vergewisserte sich
muss auf jeden Fall," MZa, Zweifel — er muh!"
.^dann geben Sie mir bitt-*- Rechtsanwalt," strahlte vor einer viertel Stunder > ingster, ein Fenster meiner»! irfen." ^
Petersen war überzeugt, dak.. in Schadenersatzanspruch ^ wen reibungslos geklärt es nun durch seine übe«»»-»?, wege gebracht hatte. ^ ifein Sie jetzt noch daran V jt guter Anwalt wär«»" j . stolz lächelnd. '
kann nur wiederholen, woran!-: fmerksain geniacht hake," M,!' vlötzlich freudig. „Auf Jh,,!
Erscheint 7mal wöchentlich
Monat-bezug 2,80 RM einschl. Zustellgebühr: P-stb-zugsprei» monatlich 2,8» RM leinschl, M.l Rp>, Postzeitungsgebühi) zuzügl. 42 Rpf. Bestellgeld. Postscheck: Hamburg 17 272. Anzeigenpreise und Aufnahmebedingungen It. Preisliste. Lufnahmetermine ohne Berbindlichkeit.
vremllhettuna
v e s ch r f r, st « n e a r
Bremen: Beeren I/S, Auf 2 >S8l: Nachiruf ». fonntag, 2 47 13: Obernstr. II, Ruf 2 18 81: Tgle: Mühlendamm 2: Br.-Hemelingsn: Bahn- hofstrahe I. Ecke Poststrahe. Ruf «14 SS: «r.- «egesack: Rohrstri 2«, Ruf 4 «. I; Br.-Blumen- thal: Rapt.-Dallmann-Ltr. 41/48, Ruf SS u. R>
parleiamtUctie Lccyeszettung
Das flmtsblatt des Negierenden vürgerrncisters der Zielen Hansestadt vremen
Nr. 2? , 14. Jahrgang
Ltslill leimt üulls Vermittlung in äem> bolscksv/jstiLlch-iiolllisckön 8ireit sb
.ifellos die Romantik, weil/ malt überlisten tonnten - ^ erden Sie auch weiterhin 1-7 h doch nur Rechtsanwalt a^> dies sagen, weil Sie in,?' igesehen haben, daß die M,!
Ihnen ersehnten Veruses M Sogar so nüchtern, daß ich.! lr jede erteilte RechtsausÄ Honorar verlangen muß i.'
Falle, Herr Petersen, noch : genen Lockerung an nüchj»- f Mark beträgt." ^ ^
ur nicht erkannt we»^
rotze Tondichter, einer der ü,: der herrlichen Reihe von L lhonen bis zu. Richard AZa-,„ iruckner, Johannes Vrahmz ndlich bescheidener lieber in der Uraufführung eines itte sich Brahms, wie oft, aasi
H^Sch?L"kl?°'lle?Ze ZL , "'"^bericht unseres Berbers ^ chte und immer wieder Li> ^ ^ ^ ^"nuar. Reuter
- rief, ruhig sitzen. klatschl->«Sl""'cht m einer Sondermeldung eine mit und schrie auch- EtUche Erklärung aus Moskau, da» d,e
- - nur um nicht erkannt n^-wiels?°k °m°r,kanr,che Vernnttlungs.
^^.xtzbnl ^ ^'""angebot in der polnischen Streitfrage nicht
, hernach einer der ,.Pr°mw?"a°"om'"°" h°b°n. In einer weiteren Reu- n Vorwurf fragts. charum^^^dungwird zur Begründung dieser Ab- oorgekommen und auf der Dehnung mitgeteilt, da» die sowret„che Re- ,renden Dank des Hause- ^-s Empfinden habe, da» die Be-
i habe antwortete er S'°hungen zwischen den Sowfets und Polen
mich doch selber mit aen zu dem Punkt gediehen waren,
-. V.. ^s?!^W 0 man die Vermittlung der USA. verwers
der NationalsdziaMen. vremens
flmtlichrs verkündungsblatt ves Neichsstattliallers in Oldenburg und vremen
Zreitag, 28. Januar 1944
Linzelpreis 1S Npf.
