Ausgabe 
(13.2.1944) 43
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Kar«e„- Waren » ^ P-s,b-,ugspr«t» m-n°tl«ch-2.3v StM l-in!chl;

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Bremen: Teeren S'8. Ruh 2 ,8 81; Nachtru, u. sonntags 2 47 SS; Ob-rNstr. SS. Ruf 2,881; Syke: Mühlendnmm 2; Br.-H-melingen: Bahn» hofstratze S. Ecke' Poststrahe. Ruf 4 34 SS; Br.» Vozesack: Rohrstr. 24, Ruf 4 u. S; Br.-Blumen- thal: Kastt.-Dallmann-Elr. 41/43, Ru, SS u. S8

waren randvollÄ-^'d vo» Rmlsblatl des Negierenden Viirgermeisteis der §rcien fjansestadk vremen

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üev Nationalsozial-ifken. vremens

flmtliches verKündungsbiatt des Ncichssiakllfalters in Oldenburg und vremen

, 14. Jahrgang

Sonntag, 1Z. 5ebruar 1944

kinzetpreis 1 S Npf.

ver Amm sul Lvrilis

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BrötchenverMgen^.

""" von Aprilia verlagerte. Der mit starken Kräf­

ten angreifende Feind erzielte hierbei an einer Stelle zunächst einen Einbruch, aber schon der am nächsten Tag eingesetzte Gegen

teilnehmen"durftx^"^° °S,si Eigene Meldung

lu fünf Stück brachte ? >7. Berlin, 12. Februar. Mit einem ge-

T^euerfran: der Leitzkuts»,/? gencn Handstreich deutscher Pioniere liebstes K°u>g Ui, die in den letzten Wahrmachtberich-

erlauk^ " aber V gemeldete Einnahme der italie-

nicht, Ulld Ischen Stadt Aprilia ^eingeleitet.

drei mußte er seufzend auß^j Stadt. Mriede - sich st lugshof

elten war er in Stadt, eine der berühmten Neugriindun-

noch nie hatte er des Faschismus, wurde den bei Nettuno

^'endeten Briten im Sturm en«

denn dem Rechnn»

issen.

seiner Meinung, ja" m» 7,-'Zur Vorgeschichte Ver Kämpfe bei Aprilia Woran man sieht — - -

Rtenschen.

d!^> die Vorgänge bei der Einnahme der idt erfährt DRV. nun folgende packende izelheitey:

die im Brückenkopf von Nettuno am 22. 1.

landeten Truppen versuchten zunächst nach-, lichcn Bersorgungs- und Nachschubwege bei

Orden vorzustoßen. Bei Aprilia, der ;7 gegründeten faschistischen Siedlerstadt,

' Westrand der Pontinischen Sümpfe, tra- die feindliche» Vortrupps aus die ersten fischen Sicherungen. Die in den folgenden kgcn aus dem Landekopf tziit starken Kräs- z gcsiihrten Angriffe scheiterten unter er­blichen Verlusten des Gegners a» Gcfan- Kinrisr gekoren nicii, l-n. Gefallenen und Panzern.

in kisn Härte des deutschen Wider-

'rdes völlig überraschte Angreifer versuchte zunächst nach Süden Boden zu gewin- kl«m»knov-web-n! 8 ,mobit«!>i!«< Dadurch wurde der Raum von Ti- iung um 6 -rWol,>c!s,l(soS«,Si«l>i»str n a zum Brennpunkt neuer heftiger cn,;<ch>utzfül,n-o,ib^s(m 6 -,mAMlMpfe. Aber auch dort wurden iämtliche bäü»-r, Vö,«> D-sL!^«.»l«.rstöße abgeschlagen und über !M Eefan- ll-sebü-!,-, S-,ckmv°n5ch^!I< -"'»-bracht. Der Feind ver,lichte dar- - 4 ,. . - , . , 'hrn von neuem nach Norden und Nord--

«cufet(m 6 er,ncier>(mcjeria^eÄ-»^ vorzustoßen, wodurch sich der Schwer- b-l»nlvensti»nch-,ck!-IlmmM^ff der Kämpfe wiederum in den Raum im l^Kz^utrireüef, r^is Histen»vvr v. ,

tsskjl kslbslüiläigöm Lrlillsrisksuer

vlsträ«»! Beginn des Angriffs auf die Stadt »n äle hrgai,, es einem Pionierstoßtrnpp, eine von unä Lä'va lill Mann besetzte Brücke im Handstreich kok», il» nennen und damit für den weiteren Vor- ß aus Aprilia von Osten 'her die entschei- ^«de Zugangsstraße zu sichern. Hierbei siel

angriff führte zur Einschließung zahlreicher feindlicher Kampfgruppen nördlich Aprilia, die am 4. und 5. 2 . enger zusammengedrängt wurden.

