Ausgabe 
(17.2.1944) 47
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N'EMH parreiamtüclie Layeszeirung

Erschekn i 7mal wöchentlich

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dreht.

ffibis denn-"-

Dos flmlsdlatt des Negierender« Bürgermeisters der Zielen Hansestadt Nremen

ttii^rir. 4?

, 14. Jahrgang

Donnerstag, 1?. Zebruar 1944

der Nationrrtsdzial.iften.vremens

flmlilches verkündungsbiatt des Neichsstattstalters in Oldenburg und Nremen

kinzelpreis 15 Dpf.

was wollen,

.Maria richtete .

>chali auf, stellte es au!"l^> >elt es gerade vor s,7z ??rau zeigen/N"/"': w.ner und d«.n

M Ihnen nur zeigen

ranz in dem da h wieder."

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§OucIcs/5 ru /56/v^////9Sm k/i5Snc//6N5t/ü5c/cI5 VatS^/onc/ Osutsc/i/crnc/L l.6/5tun9 Ü5c//6 /(5/695iü/l5UN9 Os5 §/S9S5t)6/t509 cr//s5 nic^t O5t)S/t5V65p//ic^t6t6N OsutLctisn

82 . Berlin, 17. Februar. Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz, Gauleiter Sauckel, ruft alle arbeitsfähigen Deutschen zu Hause, soweit sie nicht gesetzlich zum Arbeitseinsatz verpflichtet sind, zum freiwilligen Ehrendienst in der Kriegswirtschaft auf. Männer und Frauen, deren Verhältnisse es gestatten, können so einen gewaltigen Beitrag zum Siege leisten. Der Aufruf hat folgenden Wortlaut:

richteten auf. Dann streikt» f.o Wie noch nie zuvor in der deutschen Ge- ich dem Kind: ,Komm M, hichte ist das deutsche Volk mit seiner Fiih- i ihrem Mann: .Sieht'«, 'ung zu einer unzerstörbaren und unauslös- ie unser Franzl selber °»/>chcn Einheit verschworen und verschmolzen, enselben gelben HaaM-d c Aus der Grundlage der nationalsozialisti- >r die Sommersprossen Ab,, Lebens-, Not- und Schicksalsgemein- andte sich mit Wärme in »«-.chast. d- h- einer ebenso natürlichen wie r Maria zu jetzt «7/"^vollen und vernünftigen sozialen, poli- n Tisch und in von unle,m«.'>chen und staatlichen Ordnung kiimpkt es ie's war und warum du gewaltigsten Kampf der Völkerge,chichte si." " E Erde um sein Dasein, um Ehre. Frci-

Maria fühlte alles SLn,.... °'t und Brot gegen die beabsichtigte totale Neu und beaann wer«»-Vernichtung. Weder die verlogenen Ver- imer als das Bübl l//-7>'"^angeir und Srrenenklänge sezuer Feinde llief Und al° ^ bi. m /°ch ihre ungeheuerlichen Drohungen können rnäckitli^ Ltnn/? ^k iolk und Führung in dem unerbittlichen äuerin Ead^ Marin Mal bis zum Siege um

» ^ ^cdcn Preis durchzuhalten, für ihn.zu kämp-

t^ Mann und zu arbeiten, erschüttern. Millionen

!s- eutscher Soldaten ringen an allen Fronten

» n!ä. lm den Endsieg. Millionen deutscher Arbri-

ch, und ihr milder Echemiiil:«« -«« Stirn und der Faust, Millionen deut- -fen «chllN gerötete GeW Frauen und Mädchen, Millionen deut- r?ut naher. Der Kleoik io^«« Bauern verbürgen durch ihren Fleih w wirft. ,«in, Arbeitseinsatz in der gesamten deut-

Uno vor diesem Bild des Lchc» Kriegswirtschaft auch auf dem eben- ichtigte sich der Schmerz übnbaUz kri/gsentscheidenden Kampffeld der Ar- ihnes und die unsichere ZM >«jj und der höchsten Leistung die Produk- >, und er wußte sich sMcki,u der lebensnotwendigsten Güter und vor er lein .Leid' denn in di«l!»og«m aber aller Waffen, der Ausrüstung, .. so spürte er mit einem L g,hrng und Kleider, die zum Sieg ge- nze Kraft seines Geschlecht».braucht werden.

