Ausgabe 
(18.2.1944) 48
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

e die

L-MZZ".

lck>m»^-^runde.

E rscheknt 7mal wöchentlich

chwar^. ' n^ein-^^.... Nkj^si; M-nalsb-zu, 2.S0 RM «tnlchl. Zustellgebühr: "lUKIe s,^ Postb«,ugspret« monatlich 2,Sl> RM <-inschl.

Husten! Orgroh'^i 4- SPI Rps. Postzrltungsgebühr) zuzligl. «2 Rpf. Kaum «... - B-stellg«ld. Postscheck: Hamburg 17 272. «nz°I-

. ' daiie -F

Neue' rum^b^^kck! - liste. Aufnahmetermin, ohne Verbindlichkeit,

dre -

wehr. stellte dik7'",L

S'"S dem Oien -„»"V'

.'4 d.g

gsnprsise und Aufnahmebedingungen lt. Preis-

vremer

'» »Niere.

par^eianrttictie ^ayeszettung

vas flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der 5rclen Hansestadt vrrmen

G e s ch a f 1 s st e l l e tt i

Bremen: Teeren 8/8, Bus 2 19 31: Nachtrus n. fonntag» 2 47 Sä; Oiernftr. SS, Ruf 2 19SI; Syke: Mühlendamm 2; Br.-Kemslingen: Bahn» Hofstrabe S. Ecke Poststraße, Ruf 4 34 SS; Br.» Vegesack: Rohrstr. 24. Ruf 4 u. 8; Br.-Blumen- thal: A°pt..Dallmann.Str. 41/4S. Ruf SS ». SS

üer Nationalsozial,ifken.vremens

flmllicstes verkündungsblatt des Ncichsstatttialters in Oldenburg und Nremen

^ 48

7 >«t

, 14. Jahrgang

Zreitag, 18. Zebruar 1944

er raus »-bn, »7

Ss- --r^rsU.

"vu-grn

Zber dann! AM"

" Nu^°" ^E>e°ich nie 65O//s/c/MO7LcKO// /(655s/l7n9 2iU5 m»//iÖs/Lcksn Xs/ts c/s5 ang/o-omsn77O5>/8ck6n Xckonc/lOt — ^uc/sn-/.ü§sn VOM

^r^kiun'en'^ k^.,. «btäs^5tsn ^it/7/6s/65p6ff/oft c/s5 sVs/t" — /-/suckelst c/sL Oks^kckULSS VON c/sn /(/o5t6f9StLt//cksn vv/c/ss/sgt

ißten als? >

kinzelpreis 15 l^ps.

stsWmo reugt von vokedemslellgeisl

mußten alle ran o.n .

ein Heimchen Di-D ^'dnb. Nom, 17. Februar. Der Oberbefehls- der. di» Matka » . m» ib,,,ster der in Italien kämviendcn deutlchcn weil sich iv-rn

Matt»"» le ider der in Italien kämpsendcn deutschen Frid i - 7 puppen, Eeneralfcldmarschall Kessel-

i'raufaänaertnm b gibt zu dem barbarischen anglo-ame-

>ch hielt die Sa.b5?'">'!fl>l-nischen Bombenangriff auf die altehr- Oi-n "7. ?^skiirdige Abtei Manie Cassino folgende Er-

im Verst-ck"i.-";^N- Am 15. Februar 1911 in der Zeit von cken und Kam' , ov bis 10.09 Uhr haben mehrere Wellen aus. ob wir big , preisender viermotoriger anglo-amerikanr

Haus abrei'steli^ i^^'iliriln'g

s!k-„ „d

,kv 0 N HU 9 . nd üie > 8 ^-'i- -t,

w»dl fertig sein wiir^o .? 7ier Kampfflugzeuge zahlreiche Bom- belschrei fristlos entli.b auf die Abtei von Monte Cassino, das wirklich, er hatte n» tammkloster des Benediktiner-Ordens, ab- Ein fetter Brocke» «Morsen. Hierbei ist das Kloster vollständig Vorsichtig nahm errstört und eine große Anzahl der Kloster^ zoaen strampelte bioll 0°slru getötet, verschüttet oder verwundet prosten und ichlu'g Kloster hatte bereits am 15. Ja-

uar durch feindliches Artilleriefeuer sanken ins Wanken 7ebrM'°°^ Beschädigungen erlitten.

