Ausgabe 
(4.2.1944) 34
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cr. Es muß ihm rein hx, , bcn haben, und es hat reut. Aber gutmachen kn» der seiner Auserkorenen ?r ein Gastgeschenk. das ^ idenfabilken von Stranl,» rgu> rotes Tuch mit qo,»«?^ i, beschwor er die Müdch s (veheimnis ihres L-b->, d nie zu zeigen. Und ,wur. Weihnachten 13lz K-- : Teusel an. und er liek ize Umgebung türauf f es selber da und dort ei? K traf. Zur Cbristmette,niK>l - purpurne Kopftuch traa '^ lls dann der ehrwiirdia/V nzel be>treg und in der ol« ^ -- ^

»NKDiD VarletamtkelZe Layeszettuny

" Das Amtsblatt des Negierenden Nürgcrrneistcrs der Zreicn kzansestadk Nremen

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vremeräettuny

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INen, ,»>,cn ,,»»1 oie Mzl-."'

irin und den. Dörfern 5 / rchlos an. Ueber 2hg „o» > . i das rote Liebesturb n-. .K,

Z das rote Liebestuch des , tentbrannt rissen sitz di» »7" i Kops. weinend die andere' ^ s wiche, die es lächelnd auib-^ it schon in Wirklichkeit Oe u? Auf alle. Fälle fand d ^ einem Hausen aufgeregte ' nger. teils rasender und tzn ischen statt, die nun erst ö n, bis schadenfrohe Mäuler b.

; verbreiteten, sondern sesblt

Kopftücher des Lhevandi/,'

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s war'natürlich trotz eifrigen» schen und Männer von St p ' Baron nichts zu machen'Ls St. Quirin aber. deren L Baron bis zur Mette L n war verschlossen die tze ' Und ,o ost auch Chevan nner pochte, so oft wurde ih« etaii. Betrübt sandte er

der NationalsoziaMen. Vremens

flmMches veikündungsbiatt des Ncichsstakttzalkers in Oldenburg und vremen

Z4 , 14. Jahrgang

Zreitag, 4. Zebruar 1944

Linzelpreis 13 Nps.

kill riesiger Vsltbetrugsiilsll üe§ illlernsiiollalen ^uäeniuivs

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5ta/m5 „^Ss/a55UNg8fSV/5/on" s/n cit)gs^ck5tst65 -5pis/ Mit c/sn ^Vsstmäc^tsn

seinen KopstützerfabrikM . .. »d bat. ihm.

ter zog er hiG.eie. v. so>>. Berlin, 3. Februar. Die Eng-

. Drabtbericht unterer Berliner Schriftlcitung

wieder zurück und bat. ihm .

zu schicken. Spater zog er W

würg und lebte sein Leben minder und die Amerikaner stürzen sich auf Erfolg. Denn überall, wo tzFn grotesken Verfassungsschwindel der Bob lothringer Land, da 'stießen iIöwistea, als ob dieser Strohhalm ein m und lachten die Männer'»'ugfähiger Rettungsring wäre, um sie vor rbaron von St. Quirin. ' «m Versinken im Strudel ihrer politischen ß er aber iin Crund sein, r öte und Verlegenheiten zu bewahren. Die übler Kerl war. bewies eftzTaglische Presse zieht die Erklärung Molo- St. Quirin ein Asyl gründen?"^ und die Entschließung des obersten andier, in dem lög KsM^iowjets geradezu als eine weltbewegende Eliern, Witwen und lkdi°,^"!"^on auf und klatscht zu dem Entschluß ahme fanden. Freilich bch^alins frenetisch Beifall.