>en Lebens vereinigt. ' So ringt das deutsche Volk geschlossen um

_ Leben. Niemals wird der furchtbare

^Mutsäujer und Massenmörder Stattn, nie-

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kilm-ktunals werden die abgefeimten und erbärm­lichen Judenknechte Churchill und Roosevelt

Niemals werden die unvergleichliche Kultur und segensreiche soziale Ordnung unseres Reiches zerstört

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viUillsnrow»n il>l werden: denn wie noch niemals im Laufe der oiAEode^ erfüllt das ganze deutsche Volk gegen-

"deiner. .luM Glider Vergangenheit und Zukunft leine Vesrsselc!' l-ik^ Pflicht, sei es an der Front oder bei der ./u-b-it tu Hause.

iKl lleeiiovL ^ Trotz der Härte des Kampfes und der deukiner n.». Aschwere der Zeit herrschen in unserer Hei- ^'p^ek^ünis" gegenüber allen anderen Staaten dre ^^^denkbar geordnetsten Zustände. Die zum Le- Vsilis^ben notwendige Nahrung und aller wirklich ... ..' 71t lebenswiibiiae Bedarf ist sür alle Volksgenos-

u 'durch eine gerechte und soziale Kriegsorü- i'tir jm.^.' nung unseres Führers Adolf Hitler gesichert, «sei- a-"'l> ?!"?l-Der Eejundheit der Frauen und Kinder, wir » des ganzen Volkes wird im größten Ausma» Rechnung getragen. Im fünften Kriegszahr ^e. velek/r -"1- herrscht noch immer ein reiches kulturelles Le- liaon. ve>i-d° »«istige und seelisch« Betreuung

/la des ganzen Volkes ist trotz aller Kriegsnot

6. !a öea und Arbeit einzigartig, in der ganzen Welt. -«t °k°°-',"^2",««' Das alles ist bei unseren Gegnern voll- ^Maimer lammen anders. Dort erfreuen sich lediglich m-r u.ds« Platokraten und Kapitalisten ohne Ruck- VM»s'cht °uf die Not der Massen eines nnge- lchmälerten, ja skandalösen Lebensstandards.

mutz in dem großen Ringen um die Freiheit Europas, die kriegswirtschastlichc Erzeugung aus ihren höchsten Stand gebracht werden. Durch die Verordnung über die. Melde­pflicht von Männern und Frauen« Aus­gaben der Reichsverteidigung und durch die neue Verordnung zur Erfassung von Män­nern und Frauen, die aus Anlaß des Luft­krieges ihre bisherige Tätigkeit ausgegeben haben, sind schon weite Kreise der deutschen Bevölkerung auf gesetzlicher Grundlage zum Kriegseinlatz herangezogen worden.

Es kommt nunmehr aber darauf an, daß jeder arbeitsfähige deutsche Mann und jede arbeitsfähige deutsche Frau, die durch diese Verordnungen nicht ersaßt werden und denen

es ihre sonstigen Verhältniße gestatten, frei­willig nachbestem Köllnen und Ver­mögen ihren Beitrag zum deutschen Siege zu leisten.

Männer und Frauen, die ihr auf Grund der gesetzlichen Bestimmungen zu einer Mel­dung sür den Arbeitseinsatz nicht verpflich­tet seid, ich rufe euch deshalb unter Hinweis auf die vorstehenden Ausführungen beson­ders aus, stellt eure Arbeitskraft in diesem Jahre größter Entscheidungen sreiwillig zur Verfügung!

