Ausgabe 
(8.2.1944) 38
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Horst ksder Lunz«-,,. Erscheint 7mal wöchentlich

Tie Entscheidung der cisterschaft im

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ritcte sich in Düsseldorf «am»!» r.A> Xp? >«ii>i»l.

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Dienstag, S. Lebruar 1944

Einzelpreis 15 Vpf.

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mit einer sauberen Mir""

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1 er erste Teil der Dc '

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!b lieaonircn. Aus dem >zz'"5 »rahtbericht unserer Berliüer Schristleitung

ivengriivve ^heraus, ^dtt ^

oler Binzenz Demetz am K ^ 3"U,ng „Odservcr" bestätigt durchaus ieklich auch in der ReiSenfoA'Eie Auffassung, daß au, dem Wege über iler da« Rennen beendete r,?^talinsch« ..Vcrsassungsreform" der pol- titmeister Dernetz, der vor t», ^sowjetische Konflikt in eine neue Pbaie indlermüble hinter Weltmeilt,,-getreten ist. Es gibt auch jenseits kies r schon den zweiten Platz i„„, nal, Leute, die sich den Erkenntnissen Ä ^°'^"tiiel - ,t verschließen können, die wir immer

r vor allein den europäischen Völkern

und Meister überwacht,nktr r.-Geb.-.küger, 1 : 11 : 18 , L

dp iSviithofeu) i li i9-'z^! einfteste Mahnung verkündet haben. : Zahler, Pnrtenkirchen, I',,?."dings kommen diese Erkenntnisse nur sie, AF-. Enz, 1:i2:üi,'s. ^^einzelt in der englischen Presse und dann Schaumann. Bcrchtesgadc,,. üiz- h nur entweder in einem höchst: zynischen cl Alois Sinron, München, 1:,-'r in einem so salalistischen Tön zum Aschl, i:i«K 'rdruik. daß. auch auf diese Weise die abso- id°ou^inaer"^süez^"'0 Hörigkeit der britischen Politik gegen- rccht Kritzer,' Po^-Geb^Jgs. bolschewistischen Plänen klar zutage

i- S^iwettkämvfe m!t^ der scheinbaren

den in Zell am See mji j„^.^^°6ung von augenpolttilchen und m:- : 12 Kilometer eingeleitet x^sinschen Machtbesugnissen an die sowjeli- Schnecverhältniffe stellten an ii,in Teilrepubliken meint der ,.Observer". Teilnehmer hohe NnforderiiW,; sich gegebenenfalls die Ukraine und aufer des Heeres und der Kpeißrußland in ihren Forderungen an Po- Ä"!Der frühere Sprung noch schärfer gebärden würden, als es

selbst getan habe. Dann m.iüte'dann mehr als'^ie Zwischen"" ""^'""'llender

auf die polnischen Offiziere und Soldaten, die sich zür britischen Luftwaffe meldeten, und da durften polnische Bataillone im Vorderen Orient sich zur höheren Ehre Englands ver­bluten. Heute, wo sich dje englische Polttik in ihrer Not völlig ins bolschewistische Fahr­wasser gegeben hat. erhalten diese Emigran­ten den letzten Fußtritt, weil sie so unbequem sind. die Briten an hoch und heilig beschwo- rene Versprechungen und immer wieder ver­kündete verlogene Grundsätze zu erinnern.

Das Wissen um die unheimliche Schuld des anglo-amerikanischen Verrats Europas, an den Bolschewismus ist nicht mehr zu unter­drücken. Selbst im Amerika Roosevelts muß man zugeben, daß die europäischen Völker nichts vorn Bolschewismus wissen wollen. So führt beispielsweise der „Boston Herold" ein« Schlangenbeschwörergroteske gegenüber den amerikanischen Bürgern baltischer Her­kunft auf. Er slebt diese Amerika-Balien an. sie möchten nur ja nicht aus Liebe zu ihrer früheren Heimat sich gegen Roosevelt einsan­gen lassen und die USA.-Regierung nicht durch die Schaffung einer allgemeinen Anti­pathie gegen die Sowjetunion in Verlegen­

heit bringen. Damit wird deutlich gesagt, daß die Balten als geschlossene Masse'd'cn Bolschewismus gerade nach den gemachten Erfahrungen als ihren Todfeind fürchten.