Vergeblich versuchten die Briten durch wiederholte Vorstöße mit Panzern die stark­bedrängten Tscile ihrer ersten Infanterie- Division zu entsetzen, die fast ausschließlich aus Kardetruppen besteht. Äußer schwe­ren blutigen Verlusten büßte der Feind hier allein über lstllll Gefangene ein.

Während dieser Kämpfe laaen die seind-

Tag und Nacht unter dem Feuer unserer Fernkampfbatterien, die gemeinsam mit der deutschen Luftwaffe in den Hasen von Nct- tuno und Anno Schisssanfammlunaen wir­kungsvoll bekämvften nnd mehrfach mit Truppen und Krieqsaerät beladene Trans­porter in Brand schössen, beschädigten oder versenkten.

Inzwischen hatten sich mehrere britische Kampftruppen im Raum von Aprilia in einzelnen Gehöften festgeletzt. Sie versuch­ten sich dort durch einen Minengiirtel gegen deutsche Angriffe zu sichern. Als am 2 . 9.

der deutsche Gegenangrif bei Aprilia

begann, war die durch die Künrpfe der Vor­tage schwer angeschlagene 1. britische In­fanteriedivision durch die 56 britische In­fanteriedivision abgelöst worden. Diese hatte schon bei Minturno die Schlagkrast der deut­schen Truppen- ^l spüren bekommen.

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t Hälfte der feindlichen Vriickensichernyg, r Nest wurde von der Handvoll deutscher

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»Dem eigentlichen Angriff auf Aprilia ging

L6mlrsi-8g>-!h>m halbstündiges schweres Artilleriefeuer ^un,«"Äe!u dM -"''l'- erstes d'"na das dritte Bataillon i.usinpiel -»»e res ' brandcnburgischen Panzergrenadier-

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^amm-r-w°>>^ tzqh, Berlin. 12. Februar. Ueber den 8 «3 ,1 >-»l'ulfchcn Gegenstoß im Landekops bei Nct- ml-s«" M na gib, belannte Kriegsberichter

«'eu Pcsendorser folgenden Bericht:

-8st->ii5-4w / lkli.. So jung ist die kleine Häusergruppe

/lluiuv 4 mkl?s pontiniichen Aeckcrn, die wie viele

U-E den Siedlungen und Städten hier

11-mim lü?""Zuge der großen Entwässerungsarbeiten sur" mit s Faschismus entstanden ist und nun den ' 'w-n Aprilia trägt, daß sie auf den """ nicht zu finden ist; und doch

7 ,urcl>ze>^tztz ^ den. ersten Tagen der anglo- n-iucli t-! s»f!> lcrikanischen Landung zu einem Vrenn-

— . . nkt der Kämpfe geworden, weil sie au

L w «^lcr Straße liegt, di« von Nettuno und

i,," k. l>!kt° Zu den Alhancr Bergen führt, wo-sie

— ».>«el>3t. vr.-M»', mit der Via A p p i a vereinigt.

2 >n 8 -od. 0 ,^ „r,g drm Raum von Anzio ist vor Tagen englische Division zusammen mit vk.423« ^ rken- Pan^-rkrüften angetreten, um ent-

«..v»d,r«M.^:,g der Straße auf die beherrschenden Ä ben der Albaner Berge vorzustoßen, sie 6u, erUsU Besitz zu nehnien und den von Rom über

kiele Berge noch Süden führenden Hauptver-

Ausweg, der noch heute im wesentlichen der Straße des Appius Claudius Larcus n-'-ol vit. llr'^ >at, abzuschneiden. Der Uebcrmacht an 777^H!>-enschen und Material gelang es, die Vcr- ^-»»'Achiner zurückzudrängen und eine Spitze in gut °rli. ^ deutsche Abwehrfront rund um den

zinlr-ä^' ' jj,/' .ndekopf vorzutreiben. Der Stoß fing sich - ur nun wcnine Kilometer nördlich an illuiei.S '-r »irr von Osten nach Westen verlau- "" '-u Bahn.

b'"-, 4 ,elt,ln"§»r Aber es war eine Einbuchtuna ent-,

> e, d. standen, die zu einem gefährlichen

— ,,, Sprunehs^tt für weitere föindliche

Angriffe werden könnte.

