Ausgabe 
(25.1.1944) 24
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

klchksü im Kelch

nutzen: Königsbergcr STV Il9 1:4; 2V. Eontiencn.'«T H > '^4>. j.

ig W-stpreutzcn: LTD.

n Dnnfig 2:2; TB.

I:9.

Mark Brandenburg:

n'a Berlin äl; LTV. Berlin'^ PTV. »2 Tennis BorilINg Üaniveiß 89 9:i; Tasn.ania

Erscheint 7mal wöchentlich

2.M NM «inichl clultellg-dllhi;

'>s«std?»ug»»7et» m»»»U!4» 2.M RM ieinlchi ! ».I »p> P-fti«lt>i,»g-dühr> »u,ü,i 42 Rpf . , P,ftjchr«. Hamburg 17272 »nz-I-

rschle,ic: Dorivarts Bresis», -u»r-il, »n» «ofn-dm-b-dinguag-n lt Prei,-

^ 1L,^.ia" «h. «°rKn»ti»-°tt.

niif t: 9 . --

chlesien: 1. M. Kattvwik VN. Gleiwitz' R-G K, » »

MLUMrWarletcnntlrclie Tayeszettuns

Tvk>elmr TO. v:9: Bcc Hellas flmtsblatt des Negierenden vürgcrmcislcrs der Zielen fjanscstadk Nrcmen

vremeräettung

Geschäftsstelle«?

Bremen: Leeren «/«. «nf LISA: »i-cht-uf ». fonntage 2 47 Kb: Obernstr. 88. Ruf 218 81; S,ke: Mühl«ndumm2: vr.-v-meltngen: Labn- hafstrahe «. E»e Poflftrab», Ruf 4 «4 »8: «r- «egela«: Rohrftr 21. Ruf « -. »: 8r -Blumen- that: Kapl.-Dallmann-Str. tl'ts, Ruf 88 ». 88

0 . 4 . 2 ; Riesaer TB.

M

der NarionalsoziaUften vremens

flmiliches vcrkündungsbiatt des Ncichsstattiialters in Oldenburg und vremen

UaNL 24 , 14.Mrsang

HaUr 2:2; Aeichsb/Bs" -7'^ , - --

,rt 1:1

wig-Holstein: i?rL.) i;«.

,rg: Viktvria >ii Eimsvüttel

/-Vs

Holstrn Aik, HEBE./Z-

Dienstag, 25. Januar 1944

Linzelpreis 15 Dpf.

2.5;

1>°ri-

sbnrg V9 8:9; LTV. La,b,>>! na 9:9; V-V. Tt. Eevra

durg: Rvstvckt-r Ttadtels 7,"^ Güslrvw/Rvstvck Land

i ^.'lvmsrV

nover-Braunschweig: ,

ummwer 2:4; LTV

7:2; Lvg. Göiiingcn - tzs

icn: Lp. Vg. Erkenschivieck

4:9; KTE. Bochum M ,

:I. ^ h.

:hein: Union

6 spsn «irä I-Msrror dsslllvorlkll

^Opc75l,'5c/is ^so6na!im6n ruf ^Ssgs/tungs 5s/t lisun /Sonaten V0l/)6t6kt6t

Drabtbericht unserer Berliner Schriitlcitilna

^ tz, Berlin, 24. Januar. In dem gleichen Krefeld g.:«, Augenblick, in dem amerikanische Flieger LuT Helene ikfsen Welscher den in javanischem Besitz befindlichen

Geiblyeiß Hambvrn iördlichen Inseln der Kurilen-Kette (zwischen

um Tiisse.do^-^^L .L^^''^^

ache»:

