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, ^eoprelle un» Aufnahmebedingungen lt Preis- Aufnahmetermin« ohn« Lerbinblichkeit.
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. ^ i ^p artseiamtlicke Layeszettung
Dos flmlsblall des Regierenden VLigeimeistrrs der Zrcirn fjonsestadr vremen
Keule
VvrverkLuk läziich
der Nationalldzialiften vremens
flmtliches verkündungsblatt des Rcichsstalktialters in Oldenburg und vremen
r. Z2 , 14. Jahrgang
Mittwoch, 2. 5ebruar 1944
kinzelpreis 15 l^pf.
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rahtbericht unserer Berliner Schriftleituns
^ Berlin, 1. Februar. Die nordamerika- ,se Regierung lägt jetzt im Rahmen ihrer tationskampagne gegen Japan einen so- annten Nachkriegsplan veröffentlichen, , die gleichen hatzsrfüllten Tendenzen zeigt,
llLjirs VdSkM ste in den britischen Vernichtnngsplänen '^"^"^>nüber Deutschland und Europa die Regel , orden sind. In dem von Assopreß ver-
u°dn .'^5 a'eük^ »5^ es. daß das
?Ll-oäje. voiif Knische Jnselvolk ohne jedes Erbarmen
län^erill. kfni »rines. iiir y Falle eines alliierten Sieges angefaßt
P«'önlichkeiteN der
vrostlseiioiit. v„«0,!«, Störung IN Wathington hatten bereits ein Her Xöllix aer ststteMiLi drei Punkten bestehendes Programm
ri7'7ü°'«.r»u-,1?LK nach dem Japap alle Schwerindit- » c°., üer luüetuste Mk'»' genommen werden solle. Dies ,ei fedoch UNO «-,«»!,I», stio ,«^primitivste Forderung, die ein siegreiches bir-airiiier. 3 vertreten dürfe. Darüber hinaus
Springer null Sstrodm». i e Nl>!, LguNidriileu. >o,, >,P
mit reiil«m SoliUen-IIut«
8p7MA«5 ,unä man Japan verbieten, eine Handels-
üss proslsmm u cine und Handelstlugzeuge zu besitzen und - -- .- - isse über lt>W BRT. zu bauen, „wodurch fu lapanische Tätigkeit zur See äuf den I » NAheil Handel rm kleinen Stil s I^eea^enzt wird". Japan solle sich ledialich der
,k 7 ..._„^rdwirtschaft widmen, die natürlich unter
geographischen Bedingungen der Inseln -ie allzu großen Ausmaße annehmen Sne.
pie Veröffentlichlkng dieses Planes, den amerikanische Aaeniur „gerecht aber er- H», —-«iMMungslos" bezeichnet, entspringt offenbar
«»!!' gleichen Motiven, die der Produktion
" ^ ijllicher britischer!Pläne gegen Deutschland
srunde liegen. Rooievelt benutzt in dem ildium der Wahlvorbereitungen jedes ibm 03.lR6>>' x einigermaßen Wirkung versvrechende tiel. um das amerikanische Publikum von O" ^. niaer erfreulichen und das amerikanische > si>1fsi28Lü»!!bstqesühl verletzenden Themen abzulenken ^ durch die Verbreitung von Nachkriegs-
den Eindruck zu erwecken, als könne /woobm» w »»«"se Niederlage Janans mitwoller Sicherheil
oartet werden. Politisch ist es interessant, !; diese sogenannten Nachkriegsmaßnahmen > em Zusgtzprooramm zu dem „Siegesplan Kairo" bezeichnet werden, der unter dem
-- -„.-Hängeschild einer „friedlichen Zusammen-
aller Völker verbreitet wurde.
„„,^c»kr» »ra ^''^ kach diesem Zusatzvrogramm würde das bliche Zusammenleben in Ostasien also
VL8 Licksnlauk verüeken
ührerhauptauartier.l. Februar, r Führer verlieh am 24. Januar das .henlaub zum Ritterkreuz des Eisernen OT^ÜOVävIMuzes an General der Infanterie Wiese, ^ mmandierender General eines Armeekorps, ^/SllL§l2u 372. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
Italienische VerrLtsrottiriers verurteilt
^Nailand, 1. Februar. Unter der Beschuldi- g. durch ihr Verhalten nach Unterzeich- ig des Waffenstillstandes durch Badoglio VekVkMr Verrat bes italienischen Heeres und der ' ^ beigetragen zu haben, wurden vier
oesLNN und drei Admirale der früheren
tln ökl V^lienischcn Wehrmacht vor ein Sondertribu- ,i.k,-»,"'««-'gestellt und verurteilt. Gleich,zeitig wur- . ^ ^ .» Mitglieder des ehemaligen faschisti-
^<n ^roßratcs verurteilt. Die Anklage ' "
fr. kssnar
Ln»g»ritor»U. t —
. ..vor
Sondertribungl liegt auf der Linie der der saschistilch-rebublikanischen Regierung elciteten Feststellung der am Zusammen- ch verantwortlichen politischen und mili-- Zchen Stellen.