Zungen, die nun einmal M Die Hintergründe dieser Haltung enthüllt venn einer mehr Glück hos»sonders deutlich der Londoner „Star", die Kinder seien mehr als mWie können Großbritannien und die Ver­ein eigenes Blut gewesen, g, mitten Staaten", so schreibt das Blatt, r. er sorgte wenigstens für bilden sowjetischen Plänen'hinsichtlich der bal- alle lernten ein Handwerk -Witzen Staaten zustimmen, nachdem sie das en Aussteuer und gingen versprechen abgegeben haben, allen kleinen eben.. Kationen ihre Freiheit wiederzugeben? Sta-

St. Quirin und Uniaebumift" tzat bereits die Antwort darauf erteilt, manchmal überrascht einem --^i^and, Estland und Litauen werden nach en Bauernburschen oder eim^rer .Befreiung' durch die rote Armee die Rädchen nach und wenn «Möglichkeit haben, sich selbst zu regieren. Alten fragt der norm Hnu-Hre eigenen Verteidigungsstreitkräfte auf- in der Sonne gut sein lani i-ustellen und mit ausländischen Mächten rstehendes Lächeln über da-Beziehungen zu unterhalten. Was Wunder Herr das ü stehen die anerkannten Rechte der

ndier! ' ^ ' ' leinen Nationen zu."

^ Man hört förmlich das tiefe Aufatmen

sung des Silbenrätsels M,: 5 /über daß dieser neueste Roßtäuschertrick ' -ialins den Briten und Amerikanern eine iaukasus. 2. Rigi, 3. Isolde. iNöglichkeit geben könnte, die Grundsatz- >. Mohrenkops. 6. Herber, s.i osigkeit und Verlogenheit ihrer Politik und 6. Diensteid. K r r e mhilb-den Verrat an Europa doch noch zu bemän- >. :eln. Auf der gleichen Linie liegt die Be-

iauvtuna des „Daily Expreß", daß die So- ietreform „eine unerhörte Wirkung aus

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f iAmerika und die übrige Welt im Hinblick —auf die Beseitigung des bolschewistischen Ge-

Lckm!i-si-psis-«, UeiMvspenstes haben werde. Nach dem Kriege, so tt-'iei--' ff'w^k1;zü» öeißt es weiter, würden die baltischen Staa- mit örli-oi» MNi° ü-stken sicherlitz in die sowjetische Jnteressen- isu«f. Plans Koser, Vi'Sphäre einbegriffen fein, aber die Argu- Reit'/, cleoi-x Lies-E->mente. die bisher gegen die Forderung der ^?mm-r^,°k.-p!°>7^2owiets gesprochen' hätten, fielen jetzt.fort Nt-x Ili 5 . Ssnte Ob es der Reuterkorreipondent wohl ielbit 12.45). 3.00. 5.15 vdr. 1-^laubt. wenn er behauptet, daß diese neue ^E^^ZntwiSlung die unmittelbare Folge der Auf­machen ^usik". " ^

7.UxeIs886ll. , " . » . .

v«g«-scitep I.ici>trpi«!>> frühere llSA.-Votltzafter in Moskau. Davis. "enck eifaudt"^^" Veränderungen im Sowjet-

egime „bei allen demokratischen Nationen" Unlvl'i^'^ Anzeichen dafür angesehen würden, daß ^>ie Sowjets ihren Staat nach demokratischen

Lösung der Komintern und der Wiederaner- kennung der Orthodoxen Kirche sei? Der

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^ diese „demokratischen Nationen" den

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,. .... Führcrhauptquartier, 3. Februar. Der

i^ieNt iu Wiihrer hat dem Präsidenten der Republik

t. K iws c,e» '^xinnlond Risto Ryti. zu seinem Geburtstag V«rickis6s»^in in Herzlitzen Worten gehaltenes Glück- ^wunschtelegramm übermittelt.

