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Br«m»il: S««r«n 6/?, Huf 7 II 51! Xachtiuf ». Io»»taz, 7 47 05: Obernkr. 50, Nul 7 15 51; Eyk«: Mü-l«nd-mm 7; Br.-Hem-lintzee: Bahn« h-fh-ad« 5, 2»« P-ftfir-I,«. Ruf 4 54 55: Br.« vrzksa«: Rohrftr. 74, Bus 4 n, 5; 8r.-8lum-n- 14-1; «-pt..D-llm-nn-Str. 41/45. Xus SS I. S»
paiTtLiarntUctie Hcryeszeiiung
Das flmtsblatt des Negierenden VOrgermeisters der Zielen Hansestadt vremen
üer NationLlsdziai.iktLnvrlNNLNs
fimtlikstes verkünLungrblatt des Neichsstattstalters in Oldenburg und Nremen
14. Jahrgang
'na VeramwML d'li mangelnde «
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eine Erzeugnisl/z',
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Sonntag, 20. Februar 1944
kinzelpreis 15 Npf.
Verkesrelläer äeulscder Luarikk sut l.onäon
Ds5 /ün/ts ^c/1/09 c/s5 !,u/two^s — ^crmms5N U5>c/ /(/09SN »n c/s5 /)r/tk8c/isn /^ouptstoc/t
^sn5crt/'on /m ds/Ogsusn -^ur/onc/
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unserer Berliner Sibriftleitung
Naus im BkieiK'i er. v. «ek. Berlin, 1». Februar. Der Postbriefkastens j» teilte vom Oberkommando der Wehrmacht sprang einer Postheli»! elanntgegebene fünfte Schlag deutscher Lust- a- Das Tier hatte sjchz'l«ftkr°ste gegen die britisch« Hauptstadt hat >»' /Agenden Pchia^ach den im Laufe des Sonnabend in London IHiedene Briefe angih erausgegcbcnen Meldungen einen furcht- . are Wirkung gehabt. Die von der
a^ ^>,^" 5 " an"-, k,rtiqen jüdischen Agitationszentrale bis MaM ujern ausrecht erhaltene Bagatellisierungs- ^ ^ „d Berschweigungstaktik ist folgenden Ein- >°uste ans ei«,, iftäudnisse» gewichen sUnrted Preß»: „Die , d>er einen «Meutschen Luftbomben erhellten große Abiich auf die Leite st.hnstte der Stadt, Die Bomben verursachten ck 'ee E ewissen Schaden." Reuters erster Schreckens-
chuttelt, kamen abn n,>eldung wurde von einer Darstellung schlim- n Lustsprunges ihiez^er Einzelheiten gefolgt: „Wohnungen in "avon. Keschäftsblock zerstört", „in einem an-
^ zz,n Stadtteil sehr starke Zerstörungen",
eines der populärsten Geschäftszentren in Nulou r nelkeriksiiett »ndon getroffen", „Brandbomben aus aus- edehute Bezirke der Stadt", „die Rettungs- mnuschaften noch bei Tagesanbruch auf der nche nach verschütteten Opfern" usw.
Der Rundfunksender London gibt zu, datz s sich beim Angriff vom 19. Februar zwri- illlos um den schwersten seit Monaten handle und das; die deutschen Flugzeuge von Ren Seiten her die Flalsperren des Lon- öner Raumes durchbrochen hätten. Weiter Ü " in einer Sendung des Rundfunk-
^ IIv 11 Fräser, dieser heftigste Angriff der
au» ie.', 7 » chien Zeit erinnere an die Epoche der Leut- "^cn Vlihangrisfe. Die Menschen in den il ...schnall — ich,ei! hätten die Einwohner des Empire
- nicht oll« vntechlsich-rauhen in der Welt beglückwünscht, dag sie ltarveag. -inlSilk- -X«:' nicht zu erleben brauchten.
^icht?t!l!6°^^^l>sritt äurcd üickts Voldsnüscks
,m«r cksnlcan soiil DNB, Berlin, 19. Februar. Während der l
- -0 ^.jugrissszeit lag über dem Londoner Ctadt-^
immer rv spott xine dichte Wolkendecke. Trotzdem
, «ins noch 6em durch Leuchtzeichen die anzugreifen-
absr nickt noch lloli^.en Ziele gut markiert werden. Bomben . hwerstcn Kalibers und Taussi^>e von Brand- wmbcn liegen im Stadtgebiet starke Brände i„rio>ok»oiickoick">m !5tstelie», deren Widerschein durch die Wol- WMeike drang.