- 2 « Wn iiieimatinsel Hokkaido und der Südspitzc der

9:1- Türen^a Kamlschatka) Bomben abwarfen,

V.'ViR .llüln «oA?chei^,»:»b der Direktor des. Wehrmachtbüros im »assau: Eintracht Franksurt Kriegsministerium, Generalmajor

ip. Vg. Neuifenburg HD ^Iato, äusierst interessante Informationen n4 Lffenbach JTD. Jra 5 -iber die Möglichkeiten, die der japanischen rk: 6T(8 Saarbrücken - Kriegführung zur Beantwortung und Ver-

^ Tu« °.,eltung des amerikanischen Luftterrors zur s; PiW«,:;erfügung stehen Sato wies darauf bin, dasi

M. iir aus KehciMhaltungsgrunden das Venah- en der japanischen Gegenwehr selbstverständ- iTt«. 49 lllm Kickers ' ich nicht preisgeben könne. Er dürfe jedoch

iott.mi-4' ' ' ' ' '.

9. Ludwigshafen i :I.

nberg: VfB. Stuttgart

land: NZTG. Brür ^ 9:4.

übe Stuttgart ^ F-D. getanen, datz bereits im April 1!>4l!, als die ttliugeu Union Böckingen z", iienorabsicht der amerikanischen Krieqfllh- »ern: Lp. Dg. feurth M j^ung sehr deutlich zu erkennen war, in Tokio . Weiden WTTV. Tchweichmne Konferenz anberaumt worden war, auf uberg K-G. Schweinfurt »Her die Konieauenzen zur Debatte standen, " 2:l; nie die japanische Führung aus dem amerika-

:rn: Verhalten zu ziehen habe. Bor allem

MTV. Jugmstadt - IMwahrend dreier Komerenz von Armee- ^ '-echnikern die Frage studiert worden, wann tlpenland: Vienua Wien - z».-"ahl das amerikanische Festland angegriffen «erden könne, in welcher Art sich dieser An­griff vollziehen würde, und welche Gegen­maßnahmen zur Verfügung ständen.

Der Direktor des Wehrmachtbüros wies )ann daraus hin. daß ursprünglich von Ja-

flosung des Kreuzworträtsel! ig« derartige Möglichkeiten nicht in Erwä- erecht: 1. Hans Sachs Sgezogen worden seien. Noch vor Aus- 11. Ate IZ. Oel 13, Earil'h'.""^ des Ostasienkrieges sei er selbst in den Ovel '^o Nee's 34 Ren »gereinigten Staaten gewesen und habe spn- Ober 3K Nll'rnbora ' ^er aus der Erkenntnis der Mentalität des i -> , amerikani'chen Volkes die Schlußfolgerung

echt,1. Haag, .. lhta, - siiehrn zu können geglaubt, daß sich die ameri- ' d- ^vor, 7. h>ed,s,panischen Truppen eines fairen Geistes in »7 ^<5"' »n lder Kriegführung befleißigen würden. Die

.1. E;be, 2-, Eder, A, Erfahrungen hätten jedoch gezeigt, daß die 2b. USA.-Trupven keine Hemmungen zeigten,

.ihre Kriegführung auf eine ünmenlckiliche .und -oftmals völlig ' unverständliche- Ebene

Ik'h-l

ok-

de-

c'i?i

Üe-

^ f.

rur

ere

!b-

er-

er-

vr:

la,

ek-

f)L-

^ttz-

iNll

Ne

!i8-

iie-

Lil

UL

«r-

ke-

irrcl

148

teu

en-

Ok!.

kle

uit

ote

-if-

-

ink!

^'1,

un

L

1er

kr.

1er

Ort

N

lev

br.

s'U

ni-

rei

k«-

41

-ke

in

?n

6 . 1 .

öd

lrL

?rt

!er

sn

rce

n.

»n-

ZK-

H

6t-

Ul.

ir.

1r.

k.

lte

-i><

«N

rs

z.

