsche Flugzeuge über London beobachten, die jedoch keine Bomben abwarfen, sondern vermutlich die Schäden nach den Nachtangriffen photographieren sollten.
„Daily Sketch" schreibt, man müsse damit rechnen, daß der Angriff der deutschen Luftwaffe nicht allein gegen London weitergehe, sondern daß er sich erneut gegen die übrigen großen Industriezentren Englands wenden werde. Das aber sei im höchsten Maße gefährlich. Bon anderer Seite wird die Möglichkeit heruorgehoben, daß die deutsche Luftwaffe bestrebt sei, wichtige zentrale Organisationen der Jnvasiönsvorbereitungen zu zerschlagen.
Auch der jüngste deutsche Großangriff gegen London in der Nacht zum Freitag wurde mit äußerst geringen eigenen Berlusten durchgeführt. Nur wenige deutsche Kampfflugzeuge fielen den sehr starken -britischen Verteidigungskräften zum Opfer, Dadurch unterscheiden sich unsere wirkungsvollen Bombardements ganz wesentlich von den anglo-amerikanischen Angriffen gegen das Reichsgebiet, die ständig mit höheren Ausfällen bezahlt werden müssen.
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Im Laufe des Donnerstags setzten die amerikanischen Luftstreitkrüfte wieder einen enormen Apparat in Tätigkeit, um die deutschen Luftverteidsgunqskräfte aufzusplittern und nach Möglichkeit zu einem weniger opfervollen Ergebnis zu kommen. Hatten sie schon am Mittwoch zwei etwu gleich starke Verbände gegen Ziele in Deutschland eingesetzt, so führten sie diesmal ihre Angriffe sogar aus drei verschiedenen Richtungen durch. Von der Ostsee her, aus Holland und über die Alpen flogen zahlreiche Bomber unter, starkem Jagdschutz in das Reichsgebiet ein.
Zu ihrer Aeberrcrschung trafen die amerikanischen Geschwader, die von der 8 . amerikanischen Luftflotte in England und der 15. amerikanischen Luftflotte tu Italien gestellt wurden, schon weit vor den Zielgebieten auf äußerst heftigen Widerstand. Hunderte deutscher Jagdflugzeuge durchbrachen immer wieder die doppelten und dreifachen Sicherunqsgürtel der begleitenden feindliche» Jagdverbände und fügten den amerikanischen Vomberformationen schwerste Ausfälle zu.
Die Versuche, die deutsche Luftabwehr durch gleichzeitige Einflüge aus verschiedenen Richtungen und durch Täuschungsmanöver aufzusplittern und lahmzulegen, konnte die schweren Verluste der feindlichen Bomberverbände nicht verhindern. Die gemeldeten 166 Abschüsse erfolgten in einer Zeitspanne von fünfzehn Stunden- Nur wenige feindliche Flieger konnten sich durch Fallschirm- l lFortsetzuug auf Seite L)
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dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 25. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Im Raum von Kriwoi Rog und Swenigo- rodla scheiterten auch gestern alle Angriffe der Volschewisten. Unsere Angriffe westlich Swenigorodka und im Gebiet südlich der Pripjetsümpfe machten trotz zähe» feindlichen Widerstandes weitere-Fortschritte.
Südlich der Beresina und nördlich Rogat- schew dauern die schweren Abwehrkämpfe mit dem sich weiter verstärkenden Feind an- Versuche der Sowjets, auf das Nordufer der Beresina vorzudringen, brachen in erbitterten Waldkämpfen zusammen. Der Ort Rogat-
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? v T"kio, 25. Februar. Wie Hauptquartier bekanntgab, a?-.^Eiche japanischen Verteidiger ^ ^ und Wottho, die im Zen-
Marshall-Eruppe liegen, nach hel- ^ Ä Kampf gegen starke Uebermacht
' Tod gesunden. Die japanische Verteidi- «M. bestand aus 1589 Soldaten einschließ- ten, Dsfjzierc und aus 2999 Zivilarbei- N ^ . H^res und der Kriegsmarine, heftigen Luftangriffen und nach Ve- 6^6 d„rch Kriegsschiffe am 20. Januar o-gann der Feind am 1. Februar .mit der !, z„^ag.van zwei Divisionen. Am* 6 . Fe- - der letzte Gegenangriff der
>N',„?Mr. nachdem sie dem Feind schwere beigebracht hatten. Konteradmiral kzmsi.M' damada, der Befehlshaber von uud 'Konteradmiral Monzo Aki- der Befehlshaber von Kwajelinn,
z->l,e- 1 t- «D
Lobn den Tod, ebenso der zweite
Nko«-»,.! „.kaiserlichen Prinzen Asaka, der »om^o ?kaiahika Otowa, der nachträglich r 6 -N! kllvit>zn°^zur See zum Korvetten- b''°rdnt wurde. / stobe^E' Nneimnisier und Adm-ralstabschef Ad-
deo '-«sL j^- ^.h'mada erklärte, daß wieder 6500
Männer ihre Treue zr sieo°!t u s Vaterland mit dem Leben be k'-ben. '
,cßwe Schon elN .stop'
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i/I lpkk!^ .Il Tiwax b°^,^"u._Tarawa und Makin. gefolgt.
