er fertig. Zufrieden betrat „Schade, Latz so ein Di») :n hör", denkt er. „Aber ^ Menschen habe ich es
ämlciie Dttnldbürger
Oboer", die Bewohner desn- s «II der Ostküste Jütlandz'
eute in Dänemark dieselbe
die Schildbürger in Demi»! nst-Theater nr Odense hA i für die beste „Molboer-tzch chrieben. Die folgende U»,! typisch mit dem ersten Pr^s
zen Wittter gingen zwei M. ruf die Jagd, nack>dein sie'ij^ t liatten. die Beute zu teilet ückte es schließlich dem ^ n zur Strecke zu brinaen - n die beiden Molboer vm, roblein. wie sie diese Beuten endete damit, daß der ein, ie-Hand nahm. dann beides iicken versteckt» und den
Erschein!
7m«1 wLchenttich
K-!«n-t«I>e,»s I.« «M «nicht iZnffrllredlhr,- .Postbezug«»»«» »onatl'ch 7.30 NM teinlchl. »o.l «,t Postz-ttung-grigttrt ,>>,«gl. «7 Rvf. ««steiget», ««stichelt Hinnduig 17 777 »«,«<- tzeilpnli» «>» Aufn»I,me»e»>«g«»geii lt Prei»- kiste. »uftiehm-iermin« «hu« L-rbmdlichk-tt.
VremerWuna
Desch8 frsfte!l«n:
«remen: «eeren «N». SIu, 7 ISSN -tachlr-t ». I-nnt-g» 7«7S5: vdernstr. S». Rut 7 ISA; k,Ie: Mühtendamm 7: «r-K-melingen t Bahn« h-fstr-d« «. tkl« P-ftstrast». «u> «st«S8: vr.» vegelolt R-Hrftr 71. »tut « ». »: vr -vlumen- td-l: «a»t..D°llmann>Str. 11-47, «ul SS «S
Varleicnntlictie Layeszettung
Da» flmtsblatt des Negierenden vürgermeisters der Zielen Hansestadt Vremen
üev Nationaildzial-iftLN, Vremens
simtlichrs vciKündungsbiatt des Ticichsstatttialters in LIldendurg und Vremen
'»«
Hr. 19 , 14. Jahrgang
Vonnerstag, 20. Januar 1944
kinzelpreis 15 7ipf.
Hand willst du haben?" lerem Ueberlegen antwort,,
dem Hasen!"
überreichte der Frager ihm> der resignierten und tiefst^
auch immer Schwein .. «
Her Zugeml Vordiläsr: Arbeiter, kauern unil Krenaäisre
s Kreuzworträtsels aus N,
: echt : 1. Lindau, 5. s
As^ Eh" tT^E?; ig //?s/c^rcrpps// c/65 /änci/ic/isn ^ugsnci rum /(risgLSMZotz m/t /?6,'c/i56ousfn/ü/?56r
K.^Ebbe. 26. Nil, 27. Z
. Berlin, ch t: 1. Lot, 2. Ire, 3 z, >. Milz, 6. Insekt. 7.