Der Ruf ergeht an diejenigen, bei denen sich durch ein« Aenderung ihres persönlichen Verhältnisses neue Möglichkeiten des Ein­satzes ergeben können oder .schon ergaben huben. Ich denke dabei auch' an Haushal­tungen, die in. der Lage sind, alle nicht wirk­lich ganz unentbehrlichen Hausangestellten ganz oder teilweise zur Verfügung zu stel­len. Auch sür diejenigen Frauen, die nach der Altersgrenze der Meldepflichtverordnung für den Arbeitseinsatz nicht erfaßt sind, bietet sich die Gelegenheit eines wertvollen, kriegs­wichtigen Arbeitseinsatzes und dabei auch

selbstverständlich eines lohnenden Verdien­stes. ,

Auf persönliche Wünsche wird bei diesem freiwilligen Einsatz so weit wie möglich Rücksicht genommen. Das gilt insbesondere auch dann, wenn nur halbtags-' und stun­denweiser Einsatz in Frage kommt, sowie für den Einsatz in Heimarbeit und am Wohnort.

Es ist selbstverständlich, daß für eine frei­willige Verpflichtung nur di e K r i e g s- g e i't in Frage kommt.. Auf die Ausstellung eines Arbeitsbuches wird in diesem Falle verzichtet.

Angesichts der ünverg^eichlichen Leistun­gen unserer Soldaten, aber auch unserer schon in Arbeit,stehenden Volksgenossen und Volks­genossinnen in Stadt und Land prüfe jeder ernsthaft sein Gewissen und stelle so weit wie möglich seine Arbeitskraft für die deutsche Kriegswirtschaft und damit für den Sieg freiwillig zur Verfügung.

Männer und Frauen, meldet euch daher sosort bei dem für euren Wohnort zustän­digen Arbeitsamt! Die Dienststellen der na­tionalsozialistischen Frauenlchaft werden den Frauen dabei beratend und helfend zur Seite stehen.

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Köick8ors88scdek vr. Mslnck über 6288100

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f«r iiE" sowohl in England wie in Amerika lassen Mrx«,m-8mi-3'^ii« blutsaugerischen Ausbeuter, Kapitalisten zi'Lctmsob ^ Juden die Massen ihrer Völker materiell n/uwÄ»>° ^ siclisch, vor allem auch ihre Jugend ? peircho«^!',,.«. verwahrlosen. In der furchtbaren Sowzet- 6. Republik herrschen nur der Schrecken, die

vriiner ttngst. blutige Terror und der grau-

n fieio>in««r 7 amste Zwang. All dies Schreckliche, sür das si^f.»,>,^i'L >cutschc Volk und seine Verbündeten Unaus- kin« "och,n-M'/iehliche gilt es von Deutschland und Europa

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nr!» deutsche Volksgenossen und Volksgenojsin- helst darum auch alle noch mehr als u/i°:°/mpI^iisher mit, Deutschlands Leistung auf all E-bieten des Lebens, hie sür die Krieg-

»sührung wichtig sind, zu steigern! Dadurch

helft ihr mit, den Tag des Endsieges näher

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/id-»'.ÄE/Eoeinfatzes unserer Volksgemeinschaft f'!kte^<K>ich« Pflichten durch Gesetz o^jorlegen lassen,

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^erer Feinde, die schon Jugendliche in d«e ^ zwingen und aus kranke Frauen

keine Rücksicht nehmen mit der Kesund- ' Erhaltung unseres Volkes vereinbar, sind.

Alle deutschen Volksgenosse« und Volks- Genossinnen aber, die auf Grund der Für- Vorsorge des Führers keiner gesetzlichen Arbeitspflicht unterliegen, die sich aber selbst v/Von-i fähig und gesund fühlen, ihrem Volke

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dieser gewaltigen und großen Zeit einen

k/. wertvollen Dienst",» leisten, werden hiermit v- °us«er>ise. sich dem

Arbeitseinsatz in einem freiwilligen

Ehrendienst Uur Verfügung zu stellen. Dem guten Willen in?!»'bAakA,^""h ^er Vereitschast sind keine Alters- und sonstigen Grenze« gesetzt. Im Jahre 1944

X«d.

dnb. Berlin, 16. Februar. Reichspresse­chef Dr. Dietrich gab am Mittwoch aus­ländischen Pressevertretern folgende Erklä­rung ab:

Unsere Gegner haben gestern zwei Be­hauptungen verbreitet:

1. Die Deutschen hätten an der Front vön Casfino innerhalb der letzten drei Wochen zweimal um eine dreistündige Waffenruhe nachgesucht, um ihre Toten zu bergen..

