Ausgabe 
(28.1.1944) 27
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

vergewisserte sich

muss auf jeden Fall," MZa, Zweifel er muh!"

.^dann geben Sie mir bitt-*- Rechtsanwalt," strahlte vor einer viertel Stunder > ingster, ein Fenster meiner»! irfen." ^

Petersen war überzeugt, dak.. in Schadenersatzanspruch ^ wen reibungslos geklärt es nun durch seine übe«»»-»?, wege gebracht hatte. ^ ifein Sie jetzt noch daran V jt guter Anwalt wär«»" j . stolz lächelnd. '

kann nur wiederholen, woran!-: fmerksain geniacht hake," M,!' vlötzlich freudig.Auf Jh,,!

Erscheint 7mal wöchentlich

Monat-bezug 2,80 RM einschl. Zustellgebühr: P-stb-zugsprei» monatlich 2,8» RM leinschl, M.l Rp>, Postzeitungsgebühi) zuzügl. 42 Rpf. Bestellgeld. Postscheck: Hamburg 17 272. Anzei­genpreise und Aufnahmebedingungen It. Preis­liste. Lufnahmetermine ohne Berbindlichkeit.

vremllhettuna

v e s ch r f r, st « n e a r

Bremen: Beeren I/S, Auf 2 >S8l: Nachiruf ». fonntag, 2 47 13: Obernstr. II, Ruf 2 18 81: Tgle: Mühlendamm 2: Br.-Hemelingsn: Bahn- hofstrahe I. Ecke Poststrahe. Ruf «14 SS: «r.- «egesack: Rohrstri 2«, Ruf 4 «. I; Br.-Blumen- thal: Rapt.-Dallmann-Ltr. 41/48, Ruf SS u. R>

parleiamtUctie Lccyeszettung

Das flmtsblatt des Negierenden vürgerrncisters der Zielen Hansestadt vremen

Nr. 2? , 14. Jahrgang

Ltslill leimt üulls Vermittlung in äem> bolscksv/jstiLlch-iiolllisckön 8ireit sb

.ifellos die Romantik, weil/ malt überlisten tonnten - ^ erden Sie auch weiterhin 1-7 h doch nur Rechtsanwalt a^> dies sagen, weil Sie in,?' igesehen haben, daß die M,!

Ihnen ersehnten Veruses M Sogar so nüchtern, daß ich.! lr jede erteilte RechtsausÄ Honorar verlangen muß i.'

Falle, Herr Petersen, noch : genen Lockerung an nüchj»- f Mark beträgt." ^ ^

ur nicht erkannt we»^

rotze Tondichter, einer der ü,: der herrlichen Reihe von L lhonen bis zu. Richard AZa-, iruckner, Johannes Vrahmz ndlich bescheidener lieber in der Uraufführung eines itte sich Brahms, wie oft, aasi

H^Sch?L"kl?°'lle?Ze ZL , "'"^bericht unseres Berbers ^ chte und immer wieder Li> ^ ^ ^ ^"nuar. Reuter

- rief, ruhig sitzen. klatschl->«Sl""'cht m einer Sondermeldung eine mit und schrie auch- EtUche Erklärung aus Moskau, da» d,e

- - nur um nicht erkannt n^-wiels?°k °m°r,kanr,che Vernnttlungs.

^^.xtzbnl ^ ^'""angebot in der polnischen Streitfrage nicht

, hernach einer der ,.Pr°mw?"a°"om'"°" h°b°n. In einer weiteren Reu- n Vorwurf fragts. charum^^^dungwird zur Begründung dieser Ab- oorgekommen und auf der Dehnung mitgeteilt, da» die sowretche Re- ,renden Dank des Hause- ^-s Empfinden habe, da» die Be-

i habe antwortete er S'°hungen zwischen den Sowfets und Polen

mich doch selber mit aen zu dem Punkt gediehen waren,

-. V.. ^s?!^W 0 man die Vermittlung der USA. verwers

der NationalsdziaMen. vremens

flmtlichrs verkündungsblatt ves Neichsstattliallers in Oldenburg und vremen

Zreitag, 28. Januar 1944

Linzelpreis 1S Npf.