Bei, 13. Athena. 14, Z . Stehr, 20. Gala, 21 stj Ern. ' °
au'sUelsei'sksIksr^r. ^
öoctcs unc/ ^sic^s/ugsnc/iü/irsr Axmann
^roblsmil
vom leide! Viel ru sclnvieH s gemockt, Könn mon von 1! rgen!" kr riebt Problems... keine gibt! Ocker ist es M tls silotts eines Koclilisrckes eil uncl ciocuntsr siull uncl bludonk ;n, bei cüsrsr OslsgsnkeNoiö nrteinonrcklullrokr ru sövb«! eilt sogar 6sn l-lsrclrortmitteii.' stein ru verkleinern? ein lieber! Du kriegst 6eo li« ommen uncl treust Dick spöst gesparte uncl Koblsnklcm lt 0 kable, Oncl cionn merlcvi t" vvobnt nicbt vreit von ,M
rt mo/ ovf«
lVerbs-Lnusig«>
V/uncion,
6is dsi «jsr Lnksit snlsfvksn,
»vErösn cturek c!en Kon6 htansoplort vop 56>mv!r bs^okrt, ohne eiis. ^Elt lange rv vnlerbt-scklsn. ^onr«' plast wirkt entrün«1ungr"iöl>g'
tieilt V/uncie«
Kreslau, 1!>. Januar. Auf historischem Boden inmitten eines alten schlesischen Siedlungsgebietes fand der Reichsappell 1941 der ländlichen Jugend statt, auf dem Reichs,- banernführer Oberbefehlsleiter Backe, Reichsjugendführer A^mann und Gauleiter Hanke zur Landjugend und dörflichen Bevölkerung zprachen. Nach der Verkündung der Jahres- parol« der Hitler-Jugend, deren Kernstück das Bekenntnis zur Kriegsfreiwilligkeit im fünften Kampfjahr ist, nach der Eröffnung des Kriegsberusswettkampses > als Willenskundgebung der schaffenden Jugend zu Leistung und Disziplin am Arbeitsplatz, umschließen diese in allen Gauen stattfindenden Appell« der ländlichen Jugend die Forderung zum verstärkten Kriegseinsatz der land- willrgen und landgeborenen deutschen Jugend. Unter den vielgestalteten Pflichten, die nn neuen Kriegsjahr die Jugend Adolf Hitlers zu erfüllen bemüht sein wird. haben sich Millionen Jungen und Mädel zu den nachdrücklichsten Forderungen des zur Entscheidung reifenden Krieges freiwillig bekannt: Zum kämpferischen Einsatz des deutschen Grenadiers. zum Auftrage des deutschen Rll- stungsarbeiters und zum Kriegsbeitrag des deutschen Bauern.
Reichsjugendsührer Axmann sagte in seiner Ansprache zur ländlichen Jugend, allein'durch die ungebrochene Kraft des deutschen Bauerntums haben wir die schweren Schichalsschlage, die unser Volk in seiner chechselvollen Geschichte zu ertragen harte, überwinden können. Und mit dieser Kraft werden wir auch die grössten Wechselsälle dieses Krieges meistern. In der ständigen Verjüngung unseres Volkes aus dem Bauerntum liegt die geschichtliche Gewähr dafür, daß unser Volk niemals müde werden
„vls 8 tsüt äsr dskisslsn kodaräsn"
Trahtbericht unseres Vertreter?
ep. Paris, 19. Januar. „Die Stadt der besiegten Kokarden" nennt ein Sonderberichterstatter von „Paris Midi" einen Platz in Frankreich, wo die deutsche Lustwaffe aus einem Gebiet von mehreren Quadratkilometern die Verwertung und Verschrottung unzähliger auf französischem Boden abgeschossener Flugzeuge vornimmt. Der Korrespondent schreibt: „Ueberall häuien sich die Ueberreste von Bombern und Jagflugzeugen, die mir als grausige Denkmäler des totalen Krieges erschienen. Hier ist die Straße der Motoren, dort der Boulevard der Propeller, etwas weiter befindet sich das Viertel der viermotorigen Bomber, die mit ihren gen Himmel gerichteten Flügeln und Kabinen Kathedralen gleichen. Hunderte von Maschinen liegen hier und die trikoloren Farben der Engländer sowie die weißen Sterne der Nordamerikaner erinnern an den Tod taufender englischer, und nordamerikanischer Flieger. Auch materialmäßig handelt es sich um bedeutende Werte, wenn man bedenkt, daß ein viermotoriges Bomberflugzeug 496 009 Dollar kostet.