Unteren Männerbiiist-- - ' Die feindliche Führung behauptet, den

;er mi- zur Vernichtung der im Kloster be-

ni:-. t?:^!^brer Ackiu Glichen deutschen Truppen und Verteidi-

Decken^ währen/"d??K,K- ^"gs-nlagen

Nacht!» hüKku^

Es mutz herrlich sein, Vatikan vor

geführt

stelle

zu haben. Dem - ich eindeutig

einigen der deutschen

Monaten

Botschaft

Mvk fÄ'g ^ U"d W».i.ch Vermittlung

Ht»'« sü.. A eim Heiligen Stuhl an inrch mit der Bitte ^amlich daz «i das Kloster Monte Cafsrno nicht

Oedrehthatten, m>, Kampfhandlungen einzubeziehen, habe 7-.r ^aut und inständig. M h diesem Vorschlag sofort unter der Vor- w/.E^s,7?..Fa»sarehkimi'ussttzung zugestimmt, daß auch die Eegen- egenpeit: Ziillirp — zjiHip .j^ entsprechend verhalte. Ich habe dar- r. -roammt und zugenäht! verboten, dah deutsche Soldaten das

zwei Grillen in den Ofemip! »lasier sowie seine nähere Umgebung be- Nun: keiner sagt« meii miicten.

chlossen Ich über Kopf und Li Die strikte Durchführung dieses Befehls ist at so. «rls sei er-vlöhüch Minrch die zuständigen Truppenführer und be­en haben wir nicht. Zwei Linders eingesetzte Absperrposten der Feldgen- oar sowieso Wecken. armevie ständig überwacht worden. Selbst

Und in der Nacht daraus mE der Erlaubnis, im Notfall Schweroer- ibgeriffen. sundete vorübergehend im Kloster unterzu-

ringen, ist kein Gebrauch gemacht worden, agegen wurde zahlreichen italienischen liichtlingen gestattet, sich in den Schutz des üosters zu begeben. Am Angrifsstage Lefan- on-°s-ti-. 2o.n.!Liim!r-i-8-i-;i, Ilsen sich daher mehrere hundert Flüchtlinge in voi-mittsss. s M Odr: „ailiokicr Abtei, die im Vertrauen auf die Heilig-

_ tersea, hm« geistlichen Bezirks und seine Neutra-

isckunqen ><,mm-".u°äi,M7siciung das Kloster als Asyl aufgesucht hat-

. . vex Xr. m. M'cn. Um die in dem Kloster befindlichen uner-

I-Sckei- X.-6. tunr! XeueKulturwerie, insbesondere die Bib- LLLkH-thek. auf alle Fälle sicherzustellen, ist be- 8<-bintte). ststtuiix: „NMÄneüs vor längerer Zeit ihre Ueberfuhrung L sin..jetrt! Oix» Picdecd«»». lurch deutsche Truppen in die Vatikanstadt

d. «I. 8 t-,»>ü I 1 °?« .-.

Viqesocl»»

» t« I 1

kilm.sin^

^Mi^wriorglich durchgeführt worden.

ses Gebietes ist ganz besonders worden.

Ich stelle somit als der verantwortliche Oberbefehlshaber in Italien fest: eine kultur­lose amerikanische Soldateska hat in ohnmäch­tiger Wut eines der kostbarsten Baudenkmä­ler Italiens sinnlos zerstört und italienische Zivilflüchtlinge — Männer, Frauen und Kin­der — durch Bomben und Artilleriefeuer er­schlagen. Damit ist wiederum erwiesen wor­den, Satz die angelsächsische und bolschewistische Kriegführung kein anderes Ziel kennt, als die, ehrwürdigen Zeugen der europäischen Kultur zu vernichten. Für die zynische Ver­logenheit und die scheinheiligen Erklärungen, mit denen die angelsächsische Führung die Schuld dafür mir und meinen Soldaten zu­schiebt, kann ich nur die tiefste Verachtung zum Ausdruck bringen, gez. Kesselring, Generalfeldmarschall.