iilom^u^t "ch di« Kampffront noch 3000 der Illpanischen Heimat enl-
Sie sind dem Beispiel des Pawamoto und der Vertei-
fernt aber man muß daran d-enken, daß sich mit den modernen Kriegsmitieln ö:e FröN- ten schnell verschieben können.- D:e gegenwärtige Lage ist ernst, wke Shlmada abschließend sagte, und der Verterdtgungsgurtel- der verschiedenen Inseln iM'Pa.zisik muß um. jeden Preis gehalten werden, um das iapa- nische Kaiserreich zu schützen.
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schew wurde in der Nacht zum 21. Februar »ach Sprengung aller Anlagen geräumt. Weiter nördlich warfen unsere Truppen im Gegenangriff vorgedrungene sowjetische Kräfte zurück und vernichteten eine durchgebrochene sowjetische Kampfgruppe. Starke Kampf- und Schlachtsliegerverbände unterstützten die Kämpfe des Heeres und fügten deii, Gegner hohe Menschen- und Material- verluste zu.
Auch südöstlich Witebfk brachen Angriffe der Sowjets und wiederholte Versuche; eine Einbruchsstelle zu erweitern, nach Abschuß von 17 feindlichen Panzern zusammen.
Zwischen der'Bähn Pleskau—Luga und dem Pleskauer See führten die Sowjets mit neu in den Kampf geworfenen Kräften wiederholte Durchürlichsaiigrifse. Sie scheiterten zum Teil in Gegenangriffen. Unsere Truppen eroberten die im Peipussee gelegene Insel Pirissaar gegen zähen feindlichen Widerstand zurück und behaupteten sie gegen mehrere Gegenangriffe der Bolschewisten. Während südwestlich von Narwa heftiae Vorstöße der Sowjets erfolglos blieben, führte nordwestlich der Stadt ein Angriff estnischer Freiwilliger nach hartem Kampf iur Beseitigung eines feindlichen Brückenkopfes über die Narwa.
In Italien fanden keine Kampfhandlungen von Bedeutung statt. Unsere Fernkampf-
batterien setzten die Bekämpfung feindlicher Ausladungen im Raum von Nettuno sowie gegen den Nachschubverkehr des Gegners mit guter Wirkung fort.
In den Mittagsstunden des 21. Februar unternahmen nordamerikanifche Bomberver bände unter starkem Jagdschutz Terrorangriffe gegen einige Orte in Nord-, Mittel- und Sllddeutschland. Besonders in den Städten Schwein fürt und Eotha entstanden Schäden. In der vergangenen Nacht führten britische Bomberverbände abermals einen Terrorangriff gegen die Stadt Schweinfurt. Feindliche Störslugzeuge warfen außerdem Bomben auf Orte in Westdeutschland. Unsere Luftverteidigungskräfte vernichtete» bei diese» Angriffen 188 feindliche Flugzeuge, darun ter 113 viermotorige Bomber.
Die deutsche Luftwaffe führte in der letzten Nacht wieder einen erfolgreichen Groß angriff gegen London durch.
Schnellboote versenkten in der vergangenen Nacht im Nordausgang des Kanals aus einem von Zerstörern gesicherten britischen Eeleitzng einen Dampfer mit 2000 VRT. und torpedierten zwei weitere mit 3990 BRT. Das Sinken dieser Schisse ist wahrscheinlich. Britische Schnellboote erlitten bei dem erfolglosen Versuch, den zurückkehrenden deutschen Verband anzugreifen, erhebliche Schäden. Unsere Boote kehrten vollzählig und ohne Ausfälle in ihre Stützpunkte zurück.