Dennoch wollen das offizielle England und das offizielle Amerika die„Nerfassungsrs- form" Stalins als Rettungsanker betrach­ten. der ihre Zustimmung zur vollkommenen Volschewisicrung Europas tarnen könnte. Die­ser Verrat geht so weit. daß der Newvorker ..Daily Mirror" schon von Sowjet-Polen. Sowjet-Rumänien, der Sowjet-Tschechei und Sowiet-Deutichland als den vier nächsten Stationen Moskaus auf dem Wege zur Ve- berrschung Europas zu sprechen wagt, den Stalin mit seiner Verfassungskomödie ein­geleitet babc. Die europäischen Völker können sich wirklich nicht meht, wenn sie nicht frei­willig zur Schlachtbank geben wollen, der alarmierenden Warnung entziehen, die aus solchen englischen und amerikanischen Aeuße­rungen zu entnehmen ist. und in denen sich die ganze gemeine Verschwörung des Juden­tums auf moskowitischein und anglo-amrrika- nischem Boden enthüllt.

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Eotzvic/e/unyrmog/ic/i/csftsn c/sr Otztrssrc/i/^o/itt

Verglichen mit der Weite der Ozeane, auf denen in Frieden-zeiten der Welthandel schwimmt, ist die Ostsee niit ihrer Wasser­fläche van 420 000 Quadratlilometprn ein kleiner Teich. ein. unbedeutender Tümpel, ilnd doch war sie einstmals dqs was auch das Mittelmecr zur Zeit der Antike und noch lange danach war: Mittelpunkt und Achse des Weltverkehrs. Zur Zeit der Harne, als Lübeck. Strälsund und Danzig ihre Blüte erlebten, wurde die Ostsee nicht zu Unrecht die „Mutter der Kommerziell" genannt und war der Inbegriff des Welthandels schlecht­hin. Die Gründe, die dazu führten, daß die Ostsee gegen Ende des 18, Jahrunderts zu einem unbedeutenden Nebenmcer des Welt­verkehrs hinabgesunken war. sind zu be­kannt, als daß sie nochmals aufgezählt zu wtrdcn brauchten: neue Kontinente wa'en entdeckt worden und lockten den europäischen Seehandel in unbekannte Fernen.

Im letzten Drittel des 10. Iabrhunderls wandelt sich das Bild der Ostseeschiisahrt und damit des Ostwehandels erneut. Bisher un­bedeutende Ostseehäfen entwickeln sich rasch: die Verkebrszahlen schwellen an. erreichen kurz vor Ausbruch des ersten Weltkrieges einen bisher noch nicht erlebten Höhepunkt.

Die Jahre zwischen den Kriegen und Zwi­schen den Krisen bringen dann für die Ostsee ganz abnorme Verhältnisse Das harmonische Gleichgewicht, das bis l014 in diesem Raum

end zurücklegen. So fand in ' .

den streitenden

Ved ra fubljadn I

SekpiiriunL voa 8 18-rs

s Koch bessere Bedingungen iüWeißrussen und Polen auftrete». 1:ü!:37 Stunden die TagE:^ ist frechster Zynismus, bodenlose renü Bradl in 1:12:82 den x mmheit oder klägliche Resignation, lib- Penn es die militärische Lage ihm ge-

—. würde, dann würde sich öie Eowjet-

Muna des SilLenrlitI-1. n.i"" Ausgangspunkt einer scheinselb- » g o-s s vennitfel» Sowjet-Ukraine aus Polen und von