2. Die Deutschen hätten das Kloster Monte Eassiiio zu einem militärischen Stützpunkt ausgebaut und damit ihre Gegner gezwun­gen, es,zu zerstören.

Was die erste Behauptung anlangt, so sind dazu folgende Tatsachen fest­zustellen:

1. Nicht die Deutschen haben um Waffen­ruhe gebeten, sondern im Gegenteil: die ame­rikanischen Truppenkommandeure -atzen sich gezwungen, die Deutschen um eine dreistün­dige Waffenruhe zu bitten, um ibre Tau­sende vor den deutschen Linien verblutend-n Soldaten zu bergen. Der deutsche Abschni7s- kommandeur entsprach: voll Menschlichkeit und humanitären Gefühlen geleuot. dieser Bitte der amerikanischen Führung. Das deut­sche Oberkommando verzichtete bewußt dar­auf, diesen Akt menschlichen Enigegenkom- mens, der angesichts des völligen Scheiterns alljr amerikanischen. Angriffe auch mililar-ich vertretbar ist, eigens-zu veröffentlichen. Nach­dem die Amerikaner die ihnen m großzügi­ger Weise gewährte dreistündige. Waffen­ruhe voll ausgenutzt hatten, quittierte das amtliche englische Reuter-Büro die deutsche Humanität und das faire deut-'che Schwei­gen über diesen Vorgang mit einer in die ganze Welt verbreiteten Meldung, in der öle Tktsachen einfach auf den Kopf gestellt wurden, mit der dreisten Behauptung, -üchl

die Amerikanet, sondern die Deutschen hät­ten und sogar zweimal um eine Waf­fenruhe nachgesucht.

2. Ebenso verhält es sich mit der zweiten englischen Behauptung. Tatsache ist, daß sich in dem altehrwützdigen Kloster Monte La-s- sino und in seiner unmittelbaren Nähe kein deutschet Soldat, keine Maschinengewehr- oder Geschützstellung und auch kein deutscher Artilleriebeobachter befanden. Darüber hin­aus hatte die deutsche militärische Führung, um jede auch nur denkbare Gefährdung des Klosters'auszuschalten, sogar das hochher­zige Angebot des Abtes von Monte Eassino, im Kloster Schweroerwundete aufzunehmen und zu pflegen, ausdrücklich mit Dank ab­gelehnt, um so auch den leiseste» Anschein einer Inanspruchnahme des Gebäudes für deutsche militärische Zwecke zu vermeiden. Ilm die deutsche Fürsorge, das Kloster aus dem Kriegsgeschehen herauszuhalten, voll­ständig zu machen und auch die letzte Mög­lichkeit. eines Vorwandes für den Gegner, das ehrwürdige Kulturdenkmal zu zerstören,, auszuschalten, wurde vor dem Zugang zum Kloster ein deutscher Gendarmerie- posten aufgestellt, der Befehl hatte, dafür zu sorgen, daß nicht einmal aus Unkenntnis der Lage einzelne deutsche Soldaten das Kloster beträten. Von anglo-amerikanischer Seite wurde bereits am 12. Februg^. um

das völlige Scheitern ihrer Offensive an der italienischen Südscont

vor der Oefsentlichkeit zu bemänteln,-die Ver­sion verbreitet, daß die anglo-am«rikanischen Truppen nur deshalb nicht weiterkämen, weil das Kloster Monte Eassino von den Deutschen in eine befestigte Stellung Mit einem Ar­tilleriebeobachtungsstand verwandelt worden sei. Um dieser Lüge einen Schein von Wahr.

es wenige Tage später fettig, dieses ehr­würdige Kulturgebäude mit Bomben und Granaten ebenso bewußt wie sinnlos zu zer­stören. Denn zum Zeitpunkt der Bombardie­rung des Klosters befanden sich in ihm allein der fast Wjährige Abt mit seinen etwa 20 Mönchen, sowie rund 17,0 'italienische zivile Flüchtlinge. .