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ten könnte".
htj ist das nicht genügt
s ungeschminkte Urteil Roosevelt und sein Staatssekretär des Aus- —, , ^ ' wältigen, Lordell Hüll. waren sehr naiv. als
Acenzel hatte sein bckrrjg glaubten, bei Stalin wenigstens ein klein mild sertlageftellt. Die HostvDenig Verständnis für ihre innenpolitischen it ihrer Wiedergabe absolii!:Nöte voraussetzen zu können. Lediglich den den und steckten sich in ihmi-hierauf begründeten Bedürfnissen entsprang nter den alten König Mlhckider Vorschlag Hulls an Stalin, die amerika- n ließ, auf den Künstler eiiDnische Vermittlung zum sowjetisch-polnischen keiner wollte das undankdaickStreitfall anzunehmen. Unmittelbar nach dem Künstler, übernehmen, bis dnsachlich gewiß nicht ernst gemeinten Angebot sich bereit erklärte, den eigmerfolgte die brutale Veröffentlichung der ler auszusuchen. Wrangel Wp„Prawda" vom S. Januar 1944, die den Bri-, s, lobte und bewunderte bauten und Amerikanern bedeutete, daß sie ihre e sich schonend vor, bis er «Finger von diesen Dingen lassen sollten, weil der Hofdamen herausriiilmdie Sowjetunion im Falle eines Sieges in Aenderungen bat. Menzel >> Europa ohne jede fremde Einmischung schalen Art wurde aber so yickten und walten wolle.
>aß sich der alte wortgemi Wie peinlich dieser Schlag mit dem Holz- chneller vor der Tür fand Bhammer von Hüll empfunden wurde, bezeug- mtte. Draußen kam aber M4en seine krampfhaften Versuche, einen Zu- alte Mut. Er steckte sei»«»/ rürspalte und rief: „Sie sind liche kleene Krete, und H! eisjlich!" '
sammenhang zwischen den beiden Veröffentlichungen zu bestreiken. Er faselte etwas von „lltmoiphärischen Störungen", die das rechtzeitige Eintreffen seines Vorschlages in Moskau verhindert haben sollten, so datz der „Pvawda"-Artikel nicht als direkte Antwort auf seinen Vorschlag aufgefaßt werden dürfe. Heute hat der amerikanische Staatssekretär diese Antwort nun in ganz eindeutiger amtlicher Form erhalten. Molotow hat sich also inzwischen die Akte noch einmal vorlegen lassen und dann Washington, mitgeteilt, daß diese Fragen „noch nicht bis zu dem Punkte gediehen sind", wo man die Vermittlung der
Vereinigten Staaten gebrauchen könnte. Der „geeignete Zeitpunkt" zur Behandlung der Polenfrag« würde nach der Meinung Moskaus erst dann gekommen sein, wenn die deutsche Ostfront überwunden wäre, wenn also den Sowjets in Europa kein ernsthaftes Hindernis für ihrö Pläne mehr entgegenstünde. England und die Vereinigten Staaten könnten dann praktisch den Absichten der Bolschewiken nicht mehr das Geringst« entgegensetzen. Gerade yus diesem Bewußtsein der Ohnmacht und der Abhängigkeit heraus haben sich Churchill und Roosevelt in (Fortsetzung aus Seite L)
Oberst kerrmsan erkielt äie 8cbvsrter
Osr 5ckiäpisr nsusr k^c>ckt/c»gc/-^sstkoc/sn ousgsrsicknst
Führerhauptquartier, 27. Januar. Der Führer verlieh dem Oberst Hajo Herr mann, Inspekteur in der deutschen Luftverteidigung, als 43. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Damit finden die Leistungen eines der maßgeblichsten Männer der deutschen Luftverteidigung ihre Würdigung.