Wer klicket iut.,

0mks88vnüs 88iiberiins UsUsni8cksn su8lvSrügen Vien8f

m-'-»''' Rom. 3. Februar. Das italienische Aus- papsnNsusen. 6r f»>""wärtige Amt veröffentlicht eine umfangreiche in.q lkok Liste von Botschaftern. Gesandten. Legations- Lelitung! zx'räten und anderen höheren Beamten, die

Ewegen ihrer politischen Betätigung im Vt-I'mill't. Vstei- Dienste Badoglios fristlos aus dem Staats- kii/'l, lliii!' Mkill. l» ^jEnst entlassen worden sind und nach der lii-m.-SeNPnspee, Badoglios von der italienistzen Re-

Lu»o-u i»> o«ok'?>^''uug zunächst in den Ruhestand versetzt '^!Nu>d>n Unter ihnen befinden sich die Bot- ^ ° ,,'chafter Aliieri. Grandi. Rocco, Kuariglia, pxw., Vecchi, Paolucci, de Ealboli. Bastianino

p' die Gesandten Tagliani. Petrucci. Graf

Ver« nliiinx.

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l) ii u r s r u.

Eine weitere Anzahl italienischer Diplo- - ^iiistmaten. die nach der Rückkehr der faschistischen " -^Regierung an die Macht zunächst im Dienste

sie.

L o >! »"^belassen wurden, werken jetzt in den Rube- k>spre»° mit stppd versetzt^ Unter ihnen befinden sich die

^n^bnte unter — - - —- —

esandten Emanuelle Eravzi, Alesiandro

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"^7tzi«>PStarace, Euglielmotti, della Porta und della b'"^sLhiesa.

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lALdnÄm7mi?s Vsiiksn ds8'8Ny1 lerrorsnyrikk

1 -l-n. ^.vxeli. u. ^ ^ 1 / Batikanstadt, 3. Februar, Die Bombardie- ^Iki'ill'j--" 7 imm-"-'' H^^ung des päpstlichen Sommersitzes Lastel Gan° iipsl'il-iltssteUe ttr^'l-dolfo in den Albaner Bergen wird im Va- P«pnumi-U»,. llLÜ 5 istikan bestätigt. Vier schwere Bomben gingen u»pnps,r«ii-»ll'- den exterritorialen Besitz des Vatikans

k-.pnumrii,,. tVüb; fzpnieder. von denen zwei krepierten und ein n>---iten«ea 28.^><Treibhaus und sämtliche Fensterscheiben der Q,,«Wirtschaftsgebäude zerstörten. Angesichts der W 0 k n u n S^X^sg„mähe waren die Dächer aller Gebäude

iete in den päpstlichen Farben gestrichen worden.

>u RiMneitt-l ki. und die weißgelbe päpstliche Fahne mit der

s»lp goldenen Tiara wehte hoch über de« Sckiloß.

Der Panik wurde notz am Diensllaoabend '^ivon der Bombardierung Castel Gandolses

liire suk «"lori -'Vu«. n. VX 42"

ki.-lllumeoitisi-

Ick »uck» kiir

^unterrichtet und war bestürzt über diese neue

^gsvL-Berletzung deutlich erkenntlichen päpstlichen

miibiikrio Rin^w^. ! licht von der völligen Zerstörung des dem f'rierlrioli 8oli»e, Castel Gandolfo benachbarten Nonnenklosters N'i-snspni'tvese,». z schmerzlich berührt. Unter den Trümmern Uung« Pp/u snclii des von mehreren Bomben getroffenen Kko- kcm>iiLpi<-p:oni»-i>'^j.. l sters wurden die Leichen von >7 Nonnen mit

Klökk. ui ^ '

-Gebietes. Den Papst hat ferner die Nach-

Knt'kjrk'lp^^ulu'ii ^ ^ - ---

. m. ^ in Taste! Gandolfo stationierten

c!i? llescüst. Angehörigen der Paladinsgarde geborgen.