<-r n. np 8S 8.

ina1»e7i- vixt um serösen vs«>y 1.«vki i- Ob»'. 1-

Xr. 8 24 8«.

i-.d-'ii »>r. A, z. Die Behauptung, daß das Kloster zum b>", 7"'«»>st»rkstcn Artillerie-Sperrfort der Welt" aus- ^iw/n.°I.P'>-pbaut worden sei, ist eine .ungeheuerliche 4>eitsx: ,M ^Zwecklüge.

v»n ^ Behauptungen, daß

votenil^ie Abtei und das zu ihr gehörende Gelände sonstigen militärischen Anlagen — MG.- un«, jw»r ^".'Ständen, Artilleriebeobachtungsstellen usw. —

Tt-nieliki-eb xEEÄe »>»> benutzt oder ausgebaut worden sei, sind frei 2M. Nie k«--cdst. r f u n d e n. Tatsächlich befand sich seit dem

k. rnn-inm. vv«r stbtransport der Kulturschätze kein deutscher

—itZn, r^!.t-u?srs»' ?"ldat mehr innerhalb'des Klosters Monte

51 b. 8<-bi.I vnt'ii-.i pi M^ assino, so daß weder der Beschüß der Abtei- ao Kis 7M: - . "^Zsbäude durch amerikanische Artillerie am

' 5»-, liek^ z. Januar noch der Luftangriff vom 15. Fe-

' ^,,.>üiruar irgendwelchen militärischen Schaden

, 1121-135«. ,,a, Iili»'«'rnrichtete oder auch nur einen deutschen Sol-

ioeiierriseti >,N<-Iiksj!e^'. raten verwundete. Betroffen wurden lediglich

. -an! Srinrsoe» nach INI Kloster verbliebenen Mönche und

vie Lorä8 gsnedmigsn 6kukckiH§ vlllersckritt

dnb. Stockholm, 17. Februar. Das eng­lische Oberhaus hat, um die anglo-ameri- kanische Schandtat an dem historischen Bau­werk des Klosters von Monte Cassino zu be­mänteln, eine Theaterkomödie ausgeführt.

Die Debatte eröffnete der frühere Erz­bischof von Tanterbury, Dr. Lang, der sich berufen fühlte, auf Italiens Monumente, Skulpturen und Bilder, die „zu den edelsten menschlichen Geistes" gehörten, zu verweisen. Nach dieser Einleitung kam der Erzbischos dann auf das Bombardement des Klosters von Monte Cassino zu sprechen., dem er merk­würdigerweise keine- Worte des, Bedauerns widmete. Stattdessen rief der hohe geistliche Herr mit gemachter Empörung aus: „Es ist unvorstellbar, dgß den Deutschen gestattet sein sollte, das Kloster als einen sicheren Zu­fluchtsort für sich zu benutzen, von deut aus sie ernsthaft den Vormarsch unserer Armee aufhalten könnten!"

Mit der gleichen widerwärtigen Heuchelei äußerte sich Lord Latham mit der Versiche- stung, daß er nicht bereit wäre, seinen Sohn für irgendein . Gebäude in der Welt zu opfern und "daß er nicht „die Doktrin der Kultur über. alles unterschreiben" könne. Der Biscount Samuel machte sich die Sache sehr einfach, indem er kurzerhand erklärte, die Schuld läge bei den Deutschen, während der Labour-Abgeordnete Lord Muster der Auffassung dahin Ausdruck gab, daß „jeder Versuch, die Regierung zu einer Abänderung oder Einstellung ihrer gegenwärtigen Bom­bardierungspolitik zu veranlassen, der deut­schen Propananda Nahrung gebe".

Für die Regierung ergriff der Lord­kanzler Biscount Simon das Wort und be­tonte ausdrücklich, daß er Antwort des Kriegskabinetts gebe. Es sei außerdem der Inhalt eines persönlichen Briefes mit. der Unterschrift „Winston Ehurchil l". Er nannt« es geradezu lächerlich, wollte man die Härte des Kampfes, die Sache für die man kämpfe, die Notwendigkeit, den Sieg

geachtet so schnell wie nur möglich zu erreichen mit der Daseinsberechtigung irgendwelcher Denk­mäler der Kunst oder Kultur vergleichen. Simon erläuterte anschließend in krasser Un­kenntnis den Wert des- Klosters Cassino. Nach dem britischen Lordkanzler stammen dke meisten Gebäude des Klosters aus dem neunzehnten Jahrhundert und seien „mit Fresken deutscher Künstler geschmückt". Er hofft allein, daß die bronzenen und silber- nen(!) Türen wenigstens geschont werden würden. Er wiederholte das Greuelmärchen, daß die Deutschen den Ort „ohne Rücksicht aus seine Geschichte in Besitz genommen und in eine Festung verwandelt hätten".