^cbs/nmcrnÖvs5 /?OO5Svs/t5 snt/a^vt / 5ocb//cb 5,'nc/ L/cb c//6 /(omp//S6n vö//,'g s/n/g

ten könnte".

htj ist das nicht genügt

s ungeschminkte Urteil Roosevelt und sein Staatssekretär des Aus- , , ^ ' wältigen, Lordell Hüll. waren sehr naiv. als

Acenzel hatte sein bckrrjg glaubten, bei Stalin wenigstens ein klein mild sertlageftellt. Die HostvDenig Verständnis für ihre innenpolitischen it ihrer Wiedergabe absolii!:Nöte voraussetzen zu können. Lediglich den den und steckten sich in ihmi-hierauf begründeten Bedürfnissen entsprang nter den alten König Mlhckider Vorschlag Hulls an Stalin, die amerika- n ließ, auf den Künstler eiiDnische Vermittlung zum sowjetisch-polnischen keiner wollte das undankdaickStreitfall anzunehmen. Unmittelbar nach dem Künstler, übernehmen, bis dnsachlich gewiß nicht ernst gemeinten Angebot sich bereit erklärte, den eigmerfolgte die brutale Veröffentlichung der ler auszusuchen. Wrangel WpPrawda" vom S. Januar 1944, die den Bri-, s, lobte und bewunderte bauten und Amerikanern bedeutete, daß sie ihre e sich schonend vor, bis er «Finger von diesen Dingen lassen sollten, weil der Hofdamen herausriiilmdie Sowjetunion im Falle eines Sieges in Aenderungen bat. Menzel >> Europa ohne jede fremde Einmischung schal­en Art wurde aber so yickten und walten wolle.

> sich der alte wortgemi Wie peinlich dieser Schlag mit dem Holz- chneller vor der Tür fand Bhammer von Hüll empfunden wurde, bezeug- mtte. Draußen kam aber M4en seine krampfhaften Versuche, einen Zu- alte Mut. Er steckte sei»«»/ rürspalte und rief:Sie sind liche kleene Krete, und H! eisjlich!" '

sammenhang zwischen den beiden Veröffent­lichungen zu bestreiken. Er faselte etwas von lltmoiphärischen Störungen", die das recht­zeitige Eintreffen seines Vorschlages in Mos­kau verhindert haben sollten, so datz der Pvawda"-Artikel nicht als direkte Antwort auf seinen Vorschlag aufgefaßt werden dürfe. Heute hat der amerikanische Staatssekretär diese Antwort nun in ganz eindeutiger amt­licher Form erhalten. Molotow hat sich also inzwischen die Akte noch einmal vorlegen lassen und dann Washington, mitgeteilt, daß diese Fragennoch nicht bis zu dem Punkte gediehen sind", wo man die Vermittlung der

Vereinigten Staaten gebrauchen könnte. Dergeeignete Zeitpunkt" zur Behand­lung der Polenfrag« würde nach der Mei­nung Moskaus erst dann gekommen sein, wenn die deutsche Ostfront überwunden wäre, wenn also den Sowjets in Europa kein ernsthaftes Hindernis für ihrö Pläne mehr entgegenstünde. England und die Vereinigten Staaten könnten dann praktisch den Absichten der Bolschewiken nicht mehr das Geringst« entgegensetzen. Gerade yus diesem Bewußt­sein der Ohnmacht und der Abhängigkeit heraus haben sich Churchill und Roosevelt in (Fortsetzung aus Seite L)

Oberst kerrmsan erkielt äie 8cbvsrter

Osr 5ckiäpisr nsusr k^c>ckt/c»gc/-^sstkoc/sn ousgsrsicknst

Führerhauptquartier, 27. Ja­nuar. Der Führer verlieh dem Oberst Hajo Herr mann, Inspekteur in der deutschen Luftverteidigung, als 43. Soldaten der deut­schen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwer­tern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Damit finden die Leistungen eines der maß­geblichsten Männer der deutschen Luftvertei­digung ihre Würdigung.