Polo, 2. Tlrne, 8. Eintest,>:em scheinielbständigen Sowjet-Polen aus' läppi, 6. Theoderich. 7. LL'eilstaaten" Deutschlands einverleiben, um ophigenie, 9. Charivari. lllf diesem Wege am Ende ganz Europa Edmund, 12. Ilse, 13. Tm:ter ihre Herrschaft zu bringen. Daß das liuerwcrk, 15. Solo, 18. I,» «paar Korneitfchuk?Wafsilewska — der eine 18. in praxi, 19. Erzähl«;.i ukrainischer Außenkommissar und die an- ktlichkeit ist die Höflichkeit ee. in maßgeblicher Stelle in „Sowjet- Ien"r— anders als auf direkte--Befehle Moskaus handeln würde, das kann doch wirk- ^'^1" ^"ur ein kompletter Dummkopf annehmen, v-dt , °"°'"Das Judentum in England, das mit den >lsch«wistischen Juden eine einzige Verschwö- lrbande darstellt, beginnt stets »sfsrt vor ,iut zu schäumen, wenn irgendwo die Wahr­st durchzusickern droht. So tobt jetzt die >»gliiche Zeitung „Tribune" gegen die „Wie- ^oski Polski" („Polnische Nachrichten"), das :gon des polnischen Emigrantenchefs in ndoa. des Generals Sosnkarski. weil diese nigranienzeitung kürzlich festgestellt hat. ß „von den Sowjets nach Wolhnnien erst­ritte Banden nicht weniger als 70 000 Po­st umgebracht haben" Es sei unerhört, so die „Tribune", daß durch solche Ver- entlichupgen in England selbst «egen den Ivfetischen Verbündeten noch am Vorabend !r „zweiten Front" Stimmung gemacht , >irde.

r->- auf der gleichen Linie, wie der

i " uns gestern schon erwäbnte Vorschlag der SLtlliKol im» glischen Zeitschrift ..News Rsview", daß britische und die USA -Regierung mit der DU LZR rrsinnigen Bande von Exilregierungen" fräumen sollten. Auch in diesem Zusam- ium bs!°lz°° Mustang wurde da» p>eiche Amument vor- scLmutrwre-nid"fZaqen daß die in England lebenden po- rl pieL^^^u "ud militärischen Emigrantenvolen LmOirUI-l'u n England,immer nur Unannehmlich- s)80W gen bereiteten

Aber wer hat denn die Eril-,.Reqierunaen" ^cha-ien. sie groß aepänvelt und mit Lob- ^deleien überschüttet als man noch ihre _ , — ,. Stat-sten für die verlogene

5cti Z^N^'i'l*-amerikanische Agitation im Stil der

so notwendig wie das täa- > Brot brauchte? Als man noch die Welt- entlrchkeit mit den scheinbeilioen PhraiSn er den Kampr Englands für die Freiheit Aabbönoiokvit und Unverttbrihkit der kle!- stn Nationen dumm machen wollte?- Da Heden notorische Desertmire n, Neiden ge- rpclt. da >ang man hysterische Preisliedsr

0s§ polmscds Volkdst seinen innerellkriesien Eeiunäen

6«ns7c>/gouvsknsur /?s/c/iLMMtstsr Dr. E,cm/t rprac/i vor ou5/önc//8c/isr> /^srrsvsktrstsrn <n 6sk/>7i

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Berlin, 7. Februar. Eeneralgouverneur Reichsminister Dr. Frank sprach am Mon­tag vor Vertretern der ausländischen Presse in Berlin ausführlich über die Lage im Ge­neralgouvernement und die gegenwärtige Le­benssituation des polnischen Volkes, das zu 80 o. H. die Bevölkerung des Generalgouver­nements ausmacht.

„Dieses Gesamtbild meiner persönlichen Erkenntnisse und E'iahrnngen", so stellte Dr. Frank fest. „das im Laufe 'anger Jahre durch die Erkenntnisse aus der Tätigkeit zahl­reicher bewährter Mitarbeiter sinnvoll er­gänzt und geweitet wurde, hat den unan­fechtbaren Vorzug, nicht ein hohles Gebäude überspitzter und augenblickgebnndener Propa- gandaihesen zu sein. Es'entstand vielmehr auf dem Fundamenl realer und nüchterner Tatsache, deren Sprache wir gerade im Lause des gegenwärtigen Krieges in so nützlicher Weise zu verstehen gelernt haben.

