l? Was für ekn Unsinn . r auch Fische, ich habe j; man davon klug wird," ^ ^
Jütläuder Zog nun sein :raus und begann gemiitliü 't rühstück bestand aus ein»«?-
IN ^tti'lck 2 lrat dlo 7 : f-
,u Stück Brot. „Ja. sA -er esse» nämlich immer ^ t. Du weiht doch. im Ko»k^ und wenn man d'as Fjs^^>> d man klüger." GemütliK?? länder seinen Hering sch, ,-,!0 h der Kopf übrig, und in den Mund stecken wob. ^ all tat er so — sagte der §7 ^ „Verkauf mir den Hering für Lere dafür." „ÄusaD e der Jutlauder, „der te." „Zehn Oere!" Nein^
Erscheint Tmal w öchentl ich
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vremerZeltuna
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)ere!"^„Nein, auf keine» er bot schließlich 1 Krone W r und erit ida wisliofo >4.'
Varieianrtlrctie Lcryeszeilung
Dos flmtsblalt des Negierenden Vürgermeistcrs der Zielen Hansestadt vrrmen
der Nationalldzialistten. Vremens
flmtiiches vcrkündungsblatt des Ncichsstattlialrers in Oldenburg und lZremen
f, und erst da willigte der
itzfchnell würgte der SeeSNr. ZZ herunter, iru-k m,,
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14 . Jahrgang
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Fünf Min..7.-—------- -
der Leelandei »» iot. für 1 Krone hätte ick.'
gab der Jlltländer trocken .Führerhauptquartier, 2 . Februar.
^der Führer verlieh am 24. Januar das ichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Alibenrätsei reuzes au Generalleutnant Walter Krü- . . e r, Kommandeur einer thüringischen Pan-
e — dienst — eid — ^ r-Dioision, als 373. Soldaten der deutschen
i — im — ka — kau — (ovi Wehrmacht. Am 27. Januar verlieh der Füh- mi - moh - re _ ren Eichenlaub zum Ritterkreuz des
.7 -tiscrnen Kreuzes au kt-Sturmbannfiihrer
sol sus. oachim Peiper, Kommandeur des Pan-
»stehenden 22 Silben ünd 9 «>T'^°Si»lents in der tt-Panzerdivision „Leib- 1 , deren Anfangs- und ^ Adolf Hitler« als 377. Soldaten
e von oben nach unten geb!.. '* * deutschen Wehrmacht, aus dem Niebelunqenlieli >7 .
llnen LI>örter bedeuten: 1 A llsuv kltssrKrSUrirLksKr -owsetunion 2. Bergstock j, Führerhauptquartier, 2. Februar. Der Füh- ,1. kelrnche Sagengestalt, t. Ir verlieh das Ritterkreuz des Eisernen uahnlrches Gebäck, tz Kreuzes an: Oberst Albert H e n z e, Kvm- iftsteller zu Goethes Zeiten, ;,anöeur eines Panzergrenadier-Regiments; !, d. altgerman. Posaune, g. ^>auptmann d. R. Rudolf Rogge, Abtei-
mgsführer in einem Artillerie-Regiment; !sung in morgiger Ausoar, '»uptmann d. R. Rudolf S ulzer, Batail- » gave ms-Kommandeur in einem üirenadler-Regi-
>onf
Oberst Henze gehörte 1920 der Bremer Po- «an, wurde 1934 als Hauptmaun wieder »l die Deutsche Wehrmacht übernommen. ijst42 wurde er als Oberstleutnant zum Regimentskommandeur ernannt und kurz darauf sum Oberst befördert.