Oberst Herrma'nn ist der Schöpfer neuer Methoden im Einsatz der Nachtjäger gegen die britischen Terrorbomber. Auf Grund seiner sich sehr schnell bewährten Taktik wur^

Lrgenlimen koosevells Druck erlegen

. ösrlskurigski ru Osut§ck/crnc/ unci obgsb.'ocksn

kllin-ri,»«,!«! Berlin. 27. Januar. Unter dem Druck

Roosevelts hat Argentinien die diplomati- iMr:^8tSr>»r sir «loschen Beziehungen mit Deutschland und Ja-

Xnrill S-lrUt, lEllr ll»«!pan abgebrochen.

IVAN retrovivii II. ». 1°-»-- Reichsaußenminister v. Ribbentrop äußerte m-msich heute zu einem Vertreter den Deutschen 12 . 45 . ll.aa. S.15 UM:M'bRachrlchtenburos über den Abbruch der krieg." Rines ,!er sclw»!«tzjMEatischen Beziehungen mit Argenti-

leinten Veike t-ullme

Bereits seit Jahren hat die nordameri- lu^emilioke Nimei-I5»eii Regierung versucht, Argentinien

Vege^ck-r uicU«-pi°M ^^^ Abbruch der diplomatischen Veziehun- ^L°"Lhgen zu den Ächs-nmächten zu bringen Sie mit. Uilrie Lrski a.»I"^.ist hierbei vor keinem Mittel, vor keiner » » > ., 7SErpressung zurückgeschreckt. Die Regierung

k , , c n * s rk^^LRamirez hat jetzt diesem Druck nachgegeben

Nuciiix-ir, Li-äp-iing-n- kiiÄund die Souveränität ihres Landes für das Nvi:z'i 5 ,,. nordamerikanischeWohlwollen" preisgege-

ttoi-t. 8eer!s<-iie bMM-Die Begründung, die man in Buenos

für den Abbruch gibt, das heißt die uiclis-ii- L c«. n-nM'» angebliche Beteiligung von Mitgliedern der IN-: 1473. 6401-1475. ->'°-dx.ütschcn Botschaft an einer Cpionageaffäre, 223», 7131 unwahr. Sie ist nur ein weiterer

Beweis dafür, daß die argentinische Regie­rung nicht mehr Herr ihrer eigenen Ent- > , >,. Müsse ist, sondern daß die traditionelle

Wischen dem deutschen und Qelktdök-Ls v'ei-i. ?otrtamtvo^ argentinischen Volke den skrupellosen und .44>ii. Vei'MnerStr.Au,,, dunklen Methoden Washingtons zum Opfer

2131-

Vsrlo'v"

Sr. »«p^«n-r-«I»»>Lr»« ^^^^fchlüsse

<i^. Lei. Hielwle

i.i-x. »ei. »,iL-Deutschland verliert prakt-tsch durch den «-net«. lls-R-g-n-ap-. ^ Abbruch der Beziehungen mit Argentinien

.Viiwunil, Keliillerstr»»^

nichts, weder für seine Kriegführung noch für feine Nachkriegsinteressen. Der wirkliche Verlierer bei diesem diplomatischen Akt ist England. England hat im Laufe des Krieges nach und nach bereits den größten Teil sei­ner Mittel- und südamerikantschen Interessen dem amerikanischen Verbündeten opfern müssen. Es wird jetzt auch endgültig seine Position in Argentinien verlieren, wo es sich bisher noch gegen das hemmungslose Vordringen des amerikanischen Finanzkapi­tals gestemmt hat. Denn nach den gemachten Erfahrungen wird jedem Geschäftsmann der City heute klar sein, daß nun auch in Ar­gentinien bald der Dollar das Pfund ver­drängen wird, und datz damit die hier in­vestierten 800 Millionen Pfund Sterling englischer Sparer verlorengehen werden. Tatsächlich bedeutet also Vi« heutige Unter­werfung Argentiniens unter Washington nichts anderes, als daß England den letzten Rest seiner amerikanischen Position liquidie­ren mutz. Man kann sich daher.die wahren Gefühle der englischen Sparer vorstellen, die gestern Mister Edens Erklärung hörten, in der er seine Genugtuung über die Vorgänge in Argentinien bekanntgab, und in der er die zwangsläufig eintretende Liquidierung des letzten britischen Besitzes in Amerika noch alp einen Erfolg der hritischen Diplomatie hinstellen mußte."

in

den den feindlichen Verbänden gerade jüngster Zeit beträchtliche Verluste zugefügt.