Oberst Herrma'nn ist der Schöpfer neuer Methoden im Einsatz der Nachtjäger gegen die britischen Terrorbomber. Auf Grund seiner sich sehr schnell bewährten Taktik wur^
Lrgenlimen koosevells Druck erlegen
. ösrlskurigski ru Osut§ck/crnc/ unci obgsb.'ocksn
kllin-ri,»«,!«! Berlin. 27. Januar. Unter dem Druck
Roosevelts hat Argentinien die diplomati- iMr:^8tSr>»r sir «loschen Beziehungen mit Deutschland und Ja-
Xnrill S-lrUt, lEllr ll»«!pan abgebrochen.
IVAN retrovivii II. ». 1°-»-- Reichsaußenminister v. Ribbentrop äußerte m-msich heute zu einem Vertreter den Deutschen 12 . 45 . ll.aa. S.15 UM: „M'bRachrlchtenburos über den Abbruch der krieg." Rines ,!er sclw»!«tzjMEatischen Beziehungen mit Argenti-
leinten Veike t-ullme
„Bereits seit Jahren hat die nordameri- lu^emilioke Nimei-I5»eii Regierung versucht, Argentinien
Vege^ck-r uicU«-pi°M ^^^ Abbruch der diplomatischen Veziehun- ^L°"Lhgen zu den Ächs-nmächten zu bringen Sie mit. Uilrie Lrski a.»I"^.ist hierbei vor keinem Mittel, vor keiner » » > ., 7SErpressung zurückgeschreckt. Die Regierung
k , , c n * s rk^^LRamirez hat jetzt diesem Druck nachgegeben
Nuciiix-ir, Li-äp-iing-n- kiiÄund die Souveränität ihres Landes für das Nvi—:z'i 5 ,,. nordamerikanische „Wohlwollen" preisgege-
ttoi-t. 8eer!s<-iie bM—M-Die Begründung, die man in Buenos
für den Abbruch gibt, das heißt die uiclis-ii- L c«. n-nM'» angebliche Beteiligung von Mitgliedern der IN-: 1473. 6401-1475. ->'°-dx.ütschcn Botschaft an einer Cpionageaffäre, 223», 7131 unwahr. Sie ist nur ein weiterer
Beweis dafür, daß die argentinische Regierung nicht mehr Herr ihrer eigenen Ent- > , >,„. Müsse ist, sondern daß die traditionelle
Wischen dem deutschen und Qelktdök-Ls v'ei-i. ?otrtamtvo^ argentinischen Volke den skrupellosen und .44>ii. Vei'MnerStr.Au,,, dunklen Methoden Washingtons zum Opfer
2131-
Vsrlo'v"
Sr. »«p^«n-r-«I»»>Lr»« ^^^^fchlüsse
<i^. Lei. Hielwle
i.i-x. »ei. »,iL-Deutschland verliert prakt-tsch durch den «-net«. lls-R-g-n-ap-. ^ Abbruch der Beziehungen mit Argentinien
.Viiwunil, Keliillerstr»»^
nichts, weder für seine Kriegführung noch für feine Nachkriegsinteressen. Der wirkliche Verlierer bei diesem diplomatischen Akt ist England. England hat im Laufe des Krieges nach und nach bereits den größten Teil seiner Mittel- und südamerikantschen Interessen dem amerikanischen Verbündeten opfern müssen. Es wird jetzt auch endgültig seine Position in Argentinien verlieren, wo es sich bisher noch gegen das hemmungslose Vordringen des amerikanischen Finanzkapitals gestemmt hat. Denn nach den gemachten Erfahrungen wird jedem Geschäftsmann der City heute klar sein, daß nun auch in Argentinien bald der Dollar das Pfund verdrängen wird, und datz damit die hier investierten 800 Millionen Pfund Sterling englischer Sparer verlorengehen werden. Tatsächlich bedeutet also Vi« heutige Unterwerfung Argentiniens unter Washington nichts anderes, als daß England den letzten Rest seiner amerikanischen Position liquidieren mutz. Man kann sich daher.die wahren Gefühle der englischen Sparer vorstellen, die gestern Mister Edens Erklärung hörten, in der er seine Genugtuung über die Vorgänge in Argentinien bekanntgab, und in der er die zwangsläufig eintretende Liquidierung des letzten britischen Besitzes in Amerika noch alp einen Erfolg der hritischen Diplomatie hinstellen mußte."
