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Erschei nt 7mal wöchentlich
Monalstkjiig r.SV RM einjchl. Zuli-llgebühi; Postezugipteii monatlich r.M NM (iinschl. 6,5», >»!-' P°st,-Itung-g-bLhr> ,u,L,l. «2 Rps.
M^Mk«^»-st-lls-ld. P-ftlche«: Hamiurz 17 272 . Sn,«l> "k02o r" ^ genpreif- »nd ilufnahmebodinjiungon lt. Pttli- ^2'»ll,i«"^ iiste. Lufna-moleimm» »jn« Leiiindlichlrit,
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vremeröeitung
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vremon: l5»««n 6/8, Ruf 21>>l; Ikachtrus 2 . I-nnt-zi 2 47 65: Otern^i. »6. «us 212 811 k,k«: Mühl«»dam«2: «r.-v-m,ling»n: »ahn« hofstrat« 6, ««» P-ftftrab«. «uf 4 »4 5«: »r.. B-g»sa«: Nohrftr. 24, N»f 4 », 8-, «»..«lumon' ttzol: Napt.'Lallmana-Str. 41/42, Nns A ll. 82
parleicrEticiie Layeszeirung
vos flmtsdlatt des Tiegierenden vürgermcisters der Zielen Hansestadt vremen
Der Nationalsozialisten Vremens
flmtliches verkündungsbiatt des iieictisstattiiallers in Mdenburg und vremen
, 14. Jahrgang
.Mittwoch, 16. Zebruar 1944
Einzelpreis 15 Nps.
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Himmler stiftete die Germanische Leistungsrune Eigener Bericht
Den Haag, 15. Febr. Der' Reichs- lt„ xer tt hat bei seinem Besuch in den Nie- sb'iktanden erstmalig Männer mit der neu » "listeten „Germanischen Leistungs-
"inlkne" ausgezeichnet. Zum Erwerb dieser 2'» Zeichnung müssen bestimmte sportliche
°'°t« diuftungen, eine gute militärisch« Ausbil- »«di! i,^,g und klare Ausrichtung aus germanisch« « ^'ltung nachgewiesen werden.
5 d 1-2^7-^ühr"' Unterführer und Männer des dkui«! IZO" hilusbildungslagers Avogoor -hatten sich zu Feierstunde versammelt, Soldaten der ^L^^ttUKffen-il im feldgrauen Rock, Kameraden germanischen U-Niederlande in der ^üösMi^iarzen llniform und Aiänner der nieder- 7olr«rt„, l i«'/Kücken Polizei. 12W Mann waren angeln. ^-Obergruppenführer und General Polizei Raüter, der Höhere tt- und Poli- 'ührcr den Haag, begrüßte der Reichssüh- ii Heinrich Himmler, den Chef des auptamtes, ^-Obergruppenführer und eral der Waffen-tt Berger, und die mit Reichsführer erschienenen Ehrengäste, an er Spitze den Reichskommissar, Reichs- Hiister Seytz-Inquart, und den Leider niederländischen Nationalsozialisten, ussert.
Der Reichsführer-ss legte selbst die Grund- e der von ihm gestifteten bermanischen ^istuiigsrune dar. Der Reichsführer-ss be- mit einer Schilderung der ersten Jahre K II 4 sssD"Einiamcr Arbeit, sprach über
bi, 0i« l»,,« 4 l'e Anfänge der germanischen Einheiten der Waffen-ss
>c°iuo!°»lL.d besonders von den Niederländern, die v°«»,i„>fer und treu, Schalter an Schulter mit 54«!3ooz deutschen Soldaten gefochten haben und »i, 2 «!ii»»i» diesen Tagen an einem Brennpunkt der »llown, o.x^front vielleicht den schwersten Kampf cki«4«innres Lebens bestehen, dem Entschluß ihres rzens, der Stimme ihres Blutes folgend heiligen Klauben an die Idee des ger- inischen Reiches.