Fall doch noch ganz anders beurteilen, das bezeugen die Betratztungen, Sie in der neu­tralen Presse zu diesem Thema angestellt werden. Die „Stockholms Tidningen" kommt dabei zu dem Ergebnis, daß die Sowjetunion die „Verfassungsreform" lediglich angekün­digt habe. um den Westmächten unter Um­gehung der Atlantik-Deklaration die Einglie­derung einer estnischen. lettischen, litauischen und der finnisch-karelischen Sowjetrepublik schmackhafter zu machen. Ganz eindeutig ist auch das Urteil des „Berner Bund": „Man will fraglos das Mißtrauen der neuzuge- winnenden Angehörigen des Sowjetreiches beschwichtigen. Widerstände beseitigen und den Anichluß erleichtern. Daß sie aber So­wjetrepubliken werden, das heißt, das po­litische, soziale und wirtschaftliche System der Sowjetunion annehmen müßten und nicht frei darüber entscheiden könnten, ob sie ihm angehören oder sich von ihm fern­halten wollen, wird natürlich nicht gesagt, versteht sich aber von selbst. Für Finnland. Polen usw. fordert Moskau ein Regierungs- system. das den Sowjets entspricht und für die Moskau auch schon die Kabinette bereit hält."

Noch viel schärfer formuliert es eine an­dere Schweizer Zeitung dahin, daß die Ber­fassungsrevision nicht weniger als die Vor­bereitung einer Expansionspolitik mit sehr weit gesteckten Zielen verfolge. Durch die Gewährung einer Scheinselbständigkeit wolle der Kreml die Voraussetzungen für die An- gliederung neuer Gebiete und Staaten schaf­

fen. Die Sowjetunion bereite sich vor. nicht nur ganz Europa unter ihren Einfluß zu bringen, sondern tatsächlich nicht weniger als das Baltikum, Polen, die Tschecho- Slowakei, Jugoslawien und sicherlitz auch Bulgarien direkt in den Verband der So­wjetunion einzugliedern. Es solle so getan werden, als ob diese Republiken selbstämvge Staaten wären, um die Einwände zu ent­waffnen. die unter Berufung auf die Atlan­tik-Charta vorgebracht werden könnten.

Wenn hier und da in der englischen und in der amerikanischen Presse einige leichte kri­tische Aeußerungen zu verzeichnen sind, so entspringen sie der Befürchtung, daß die So­wjetunion künftig mit 16 Stimmen der scheinbar außenpolitisch selbständigen Sowjet­republiken die Vertreter des Empire und der USA. auf internationalen Konferenzen an die Wand drücken könnten. „News Chronicle" berichtet von einem leichten Gruseln der Amerikaner, die jetzt merkten, daß die So­wjetregierung. mit der man sich an einen Tisch gesetzt habe. „sich nun an diesem Tisch immer breiter matze".

Aber diese Befürchtungen zur Abwehr zu verdichten, getraut sitz heute in England und in den Vereinigten Staaten im Bewußtsein der völligen Abhängigkeit von den Sowjets niemand mehr. Wenn die „Times" die Be­sorgnisse mit der Bemerkung zu entkräften sucht, daß der von den Sowjets gesuchte verstärkte Einfluß der neuen Sowjetrepubli­ken sich „im allgemeinen" auf dte Nachbar-

Lclnvere ÜSmpke sn üer llulkroal

-4i)lvs/77Srfo/g im Kaum Vj/itstxslc — /?vlvnc> unc/ c.urk ou/gsgstisn Kingsn um c/os östgmoss/v von Oo§5<no

Aus dem Führerhauptquitrtier, 3. Februar. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Während unsere Truppen am Brückenkopf von Nikopol örtliche Angriffe der Sowjets abwehrten, stehen sie im Raum südwestlich Dnjepropetrowsk in schwerem Abwehrkampf mit vordringenden Panzerverbänden des Gegners. Im Kampfraum zwischen Kirowo- grad und Velaja Zerkau, stieß eine eigene Ängrisssgruppe auf heftige feindliche Gegen­angriffe. Es entwickelten sitz harte Kämpfe, die noch andauern.