in
den den feindlichen Verbänden gerade jüngster Zeit beträchtliche Verluste zugefügt.
Die Nachtjagd mit Jagdeinsitzer gelangte im vergangenen Sommer erstmalig zur Anwendung. Angesichts des wachsenden feindlichen Bombenterrors gegen die deutsche Bevölkerung haben es die in Einzeljagd fliegenden deutschen Nachtjäger auf sich genommen, die Terrorbomber besonders über ihren Angriffszielen anzugreifen und zu bekämpfen. So trägt Oberst Hajo Herrmann in umsichtiger und von bejonderer Tatkraft bestimmter Führung der ihm unterstellten Luftver- teidigungskrüfte wesentlichen Anteil an der Zersplitterung feindlicher Terrorangriffe. Er hat selbst in vielen Nächten, an der Spitze feiner Verbände gegen den Feind fliegend, Abschußerfolge errungen, wurde mehrmals verwundet und mußte dreimal nach schweren Nachtkämpfen mit dem Fallschirm abspringen.
Oberst Hajo Herrman ist am 1. August 1913 als Sohn eines Ingenieurs in Kiel geboren. Im Jahre 1935 kam er, ursprünglich Polizeioffizier, zur Luftwaffe und kämpfte als Freiwilliger in den Reihen der „Legion Condor" in Spanien. Er bewährte sich als Kampfflieger in den Feldzügen gegen Polen, Norwegen und Frankreich und führte dann als Staffelkapitän erfolgreiche Einsätze gegen England durch. Am 13. Oktober 1940 als Oberleutnant mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet, wurde der junge Offizier auf Grund seiner hohen fliegerischen Begabung und seines immer wieder bewiesenen Angriffsgeistes mit wichtigen Aufgaben betraut und wechselte zur Jagdwaffe über. Er konnte dort als Kommandeur eines Jagdverbandes weitere bedeutende Erfolge verzeichnen, die ihren Ausdruck in der Verleihung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 1. August 1943 fanden.
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Führerhauptquartier, 27. Januar. Der Führer verlieh am 24. Januar 1944 dem ^-Obersturmbannführer Hugo Kraas, Regimentskommandeur in der tt-Panzer- division „Leibstandarte il Adolf Hitler", als 375. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.
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Von keicksscbatemsister ?. X. Lcbvsrr
„Der Hilfszug Bayern hat die Aufgabe, bei Großkundgebungen der Bewegung und Aufmärschen aller Art, bei Staatsseiertagen und anderen Großveranstaltungen von staats- politischer Bedeutung die Verpflegung großer Menschenmassen 'rasch und reihungslos durchzuführen." Dieser schlicht und sachlich in einem Werk über die Organisation der NS- DAP. formulierten Aufgäbenhestimmung des Hilfszuges Bayern die beste Erfüllung zu geben, war die Absicht des Verfassers, als er Ende 193ß einen Bestand von wenigen Fahrzeugen übernahm. Die großen Aufmärsche und Veranstaltungen der Bewegung, denen die nationalsozialistische Eemeinschaftsidee zugrunde lag, zogen das Problem nach sich, hei derartigen Veranstaltungen auch für die Verpflegung in geräumigsten Ausmaßen zu sorgen. Die Verpflegungskapazität mußte deshalb eine der Zahl der Teilnehmer entsprechende sein. Der Hilfszug Bayern wurde deshalb im Laufe der Zeit so ausgebaut, daß diese Einrichtung heute das Modernste auf dem Gebiete des Eroßverpflegungswesens darstellt.