Dieser Friedhof ist gleichzeitig eine reiche Fundstätte für Kupfer, Stahl und Hartalu- minium. Sachverständige studieren .an Ort und Stelle die britisch-nordamerikanische Flugzeugindustrie. Jedes dieser Flugzeuge wurde von deutschen militärischen Stellen genau eingetragen und auf einer großen Karte konnte ich sehen, wo sie in Frankreich abstürzten. Die Totalzifser- wird geheimgehalten, aber ich war überrascht über den Wald von Nadeln, die auf die Karte.Frankreichs innerhalb der letzten fünf Wochen gesteckt waren."
/
wirb. Er sprach sodann von den engen Verbundenheit zwischen Bauerntum und Jugend und nannte die liebevolle Betreuung der jungen Pflanzen durch den Bauern ein Sinnbild für die Notwendigkeit, auch das Pflanzgut des Volkes, seine Jugend, auf das Sorgfältigste zu betreuen Das Gesicht der Jugend von heute sei das Antlitz des deutschen Volkes von morgen. Sie sei die Trägerin aller Ideale, aus denen sie die Krakt nimmt, auch mit Schwerem fertig zu werden. Das Bauerntum und die Juc»eiid, führte der Reichsjugendsührer weiter aus. find auch verbunden in ihrem gemeinsten Bekenntnis zum deutschen Osten. Die großen Epochen in der deutschen Geschichte hingen stets eng zusammen mit der Gestaltung des Lebensraumes im deutschen Osten. Aus dieser Er-' kenntnis und aus unseren Idealen schöpfend wollen wir die Folgerungen der Tat ziehen. Eine solche Folgerung ist der Landdienst der Hitler-Jugend, durch den eine Auslese, die vor allem aus den Städten kommt, wieder mit dem Boden des Ostens verbunden werden soll. Eine praktische Verwirklichung unserer Ideale ist ferner der Osteinfatz der Hitler-Jugend, der vielen Tausenden von Führern und Führorinnen der Jugend den Osten als neues und reiches Ausgäbengebiet erschloß. Darüber hinaus hat sich auch die übrige deutsche Jugend auf ihren Zusammenkünften und Heimabenden für den Gedanken des Ostens entzündet. In seinen weiteren Darlegungen umriß Axmann die große Zahl sonstiger Aufgaben, so zum Beispiel das bäuerliche Verufserziehungswerk, den KriegsberufswettkAmpf. zu dem gerade aus der ländlichen Jugend eine starke Beteiligung festzustellen ist, und schließlich die Durchführung der Winterlager und der planmäßige Ausbau der Leibeserziehung der Jungen und Mädel auf dem Lande. Der Reichsjugendsührer schloß seine Rede mit
den Worten der Anerkennung und des Dankes für den Einsatz der Jugend auf dem Lande, die neben den Bauern und Bäuerinnen ihre harte Pflicht erfüllt.
Oberbefehlsleiter Reichsbauernführer Backe hob in seiner Rede den rassisch-blutmäßigen, den ernährungspoliti'schen und den erzieherischen Auftrag an die deutsche Landjugend hervor. Er ging dabei davon aus, daß sich nur von einem festen Standpunkt einer Weltanschauung aus ein Maßstab an das Geschehen der heutigen Zeit legen läßt, und daß unser Standpunkt sich aus der nationalsozialistischen Weltanschauung, und zwar vor allein aus der Rassenlehre, ergibt, die in der Reinerhaltung unseres Blutes und unierer 'Art die wichtigste Lebensquelle des deutschen Volkes erblickt. In einem Rückblick auf die Entwicklung der Weltwirtschaft im Zeichen des Liberalismus und auf die Abwanderung wertvollsten deutschen Bauernblutes nach Itebersee und nach den Städten in, dieser Zeit zeigte Backe die Notwendigkeit auf. dem Bauerntum seine besten Kräfte und Menschen zu erhalten, damit es seine Aufgaben für das Volk wieder in vollem Umfang jetzt und in der Zukunft erfüllen kann. Gerade heute ist dein deutschen Bauerntum eine Aufgabe gestellt, die vielleicht einmal in tausend Jahren wiederkehrt, und die sich vergleichen' läßt mit der großen Zeit der Landnahme im Mittelalter, Es ist dies die Aufgabe der landwirtschaftlichen Erschließung und volkspolitischen Durchdringung des Ostraumes und die jüngere völkische Stärkung unserer Nation für die Erfüllung fei ner Aufgaben im neuen Europa. Für diese Aufgaben, sagte der Reichsbauernführer. brauchten wir Menschen auf dem Lande, mit einem klaren Blick auf das Ganze, mit einer echten nationalsozialistischen Haltung, mit einem starken Charakter und mit dem besten beruflichen Können.