Die Nachtjagd mit Jagdeinsitzer gelangte im vergangenen Sommer erstmalig zur An­wendung. Angesichts des wachsenden feind­lichen Bombenterrors gegen die deutsche Be­völkerung haben es die in Einzeljagd fliegen­den deutschen Nachtjäger auf sich genommen, die Terrorbomber besonders über ihren An­griffszielen anzugreifen und zu bekämpfen. So trägt Oberst Hajo Herrmann in umsich­tiger und von bejonderer Tatkraft bestimm­ter Führung der ihm unterstellten Luftver- teidigungskrüfte wesentlichen Anteil an der Zersplitterung feindlicher Terrorangriffe. Er hat selbst in vielen Nächten, an der Spitze feiner Verbände gegen den Feind fliegend, Abschußerfolge errungen, wurde mehrmals verwundet und mußte dreimal nach schweren Nachtkämpfen mit dem Fallschirm abspringen.

Oberst Hajo Herrman ist am 1. August 1913 als Sohn eines Ingenieurs in Kiel geboren. Im Jahre 1935 kam er, ursprünglich Polizei­offizier, zur Luftwaffe und kämpfte als Frei­williger in den Reihen derLegion Condor" in Spanien. Er bewährte sich als Kampf­flieger in den Feldzügen gegen Polen, Nor­wegen und Frankreich und führte dann als Staffelkapitän erfolgreiche Einsätze gegen England durch. Am 13. Oktober 1940 als Oberleutnant mit dem Ritterkreuz des Eiser­nen Kreuzes ausgezeichnet, wurde der junge Offizier auf Grund seiner hohen fliegerischen Begabung und seines immer wieder bewiese­nen Angriffsgeistes mit wichtigen Aufgaben betraut und wechselte zur Jagdwaffe über. Er konnte dort als Kommandeur eines Jagd­verbandes weitere bedeutende Erfolge ver­zeichnen, die ihren Ausdruck in der Ver­leihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 1. August 1943 fanden.

vL8 Licksnlsud vsrlislrsn

Führerhauptquartier, 27. Januar. Der Führer verlieh am 24. Januar 1944 dem ^-Obersturmbannführer Hugo Kraas, Regimentskommandeur in der tt-Panzer- divisionLeibstandarte il Adolf Hitler", als 375. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

4-.

UM-'

.^7-°

lintsreeebootjäger verniabtete teinriticties Unterseeboot. Wie cker OtiW.-Lericbt mslcksts, vernicktete Leutnant eur Lee ?ollinsnn, Koininsuckanp eines 11-Soot-1Lgers im kickittsl- meer, sein 10. ksincklicbes Unterseeboot. vit.^elclinimx rntr vrieckel kScli.)

k-ststrrug öo/srn" c/s^ ^80^?. /m !(r/'sg5s/nLatz

Von keicksscbatemsister ?. X. Lcbvsrr

Der Hilfszug Bayern hat die Aufgabe, bei Großkundgebungen der Bewegung und Aufmärschen aller Art, bei Staatsseiertagen und anderen Großveranstaltungen von staats- politischer Bedeutung die Verpflegung großer Menschenmassen 'rasch und reihungslos durch­zuführen." Dieser schlicht und sachlich in einem Werk über die Organisation der NS- DAP. formulierten Aufgäbenhestimmung des Hilfszuges Bayern die beste Erfüllung zu geben, war die Absicht des Verfassers, als er Ende 193ß einen Bestand von wenigen Fahr­zeugen übernahm. Die großen Aufmärsche und Veranstaltungen der Bewegung, denen die nationalsozialistische Eemeinschaftsidee zugrunde lag, zogen das Problem nach sich, hei derartigen Veranstaltungen auch für die Verpflegung in geräumigsten Ausmaßen zu sorgen. Die Verpflegungskapazität mußte deshalb eine der Zahl der Teilnehmer ent­sprechende sein. Der Hilfszug Bayern wurde deshalb im Laufe der Zeit so ausgebaut, daß diese Einrichtung heute das Modernste auf dem Gebiete des Eroßverpflegungswesens darstellt.