Das Abzeichen der Germanischen Leistungs- »>is„, n« sei das taktische Zeichen der ruhmreichen ./manischen ss-Dioision „Wiking", das ipIklltIzltznnenrad, auf dem die Siegrunen stünden, zle der Reichsfllhrer-U. Diese Wahl »olli»«,»!«'utete für jeden, dem Beispiel des helden- Einsatzes der Wikinger nachzueifern. ""Z'" Kampf sei das leuchtende Vorbild. Im "«» >» ««--den müsse immer wieder versucht werden, «teu Beste durch das Beste zu erringen. Im
ird-»-i.ki>-'^6tzen germanischen Werden würden sich die ttUMiK-^ölker nur dann zu ihrem schicksalsbestimm- ,t-ig«u>e>i-a'n Wege zusammenfinden, wenn von H.e rz Herz aus einer tiefen Sehnsucht die 6-Eb«d-i-^b^Mguiiq der Verbundenheit erweckt
,Ic>> 4i. kwä-g <" » »
' aigeoea
i«d»i, l«M^Um diese Leistungsrune zu erwerben, mug- ,» n haz:ie Prüfungen bestanden werden. Sie ürd« nicht leicht verliehen. Sie solle ein ' K»i«i.c-»»'''iittel der Selbsterziehung sein, ein Ansporn, r«nml «M^'imer mehr zu leisten, immer härter gegen h selbst zu werden, niemals stille zu stehen, /«dein immer weiter zu arbeiten, gerade die länner aus den Niederlanden würden hier- ir großes Verständnis aufbringen, denn sie >iißten, welcher Fleiß und welcher Einsatz ^oiwendig seien, ein Stück Land dem Meere Abzugewinnen, und wie schnell das,raubende Paper wieder den blühenden Garten über- tülen würde, legte man sorglos die Hände i den Schoß.
»! Diese Rune möge ein Svmbol der hohen uzenden sein, welche die germanischen Men- . „,-na ist ^ Zeiten zu Größe und Stärke
haben: Der Erkenntnis, daß unser rL^imvkrsb^mzes Leben einen immerwährenden Kamvf der Veltändigkeit. der Bzharrlich- vsrsoim ^ nnaehrocheno^ Muses, diesen Kamvf
ciisssn zum Siege durch,,,lieben, der unerbitt-
, Härte, der Pflichterfüllung, der Ehre
6sn Scbmv,rZ ^ ^ iDreue,
vsc rertloi nu „Weh? Manne, der nicht Kämpfer
sein will"
erklärte der Reichsleiter ii — „wehe dem alle, das nicht sein Leben einzusetzen, nicht I opfern bereit ist!"
x^sslMit der Ermahnung, als Träger des Abwichen? diese Tugenden zu üben, übergab einrich Himmler den ersten 95 ii-Führern, ?lntcrführern und -Männern die Ecrma- '-Iche Leistungsrune.
uügsneu kämptt VL§ rum Isirisn ^remruge
M Sofia, 15. Februar. Der bulgarische ?."dwirtschastsminister Dr. Beschloss er- -rdemöo'"" mrte auf einer Bersammlung in einem . , .,,meköb>ü' ^bulgarischen Dorf bei Plewrn, auch im Kriegsjahr trage Bulaarien alle roieiv.^6 ^gionsequenzen der Kriegslage.
-eboren^v^'Bulgarien erfülle seine Verpflichtungen
»nklicdb«'bem Dreimächtepakt, der auch seine Poli- ^ bestimme. Unter Berufung auf die srühe- -Ben - "" -----
Erklärungen des gjM rersr ., nederholte Beschloss i
lerror seit 1838 vorbersilet
knt/iü//ungsn rum/)n't/Lci^sn ^.u/ttsf/sg — Dk's Dsutsc/isn m'c/it /)658Sf a/5 opponlS565ic/s
^/ngs^O56N6 — /.u/tmc»f5c/icr// ^/c»5f/5 /ü?i/t c/ufc/i 6ö5,'ng Ltc»f/c i)s/iinc/sft. . .
Drabtdcricht unserer Berliner Tchristleitnna
ir?.ii. Berlin, 15. Februar. Wie die schwedische Zeitung „Göteborgs Posten" verrät, haben sich die in London tätige» Vertreter der schwedischen Presse davon überzeugt, daß England den Luftkrieg gegen die, europäisch« Zivilbevölkerung bereits lange vor Ausbrnch des-, Krieges vorbereitete.
