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Neue' rum^b^^kck! - liste. Aufnahmetermin, ohne Verbindlichkeit,
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par^eianrttictie ^ayeszettung
vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der 5rclen Hansestadt vrrmen
G e s ch a f 1 s st e l l e tt i
Bremen: Teeren 8/8, Bus 2 19 31: Nachtrus n. fonntag» 2 47 Sä; Oiernftr. SS, Ruf 2 19SI; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Kemslingen: Bahn» Hofstrabe S. Ecke Poststraße, Ruf 4 34 SS; Br.» Vegesack: Rohrstr. 24. Ruf 4 u. 8; Br.-Blumen- thal: A°pt..Dallmann.Str. 41/4S. Ruf SS ». SS
üer Nationalsozial,ifken.vremens
flmllicstes verkündungsblatt des Ncichsstatttialters in Oldenburg und Nremen
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, 14. Jahrgang
Zreitag, 18. Zebruar 1944
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kinzelpreis 15 l^ps.
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mußten alle ran o.n .
ein Heimchen Di-D ^'dnb. Nom, 17. Februar. Der Oberbefehls- der. di» Matka » . m» ib,,,ster der in Italien kämviendcn deutlchcn weil sich iv-rn
Matt»"» le ider der in Italien kämpsendcn deutschen Frid i - 7 puppen, Eeneralfcldmarschall Kessel-
i'raufaänaertnm b gibt zu dem barbarischen anglo-ame-
>ch hielt die Sa.b5?'">'!fl>l-nischen Bombenangriff auf die altehr- Oi-n "7. ?^skiirdige Abtei Manie Cassino folgende Er-
im Verst-ck"i.-";^N- Am 15. Februar 1911 in der Zeit von cken und Kam' , ov bis 10.09 Uhr haben mehrere Wellen aus. ob wir big , preisender viermotoriger anglo-amerikanr
Haus abrei'steli^ i^^'iliriln'g
s!k-„ „d
,kv 0 N HU 9 . nd üie > 8 ^-'i- -t,
w»dl fertig sein wiir^o .? 7ier Kampfflugzeuge zahlreiche Bom- belschrei fristlos entli.b auf die Abtei von Monte Cassino, das wirklich, er hatte n» tammkloster des Benediktiner-Ordens, ab- Ein fetter Brocke» «Morsen. Hierbei ist das Kloster vollständig Vorsichtig nahm errstört und eine große Anzahl der Kloster^ zoaen strampelte bioll 0°slru getötet, verschüttet oder verwundet prosten und ichlu'g Kloster hatte bereits am 15. Ja-
uar durch feindliches Artilleriefeuer sanken ins Wanken 7ebrM'°°^ Beschädigungen erlitten.
Unteren Männerbiiist-- - ' Die feindliche Führung behauptet, den
;er mi- zur Vernichtung der im Kloster be-
ni:-. t?:^!^brer Ackiu Glichen deutschen Truppen und Verteidi-
Decken^ währen/"d??K,K- ^"gs-nlagen
Nacht!» hüKku^
Es mutz herrlich sein, Vatikan vor
geführt
stelle
zu haben. Dem - ich eindeutig
einigen der deutschen
Monaten
Botschaft
Mvk fÄ'g ^ U"d W».i.ch Vermittlung
Ht»'« sü.. A eim Heiligen Stuhl an inrch mit der Bitte ^amlich daz «i das Kloster Monte Cafsrno nicht
Oedrehthatten, m>, Kampfhandlungen einzubeziehen, habe 7-.r ^aut und inständig. M h diesem Vorschlag sofort unter der Vor- w/.E^s,7?..Fa»sarehkimi'ussttzung zugestimmt, daß auch die Eegen- egenpeit: Ziillirp — zjiHip .j^ entsprechend verhalte. Ich habe dar- r. -roammt und zugenäht! verboten, dah deutsche Soldaten das
zwei Grillen in den Ofemip! »lasier sowie seine nähere Umgebung be- Nun: keiner sagt« meii miicten.