74öiii> s.Deshalb wurden in einer der mondhellen

^«rnumrus - zischle geipensterbafter Stille kolilibo^^«»»^ Vorbereitungen getroffen, die den Feind

.—

,ci> -u-d° , tlsusr üsuvIsckriMeUkr ävr

regiments in das zertrümmer»^ Stadtgebiet ein. Es gelang ihm, den heiß umkämpften Friedhos und anschließend die Barackenjtadt im Stuxm mit der blanken Waffe zu nehmen. Die Kämpfe wurden unterstützt von Flak­batterien der Luftwaffe und vorgezogenen Flakzügen, die im infantcristifchen Einsatz ge­meinsam mit den Grenadieren an den Brenn­punkten des Kampfes dem Feind schwere Verluste zufügten.

Im weiteren Verlauf der Kämpfe schgben sich unsere Truppen von den gewonnenen Schlllsselpunkten aus bis au den Wasserturm

heran und warfen den Feind weiter zurück« Die schwer mitgenommenen britischen Earde- fegtmenter mußten hierbei über 1100 weitere Mann als Gefangene in deutscher Hand lassen, so daß sich die Eesanitzahl der im Gebiet von Nettuno eingebrachten, Gefange­nen auf über 4000. erhöhte.

Nach dem Verlust von Aprilia versuchten, die Briten noch am gleichen Nachmittag, mit starken Panzerverbänden die neue deutsche Linie südlich de^ Stadt zu durch­brechen. Auf der von Nottuna nach Aprilia führenden Straße setzten sie 80, vom Süden her 28 und vom Slldosten 20, Panzer zum Angriff gegen die Ortschaft an. Aber auch diese Gegenstöße blieben im zusam­mengefaßten Feuer unserer Ar­tillerie, Sturm- und Pakge- schütze liegen. Der Feind verlor hier­bei 17'Panzer, wodurch die bisherige Ge­samtzahl der abgeschossenen Panzer auf 89 anstieg.

Lucll Lsrrocsto genommen

8n Ausnutzung ihres Erfolges stieß in den Morgenstunden des Donnerstags eine Pan- zeranfklürungsabteilung weiter nach Siidep vor und nahm den Ort und Vahnlnotenpuntt 15 arroceto. Die nördlich Aprilia noch ver­bliebenen Kleineren Widerstandsnester wur­den im Laufe der Nacht und in den Vormit­tagsstunden des Donnerstags ausgeräumt, während die deutsche Hauptkampflinie südlich Aprilia noch weiter vorverlegt und gegen alle Gegenangriffe gehalten werden konnte.

Bei Aprilia war Ritterkreuzträger Gene­ralleutnant Gräser, Kommandeur einer Panzergrenadier-Division, der im Osten das linke Bein verloren hat, die Seele des Kamp­fes. Der Erfolg der deutschen Truppen nahm den Anglo-Amerikanern die Möglichkeit, längs der Straße Anzio—Albano zur Via Appia vorzustoßen und die Straße nach Rom zu erreichen. In den letzten füns Tagen haben die Briten damit das gesamte Gelände wie­der verloren, das sie in mehr als zwei Wochen unter erheblichen Verlusten an Menschen und Material gewonnen hatten. Der linke Flügel des alliierten Landungskorps steht heute etwa dort, wo schwache deutsche Sicherungsstreit­kräfte die Angreifer a m' e r st e n Tage der Landung aufhielten.