Die britische Flugzeugindustrie habe sich, meldet das Blatt, „bereits 1331, daraus eingestellt, schwere viermotorige Flugzeuge mit großer Bombenlast und starker Bestückung zu, bauen, die zum Bombardement ganzer Städte geeignet seien, in einem Artikel über die alliierte Lustkriegsührung gegen Deutschland. Die Feststellungen des Blattes beruhen auf den Beobachtungen der in London tätigen schwedischen Zeitungskorrespondenten, für die es trotz aller gegenteiligen Beteuerungen der amtlichen britischen Kreise als selbstverständlich erscheint, daß die britische Regierung bereits Jahre vor der gegenwärtigen Auseinandersetzung gewillt war, im Kriegsfalle Luftangriffe auf Städte und gegen die Zivilbevölkerung nach Art der schon immer in Indien und Nrgbien üblichen
„Besriedungsaktionen" mit Bombtn und Fliegerwassen durchzuführen.
Allerdings habe, so stellt das schwedische Matt sest, die britische Luftofsensive gegen das deutsche Kriegspotential in. materieller u.nd geistiger Hinsicht bisher keine kriegsent- scheidende Wirkung gehabt.
Tatsächlich heißt es soeben in der Londoner Presse: „Man hat den Eindruck, als behielten die Deutschen recht, wenn sie sagten, sie würden die Angrisfe zerschlaget!." Die Nachtangriffe der englischen Luftwaffe stellten den britischen Luftinarschall Harris vor .ein schwieriges Problem, wenn er die von Eöring errichteten Hindernisse durchstoßen und den Gegner niederdrücken wolle. Die Leistungen der deutschen Jäger hätten die N o r d a m e r i k a n e r veranlaßt, auch nach einem Ausweg für ihre Tagesangrisse zu suchen. Man glaube, diesen in der Herstellung von Langstrecken-Jagdflugzeugen gefunden zu haben, fühle sich dabei jedoch stark von der Tatsache berührt, daß der Gefechtswert eines Jägers in dem gleichen Maße sinkt, in dem sein Aktionsradius vergrößert wirb.
Vstttsiwsll um I-utistützpullkie
Eng/anc/ ruc/it c^sp ütrsrmäc^tl'gsn 08^.-Konku7islir ru ksgsgnsn
Don unserem Vertreter
». «ei,. Bern, 15. Februar. In dem zwischen USA. und Großbritannien bereits setzt entbrannten Konkurrenzkampf um die Stellung im Weltlustverkehr wurden von britischer Seite neue Anstrengungen unternommen. Eine „Luftliga des britischen Empire" versucht durch eine Massenägi- tation das englische Volk „luftbewußt" zu machen und damit dem englischen Widerstand gegen den USA.-Jmperialismus mehr Kraft z« verleihen. Zugleich wird die Abreise des Präsidenten der staatlichen „Vri-
iish Overseas Airway", Knollqs, zu Verhandlungen nach Indien, Australien und Neuseeland gemeldet.
Die Frage, ob England in Zukunft den Verkehr nach den Dominien und anderen Gliedern des Empives weitgehend unter eigener Kontrolle behalten kann oder nicht, wird von, den Männern der „Luftliga" bereits dahist kommentiert, daß von ihrer Beantwortung der Fortbestand oder der totale Auseinanderfall des Empire abhänge „Bei dein Problem der Lnftverbindungen geht es nin Tod oder Leben! Wenn wir nicht die
Führung ergreifen, werden sich die Dominien mit anderen Staaten verbinden. Jetzt gilt es, Verantwortlichkeiten zu übernehmen, bevor es zu spät ist, denn die anderen (Anspielung aus die USA.) stehen hiermit im Felde." Diesen Warnungsruf stieß Lord Bennett auf der Kundgebung aus mit der die gesamte Luftliga ihre große Werbekam- pagne zur Gewinnung von einer Million Mitgliedern einleitete.
Man erfährt, daß die Briten schon seit Spätherbst letzten Jahres dazu übergegangen find, umgebaute viermotorige Bomber auf ihre Eignung sür den-zivilen Personen.-'und Frachtüberseeluftverkehr auszuprobieren.
Bisher war es den Nordamerikanern möglich, praktisch alle Linien über West- und Miltelasrika nach dem Nahen Osten mit Beschlag zu belegen. Die in Richtung .Nordpol vorgeschobenen Flugplätze sind heute fast aus- ichließlich in USA.-Regie. Als die Vereinigten' Staaten England veranlaßten, die briti- sHen. Garnisonen Islands zurückzuziehen, dursten Ueberlegunqen der „Verkehrspolitik" eine nicht geringe Rolle gespielt haben. Im Mittleren Osten sind die Vereinigten Staaten mit massiven Mitteln daran gegangen, sich Luftstützpunkte zu erwerben, und zwat nicht nur im Iran und Irak, sondern jetzt auch in Aeqypten.