chlossen Ich über Kopf und Li Die strikte Durchführung dieses Befehls ist at so. «rls sei er-vlöhüch Minrch die zuständigen Truppenführer und been haben wir nicht. Zwei Linders eingesetzte Absperrposten der Feldgen- oar sowieso Wecken. armevie ständig überwacht worden. Selbst
Und in der Nacht daraus mE der Erlaubnis, im Notfall Schweroer- ibgeriffen. sundete vorübergehend im Kloster unterzu-
ringen, ist kein Gebrauch gemacht worden, agegen wurde zahlreichen italienischen liichtlingen gestattet, sich in den Schutz des üosters zu begeben. Am Angrifsstage Lefan- on-°s-ti-. 2o.n.!Liim!r-i-8-i-;i, Ilsen sich daher mehrere hundert Flüchtlinge in voi-mittsss. s M Odr: „ailiokicr Abtei, die im Vertrauen auf die Heilig-
_ tersea, hm« geistlichen Bezirks und seine Neutra-
isckunqen ><,mm-".u°äi,M7siciung das Kloster als Asyl aufgesucht hat-
. . vex Xr. m. M'cn. Um die in dem Kloster befindlichen uner-
I-Sckei- X.-6. tunr! XeueKulturwerie, insbesondere die Bib- LLLkH-thek. auf alle Fälle sicherzustellen, ist be- 8<-bintte). ststtuiix: „NMÄneüs vor längerer Zeit ihre Ueberfuhrung L sin..jetrt! Oix» Picdecd«»». lurch deutsche Truppen in die Vatikanstadt
d. «I. 8 t-,»>ü I 1 °?« .-.
Viqesocl»»
» t« I 1
kilm.sin^
^Mi^wriorglich durchgeführt worden.
ses Gebietes ist ganz besonders worden.
Ich stelle somit als der verantwortliche Oberbefehlshaber in Italien fest: eine kulturlose amerikanische Soldateska hat in ohnmächtiger Wut eines der kostbarsten Baudenkmäler Italiens sinnlos zerstört und italienische Zivilflüchtlinge — Männer, Frauen und Kinder — durch Bomben und Artilleriefeuer erschlagen. Damit ist wiederum erwiesen worden, Satz die angelsächsische und bolschewistische Kriegführung kein anderes Ziel kennt, als die, ehrwürdigen Zeugen der europäischen Kultur zu vernichten. Für die zynische Verlogenheit und die scheinheiligen Erklärungen, mit denen die angelsächsische Führung die Schuld dafür mir und meinen Soldaten zuschiebt, kann ich nur die tiefste Verachtung zum Ausdruck bringen, gez. Kesselring, Generalfeldmarschall.
<-r n. np 8S 8.
ina1»e7i- vixt um serösen vs«>y 1.«vki i- Ob»'. 1-
Xr. 8 24 8«.
i-.d-'ii »>r. A, z. Die Behauptung, daß das Kloster zum b>", 7"'«»>st»rkstcn Artillerie-Sperrfort der Welt" aus- ^iw/n.°I.P'>-pbaut worden sei, ist eine .ungeheuerliche 4>eitsx: ,M ^Zwecklüge.