Im Gebiet südlich der Pripjet-Siimpse brachen wiederholte Angriffe der Sowjets aus Schepetowka zusammen. Weiter nord­westlich wurden im Verlaus erbitterter Ab­wehrkämpfe die Orte Rowno und Luzk aus­gegeben.

Zwischen Pripjet und Veresina sowie im Raum nordwestlich Witebsk, wo die Sowjets ihre Angriffe erneut aufnahmen, errangen

unsere Truppen gestern nach wechselvollem Ringen einen Abwehrerfolg.

Zwischen Jlmensee und Finnischem Meer­busen stehen unsere Divisionen weiterhin in schwerem Abwehrkamps. Besonders westlich Nowgorod, wo bei erfolgreichen Gegen­angriffen 22 feindliche Panzer abgeschossen wurden, und östlich Narwa setzten die So­wjets ihre Angriffe mit starken Kräften fort.

In Süditalien führte der Feind im Lande­kopf von Nettuno gestern einige erfolglose örtliche Angriffe gegen die Nordfront. Durch konzentrische Gegenangriffe wurden die ge­stern gemeldeten Angriffserfolgc des Feindes zunichte gemacht. An der Südsront wird um das Bergmassio von Cassino erbittert gerun­gen. Die beherrschenden Höhen blieben in deutscher Hand. Die Verluste auf beiden Seiten sind hoch. An der übrigen Front ver­lief der Tag ruhig.

Einige feindliche Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bomben in West- und . Nordivestdeutschland.

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staaten beschränken solle, so wird damit be­stätigt. daß es sich bei den direkten Einglie- dernngsabsichten von Finnland bis Jugo­slawien und Bulgarien nur um ein vor­läufiges Mindestprogramm des Bolschewis­mus handelt, und daß er darüber hinaus „Einfluß auf dte Nachbarstaaten" anstrebt. Daß man sich dann einer Stzraube ohne Ende gcgenüberiehen würde, ist jedem klar. der das Wesen des Bolschewismus begriffen hat.

Wenn die Sowjets in Zukunft ihre diplo­matischen Vertretungen im Ausland auf eine sechzehnfache Stärke bringen wollen, so würde das auch in England und in den USA. eine sechzehnfache Verstärkung des Propaganda- und A-gitationsapparate's darstellen, der in den Botschaften. Gesandtschaften, General­konsulaten. Handelsdelegationen und ande­ren Institutionen mit riesigem Personal- aufwand sein« Zentralen haben werde. Aus Algier erfährt man, daß dort die Sowjets nach der Befreiung der internierten Rot­spanier den Plan verfolgen, eine rotspani­sche Regierung unter Negrin. dem ehemali­gen berüchtigten Chef Rotspaniens, zu bilden.

Der Bolschewismus geht aufs ganze, und hinter all diesen Zielsetzungen, die anläßlich der ..Verfassungsreform" wieder besonders deutlich hervortreten, peyf unverkennbar das Weltjudentum. In Beantwortung einer Frage in der Pressekonferenz in Washington erklärte Staatssekretär Hall. daß das neue Manöver der Sowjets anläßlich seines Be­suches in Moskau „nicht besonders besprochen worden" sei. Damit gab er indirekt zu. daß diese Angelegenheit dann in Teheran um so ausführlicher erörtert worden ist. und daß England und die USA. selbstverständlich ihre Zustimmung gegeben haben. Einmal, weil sie sich auf diesem Wege doch noch eine Möglich­keit für den getarnten Absprung von der Atlantik-Charta erhofften, und zum anderen, weil Churtzill und Roosevelt selbstverständ­lich einem Plan nicht widersprechen konnten, hinter dem eine teuflische Verschwörung des Weltfndentums gegen die ganze übrige Menschheit steht.

kesle Lnlworl Lpsniens suk engliscHe Lrprsssimg

„Völlig ruliig gsgsriükst Oroliungsn uncl 6su/olt" — Isc/a 5/mpotliis lüp kngloncl stlorclisn