Unser Werk war von allem Anfang an von dem Bewußtsein einer großen europäischen Verantwortung getragen. In geradezu un­wahrscheinlich kurzer Frist gelang es uns. nicht nur mit dem völligen Ausgleich jener

zahllosen Spuren moralischer und materieller Verwüstung, die die Kriegshandlungen des Herbstes 1939 im Weichselraum hinterlassen hatten, fertig zu werden, sondern auch mit einer Korrektur viele unhaltbare soziale und politische Verhältnisse zu beenden, die der ehemalige polnische Staat einer zweckent­sprechenden und zukunftbesahenden Lösung nicht hatte und — davon sind wir mehr denn je überzeugt — auch nicht hätte entgegen­führen können.

Wir haben nie ein Hehl daraus gemacht, daß wir uns, außerstande suhlen, dem polni­schen Volk — genau wie den anderen im Generalgouvernement siedelnden Volksgrup­pen — etwa alle jene oft geling nicht leich­ten Beschränkungen-, und der europäischen Gesamtheit gemeinsamen kriegsgcqebenen Pflichten zu ersparen, zumal der Weichsel- raum allein unter dem Gesichtspunkt seiner geographischen und wirtschaftlichen Gegeben­heiten durchaus nicht die Voraussetzungen dafür besitzt, in der Zeit größter, weltweiter Erschütterungen eine paradiesische Insel zu sein. auf der es möglich wäre. inmitten einem Meer von Arbeit und letzter Kraftanstren-

gung ein glückliches und selbstgefälliges Da­sein zu führen."

„Wir mußten", so betonte der Genernl- gouverueur. „im eigenen Interesse der Be­wohner des Generalgouvernements, und ge­rade in der ersten Zeit des Bestehens des Generalgouvernements, oft Anforderunaen stellen, die höher waren als in anderen Ge­bieten Europas. Ihre Erfüllung war: jedoch unerläßlich, um das Land jenem verderb­lichen Chaos zu entreißen, das uns im Herbst 1989 als unser leidiges Erbe von Erschei­nungen und Ereignissen empfing, für die wir nicht verantwortlich gemacht werden können. Wir sind dabei im Generalgouvernement selbst nur von wenige» mißverstanden wor­den. Es ist nicht übetrieben. wenn wir heute mit verständlicher Genugtuung feststellen kön­nen. daß wir aller Schwierigkeiten im Ge­neralgouvernement in einem Maße frcrr ge­worden sind. das durchaus die These zu rechtfertigen geeignet ist, das Generalgouver­nement sei heute eine der ruhigsten Zonen des gesamteuropäischen Bereiches. Als „Ne- benland des Reiches" steht dicker Bau heute festgefügt vor uns. und »eine Bauherren ge- lFortletzung aut Seite 2)

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Aus dem Führerhauptquartier, 7. Februar. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Im Raum von Nikopol setzte der Feind mit starken Kräften seine Angriffe fort. Un­ser« Truppen schlugen die Angriffe ab oder warfen einzelne vorgedrungene Kampfgrup­pen des Feindes im Gegenangriff zurück. Im Kampfraum zwischen Kirowograd und Ve- laja-Zerkow blieben zahlreiche Angriffe der Sowjets bis aus örtliche Einbrüche erfolg­los. Dabei hatte der Gegner hohe blutige Verluste und verlor 21 Panzer.

Westlich Polonnoje scheiterten feindliche Angriffe. Zwei sowjetische Bataillone wur­den durch eine Panzerdivision vernichtet. Südlich der Pripjet-Siimpse stehen unsere Truppen im Kamps gegen verschiedene feind­liche Kavallerieverbände.

Bei Witebsk und südlich der Beresina setz­ten die Bolschewisten ihre Durchdruchs-

versnche mit überlegenen Kräften fort. Un­sere Divisionen errangen in beiden Abschnit­ten nach erbitterten Kämpfen erneut einen große» Abwehrersolg.