v»n ^ Behauptungen, daß
votenil^ie Abtei und das zu ihr gehörende Gelände sonstigen militärischen Anlagen — MG.- un«, jw»r ^".'Ständen, Artilleriebeobachtungsstellen usw. —
Tt-nieliki-eb xEEÄe »>»> benutzt oder ausgebaut worden sei, sind frei 2M. Nie k«--cdst. r f u n d e n. Tatsächlich befand sich seit dem
k. rnn-inm. vv«r stbtransport der Kulturschätze kein deutscher
—itZn, r^!.t-u?srs»' ?"ldat mehr innerhalb'des Klosters Monte
51 b. 8<-bi.I vnt'ii-.i pi M^ assino, so daß weder der Beschüß der Abtei- ao Kis 7M: - . "^Zsbäude durch amerikanische Artillerie am
' 5»-, liek^ z. Januar noch der Luftangriff vom 15. Fe-
' ^,,.>üiruar irgendwelchen militärischen Schaden
, 1121-135«. ,,a, Iili»'«'rnrichtete oder auch nur einen deutschen Sol-
ioeiierriseti >,N<-Iiksj!e^'. raten verwundete. Betroffen wurden lediglich
. -an! Srinrsoe» nach INI Kloster verbliebenen Mönche und
vie Lorä8 gsnedmigsn 6kukckiH§ vlllersckritt
dnb. Stockholm, 17. Februar. Das englische Oberhaus hat, um die anglo-ameri- kanische Schandtat an dem historischen Bauwerk des Klosters von Monte Cassino zu bemänteln, eine Theaterkomödie ausgeführt.
Die Debatte eröffnete der frühere Erzbischof von Tanterbury, Dr. Lang, der sich berufen fühlte, auf Italiens Monumente, Skulpturen und Bilder, die „zu den edelsten menschlichen Geistes" gehörten, zu verweisen. Nach dieser Einleitung kam der Erzbischos dann auf das Bombardement des Klosters von Monte Cassino zu sprechen., dem er merkwürdigerweise keine- Worte des, Bedauerns widmete. Stattdessen rief der hohe geistliche Herr mit gemachter Empörung aus: „Es ist unvorstellbar, dgß den Deutschen gestattet sein sollte, das Kloster als einen sicheren Zufluchtsort für sich zu benutzen, von deut aus sie ernsthaft den Vormarsch unserer Armee aufhalten könnten!"
Mit der gleichen widerwärtigen Heuchelei äußerte sich Lord Latham mit der Versiche- stung, daß er nicht bereit wäre, seinen Sohn für irgendein . Gebäude in der Welt zu opfern und "daß er nicht „die Doktrin der Kultur über. alles unterschreiben" könne. Der Biscount Samuel machte sich die Sache sehr einfach, indem er kurzerhand erklärte, die Schuld läge bei den Deutschen, während der Labour-Abgeordnete Lord Muster der Auffassung dahin Ausdruck gab, daß „jeder Versuch, die Regierung zu einer Abänderung oder Einstellung ihrer gegenwärtigen Bombardierungspolitik zu veranlassen, der deutschen Propananda Nahrung gebe".
Für die Regierung ergriff der Lordkanzler Biscount Simon das Wort und betonte ausdrücklich, daß er Antwort des Kriegskabinetts gebe. Es sei außerdem der Inhalt eines persönlichen Briefes mit. der Unterschrift „Winston Ehurchil l". Er nannt« es geradezu lächerlich, wollte man die Härte des Kampfes, die Sache für die man kämpfe, die Notwendigkeit, den Sieg
geachtet so schnell wie nur möglich zu erreichen mit der Daseinsberechtigung irgendwelcher Denkmäler der Kunst oder Kultur vergleichen. Simon erläuterte anschließend in krasser Unkenntnis den Wert des- Klosters Cassino. Nach dem britischen Lordkanzler stammen dke meisten Gebäude des Klosters aus dem neunzehnten Jahrhundert und seien „mit Fresken deutscher Künstler geschmückt". Er hofft allein, daß die bronzenen und silber- nen(!) Türen wenigstens geschont werden würden. Er wiederholte das Greuelmärchen, daß die Deutschen den Ort „ohne Rücksicht aus seine Geschichte in Besitz genommen und in eine Festung verwandelt hätten".
Der Lordkanzler schloß seine geistreichen Ausführungen mit der bemerkenswerten Mitteilung, daß nach Einnahme der Abtei eine Wache an das Urab des Heiligen Be- nedikt gestellt würde, „um zu verhindern, daß sich die britischen Soldaten kleine Trophäen nehmen, und sie nach Haus schicken."