Aus kleinen Anfängen wuchs allmählich unter Ausnutzung und Erprobung aller technischen Neuerungen eine Eroßkochanlage heran, die heute in geschlossener Verwendung des Zuges täglich bis zu einer Million Menschen mit Warmverpflegung zu versorgen in der Lage ist. Der Hilfszug Bayern besitzt heute mehr als 100 Eroßkochapparaturen mit 1000 Liter und'300 Liter Nutzinhalt je Apparatur sowie die nötigen Ergänzungsanlagen und Materialien hierzu, wie Strom- und Dampferzeuger, automatische Kartoffelschäl- und Schnitzelanlagen. Speiseträgerwasch- und Spllleinrichtungen, die erforderlichen Speiseträger selbst. Pionier-, Jnstallations-, Elek- tro- und Zeltmaterial und außerdem die zur Beförderung des fertigen Essens erforderlichen Transportkolonnen.
Der Zug ist voll motorisiert, verfügt aber auch über stationär arbeitende Kocheinrich-
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1938 die englisLe und amerikanische Luftwaffe ein Aufrllstungs- und Bauprogramm durchgeführt habe, um die Bombardements in der heutigen Form durchführen zu können. Es brqucht nicht noch einmal daran erinnert'zu werden, daß der Führer zu Beginn dieses Krieges ein allgemeines Abkommen zur Verhinderung des Luftkrieges gegen, die Zivilbevölkerung vorschlug, und daß England diesen Vorschlag verwarf, als es sich genügend vorbereitet glaubte, um die bereits in Indien und Vorderasien in Form von „Polizeiaktionen gegen unruhige Eingeborene" erprobte Art der Kriegführung auch gegen Europa durchführen zu können.
ruckM-rln, U.-6r.°80b-n M Drahtbericht unserer Berliner Schristleitling ebili» 0 , 1 er aasi. 0«^: b. Berlin, 27. Januar. Die Diskussion über st-iniaeden mit IN Schuld und die zu erwartende Sühne der
^ ° „Methodik", Städte und Dörfer durch Luft-
eaMeker's" bstkerku»-!. ''! angriffe zu zerstören und die Zivilbevölke- v-„nen „gian.lo" kör-^' lung zu terrorisieren, sind in der jüngsten manrismiiblenksmp l" ,t Phase des Luftkrieges von der britischen Be- obi'völkerung >n Bahnen gelenkt worden, bieder ° Regierung Churchill augenscheinlich in ge-
lUeo.st. Hitte easr. if-Ozz'.-wisscr Hinsicht gefährlich erscheinen. Nur so tt. OerM-i-. vieiri-m ist das j,n gegenwärtigen Augenblick ausfal- iiui: 8 37 88. Bestreben der amtlichen englischen
Luto - u. IVI«»>«'' Kreise zu erklären, durch öffentliche Stellung-
nxw., l.„t«->s«n.
«üu,sl u.
»^Hä^nahmen und Dementis die übergroße briti- » kri-Lsche ^Schuld zu tarnen und abzuleugnen.