* 2000 . 8 isg äsr „ 8 cklsgstsr "-^Lgsr
^ Berlin, 2. Februar. Das seit 1940 gegen " rngland eingesetzte Jagdgeschwader. „Schla- eter" unter Führung seines Kommodore, des richenlaubträgers Oberstleutnant Priller, d neidete jetzt — wie vor kurzem schon das 0» mäonO<z,«n v,,«»,s,o>>5, ,M,qgagldgeschwader „Richthofen" seinen 20l»0. 8-7 hfoon vom 55->n<1. >vo! m«, iLuftsieg. Der frühere Kommodore des Jagd- ogi «e-8-m Ooßt', nicßt ouch a«„r>o,'chwaders „Schlaaeter", der jetzige General- Oka« <oKl«n g.kp, n!»,. p.j prajor Eallvnd, erhielt in seinen Reihen als au? vorum g-K, », g.7o8e, 0,, „weiter Soldat der deutschen Wehrmacht das imo! «>n-Mns-n Kann, m,«.Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten
v«7ls>g, ve-6-n. Imme- vo-h 8-»,«>ium Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Aicher- i» V7L-M, tm ffov, m hiii^em gingen vier Träger des Eichenlaubs und ', r>mog-!n, Xompf q->i ÜÜIII.7 Ritterkreuzträger aus dem Geschwader
- rief ksiNgl cli« Mittel!
nobmerurtänck» «§tbin6en ^ ^
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im kompt svgen t(okien^ov, 6ei> ebl
Donnerstag, Z. Lebruar 1944
kinzelpreis 15-llpf.
8lslm «ill äis Laglo-Ümeriksoer üiplomatiscll übvrnmüell
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^o/otovv vst!cünc/st „Dsrsnt5a//5at/On" c/s5 ^ovv/st-ÄcsatLgsvvo/t / Lo/5c/isw/5t6n möc/itsn c/crs O^s^gsvv/c/it ,'n /(on/srsnrsn s/cfis^n / au/ c/sn Vcrti/ccrn
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Stockholm, 2. Februar. Berichte schwedischer Korrespondenten aus London teilen übereinstimmend mit, daß man dort über den Erfolg der letzten britischen Terrorangriffe auf Berlin wenig erbaut sei. So m-elbet der Londoner Berichterstatter von „Göteborgs osten". daß die Anglo-Amerikaner nach Ihren Angaben bei hissen Terrorangrisfen '197 Flugzeuge, und zwar meist viermotorige Bomber, verloren haben.
Andere schwedische Blätter, wie z. V. die große Stockholmer Nachmittagszeilung „Rva Dagligt Allehanda", finden Worte höchster Anerkennung für die Haltung der Berliner Bevölkerung. Alan müsse noch einmal unterstreichen, so heißt es in einem Bericht-dle- ;ses Stockholmer Blattes, daß die Berliner ^en Kamps mit zusammengebissenen Zähnen und mit allen zur Verfügung stehenden Mit- ,. . . ausgenommen hätten.. Die glänzende
6>snsn wo a«, Volk q Einleitung des Berliner Kriegstagebuches umsrvn»lüriicb-nk4ö>v.u»tk>hwürden einmal die Taten sein. die die Ar- , ,.,-,i,mee von Frauen und Männern ohne Rücksicht mälsl v/ir bleibe" 6""' " auf die persönliche Gefahr vollbracht hätten. be-sreb,,Erecck-kw^«6-^-rt werde dann auch ein Kapitel über , ^jene Frauen und Männer stehen, die mehr sssse!mm« *»eiler r» »«'"E'' getan hätten, als das, war ihnen Paragra- «nivkkel". pk>«n vorschrieben, und die die höchste Auszeichnung des Krieges verdient hätten. Der szchwednche Bericht schließt mit dem Satz: VA.Das Leben in der Fronlstadt Berlin geht Zweiter."
—--Berliner Korrefpondenten däni-
l>^g)^»kXs>"cher Blätter rühmen die vorbildliche Hal- —'tung der Bevölkerung. „Faedrelandet« vergleicht die Reichshanptstadt mit einem riesigen Schlachtschiff, das den Angriffen der Lusthunnen ausgesetzt sei. Die Luftpiraten machten zwar alle Anstrengungen, um das stolze Schirr seiner Mannschaft zu berauben. Aber es schwimme, und trotz mancher Schrammen sei keine Aussicht, daß es je untergehe.