Es ist also festzustellen: Um das eigene rai Ntärische Unvermögen, Eassino zu robern, nicht eingestehen zu niiissen, wurde eines der größten Kulturdenkmäler aller Zeiten von den Anglo-Amerikaitern bedenkenlos in Trüm­mer gelegt. Den Deutschen, die auch hier wie­der ihr kulturelles Verantwortuiigsgesühl un­ter Zurücksetzung ihrer militärischen Interes­sen bewiesen haben, um dieses großartige Bauwerk der Welt zu erhalten, versucht man nun das eigene Kulturverbrechen zu unter schieben, um so aus einer Schandtat noch pro- paanndistisches Material zu schlagen.

Es ist ein Abgruyd menschlicher Gemein­heit, der sich in diesen beiden Handlungswei­sen offenbart. Wir Deutschen können es ruhig dem Urteil der anständigen Menschen in der Welt überlassen, wie sie ei» derartiges Ver­halten und eine solche Gesinnung kennzeichnen wollen.

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op. Lissabo n, 18. Februar. Das Kloster Monte Eassino wurde von der britisch-nord- amerikanischen Luftwaffe zu 95 Prozent zer­stört, berichtet ein Frontkorrespondent der United Preß von einem Ansklärungsslug am Mittwoch.

Obwohl die Photos der Aufklärungsflug­zeuge ergeben Hütten, daß der ganze Kloster­komplex .samt der Hauptkirche praktisch durch Brand- und Sprengbomben zerstört sei, hät­ten nordamerikanische Jagdbomber am Mitt-

Il«ut«<-iies 8-8not »»k >l«»i 8>'Wviirren lVleer I^L.-Lukn.: Li^e^Ädsi'iolttvL' kUxllrubsr Lok.

heit zu geben, brachten die Anglo-Amerikansr woch erneut die Ruinen schwer bombardiert.

ltSIerrordomder beim Lugrilk äuk Lsrlln sbge8cdo886N

Osuls^isl ksi Hckskkosr/ unc/ 5sic,§Mo// vvs/tep vorgetragen Numeri von Lo5r,'no in c/,'s c/sutrcks Vsr-

tsic/igungs/ront s/nbsrog«n - 5c/iR/srs 8ck/ägs c/sr ^sutscksn 1u/tivo//s oui 5ck,'//s unc/ /-/oiengsbist von ^nrio

dnb. Ausdem Führe »Hauptquar­tier 18. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Südöstlich Kriwor Rog wiesen unsere Truppe» zahlreiche feindliche Angriffe in harten Kiimpsen ab und bereinigten im Gegenangriff mehrere Einbruchsstellen. West­lich Tscherkassy und östlich Shaschkofs wurde in völlig verschlammtem Gelände der zähe eindliche Widerstand gebrochen, heftige Ge­genangriffe abgewehrt und unser Angriff weiter vorgetragen. . .

Im N-rdadschnitt der Ostfront scheiterten südlich Starajli-Rußja, zwischen Jlmen- und Peipussee and bei Narwa stärkere örtliche Angriffe der Bolschewisten, mehrere eigene Angrisssunternehinungen wurden mit Erzolg durchgeführt. .

Bei den Kämpfen im mittleren Front­abschnitt zeichnete sich Hauptmann Rad e als Führer eines Sturmgeschlltzverbandes beson­ders aus. . .

In Italien verlief der gestrig« Tag be, beiderseitiger Späh- und Stoßtrupptätigkeit ohne größere Kampfhandlungen. Oertliche feindliche Borstöße wurden abgewiesen. Das ehrwürdige Bauwerk der Abtei von Eassino, das, wie gestern gemeldet, durch die feindliche Luftwaffe angegrisfen wurde, obwohl sich in ihm und in der näheren Um­gebung kein deutscher Soldat befand, ist qrößtenteils zerstört und niedergebrannt. Die Ruinen sind nunmehr in die deutsch« Bcr- teibinnnoslr-'nt eivbezoaen ^worden.