Lebt', v'elne Ililvi'ötz schieben. Er halte es deshalb für notwen- Let! rn festzustellen, daß in Japan'rür eine

budijsiin, L»«iH«^N"Seltung allmählich die Vorbereitungen ^/Z'/llü^roffen worden seien. Die kalte Sachlich- Seliprutunx //^.LM'keit, mit der die japanischen Militärs künftig

UmistsrurLsläont Ümslins vom kükrsr smylangsn

Führerhauptquartier, 24. Januar. . Der Führer empfing den norwegischen Mini­sterpräsident Quisling im Beisein des keichsmlnisters und Chefs der Reichskanzlei dr. L a m m r r s und des Leiters der Partei- kanzlei, Reichsleiter Martin Bormann, zu einer längeren Unterredung. Eine Reihe D»»n wichtigen Fragen des europäischen Fest­landes und der Zukunft der germanischen iBölker wurde im Geiste des gemeinsamen ^Kampfes erörtert.

Anschließend empfing der Führer auch die 8ielöl^"""'">schen Minister Fuglesang, Lie er MivNN ^nd Whist, die den Ministerpräsidenten be­gleitet hatten. Bon deutscher Seite waren eichskommissar Terbooen und ^-Ober­sturmbannführer Neu mann anwesend.

(st selten,

p^s^s ttin, soi'FL^'

Wll-SG' MB

Usus KMsrdrsurtrLgsr

- dwiÄ Aühk^khauptquartier, 24, Januar. Der stkEMEN, UÜlwn^Führer verlieh »as Ritterkreuz des Eisernen ^Kreuzes an Major Hubertus Hertwig, ^^^Bataillonskommandeur in einem Panzer- -qsregimenti Oberleutnant Kurt Naderwitz, Kompanieführer in einem Panzergrenad.er- Regimenti Oberfeldwebel Günther Eläs- n e r, Bordschütze in einem Kampfgeschwader.

Kulo-u. baoto

Aktionen der japanischen Kriegführung nur dann andeuteten, wenn tatsächlich Tokio die Vorbereitungen zur Erfüllung dieser Prog­nosen getroffen hatte, gibt dieser Erklärung besonderes Gewicht. Zweifellos wird die amerikanische Presse sich in den nächsten Ta­gen bemühen, die nüchterne japanische An­kündigung zu bagatellisieren, wie sie seiner­zeit voller Fleiß die Rooseveltsche Formu­lierung einer Bedrohung des amerikanischen Kontinents von Westen, her airsgriff.

Der Zeitpunkt der japanischen Bekannt­gabe ist offenbar nicht zufällig' gewählt.

Nachdem jetzt amerikanische Flugzeuge Bom­ben über der sich im Norden der japanischen Hauptinseln erstreckenden Kurilen-Kette ab­geworfen haben, weist die japanische Presse die Bevölkerung darauf hin, daß der ame­rikanische Präsident in seiner aus Wahl- gründen bedingten Notlage heraus Erfolge um jeden Preis zu erringen, weitere ähn­liche, vielleicht noch weitertragende Angriffe der amerikanischen Luftwaffe befehlen werde. Die Bomber der amerikanischen Luftwaffe, modernste Langstreckenflugzeuge, starteten offenbar von den Aleuten aus.

Horälnmt im sckvvrsa Ldivsdrksmpk

/Vsus 5ovv/st/onc/svs75uc/is ksi Ksrtsc/i otrysiv/sLsn - A/o/glsiciis cisuk5c/is i-uitongrii/s oui ciis cmg/o-omsrijcomLciis i.cmc/ung5/kotks iisi l^sttuno

Aushem Führerhauptquartier, 24. Januar. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Bei Kertsch traten die Sowjets erneut zu stärkeren Angriffen an und versuchten gleich­zeitig neue Kräfte zu landen. Sie wurden unter höhen blutigen Verlusten abgewiesen. In einer Einbruchsstelle sind noch heftige Kämpfe im Gange.