8i8ksr 7V0 lote in Lsusino
dnb. Rom, 17. Februar. Unter den Trümmern der von den Anglo-Amerikanern zerstörten Abtei von Monte Cassino wurden bis jetzt etwa 100 getötete Benediktiner-
1, 1» l^kr
1 italienischen Zivilflüchtlinge. k7--cö I^is ü«"Ekee>--. s. Die Tatsache, daß sich im Klosterbereich
74?6 >lsrrvk»t/en
^ ein deutscher Soldat aufgehalten hat, wird ^osebote nachstehenden schriftlichen Ertlärun-
2 1-U.-N «härtet:
1 ,;, 75«. ! Der Abt des Klosters Monte Cagmo,
ichof Gregorio Diamare, erklärte: „Ich
,7-k-2««7!!chcin>ge aus Wunsch, daß sich im Kloster
Monte EaMnn kein deutliber Soldat
'.ion Monte Cassino kein deutscher
bandet.
!1l>«.
1. «Nen'v.
lö. 2. 1941
3d I« 0br jN
,ekerfi!>edl " »
-itrsSe.
llungsn
t-regorio vismsre
Vescovo »^bate cki Xlonts Lsssino."
- Der Verwalter der Abtei Don Nicola sinunS^-Llemcnti und der bischöfliche Delegierte Xl.'v«n Francesco Salconio, erklärten: „Don
Isi«i» r r . AwM Clementi, Verwalter der Abtei von -lMonte Cassino, und Don Francesco Salconio, Is-eenumrüse- As ^ochöslicher Delegierter des Verwaltungs-
_ der Diözese von Monte Cassino, die
,il-«»-ieNi. ^,snumriize. ^ MkZich yom Bombenangriff vom 15. 2. gerettet NreiieE^><Kaben, durch den die gesamte Abtei zerstört s s l g^ -H>urde, erklären, daß im Innern des Klo-
_ -- in seinem ganzen Umkreis keine
,ek ixet» »^deutschen Verteidigunosanlagen oder Trup- Kriegsmaterial irgendwelcher Art waren.
28-.«^> 16. 2. 1S11.
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1«—5 5. ssnlel snl-ll: »' 51!.. 22. —2 Hkc. anöski»'"
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^ der nunmehr erfolgten Vernichtung n.kiit. " ^ Klosteranlagen ist die Einbeziehung des
5^?ters Monte Cassino in die deuts hen Ber- eine militärische Selbst-
Don Nicola 'Element!, Verwalter der Abtei von Monte Cassino,
Don Frantesco Salconio. Bischöflicher Delegierter des Verwaltungsbüros der Diözese von Monto Cassino".
N-II-r
85>>ns
Verständlichkeit.
SDie päpstliche Residenz EastelI Gan - :.4:0olso, die gleichfalls von anglo-amerikam-
6»''! Bombern angegriffen und"schwcr bcichä-
-
digt word«n"ist"ünd'wobei 7iber"fllnfhnndclt darunter 15 Klosterschwestcrn. ge- — 77' ^ ^«iel wurden, ist niemals durch deutsche Trup
^ l'' gewesen. Die Erte rrilorialität die-
Xr. 100, «u
Mönche aufgefunden. Außerdem wurden schon mehr als Kvll tote oder sterbende Zivilisten geborgen. Die Zahl der weniger schwer Verwundeten beträgt nach den bisherigen Feststellungen beinahe tausend.
llie 8ökns 2ions Irenen nick
dnb. Stockholm, 17. Februar. Die englischen und nordamerikanischen Pressejuden derart- scheu sich nach wie vor an dem Bombardement auf das historische Kloster von Monte Cassino. So verbreitete Reuter in seineiy Ostdienst eine Schilderung des Bombardements. Darin berichtet der Reuterkorrespondent mit wahrhaft sadistischer Freude, daß Hunderte von amerikanischen schweren und mittleren Kanonen ihre Granaten auf das Kloster feuerten und daß das Kloster jede Minute unter der Wucht des Feuers erzitterte. Dann seien starke Flügzeugverbände angeflogen, um ihre großen Lasten von Sprengbomben über dem Kloster abzuwerfen und es in eine Ruine zu verwandeln. Ein anderer Sonderberichterstatter erzählt, wie die Flieger im Sturzflng auf ihr Ziel losgingen, um es eine halbe Stunde lang zu bombardieren. Dann sei eine neue Welle anglo-amerikanischer Flugzeuge erschienen.