eysr-0ivi8ion KSmvkt in Italien
tockholm, 1. Februar. Don einem vorge- benen Flugstützpunkt in Italien teilt ein lerikanischer Korrespondent mit, daß die Luftdivision, die ausschließlich aus Ne- ^n besteht, einen Bestandteil des 12. Luft- ^ bildet, das für den Brückenkopf süd- von Rom den Schutz des Luftraumes
in der Weise vor sich gehen, daß. das japanische Hundertmillionenoolk auf seinen Inseln zusammengepfercht wohnen müßte, um ein kümmerliches Dasein durch Fischfang an den Küsten und dem Anbau von Reis zu fristen, während alle industriellen Erzeugnisse von Amerika eingeführt werden müßten. Das von Washington gepriesene Ideal der Freiheit aller Volker würde allo durch Auspowerungsmanöver gekennzeichnet sein. Die Agentur Assopreß fügt dem Programm hinzu: „Marinekreise sind ferner der Änsicht, daß die USA. die Herrschaft über die Inselkette von Euam bis nach Japan übernehmen müssen, die jetzt den Stützpunkt der japanischen strategischen Stützpunkte im Pazifik bildet."
Dieses amtliche Programm des Roosevelt- schen Imperialismus wird noch bekräftigt durch eine Note, die die amerikanische Regierung der japanischen Regierung über die Schweizer Schutzmacht zuleiten ließ, und in der alle jene Vorwürfe wiederholt werden, die seit Tagen durch Veröffentlichung in der amerikanischen Massenpresse die Sensationslust des USA.-Publikums -befriedigten und die durch eine angebliche „lleberführung" japanischer Grausamkeiten gegen anglo- amerikanische Gefangene für den USA.-Bür- ger den pazifischen Kriegsschauplatz wieder in den Vordergrund seines Interesses rückten. Auf diese Weise soll jene Skepsis zum Verstummen gebrächt werden, die sich angesichts der zu erwartenden Verluste bei eiiiem Jn-
vasionsunternehmen auf dem europäischen Kontinent in immer weiteren Bevölkerungs- kreisen der USA. äußert.
Zweifellos-Hat der Sprecher der japanischen Regierung die amerikanischen Motive getroffen, als er die amerikanische Presse- und Rundfunkkampagne als Mittel bezeichnete, die eigenen amerikanischen Grausamkeiten zu vertuschen und die Bevölkerung aufzuputschen, deren Kriegsbegeisterung beträchtlich im Absinken sei. Die Anglo-Amerikaner hätten nach der Versenkung eines japanischen Lazarettschiffes und nach den von.ihnen begangenen Grausamkeiten an japanischen Zivilinter- niert.en kein Recht, so betont der'amtliche Sprecher, sich beschwerdeführend an die. Welt zu wenden. Die von dem alliierten Agitation? - Laboratorium erzeugten Meldungen über deutsche und japanische Grausamkeiten könnten die Staatsmänner in London und Washington nicht von ihrer Verantwortung reinwaschen. ' ,
Die japanische Presse erinnert in diesem Zusammenhang an die verbrecherische Methodik der Terrorluftangriffe und bezeichnet sie als. beispielhaft für die Eeisteshaltung der anglo-amerikanischen Gegner, die jede menschliche Grundlage der Kriegführung verlassen hätten und nun eine Schmähung des Gegners und eine Verfälschung der wahren Tatsachen erstrebten, um die unausweichlich notwendigen Reaktionen der Dreierpaktmächte zu neutralisieren.