LZakespk-itzepeoD rmückqekskrl
' e». Berlin, 2. Februar. Von einem Feindflug "" ^>,M. der Hauptmann und Staffelkapitän Joa- »i, ^chim Kirschner. Sieger in 180 Lu'tkümp-
««n««»«. „m«»- 4°-'^fen und Träger des Ritterkreuzes des Eiser-
i„ 6«, ^"nen Kreuzes mit Eichenlaub, nicht zurück-
^ -'"gekehrt. Joachim Kirschner, als Sohn eines . . ^kVerstcherungs-Hauptbuchhalters am 7. Juni
"7 ^.1920 in Niederlößnitz geboren, Abiturient der
kv--»-r«»-iv-v-wv--", .Mationalpolitiichen lok-« 55«! °"^>den-Klotzsche, dann
»""'waffe ein. S-it Sommer 1942 im Frontein- - 8«> »-d-^satz. war er der Tnp des deutschen Jagd-
. >^^lbgers: wagemutig, kühn und schneidig
Erziehungsanstalt Dres-
. . Arbeitsdienstmann, trat
LLv««f>--K»->> Wochen r-ach Kriegsausbruch in die Lust-
k-v«. <«°^p.i».-Sommer 1942
Votsr von
Lvgsl88cd8i8cks llimsträudsr vsrlsumäsn äsui8ckv 8oläsksn
Mpuc
Stockholm, 2. Februar. Der britische Kriegs- Minister, Sir James Erigg. macht sich zum Sprecher einer unverschämten Greuelhetze «gegen die deutschen Truppen in Italien. sEr gab bekannt, das; die Alliierten umfassende Pläne zum „weitesimöglichen Schuß der italienischen Kunstschätzc" vorbereiteten, um diese Kunstschätze vor der „Zerstörung durch deutsche Truppen" zu retten. Grigg " -/behauptete mit frecher Stirn, deutsche Brand- ^v/n kommandos hätten den Befehl gehabt, wert- ihsb volle italienische Kunstgüter, die von den ^ italienischen Behörden von Neapel in eine Villa Livordi bei Nola gebracht worden seien, niederzubrennen. Er bebauptete ferner, die deutschen Brandkommandos hätten Stroh und anderes Brennmaterial in oer- lchiedene Räume gelegt, um sie dann in Brand zu stecken. Dabei seien unschätzbare ' Nachschlagewerke der europäischen Geschichte, wertvolle Handschriften und ungefähr 60 bis 70 kostbare Gemälde vernichtet worden. Der
Drahtbericht unserer Berliner Tchriftleitnng
K. Berlin, 2. Februar. Ueber die Buhne des Obersten Rates der Sowjetunion ist soeben die raffinierteste Komödie gegangen, die jemals im Kreml zur Maskierung der bolschewistischen Gewaltpolitik inszeniert wurde. In einer vierstündigen, nach dem jungen Ritual des sowjetischen Systems durchgeführte» Sitzung gab Auftenkommissar Molotow in Gegenwart Stalins und der höchsten Funktionäre des Kreml eine amtliche Fassung jener bereits seit Tagen in der Moskauer Presse und den kommunistischen Parteibüros diskutierten „Verfassungsänderung der Sowjetunion" bekannt. Nach dieser „Verfassungsänderung" sollen die 16 einzelnen Sowjetrepubliken unter dem Vorzeichen einer angeblichen Dezentralisierung der bolschewistischen Staatsgewalt erweiterte Rechte in be- zng auf ihre Außenpolitik und ihre Verteidi- gungsmöglichkeiten erhalten. Die Sowjetrepubliken sollen eigene Außenininisterien und damit das Recht bekommen, „selbständig" Verträge, mit anderen Staaten abschließen zu können.