MAus Berichten der beteiligten Vesatzun- , die sämtlich schon früher an Angriffen ^en England teilgenommen haben, geht irrer, das; die britischen Flakbätterien und fchtsägcr die in geschlossenen Verbänden fiiegndcn deutschen Kampfslugzeuge nicht Mchuwchren vermochten. Daraus erklärt sich Mch die geringe Zahl der auf deutscher Seite Eingetretenen Verluste. ^
sröüls Lngritt seit 1941/42
si bnb. Stockholm. 19. Februar. Das Nachrichtenbüro von Reuter gab über den "irren deutschen Luftangriff auf die engli- Hauptstadt folgende erste Meldung:
„In den ersten Morgenstunden des Sonnabend unternahmen die Deutschen den entschlossensten Luftangriff, um London in Brand zu werfen, seit den gro'gen Angriffen der Jahre 1949/41 Sie warfen groge Massen Spreng- und Brandbomben durch das furchtbare Sperrfeuer des V.ertcidigungsgUrtels der Stadt ab. Der Alarm dauerte etwa über eine Stunde, und zu einem gegebenen Augenblick entstanden Brände in allen Richtungen der Windrose. Zahlreiche Gebäude wurden getroffen, und bei Tagesanbruch waren die Rettungsmannschaften noch immer in Aktion." ,
Usupkssslkjtmiy in klsmmen
Stockholm, 19. Februar. Der deutsche Luftangriff auf London ist nach weiteren zögernden Reutermeldungen sehr wirksam gewesen. Er hat durch Zerstörung von Versorgungsanlagen und großen Bränden im Geschäftszentrum Londons und anderen Stadtteilen den Lebensnerv der Hauptstadt sehr einpfindlich berührt. Es sind große Brände verursacht und Hauptgasleitungen entzündet worden. In einem Stadtteil, wo viele Häuser zum Einsturz gebracht wurden und viele andere sehr
starke Zerstörungen erlitten, arbeiteten die Rettungsmannschaften die ganze Nacht hindurch. Eines.der bedeutendsten Geschäftszentren von London steht in hellen Flammen.
Ms vsulscksii Iisdsn iLraksvpsn
dnb. Madrid, 1.9. Februar. In Kreisen, die der britischen Botschaft nahestehen, verlautet, daß die letzten deutschen Luftangriffe auf London eine Stimmung hervorgerufen haben, wie sie seit den großen Lust- angrisfen 1949 nicht mehr zu beobachten war. Voller Besorgnis verzeichnet man die Tatsache, daß die Zahl der abgeschossenen deutschen Flugzeuge so gering ist, daß man sie nicht zu veröffentlichen wage, um die Bevölkerung nicht mehr zu beunruhigen. Hinzu kommt, daß der Luftschutz und die Luftabwehr vollkommen versagten, was auf die neue Taktik zurückzuführen sei, die die Teutschen befolgten.
Man habe den Eindruck, so sagte istan, als hätten die Deutschen „Tarnkappen" für ihre Flugzeuge erfunden, mit deren Hilfe es ihnen möglich sei, entweder die britischen Horchgeräte oder die Geräusche der Flugzeuge auszuschalten. Bei den letzten vier Angriffen sei fast immer klare Sicht gewesen, und des
halb sei man um, so mhr überrascht, daß es der Londoner Flak nicht gelungen sei, die Wellen der deutschen Bomber vor Erreichung des Stadtinnern abzudrängen. In allen Fällen hätten die deutschen Flugzeuge mit großer Präzision ihre Bomben und Luftminen abwersen können, und London fei von gewaltigen Bränden erhellt gewesen, deren Schein bis zum Kanal sichtbar war. Außerdem habe die britische Hauptstadt zum erstenmal den Schrecken der von Lustmarschall Harris so oft gerühmten Bombenmethodc am eigenen Leibe gespürt. Eine schreckliche Wirkung hätten auch die deutschen Brandbomben gehabt» die zu Tausenden die verschiedenen Stadtviertel von London getroffen hätten.