Zwischen Pripjet und Bercsina scheiterten auch gestern alle Durchbruchsversuche der Bolschewisten. In den schweren Abwehr- kämpsen der letzten Tage haben sich hier un­ter Führung des Oberstleutnant Klasing das Erenadierregiment 44K mit den unter­stellten Sicherungsbataillonen 738 und 783 und das 2. Bataillon des Erenadierregi- ments 484 unter Führung des Hauptmanns Emmerling besonders bewährt.

Nördlich Newel brachen wiederholte, von Panzern unterstützte Angriffe der Sowjets in unserem Abwehrfeuer zusammen.

Nördlich des Jlmensees und südwestlich Leningrad stehen unsere Truppen weiter in schwerem Abwehrkampf. Sie schlugen dir mit überlegeneit Kräften vorgetragenen, den ganzen Tag über andauernden starken feind­lichen Angriffe ab oder fingen sie auf. Dabei wurden allein südwestlich Leningrad 87 sowje­tische Panzer vernichtet. In einigen Ab­

schnitten wird mit eingebrochenen feindlichen Kampfgruppen erbittert gekämpft. Südöstlich Leningrad räumten unsere Truppen, vom Feind ungehindert, einen vorspringenden Frontbogen und bezogen neue vorbereitete Stellungen.

An der süditalienischen Front scheiterten wiederholte starke, auf breiter Front vorge­tragene Angriffe des Feindes nach schweren Kämpfen. Im Landekopf von Nettuno ha­ben sich noch keine größeren Kampfhandlun­gen entwickelt. Feindliche Aufklärungskräfte wurden zurückgeworfen. Deutsche Kampf-, Torpedo- und Jagdflugzeuge griffen die Kriegsschiffe der feindlichen Landungpslotte an. , Ein Zerstörer wurde mit Sicherheit» ein 'weiterer uzahrscheinlich versenkt. Ein Kreuzer, ein anderes kleines Krieosfahrzeug und ein Landungsboot von 281ll> BRT. wur­den getroffen. Ueber dem italienischen Raum wurden durch Flakartillerie und Jäger acht feindliche Flugzeuge abgeschossen.

In der vergangenen Nacht warfen ein­zelne britische Flugzeuge Bomben in West- deutschland. Ueber den besetzten Wejtgcbie- ten wurden drei feindliche Flugzeuge ver­nichtet.

Leutnant z. S. d. R. Pollmann, Kom­mandant eines Unterseeboot-Jägers, vernich­tete im Mittelmeer sein zehntes feindliches Unterseeboot.

Veiwuuaelsitilauiipuil im Iincu clei p.op>lnlniii>v cies evAiiLclisn lliottsn-

stütrpuvlctes lleios ZiriZsn kisuisclls 8ek:vc>tkIuZ2S>.ige in äem von keisigen lloksn um­gebenen llsken cler In8el niecier, um 8cbv,erveivuuciets äer siegreioksu Xsmpkgrupps in ctis bsrsrstte clss llestlsnclss ru belürclern. Unser Lilci neigt äsn Transport äer Ver- vunäetsn nnm TiugneuZ. ' ?U.--tu!n.: Uriessber. Vittmssk <Scd.)

Äse 8 eU»kee<Ma»-e«»tHe«

Von lleicbsbanlräirelctor VIsx Xrstnscbmsnn, kvlitglisä äss llsioksbcinlcäirslctoriums

Der Reichskreditkassenschein steht gegen­wärtig am Ende eines großen Entwicklungs­abschnitts. Er hat d:n bisherigen Höhepunkt seines Umlaufs sowohl zahlenmäßig als auch räumlich überschritten. Seine Ausgabe be­findet sich seit kurzem in der Rückbildung, und sie wird sich, soweit die Verhältnisse sich -gegenwärtig überblicken lassen, in der näch­sten Zeit möglicherweise weiter zurückführen lassen. Die Festigung der Währung?.- und Finanzierunqsverhältnisie in den besetzten Gebieten gestattet es zunehmend, ohne den fortgesetzten Einsatz eines zusätzlichen Trup- penzahlungsmiltcls der Besatzungsbehörden auszukommen und ohne Beeinträchtigung der Bedürfnisse der Besatzungstruppen sich mehr als bisher auf das landeseigene Eeldspstem zu stützen.