Die Luftfahrt Südamerikas ist ebenfalls weitgehend in USA.-Händen. Fast der gesamt« Luftverkehr von Indien nach Tschunq- king ist heute eine Angelegenheit der USA. Selbst die britischen Dominien baben sich im Luftverkehr'weitgehend selbständig gemacht.
krsvrossn dombsrülersu krLnIlr«tH
Von unserem Vertreter
rä. Bichq, l5. Februar. Der Rundfunk von Brazzaville, der Sender de Gaulles, bringt neuerdings rühmende Auslassungen über die „Heldentaten" der „Kruppe Lothringen", einer französischen Fliegergruppe, die vow England aus und str engli
schem Solde -stehend Frankreich abwirft.
ihre Bomben über
l.slläsvsr 8 ucd vsslllck lisrivs rerscklsgen
Äorks fs/nc/c>kigr/k/s ,'m Osisn okgsvvs/irt — Urokongr/// ou/ -4btsi' Los5<no - Eüri/ 5csins//boots verrenkt
dnb. Aus dem Führerhauptquarte r, 15. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An dkr Ostfront wiesen unsere tapferen Truppen auch gestern im Raum südöstlich Kriwoi Nog, westlich Tscherkassy, östlich Shaschkosf, bei Witedsk, zwischen Jlmen- und Peipussee sowie im Raum von Narwa starke Angriffe der Sowjets in schweren Kämpfen ab. Eigene Angrisfe führten in mehreren Abschnitten zur Vernichtung starker feindlicher Kampsgruppen.
Westlich Rarwa wurde ei» feindliches Landungsunternehmen unter hohen Verlusten für den Gegner zerschlagen. Zwei Kanonenboote, mehrere Kutter und Landubgssahr- zeuge wurden dabei versenkt.
Im Hohen Skorde» setzten schnelle deutsche Kampsstasseln ihre Angriffe gegen den Transportverkehr aus der Murmanbahn fort und beschädigten drei Züge schwer.
In d.en Abwehrkämpfen am unteren Dnjepr hat sich die pommersch-mecklenburgi- sche 258. Infanterie-Division mit unterstellten Truppen unter Führung des Generalmajors Bley er hervorragend bewährt.
In der Zeit vom 8. bis 14. Februar wurden an der Ostfront 2»K feindliche Flugzeuge bei 27 eigenen Verlusten vernichtet.
In Italien kam es auch gestern im Lande- kops von Nettuno außer beiderseitiger Späh- und Stoßtrupptätigkeit zu keinen wesentlichen Kampfhandlungen. Fernkampfbattc- rien nahmen Schiffsziele im Hafen von Nettuno mit beobachteter Wirkung unter Beschüß und zwangen zwei Zerstörer zum Abdrehen. Auf einem Flugplatz bei Nettuno entstanden durch das Wirkungsseuer unserer Artillerie Brände in Munitions- lind Treiü-
stofflagerit. Die Luftwaffe griff mit Schlachtfliegerverbänden den Hafen von Anzio an, wqrf mehrere Vorratslager in Brand und setzte bei Aprilia feindliche Batterien außer Gefecht.
Bei Cassino griff der Feind infolge seiner hohen Verluste au den Vortagen nicht weiter an. In den Morgenstunden des 15. Febr. griffen feindliche Kampsfliegerverbände die historische Abtei Cassino an, obwohl sich im Kloster selbst und in seiner näheren Umgebung kein deutscher Soldat befindet. In den 'Anlagen de» weltbevühmte» Klosters entstanden schwere Schäden. Ueber dem italienischen Raum wurden gestern 17 feindliche Flugzeuge abgeschossen.
Deutsche Schnellboote führten in der vergangenen Nacht ein Unternehmen Unter der englischen Küste trotz feindlicher Zerstörer- angriffe planmäßig und ohne Verluste durch. Zur gleichen Zeit stellten deutsche Borposten- streitkräste vor dem holläydischen Hafen Pmuiden britische Schnellboote, versenkten in hartem Gefecht drei dieser Fahrzeuge und zwangen die übrigen znm Abdrehen. Die zurückkehrenden Schnellboote griffen diesen angeschlagenen feindlichen Verband an, schössen zwei weitere Boot« zusammen und beschädigten mehrere andere. Der Gegner erlitt hierbei hohe blutige Verluste. Unsere Boote kehrten mit geringen Schäden vollzählig in ihre Stützpunkte zurück.