6rsb äer üoslbsrkeileil
dnb. Nom, 17. Februar. Aus dem Kloster Cassino wird gemeldet, daß fast alle Kunstwerke dieser Kulturstätte vernichtet wurden.
Das von Coliccio geschnitzte Chorgestühl aus dem Jahre 1696 ist völlig verbrannt, ebenso wie die Schnitzereien in der Sakristei. Die Mosaiks und vier Gemälde von Soli- monn sind zerstört. Die Gewölbedecke der Klosterkirche ist eingestürzt, wodurch auch die Fresken von Luca Gioidano vernichtet wurden. Auch die Fresken über den Türen sind zerstört. Die Haupttür der Kirche aus Erz, mit Silber eingelegt, hat durch den Klosterbrand erheblich gelitten. Die Bibliothek des Klosters mit ihren 80 000 Bänden, .1200 Handschriften und 10 000 Urkunden konnten zum großen Teil rechtzeitig durch deutsche Soldaten nach Rom geschafft und dort dem Vatikan zur Verfügung gestellt werden. Leider ist jedoch eine erhebliche Anzahl von Vnllen'und sonstigen Handschriften verlorengegangen, die im Klostergebäude eingemauert waren und mit Rücksicht auf die Heiligkeit des Ortes von den deutschen Soldaten nicht entfernt wurden. Unter diesen befindet sich Origenes' Kommentar über den Römerbrief, der durch Rufinus im 6. Jahrhundert übersetzt wurde: außerdem ein Dante mit Randbemerkungen aus dem 11. Jahrhundert. Vermutlich sind auch alle päpstlichen Bullen, die Monte Cassino betreffen und seit dem 11. Jahrhundert gesammelt wurden, in den .Klosterruinen verbrannt.
8tg. Die ungerührte oder aber wahnwitzige Furcht vor den deutschen Truppen verratende Vernichtung der Abtei auf dem Cassinoberge
ist zum größten Skandal in der Geschichte dieses Krieges geworden. Die Zustimmung von amerikanischen Geistlichen und britischen Herrenhausmitgliedern verschlimmert die Schande nur noch. Man fragt sich angesichts solcher Verteidiger christlichen Soldatentums, was denn eigentlich in Amerika und England unter einem solchen Äegrisf verstanden wird. Wir nationalsozialistischen Deutschen haben die Achtung vor den ehrwürdigen Ueberlieferungen der Menschheitsgeschichte im Blut und werden uns zudem niemals des großen abendländischen Ahnenerbes unwürdig erweisen, wie es auch aus den uralten baulichen Herrlichkeiten der untergegangenen Abtei, ihren Kunstschätzen wie Schrifttumsperlen zur Menschheit spricht. Was die feindlichen Geschütze, was die amerikanischen Bomber auf die ehemaligen Heimstätten von Glauben und Gelehrsamkeit warfen, waren die Früchte des bei uns radikal entfernten jüdischen Ungeistes. Die Flammen, die aus den Krenzgängen und Refektorien zum Himmel aufschlagen, sind das Freudenseuer des finstersten Talmudhasses. Als blöde Werkzeuge bemühen sich die Amerikaner, ihn mit Gewalt zu den Gestaden zurückzubringen, die ihn mit Abscheu von sich gestoßen haben. Mit Schaudern erkennen wir dabei, wie weit der bolschewistische Ungeist Führer und Gefolgschaft im anglo-amerikanischen Laster heute schon erfaßt hat, denn die Schändung jenes heiligen Ortes auf der Apennienhalb- insel ist genau dasselbe wie die Scheußlichkeiten der Mörder von Moskau. In der roten Glut zwischen den Ruinen von Cassino kündigt sich die offene Machtergreifung des Bolschewismus in London und Washington an.