'"MMM,! v.-L. ^WQsLSSkÄWDWW.. „ . ,,
"
lm Scllteppr.uz ?ur iiinovarsteUang. Der ltLlsnk.c>mmanclsnt eines ^tianUkstatepunktss kst ckis Lssst/.unZen äsr out cker Ideecls UeZencksn Zerstörer eu einer Kinovorstellung einAslaclsn unck einen „8c?dlspp7ug" von Kuttern kinausge.sckialct, um Nie Ossle an 1-sncl LU Koten. Voll kesslet nirowt cker Lcklsppeug Kurs euin Haken.
Xliexsder. rsxemsmi ZSc!>)
Uakratia «Ecke« ^e« ttöH.
Ltoppsn aul c/sm Wegs rum 49. öuricisbstcrcit cisp Vs/Slnigtsn Ztootsn
Von Dr. Kckoli I) r e ö I e r
Unter den verschiedenen Zerfallserschei- nüngen, die sich Heute im britischen Empire in immer steigendem Maße bemerkbar machen, ist eine der bedeutsamsten das Hin- iiber^leiten des Dominions aus dem britischen'Machtbereich in den der benachbarten USA. Wenn wir von einer Loslösungsbestrebung Kanadas vorn Mutterland sprechen, so müssen wir uns zunächst klar darüber sein, daß' ursprünglich nicht England, sondern Frankreich das Mutterland Kanadas gewesen ist. Es waren Franzosen, welche
Lllgrikks sucd so äer süäilslielljsckell krönt
/(ömpl« nö/Mck cisr //msnrssr, 5Üc///c^i t.sn/ng5öc/, rllc//ic/i Opon/snboum unc/ tvsrt/sc/i KstscH/ro
Aus dem Führerhauptquartier, 1S. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „Am Brückenkopf Niko- pol und nordwestlich Kirowograd blieben auch gestern schwächere Angriffe der Sowjets erfolglos. Im Gegenangriff wurde ei» Ein- druchsstelle aus den letzten Kampftagen geschlossen. Im Raum von Shaschkosf und Pogrebischtsche sowie südwestlich Nowograd- Wolqnsk scheiterte» mehrere feindliche Angriffe. Westlich Retschiza dauern die schwere» Kämpfe mit unverminderter Heftigkeit au. Nordwestlich und nördlich Newel wiederholten die Bolschewisten ihre Angriffe. Sie wurden abgelchlagen. Eine Eindruchs- stelle wurde im Eeqenangrisf nach hartem Kampf bereinigt. Nördlich des Jltnensees, iiidiich Leningrad und südlich Oranienbaum setzten die Sowjets ihre Durchbrnchsversuche mit steigernder Heftigkeit fort. Sie wurden in erbitterten Kämpfen abgewiesen oder auf- gesanaen. In den Kämpfen im Siidabschnitt der Ostfront hat sich die ichlesische 320. Infanterie-Division unter Führung des Generalleutnants Poftel besonders ausgezeichnet. — An der siiditalienischen Front trat der Feind östlich des Golfes von Gaeta nach starker Artillerievorbereitung mit mehreren Divisionen gegen unseren Westslügel zum Angriff an. Die Kämpf« sind dort in vollem Gange."