Der Lordkanzler schloß seine geistreichen Ausführungen mit der bemerkenswerten Mitteilung, daß nach Einnahme der Abtei eine Wache an das Urab des Heiligen Be- nedikt gestellt würde, „um zu verhindern, daß sich die britischen Soldaten kleine Tro­phäen nehmen, und sie nach Haus schicken."

8i8ksr 7V0 lote in Lsusino

dnb. Rom, 17. Februar. Unter den Trüm­mern der von den Anglo-Amerikanern zer­störten Abtei von Monte Cassino wur­den bis jetzt etwa 100 getötete Benediktiner-

1, 1» l^kr

1 italienischen Zivilflüchtlinge. k7--cö I^is ü«"Ekee>--. s. Die Tatsache, daß sich im Klosterbereich

74?6 >lsrrvk»t/en

^ ein deutscher Soldat aufgehalten hat, wird ^osebote nachstehenden schriftlichen Ertlärun-

2 1-U.-N «härtet:

1 ,;, 75«. ! Der Abt des Klosters Monte Cagmo,

ichof Gregorio Diamare, erklärte: „Ich

,7-k-2««7!!chcin>ge aus Wunsch, daß sich im Kloster

Monte EaMnn kein deutliber Soldat

'.ion Monte Cassino kein deutscher

bandet.

!1l>«.

1. «Nen'v.

lö. 2. 1941

3d I« 0br jN

,ekerfi!>edl " »

-itrsSe.

llungsn

t-regorio vismsre

Vescovo »^bate cki Xlonts Lsssino."

- Der Verwalter der Abtei Don Nicola sinunS^-Llemcnti und der bischöfliche Delegierte Xl.'v«n Francesco Salconio, erklärten: „Don

Isi«i» r r . AwM Clementi, Verwalter der Abtei von -lMonte Cassino, und Don Francesco Salconio, Is-eenumrüse- As ^ochöslicher Delegierter des Verwaltungs-

_ der Diözese von Monte Cassino, die

,il-«»-ieNi. ^,snumriize. ^ MkZich yom Bombenangriff vom 15. 2. gerettet NreiieE^><Kaben, durch den die gesamte Abtei zerstört s s l g^ -H>urde, erklären, daß im Innern des Klo-

_ -- in seinem ganzen Umkreis keine

,ek ixet» »^deutschen Verteidigunosanlagen oder Trup- Kriegsmaterial irgendwelcher Art waren.

28-.«^> 16. 2. 1S11.

5Wiim i<-1it m«»>o HxfnrM- I R>jv

neNmiirl«»

«84 828. ,VI»f1>'NlI r in ^r--

1«—5 5. ssnlel snl-ll: »' 51!.. 22. —2 Hkc. anöski»'"

»fit»«»" iuves 4

sinvoi-rn

nitlnlnn

„spk-i-ln

15

t--tr. 2«. !>, a>-n«- VN 1»«5

«nck ,, Ilr. 4,5«

Vei^

^ der nunmehr erfolgten Vernichtung n.kiit. " ^ Klosteranlagen ist die Einbeziehung des

5^?ters Monte Cassino in die deuts hen Ber- eine militärische Selbst-

Don Nicola 'Element!, Verwalter der Abtei von Monte Cassino,

Don Frantesco Salconio. Bischöflicher Delegierter des Verwaltungsbüros der Diözese von Monto Cassino".

N-II-r

85>>ns

Verständlichkeit.