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m'ÄÄ'Hs>Dkit dem heutigen Tage übernimmt Haupt- ^o-7f-^I--^nitl-iter Kurt G. Stolz e n-b e rg vom

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'^ilAulühen Nachrichtenbüro Perlin die redak- Führung der ..Bremer Zeitung . 777^pup>>ei""-; rm. Stolzenberg, der einer niederdeutschen - entstammt und der Alten Garde der

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mbrer einer Kriegsberichtcreinheit an der g 2- r°<« ? 1 ,,oiE.'stl'ront. Kriegsberichte aus Skan-

'ilewi'erch^z-r^aavicn wie vom Westen, Balkan und aus siel. .ll/Aist«sBv!^trußland haben mehrfach auch in der

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ulnu-r s.Asb'leiter I. V. Dietrich wird der Berliner

ren Niederschlag gesunden. Haupt-

-ouob -"1,. ltirL^-nistleitung des NS.-Gauverlages Wescr- nl^ vorstehen und damit unseren Lesern

sol"»' t6on6t«^,simtiterhin eng verbunden bleiben.

z-nst-är. E

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durch einen doppelten Stoß in beide Flanken des Einbruchsraumes.so überraschend packen sollte, daß er nicht mehr Zeit fände, sich ge­schlossen zur Wehr zu setzen. Lautlos vollzog sich der Aufmarsch der beiden Kampfgruppen in ihre Bereitstellungsräume zu beiden Sei­ten der Straße, schlagartig traien sie gleich­zeitig zum nächtlichen Angriff an mit dem Ziel, sich im Raum der Straße z,u vereinigen und.damit die nach Norden vorgetriebene Feindspitze abzuschneiden und abzubrechen.

Die Ueberraschung glückte. Der Gegner hatte wohl seit dem Tag der Lan­dung, da die deutsche Führung nach außen hin sich passiv verhalten/ tatsächlich aber gründlich alle Vorkehrungen für jeden nur denkbaren Fall getroffen hatte, gemeint, die Handlungsfreiheit allein in den Händen zu haben. Gefangene haben es auch immer wie­der bestätigt,

daß man drüben kaum mit einem starken deutschen Gegenangriff gerechnet hatte undkdaß schon kurze Zeit nach Beginn des Angriffs die englische Führung im Raum von Aprilfa völlig durcheinander geraten wär.

Wenn die atiglo-amerikanischcn Miütär- kritikcr aus durchsichtigen Gründen immer zu unterscheiden suchen, daß der Angriffs­schwung der deutschen Bataillone nicht mehr jener der Jahre 1939/40/41 wäre, dann'hät­ten sie diese Nacht und der' Laraufsolgende Tag eines Besseren belehrt. Auch wären sie dann vielleicht zu der Einsicht ge­kommen, daß es nicht der Mangel gn Kampf­geist, sondern höhere strategische Erwägun­gen sind, die den deutschen Soldaten in Ita­lien in der Abwehr verharren lassen.

Nicht nur das Gelingen des Gegenstoßes selbst, dem ein verstärktes englisches Insan- terie-Regiment mit zahlreichen Panzern und Kriegsgerät aller Art zum Opfer siel, ist ein Beweis dafsir; auch die zahlreichen Ein- zellcistungcn, die in ihrer Summe zum vol­len Erfolg führten, geben'' Zeugnis davon, hier nur eine beispielhafte Tat: Die Kom­panie» eines Grenadier-Bataillons waren von rechts her tief in die Flanke und in den Rücken der Engländer gestoßen, als der rechte Flügel im Feuer der. sich pcrzweirelt wehrenden enalilchen Panzer vor einer der flachwelligcn Höhen liegen blieb.

Kurz entschlossen drang der Kommandeur selbst mit einer Handvoll Männern seines Stabes, seinen Komvanicn weit voraus, auf die Höhe vor und setzte sich in dem Gehöft, das sie krönte, fest.

Als es dämmerte, iah er sich -von allen Seiten von englischen Panzern und gepan­zerten Fahrzeugen umgeben. Dazu trommelte die feindliche Artillerie unablässig

kriscke Reserven traten ein ?>Ii!ue Inlanlerie im Xampkgeliiet

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LkKkzaMekttie Aüeis«e«ie

Von Kurt 6. StolTenberg

aus die wichtige Höhe, so daß ein Heranfüh­ren von Verstärkungen fast unmöglich war. U n e r s ch ü t t e 's t hielten die Gre­nadiere mit ihrem Kommandeur aus. .Da sich der Adjutant nicht entschließen konnte, einen-Melder durch . das Trommel­feuer zu schicken, machte er sich selbst auf den Weg, durchlief die Sperre der Einschläge, wies einen vorgeschobenen Artilleriebeobach­ter ein und zog die Kompanie langsam nach.