Daß die Rückkehr zur landeseigenen Wäh­rung in den besetzten Gebieten in stetig fort-

vsmokrsliön bsrsilen iliren vnlergWg vor

/-/sc/m üt)S5 c/,'s tdo/rclisw/st/scks Os^crkf U5ic/ c/sn ^/cr/ins/nn cksr ^sstmäciits

Drnhtbericht unseres Vertreters

Iiu-, Stockholm, 24. Januar, Einsam in­mitten einer durch angelsächsisch-bolschewi­stische Agitation irregeleiteten Oefsentlich- keit, umgeben nur von einer geringen Schar aufrechter, aber vop der , großen Presse be­kämpfter und totgeschwiegener Schweden gleicher Gesinnung, verficht Sven Hedin weiterhin die Erkenntnis von der Größe der bolschewistischen Gefahr und der verbreche­rischen Komplizenschaft der Westmächte, In einem Artikel in der oppositionellenDags- posten" entwickelt er folgende 'Gedanken­gänge:

Das Ziel der Sowjetunion in diesem Krieg ist die Verwirklichung des Traumes von der Weltreoolution und der Volschewi- sierung der ganzen Menschheit. Das nächste Ziel ist die Vernichtung Deutschlands, das der Erreichung des großen Zieles im Weg steht. Wenn es gelingt, Deutschland nieder­zuwerfen, so liegt der - Weg offen für di; Ausdehnung der sowjetischen Grenzen bis zum Kanal, dem Atlantik, der Ostsee und dem Mittelmeer.

Den absurdesten und sinnlosesten Zug die­ses Krieges erblickt Sven Hedin in der Hilfe der Angelsachsen für die Sowjetunion. Die b-eiden Westmächte helfen der Sowjetunion, die Barbarei des Bolschewismus über ganz Europa zu verbreiten, und erkennen nicht, daß sie selber doch, falls alles nach Wunsch gehen sollte, an die Reihe kommen. Das Wi­derlichste an diesem Schauspiel liegt darin, daß zwei auf der Höhe absndländischer Zi­vilisation stehende Nationen das Acußerste. ihrer ganzen Kraft an Menschen und Mate­rial dafür opfern, den Kontinent zu ver­nichten. Das Krankhafte und Wahnsinnige in ihrem Kampf besteht in der verblendeten Raserei, womit sie auf ihren eigenen Unter­gang hineinarbeiten.

Die Verheerungen der Hunnen um 400 und die-Plünderungen der Mongolenhorden um 1200 waren rein-es Kinderspiel im Ver­gleich mit der Barbarisierung des .Konn- nents, wie sie heute mit englischer und ame­rikanischer Hilfe vorbereitet wird. Deutsch­land ist die einzige Macht, die nicht bloß Eu­ropa, sondern die ganze Menschheit vor dem größten Unglück, der furchtbarsten Schande zu retten vermag, die die Welt gesehen hat.

Durch ihren Haß gegen Deutschland sind die Angelsachsen blind geworden für die Konsequezen ihrer Politik. Auf den Konfe­renzen von Moskau, Kairo und Teheran hat Stalin klar zugesagt bekommen, daß seinem Vordringen über Berlin und den Rhein zur Atlaiitik'kllste kein Hindernis entgegengesetzt werden soll. Wenn dieser Psan glückt,'daitn besteht kein Zweifel an dem, was alle euro­päischen Völker erwartet, nicht bloß in den zentralen Teilen, sondern auch auf den Halb­inseln in Norden und Süden: e.ine Bolsche- wisierung vpn phantastischem Ausmaß, Für diese Zukunftsperspektive opfern England und Amerika ihre Flotten und Flugzeuge, und dafür stimmt der Primus der englischen Kirche, der Erzbischof von Lanterbury, vor, dem Hochaltar seiner Kathedrale Gebete an für den Sieg der Bolschewistenhorden über die Deutschen. Die Deutschen sind das tüch­tigste von allen Völkern der Erde. Daher sind sie ein Hindernis -für die Angelsachsen.