SDie päpstliche Residenz EastelI Gan - :.4:0olso, die gleichfalls von anglo-amerikam-

6»''! Bombern angegriffen und"schwcr bcichä-

-

digt word«n"ist"ünd'wobei 7iber"fllnfhnndclt darunter 15 Klosterschwestcrn. ge- — 77' ^ ^«iel wurden, ist niemals durch deutsche Trup

^ l'' gewesen. Die Erte rrilorialität die-

Xr. 100, «u

Mönche aufgefunden. Außerdem wurden schon mehr als Kvll tote oder sterbende Zivilisten geborgen. Die Zahl der weniger schwer Ver­wundeten beträgt nach den bisherigen Fest­stellungen beinahe tausend.

llie 8ökns 2ions Irenen nick

dnb. Stockholm, 17. Februar. Die englischen und nordamerikanischen Pressejuden derart- scheu sich nach wie vor an dem Bombarde­ment auf das historische Kloster von Monte Cassino. So verbreitete Reuter in seineiy Ost­dienst eine Schilderung des Bombardements. Darin berichtet der Reuterkorrespondent mit wahrhaft sadistischer Freude, daß Hunderte von amerikanischen schweren und mittleren Kanonen ihre Granaten auf das Kloster feuerten und daß das Kloster jede Minute unter der Wucht des Feuers erzitterte. Dann seien starke Flügzeugverbände angeflogen, um ihre großen Lasten von Sprengbomben über dem Kloster abzuwerfen und es in eine Ruine zu verwandeln. Ein anderer Sonderbericht­erstatter erzählt, wie die Flieger im Sturzflng auf ihr Ziel losgingen, um es eine halbe Stunde lang zu bombardieren. Dann sei eine neue Welle anglo-amerikanischer Flugzeuge erschienen.

6rsb äer üoslbsrkeileil

dnb. Nom, 17. Februar. Aus dem Kloster Cassino wird gemeldet, daß fast alle Kunst­werke dieser Kulturstätte vernichtet wurden.

Das von Coliccio geschnitzte Chorgestühl aus dem Jahre 1696 ist völlig verbrannt, ebenso wie die Schnitzereien in der Sakristei. Die Mosaiks und vier Gemälde von Soli- monn sind zerstört. Die Gewölbedecke der Klosterkirche ist eingestürzt, wodurch auch die Fresken von Luca Gioidano vernichtet wur­den. Auch die Fresken über den Türen sind zerstört. Die Haupttür der Kirche aus Erz, mit Silber eingelegt, hat durch den Kloster­brand erheblich gelitten. Die Bibliothek des Klosters mit ihren 80 000 Bänden, .1200 Handschriften und 10 000 Urkunden konnten zum großen Teil rechtzeitig durch deutsche Soldaten nach Rom geschafft und dort dem Vatikan zur Verfügung gestellt werden. Leider ist jedoch eine erhebliche Anzahl von Vnllen'und sonstigen Handschriften verloren­gegangen, die im Klostergebäude eingemau­ert waren und mit Rücksicht auf die Heilig­keit des Ortes von den deutschen Soldaten nicht entfernt wurden. Unter diesen befindet sich Origenes' Kommentar über den Römer­brief, der durch Rufinus im 6. Jahrhundert übersetzt wurde: außerdem ein Dante mit Randbemerkungen aus dem 11. Jahrhundert. Vermutlich sind auch alle päpstlichen Bullen, die Monte Cassino betreffen und seit dem 11. Jahrhundert gesammelt wurden, in den .Klosterruinen verbrannt.

8tg. Die ungerührte oder aber wahnwitzige Furcht vor den deutschen Truppen verratende Vernichtung der Abtei auf dem Cassinoberge

ist zum größten Skandal in der Geschichte dieses Krieges geworden. Die Zustimmung von amerikanischen Geistlichen und britischen Herrenhausmitgliedern verschlimmert die Schande nur noch. Man fragt sich angesichts solcher Verteidiger christlichen Soldatentums, was denn eigentlich in Amerika und Eng­land unter einem solchen Äegrisf verstanden wird. Wir nationalsozialistischen Deutschen haben die Achtung vor den ehrwürdigen Ueberlieferungen der Menschheitsgeschichte im Blut und werden uns zudem niemals des großen abendländischen Ahnenerbes unwür­dig erweisen, wie es auch aus den uralten baulichen Herrlichkeiten der untergegangenen Abtei, ihren Kunstschätzen wie Schrifttums­perlen zur Menschheit spricht. Was die feind­lichen Geschütze, was die amerikanischen Bom­ber auf die ehemaligen Heimstätten von Glauben und Gelehrsamkeit warfen, waren die Früchte des bei uns radikal entfernten jüdischen Ungeistes. Die Flammen, die aus den Krenzgängen und Refektorien zum Him­mel aufschlagen, sind das Freudenseuer des finstersten Talmudhasses. Als blöde Werk­zeuge bemühen sich die Amerikaner, ihn mit Gewalt zu den Gestaden zurückzubringen, die ihn mit Abscheu von sich gestoßen haben. Mit Schaudern erkennen wir dabei, wie weit der bolschewistische Ungeist Führer und Gefolgschaft im anglo-amerikanischen Laster heute schon erfaßt hat, denn die Schändung jenes heiligen Ortes auf der Apennienhalb- insel ist genau dasselbe wie die Scheußlich­keiten der Mörder von Moskau. In der roten Glut zwischen den Ruinen von Cassino kün­digt sich die offene Machtergreifung des Bol­schewismus in London und Washington an.