Ldermsk vurckdruülLversuctie bei Mtebsk vereitelt
^s/t65S5 6su1rcliss Vo^rinysn äsk/icli NarMott - 5kgsns -4rig,stts rur bnsngung 6s; l.cmc/st:opis5 /Vsttuno
dnb. Aus dem Führerhauptquwr- tier, 17. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Südöstlich Kriwoi Rog glissen die Sowjets erfolglos an. Der Vorstoß eines unserer Panzerverbände brachte Gefangene und Beute ein. Oestlich Shaschkoff drangen unsere Truppen gegen den sich verbissen wehrenden Gegner weiter vor und vernichteten 36 sowjetische Panzer. Feindliche Eegenangrifse wurden hier und westlich Tscherkassy abgewiesen.
Bei Witebsk nahm der Feind seine von Panzern und Schlachtfliegern unterstützten Durchbruchsversuche wieder auf. Unsere tapferen Grenadiere errangen, hervorragend, von Artillerie- und Werser-Einheiten, „Tigern, Sturmgeschiitzen und Schlachtfliegern unterstützt, nach harten Kämpfen erneut einen vollen Abwehrersolg.
Zwischen Jlmen- und Peipussee und bei Narwa führte der Feind zahlreiche Angrifse, die in schweren Kämpfen und unter hohen Verlusten für die Sowjets abgewiesen wurden. Dabei vernichteten unsere Truppen in einem Abschnitt zwei feindliche Bataillone In der vergangenen Nacht führten sowjetische Flugzeuge erneut einen schweren An- grisf aus die finnische Hauptstadt Helsinki. Finnische Flak-Artillerie schoß acht feindliche Flugzeuge ab.
Südlich Rom haben unsere Truppen die Angriffe zur weiteren Einengung des feindlichen Landekopfes von Nettuno wieder ausgenommen. Ein mit Panzerunterstützung geführter feindlicher Gegenangriff südöstlich Aprilia wurde unter hohen Verlusten für den Feind abgewiesen.
Im Abschnitt von Cassino grisf der Feind erneut mit starken Kräften unsere Stellungen an. Seine Angriffe scheiterten in harten Ab- wehrlämpfcn. Unsere Kiistcnartillerie be- kämpste lebhaften feindlichen Schiffsverkehr
in der Bucht von Gaeta mit guter Wirkung. An der Adriatischen Küste wurde durch einen Stoßtrupp ein feindlicher Stützpunkt ausge- hoben, Gefangene und Beute eingebracht.
vss Lickenlsud verlieben
DRV. Führe-rhauptquartier, 17. Februar. Der Führer verlieh am 8. Februar das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Günther Hilt,. Bataillonskommandeur in einem Ulmer 'Jäger-Regiment, als 388. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
llsue KMkrkrsiirtiSgsr
dnb. Aus dem Fllhrerhauptquartier, 17. Februar. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an ^-Sturmbannführer Herbert Kuhlmann, Führer eines Panzer-Regiments in der js-Panzerdivision „Leibstandarte sj Adolf Hitler"; jj-Haupt- sturmfllhrer Hans-Joachim Rühle von Li- lienstern, Bataillonsfllhrer in einer ss- Freiwilligen - Panzergrenadier - Brigade; Hauptmann Siegfried Moldenhauer, Bataillonskommandeur in einem Grenadier- Regiment; Oberleutnant Otto Hulsch, Flugzeugführer in einem Sturzkampfgeschwader; Leutnant Heinz Grimm, Flugzeugführer in einem Nachtjagdgeschwader; Untersturmführer Helmut Wendorff, Zugführer in einem Schweren Panzer-Regiment in der js-Panzerdivision „Leibstandarte Adolf Hitler"; Wachtmeister Herbert Schneider, Flakkampftruppführer in einem Flak-Regiment; Feldwebel Joses Schmied, Gruppenführer in einem Pionier-Bataillon; Obergesreiten Heinz Reich- man, ME.-Schütze in einem Jägcr-Rcgt.