Aus kleinen Anfängen wuchs allmählich unter Ausnutzung und Erprobung aller tech­nischen Neuerungen eine Eroßkochanlage her­an, die heute in geschlossener Verwendung des Zuges täglich bis zu einer Million Men­schen mit Warmverpflegung zu versorgen in der Lage ist. Der Hilfszug Bayern besitzt heute mehr als 100 Eroßkochapparaturen mit 1000 Liter und'300 Liter Nutzinhalt je Ap­paratur sowie die nötigen Ergänzungsanla­gen und Materialien hierzu, wie Strom- und Dampferzeuger, automatische Kartoffelschäl- und Schnitzelanlagen. Speiseträgerwasch- und Spllleinrichtungen, die erforderlichen Speise­träger selbst. Pionier-, Jnstallations-, Elek- tro- und Zeltmaterial und außerdem die zur Beförderung des fertigen Essens erforder­lichen Transportkolonnen.

Der Zug ist voll motorisiert, verfügt aber auch über stationär arbeitende Kocheinrich-

<» stun «I v"

Visa- Usgilmlll». kl

V^'es»ok, 6erb.-«°dU^

2M8cti6N Lclnilä unä 8üdilv Ü68 lerrorluttkriegerr

ri»em »^sut,a/,';<sfungsvs,5uc/is" -4tt/sss ör/t/rc/is l-ultgongstsr wo//sn x/c/i ,'stzt k/ntsk c//s Srunc/sätzs c/sr /nt«Motkono/sn Koksn krsursr vsrrc/ionrsn

1938 die englisLe und amerikanische Luft­waffe ein Aufrllstungs- und Bauprogramm durchgeführt habe, um die Bombardements in der heutigen Form durchführen zu können. Es brqucht nicht noch einmal daran erinnert'zu werden, daß der Führer zu Beginn dieses Krieges ein allgemeines Abkommen zur Ver­hinderung des Luftkrieges gegen, die Zivil­bevölkerung vorschlug, und daß England die­sen Vorschlag verwarf, als es sich genügend vorbereitet glaubte, um die bereits in In­dien und Vorderasien in Form vonPolizei­aktionen gegen unruhige Eingeborene" er­probte Art der Kriegführung auch gegen Europa durchführen zu können.

ruckM-rln, U.-6r.°80b-n M Drahtbericht unserer Berliner Schristleitling ebili» 0 , 1 er aasi. 0«^: b. Berlin, 27. Januar. Die Diskussion über st-iniaeden mit IN Schuld und die zu erwartende Sühne der

^ °Methodik", Städte und Dörfer durch Luft-

eaMeker's" bstkerku»-!. ''! angriffe zu zerstören und die Zivilbevölke- v-nengian.lo" kör-^' lung zu terrorisieren, sind in der jüngsten manrismiiblenksmp l" ,t Phase des Luftkrieges von der britischen Be- obi'völkerung >n Bahnen gelenkt worden, bieder ° Regierung Churchill augenscheinlich in ge-

lUeo.st. Hitte easr. if-Ozz'.-wisscr Hinsicht gefährlich erscheinen. Nur so tt. OerM-i-. vieiri-m ist das j,n gegenwärtigen Augenblick ausfal- iiui: 8 37 88. Bestreben der amtlichen englischen

Luto - u. IVI«»>«'' Kreise zu erklären, durch öffentliche Stellung-

nxw., l.t«->s«n.

«üu,sl u.

»^^nahmen und Dementis die übergroße briti- » kri-Lsche ^Schuld zu tarnen und abzuleugnen.

1 -'. ^ii^len. 2 iesel°ie°A: Nackchem vor einigen Tagen erst der eng- Varivaitiinu. Iliche Lufifahrtmlnister Sir Archibald Sin-