Ldermsk vurckdruülLversuctie bei Mtebsk vereitelt

^s/t65S5 6su1rcliss Vo^rinysn äsk/icli NarMott - 5kgsns -4rig,stts rur bnsngung 6s; l.cmc/st:opis5 /Vsttuno

dnb. Aus dem Führerhauptquwr- tier, 17. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Südöstlich Kriwoi Rog glissen die Sowjets erfolglos an. Der Vorstoß eines unserer Pan­zerverbände brachte Gefangene und Beute ein. Oestlich Shaschkoff drangen unsere Trup­pen gegen den sich verbissen wehrenden Geg­ner weiter vor und vernichteten 36 sowjeti­sche Panzer. Feindliche Eegenangrifse wur­den hier und westlich Tscherkassy abgewiesen.

Bei Witebsk nahm der Feind seine von Panzern und Schlachtfliegern unterstützten Durchbruchsversuche wieder auf. Unsere tapfe­ren Grenadiere errangen, hervorragend, von Artillerie- und Werser-Einheiten, „Tigern, Sturmgeschiitzen und Schlachtfliegern unter­stützt, nach harten Kämpfen erneut einen vol­len Abwehrersolg.

Zwischen Jlmen- und Peipussee und bei Narwa führte der Feind zahlreiche Angrifse, die in schweren Kämpfen und unter hohen Verlusten für die Sowjets abgewiesen wur­den. Dabei vernichteten unsere Truppen in einem Abschnitt zwei feindliche Bataillone In der vergangenen Nacht führten sowje­tische Flugzeuge erneut einen schweren An- grisf aus die finnische Hauptstadt Hel­sinki. Finnische Flak-Artillerie schoß acht feindliche Flugzeuge ab.

Südlich Rom haben unsere Truppen die Angriffe zur weiteren Einengung des feind­lichen Landekopfes von Nettuno wieder aus­genommen. Ein mit Panzerunterstützung ge­führter feindlicher Gegenangriff südöstlich Aprilia wurde unter hohen Verlusten für den Feind abgewiesen.

Im Abschnitt von Cassino grisf der Feind erneut mit starken Kräften unsere Stellungen an. Seine Angriffe scheiterten in harten Ab- wehrlämpfcn. Unsere Kiistcnartillerie be- kämpste lebhaften feindlichen Schiffsverkehr

in der Bucht von Gaeta mit guter Wirkung. An der Adriatischen Küste wurde durch einen Stoßtrupp ein feindlicher Stützpunkt ausge- hoben, Gefangene und Beute eingebracht.

vss Lickenlsud verlieben

DRV. Führe-rhauptquartier, 17. Februar. Der Führer verlieh am 8. Fe­bruar das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Günther Hilt,. Bataillonskommandeur in einem Ulmer 'Jäger-Regiment, als 388. Soldaten der deutschen Wehrmacht.