Erst nach Stunden war die Fortsetzung des Angriffs möglich, der das Ziel, die Vereini­gung mit der von der linken Flanke an­greifenden Kampfgruppe und die Vernich­tung der eingeschlossenen Teile des Feindes, erreichte.

Mit allen Mitteln versuchte der Gegner, den Sperriegel im Süden zu durchbrechen, um sich durch eine Lücke aus der Schlinge zu ziehen. Nur wenigen Panzern aber gelang der rettende Durchbruch entlang der Straße.

Mit ihnen mögen wohl auch einzelne Bri­ten entwischt sein, die, nun drüben berichte» können, was sie erlebten, aber die überwie­gende Mehrzahl der Menschen und das Ma­terial blieben in deutscher Hand. Die Spitze, die zu einem sprengenden Keil werden sollte, ist abgebrochen.

tleus killerdrsurtrLger

dnb. Führerhauptquartier, 12. Febr. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalleutnant Theodor

Busse, Chef des Gcneralftabes efner Hee­resgruppe; Major Günter Johanns, Kommandeur eines Pionier-Bataillons; Ma­jor. Günter Stettin, Bataillons-Komman- deur in einem Panzerpionier-Bataillön; Ma­jor Erich Fehl, Bataillonsführer in einem Grenadier-Regiment; Oberleutnant d. Res. Wilhelm Wolfs, Kompaniechef in einem Panzer-Regiment; Oberleutnant d. R. Det­lev v. Garnier, Bataillons-Kommandeur in einem Grenodier-Regimeüt; Leutnant Jo­sef G r a b o w s k i, Kompanieführer in einem Panzergrenadier-Regiment.

Ritterkreuzträger Obcrscldw. Josef Ram­pe! fand Ende vorigen Jahres an der Ost­front den Heldentod. Seine am 14. Dezem­ber erfolgte Verleihung des Ritterkreuzes hat er nicht mehr erlebt.

vsr erste I-stte mit üsm Ritterkreuz

dnb. Aus dem Führerhauptquartier, 12. Februar. Der Führer verlieh am 9. 2. 1944 -dem ss-Standartcniührcr Woldemars Weiß. Regimentskommandeur in einer lettischen st- Fre.iw'll',gen-Brigade.. als erstem lettischen Freiwilligen das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

„Jene haben keine Geheimnisse und keine Kraft, ihre Lehre ist wie gebacke- nes Brot, schmackhaft und sättigend für einen Tag ..."

Goethe.

, Als Karl Schurz zu Beginn unseres Jahr­hunderts starb, bestürmten ihn gleiche Syr- gcn^. wie sie seinem Berliner Freund, dem großen Bismarck. die letzte Stunde verdüster­ten. Bekümmerten den 'Alten im Nieder- sachsenwaide die unsicheren Wege wilhelmi­nischer Außenpolitik, so sah der deutsch-ameri­kanische Staatsmann alles in Auflösung, woran er mir dem altskn Kameraden Lincoln gebaut hatte. Der Zersetzungsprozeß der im 19. Jahrhundert sundamentiertcn nationalen Staatlichkeit der Vereinigten Staäten hat heute.unter Lincolns verworfenem. Nachfah­ren F. D. Roosevelt seinen Höhepunkt er­reicht. .