Vvxessak 708- ^->clair aus diesen Bemühungen heraus in

»ch einer öffentlichen Rede in Plymouth den klaren Rechtsstandpunkt zu verfälschen und -is°nu-im-iviock,ii-c-»!^B-ider deutschen Führung die Verantwortung -warkasss riain- für die Entwicklung des Luftkrieges zum rei-

zuzuschieben versucht hatte, knnntne. 30. .Isouar. t, hielt-der stellvertretende britische Premier- ^sikr. ivii 2 ei!re",i>,minister Attlee jetzt die Frage für wichtig I«uea° uh»°°°Äte°,k-^°''ug, um sie am Mittwoch vor dem Un- viiiix'üt jeii« Verhaus zu erörtern. Attlee wählte die Form

stammen»^ seiner bestellten Anfrage, um die heuchlerische

-lliiu.-iei-o vorrütiS. _

Versicherung abzugeben, daß diebritisch« Regierung den Grundsatz des internationa­len Roten Kreuzest anerkannt" habe, nach dem die Kriegführenden von einer wahl­losen Bomhardierung absehen sollten, durch dieMenschenleben und Eigentum von nicht- militärischer Bedeutung" getroffen würden. Da ihm diese grobe Fälschung der Tatsachen offenhar nicht' wirksam genug erschien, be­tonte er, daß die hritische Regierung jede Anschuldigung eines wahllosen Bombarde­ments zurückweisen müsse.

Zweifellos kommt dieser Erklärung Attlees vorwiegend innerpolitische Bedeutung zu. Denn könnte der stellvertretende britische Premierminister tatsächlich hoffen, durch eine Verschanzung hinter.die von England so oft mißachteten Grundsätze des internationalen Roten Kreuzes jene Schuld zu tilgen, die so drückend auf dem englischen Volk lastet und die zu einem von der deutschen Führung als geeignetest erachteten Augenblick einmal ver­golten und gesühnt werden muß? Nicht nur die Formulierungen über dieWohnblock­knacker", mjt denen die britische Agitation die neuesten englischen Bomben offiziell be­zeichnete, nicht nur das Frohlocken der eng­lischen Presse und der englischen Oeffentlich-

kcit über dieFlächenbrände" auch dieser Ausdruck ist englischen Ursprungs sind zu sehr in der Erinnerung, als daß verspätete Tarnungsversuche noch einigermaßen erfolg­reich sein könnten.

-Die zerstörten Wohnhäuser und Kirchen, die vernichteten Krankenhäuser und Schulen sprechen eine zu grausame Sprache, um die britischen Regierungsmitglieder hoffen lassen zu können, daß heuchlerische Unterhauserklä­rungen die Notwendigkeit der Vergeltung neutralisieren könnten. Gerade weil das eng­lische Volk allmählich eine Ahnung dieser Rückwirkungen zu fühlen beginnt, die die Terrorangriffe notwendigerweise haben müs­sen, versucht die Regierung Churchill durch ständig neue Besteuerungen die Tatsache zu leugnen, daß die britische Luftwaffe bewußt und befehlsgemäß ausgesprochene Wohnvier­tel deutscher Städte bombardiert hat, daß die britische Regierung nicht nur für die Me­thodik des Vombardements der Zivilbevöl­kerung verantwortlich ist, sondern sie auch systematisch bis zu den heutigen barbarischen Formen gesteigert hat.

In den ersten Tagen des neuen Jahres entschlüpfte dem amerikanischen General Ar­nold das Geständnis, daß bereits im Jahre

Die Schuldfvage ist heute längst geklärt. Ihre Bedeutung wird jedoch besonders klar werden in einem Augenblick, in dem das bri­tische Volk die Rückwirkungen zu tragen haben wird, die die verbrecherischen Anschläge der englischen Bomberpiloten auf das Leben der deutschen Frauen und Kinder haben werden. Neutrale Reisende berichten heute aus der britischen Hauptstadt, daß man im dortigen Publikum heute nicht mehr die Neigung ver­spüre, über dieErfolgsmeldungen" der Ter- rorbomber, wie noch vor wenigen Wochen, zu triumphieren. . . ..

tungen. Zu diesen Anlagen treten noch Son» dersahrzeuge, wie ein neuzeitlich ausgestatte­ter Sanitätszug mit Operationsraum und Betten also ein Krankenhaus auf Rädern , Büro und Wohnwagen, ein Badezug mit Wannen- und Brausebädern und die Werk­stätten- und Tankgroßfahrzeuge hinzu.