1 -'. ^ii^len. 2 iesel°ie°A: Nackchem vor einigen Tagen erst der eng- Varivaitiinu. Iliche Lufifahrtmlnister Sir Archibald Sin-
Vvxessak 708- ^->clair aus diesen Bemühungen heraus in
»ch einer öffentlichen Rede in Plymouth den klaren Rechtsstandpunkt zu verfälschen und -is°nu-im-iviock,ii-c-»!^B-ider deutschen Führung die Verantwortung -warkasss riain- für die Entwicklung des Luftkrieges zum rei-
zuzuschieben versucht hatte, knnntne. 30. .Isouar. t, hielt-der stellvertretende britische Premier- ^sikr. ivii 2 ei!re",„i>,minister Attlee jetzt die Frage für wichtig I«uea° uh»°°°Äte°,k-^°''ug, um sie am Mittwoch vor dem Un- viiiix'üt jeii« Verhaus zu erörtern. Attlee wählte die Form
stammen»^ seiner bestellten Anfrage, um die heuchlerische
-lliiu.-iei-o vorrütiS. _
Versicherung abzugeben, daß die „britisch« Regierung den Grundsatz des internationalen Roten Kreuzest anerkannt" habe, nach dem die Kriegführenden von einer wahllosen Bomhardierung absehen sollten, durch die „Menschenleben und Eigentum von nicht- militärischer Bedeutung" getroffen würden. Da ihm diese grobe Fälschung der Tatsachen offenhar nicht' wirksam genug erschien, betonte er, daß die hritische Regierung jede Anschuldigung eines wahllosen Bombardements zurückweisen müsse.
Zweifellos kommt dieser Erklärung Attlees vorwiegend innerpolitische Bedeutung zu. Denn könnte der stellvertretende britische Premierminister tatsächlich hoffen, durch eine Verschanzung hinter.die von England so oft mißachteten Grundsätze des internationalen Roten Kreuzes jene Schuld zu tilgen, die so drückend auf dem englischen Volk lastet und die zu einem von der deutschen Führung als geeignetest erachteten Augenblick einmal vergolten und gesühnt werden muß? Nicht nur die Formulierungen über die „Wohnblockknacker", mjt denen die britische Agitation die neuesten englischen Bomben offiziell bezeichnete, nicht nur das Frohlocken der englischen Presse und der englischen Oeffentlich-
kcit über die „Flächenbrände" — auch dieser Ausdruck ist englischen Ursprungs — sind zu sehr in der Erinnerung, als daß verspätete Tarnungsversuche noch einigermaßen erfolgreich sein könnten.
-Die zerstörten Wohnhäuser und Kirchen, die vernichteten Krankenhäuser und Schulen sprechen eine zu grausame Sprache, um die britischen Regierungsmitglieder hoffen lassen zu können, daß heuchlerische Unterhauserklärungen die Notwendigkeit der Vergeltung neutralisieren könnten. Gerade weil das englische Volk allmählich eine Ahnung dieser Rückwirkungen zu fühlen beginnt, die die Terrorangriffe notwendigerweise haben müssen, versucht die Regierung Churchill durch ständig neue Besteuerungen die Tatsache zu leugnen, daß die britische Luftwaffe bewußt und befehlsgemäß ausgesprochene Wohnviertel deutscher Städte bombardiert hat, daß die britische Regierung nicht nur für die Methodik des Vombardements der Zivilbevölkerung verantwortlich ist, sondern sie auch systematisch bis zu den heutigen barbarischen Formen gesteigert hat.
In den ersten Tagen des neuen Jahres entschlüpfte dem amerikanischen General Arnold das Geständnis, daß bereits im Jahre
Die Schuldfvage ist heute längst geklärt. Ihre Bedeutung wird jedoch besonders klar werden in einem Augenblick, in dem das britische Volk die Rückwirkungen zu tragen haben wird, die die verbrecherischen Anschläge der englischen Bomberpiloten auf das Leben der deutschen Frauen und Kinder haben werden. Neutrale Reisende berichten heute aus der britischen Hauptstadt, daß man im dortigen Publikum heute nicht mehr die Neigung verspüre, über die „Erfolgsmeldungen" der Ter- rorbomber, wie noch vor wenigen Wochen, zu triumphieren. . . ..
tungen. Zu diesen Anlagen treten noch Son» dersahrzeuge, wie ein neuzeitlich ausgestatteter Sanitätszug mit Operationsraum und Betten — also ein Krankenhaus auf Rädern —, Büro und Wohnwagen, ein Badezug mit Wannen- und Brausebädern und die Werkstätten- und Tankgroßfahrzeuge hinzu.