VsrsorguogssiHitt versenkt
dnb. Schanghai, 15. Februar. USA.-Flug- zenge bombardierten am 2-t. Januar an der Küste der Provinz Fnkien ein deutlich gekennzeichnetes Leuchtturmversorgungsschiff,
womit sie die Reihe ihrer Greueltaten um eine neue vermehrten. Das Schiff ging unter, die Mehrzahl der Besatzung ertrank. Wie der erste Offizier, einer der wenigen Ueber- lebenden, aussagte, wurden die Schiffbrüchigen von den USA.-Flugzeugen mit M lisch i n e n g e w e h r e n beschossen.
klimitionssckjH in Lrsaä gsvortsn
dnb. Tokio, 15. Februar. (Ostasiendienst des NDB.) Bei einem Nachtangriff japanischer Heeresflugzeuge auf den Naf-Fluß am
11. Februar wurde, einem Frontbericht zufolge, ein Munitionsschiff in Brand geworfen. In den Munitionslagern aus beiden Flußufern brachen große Brände aus.
Bei den Kämpfen im Pazifik griffen am 13. Februar sechs USA.-Voinber die Insel Wotje der Marschallgruppe an. Die japanische Flak schoß zwei der Angreifer ab und vertrieb die anderen, bevor sie Schaden anrichten konnten. Die japanische Marineluftwaffe belegte am gleichen Tage den Feind- flugplatz Torokina auf Bougainville erfolgreich mit Bomben. Alle japanischen Flugzeuge kehrten ohne Verluste zurück. Gleichfalls ohne Verluste endete ein japanischer Angriff auf Kap Merkus und Arawe am
12. Februar.
Lrsnvenäs IsloäUcks Lcditts
dnb. Berlin, 15. Februar. Unsere Aufklärer sichteten bei Nettuno ynd im Seegebiet südlich davon mehrere brennende feindliche Schiffe, unter denen sich ein Kriegsschiff und zwei Frachter befanden. Damit wird die Wirkung der deutschen Luftangriffe der beiden letzten Tage bestätigt.
kSpslUcde Mräenlrsger mit beschossen
O/s lu/tirsv/sp oc/itsn nickt; mskc — ?äprt//cks5 klorp/r bomkorc/isst
Ministerpräsidenten Für Bulgarien ist
xen
1/Mlkazedonien ein heiliges Land und die «^*7^lege seiner Kultur. Der Feind versucht. _ Bulgarien durch Terrorangriffe zu zwingen,
ckerw von diesem biltoriirben Reckt loszusagen.
i diesem historischen Recht loszusagen.
, ilgarien aber wird keine Opfer scheuen »nd bis zum letzten Atemzuq kämpfen, da- it dieses Land unter dem Zepter der kultischen Zaren verbleibt.
-„^.T^wcdcn protestiert In Moskau. Das sckwc- «uncnamt meldet, da« ein Protest an T^oskan erüanaen sei wegen der Bomben, die k»vks L . lkhrvedilchem Gebiet abgeworfen worden
Anch schwedischen Berichten sind neun Bom- ou»'- 4 . '? d" Nacht zum Tonntaa in Savaranda
^ schmedilch-tinntschen Grenze arlallen.
F) 7 <L^^^^ichen^ Vkmbcu tragen russische (s-abrisatwnr-
!oee s-aoL' moä,
dnb. Rom, 15. Februar. Bei einem neuen Angriff anglo-amerikanischer Terrorslieger auf Rom wurden Bomben aus ein päpstliches Hospiz geworfen, in dem Hunderte von evakuierten Frauen und Kindern Unterkunft gesunden hatten. Sofort nach der ersten Angriffswelle begaben sich aus der Vatikan- stadt hohe Würdenträger, darunter der Nesse des Papstes, Fürst Carls Pacelli, im Kraft- wagen zu dem Hospiz, hatten ihr Ziel aber noch nicht erreicht, als neue hangsterslug- zeuge anflogen und im Tiesflug die Bevölkerung mit Maschinengewehren beschossen. Auch eines der vatikanischen Autos wurde von den anglo-amerikanischen Fliegern unter ME.-Feuer genommen und ernstlich b«-^ schädigt. -
Das päpstliche Hosp'z ist teilweise eingestürzt.