Es ist mehr als ein Symbol, daß dieses Zerrinnen der wahrhast ausbaufähigen Kraft ein schnelles Tempo annahm, seit sich llS- Amerika. in Richtung aus das heute endgül­tig als negativ, erkannte Angeljachsentum zu- ruckeniwickelte und sich immer klarer vom dcutich.'n Geist abwandte. Von dem berühm­ten weltenbauenden Geiste, der die ersten nationalen Schritte Nordamerikas über­wachte und trotz Mißtrauen und.Eiscriuckit mit Hiise großer Söhne des alten europäi­schen Herzens die Voraussetzungen schaffte, unter denen di'x ehemalige britische Kolonie ein Nationalstaat zu werden begann. Nach. allmählicher Entfernung von den Erunö- lagen eigenwüchsigen amerikanischen Lebens, nach listigem Diebstahl aller moralischen Werte einer Neuen Welt der Freiheit, Un­abhängigkeit und Gerechtigkeit durch das auf den amerikanischen Kontinent strömende Ju-, dentum stehen die Vereinigten Staaten fetzi in offenem schamlosen,Kampf gegen die sitt­liche Kraft, der sie ihr eigentliches Leben überhaupt verdanken. Denn wer wollte leug­nen. daß ohne die treue Anhänglichkeit, die Schaffenskraft und Gewissenhaftigkeit der Hunderttausende von Dcutschstämmigen Nord­amerika überhaupt erst in die Lage versetzt wurde, 'den notwendigen Weg von seinetlr früheren britischen' Sklavenhalter weg zu Unabhängigkeit und Neuaufbau zu schreiten? Kann man sich vorstellen, daß die andcrs- stämmigen Einwanderer, etwa die Polen oder Iren, in der Lage gewesen wären, das Gesicht dieses großen Staatenbundes zu prä­gen? Nein! Da dieser Bund seinen Weg gegen den Willen der englischenTories suchen mußte, konnte niemand anders, als der Deutsch- Amerikaner in den entscheidenden'Jahrzehn­ten der Konsolidierung die Grundsteine schas­sen für das große Werk. Und wie konnte es auch anders sein. da ja alle'Staatlichkeit der Erde seit tausend Jahren von dem seltsamen Volke der Deutschen ausging, das seine Kraft und seinen mythischen Geist unbekümmert nach Ost und West und Nord und Süd wikrn- gerhast entsandte, um Nationen zu erwecken, wo vorher nur Völkerschaften lebten! Wie konnte zu dem gewaltigen Werk. einem gan­zen Kontinent die politische Einheit zu ge­ben ein anderer in Frage kommen als der deutich-gc'rmanischc Meirich, dessen Stämme die Erde mit Leben erfüllten und Länder bauten und — zu gleicher Zeit an sich selbst am wenigsten dachten, das eigene Reich schließlich nur eine Idee und einen Brunnen ohne Fassung sein ließen?

Der großberzige, Welten bewegende nor­dische Mensch stand also Pate bei allen Län­dern der Erdet er war unentbehrlich beim Entstehen des Riesengebildes jenseits des Meeres, und er wurde ganz natürlich ihr hauptsächlichster Architekt.'Wir wissen heute recht genau Bescheid über den Anteil der deutschen Auswanderer am politischen, wirt­schaftlichen und kuiturclleMAufb.au der Ver­einigten Staaten. George iWashington wie A. Lincoln, die dahingegangenen Großen des

Kapitals, haben ost genug befont. was sie dem deutschen V.lut unter ihren Mitbürgern verdankten. Aber die brutale Eedank.'nl'osig- keit britischer Prägung, wie sie von den Ko­lonisten des Wilden Westens ausgehend, mehr und mehr Einfluß gewann, und die be­denkenlose Gewinnsucht des rasend jeder gei­stigen Feste! sich entwindenden Liberalismus bereitete den guten Trieben in, jungen ame­rikanischen Volksleben ein Ende. In glei­chem Maße nämlich wie sie den deut­

schen Einwanderer mit der notwendigerweise aufgegebenen alten Nationalität nach weni­gen .Generationen auch seines ursprünglichen Wesens beraubte. Das Werk des Bonner Re­volutionärs Karl Schurz, nämlich Zusam­menfassung und Einsatz aller.deutschblütigen Amerikaner zum vorbehaltlosen Aufbau des neuen Vaterlandes, ging unter, nnd im glei­chen Augenblick begannen Dach und Funda­ment des Landes die ersten Risse und Lücken zu zeigen. Wir wissen heute durch den großen Lehrer der Deutschen, der das Reich 1933 neu errichtete, genug von dieser unserer Schwäche,, auszugehen in 'fremder Art und als Kulturdünger zu verschellen. Jene Ame­rikafahrer. deren Söhne 1917 an der Marne gehen ihre Bruder der feldgrauen Regimen­ter kämpften, unserer eigenen Auswanderer Enkel, die > heuE'ferndltkh" und der groß» n Mhtter entfremdet, gemeinsam mit Negcr- gesindel und Racketcers Eraüaten und Bom­ben über die Nachfahren der Ahnen ausgic- ßen. sind im Rassenbrei völlig untergegangen und der Menschheit verloren. Die Ideale von Schurz, den 1851 niemand anders als die damals schon einmal in der Hansestadt erscheinende „Bremer Zeitung" als, einen der großen G.sialter des. Jahrhunderts ansprach, leben heute nur noch in sinnlos ge­wordenen Sprüchen von drüben. ..Schmack­haft und sältigend für einen Tag" nach Goethe. Was aber wird morgen sein?