Die Kämpfe nördlich Newel, wo die Sowjets auch gestern, von Panzern unterstützt, mit starken Kräften angriffen, sind noch im Gange. Zwischen Ilmensee und Finnischen Meerbusen verliefen eigene Unternehmungen nach Abwehr zahlreicher feindlicher Angriffe erfolgreich.

2m Nordabschnitt der Ostfront hat sich eine Kampfgruppe aus niederschlcfischen Jägern, ostpreußischen Grenadieren und Einheiten einer Lustwasfen-Felddivifion unter Füh­rung des Generalleutnants Speth her­vorragend bewährt. Dabei zeichnete sich das ostpreußische Erenadier-Regjment 3 unter Führung des Oberstleutnants Hilgen- dorsf besonders aus.

2n der vergangenen Nacht wurden Wohn­bezirke der finnischen Hauptstadt von sowje­tischen Flugzeugen angegriffen.

2m Landekopf von Nettuno verlief der Tag ruhig. Eigene Artillerie bekämpfte seind- Schifssansammluiiqen vor den Landestellen mit beobachteter Wirkung. Bei dem Angriff deutscher Kampfflugzeuge gegen die Lande­stellen des Feindes bei Anzio in der Nacht zum K. Februar wurden «in feindlicher Zer­störer und zwei Transportschiffe mittlerer Größe schwer beschädigt.

Nordwestlich Cassino setzten die Amerika­ner ihre von massiertem Ärtilleriefeuer un­terstützten Angriffe den ganzen Tag über fort. In erbitterten Nahkämpfen scheiterten sämtliche Angriffe unter schweren Verlusten für den Feind. An der übrigen Front ver­lief der Tag bei beiderseitiger Späh- und Stoßtrupptätigkeit ruhig.

Ueber den besetzten Westgebieten wurden gestern 12 feindliche Flugzeuge abgeschossen.

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ivü. Stockholm, 7. Februar. Von Zeit zu it hallen die Engländer es für änge- "cht, in Haßorgien dem d.uijchen Volk ge- ,äber zu jchmclgen. Engliiche Zeilunacn ihren dann das probate Mittel der „Zu- — -..kitten an? dem Leierkreis", um ihrer i 'Phantasie die Zügel schießen zu ^ Ja veröffentlicht die englische Z'ei-

^ng „suilday Expreß" im Zusammenhang <st,dem beliebten Tbema „Wiedererziehung ttilschlands" den Vorschlag eines Lesers, ß ^män nach dem kriege — den selbstver- mdlich England gewinn,« werde — alle irischen Kinder im Alter von 3 bis 1,4 Iah- in der ganzen Well zur Erziehung vcr- I-I müsse.. Auch alle deutschen Kinder, die

* * hE/l^rend der ersten zehn Nachkrieasiahr? ge- >--n^ 5 tth-ren werden, müßten auf dieselbe Weste ^ev'flogen werden. Jedes kinderloie englisch «rinss/ivb ,nü!ic mindestens eine? dieser deut­

en Kinder zur Erziehung übernehmen. Bis m 15. Lebensjahr würd » dann dielen z indern genügend britische Qualitäten an- «L- ^ f 28 -:--^ zogen scin.-.io daß man sie nach Deutlch-

P r)vd zurückbckinaen könne, wo sich dann der __

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xitilche Eini)uß durchsetzen werde.

^sebllk-

_-aufreizend ^solche Haßnläne auch wir-

so lassen sie das deutiche Volk

doch eiskalt. Es hat schon zuviel an ..Er­ziehungsplanen" erfahren, angefangen von der Verschleppung von fünf Millionen deut­scher Männer als Arbeitssklaven des Bol­schewismus in die Steppen und Einöden der Sowjetunion, über die berüchtigten Nansit- icrrtichen Vernichtungsprojekte bis zu dem neuesten Plan der Verbringung deutscher Kinder nach England und in die Ueberiee. daß diese Ausgeburten einer von Haß und Minderwertigkeitsgefühlen überreizten bri­tischen Pbantakie es nicht mehr aufregen kön­nen, Die Engländer vergessen außerdem, daß, falls Deutschland nicht gegen sollte, der Bol­schewismus ihnen kaum Gelegenh it lassen würde, in Europa auch nur das unbedeu­tendste Wörtchen mitzusprechen.

