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Partei cnnttictie ^ayeszettung
7 nag flmtsblatt des Reglerenden vürgermeisters der ssrelen tjansestadk vremen
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der NationrrlsdziaUsten. Vremens
flmlllches verkündungsblait des Rcichsstatltzalkers in 6>denbur-g und lZremen
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TNittwoch, 9. Lebruar 1944
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I Berlin, 8. Februar. Im Rahmen einer indrucksvollen Kundgebung in einer Werk- i alle eines Berliner Riiftungsbetriebes wurde » m Dienstag, am Todestage von Reichsmini- I er Dr. Fritz Todt, acht herooragenden ' irfindern, die Entscheidendes für unsere Rü- ung geleistet und damit zugleich der Schöp- erkrast des deutschen Volkes sichtbar Busdruck —^ egcben haben, erstmalig der vom Führer ge- ,,,.o^'stete Dr.-Fritz-Todt-Preis vertie- v,e F«ä> rl»^'^n. Die Preisträger der erstdn Stufe des 5, ^ ^S>^r.-Fritz-Todt-Preises sind:
Oberingcnieur August Cö » ders aus Kre- lds
Dr. 2ng. Karl Dävers aus Köln a. Rh.;
-^ n Jng. Walter Eichholz aus Lüden-
in W-sisalen: .
?k»rmaho>°s>e> Generalmajor Uto EalIwrtz aus Rei-
logis unck cbemi« di-i-'l genberg im Eulengebirge (am 31. März 1813 ge-»uilen der Spitze seines Regiments gefallen):
Ünck"??sxi-?n^-a"v!^ Dr. Jng. Georg Eüllner aus Tanger- r>ä!--hen VosksgssuailuÜ' NÜNde;
o--Lrg-bni--is°-et!--»-«'. Pros. Dr. Karl Küpsmüller aus Nürn- siiul -
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mit n»ot> . K 2535-
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. Dr. Jng. Franz Pölguter aus Holzheim » ri Leonding, Cau Oberdonau;
I ! Dr. Jng. Ernst Ruska. aus Heidelberg.
/ 2^, ^ Zahlreiche Bertreter von Staat, Partei und
krhrmacht sowie sämtliche Vorsitzer der Rii- , . «lslungskomissioncu unterstrichen durch ihre An-
^ KllAi Wesenheit die Bedeutung dieser feierliche»
ieranstaltung, in deren Mittelpunkt Reden on Reichsminister Speer und Reichsleiter !r. Ley standen.
Der zweite Jnnenraum der grotzen Werkall« hatte ein der bedeutungsvollen Stunde itsprechendes festliches Gewand angelegt, y.p'oit der Stirnseite glühte ein goldener Reichs- . mit dem Symbol der Deutschen Ar-
I L24-^»itsfront. und darunter leuchteten^ in gol- ^^»Minen Lettern die Worte: „Der Leistung ge- xfRchrt der Ruhm! Abordnungen mit Fahnen .'k vtd Standarten hatten zu beiden Seiten des
—^- Aufstellung genommen, wäh-
—, —die große Halle von schaffenden Män- "1)33 und Frauen bis auf den letzten Platz
i/^rröM^süllt.
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Nach Eröffnungs- und Begrütznngs- ansprachen des Stabsleiters des Hauptamtes / 1„!/,sir Technik und Thess des technischen Amtes ssm Reichsministerium für Rüstung und Kriegsproduktion. Hauptdienstleiters Dipl.- >ng. Säur. folgte die Rede des Reichs- tinistcrs für Rüstung und Kriegsproduktion nd Leiters des Hauptamtes für Technik der 'TDAP.. Albert Speer.
nsprscke ües Keic:Ii8iniiii8ter8 8peer Neichsminister Speer betonte, daß im fünf- rn Kriegsiahr alle irgendwie verfügbaren . ^aeserven für die bevorstehenden Entschei- ^ ^ungstämpse eingesetzt werden. Dank des
trog«"
war.