Leieliuuua: Scborl
vas Licksnlaud vsrUsksn
dnb. F ü h r e r h a u p t q u a r 1 i e r, 25. Februar. Der Führer verlieh am 12. Februar das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Heinrich Broniart von S ch e l l e n d o r f s, Kommandeur eines schlesischen Panzergrenadier-Regiments, als 391. Soldaten; Oberst Karl L o r e n z, Kommandeur des Grenadier-Regiments „Großdeutschland", als 395. Soldaten; Oberstleutnant Meinhard von Lanchert, Kommandeur eines schlesischen Panzer-Regiments, als 398. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
?ro1S8§or vr. I4oreH sikiell äs8 8ijsg8veiäien8l-ki1l8rkrkur
dnb. Führcrhauptquartier, 25. Februar. Der Führer hat am 24. Februar dem Arzt und Forscher Professor Dr. Theo Morell, Berlin, das Ritterkreuz zuin Kriegsverdicnst-
kreuz verliehen und ihm diese hohe Auszeichnung persönlich überreicht. Professor Dr. Mor-ell, der seit 1936 Leibarzt des Führers ist, hat in jahrzehntelanger Arbeit als Vorkämpfer aus dem Gebiet der Vitamin- und Hormanforschung sich beson dere Verdienste erworben.
?rä8läen1 kamirsr trat rurück
dnb. Genf, 25. Februar. In Montevideo wird nach einer Reutermcldnng bestätigt, daß der argentinische Staatspräsident R a - mirez am Donnerstagabend zurückgetreten ist. Die Funktionen des Präsidenten werden, wie man erklärt- von Vizepräsident General Farrell übernommen. Auch das argentinische Kabinett soll geschlossen mit Ramirez zurückgetreten sein, Die Bun- dezpolizci in Buenos Aires soll, so berichtet Reuter weiter, zusammen mit Militärcin- heiten eine Reihe von offiziellen Persönlichkeiten im Lause der Nacht verhaftet haben.
Linzelpreis 15 Nps.
2er Keäe
Voa IVolkgavZ Lasder
Am Sonntag treten, wie , im gesamten Großdeutschen Reich, so auch im Nordseegau Weser-Ems Jungen und Mädel der Jahrgänge 1926/27 als neue Parteigenossen in die Reihen der NSDAP. Ein neuer Jahrgang bekennt sich zur revolutionären Gemeinschaft der Partei.
Mitten in dem gewaltigen Ringen um unsere Existenz tritt ein neuer Jahrgang an, um sich auf die Fahne der nationalsozialistischen Bewegung zu verpflichten — auf jene Fahne, die Deutschlands Fahne ist und das Zeichen der Zukunft. Wenn früher auf den Reichsparteitagen die jungen Parteigenossen ihre Treue zum Führer gelobten, mag es leichter gewesen sein, diesen Weg in die Partei zu gehen, als heute, da eine feindliche Welt mit Haß und brutalem Vernichtungswillen gegen die Ideale steht, zu denen sich jeder Parteigenosse bekennen muß. Doch die Parteigenossen von damals, die junge Mann-' schaft aus den schönen, mitreißenden Aufbaujahren nach der Machtübernahme, haben zu ihrem Wort gestanden. Viele von ihnen sind schön auf dem Wege der Bewährung bis zum Ende gegangen und haben die Treue zu Deutschland mit dem Tode auf dem Felde der Ehre besiegelt. Somit wird auch jetzt am Sonntag von der jungen Mannschaft nicht mehr gefordert, als andere vor ihr auch gegeben haben. „Wer auf des Führers Fahne schwört, hat nichts mehr, was ihm selbst gehört!" Wer Nationalsozialist fein will, der muß aller bürgerlichen Bequemlichkeit abschwören und sich zur revolutionären Gemeinschaft bekennen, die alle Brücken zum Gestern abgebrochen hat, um zu neuen Ufern zu gelangen.