Beim letzten Angriff auf Rimini wurden das städtische Spital und das Kinderasyl zerstört und hervorragende
KnlturdenkMler schwer- beschädigt, darunter die Kirche Sän Eirolamo.
?av8tvsls8l in Srnaü gsvorken
en. Rom, 15. Februar. Bei dem letzten Luftangriff auf Rom fiel eine von den bri- tisch-nordamerikanischen Flugzeugen abgeworfene Leuchtbombe auf das Dach des päpstlichen Palastes in der Vatikanstadt, das sofort Feuer fing. Die Wache konnte den Brand noch im Entstehen löschen.
Der Prior des Karmeliterklosters von Albano, Pater Anselmo Reali, ist bei dem Terrorangrisf auf C a st e l Gairdolso umgekommen.
vss Lsklilss von essslno
Eigene Meldung
NX. Rom, 15. Februar. Angesichts der in den heutigen Morgenstunden erfolgten erneuten Bombardierung Manie Tassinos muß allgemein die Umsicht der den sitzen Truppen anerkannt werden, die seinerzeit das weltberühmte Kloster nur betraten, um
unersetzliche Dokumente des Klosterarchivs im Interesse der Kultur zu bergen und in die Engelsburg zu überführen. Seiidem weilt kein deutscher Soldat mehr im Bezirk der Klosteranlagen, die von uns wie exterritorialer Besitz des Papstes behandelt werden. Die kulturhistorischen Baulichkeiten des über 14911 Jahre alten Mnkterklosters wurden von den deutschen Truppen weder zur Anlage von Verteidigungsanlagen noch von Beobach- tungsständen verwendet.
Die auf dem Fundament eines Apollotempels errichtete ehemalige Reichsabtei des Heiligen Römischen Reiches stellt de» Punkt dar, an dem hellenisch-römischer und germanischer Geist sich zum Aufbau der heutigen abendländischen Kultur trafen.
An, Sonntagabend überflog ein englisches Aufklärungsflugzeug die Provinz Parma in geringer Höhe und tötete Mit Maschine ngewchrfcu er zwei Personen und verletzte weitere 29. Kurz darauf stürzt« die Maschine ab und ging in Flammen muf.
«ii
Von unserem Vertreter Dr. 5V. 8cknsi<lsr 112. Berlin, 15. Februar
Stalin geht ohne Rücksicht allf die besonderen Bedürfnisse seiner westlichen Verbündeten brutal aufs Ganze. Schon jetzt zeigt sich, wie die letzte scharfe Attacke der „Prawda" gegen den polnischen Emigranten-- llub in London gemeint war. Sie sollie die Grundlagen sür die Bildung e:ner bolschewistisch-polnischen Gegenregierung in Moskau schassen. Als etwas anderes kann nämlich der „'Rationalrat sür die Befreiung Polens" nicht angesehen werden, dem nach sowjetischer Darstellung Vertreter der Bau? ernpanei, der Sozialdemokraten und der polnischen Arbeiterpartei angehören .sollen. Selbstverständlich handelt es sich ausschließlich um solche polnischen Emigranten, die längst zum BülscheuRsmus übergetreten sind und in Moskau die entsprechende Schulung erhalten haben. Welche Bedeutung Stalin dieser!. Gründung beimißt. das ergibt sich schon daraus, daß er aus „bekannte Namen" großen Wert gelegt hat. Diesen hat er bei dem Bruder des früheren polnischen Bau- ernsllhrers und zeitweiligen Ministerpräsidenten Witos gefunden, der von den Vertretern der polnischen Bauernpartei im Londoner Emigrantenklub als ein Abtrünniger betrachtet wird.' Die Aktion ist zweifellos von Moskau als die letzte Vorbereitung sür den entscheidenden Schlag gegen die Londoner Polen und damit irgendwie auch gegen die englische Regierung gedacht. Hinter ihr steckt offenkundig die polnische Kommunistin Wassilewska, die Frau des kürzlich zum ukrainischen Außenkominissar ernannten Korneit- schuk.