Weiter wird den Sowjetrepubliken das „Recht" eingeräumt, „eigene Armeen" aufzustellen, und schließlich wird ihnen sogar — auf dem Papier natürlich — freigestellt, aus
dem Verband der Sowjetunion auszuscheiden. Zusammen mit diesen Aenderungen der im Jahre 1936 angenommenen ersten Verfassung der Sowjetunion wurde der Sekretär der sowjetrussischen Gewerkschaft, Nikolai Schwer- »ik, zum Vizepräsidenten des Großen Rates und damit zum Vizepräsidenten der Sowjetunion gewühlt. Die Vorschlüge Malotows, wurden von dem Obersten Rat der Sowjetunion auf Entscheid Stalins in der üblichen Manier durch Erheben der Hände „einstimmig" angenommen.
Die Hintergründe dieser neuen Komödie der Sowjet-Regierung, die hier jene demokratische Maske über die angebliche Wiedereinführung der Religionsfreiheit und die Abänderung der „Internationale" in einem neuen Nationalhyinnus mit weiteren Zügen versah, wurde von Außenkoinmissar Molo- tow in einer Art Musterbeispiel sowjetischer Dialektik vorgetragen. Für den iiinerpoliti- schen Gebrauch wies der AüßenkomMissar „überzeugend" nach, daß diese Verfassungsänderung durchaus als im Sinne Lenins betrachtet werden müsse, also keinesfalls den internationalen Charakter des sowjetischen Systems zu sprengen vermöge. Für den außenpolitischen Gebrauch befleißigte sich Molotow einer Vielzahl demokratischer Ausdrücke, die
die Gefahrlosigkeit eines Paktieren? mit der Sowjetunion nachweisen sollten, und die den Anglo-Amerikanern Zeit lassen sollen, die den kleinen Nationen Europas gegebenen „Garantien" über ihre „Unabhängigkeit" mit den Einverleiüenswünschen des Kreml in Einklang zu bringen.
Schon vor Tagen wurde bei den ersten Erörterungen dieser Pläne in der sowjetischen Presse die Vermutung ausgesprochen, datz die anglo-amerikanischen Regierungen diese Eselsbrücke nicht unbenutzt lassen würden, die ihnen von Stalin gebaut würde, um ganz offensichtlich London und Washington 'Gelegenheit zu geben, ihr Gesicht nicht nur in dem jüngsten sowjetisch-polnischen Streit, sondern auch in anderen Fällen zu wahren, deren Altuellwerdeu Stalin nach einem alliierten Siege für selbstverständlich hält.
In den ersten britischen Presseäußerungen wird bereits deutlich, mit welchen. Frohlocken sich vor allem die britische Agitation des neuen sowjetischen Stichwortes bedient, das den einzelnen Revubliken der Sowjetunion weitgehendes Souveränität zusichern würde. Das amtliche London sieht hier die willkommene Gelegenheit, den von ihnen verratenen kleinen Nationen Europas klär (Fortsetzung aus Seil« 2)
Lllgreilsnäe 8 ovjst§ erlitten sclnvere Verluste
kk/o/glSi'c/ist sig«nsk 6 sgsn 5 to 6 tzs/ /(/totvogkoc/ — /"/orte am ötüclsrikops vor, /^/sttuTio — Osutrc/isr
Iorpsc/o//«sgstS 7 /o/c( /m ^,'tts/mssp — O/s WoHr/isit üdsp c//s /üngrtsn au? 1 onc/on
Filqrerhauptquartier.L. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Südwestlich Dnjepropetrowsk setzten die Sowjets ihre verlustreichen 'Angriffe fort und erzielten nach erbitterten Kämpfen einen örtlichen Einbruch in unsere Stellungen. Im Kampfraum zwischen Kirowograd und Be- laja Zerkow blieb dem Gegner trotz seiner zahlreichen Angriffe jeder Erfolg versagt. Deutsche Panzerverbände brachen im Eegen- angriss in den Feind ein und fügten ihm hohe Verluste an Menschen und Material zu.
Im Raum südwestlich und westlich Nowo- grad-Wolynsk gehen die Kämpfe mit dem nach Westen vordringenden Feind unter Abwehr zahlreicher feindlicher Angriffe weiter. Zwischen Pripjet und Beresina lebte die Kanipftätigkeit wieder auf und führte zur erfolgreichen Abwehr zahlreicher Angriffe »nd Vorstöße des Gegners.