Sven Hedin bekundet zum Schluß seine unerschütterliche Ueberzeugung, daß dieser Plan gegen Deutschland zum Mißlingen ver­urteilt sein wird.

8 ol 8 ckevi 8 Ü 8 cke ko!ell-kesieruiig" IN ^ 08 ksn sedüäel

5to/m rciio/Zt vo//rogsns lotracksn - c/s7 5p/tzs s/ns po/ri/rc/is /(ommunirt/n V^/ann srio/gt 4ns,Kennung 6u,ck dliurc/v// unc/ Koorsvs/t?

Eiaener Drnhtbericht

rst. Helsinki, 24, Januar. Der Kreml hat die 'Absicht, noch länger aus den Ab- lck,^"z der Verhandlungen zu warten, in nsn die Einzelheiten über die Ausliefe- ung Polens an die Sowjetunion begut­achtet werden. Erst recht verspürt Moskau eine Neigung, noch länger auf Denkschriften ind sonstige Stellungnahmen der Emigran- en-Polen zu warten, wie diese sich die küns- ig von Moskau geforderte Eingliederung olens in die Sowjetunion denken. Zu be- inden hat über die Zukunft Polens zwar allein Deutschland, in dessen Machtbereich ^»>ich unverändert das Generalgouvernement zod iefindetz aber wenn man einmal dem selt- -Schauspiel einer sowjetisch-anglo-ame- ^°'^T" 4 n>äin 9 ev°'^ilanischen Schlußabiprachc über Polen zu- tVerUinsnik'd'b. -^'^sei?i" 9 t, dann paßt es zu dem bisher gewonne- LN liis «-es<!>>-st vo Bilde, daß sich Stalin plötzlich über alle

^ " ^".»"«^^'"sttischen Geplänkel hinweggesetzt und x»ut«n j,a,n eE" Bildung einer polnischenRegierung"

Moskau verfügt Hot.

oxw.-w-g,,, u. " Die!«Regierung" firmiert, da ja Polen Nur 5 *n 87 ^nllä b lj-A ö?" Sowjets völlig ausgeliefert werden soll, wie ilnuZen: Opel- nicht als Kabinett, sondern alsBefreiunqs- per, Olxmvie. l)p.

als Regierungsersatz anerkennen, wie er sich seinerzeit beeilt hatte, de Gaulle zu legiti­mieren.

An die Spitze der polnischen. Regierung in Moskau hat Stalin allerdings keinen der in London antichambrierenden polnischen Gene­rale gestellt, die in Moskau als Erzreaktio­näre und als unzuverlässig verschrien sind,

sondern der Einfachheit halber einen polni­schen Kommunisten mit anrüchiger Vergan­genheit, Vermutlich sind die diplomatischen Vertreter der Sowjetunion in den Haupt- städten der Alliierten bereits beauftragt wor­den, die Anerkennung desBefreiungsaus­schusses" als einzig berechtigter polnischer Regierung" nachzusuchen.

I-onäoilsr Lxilpolen interessieren nickt medr

?4sus, Knisiot/ cis, ^sslmöciits vo, H4v5lcou / Koorsvs/t ksrutt öic^Äs otr

per, oixmpiu. 0 x 7 aus'chuß", etwa nach dem Muster des qaulli- p'irw. -«L'ltn-b-nBefrciungsausichusses" in Algier, Nnvtskr i» 3 « w^A',btalln erwartet, daß seine Verbündeten dic- tuns Ksult Besreiungrausjchutz in Moskau genau so