Auch andere sehr drastische Maßnahmen liegen Ltisider Linie, auf der Stalin die Regelung der europäischen Dinge ausschließlich nach seinem eigenen Willen vornehmen will. ohne den Briten und Amerikanern auch nur die geringste Möglichkeit zur Einflußnahme zu lassen. Stalin hat es sehr eilig, die praktischen Folgerungen aus einem 'ringst inszenierten Verfassungsschwindel abzuleiten. Wie der Londoner Korrespondent von „Morgen- tidningen" berichtet, ist man in der Sorvset- boischast in London zur Zeit damit beschäftigt. eine estnische. eine lettische und eine litauische Unterabteilung als Vertretung der baltischen Cowjetrepubliken zu schaffen. - Diese baltischen Unterabteilungen in der Londoner Sowjetbotschast solllen nach dem schwedischen Korrespondenten schon bald ihre Arbeit aufnehmen. Stalin kommt es im Moment nicht so sehr darauf an. alle anglo-amerikanischen Einniischungscinsprüche- radikal und endgültig zurückzuweisen, sondern vor allein darauf, die perwnelle Inflation mit sowjetisch geschultem Personal überall da zu beschleunigen, wo die sechzehn angeblich nunmehr „selbständigen" Sowjetrepubliken in Erscheinung treten können. Auch die Meldung, daß Sowjet-Asscrbeidschan eine diplomatische Vertretung in Ankara erhallen soll, zeugt dafür, daß der Veriassungs- trick Stalins die Voraussetzung sür einen Strom von Sowjetagentcn schaffen soll.
An die Behauptung, daß diese Verfassungsänderung der Sowjetunion ein Beweis für ihre zunehmende Demokratisierung sei, glaubt heute in der ganzen Welt kein Mensch mehr. Berner Zeitungen weisen darauf hin, daß die Sowjetrepubliken sehr verschiedene Grade der Zivilisation verkörperten und das man nur mit großer Sorge die Möglichkeit ins Auge saßen könne, daß ihre Vertreter vielleicht eines Tages dazu berufen werden sollten, in dem einen oder anderen Sinne über das Schicksal europäischer Völker mit jahrhundertelanger ruhmreicher Vergangenheit zu bestimmen. Die bebauptete Selbständigkeit, das Recht des Austritts aus der Union, bezeichnet man selbst in der Schweiz als eine Fiktion, da das Strafgesetzbuch jede Propaganda in diesem Sinne als Hochverrat bezeichnet. Man verweist auf eine Liste der Präsidenten des Rates der Bundesrepubliken und der Volkskommissare, die aus diesem Grund« erschossen wurden. Die Liste weist über hundert Namen auf. Die' „Bqsler Nationalzeitung", die nicht der Deutschfrenndlichkeit verdächtig erscheint, charakterisiert die sowjetischen Absichten gegenüber Polen so, daß Moskau offenbar nicht nur negativ jede Spur van Aniibolschewismus ausgelöscht wissen wolle, es verlang« darüber hinaus r!s Basis der freuudschastlichen Gesinnung positiv die Einsetzung einer sowseiähnlichen Regierung. Auch im Hinblick auf Jugoslawien wolle die Sowjetregierung nur eine Regierung als freundschaftlich ansehen, wenn sie die Spannungen in ihrem Lande in dem von Moskau gewünschten Sinne beilege.
Die. jetzigen polnischen Emigranten, die sich ihre schlimme Suppe selbst eingebrockt haben, als sie die Verständigung mit Deutschland über Danzig und das Korridorproblem ablehnten? müssen heute in, einer ihnen nahestehenden Zeitung feststellen, daß in Wirklichkeit die sogenannte Autonomie oder Souveränität der Sowjetrepubliken bloß auf dem Papier stehe und daß die Fiktion des Föderalismus für die Programme im Ausland bestimmt sei. Es ist gewiß, daß sich auch in England und Amerika einige Leute die Augen gerieben haben, als sie zu der Erkenntnis gezwungen wurden, daß der bolschewistische Shylock den ihm in Teheran übergebeneir Blankoscheck hoch ausgefüllt unerbitNich und beschleunigt einzutreiben gedenkt. Manche NordameriSa- ner gestehen, daß sich die neue Weltordnung nach ganz anderen Regeln vollziehen werde, als man erwartet habe. Praktische Bedeutung allerdings haben solche Stimmunaen nicht mehr. Die maßgeblichen jüdischen Kreise in den Vereinigten Stwaien suchen auch gegenüber der schlimmsten Brutalität Stalins immer noch Entschuldigungen. So muß „New Park Hcrald Tribune" zwar zugeben, dag