Dieselben Kreise in Madrid erklären, daß sich Churchill trotz der verheerenden Wirkung der deutschen Luftangriffe in Schweigen hülle, weil er befürchtet, daß sich ganz England einer Panikstimmung bemächtigt, aber die englische Oeffentlichkeif beginne zu ahnen, daß die Schläge der deutschen Luftwaffe sich weiter steigern werden. Auch in den Kreisen der britischen Luftwaffe sei man sich klar darüber, daß die bisherigen deutschen Luftangriffe nur Versuche gewesen seien, und daß London erst in den kommenden Wochen oder Monaten die Hauptschläge zu erwarten habe.
Me veukcksll §wü Msäer im kommen
1.sd/io/ts Oksku55'0n c/s«- 1.0ticsc)nst /m ^ur/onc/
Drabtbericht unserer Berliner Schriktleituna Dr, v, sck, Berlin, 19. Februar. Nachdem die jüdische Weltpropaganda in der letzten Zeit die Stärke der Alliierten als sagenhaft, die deutsche Macht aber als nur noch unbedeutend beschwatzt hatte, ist die Welt schon durch wenige Beweise unverminderter Offensiokrast unserer Luftwaffe in Sensation versetzt worden. Das englische Publikum, so heißt es in amerikanischen Informationen, habe vor allem den ersten Angriff als schmerzhaft überraschend empfunden, da die amtliche Agitation keinerlei Andeutungen über das Vorhandensein deutscher Bomber die Zensur habe passieren lassen, vielmehr stets die Auffassung vertreten habe, daß die gesamte deutsche Flugzeugproduktion durch die Aufgabe voll ausgelastet sei, Jäger und Zerstörer zur Begegnung dpr Terrorangriffe auf deutsche'Städte herzustellen. Als, deshalb die ersten deutschen Bambcrsorma- tionen in der Nacht zum 22. Januar über der britischen Hauptstadt erschienen seien, bab« man geglaubt, die lang erwartete Invasion des Kontinents habe begannen und die deutsche Luftwaffe Habs deshalb ihre letzten Bomberreserven zusammengerafft. um das Versorgungszentrum London anzugreifen. Die Wiederholung dieser An-
Heuer groüsr /Umedrsieg dsi Mlsbsk
5i5>rcj>!is6ulig5nr>g jZsi ^/sttuno vorvsr/sgt — /"s/nc/^rsurse gssunltsn
vn«l ro>E
iZoix-nsuiiä-d-MtS »nb, A u s dem Fiihrerhauptquar- «pjtre ^ Februar. Das Oberkommando der
6>-° ^.72^Ehrm°cht N'bt bekannt:
, Bei Kümo! Ryg verstärkte der Feind fei- krhölt ä>e 40Mi Druck, Seine während des ganzen Ta- A« geführten Angriffe wurden in harten,
-?EE!clv,Ncn Kämpfen abgewehrt und an ^ttzchiedenen Stellen tiefere Einbrüche aufklangen.
Westlich Tscherkassq wurden weitere Teile ,— E lrcigekämpsten Kampsgruppe unter Ab- F Zahlreicher feindlicher Gegenangriffe
Geländeverhältnisse
Witebsk haben unsere Truppen in der ig. Februar 1944 dem An- sttirm von über S9 Schützendivisionen und Hen Panzerverbänden der Bolsche- ^ . hartnäckige» Kämpfen standqehal-
n und bnmit in der zweiten nunmehr be- in» dlbwehrschlacht einen erneuten gro-
Soisn«!
« vli«! ^„^Enschcn- und Materialverluste.
Luftwaffe unterstützte die Abwehr- MöM mü starken Schlacht- und Jagdzlie-
I.,,., "dnndcn nnd vernichtete in LuftkLmp- durch Flakartillerie 192 feindliche
steige.
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silmen- und Peipussee sowie ikn Narwa wurden auch gestern von .«ißarü Schlachtfliegcrn unterstützte
^ ^"9ei„e -es Feindes abgeschlagen.