<iols-sje»eil»ensir-

roäer 8tr. 9 - 1 S,

Drnhtbericht unserer Berliner Tchriftleitung

goe. Berlin, 24. Januar. Der bisherige Verlaus der Polenasiäre hatte von Anfang an keinen Zweifel an der Absicht der Sowjets gelassen, auf ikeincn Fall irgendeinen Ein­spruch Englands oder der USA- gegen ihre Plöne und Absichten zu gestatten. Diese klare Meinungsäußerung des Kreml trat be an­ders in all denjenigen wwjetijchen Stimmen hervor, die deutlich zu erkennen gaben, daß eine Lösung des Konfliktes nur möglich sei, wenn eine Umbildung der polnl'ischcn Exil­regierung in London erfolgen würde. Jede Regierung, mit der die Sowjetunion zusam­menarbeiten könne, so hieß es immer wie­

der, müsse sowjetfreundlich, das heißt also bolschewistisch sein,

Moskau hat es bei dieser Stellungnahme allein jedoch nicht bewenden lassen. Sowohl die' schrank Absage an den polnischen Ver- söhnungsvorschlag, als auch die Tatsache, daß die Sowjetregierung die angebotene anglo- amcrikanische Vermittlung im polnisch- sowjetischen Konflikt nicht anzunehmen be­reit gewesen ist, gestatteten keinen Zwsnel an der Unnqchgiebigkcit der. bolschewistiich-n Haltung in der Polenfrage.

Von deutscher Seite ist immer betont wor­den, daß dicie Unverrückbarkeit des sowjeti­schen Standpunktes London und Washington

schon bus machtpolitischeit Gründen zum Nach­geben zwingen müßte, wenn nicht beide sich von vornherein in den Abmachungen in Mos­kau und Teheran mit -den bolschewistischen Wünschen solidarisch erklärt hätten. Es konnte sich daher bei den vergeblichen Auseinander- setzungen zwischen den Verbündeten in der Polenfrage keineswegs um grundsätzliche, sondern ausschließlich um taktische Meinungs­verschiedenheiten handeln. Für Churchill und für Roosenelt ging es ausschließlich darum, die öffentliche Meinung ihrer Länder mit dem Zwiespalt zu versöhnen, der zwischen deix Grundsätzen der Atlantik-Charta und dem anglo-amerikanischen Verhalten in der Po- lcnfrage klafft, während Stalin diese Grund­sätze überhaupt niemals anerkannt hat.

Vom ersten Tage der Debatte um die pol­nische Grenzziehung an begann infolgedessen in der anglo-amerikanischen Presse ein schrittweiser Rückzug von den an Polen ge­gebenen Versprechungen und Garantien, Heute ist dieser Prozeß bereits soweit fort­geschritten, daß sich die anglo-amerikanischen Blätter in dem sowjetisch-polnischen Konflikt eindeutig auf die Seite Moskaus stellen kön­nen. Londoner Zeitungen erklären jetzt kühl und leidenschaftslos, daß in der pölniich- sowjetischen Erenzfragedie sowjetische Sache

(Fortsetzung aus Seite 2)

schreitendem Maße erfolgte, entspricht einem von Anbeginn der Ausgabe von Reichskredit- kasjenscheinen herausg.stellten Grundsatz der Währungspolitik in den besetzten Gebieten. Dank der Konstruktion des Reichskreditkassen­scheins und seiner elastischen Handhabung hat sich dieser Ilebergang stets in organischer Weise vollzogen. Es ist jedenfalls eine be­merkenswerte Tatsache, daß Deutschland die auf diesem Gebiet eingeschlagene Politik im fünften Kriegsjahr ungestört und planmäßig weiteroeafolgt und einen gleichbleibenden Erfolg mit geringerem eigenen Einsatz zu sickern weiß. ° -

Die Umlaufseniwicklung, die der Reichs- kreditkaslenschein vom Kriegsbcginn bis zum Ende des Jahres 1843 genommen hat, geht aus folgenden Ziffern hervor:

Ende 1838 37 Millionen Reichsmark,

Ende 1840 883 Millionen Reichsmark,

Ende 1841 , 1731 Millionen Reichsmark,

Ende 1842 2004 Millionen Reichsmark,

Ende 1843 rund 3100 Millionen Reichsmark.