Dralitbcricht unserer Berliner SÄriftlcitung

k. Berlin, 3. Februar. Spanien hat sein Schweigen gebrochen! In Leitartikeln und Kommentaren der Presse findet die Oeffent- litzkeit das Ventil der berechtigten Empö­rung eines in seinem Stolz und seiner natio­nalen Würde getroffenen Volkes, das bisher lediglich in der Disziplin seines jungen Re- gim'es Aeußerungen zurückhielt, die als na­türlich und völlig gerechtfertigt gegenüber der hemmungslosen Hetze der englischen und ame­rikanischen Presse erscheinen müssen. „Wir haben Verständnis für die Nervosität, die sich Englands angesichts des schweren Existenz­kampfes bemächtigt hat", so schreibt die Zei­tung „ABC", „aber dies berechtigt nicht da­zu. die Würde Spaniens mit Füßen zu treten. Spanien ist ein Volk. dessen Stolz und Rit- terlichkeit sprichwörtlich sind. Es gibt leicht nach. wenn man ihm Zuneigung entgegen­bringt, aber es ist hart und unerbittlich, wenn man versucht, es zu erniedrigen".

Diese leidenschaftliche Feststellung der spa­nischen Oeffentlichkeit löste sich in dem Augenblick, da die britische Presse von der Lon­doner Regierung nicht nur nicht zurückgewie­sen, sondern offenbar noch in ihrer Methodik der Verdächtigungen und der Drohungen be­stärkt wurde und keineswegs davor zurück­schreckte, auch die Persönlichkeit des Staats- tzefs Franco anzugreifen. Und dies geschah, obwohl die bisherige britische Agitation sich an die internationalen Richtlinien hielt, daß die Oberhäupter von Staaten nicht ange­griffen werden dürften, mit denen diploma- tistze Beziehungen unterhalten werden. Jetzt scheut sitz auch die spanische Publizistik nicht mehr. auch delikat« Probleme anzurühren.

„Den an den Haaren herbeigezogenen Vor­würfen. die die englische Presse mft merkwür­diger Uebereinstimmung gegen Spanien er­hebt," schreibt „ABT.", „können wir eine Liste gegenüberstellen, in der mit allen Ein­zelheiten viele scknvere Verstöße verzeichnet sind. die England sich hat zuschulden kommen lassen. Dazu gehört die von offizieller Stelle

geleitete Spionagetätigkeit und eine gefähr­liche Einmischung in die spanische Innen­politik." Die Zeitung „Alcazar" hebt hervor, daß die Vorwürfe Englands um so merkwür­diger erscheinen müssen, als die spanische Regierung zu einem gewissen Zeitpunkt, an dem ein 'Kriegseintritt England sehr pein­lich gewesen wäre, beide Augen über die vergangenen Dinge zugedrückt habe und neu­tral geblieben sei. so daß den siegreichen Truppen in Frankreich der Durchmarsch zu einem für das britische Imperium lebens­wichtigen Punkt nicht gestattet worden wäre.

Die britischen Zeitungen hatten die An­wesenheit spanischer Freiwilliger aus dem Kriegsschauplatz im Osten mit als Anlaß ihrer Hetzkampagne benutzt, in der „News Chronicle" im Hinblick auf Maßlosigkeit und Ausfälle bei weitem die Spitze hielt. Das Blatt hatte Außenminister Eden aufgefor­dert, „nunmehr seine Glacehandschuhe aus­zuziehen und Franco so anzufassen, wie er es verdient". Die britische und amerikanische Regierung müßten „die faulen Gedanken- gänge zertreten", die Franco repräsentiere. Es sei jetzt die Zeit für die Alliierten ge­kommen. um die Peitsche über Spanien zu schwingen. Die übrigen britischen Zeitungen argumentierten ähnlich und warfen der Re­gierung Franco vor. daß sie aus Lügnern und Falstzspielern bestehe, für Hitler und Mussolini spioniere und damit indirekt für den Tod vieler britischer Leben verantwort­lich sei.