I>itt»,?°"«E*°pj "on Neituno halten die er- ^ n-O^ricftniatz unter gewaltigem Artille-
ti-gSeN sUb nF-!ch,j^ "si, «»bei es gelang, den Em- U»,:?. "llsniii, bis vier Kilometer südlich hjjtz, ° vorzuverlegen. Mit Panzerunter-
»°r ^hen Verlusten für den Keg-
E'ugel>racht^^^^°^"' Gefangene und Beute
abmkäwn^"" warf -er Feind an Stelle der
>"^en"a °"-^'""ikaner indische Truppen ge. die mährend des ganzen Ta-
-aonirn Si-Henblock von Cassino an-
NL^l.I',4 »ftchosikn «^ -diustnsfe wurden zusammen- ^ «iklM brüi. Einbrüche im Gegenstog Ä irr-n Zahllose Tote liegen vor nn-
Der Babnho, Ealsino 9^ ,,stl rndgülti» :^^?l« den Besitzer und blieb "S °n unsrer Hand. Dort hat sich
der schwerverwundete Pionier-Zugführer des Grenadierregiments 211, Feldwebel Hofsmann. besonders ausgezeichnet.
Südlich des Golfes von Eaeta ist gestern ein feindlicher Kreuzer nach Detonation gesunken.
Die Luftwaffe führte in der vergangenen Nacht mit starken Verbänden erneut einen schweren Angriff gegen London. Durch Masfenabwurs von Spreng- und Brandbomben wurden ausgedehnte Brände und Zerstörungen im Stadtgebiet verursacht.
General Henry H. Arnold, der Ebef der U»A.« Luftwaffe, erklärte: „Die zur Bertcidiauna ein- gci'ebte deutsche Luftwaffe ist starker-al-> te zuvor."
griffe hätten aber jedermann die Haltlosigkeit derartiger Prognosen vor Augen geführt. Zugleich beginne man übrigens stark zu zweifeln, ob die Invasion überhaupt durchgeführt würde. In London erzähle man sich bereits auf der Straße eine Unmenge Jnoasions- witze.
Ein Jüdlein aus der Londoner Agitati- onszenträl« ließ sich im „neutralen" „Svenska Dagbladet" dabinaebend aus daß nur fünfzig bis sechzig "deutsche Bomben- flugzeuge London angegriffen hätten. Der Schreiber habe nur zwei deutsche Flugzeuge gehört und später vom Dach eines Hauses trotz wunderbarer Rundblickmöglichkeit überhaupt keinen Feuerschein bemerken können. Dagegen schätzen die amerikanischen Augenzeugen die Zahl der Opfer auf „mehr als Tausend". Sicherlich 100 090 Obdachlose müßten angenommen werden, da
susysüslints kMülSvdrSnäs
ganze Londoner Wohnviertel unbewohnbar gemacht hätten. 2n den brennenden Stadtvierteln selbst seien Diebesbanden zu beobachten gewesen, die vor allem Kleidungsstücke. Rauchwaren und Spirituosen gestohlen hätten Mit „Befremden" habe man bemerkt, daß sich an dieser „Organisation" leider auch amerikanische Soldaten mit ihren Dämchen stark beteiligt hätten. Der militärische Mitarbeiter der spanischen Zeitung „Jnformaciones" stellte jedoch fest, daß die britischen Behörden sich gegen die aufkommende schmerzliche Enttäuschung keinen Hesseren Rat gewußt hätten, als jegliche Information' über die deutschen Luftangriffe auf London zu verbieten und die betroffenen Stadtteile abzuriegeln. Die neu begonnenen deutschen Luftangriffe hätten jedenfalls mit einem Schlage alle verbreiteten^ Thesen von einer angeblichen Schwächung der Luftwaffe eindeutig widerlegt, sie verfolgten keineswegs Prestige-Ziele, sondern, wie immer bei der deutschen Führung, ausschließlich reelle und strategische Ziele. Dabei handle es sich jetzt gewissermaßen um'praktische Uebungen Lines Teiles der Anti-Jnvasionsstreitkräfte. Damit widerlegt das spastische Blatt treffend den USA.-General Arnold, der das Versprechen abgab, daß für die Europainvasion der „größte bisher in irgendeinem Kriege zur Verfügung gestellte Luftschirm" die Landungstruppen unterstützen werde.
. Die Bestürzung der britischen Oessentlich- keit über einen von. autoritativer deutscher Stelle gegebene Versicherung, daß die gegenwärtige Phase der deutschen Luftangriffe auf London lediglich als Vorspiel dessen zu werten sei, was die britische Hauptstadt noch zu erwarten habe, wird besonders in Amerika verzeichnet.