Nördlich Newel griffen die Sowjets auch gestern, von zahlreichen Schlachtfliegern unterstützt, unsere Stellungen an. Sie wurden unter hohen Verlusten abgewehrt und verloren eine Anzahl Panzer.
Zwischen Jlmensee und Finnischem Meerbusen hielt der starke seindliche Druck in südlicher und westlicher Richtung an. In den großen Sumpfgebieten westlich Nowgorod,
an der Eisenbahn Leningrad- Pleskau und im Raum von Jamburg kam es zu schweren Kämpfen. Der Ort Jamburg wurde nach hartem Kampf ausgegeben.
In Siiditalien setzte der Feind seine starken, von Panzern unterstützten Angriffe zur Erweiterung des Brückenkopfes Nettnno gegen die Nordfront im Abschnitk Aprilia- Cisterna fort. Während ihm an einer Stelle ein ticser Einbruch gelang, wurden alle Angriffe an der übrigen Front nach Abschuß einer Anzahl feindlicher Panzer blutig abgewiesen. Eigene Eegenangrisse zur Beseitigung der Einbruchsstelle sind in günstigem Fortschreiten.
An der Siidfront führte der Feind auch gestern im Abschnitt westlich Sän Elia während des ganzen Tages von starker Artillerie und Panzern unterstützte Angriffe. Trotz zahlenmäßiger Ileberlegenheit könnte er unter hohen Verlusten nur geringen Ee- ländeqewinn erzielen. Unsere Truppen nahmen im Gegenangriss mehrere Höhenstellun- gen wieder. Bei einem erneuten, von Panzern unterstützten Vorstoß südlich der Adria- lischen Küste hatte der Feind besonders hohe Verluste.
Deutsche Torpedoflugzeuge griffen am Abend des 1. Februar vor der »ordasrika- nischen Küste ein feindliches Nachschubgeleit
erfolgreich an. Ein Kreuzer und siebe» Handelsschiffe mit 52 6»l> BRT. wurden getroffen und zum Teil schwer beschädigt, zwei britische Flugzeuge im Luftkampf abgeschossen.
Einige britische Flugzeuge warfen in der vergangenen Nacht Bombe» in Berlin und Westdeutschland und im südlichen Reichsgebiet. Drei feindlich« Flugzeuge wurden vernichtet.
*
Das Oberkommando der Wehrmacht gibt ferner bekannt:
Die Briten versuchen, die Wirkung der deutschen Luftangriffe auf London in der Nacht vom 21./22. Januar und von, 29./3N. Januar 1944 durch bewußt falsche Angaben über die Zahl der angreifenden deutschen Flugzeuge und die entstandenen Schäden zu verkleinern.
Demgegenüber wird festgestellt: Eingesetzt waren über 969 Flugzeuge, von denen 756 Flugzeuge London mit insgesamt weit über eintausend Tonnen Spreng- und Brandbomben angriffen. Die restlichen Flugzeuge führte» Alilenkungsanqriffe über Siidosteng- land durch. Von allen Anariffen werden 34 Flugzeuge vermißt. Nach Mcldunaen der Besatzungen sind bei beide» Angriffen im Stadtgebiet von London große Brände »nd Zerstörungen im Tiefslug beobachtet worden.
Wr iverüen rusedlsgen. ivsm» äsr keinä kommt
6 sns 5 o/ot)Sf 5 t ^oc// bss/c/it/gt c//s adv/ssiktistsitsli 6 s/sLt«'gungroli/ogsn an c/sr /(opia/kürts
Von vr. ^V. Ltödsr
r.Bei der Kriegsmarine, 2. Februar. Kaum für den Eingeweihten in ihrer ganzen inneren Dramatik faßbar, bilden sich die großen Kraftzusammenballungen der Geschichte. Sie treten erst aus dem Verborgenen heraus, wenn die Waffen aufeinanderprallen und 'melden sich dann auf Leben und Tod. Aber das Vorhandensein der zur Entscheidung drängenden Spannungen diesseits und jenseits des Kanals spüren wir schon heute. Wir wissen, daß drüben eine Jnvasionsarmee bereitsteht, die mit den modernsten technischen Mitteln ausgerüstet ist, um Europa zu stürmen. Ihre Oberbefehlshaber haben den Angriff auf verschiedene Punkte der europäischen Westküste vorausgesagt. Sie können nicht anders, sie müssen ihr Wort einlösen, auch wenn sie vor der Tat ein Grauen packt. Denn wir haben von drüben auch die Stimmen der Ernüchterung gehört, die warnend von einem „Massenmord" sprachen.