Lin btlunitionssotiikt uncl lk Laliikie vvuräen von clor rleutuciien Initlvvskie im Haien von Lsri vernicklet. 8 s! einem llomdsrckeinent cie« blakens von 6 sn ckurck äis ckeutscks l-ukt- vakks rvnräs eins Irsnsportklotte sckvver getroffen. 8 !n kvlunllionssckikk explodierte, 16 weitere Lckikke wuräen vernicklet. Unser Lilll rsigt äis llxplosionen unck einige vernicklet« 8 ckilks im blaken von 8 sri.. Lusionüsloio krerse-NoNmonn
Heseire «iee liMeesMarkk
Von c-enersllsutnant O i t t in a r
Anders als sonst zumeist hat sich in diesem Winter der Ablauf der klimatische» Erscheinungen an der Ostfront vollzogen. Die strenge Kälte, die in anderen Jahren schon im November die Regel bildet und deren frühes Hereinbrechen im Spätherbst 1N-I1 die schwer geschlagenen Sowjetarmeen vor der völligen
Im ösmisr 28 snglo-smeriksmlcks Aerltörsr verleickl
^uLsrc/sm sontlsn 4 0-6oo1s, 2 öslvcrc^sl, 31 I^oclitsf mit 173000 6KI. unc/ IO I-cinclungsIcilitrsugs - km Vormonat 306 Isrrork/ugrsugs o3gs5c/i05?sn - /-/s/tigs V/i'ntsrscli/oolit c/ousrt on — kriziltsrts Kämpls in 3üc/ito/isn
Aus dem Fiihrerhauptquartier, 1. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Am Brückenkopf von Nikopol und südwestlich Dnjepropetrowsk scheiterten starke Durchbruchsangrisse der Sowjets. 81 feindliche Panzer wurden abgeschossen. Nordwestlich Ki- rowograd wurden auch gestern alle feindlichen Angriffe zerschlagen. Durch einen erneuten Vorstoß unserer Panzerverbände hatten die Bolschewisten wiederum hohe Verluste. Südwestlich Tscherkajsq und südöstlich Belaja Zerkow wehrten unsere Truppen häufig im Eegenangriss zahlreiche Angriffe der Sowjets ab.
Südlich Pogrebischtsche wurden bei der Säuberung des in den Vortagen gewonnenen Geländes und eine schössen.
Südwestlich und westlich Nowograd-Wo- lqnjk sind heftige Kämpfe mit stärkeren Kräf- tey im Gange, die in einigen Abschnitten Boden gewinnen konnten.
Während südlich des Pripjet Vorstöße deutscher Verbände trotz zähe» seindlichen Widerstandes und außerordentlicher Gelände- schwierigkeiten tief in den Feind führten, blieben zwischen Pripjet und Berejina bei nachlassender Kanipstätigkeit schwächere sowjetische Angriffe ohne Erfolg.
Nordwestlich Witebsk und nördlich Newel griss der Feind, von Panzern und Schlacht-
fliegern unterstützt, wiederholt, aber vergeblich an.
In den weiter andauernden schweren Ab- wehrkämpsen zwischen Jlmensee und Finnischem Meerbusen drangen die Sowjets in zahlreiche Gefangene eingebracht, verschiedenen Abschnitten weiter vor. Unsere Anzahl feindlicher Panzer abge-sKampfgruppen leisten erbitterten Widerstand
und fügen den Bolschewisten immer wieder
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vie Westkront In LüüitsIIen.
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besonders bei örtlichen Gegenstößen hohe Verluste zu. Das zweite Bataillon des Grenadier- Regiments 132, unter Führung des Haupt- manns Rentiert, hat sich in diesen Kämpfen besonders bewährt.
In Süditalien nahmen die Kämpf« durch den von beiden Seiten erfolgten Einsatz neuer Kräfte an Heftigkeit zn. Bei Nettuno setzte der Feind seine starken Angrisse nach Norden und Nordosten fort. Seine Durch- brnchsversuche brachen in schweren Kämpfen blutig zusammen. An der Südsront im Raum von Minturno-Castelsorte beschränkte der Feind sich infolge seiner hohen Verluste gestern aus örtliche Angriffe. Während der Monte Inga nach hartem Kamps erneut verlorenging, wurden bei Cassino starke Angriffe abgeschlagen und westlich Sän Elia mehrere Höhen im Gegenangriff zurückerobert. An der Adriatischen Küste brach ein von Panzern unterstützter Vorstoß des Feindes im zusammengefaßten Abwehrfeuer zusammen.
In den Morgenstunden des 31. Januar versenkten deutsche Schnellboote an der englischen Küste aus einem stark gesicherten Geleitzug zwei Schiffe mit 5 508 BRT. und einen Bewacher.
Im Kampf gegen die britisch-nordameri- kanische Nachschubslotte versenkten Kriegsmarine und Lnstwaffe im Monat Januar 31 Handelsschiffe mit 178 000 BRT. 51 weitere Schisse mit 240 000 BRT. wurden durch Bomben- und Torpcdotreffer so schwer beschädigt, daß mit dem Untergang vieler dieser Schisse gerechnet werden kann. An feindlichen Kriegsschiffen wurden 28 Zerstörer, vier Unterseeboote, zwei Bewacher und Zehn Landungsfahrzeuge versenkt. Drei Kreuzer, sechs Zerstörer und 25 Landnngsfahrzeuge wurden so schwer beschädigt, daß auch mit dem Verlust eines Teiles dieser Schisse zu rechnen ist.