h^Mit den „Preludes" von Liszt. gespielt . nn Musikzug der SA.-Standarte „Feld- «^Lck4k/»/!erinhalle". nahm die Kundgebung ihren. An
Vas Licksnlsud vsrUoksn
Führerhauptquartier, 8. Februar, er Führer verlieh am 26. Januar 1311 das ichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen kreuze? an: Generalmajor Eduard Hauer, Kommandeur einer altmärkischen Pan- crdivision, als 37«. Soldaten, und am Februar 1341 an Generalleutnant Richard ssv^ eid r i ch, Kommandeur einer Fallschirm- iiigerdioision, als 382. Soldaten der dcut- i-i>chen Wehrmacht, fochg-'^
vie LlittullgsverMgullg äe§ kükrers
Führerhauptquartier, 8. Februar. Der Führer hat folgende Bcrfügung erlassen:
Ich verfüge: Besondere erfinderische Leistungen sollen künftig als Ausdruck der Schöpferkraft des deutschen Volkes eine sichtbare Anerkennung finden. Ich stifte deshalb den D r. - F r i tz - T o d t - P r e i s. Der Dr.-Fritz- Todt-Preis wird an Deutsche für erfinderische Leistungen verliehen, die für die Volksgemeinschaft von Hervorragender Bedeutung sind wegen der durch sie erzielten Verbesserungen an Waffen, Munition und Wehrmachtgerät sowie wegen der erreichten Einsparung an Arbeitskräften. Rohstoffen und Energie. Dabei werden vornehmlich das Ausmaß der erfinderischen Leistung, der persönliche Einsatz des Auszuzeichnenden und der Wert der Erfindung für Wehrmacht und Wirtschaft berücksichtigt.
Der Dr.-Fritz-Todt-Preis wird in Form einer Ehren
nadel in Gold, Silber oder Stahl in Verbindung mit einer Urkunde und einem Werkpreis verliehen. Die Goldene Ehrennadel verleihe ich auf gemeinsamen Vorschlag des Leiters der Teutschen Arbeitsfront und des Leiters des Hauptamtes für Technik der NSDAP. Die Ehrennadeln in Silber und Stahl verleiht der zuständige Gauleiter auf gemeinsamen Vorschlag des Gauobmannes der Deutschen Arbeitsfront und des Gauamtsleiters für Technik der NSDAP. Die Verleihung der Preise erfolgt in der Regel am 4. September, dem Geburtstag, und am 8. Februar, dem Todestag des Reichsministers Dr. Todt.
Durchführungsbestimmungen erlassen gemeinsam der Leiter der Deutschen Arbeitsfront und der Leiter des Hauptamtes für Technik der NSDAP. im Einvernehmen mit dem Leiter der Parteikanzlei.
gez. Adolf Hitler.
trotz..aller feindlichen Terrorangriffe und sonstiger Schwierigkeiten günstigen Standes unserer Rüstung/der in erster Linie der vorbildlichen Haltung des deutschen Arbeiters und der deutschen Betriebssichrer zu danken sei, die besonders in den von Bombenangriffen heimgesuchten Städten wahrhaft Vorbildliches leisten, seien hierfür auch rüstungs- mäsjig die notwendigen Voraussetzungen vor
handen. Besonderer Dank gebühre dabei auch den deutschen Wissenschaftlern, denen wir auf dem Gebiet der Rüstung viel. Neues zu verdanken haben, und die uns auch in Zukunft sicher noch mit weiteren erfolgreichen Taten und neuen Methoden der Kriegführung dem Siege näher bringen werden.