llsue KMkrkrsiirtiSgsr

dnb. Aus dem Fllhrerhauptquartier, 17. Fe­bruar. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an ^-Sturmbann­führer Herbert Kuhlmann, Führer eines Panzer-Regiments in der js-Panzerdivision „Leibstandarte sj Adolf Hitler"; jj-Haupt- sturmfllhrer Hans-Joachim Rühle von Li- lienstern, Bataillonsfllhrer in einer ss- Freiwilligen - Panzergrenadier - Brigade; Hauptmann Siegfried Moldenhauer, Bataillonskommandeur in einem Grenadier- Regiment; Oberleutnant Otto Hulsch, Flugzeugführer in einem Sturzkampfgeschwa­der; Leutnant Heinz Grimm, Flugzeug­führer in einem Nachtjagdgeschwader; Untersturmführer Helmut Wendorff, Zugführer in einem Schweren Panzer-Regi­ment in der js-Panzerdivision „Leibstandarte Adolf Hitler"; Wachtmeister Herbert Schneider, Flakkampftruppführer in einem Flak-Regiment; Feldwebel Joses Schmied, Gruppenführer in einem Pio­nier-Bataillon; Obergesreiten Heinz Reich- man, ME.-Schütze in einem Jägcr-Rcgt.

Leutnant Heinz Grimm, der 25 Nachtab­schüsse und einen Tagcsabschuß errungen hat und wegen Tapferkeit vor dem Feinde zum Offizier'befördert worden ist, ist einer schwe­ren Verwundung, die er wenige Tage vor­her im Lustkampf davongetragen hatte, erlegen.

Oberleutnant d. R. Hans-Georg Romeike aus Königsberg in Preußen, der am 3. Sep­tember 1913 als Kompaniechef in einem Jnsterburger Grenadier-Regiment mit deiy Ritterkreuz ausgezeichnet wurde, ist aln 11. Januar 1911 im Osten gefallen.

LlcbenlsiiIitrLgsr »orvellsnIkLoiiSn LreUksuvt

Eigener Bericht

82. Berlin, 17. Februar. Wie gemeldet, verlieh der Führer dem Korvettenkapitän der Res. Vreithaupt als 387. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Diese hohe Auszeichnung ist be­sonders bemerkenswert, als im Seekrieg be­kanntlich nicht der Mann schlechthin, sondern das ganze Schiff kämpft und die z. B. im Kampfe des Heeres vielseitigen Möglichkei­ten, sich als Einzelkämpfer auszuzeichnen, fortfallen.

Korvettenkapitän Vreithaupt ist im Zivil­beruf Vankdirektor, SA.-Sturmsührer von der Gruppe Hansa und kämpft im Rahmen der Sicherungskräfte am Kanal Tag für Tag an vorderster Front gegen England im äußersten Einsatz. Et ist Chef einer Minen- suchflottille und hat bei einer kürzlich gemel­deten Operation deutscher Schlachtschiffe recht­zeitig akute Minengefährdung durch persön­lichen Einsatz mit seinem Schiff verhindert. Ein andermal stieß er mit drei Minensuch booten gegen einen großen feindlichen Zer­störerverband vor, um ein Geleit zu sichern. Schließlich hat er unter allerichwieriasten Bedingungen im Kanal eine besondere Auf­gabe gelüst.

Irsnsvorlvr ln Lrsnil gehörten

DNB. Tokio, 17. Februar. Japanische Marineluststreitkräfte führten am 16. Fe­bruar einen Uebcrraschungsangriff «fegen feindliche Stellungen bei Tuluve sNeu-Eng- landj und warfen einen großen seindlichen Transporter in Brand, der schwer beschä­digt wurde. Alle japanischen Flugzeuge kehr­ten zurück.

LW M

Sieger in 250 lluitksmpien tlsck Usupiinann Hovvotnz» uncl 81asor llsli ist Hauptinsnn llsrstkorn (unser 8ilct> der dritte dsutscks IsgdklisZsr. der Zieger in 250 lluktsclllsckten klieb.

Sckerl l««vi-5utoklsx

Zeitige jisitttlkSLkke

Von unserem llsrner Vertreter Hsinr Lcllostsnsscll

Zwölf Tage japanischer Ofsensivattionen gegen die in Westburma eingeschlagenen eng­lischen Positronen haben (wie wir in der gestrigen Ausgabe berichreten, Red.) mit der Einschließung der 7. britischen Division zu einem ersten Erfolg geführt. Den Japanern, nationalindischen Truppen und Burmesen- Bataillonen ist es damit.gelungen, in einem ersten Anstoß die Briten an dem Ausbau von Stellungen zu hindern, die den Aus­gangspunkt für die mehrmals angekündigte „große Burma-Offensive" bilden sollten. Die von dem neu ernannten Befehlshaber „Süd- ostasien", General Eiffard, aus Ost- und Westasrika.nach Ostindien gezogenen Einge- borenenregimenier scheinen auf britischer Seite noch nicht zNm Einsatz gekommen zu sein. General Giffard, »der Lord Mountbat- ten unterstellt ist, war bis zu seiner Ver­setzung nach Indien in BrMch-Westafrika Oberbefehlshaber und soll schon damals seine besondere Aufmerksamkeit der Ausbildung schwarzer Truppen zu, „Dschungelkämpsern". gewidmet haben. Die Tatsache, daß die Bri­ten jetzt alle verfügbaren Ncgertruppen nach Ostindien ziehen, läßt darauf schließen, daß die mit den indischen Truppen gemachten Erfahrungen sie nicht völliq befriedigt haben.