*
Bei den ^mit steigender Heftigkeit vorgetragenen sowjetischen Angriffen am Jlmen- see, bei Leningrad und südlich Oranienbaum
wurde festgestellt, daß nunmehr dort Divisionen eingesetzt worden sind, die bisher im großen Dnjepr-Bogen gekümpft haben. Diese Tatsache läßt einmal darauf schließen, daß die Bolschewisten nunmehr dem. Kampf- geschehen an der Nordfront eine erhöhte Aufmerksamkeit widmen und zum zweiten, daß ihre Kräfte nicht mehr dazu ausreichen, sowohl im Norden als auch im Süden mit gleicher Heftigkeit offensiv vorzugehen. Deni-
IHsc/v-o»'»
z v v b K
Po/»
kc/rc/ck
/s-^/r/ostv
entsprechend sind auch die Angriffe gegen den Brückenkopf von Nikopol und nordwestlich Kirowograd schwächer geworden, wie überhaupt an der ganzen Slldsront ein Abflauen der bisher so überaus starken Kampftätigkeit festzustellen ist. Ileberhaupt wird im Augenblick die sowjetische Offensive, außer an der Nordfront, nur noch im Raum westlich Retschiza mit unverminderter Heftigkeit fortgeführt, ohne daß der Feind in der Lage gewesen wäre, die Situation nennenswert zu ändern. 'Alle Angriffe des Feindes wurden abgewiesen oder aufgefangen, wie schon seit mehreren Tagen.
Wesentlich erscheint die Mitteilung des Wehrmachtberichtes, daß der Feind an der südiialienischen Front gegen den Westslügel erneut zum Angriff angetreten ist. Die Anglo-Amerikaner haben hier wiederum nach ihrer alten Methode, starke Artilleriekräfte zusammengezogen, die die Aufgabe hatten, die deutschen Stellungen sturmreif zu schießen Sie werden vermutlich einige Tage andauern^ so daß sich im Augenblick ihr voraussichtlicher Verlauf noch nicht übersehen läßt.
k. s.
vss Licbsnlsud verlielisn
F ü h r « rchanptqun r t i er , 18. Januar. Der . Führer verlieh am 18. Januar das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an General der Artillerie Maximilian F r e t t e r - P i c 0, Kommandierende» General eines Armeekorps, als 388. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
Vs8 dlo8ksuer Lckiveigegebot kür Koo8evelt um! Lüeu
Tpogsnrturm im Ontsk/iour rum L 0 iv/sti;c/isn m/t c/sn ^m/gfantsnpo/«n — ^msn'Icor ?rcrr/c/snt vsktvs/gsrt c//s
VciscksvsriuLt
lueci,
»>'«>> 8iekerksitsiis4elv Fk
'"«-"ei. .
irtlUrM
us lieivelig. ürt unkl dekcimmL Ivnc-K. >Vitz oft n'ii'tl ei« r ^li'umpfkriltei- mit «er : .'itxrunivl am Onrlkl keslAe oft vei'^il-N muri '! "ik-sjei- liersnKxunekl«^, ^ I'Il'iltt rnicii eine ^'0^^
-i riiti Kinclerleideden -
"1 lunttijr xenn/r »KlUs-Ks uncl ksiüter
' nc> so ^
erKetnbrir ikt. leile k'etjler- vermeide«: >vll:iili^s ^Vinke 7-nr MunL cier
r Senkel - l.eki-Aekrist krnleri vnd Nire Vei'kutu^ nc!iln^ kostevio«.