Leutnant Heinz Grimm, der 25 Nachtabschüsse und einen Tagcsabschuß errungen hat und wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum Offizier'befördert worden ist, ist einer schweren Verwundung, die er wenige Tage vorher im Lustkampf davongetragen hatte, erlegen.
Oberleutnant d. R. Hans-Georg Romeike aus Königsberg in Preußen, der am 3. September 1913 als Kompaniechef in einem Jnsterburger Grenadier-Regiment mit deiy Ritterkreuz ausgezeichnet wurde, ist aln 11. Januar 1911 im Osten gefallen.
LlcbenlsiiIitrLgsr »orvellsnIkLoiiSn LreUksuvt
Eigener Bericht
82. Berlin, 17. Februar. Wie gemeldet, verlieh der Führer dem Korvettenkapitän der Res. Vreithaupt als 387. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Diese hohe Auszeichnung ist besonders bemerkenswert, als im Seekrieg bekanntlich nicht der Mann schlechthin, sondern das ganze Schiff kämpft und die z. B. im Kampfe des Heeres vielseitigen Möglichkeiten, sich als Einzelkämpfer auszuzeichnen, fortfallen.
Korvettenkapitän Vreithaupt ist im Zivilberuf Vankdirektor, SA.-Sturmsührer von der Gruppe Hansa und kämpft im Rahmen der Sicherungskräfte am Kanal Tag für Tag an vorderster Front gegen England im äußersten Einsatz. Et ist Chef einer Minen- suchflottille und hat bei einer kürzlich gemeldeten Operation deutscher Schlachtschiffe rechtzeitig akute Minengefährdung durch persönlichen Einsatz mit seinem Schiff verhindert. Ein andermal stieß er mit drei Minensuch booten gegen einen großen feindlichen Zerstörerverband vor, um ein Geleit zu sichern. Schließlich hat er unter allerichwieriasten Bedingungen im Kanal eine besondere Aufgabe gelüst.
Irsnsvorlvr ln Lrsnil gehörten
DNB. Tokio, 17. Februar. Japanische Marineluststreitkräfte führten am 16. Februar einen Uebcrraschungsangriff «fegen feindliche Stellungen bei Tuluve sNeu-Eng- landj und warfen einen großen seindlichen Transporter in Brand, der schwer beschädigt wurde. Alle japanischen Flugzeuge kehrten zurück.
LW M
Sieger in 250 lluitksmpien tlsck Usupiinann Hovvotnz» uncl 81asor llsli ist Hauptinsnn llsrstkorn (unser 8ilct> der dritte dsutscks IsgdklisZsr. der Zieger in 250 lluktsclllsckten klieb.
Sckerl l««vi-5utoklsx
Zeitige jisitttlkSLkke
Von unserem llsrner Vertreter Hsinr Lcllostsnsscll
Zwölf Tage japanischer Ofsensivattionen gegen die in Westburma eingeschlagenen englischen Positronen haben (wie wir in der gestrigen Ausgabe berichreten, Red.) mit der Einschließung der 7. britischen Division zu einem ersten Erfolg geführt. Den Japanern, nationalindischen Truppen und Burmesen- Bataillonen ist es damit.gelungen, in einem ersten Anstoß die Briten an dem Ausbau von Stellungen zu hindern, die den Ausgangspunkt für die mehrmals angekündigte „große Burma-Offensive" bilden sollten. Die von dem neu ernannten Befehlshaber „Süd- ostasien", General Eiffard, aus Ost- und Westasrika.nach Ostindien gezogenen Einge- borenenregimenier scheinen auf britischer Seite noch nicht zNm Einsatz gekommen zu sein. General Giffard, »der Lord Mountbat- ten unterstellt ist, war bis zu seiner Versetzung nach Indien in BrMch-Westafrika Oberbefehlshaber und soll schon damals seine besondere Aufmerksamkeit der Ausbildung schwarzer Truppen zu, „Dschungelkämpsern". gewidmet haben. Die Tatsache, daß die Briten jetzt alle verfügbaren Ncgertruppen nach Ostindien ziehen, läßt darauf schließen, daß die mit den indischen Truppen gemachten Erfahrungen sie nicht völliq befriedigt haben.