Die englische Berichterstattung aus In­dien weist mit Nachdruck darauf hin, daß man auf japanischer Seite alles unternehme, um sich gegen die englischen Vorbereitungen an der ostindischen Grenze zu wappnen und dabei auch keine Zeit verliere. Der Ban einer Eisenbahn zwischn Bangkok und Mul- mein, das im Osten von Rangun liegt und mit diesem durch eine Eisenbahn verbunden ist, mache unerwartet rasche Fortschritte. Wenn diese Eisenbahnstrecke einmal in Be­trieb genommen werde, spare Japan damit gewaltigen Schiffsraum, denn dann würden die Schiffstransporte über Schonan (das frühere Singapure) nach Rangun über­flüssig. Außerdem könnten dann die japani­schen Armeen ihr Material rascher nach Burma werfen.

Die englischen Berichterstatter-in Ren- Delhi stellen heute die Frage, inwieweit für die englische Kriegsleistung in Indien in den kommenden Monaten die Möglichkeit zum Versuch einer umfangreichen Offenstv- aktion gegen Burma überhaupt besteht. In diesem Zusammenhang können sie an der Tatsache nicht vorbei, daß im Frühjahr die Monsnnregen und Sturmzeit wieder einsetzt, die bis Ende Oktober andauert. Es fehle im übrigen an schwerem Material, vor allem an Flugzeuaträgern.

In amerikanischen und englischen Meldun­gen der letzten Zeit wird erneut von einem weiteren Bau der Assamstraße gesprochen, die von Nordassam über schwindelndes tibetani­sches Eebirgsgelände nach Tschungking ge­schlagen werden soll, was nur beißen kann, daß man vorerst nicht alles auf die Karte einer Eroberung Burmas und damit einer Wiedereröffnung der Burma-Straße setzt.

Glaubt man sich auch auf englischer Seile der indischen Trupven bei kommenden Ove- rationcn sicher zu sein, so ist man über die späteren möglichen Auswirkungen einer neuen Metlwde des Frontdienstes im Unge­wissen. „Männer .aus allen Klassen und Kasten, die gelernt haben, zusammen ,rn leben, wurden darauf vorbereitet, nemeiniom zu kämmen", beißt es diesbezüglich in einem „Times"-Artikel.

„Hut sd vor äsn voilinora"

dnb. Madrid, 17. Februar. Ein asturischer Arbeiter, d-en der Korrespondent von „Jnsor- maciones", Sanchez Vaspons, kurz nach einem Terrorangriss gegen die Reichsbaupt- stadt auf einer Berliner Straße traf, er­klärte: „Verdammt! Vor diesen Berlinern muß man den Hut abnehmen!" Der Ber­liner Korrespondent von „ABC" trifft fol­gende Feststellung:: „Wenn die Engländer stolz darauf sind, die 60 oder 70 dent'chcn Angriffe auf London im Jahre 1911 durch­geholten zu haben, so sei ihnen gesagt, daß die Berliner Bevölkerung den 'Londoner,, nicht nur in nichts nachstehe, sondern in der Gerakr über sich selbst hinauswächst." Die gegemeitige Hilfsbereitschaft und der Geist der Volksgemeinschaft zeigten von Angriff zu Angriff größere Vollkommenheit.

Avroctteiikavitlin Littst Estrenbürger von Riga. Tiefer Tage überreichte der koinmisiarüche Oberbürgermeister von Rinn. Wittrock. dem aus Rinn aebürtinen Brillnnteiitrnner Korvetten­kapitän Littst, den Estrcnbüraerbricf der Stadt Niga.