Die deutsche Lnstwafse griff mit Kamps­und Schlachtfliegeroerbänden in den Abend­

stunden des gestrigen Tages und in der ver­gangenen Nacht Schiffsansammlungen und das Hafengebiet von Anzio und Nettano mit guter Wirkung an. Ein Zerstörer und vier Frachtschisse mit 19»»» BNT. wurden durch Volltreffer beschädigt, mehrere Be­triebsstoss- und Materiallager vernichtet und Truppenunterkünfte in Brand geworfen.

In den Abendstunden des 11. Februar griffen feindliche Bomber abermals Rom an.

Britische Flugzeuge führten in der ver­gangenen Nacht erneut einen Terrorangriff auf die Reichshauptstadt. Sie warfen bei bedecktem Himmel aus verschiedene Stadt­teile eine große Anzahl von Spreng- «nd Brandbomben, die Schäden in Wohnvierteln, an Kulturbanten, Kirchen und Krankenhäu­sern verursachten. Die Bevölkerung hatte Verluste. Trotz ungünstiger Abwehrbedingun- qen vernichteten Lustverteidigungskräste »ach bisher noch unvollständigen Meldungen 18 Terrorbomber. Einige feindliche Flugzeuge warfen Bomben auf Ort« im rheinisch-west­fälischen Gebiet.

Ivrrorsngrltt suk »smmsrksül

ep. Oslo, 18. Februar. Die norwegische Stadt Hammersest, die nördlichste Stadt der Welt, würd» in den Abendstunden des 11. Februar von britischen Flugzeugen ange- grissen. Es handelt sich um einen Störan- grisf, bei dem militärische Ziele nicht ge­troffen wurden, wohl aber norwegisches

Eigentum. Zwei Häuser wurden zerstört. Ferner wurden zwei norwegische Küsten- dampfer versenkt.

Lombeil

suk kircklieks »ainHuns

^DNB. Mailand, 18. Februar. Aus Savona wird gemeldet: Während in einer Kirche von Savona gerade ein Taufakt im Gange war, führten britische Vombenslug- zenge einen Angriff durch, bei dem eine Bombe in die Tauskapelle von Sän Andrea einschlug und den Eroßpater und Urgroß­vater sowie eine Anzahl Teilnehmer tötete, während lediglich das neugeborene Kind und seine Mutter mit dem Leben davonkamen.

LngilH suk üer UlLrsIlucdvn I-snüsngv

dnb. Helsinki, 18. Februar. Wie der fin­nische Wehrmachibericht vom Mittwoch mel­det, griffen die Sowjets im mittleren Teil der Karelischen Landenge nach besonders star­ker Feuervorbereitung an vier verschiedenen Stellen mit kleineren Abteilungen an. Die Angriffe wurden mit großen Verlusten für den Feind' abgewiesen.

Welirmaibtsmiiiifter Marsckinll Graziaiil naftm einen Borbeimorsch von vinhcitcn oller Trnv- vcngottunaen des ncuaebildeten italienischen Heeres sowie der republikanischen Nationat- aarde ab.

Leksies K/aek Löes-'ee

Von Dr. 8ven U e <l i n

Was kennzeichnet die gegenwärtige Welt­lage? Di-ese Frage zu beantworten, erfordert viel, und es gibt niemanden, der dieser Auf­gabe gerecht würde. Aber auf der anderen Seite kann die Frage auch mit einigen Wor­ten beantwortet werden: die ganze Welt brennt, die ganze Menschheit ist von einem epidemischen Wahnsinn ergriffen, der seine Wirkung über die ganze Erde erstreckt mit Ausnahme des eisgebundenen Kontinents der Antarktis.