Das gediegene Können, die außerordentlichen organisatorischen Fähigkeiten unserer
Betriebssichrer und Ingenieure, die hervorragenden Leistungen unserer Wissenschaftler und Techniker und den ungeheuren Fleiß des deutschen Arbeiters bezeichnete Reichsminister Speer als die drei Faktoren, denen die Rüstung ihre einmaligen Erfolge verdanke. Die starke' technische Begabung des deutschen Menschen und die schon lange vor diesem Kriege lForlsetzung aus Seit, 2)
Asdnedek Lcdspmslln dsuks im Horäseegsu
^s5S7-kms gkllöt c/os 54.-6sUfipsn/ü/i7S7lco5ps c/s5 6fo6c/sutsc^isn Ksic/isr — cii/sr c/s5 54.-
OriMpsn /inc/st in unrsrsm Oou statt
see ihre Aufgaben vorgezeichnet. Wilhelm Schepmaun. ein Sohn Westdeutschlands — er wurde am 17. 2uni 1831 in Hatiingen- Baak an der Ruhr geboren — kam hier während der Besatzungszeit inmitten einer von der Roten Internationale verhetzten Arbeiterschaft erstmalig mit dem Nationalsozialismus in Berührung und .rat bald daraus als SA.-Führer im Jahre 1923 in die Bewegung Adolf Hitlers ein. Sein Bildungsgang. der ihn über die Volksschule und das Gymnasium auf das Lehrerseminar führte, wurde durch die Teilnahme am Weltkrieg von 1311—18 unterbrochen, in dessen Verlauf er als Offizier mehrmals verwundet würde. Das Erlebnis des Krieges führte ihn in den Schutz- und Trutzbund. über den er zur nationalsozialistischen Bewegung kam.
Sehr bald würde der damalige SA-Sturmführer Schepmann dank seiner Führereigenschaften Gau-SA.-Führer des Gaues Essen, um kurz darauf zum Führer der Untergruppe Westsalen-Süd. dann der Gruppe Westfalen und schließlich zum Führer der Obsrgruppe 10 (Westfalen und Niederrhein), berufen zu werden. So stand der heutige Stabschef in der Kampfzeit der nationalsozialistischen Bewegung an Ruhr und Rhein an verantwortlicher Stelle. Seit 1331 führte Wilhelm Schepmann die SA.-Truppe Sachsen und wurde zum Regierungspräsidenten zu Dres- den-Bautzen bestellt. Von dort aus übernahm er das Amt des Stabschefs der SA.
Im jetzigen Krieg kämpfte Stabschef Schepmann freiwillig im Frankreichfs'.dzuq. wo er als Kompanieführer und später als Regimentsadjuiailt in einem Infanterie- Regiment mit den Spangen zum Eiiernen Kreuz 2. und 1. Klasse ausgezeichnet wurde Der Stabschef ist Träger des Goldenen Ehrenzeichens und der Dienstausze'chnunoen der NSDAP. in Bronze. Silber und Kalb sowie Mitglied des Großdeutschen Reichstages.
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Heute, Mittwoch, trifft der Stabschef der SA., Wilhelm Schepmann, im Nordseegau Weser-Ems ein, um an einem Appell der SA. - Gruppenführer aus dem gesamten Reichsgebiet und der verantwortlichen Amts- chess der Obersten SA.-Fiihrung teilzunehmen, der diesmal in der Nordwestecke des Großdeutschen Reiches stattfindet. Weser-Ems, aus harter Kampfzeit mit den alten Marschierern der SA. aufs engste verbunden, grüßt das Eruppenführerkorps der NSDAP. in herzlicher Kampsoerbundenheit und ehr
licher Freude darüber, daß der Appell des höheren SA.-Führerkorps zu Beginn des Jahres 1911 gerade in einem Gau stattfindet, der seit den ersten Kriegstagen unter dem schweren Luftterror des Feindes liegt, aber von diesem brutalen Bernichtungswillen nicht gebrochen werden konnte.
Stabschef Wilhelm Schepmann weilt nicht zum ersten Mal im Nordseegau Weier-Ems; hat er doch kurz nach seiner Ernennung in der ihm eigenen männlich-ioldcniichen Art der SA.-Führerschaft der SA.-Gruppe Nord-
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Aus dem Führerhauptquartier,
8. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die Ostfront stand auch gestern östlich Shaschkosi, südlich der Beresina und be,
Witebsk im Zeichen schwerer Abwehrkamp,e, in deren Verlaus alle sowjetischen Durchbruchsversuche am entschlossene» Widerstand unserer Truppen scheiterten. 2m Raum von Shaschkoss, wo gestern 17 Panzer vernichtet wurden, dauern die harten Kämpfe an.