Wir registrieren solche gemeinen Verö'- lentlichungen. wie sie sich „Sunddan Expreß" jetzt wieder geleistet hat jedoch sehr genau und werden zu gegebener Zeit eingehend darauf zurückkommen. Im übrigen mög n die Engländer berukiat sein. Für das Schicksal der deutschen Kinder steht Deutschlands Wclirmacht ein Sie wird dafür sorgen, daß unicre Kinder in sicherer Obhut van ibren d-utschen Eltern >o deutsch und !o UII nglstch! wie nur irgend möglich erzogen werden können.

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7n neuem kinzstr. VVeiiorgsr^i in:: ,, i!,> - >'i neuem lliusalr uu biviäsi: cksi L>Ltt,o,.l.

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ttt>-i--ttitt.ttn>In a> 1 ckem lttornitti ?U.-4>iln.: XricLrder. ucüler <Lcbl

bestanden hatte, ist gründlich gestört. Erst der jetzige Krieg hat auch in dem Binnenmeer iw Herzen Europas geordnete Verhältnisse gei- schaffen. Gleichzeitig gestattet-er einen Ms- blick in die Zukunft, die ztt großen Hofffttin- gcn Anlaß gibt. Dabei ergibt-sich schob fetzt kür alle. welche die sich abzeichnende Eplnttck» lung zu.überhlicken vermögen, daß. ünstre gute alte Ostsee erneut auf dem Wege ift. d e Rolle einer ..Mutter der Kommerzien" efn- zunchmen. allerdings mit weitgehender Dei- jchränkung auf, die „Kommerzien" Eürap-rs. und zwar cines'neugeardneten. von den bis» hcrigen starken nach der 'angls-amerikani- schen Ueberiee hin orientierten Bindungen- be-reiten Europas Im Zuge dieser Ent­wicklung wird sich der Osten Europa? tbieder und der Südosten unseres Kontinentes zum: ersten Mal verkehrsmäßig weit stärker .itts bisher nach der Ostsee zu ausrichten müssen, lieber alle diele Prnblemi! gab Professor Dr. Hans-Jürgen Seraphim. Kkeifswald. kürzlich vor, einem. Kreis berufener Vertretet der deutsche» Seeschiffahrt einige interessante Hinweise und, Ausblick«. ''

Die Ursache der, starken Neubelebung des Ostieenorkehrs im Ausgapg des 19. Jahrhun­derts war außer dem Siegeszug des Dampf­schiffes vor allem die Erschließung des za­ristischen Rußlands gewesen. Die land- und forstwirtschaftlichen Ueberschiisse des Zaren­reiches. die Erze , aus, .Lappland, ferner Düngemittel, aus dem Westen für den Osten, daneben die Koblenfracht — das alles be- wttkte ein Aufblühen von bisher »nbedeittct:!- Len Ostseehäfen, wie vor allem Stettins: ,

Die Ostseeichiffahrt dient in den letzten Iabrzelntten und Jahren vor dem Weltkriege in starkem Maße der Ausschließung Osteuro­pas. und zwar Osteuropas vorwieaend als Aussuhraebiet, Wenn auch 1908 die ersten Täbttchifflinien stach Schweden lS-abnitz- Trelleborg) und ein'Jahr später noch Däne­mark sWarnemünbe-Gisdsrrl eröffnet wer­den. io bleibt der Verkebrsrhythmus der-Ost- lee bis zum ersten Weltkriege, wie,schon zür Zeit der Hanse, doch durchaus,ost-west-belonti Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Massen­gütern, wie radfe Txginp'chiffabrt zu fener Zeit typisch für die Ostiee ist. Ein Siebentel des Transportes geht über die Ost'" hin­aus nach der-, R-rrd'ee und dem AtlaNti', Wohl versiiot Mitteleuropa, vor allem Deutschland, über lebr leiltungssäbige Bahn­linien nach dem Ollen- Als weitere starke Konkurrenz für die Plätze a„ der Ostsee tre­ten in immer stärkerem Mak-e die sich leb­haft entwickelnden Nardieehäfen in Erschei­nung, Aber trobdem ist im ganzen betrachtet, das Gleichgewicht, der Schi'tabi-t in der- Ost- tee. die ngch wie var natürlich ein Reben- m-'-i- de? Walip?r7»iz^§ nirgend? gestört.