Es- schwanken die Fundamente' eines Eroßlaydes, dessen entartete Führer, von allen guten Geistern verlassen,, in die größte Katastrophe hineinstolperlen, welche die Menschheit später verzeichnen wird. Trotz gewaltiger industrieller Stärke, trotz ein­drucksvoller Möglichkeiten der Versorgung, trotz seines Menschenreichtums zeigt Amerika in diesen Februartagen des Jahres 1944 deutliche Zeichen einer krassen Erschöpfung jener. Substanz, die allein die Gewähr für natürliche Uebertegenheit bietet. Mit Jn- dianergeheul - und Eangsterchorälen gingen die Pankees in den Kampf gegen den Kern des alten, doch alle Zeiten überdauernden Europas. Mit Acchzen und Flüchen landen sie heute wieder an ihrer-heimischen -Küste. Sie lernten in der Luft übcr Deutschland, daß kein Terror ungestraft bleibt und der Terror der deutschen Jäger und Flakartillerie min­destens ebenso hart ist — gemäß der alten nationalsozialistischen -Kern'lehre vom Um­gang mit hemmungslosen Verbrechern. Sie spüren bei Cassino die erbarmungslose Faust des Grenadiers, der die Jahrhunderte über­dauernde Sieghastigkeit deutschen . militäri­schen Auftretens demonstriert wie nur je zu­vor in der langen Geschichte dos Abendlan­des. Nun rennen sie dem lahmen Magier >m Weißen Hause die Türen ein und werfen ihm Betrug vor. Der Krieg gegen die Deut­schen sei für den kleinen Mann ein böses Ge­schäft, und sie hätten sich das überhaupt ganz anders vorgestellt. Es rächt sich. daß die jun­gen Amerikaner, ohne zu wissen warum und ohne nachhaltige sittliche Beweggründe leich­ter Hand in den Krieg zogen. -Die Lust. neue Terrorbomber zu bemannen, nimmt lebhaft ab. und die Begierde, den ..eleklrischen"-Ma- schincngcwchren des gewaltigen deutschen Heeres entgegenzugehen, wenn die nervöse llcberfahrt zwischen U-Boot und Kampsslie- gcr gelungen ist, geht rapide zurück. Alan er­kannt. daß die Nazis bedeutend mehr vom Kriege verstehen, und bemerkt'schwitzcnd. daß diese Nazis gewisse Erfahrungen, die sie ge­genüber Stalins Soldateska erwarben, ohne zu. zaudern in dem Kampfe mit d>:n sich dar­über sehr beklagenden Angelsachsen in Ita­lien anwenden. Da Amerikas merkwürdiger Präsident den Amerikanerinnen versprach, ihre .Boys nicht in ferne Kriege zu entsen­den. war niemand darauf gefaßt, derartige Kolonnen von Traucranieigmi in der ameri­kanischen Presse ausmarschieren zu sehen. w>e' es jetzt der Fall ist. Nun p>ötz!>ch haben sie den Krieg auch nicht gewollt und beginnen stutzig zu werden.

Nun verstehe man uns recht: niemand kann bchaupicn. Nordbmerikas zukünftige Kriegführung sei gefährdet, und man winke etwa von drüben mit Oelzwcigen. So ma­teriell. dürfen wir die Dinge keineswims sehen. Die jüdische Agitation versteht es aiis dem sf. 'au? müden und schwanlenden Völ­kern das Letz'- herausuinressen. Auch die Sowjetunion halte nach menschlichem E'-