Auch westlich des Jlmensees und nördlich Luga wurden von Panzern und Lihlacht- fliegern unterstützte Angriffe der Bolsche- wisten in Gegenstößen und erbitterten Nah- kämpscn abgewiesen. Nördlich Ncwel. im Raum westlich Luga und bei Narwa brachten eigene Angrifssunternehmungen Erfolge und führten zu örtlichen Frontverbcsscrun- gen. In der Zeit vom 1. bis 7. Februar wur
den an der Ostfront 132 feindliche Flugzeuge bei 17 eigenen Verlusten vernichtet.
Air den Fronten des Landekopses von Nettuno herrschte gestern nur geringe Kampftätigkeit. Der Angisf eines amerikanischen Bataillons wurde zerschlagen und dabei drei Panzer vernichtet. In den Abendstunden führten kampskrästige Stoßtrupps im Raum von Aprilia gegen teilweise zähen feindlichen Widerstand örtliche Stellungsverbesse- runge» durch. Fernkampfartillerie nahm erneut Schifssansammlungen und Ausladungen bei Nettuno wirksam unter Feuer. Ein Transportschiff wurde in Brand geschosien Auch die Luftwaffe führte bei Tag und Nacht wirkungsvolle Angriffe gegen Aus- ladungen in den Häfen Nettuno und An- zio. Mehrere große Betriebsstofflager wurden in Brand geworfen und Hafcnantagcn nachhaltig zerstört. Bier Handelsschiffe mit 11 NIKI BRT. wurden durch Bombentreffer schwer beschädigt.
An der Südfront hielt der feindliche Druck nordwestlich Cassino an, ohne daß es dabei zu größeren Kampfhandlungen kam. Feindliche Umgruppierungen, die mit den hohen Verlusten in den letzten Tagen zusammenhängen, wurde» erkannt. In den harten mehrtägigen Abwehrkämpsen nordwestlich Cassino hat sich die 11. Reichsgrenadierdivision „Hoch- und Dentschmeister" unter Führung des Generalleutnants F r a n ck mit einem unterstellten Bataillon des Krena- dier-Negiments (mot.) 8 und einer Kampfgruppe unter Führung des Oberst Baade besonders ausgezeichnet.
Einige feindliche Flugzeuge schössen in den Mitta->sit»ndon des 7. Februar das im Hafen von Chios liegende schwedische Rote-Krcuz Schiff „Wiril" in Brand.
N. „Wenn sich auch vyrübergehend die Waagschale der technischen Erfindungen zugunsten unserer Feinde gesenkt haben mag, wir werden das wieder aufholen. Denn auch der deuische Erfindergeist hat nicht gerastet, sondern er war tätig und wird durch die Produkt« seiner Leistungen das Gleichgewicht wiederherstellen". Dieses Wort-des Führers aus der Neujahrsproklamatian an die deutsche Wehrmacht stand unausgesprochen als Leitmotiv über der Feierstunde am Dienstag in einem Berliner Rüstungswerk. Mit ihm war gleichzeitig das Ziel beschworen, dem auch die Anstrengungen der acht Preisträger und der deutschen Technik überhaupt bisher gegolten haben und weiterhin gelten werden: die Fronten zu Lande, zu Wäger und in der Luft mit einem qualitativ hochwertigen Materials als dem des Gegners zu versorgen.
Wie. sehr dies eine Lebensfrage unseres Kampfes geworden ist. hat auch Reichsminister Speer kürzlich mit der Feststellung ausgesprochen. „das nur die Qualität der Erzeugung, die technische Ueberlegenhcit und der wissenschaftliche Fortschritt unseren tapferen Soldaten das Rüstzeug geben können, um siegreich zu bestehen." Der Krieg ist in der Tat zu einem erheblichen Teil ein Krieg der Laboratorien und der Versuchsanstalten geworden. zu einer Angelegenheit der Wissenschaft und des Erfindergenies. Diese Entwicklung Hai sogar ein unheimliches Tempo angenommen.