Nach einem Wort von Feldmarschall Rom- mel befindet sich die Westküste Europas heute im Zustand völliger Bereitschast. Der Feind kann uns keinen Augenblick überraschen. Der kürzlich- Besuch des Wehrmachtführungs
stabes, des Generalobersten Jodl, an wichtigen Abschnitten des Kanals hat diese Abwehrbereitschaft erneut unterstrichen. Tief gegliedert bis weit ins Hinterland hinein ist die Verteidigungszone wie ein eiserner Gürtel gelegt. Alle drei Wehrmachtteile sind in gleicher Weise hervorragend daran beteiligt, datz hier der Panzerschild Europas nach Westen hin geschmiedet werden konnte. Unsere Sicherungsverbände auf See sind die Vorhut, sie operieren im Vorfeld und sind die ständigen Fühlungshalter mit dem Feind.
Auf dem Gefechtsstand des Seekommandan- ten erhält der Generaloberst Bericht über die Befestigungsanlage im Bereich der Kriegsmarine, die nicht nur draußen auf See, sondern auch längs der Küste den Schutz übernommen und ein Bollwerk errichtet hat, das jedem feindlichen Ansturm gewachsen ist. Durch den tiefen Schlamm des vom Regen aufgeweichten Bodens geht der Generaloberst zu den Verteidigungsständen einer Batterie der Marine-Artillerie. Auf den einzelnen Stationen prüft er eingehend den Wirkungsbereich der Massen. Dicht an der steil berabfallenden Küste verweilt er bei einem Geschütz etwas länger. Hier ist ein Bor-
sprung, als stemme sich der Berg gegen die heranrollenden Wasser. Aber der Perg tönt lauter als die stürmischen Wellen dort unten. Klirrend und rasselnd knirschen die Maschinen, hämmernd dröhnt ihr Räderwerk hinter den mächtigen Bunkern. Es ist kein Stillstand und kein Genügen, der Berg wächst ununterbrochen weiter in seiner Kraft. Drohend und jederzeit feuerbereit ragen die schweren Geschützrohre auf. Schon weit auf See liegt der Feind in unserem wirkungsvollen Feuerbereich.
An den Lau-gräbeu, dem Stacheldraht und den einzelnen Verteidigungsnestern entlang geht die Besichtigungsfahrt des Generalobersten weiter bis zum Hasen. Ein viel- maschiges Netz der 'Abwehr ist entwickelt, das keine Lücke osfen läßt. Leichte und schwere Batterien wechseln ab mit panzerbrechenden Wallen. Mächtige Bunker sorgen für den Schutz der leichten Seestreitkrälte.-Aber wir haben uns nicht an der Westküste eingemauert, um nur Schutz gegen einen Angriff zu suchen sondern alle dies« Befestigungsanlagen sind dazu bestimmt, eine offensive Verteidigung zu ermöglichen. Die eiserne Faust wird zuichlagen. wenn der Feind kommt.
englische Kriegsminister knüpfte an diese unverschämte Hetzlüge die weitere, daß die deutsche Armee auch die Bibliothek der Königlichen Gesellschaft in Neapel zerstört habe.
Nach dieler unverschämten Brunnenvergif- tnng teilte Grigg mit, datz nach einem Jta- lienbesuch des berühmten Archäologen Oberstleutnant Sir Charles Woollcy jetzt im Hauptquartier der Alliierten eine „einsatzbereite Zahl von Gelehrten" versammelt iei, die die italienischen Kunstwerte schützen sollen..