Der erste Weltkrieg -und die Ilniähigkeri der ..Sieaerstgaten" zur Errichtung einer dauerhaften Ordnung in Europa in der Nachkriegszeit hrinacn schwer- Gieichgewickils- llöruna-n im Ost'e-ra»m. Wichtige deutsche Ostseehäfen, wie Danzig und Kön-qsberg. werden non ihrem Hinterland abgeschnitten. Die Bolschewiken vermauern das .Aenster nach Westeuropa" sPetersburg — Leningrad) wieder, das. Peter der Kroße vor 200, Jahren aufgestoßen hatte. Die Sowjetunion kehrt sich in starkem Maße von der Ostsee ab »"d forciert im Zuge ihrer ausschließlich der Rü­stung dienenden Autarkisierung die Schwarz- meer- und Eismeerhäi-n, Von dem Osttee­handel des zaristischen Rußlands bleibt nicht viel übrig.

Der Saisnnstaat Polen krallt sich an der Ostsee bei Edinaen fest und entwickelt mit ausländischem Kapital und ausländischen Ingenieuren den ,.Wunderhafen" Kdnnia. der bald an der Spitze aller Ostseehäfen steht: außer Stettin wird vor allem Königsberg durch die>e Entwicklung empfindlich getrof­fen. Eine Nerschlechteruna der Lage für die deuttchen Ostseehäfen wird ferner bewirkt durch eine, der deutschen Binnenschiffahrt teindliche. staatlich subventionierte Eilen» baüntarifpolitik der Tfchecho-Slowakei. Da­neben steigert sich der Konkurrenzdruck der Nardseebäfen,

, Die Gegenüberstellung der Tonnagegüter. Zablen für die Jahre 1913 und 1932. dem Jahr de? Höhepunktes der Wirt'chaftskrtt'e. bie. vor allein die deutschen Ollieebäien schwer trifft, mag die ungesunde Entwicklung der Ostseeichiffahrt zeigen'

1913 193?

Libau . . l OOO OtlO NBT. 225 000 NRT. Petersburg/

Leningrad 3 000 000 NRT. 2 000 000 NRT. Stettin . . 3 200 000 NRT. l 700 000 NRT.

Helsinki . 800 000 NRT. l 300 000 NRT.

Danzig . . 900 000 NRT. 2 700 000 NRT.

Gdingcn - 2 800 000 NRT

Auch einige dänische und schwedische Häfen zeigen eine Zunahme des Güterverkehrs^

Der Wirt'chaftsimperialisnius Polen; be­wirkt ein sprunghaftes Ansteigen der Güter- vcrkehrszahlen für die Häfen Gdingen und Danzig. Bis kurz vor Kriegsausbruch ver­vierfachen sich rttesc Zahlen von 1932 dann noch nahezu. Der „Freistaat" Danzig war durch die Bersailler Bestimmungen den Po­len als Vertragsharen zugestanden worden. Mit sehr großen Kosten baute Danzig seine Hafenanlagen aus. io daß leine Kapazität auch den höchsten Anforderungen des pol­nischen Handels gerecht werden konnte. Aber die Polen legten ihre' ganze staatliche Macht­potenz aus den Ausbau von Gdingen Ueber Kdingen liefen auch die hochwertigen Güter,- während in Danzig in späteren Jahren in der Hauptsache minderwertige Massepgnter. vor allem Kohlen und Erze. umgeschlagen wur­den, Polen fetzte sich damit in krassen Wider­spruch zu seinen in Versailles übernommenen Verpflichtungen,

Polen, das feine Koblentransporte über, die mit französischem Geld mit dem Hinblick