Waffen, gegen die noch zu Beginn des Krieges kaum ein Kraut gewachsen war, sind heute längst ihrer Bedeutung entkleidet; andere, gefährlichere und in chrer Wirkung wesentlich gesteigerte Mittel der Kriegführung hat der menschliche Keift ersonnen, und niemand weiß, ob auch diese nicht morgen schon durch wieder andere, noch furchtbarere und gefährlichere Instrumente abgelöst werden. So hängt die Entscheidung über Sieg oder Niederlage nicht allein von den besseren Nerven, der Höhe der Einsatzbereitschaft, der Ausbildung und Führung der militärischen Kräfte ab. sondern ebenso sehr von den Ergebnissen der Wissenschaft und dem Genie einiger weniger Erfinder. Der Fortschritt der Technik ist eine Lebensfrage geworden.
Ueber die aktuelle Situation hinaus weist diese Erkenntnis in die Zukunft. Wir haben gelernt, über Wert und Unwert der Technik zu entscheiden, und wir sind der Meinung, daß sie nicht nur ein wertvolles Hilfsmittel ist. um den Krieg, sondern auch den Frieden zu gewinnen. Sie hat alle Schrecken für uns verloren. Wir sehen in ihr nicht mehr den Moloch, der tausend Menschen verschlingt, um hunderttausend arbeitslos zu machen und damit ihres Anteils an den lebendigen Schaffensprozeß aller Arbeit zu entledigen, wie wir ja auch nicht in den gegenteiligen Fehler verfallen, ihr Tempel und Altäre zu erbauen und sie als die alleinseligmachende zu verehren. Nein — die Technik ist für uns ein Hilfsmittel wie viele andere, auf dessen Mithilfe bei der Bewältigung der uns vom Schicksal zugewiesenen Aufgaben wir nicht verzichten können, dem wir andererseits aber auch bestimmte Grenzen zyweisen.
Es wurde in diesem Zusammenhang auch auf der Kundgebung zur Verleihung des Dr.-Fritz-Todt-Preises wieder von einer „gelenkten Technik" gesprochen, das heißt von einer Technik, deren Ziele durch die Staais- führunq angesprochen werden, die sich andererseits aber auch einer regen Förderung durch diese erfreut. Im Reichsministerium iür Rüstung und Kriegsproduktion hat diese Auffassung von der Notwendigkeit einer „gelenkten Technik" ihre praktische Organisationsform gefunden, die sicherlich, wenn sie zunächst auch nur für die Zwecke des Krie»es geschaffen wurde, in einer abgewandelten Gestalt auch iür die kommenden Friedcnsaiif- aaben, insbesondere den Wiederaufbau unserer zerstörten Städte, dienstbar gemacht werden wird.
Eine enge Beziehung zur Praxis 'lt aber nicht allein dadurch gewährleistet, >mß die vom Staat neugestellten Ausgaben sich letzten Endes aus, dem Alltag ergeben, sondern auch dadurch, daß sich das gesamte deutle Arbeitsleben in den Dienst einer Milben . ..gelenkten Technik" gestellt hat Der Tun des Erfinders wird heute nicht mehr durch den überspannten Phantasien rcpräseiniert, der in «einer Bodenkammer zwecklosen Hirngespinsten über die Konstruktion eines ..Perpe» tuum mobile" nachhängt, sondern du'ch den Arbeiter. Ingenieur oder Wissenschaftler der aus einer genauen Kenntrns der Nglurgesetze und aus der Welt seines Betriebes oder Laboratoriums heraus schasst, immer bemüht die Ergebnlsse seiner theoretischen Erwägungen sofort auch praktisch zu überprüfen
Die Einrichtung des betrieblichen Vorschlagswesens. des Leistungskamvies der deutschen Betriebe sowie des Leistungsertübti- aungswerkes der DNF. aewinnen unter diesem Gesichtspunkt eine Bedeutung, die weit über das Sozialpolitische und Produktions-
2n der vergangenen Nacht warfen einige feindliche Flugzeuge Bomben ans Orte in West- und Südwestdcntschland.