Es mag vielleicht hin und wieder die Frage aufkommen: Warum denn noch Partei? Ja, wer es nicht fühlt, der wird es nie erjagen. Die nationalsozialistische Bewegung ist das Mittel, init dein immer wieder die Kräfte des deutschen Volkes zur Führung drängen und frisches Blut in die höchsten Führungs- stellen gelangt. Im fünften Kriegsjahr mag das Opfer für den einzelnen noch so groß sein, wir dürfen uns nicht den Blick auf die Wirklichkeit und die Zukunft verschließen lassen. Denn dieser Krieg ist eine gewaltige Revolution, aus der jener als Sieger hervorgehen wird, der die Idee besitzt, der die Zukunft gehört, Es kann nicht sein, daß diese gewaltige Idee der Zukunft die jüdiich- marxistisch-kapitalistifche ist. Vielmehr wird es die nationalsozialistische Idee sein, die Idee des Führers.
Und zu den Trägern dieser Idee gesellt sich nun eine-jnnge Mannschaft, die durch die Erziehung der Hitler-Jugend gegangen ist, die schon früh mit dem Ernst dieses Krieges vertraut wurde und sehr oft schon in einer Zeit, da sonst alle Gedanken des jungen Menschen dem Spiel gehören, zum Einsatz gegen den Feind gerufen ist. Was in den luftbedrohten Städten unseres Gaues von unbekannten Hitlerjungen und Pimpfen geleistet wurde, ist einmalig und nur von einer Jugend zu vollbringen, die nicht in der tönenden Phrase sich erschöpft, sondern die Tat liebt. In den Nächten des Terrors war keine Gelegenheit, vorher Bescheid zu sagen: „Jetzt tue ich etwas Besonderes!" Nein, da galt nur die Tat. Und sie ist das Wichtigste.
Wer nun Parteigeuosse wird, .muß sich darüber klar sein, daß weiterhin von ihm Taten und keine leeren Worte gefordert werden. Mitläufer darf es in Kampfzeiten nicht geben, nur Mitkämpfer. Der Führer sagte vor einem Jahr: „Die Partei hat besonders in diesen Monaten und vielleicht in den kommenden Jahren ihre große historische Aufgabe zu erfüllen: die deutsche Nation unentwegt aufzurütteln, ihr die Größe der Gefahren klarzumachen, den heiligen Glauben an ihre Ueberwindung zu stärken, schwachen Naturen Kraft einzuflößen Saboteure rücksichtslos zu vernichten. Aufklärend soll sie wirken, wo man willig Aufklärung entgegennimmt; Terrox mit zehnmal größerem Terror zu brechen, Verräter aber ausrotten, wer immer sie sein mögen..."
Kann man einem jungen Parteigenossen noch mehr von der revolutionären Sendung der NSDAP. sagen? Nein, der Führer weiß, was in der nationalsozialistischen Bewegung für Kräfte stecken, wie die Gedankenwelt der Partei ungeahnte Macht ausstrahlt, und daß, wer einmal der Idee verfallen ist. sich fitzr sie einsetzen muß bis zum letzten. Hunderte starben in der Kampfzeit in diesem Geiste. Tausende fielen in diesem Kriege kür den Siea Deutschlands. Sie fordern von den Nachwachsenden das Gleiche: die Bewährung. Die Vartei ist keine Gelegenheit, sich das Anrecht auf dieses oder jenes Amt zu erringen. Die Partei ist vielmehr reicher an Pflichten als an Rechten. Es mag Menschen geben, die das nicht wabrhnben wollen. S«e werden allerdings auch den Sieg iftcht schauen, da sie beim letzten Einsatz feiae zurückstehen und andere vorlassen, den Svrung in die Zukunft in tun. Nur der Kämpfer wird auch der Sieger sein!
Wenn wir in den Nordseegau blicken, ia ?ann die Bmveguna des Führers dem jungen Parteigenossen nichts versprechen als die Gewißheit. daß er vor dem Endsieg kämmen muß. wie bisher: wie seine Eltern es taten, wie seine Vorväter und Ahnen Der Kamvf, -der Vater aller Dinge, vereinfacht das Leben. reißt Schranken ein und verheißt die Zukunft.
Eine aroße und gewaltige Verpflichtung lieg; über jedem iungen Parteigenossen. Stets muß er die Fahne der B-weoung hochhalten. die Ehre der Gemeinschaft, zu der er sich bekennen will. verteidigen und das nicht verleugnen, was diese revolutionäre Gemeinschaft von anderen unterscheidet Der junge Parteigenosse geht vielleicht schon in