8lx. Der heutige Luftangriff auf London, die Brütstätte gemeinster Drangsalierung der deutschen Zivilbevölkerung, kann bei uns nur riefe Genugtuung hervorrufen. Mit Massen schwerer Bomben antworten wir auf die kalte Herzlosigkeit der Herren im Parlament zu London, die neulich voller Freude feststellten daß wieder Frauen und Kinder in deutschen Städten zu Tode bombardiert worden seien Der heutige fünfte Angriff auf London im neuen Jahr hat blitzschnell mit der albernen Stimmungsmache aufgeräumt, die davon faselten, wjr seien am Ende unserer Kraft angelangt. Wir sprechen blos nicht vom Grad unserer militärischen Starke und prahlen nicht mit unseren Absichten. Wir lachen auch nicht. Aber die Welt merkt ab und zu schon bei unseren unvermuteten Ei n- zel schlagen, daß Hitler-Deutschland der furchtbarste Kriegsgegner ist, den sich die Anglo-Aamerikaner je aussuchten.
Me Vsnkes8 lügen treck weiter
Eigener Drahtbericht
82. Madrid, 19, Februar. Die nord- amerikauische Nachrichtenagentur United Preß wagt »s, folgende frech« Lüge zu verbreiten: „Nach hier eintreffenden Berichten hat der Abt des Klosters Monte Cassino. Grigorio Diamare, das Kloster auch nach der Entwarnung nicht verlassen. Bis zum letzten Augenblick habe der Abt immer wieder die Deutsche» ersucht, das ehrwürdig« Gebäude ,U »erlassen, doch seien seine Bitte» vergeblich gewesen."
Auch dies« freche Unverschämtheit wird den Pankees noch um die Ohre« geschlagen werden.
Von
Xuri S. Stolrsnbsig
Die unbestreitbare Tatsache, daß sich das Reich im bisherigen, wir dürfen sagen: größeren Teil 'des Weltringens absolut siegreich behauptete und damik vor Allem Aussicht hat, den Krieg zu gewinnen, zwingt den Feind, das Letzt« aus sich herauszuholen. Der Nationalsozialist kennt derartige Entwicklungen. 1990 bis 1992 wurden in Deutschland unter den Hammerschlägen der Hitler- Bewegung die Fronten immer einheitlicher und geballter, der Kamps der gegnerischen Gruppen immer nackter und primitiver. Dasselbe erleben wir jetzt seit knapp einem halben Jahre. Es ist nicht so sehr der Umstand, daß die von nicht allzu kunstreichen In-, genieurcn konstruierte Kriegsmaschine Old Englands und der Dollar-Republik allmählich auf Touren kommt. Es ist in der Hauptsache die drängende Erkenntnis bei unseren Feinden, daß nun unbedingt etwas geschehen muß. um mit den Deutschen fertig zu werden.
Denn das Geschäft wird viel verlustreicher, als man dachte. Nicht nur, daß die Tantieme ungezählt bleibt. Es ist viel schlimmer. Die Gefahr zu sallieren. schleicht um das Comptoir der drei fusionierten Firmen. Außerdem beginnt der jüngste Teilhaber, ein Herr mit fragwürdigen Manieren sowohl b.im Frühstück wie in der Hanskonferenz, in skrupellosester Weise die beiden älteren Herren in die Ecke zu dräng.». Er behauptet,^die meisten Aktiven mit in die Firma gebracht zu haben, biedert sich mit der Belegschaft an und zeigt die Absicht. Alleininbaber zu werden. Daß der'erfolgreiche Partner im übrigen im Geschäft voran kam. liegt an seinen robusten Metboden: denn er schont weder Menich noch Inventar. Gründe genug für die beiden anderen Kentlenn'n. die größten Anstrengungen zu machen, auch ihrerseits Gewinne zu erzielen und damit die Oberhand in der Firma zurückzubekommen. Diese befindet sich in keiner ang.nehmen Lage. und man bemüht sich. dem Lurch verzweifelte Mittel zu entrinnen.