Der zweite Weltkrieg hat den ersten sowohl in der Dauer als auch in der Unversöhnlich- keit und geographischen Ausbreitung über- troffen. Wie kompliziert dieses Knäuel eines Krieges aller gegen alle geworden ist, geht beispielsweise aus den beiden letzten Konfe­renzen zwischen den leitenden Staatsmännern der vier älliierteiiVtzroßmächte hervor. Stalin reiste nicht nach Kairo, weil er nicht Mit Tschrangkaischek zusammentreffen wollte, der natürlich sein Freund, aber gleichzeitig Ja­pans Todfeind ist und Japan ist mit Ruß­land durch einen Nichtangriffspakt verbun­den. Aus dem gleichen Gründe konnte Tschi- angkaischek nicht nach Teheran kommen und Stalin treffen, weil dieser im freundschaft­lichen Verhältnis zu Japan steht. In K-ch/ro konnten Tschlangkaischek, Roosevelt und Ebur- chill zu-ainmentreffen, weil alle drei Tod­feinde Deutschlands und Japans sind.

Das Ziel der Sowjets in diesem Krieg ist die Verwirklichung des Traumes von der Weltrevoluiion und die Bolschewisierum, der ganzen Menschheit. Das nächste Ziel isr da­her, Deutschland zu vernichten, das der Er­langung dieses großen Zieles im Wege steht. Wenn es glückt, Deutschland zu zermalmen, so steht der Weg osfen für das Vorrücken der Grenzen her Sowjetunion an den Ka­nal, den Atlantik, die Ostsee und das Mit­telmeer.

Die absurdeste und vernunftwidrigste Tat­sache in diesem Kriege ist die Hilfe der angelsächsischen Großmächte für Rußland. Englands wie Amerikas vornehmstes Kriegs­ziel ist es, ebenso wie dasjenige Rußlands, Deutschland zu vernichten. Ihre eigenen Kräfte sind unzureichend. Sie sind überlegen zur See und in der Luft, aber Deutschland ist ebenso wie Rußland eine Festlandmacht, und darum können die Angelsachsen Deutsch­land nicht ohne Rußlands Hilfe besiegen. Die unübersehbaren russischen Legionen und die russische technische und motorisierte Rü­stung, die während vieler Jahre diesen Krieg vorbereitete, kämpfen nun Englands und Amerikas Kampf auf dem Festland, unterstützt durch englische und amerikanische Lieferungen.

In gegenseitiger Hilfe arbeiten also die drei Großmächte für die Erreichung ihres ge­meinsamen Zieles: Deutschlands Untergang. Die beiden Westmächte helfen Rußland, die Barbarei des Bolschewismus über ganz Europa zu verbreiten, und sehen nicht ein, daß sie, wenn dies gelingt, selbst an die Reihe kommen. Innerhalb eines bolschewisierten Europa wird es nicht lange dauern, bis Eng­land eine .leichte, Beute ist. Das Widerliche an diesem Schauspiel ist, daß zwei auf der Höhe wöstländischer Bildung stehende Natio­nen das Aeußerste ihrer Kraft an Material und Menschen opfern, einen Kontinent zu vernichten, der die Urheimat und Hochburg weltlicher Kultur ist.

Das Krankhafte und Wahnsin­nige in diesem Kriege liegt in der blinden Rckserei, mit der die W e st m ä ch t e an ihrem e ! a e n e n Un­tergang arbeiten. Die Verheerungen durch die Hui,neu im 4. Jahrhundert und der Pliinderuiigszug mongolischer Horden im 12. Jahrhundert waren rein« Kinderspiels im Vergleich zu der Barbarisiernng des Kon­tinents, die nun mit englischer und amerika­nischer Hilfe vorbereitet wird. Die Wunden, die früher geschlagen wurden, konnten mit der Zeit geheilt werden, die Verwüstungen, die für später beabsichtigt sind, können nie vernarben, weil sie eine totale' Andplünde- rung der KuUiir bedeuten. Deutschland ist die einziae Macht, die nicht nur Eurova, sondern die Menschheit vor dem größten Un­glück, der furchtbarsten Schande, zu retten vermaa. die es je gegeben hat.

Durch die Konferenzen in, Moskau. Kairo und Teheran ist Stalin bescheinigt worden,

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