Ueber den besetzten Westgebieten und dem Reichsgebiet wurden im letzten Monat 808 britisch-nordamerikanische Flugzeuge abgeschossen, davon KK5 Flugzeuge, meist viermotorige Bomber, bei Terrorangrissen aus das Reichsgebiet.
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rahtbericht unlerer Berliner Schriltleituna
r. w. sck. Berlin, l. Februar, Die Auslangen der Führerrede in der Weltösfent- §keit entsprechen dem gigantischen, epocha- und weltrevolutionären Ringen, in das , gestellt sind. und das bisher noch nir- dwo einen so klaren und durchjchlagenden -druck wie in dieser Rede gefunden hat Zustimmung bei den Freunden und Verbeten Deutschlands ist so einmütig wie m jemals zuvor und konzentriert sich palt auf die Feststellung, die das sinnliche ltt „Aja Suunta" ansspricht: „Europa t und füllt mit Deutschland, eine andere hl gibt es nicht."
ibenso stark ist heute die Uebereinstim-' ng der Meinungen in dem Sinne, daß nur er den Voraussetzungen der inneren pferischcn Leistungen des Nationalsozia- us die Kräfte geballt werden konnten, zum Widerstand gegen die bolschewistische
Gefahr und schließlich' zu ihrer siegreichen Ueberwindung notwendig sind, „Adolf Hitler hat", so formuliert das die griechische Zeitung „Kathemerina", „die menschlichen geistigen Kräfte ins Leben gerufen, die den Minotaurus der Systeme der Ausbeutung der Menschheit bezwingen werden." In diesem Satz spiegelt sich als Ausstrahlung der Führeruiorte die unerschütterliche Siegessicherheit iin Sinne des europäischen Schick- salkampses trotz allem Auf und Ab in der militärischen Entwicklung wider. Die Völker Europas, die aus dem Boden des Anti- komintern- und des Dreiermächtepaktes die Richtlinien ihres, politischen Handelns gesunden haben, sind heute erst recht davon überzeugt, daß sie den richtigen Weg gewählt haben.
Anders stellt sich das Bild in denjenigen „neutralen" Bezirken der Weltöffentlichkeit dar, in denen man lange und allzulange auf
das anglo-amerikanische Pferd glaubte setzen zu sollen. Hier muß man heute mehr oder weniger gewunden bekennen, daß man sich in einem katastrophalen' Irrtum befunden hat. Die politischen Toren, die mit einem wirksamen Widerstand der Engländer und Amerikaner gegen etwaige Auswüchse des bolschewistischen Imperialismus gerechnet hatten, sind heute aus allen Himmeln gestürzt. Der Anschauungsunterricht, der ihnen im Zusammenhang mit der Entwicklung des polnisch-sowjetischen Streites gegeben wird, ist denn doch zu eindeutig. Die optimistische Meinung dieser neutrale» Spießbürger, daß die zunächst so sehr gerühmte Einigkeit von Teheran im Sinne einer Zurückdänimung der sowjetischen Aniprüche zu deuten sei, ist nach den vielfachen Bekundungen der anglo-amerikanischen Ohnmacht und Unterwürfigkeit so stark ins Gegenteil umgeschlagen, daß die Erklärungen des Führers gerade gegenwärtig
auf den fruchtbarsten Boden gefallen sind.
Gerade weil man das im Feindlager deutlich spürt, hat man sich dort in nervösen Ge- genäußerungen zur Führerrede in fataler Weise oergaloppiert. Die „New Pork Times" will die vermutete Absicht, Gegensätze zwischen -den Alliierten zu verschärfen, mit dem Hinweis abtun, daß die europäischen Völker sich aus „Kompromisse" zwischen de» Großmächten und den Alliierten verlassen könnten. Daß solche „Kompromisse" niir als Unterwerfung der Westmächte unter die bolschewistischen Förderungen und darum als die Auslieferung Europas an den Bolschewismus auftreten können, daran besteht nach den Begleiterscheinungen in der Entwicklung des so-- wsetisch-pölnischen Konfliktes kein Zweifel mehr.