So ettzm stellt sich die Kriegslage vom Gegner aus gesehen dar. So ungefähr malt sich der psychologische Hintergrund einer plötzlichen Aktivität um jeden Preis, die blindwütend um sich haut und, um nach einmal zum kommerziellen Bild zurückzukehren. dem deutschen ,Wettbewerber um den Sieg die Scheiben einschlägt, das Mobiliar zertrümmert und darauf sinnt, seine Leute hinterrücks um die Ecke zu bringen. So drastisch und schamlos ist die Kriegführung aus Seiten der Alliierten geworden. Seine Kennzeichen sind ebenso das untergegangene Eolsino wie die irrsinnigen Armriffe auf die Reichsbauvtstadt. die unzerstörbar ist. weil sie aus tapferen Herzen besteht. Gesteigerter Terror als Kampfmittel und als Zeichen obnmächtiasr Wut ist einer erfolgreichen politischen Bewegung, der einst Hunderte vonlParteigenossen gemeuchelt morden.
llenstt ftie simmi, stell Devlselilenst ^1ill>a- ne» eelieitenste lliinste beninstn? Xlelstek Rueli ?,u krenvillixein Wireiistien-t!
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In Winäisclcs urist lstltlsr-tstütre staksn sie vor uns. unsers ,8ckizägsr in einer /rngrikks- pauss süstlick stss llripjst. Die ruvsrsiaktlicksn btisnsn cksr icsmersäsn in cksr ckvw sttsn Xäinpker vertrauten Trsckt sinck ckiesslbea, wie ivir »is einst im stingso um cki» tstsckt cksr Ls- ^ve^ung saken.
Nnexsder. Ilemrnn - UN,
nichts Unbekanntes. Neu ist er den Sofio- tern, den Vukarestern und den Einwohnern von Helsinki. Aber auch die Bulgaren sind als bart bekannt. Rumänien wird von seinem Regierungschef in fester Hut gehalten, nnd die Finnen, obzwar sie manchem Nachteil des parlamentarischen Regierungs- svstems ausgesetzt sind, waren von jeher als zähe und fanatisch national gesinnt bekannt. Ein anderes Terrormittel, durch Agenten Unrube und Sabotage zu bewirken, wie es britische Tradition bei Völkern ist, die nicht kuschen wollen, fand naturgemäß Anhglts- punkte in Serbien nnd Kroatien. Die dort plötzlich aufgeflammte Baridcntätigkeit. erst von Badoglio und dem Secrct Service, dann van Moskau organisiert,. flaut ab, nachdem deutsche Truppen begonnen haben, dazwischenzuhauen. daß die Funken stieben. Auf die Ausmerzung übler Elemente in Frankreich deutet der wachsende Einiluß national- revolutionärer Franzosen in Vicby hin.
Diese verschiedenartigen Ausflüsse terroristischer Aktivität sind dem Gebiet der politischen Kriegsübrung' zuzurechnen: ihr Erfolg lohnt den Aufwand bisher nicht. Wie aussichtslos alle Bemühungen waren, das Reich seiner ungeheuren wirtschaftlichen Kraft zu berauben, sieht man daran, daß dem Feind als einziges Gegenmittel eingefallen ist. deutsches Geld zu fälschen. Vorläufig haben wir noch keines gesehen, und es dürfte wohl auch kaum in Umlauf kommen.
^ In der militärischen Kriegstübrung sind die Zeichen für endipuriartige Anstrengungen des Feindes ebenso klassisch. Die olle in gleicher Weise sich totlaufenden Offensiven Stalins sind anormal auch bei dem größten Reichtum an Menschen. Die unendliche Tapferkeit unserer Kameraden im grauen Rock wie der Freiwilligen aus den ihre germanische Herkunft erkennenden Völkern und eine Truppcnsiihrung von sprichwörllicher Geschicklichkcit und Kühnheit hat bis jetzt, da der Winter zu Ende geht. das Notwendige geschafft. Der Feind konnte dabei Randteile vom Vorfeld der Reichsvertcidl- aung besetzen; der allein seine gigantilchsn ' Blutopfer rechtfertigende Großeinbruh blieb ihm versagt. Die Jnväsionsprobe von Net- luno hat den Briten unendlichen Kumm.r gebracht. Weder fanden sie dort einen der vielen Wege nach Rom. nach konnten sie die hundert Kilometer überwinden, die sie von den bei Lassino sich abmühenden Amerikanern trennen. Ihre ganze Wut und ihren maßlos aufgeputschten «amvfeseifer entluden sie zunächst gegen die unschuldige Abtei und führten damit einen wuchtigen Schlag in die Lust. Noch übler haben sich