Die englische Berichterstattung aus Indien weist mit Nachdruck darauf hin, daß man auf japanischer Seite alles unternehme, um sich gegen die englischen Vorbereitungen an der ostindischen Grenze zu wappnen und dabei auch keine Zeit verliere. Der Ban einer Eisenbahn zwischn Bangkok und Mul- mein, das im Osten von Rangun liegt und mit diesem durch eine Eisenbahn verbunden ist, mache unerwartet rasche Fortschritte. Wenn diese Eisenbahnstrecke einmal in Betrieb genommen werde, spare Japan damit gewaltigen Schiffsraum, denn dann würden die Schiffstransporte über Schonan (das frühere Singapure) nach Rangun überflüssig. Außerdem könnten dann die japanischen Armeen ihr Material rascher nach Burma werfen.
Die englischen Berichterstatter-in Ren- Delhi stellen heute die Frage, inwieweit für die englische Kriegsleistung in Indien in den kommenden Monaten die Möglichkeit zum Versuch einer umfangreichen Offenstv- aktion gegen Burma überhaupt besteht. In diesem Zusammenhang können sie an der Tatsache nicht vorbei, daß im Frühjahr die Monsnnregen und Sturmzeit wieder einsetzt, die bis Ende Oktober andauert. Es fehle im übrigen an schwerem Material, vor allem an Flugzeuaträgern.
In amerikanischen und englischen Meldungen der letzten Zeit wird erneut von einem weiteren Bau der Assamstraße gesprochen, die von Nordassam über schwindelndes tibetanisches Eebirgsgelände nach Tschungking geschlagen werden soll, was nur beißen kann, daß man vorerst nicht alles auf die Karte einer Eroberung Burmas und damit einer Wiedereröffnung der Burma-Straße setzt.
Glaubt man sich auch auf englischer Seile der indischen Trupven bei kommenden Ove- rationcn sicher zu sein, so ist man über die späteren möglichen Auswirkungen einer neuen Metlwde des Frontdienstes im Ungewissen. „Männer .aus allen Klassen und Kasten, die gelernt haben, zusammen ,rn leben, wurden darauf vorbereitet, nemeiniom zu kämmen", beißt es diesbezüglich in einem „Times"-Artikel.
„Hut sd vor äsn voilinora"
dnb. Madrid, 17. Februar. Ein asturischer Arbeiter, d-en der Korrespondent von „Jnsor- maciones", Sanchez Vaspons, kurz nach einem Terrorangriss gegen die Reichsbaupt- stadt auf einer Berliner Straße traf, erklärte: „Verdammt! Vor diesen Berlinern muß man den Hut abnehmen!" Der Berliner Korrespondent von „ABC" trifft folgende Feststellung:: „Wenn die Engländer stolz darauf sind, die 60 oder 70 dent'chcn Angriffe auf London im Jahre 1911 durchgeholten zu haben, so sei ihnen gesagt, daß die Berliner Bevölkerung den 'Londoner,, nicht nur in nichts nachstehe, sondern in der Gerakr über sich selbst hinauswächst." Die gegemeitige Hilfsbereitschaft und der Geist der Volksgemeinschaft zeigten von Angriff zu Angriff größere Vollkommenheit.
Avroctteiikavitlin Littst Estrenbürger von Riga. Tiefer Tage überreichte der koinmisiarüche Oberbürgermeister von Rinn. Wittrock. dem aus Rinn aebürtinen Brillnnteiitrnner Korvettenkapitän Littst, den Estrcnbüraerbricf der Stadt Niga.