- Die höchste Ziffer wurde Ende November 1843 mit 3382 Millionen Reichsmark er­reicht, Inzwischen sind einige hundert Mil­lionen Reichsmark an Reichskreditkasscnschei- ncn aus Frankreich und Italien, wo der Schein in den letzten Wochen des vergan­genen Jahres außer Verkehr gesetzt würde, zurückgeflossen. Der Kassenschein ist zwar nach wie vor in allen besetzten Gebieten ge­setzliches Zahlungsmittel geblieben, aber die Wehrmacht braucht auf ihn nicht mehr über­all zurückzugreifen. Im allgemeinen Geld- verkehr läuft er an der Ostfront in den Kampfabschnitten Mitte und Nord und auf der Krim um: der Südteil der Ostfront ragt in das Reichskommissariat Ukraine hinein, wo die Truppen mit Karbowaneznoten aus­gestattet werden.

Eigentlich tragendes Zahlungsmittel ist der Kreditkassenschein im Reichskommissariat Ostland, wo die Notenbank mit ihm an Stelle eigener Notenmissionen arbeitet, und in Transnistrien. wo die rumänische Verwal­tung den Kassenschein zum allgemeinen llm- läussgeld gemacht hat. Im Südosten gibt die deutsche Truppe zur Zeit nur in Monte­negro den Rcichskreditkassenschein aus. Auch auf den besetzten englischen Kanalinseln stützt sich der Eeldverkehr noch vornehmlich auf dieses Zahlungsmittel. In allen übrigen Ländern und Gebieten dient der Kredit- kassenschein der Wehrmacht als Verrechnungs­geld, das die Wehrmachtangehörigen für die Reise aus und nach diesen Gebieten verwen­den und nach Eintreffen im Vestimmungs- lande bei ihren Truppenkassen in die Lan­deswährung umwechseln. Der ausgewiesene Umlaufsbetrag zerfällt also in Zwei Teile: in den echten Umlauf als vollgültiges Zah­lungsmittel in den genannten Bezirken im Osten und Südosten und in die Verwendung äls Verrechnungsgeld im Verkehr mit an­deren Gebieten.

d" Reichskreditkassenschein zum deut- ichen Truppengeidzeichcn gemacht wurde, wa­ren es außer dem bereits genannten wäh- rungspoliiischen Grundsatz noch zwei mehr wahrungstechnische Grundgedanken, die dabei verwirklicht werden sollten: erstens sollte das neue Geldzeichen die Verwendung dcr Rcichs- banknote außerhalb der Rcichsgrenzen cr- iparen sollte aber doch die Beweglichkeit der Reichsbanknote behalten, also eine Art ver­längerte Reichsbanknote sein: zweitens sollte e>ne Art Rcguisitionsgeld geschaffen werden, mit dem die in ein fremdes Land einrückende Truppe geldmäßig in geordneter.und korrek­ter Weise operieren konnte.

Die zweite Ausgabe war von vornherein die nolenbankpoliiisch inreressantcre. Damit das Requsitionsgeld legale Zahlkraf, erhielt, mugte der Rcichskreditkassenschein beim Ve- ietzen eines fremden Gebietes sofort zum ge­setzlichen Zahlungsmitiel erklärt werden, und zwar neben den landeseigenen Geldzeichen die grundsätzlich nicht angetastet wurden. Da­mit war erreicht, daß dix Truppe, die Wo- reu requirierte, und. her Soldat, der in einem Laden kaufte, mit sungiblcm Geld bezahlien Hierdurch wurde erreicht, daß sich die Last der Requisition und der Warenabgabe an