Es handelt sich hier um cjn infames Ab-
lenlungsmanöver der Briten, das durch den englischen Kriegsminister Erigg eingeleitet werden soll. Es ist'hinreichend bekannt, daß den anglo-amerikanische Truppen die jüdischen Kunstgangster auf dem Futze folgen, die alle nur erreichbaren Kunstschätze sofort beiseite schassen, um sie in London und Washington an die Kunstsnobs für teures Geld zu verschachern. Diese Kunsthändler haben schon zahlreiche Auktionen veranstaltet, auf denen sie die in Italien geraubten Kunstschätze angeboten haben. Es ist nur eine neue Tarnung dieses organisierten Kunstraubs, wenn Erigg
die Heranziehung von sogenannten „Kunst- sachverständigen" verkündet, die dem alliierte» Hauptquartier in Italien beigegeben seien.
Daß die deutschen Soldaten die italienischen Kunstschätze in jeder Weise schützen und zu retten bemüht sind, ist vpn der ganzen Kulturwelt gebührend anerkannt worden. Es sei nur an die Kunstschätze des Klosters Moate Eassino erinnert, die von deutschen Truppen in Sicherheit gebracht wurden, ehe sie den feindlichen Kunsträubern in die Hände sielen.
Ai»tiMe-ee
Von Iloinr 8 t <- x u vv e i k
Noch loderte es in der Stadt, noch qualmten die Dörfer ringsum, und wo die Häuser verschüttet, die Kirchen zerstoben, die Stra- tz:n gepflügt lagen, grub man nach Frauen und Kindern, sie zu bergen, sie vielleicht dem Leben zu erhalten. Die Verschonten aber, die dem verwerflichen Gemisch von Phosphor, Habsucht und brisanter Wildheit entronnen waren, gingen dem nötigen Tagwerk nach, andere nahmen sich der Verletzten an, ihnen die Wundmale zu kühlen, denn das Feuer war oft bis zum Knochen gedrungen, die Späne des Ueberfalls hatten die Körper zerschnitten.
Ich sah eine Kruppe von Geschwistern ins Freie gehen, sie wollten Atem schöpfen, ein wenig vielleicht das Schrecknis aus den Gliedern lösen. Aber auch im weiteren Umkreis der Stadt lagen die Spuren der Nacht, in den Aeckcrn klafften Trichter, drüben zeigte ein verkohltes Gehölz seine Stummel — im kahlen Feld jedoch, wo die Reste eines zerschossenen Bombers verstreut im Boden staken, sammelte sich das Volk in größerer Menge: Weil soldatische Posten nicht nur das Gebröckel der beim Ausschlag zerfallenen Maschine und die Leichen gefallener Flieger «bewachten, sondern auch die Person eines überlebenden Piloten hüteten, hatte man sein Erlebnis.
Ich mag nicht beschreiben, wie es aussieht, wenn Teile gewesener Menschen umherliegen. Aber Empfindungen und Gedanken lassen sich wiedergeben; denn man wägt angesichts einer furchtbar vollzogenen Strafe doch die Schuld gegen das Gericht, und siehe, es scheint hier wenig gezögert zu haben.
Wer Qualen austeilt, mutz Qualen erdulden. Ihr habt euch — sei es auf Wunsch eines Besessenen — an den Hilflosen vergriffen. weil euch der redliche Wafsengang zu mühselig dünkte: Mord ist bequemer als
«ampf. Wir kennen eure Mütter nicht, doch sie werden weinen. Wir kennen eure Kinder nicht, sie werden nach euch rufen, wie wir nach der Lebendigkeit jener verlangen, die ihr in zahllosen Nächten aus dem Hinterhalt der Finsternis würgtet. Welchen Preis mutztet ihr zahlen? Hättet ihr nicht geschändet, ihr wäret kaum geschunden worden. Eure Verwesung klagt euch an, untr solltet ihr ungern gesündigt haben wider den Geist gottgewollter Menschlichkeit, dann mögen jene, die morgen um euch trauern, wider die Tempel stürmen, für deren Gold ihr euer Leben willig habt mißbrauchen lassen.