Die Ergänzung des Fahrzeug rkes mit derartigen Einrichtungen ging bereits im Frieden aus eine weitere Zweckbestimmung des Hilfszuges Bayern zurück, nicht nur Verpflegung bei Großveranstaltungen auszugeben, sondern auch Notstandsgebiete oder, sonstige von Katastrophen betroffene Gegenden zu versorgen. Mit Ausbruch des Krieges zeigte sich, daß dieses zunächst lediglich für Friedensaufgaben bestimmte Instrument sich als sehr brauchbar und notwendig auch im Dienste der Erfüllung von Kriegsaufgaben erwies. Die damals als einmalig und kühn geltende Planung konnte somit in hervorragender Weise in den Dienst an der Volksgemeinschaft, heute überwiegend in den luftbedrohten Gebieten, gestellt werden.
Dabei kamen die in den Jahren 1933 bis 1939 in der Großverpflegung anläßlich der Reichsparteitage, bei Aufmärschen und anderen Veranstaltungen und in Katastrophen- fällen gesammelten Erfahrungen der Erfüllung der Aufgaben für die jetzige harte Notzeit besonders zustatten. Die Großeinsätze in der Ostmark, im Sudetenland, im Protektorat Böhmen, und Mähren und die entsprechend der Mobilisierungsbeorderung durchgeführten Kriegseinsätze im ehemaligen Polen, in Belgien und Frankreich vertieften noch die gewonnenen Erfahrungen. Aber auch schon vor dem Kriege wurden Einsätze für wehrpolitisch bedeutende Aufgaben durchgeführt, u. a. bei dem Ausbau des Westwalls. Gerade, für diesen Einsatz wurde dem Hilfszug Bayern die besondere Anerkennung des Führers zuteil.
Als ein Höhepunkt in der Einsatzleistung ist die eineinhalbjährige Tätigkeit im Osten zu erblicken, wo der >Zug im Dienste des Oberkommandos des Heeres als Großbetrieb zur Herstellung von Fleisch- und Wurstkonserven für die Frontversorgung mit täglichen Kapazitäten bis zu 80 000 Kilogr. Fertigwaren wirksam war. Nach Erfüllung dieses Auftrages wurde der Hilfszug Bayern in das Heimatkrisgsgebiet zurückbeordert, um seinen Einsatz für die Hilfeleistung in den luftbedrohten Gebieten anzutreten.
Damit trat diese Einrichtung in seine ursprüngliche Verwendung, nämlich zur Herstellung von Warmverpflegung in großen Mengen, zurück. Die zu diesem Zweck'durchzuführende Aufgliederung des Hilfszuges Bayern geschah in der Weise, däß unter äußerster Ausnutzung von Personal und Apparaturen möglichst große Teile des luftgefährdeten Heimatkriegsgebietes in die Betreuung eingeschlossen werden konnten. Die im Heimatkriegsgebiet aufgestellten vier Abteilungen sind so ausgestattet, daß jede für sich täglich bis zu 160 000 Portionen Warmessen zu fertigen und auszugeben vermag. Die Standorte sind entsprechend den Erfordernissen der Lage im Hcimatkriegsgebiet auf das Reichsgebiet verteilt.
Der Einsatz der Abteilungen erfolgt von ihren Standplätzen aus auf Anforderung des Gauleiters an den Reichsschatzmeistcr, der dann den Einsatzbefehl an den Kommandan- ten des Hilfszuges Bayern ergehen läßt. Im allgemeinen kann schon während noch rollender Luftangriffe überblickt werden, ob und in welchem Ausmaß die Hilfe des Hilfszuges Bayern in Anipruch genommen werden muß. Ergeht ein Einfatzbefehl,. dann nimmt
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