Man erkennt heute in Spanien durchaus den inneren Zusammenhang zwischen dem harten Druck den brutalen Anrempelungen von Seiten Stalins, die sich die britische Re­gierung gefallen lassen muß. in dem Bemü­hen der englischen Politik, auf der iberischen Halbinftl möglichst aggressiv aufzutreten. Die britische Pressefehde wird deshalb n'ibt nur als ein Hilfsmittel der Londoner Re­gierung zur Ablenkung der eigenen Oeftent- lichkeit von der iowjcthörigen Politik ge­weitet. sondern auch als Maßnahme, zu der Churchill offenbar in Teheran durch Stalin

verpflichtet wurde, da der Kreml die An­wesenheit der spanischen Freiwilligen an der Ostfront mißfällig beurteillte.

Die spanistze Presse stellt deshalb heute sehr klar fest. daß sich Spanien nicht aus der Ruhe bringen lasten und seine Neutralität verteidigen wird, koste es was es wolle. Auf die britischen Drohungen antwortet die Zei­tung „Arriba": „Spanien ist fest entschlossen, gute Miene zum bösen Spiel zu motzen und die Bequemlichkeiten, die es durch seine neu­trale Haltung sich in der letzten Zeit ver­schafft hat. wieder aufzugeben, wenn es da- durtz seine nationale Ehre und seinen An­stand bewahren kann. Mit Drohungen er­reicht man bei Spanien gar nichts. Das ganze Volk steht bei derartigen Methoden geschlossen hinter seiner Führung, weil es sich in seiner Unabhänaigksit und seinem Lebensrecht be- drobt fühlt."

Die Zeitung „ABE" sagt an anderer Stelle, daß die erniedrigende Sprache der britischen Presse nicht nur wirkungslos am spanistzen Volk abpralle, sondern mit einem Schlage alle Freunde zum Um'allen gebracht habe. die England sich durch sein geichicktes diplomatisches Spiel in einzelnen sozialen Schichten des svanischen Volkes zu erwerben bemüht hätte. Die Zeitung „Ja" fügt hinzu, daß die spanische Haltung absolut klar sei: ..Die spanische Neutralität ist keine Impro­visation. sondern eine auf dem internationa­len Retzt fußende Tatsache. Wir versieben unter Neutralität kein Schwanken nach der einen oder anderen Seite, kein änasiliches Jn-sich-Verkriechen. sondern den Ausdruck der moralischen Stärke unseres Volkes das einen schweren Bürgerkrieg hinter sich hat."

Spanien würde für die Aufrechterhaltung seiner Neutralität das menschenmöalichc opfern, erklärt „Arriba". nur seine Würde nicht. Spanien habe auf eine Politik der Kricgiübrung verzichtet, als die Siege der Achsenmächte jeden sprachlos werden ließen, und Spanien werde auch heute neutral blei­ben. ohne sich vom Kampfvcrlauf beein­flussen zu lasten.

Ata L« Osta-iex

Die rassenpolitischen Voraussetzungen zur Lösung der Judenfrage

Solange das Judentum mit anderen Völ­kern zusammenlebt, ist es immer wieder, un­abhängig von den zeitlichen, geographischen oder völkischen besonderen Verhältnissen, An­laß zu schwersten Spannungen geworden, die das Bestehen einer „Judenfrage" stets erneut ins Bewußtsein riefen und immer wieder zu Lösungsveriuchen führten. In der Regel sind diese Versuche ohne tieferes Eindringen in das Wesen des Problems rein dem Gefühl der Ablehnung des Judentums entsprungen. Sie blieben stets Erscheinungen lokalen Cha­rakters. Infolgedessen sind alle diese Aus­brüche einer Auflehnung gegen das fremde Volk geschichtlich ohne liefe:,.-Folgen tzooueöcn. Das Judentum bestand weiter, behauptete seine, innere Geschlossenheit und eroberte schließlich so viele Positionen wirtschaftlicher, geistiger und politischer Art, daß wir für die Zeit des Versailler Systems ohne Ueber­treibung von einer jüdischen Vorherrschaft in Europa sprechen konnten.