Die Ergänzung des Fahrzeug rkes mit derartigen Einrichtungen ging bereits im Frieden aus eine weitere Zweckbestimmung des Hilfszuges Bayern zurück, nicht nur Ver­pflegung bei Großveranstaltungen auszu­geben, sondern auch Notstandsgebiete oder, sonstige von Katastrophen betroffene Gegen­den zu versorgen. Mit Ausbruch des Krie­ges zeigte sich, daß dieses zunächst lediglich für Friedensaufgaben bestimmte Instrument sich als sehr brauchbar und notwendig auch im Dienste der Erfüllung von Kriegsaufga­ben erwies. Die damals als einmalig und kühn geltende Planung konnte somit in hervorragender Weise in den Dienst an der Volksgemeinschaft, heute überwiegend in den luftbedrohten Gebieten, gestellt werden.

Dabei kamen die in den Jahren 1933 bis 1939 in der Großverpflegung anläßlich der Reichsparteitage, bei Aufmärschen und an­deren Veranstaltungen und in Katastrophen- fällen gesammelten Erfahrungen der Erfül­lung der Aufgaben für die jetzige harte Not­zeit besonders zustatten. Die Großeinsätze in der Ostmark, im Sudetenland, im Protek­torat Böhmen, und Mähren und die ent­sprechend der Mobilisierungsbeorderung durchgeführten Kriegseinsätze im ehemaligen Polen, in Belgien und Frankreich vertieften noch die gewonnenen Erfahrungen. Aber auch schon vor dem Kriege wurden Einsätze für wehrpolitisch bedeutende Aufgaben durch­geführt, u. a. bei dem Ausbau des West­walls. Gerade, für diesen Einsatz wurde dem Hilfszug Bayern die besondere Anerkennung des Führers zuteil.

Als ein Höhepunkt in der Einsatzleistung ist die eineinhalbjährige Tätigkeit im Osten zu erblicken, wo der >Zug im Dienste des Oberkommandos des Heeres als Großbetrieb zur Herstellung von Fleisch- und Wurstkonser­ven für die Frontversorgung mit täglichen Kapazitäten bis zu 80 000 Kilogr. Fertig­waren wirksam war. Nach Erfüllung dieses Auftrages wurde der Hilfszug Bayern in das Heimatkrisgsgebiet zurückbeordert, um seinen Einsatz für die Hilfeleistung in den luftbedrohten Gebieten anzutreten.

Damit trat diese Einrichtung in seine ur­sprüngliche Verwendung, nämlich zur Her­stellung von Warmverpflegung in großen Mengen, zurück. Die zu diesem Zweck'durch­zuführende Aufgliederung des Hilfszuges Bayern geschah in der Weise, däß unter äußerster Ausnutzung von Personal und Apparaturen möglichst große Teile des luft­gefährdeten Heimatkriegsgebietes in die Be­treuung eingeschlossen werden konnten. Die im Heimatkriegsgebiet aufgestellten vier Ab­teilungen sind so ausgestattet, daß jede für sich täglich bis zu 160 000 Portionen Warm­essen zu fertigen und auszugeben vermag. Die Standorte sind entsprechend den Erfor­dernissen der Lage im Hcimatkriegsgebiet auf das Reichsgebiet verteilt.

Der Einsatz der Abteilungen erfolgt von ihren Standplätzen aus auf Anforderung des Gauleiters an den Reichsschatzmeistcr, der dann den Einsatzbefehl an den Kommandan- ten des Hilfszuges Bayern ergehen läßt. Im allgemeinen kann schon während noch rollen­der Luftangriffe überblickt werden, ob und in welchem Ausmaß die Hilfe des Hilfs­zuges Bayern in Anipruch genommen werden muß. Ergeht ein Einfatzbefehl,. dann nimmt

kliepgsf m. i Kin» 6w!!t. xl IV»>inan8. .In8ich- "»lAlj p-nrlonse nackt Vi-rnklexane un-I " knvni-2.

Ui>>,i. rimm.e iV

0. N8. V8 1468 Oenee»'- A«

XI. mäkl. rimm-e, ,4

1. nnilni-ki-ir. Iik

Vim. V>I 1462 ^»i-numrli,». Iwui« k-e öskllkotntiLÜo 31, b

8omitsg, 30. ^smrsr. vormittag 11.30 Mir KroMmnägedung äer H8VLk. suk äsm Vom8kok 88 8prick1 Lrekleiter 8cdümsim