Die „New Park Times" schließt die Entgegnung zur Führerrcde mit der Erklärung, (Fortsetzung aus Seite 2)
Vernichtung rettete, hat in diesem Winter lange auf sich warten lassen. Noch herrscht ein ausgesprochenes Uebergangswetter, das diese Temperaturen immer noch mit spätherbstlich gemäßigter Witterung abwechseln läßt.
Man kann darum streiten, ob diese ungewöhnliche klimatische Erscheinung als Vor- oder als Nachteil zu werten ist. Wer die Straßen- und.Wegeverhältnisse der östlichen Weiten in den Zeiten des Uebergangs kennt, weiß, daß die Verschlammung der schlimmste Feind jeder Bewegung zu sein pflegt. Auch die unmittelbaren Einwirkungen des häufigen Wechsels zwischen Frost und Tauwetter auf die Truppe sind alles andere als erfreulich, Nasse Kälte ist bekanntlich weit schwerer zu ertragen als trockener Frost, Schon deshalb würde der Eintritt eines wirklich „russischen" Winters kaum eine zu große Verschlechterung der bisherigen klimatischen Verhältnisse für unsere Soldaten an der Ostfront bedeuten. Dies um so weniger, als die Ausrüstung der Truppe im weitesten Sinne heute den Notwendigkeiten eines solchen Winters mit all seinen Begleiterscheinungen viel besser angepaßt ist als in früheren Jahren,
Strenger Frost bringt noch immer für den, der entsprechend ausgerüstet ist, erhöhte Ve- wegungsmüglichkeit. Er kommt mithin demjenigen zugute, der mit offensiver Tendenz kämpft, weil ja das Wesen der Offensive in der Bewegung besteht. Mit ausgesprochen an- grifssweijer Zielsetzung kümpjten und kämpfen aber nunmehr schon seit einem halben Jahre die Sowjets. Danach wären sie es also, die vom Eintritt des wirklichen Winters an der Ostfront das meiste zu erwarten hätten? Diele Schlußfolgerung erscheint berechtigt, Aber sie ist es doch nur sehr bedingt, weil es den Begriff einer auf Abwarten und mehr oder weniger unbewegliches Ausharren gerichteten Defensive im Osten nicht gibt und nicht geben kann..
Immer wieder muß man sich von der Vorstellung freimachen, als sei die lückenlos be, festigte und überall ausreichend besetzte Stellung des ersten Weltkrieges auch an der Ostfront von heute die Grundlage der Abwehr. In mancher Hinsicht würde bestimmt das Kämpfen leichter sein, wenn es so wäre. Aber die Ausdehnung der der Deckung bedürfenden Fronten steht dem entgegen. Würden die vorhandenen Kräfte zur Herstellung einer im obigen Sinne geschlossenen Front benutzt werden, so würde selbst bei restlosem Einsatz alles Verfügbaren kaum mehr entstehen als eine dünne „Eummistrippe", ein Abwehr- snstem ohne Tiefe und damit ohne nachhaltige Abwehrkraft, 2d wurde das Zusammenhalten der- Kräfte an den durch Gelände und Verkehrslinien vorgezeichneten entscheidenden Punkten unter bloßer Ueberwachung minder wichtiger Fronttcile zur herkömmlichen Ah- wehrform auf erheblichen Teilen der Ostfront.
Eine solche Art der Verteidigung muß, wenn sie auf die Dauer bestehen soll, sich mit einer durchaus offensiven Kampfführung im einzelnen verbinden. Immer wieder wird es einem auf strikte Osfensive eingestellten Gegner gelingen, in die lediglich überwachten, aber nicht verteidigten Abschnitte einzudringen. Nur ein Angriff, der einaedrungene oder eingebrochene Fcindteils trifft, kann ein Festsetzen des Feindes in oder oder hinter den deutschen Linien verhindern, Je vernichtender ein solcher Ossen- iivstoß den Gegner trifft, um so nachhaltiger ist der Erfolg, Bedenken wir, daß es in hohem. Maße darauf ankommt, daß solche Angriffe mit begrenzter Zielsetzung möglichst schnell durchgeführt werden, so leuchtet es ein, daß ein die Bewegungen erleichterndes Winterwetter sich durchaus günstig auswirken kann, jedenfalls giinsticier als eine Verschlammung, die dem allmählichen Einsicke-n lowsetischer Kräfte viel weniger Hindernisse entgegenstellt als der schlagartigen Parade, die unser vornehmstes Abwehrmittel bildet.
Noch in anderem, größerem Sinne trifft diele Feststellung zu. Noch immer stellt sich unser Ringen an der Ostfront als ein Kampf gegen eine beträchtliche Ucberlegenhcit an