Wir pflegen immer — und auf den flandrischen Wiesen noch — im geopferten Gegner den Hauch des Heldischen zu ahnen: Ihr aber seid nicht gefallen sllr die Not eures Volkes, nicht für die Hoheit eines Vaterlandes, ihr habt aus Hoffart und Uebrrmut das Verderben in den Frieden der Unschuld geschleudert,' um den Schuldigen, die euch ichicklen, zur Lust zu sein. Nein, ihr seid keine Helden; keines eurer Angesichtcr ist verklärt, ihr starrt wie das gefrorene Krauen, so wüst ihr gehandelt habt, so schrecklich mutztet ihr enden.
Alsdann lenkte man die Augen zwischen den Trümmern der tausendfach zerborstenen Maschine und ihrem letzten lebenden Piloten her: die Motoren ragten, tief ins Erdreich gestampft, aus dem Acker, wo sommers sonst Kleeblüten, Getreidehalme oder Rüben wuchsen. Nun war der Apparat chaotisch zerwir- belt, hier lagen Teile des Leitwerks und Behälter, dort Ledertasche, motallene Wände und kleine, verbeulte Uhren. Zehn Steinwürfe weiter der' zyklopische Rumpf wie ein geköpftes Insekt, und abermals in einiger Entfernung die Tragflächen, die Spiralen der Propeller, aber auch kleine Kanonen, verstummte Kugelspritzen — alle versengt, gebraten, von der Flamme des Aufpralls ekelhaft gebräunt.
Da man uns zum Kriege nötigte, mutz dieser Betrachtungsgang gestattet sein: Als die tausend Teile noch ihre'gefügte Ordnung hatten, war das Werk der Maschine eine Leistung von- ingeniöser Kunst. Ja, es ist immer ein erhabener Vorgang gewesen, wenn der Mensch des einen oder anderen Volkes sich über Gipsel und Wolken hob, den Sternen zu und die Sonne begehrend. So erfüllte sich manche Seele ihre unbekannten Wünsche; denn die Loslösung von der Erde, die Selbstbefreiung von aller sterblichen Schwere durch das Hinausschwingen über allen Kram des pfennigfuchsenden Alltags, es konnte schon eine Poesie und eine Krönung sein.
Jhk aber, die, ihr nur Schrecknis und Verderben wolllet, ihr habt den Geist, den der Schöpfer schenkte, im gleichen Matze gelästert, wie ihr die Lästerung büßen mutztet.
Ikarus hatte anders geträumt, ich meine es immer wieder. Und ich dachte es besonders, da ich den zusammengesunkenen Menschen sah, der, in Lappen gehüllt, neben den bewachenden Soldaten kauerte und harren mutzte, bis er geholt wurde. War er ein Mensch? Oder wenigstens ein Geschöpf? Alan enträtselte es schwer. Der Mann starrte meist vor sich hin, scheinbar ohne Gefühle,
Der Posten erzählte, dieser Pilot hätte sich mit dem Fallschirm gerettet, drüben am Wald sei er niedergesunken mit seinem riesigen Pilz, dann habe man ihn gefaßt und hierher geleitet. Wir sprachen den Fremden an und sagten ihm, in der Stadt >eien wieder Hunderte von Kindern, Greisen und Frauen verbrannt oder zerrissen worden, darunter auch Wöchnerinnen und Neugeborene — er zeigte keine Reue. Wir wiesen nach den zerstückelten Leibern seiner Oameraden hin — er blieb stumpf. Als sich einer von uns eine Zigarette anzündete, hob er etwas die Kinnlade, bewegte die Augen:- „Haben!" — sagte er nur.
In dem Wort drängte sich die Moral keines Krieges zusammen. Barmherziger Himmel, die Einfachen neben mir glaubten und faßten nicht, datz der verknäulte Kerl ein Wesen dieser Erde sei, in die wir uns teilten. Sie wähnten, dort hocke und lauere ein