Inzwischen ist eine neue Zeit angebrochen, die dem alten Problem des Judentums in Europa mit neuen Gesichtspunkten, aber auch mit einem bisher unbekannten einmütigen Willen zu einer endgültigen Lösung gegen- übertritt. Wir versprechen uns nitzts von irgendeinem gelegentlichen Ausbvuch leiden­schaftlicher Ablehnung, sondern wir sind ent­schlossen. in ruhiger und überlegter, aber ab­solut zielbewußter und unerbittlitzer Weise für die ganze europäische Welt eine Lösung zu suchen, die endlich einen definitiven Zu­stand schafft. Und wir sind der Ueberzeugung, daß das bisherige Mißlingen aller gestzicht- lichen Lösungsversuche vor der Inangriffnah­me des Problems durch den Nationalsozialis­mus nichts gegen die Möglichkeit einer sol­chen endgültigen und zweckentsprechenden Lö­sung besagt. Wir glauben, die Gründe zu kennen, auf die die bisherigen Mißerfolge zurückgehen, und wir werden sie in Zukunft vermeiden.

Bekanntlich haben seit den Judengesetzen des nationalsozialistischen Deutstzlands, d. h. also seit dem Jahre l935. eine Reihe euro­päischer Staaten Gesetze geschaffen oder vor­bereitet. die die Stellung der Juden regeln und beschränken. Diese Gesetze weichen oft erheblich voneinander ab. weil der politistze, der soziologische, der wirtschaftliche Charak­ter des Judenproblems in diesen Ländern oft weitgehend von einander oerstzieden ist. Wir sehen deshalb die europäischen Judengesetze gewissermaßen nur als ein Provisorium an, als ein Uebergangsstadium, das nur so lange Bedeutung hat, bis die endgültige Lösung erfolgt, die in der Entfernung der Juden aus Europa überhaupt bestehen muß. Und Wweit es sich um die Erscheinung des Juden in Europa überhaupt handelt, glauben wir, daß diese Todesstunde unwiderruflich gekom­men ist,' denn die Ausscheidung der Juden aus Europa ist nicht «ine Strafmaßnahme, sondern eine lebensnotwendige Schutzmaß­nahme gegenüber einem völlig fremden Rassengemisch.

Wie steht es nun in der jüdischen Bevölke­rung in Ostasien aus? Das Judentum hat seit ungefähr einem Jahrhundert unter eng­lischer Protektion in Ostasien Zersetzunqs- arbeit getrieben. Hinzu kommt, daß die Bri- ten oftmals Juden in offizielle Verwaltungs­und Wirtschaftskommissionen aufgenommen haben. Damit war auch hier das Judentum richtig in seinem Element, zumal es nach von „amtlicher" Seite zugelassen, wenn nitzt so­gar hierin unterstützt worden war. Also auch hier Ausplünderung fremder Völker!

Unmittelbar natz dem ersten Weltkriege letzte ein Zustrom der staatenlosen russischen Juden nach Ostasien ein. und nachdem — in jüngster Zeit — war die Einwanderung aus Mittel- und Südosteuropa besonders be­merkenswert. Eine besondere Zunahme jiidi- >cher Einwanderung erfuhr in den letzten Jabren Ckina. Dieses Land bietet durch seine politische Zerrissenheit unb durtz seine Un­ruhen die besten Untertauchmöglichkciten für jüdische Emigranten, andererseits aber auch wiederum größte „Geschäftsniöglichkeiten". Hierbei sind vor allem Zeitungsgrllndung-n zu erwähnen, ferner Eröffnungen von jüdi­schen Modesalons. Kaufhäusern. Hutiäden, Schneideratelierr, Juweliergeschäften, Kasfee»