!)ruc:k'K»c'ke nn:
* rs i r-v/v ,-rc«. vü
Trabcörricht unterer Berliner Tchrittleituiig i>. Berlin, 19. Januar. Der britische Außen- mrnifter Eden wurde im Unterhaus von einem Fragensturin empfangen, der aus dem aktuellen Anlaß der scharfen sowjetischen Antwort aus die vom Foreign Ossice inspirierten Bejchwichtigungsversuche der Einigrantenpo- len in London geformt war und die außer- ordentliche Nervosität widerspiegelte, mit der die öffentliche Meinung die jüngste Aeußerung der Sowjcrunion und die strikte Weigerung des Kreml registrierte, irgend eine ang- lo-rmeritanische Einmischung in die sowjetischen Europapinne zuzulassen. . Die Agitation Londons und Washingtons hatte sich bemüht, nie Fiktion aufrecht zu erhalten, daß Stalin rn Teheran zwar gewisse Forderungen vorgebracht. aber sich unter dem Kennwort „kollektive Berantwortung" nicht völlgi gegen e.n anqlo-amerikaniiches Mitipracherecht — ähnlich der Einflußnahme im Mittelmeeraus- iHuß — gesträubt habe. Nachdem bereits die >.Prawda"-Nntwort auf den Willkie-Artikel in der „New Hork Trmes" als unmißverständ
licher Hinweis des Kreml bewertet werden mußte, Laß sowohl England als auch Amerika sich jeder EinmischunH in die osteuropäischen Pläne zu enthalten hatten, hat die letzte Note der Sowjetunion noch einmal offiziell diese Auffassung bekräftigt und ihre Gültigkeit auf das gesamte europäische Gebiet ausgedehnt, so daß heute selbst noch gewisse Illusionen tragende Neutrale sich nicht dieses Eindrucks der Stalinichen Politik entziehen können. Die „New Pork Herald Tribune" weist heute noch einmal darauf hin, daß die von starker Kon- zesjionsbereitichaft getragene Note der Exil- polen ja nicht ohn« Kenntnis, wenn nicht gar auf den Rat der briilfchen Regierung formuliert worden sei. Wenn Moskau sie trotzdem ablehne, so sei das eine unmißverständliche Geste des Kreml, daß er keinerlei Vermittlung der Weltmächte wünsche. In Washington schockiert er vor allem, daß dir sowjetische Regierung zu dem offiziell vorgebrachten Der- mittlungsangebot des Außenministers Hüll noch keine Stellung nahm. Hüll selbzt ver
suchte auf der Pressekonferenz die bisher noch ausstehende sowjetische Antwort dadurch zu motivieren, daß wahrscheinlich „atmosphärische Störungen" die Ilebermittlung verzögert, wenn nicht gar verhindert Hütten. Verschiedene amerikanische Zeitungen sind jedoch der Auffassung, daß man weiterhin vergeblich warten dürfe, denn der Kreml werde wahrscheinlich seine bisherige Weigerung einer Konsultation Englands und der USA, als genügend empfinden.
Mr. Eden sagte die sowjetischen Hinweise offenbar als Schweigegebot für sich aus. „Ich glaube nicht", so erwidert er den fragenden Parlamentär» im Unterhaus, „daß wir zweckmäßig handeln, wenn wir all diese äußerst schwierigen und heiklen Angelegenheiten hier zu erörtern suchen. Ich bin überzeugt, daß das Unterhaus ein Empfinden dafür hat, daß in diesem besonderen Augenblick äußerste Zurückhaltung beobachtet werden sollte und ich hab das Vertrauen, daß wir aus den Beistand der Unterhausabgcordneten
rechnen dürfen". Aehnlickf verhieli sich Roose- velt auf der Pressekonferenz des Weißen Hauses, wo er jegliche Antwort den Fragen der Journalisten verwaigerte.
Die schweizer und schwedischen Korrespon denien in London betonen, daß man an der Themse durchaus die Unversöhnlichkeit der sowjetischen Stellungnahme angesichts der britischen und amerikanischen Vermittlnngs- bereitschaft nicht nur eine Absage an Polen, mnderst auch an die Adresse,, her westlichen Alliierten empfinde. Eine Washingtoner Zeitung berichtet, daß die altmodische Diplomatie hinter den Kulissen vielleicht ihre Fehler gemacht habe, aber „die neue Kreuzwortdiplomatie mit össentlichen Erklärungen, deren eigentliche Absicht man erraten müsie, noch sehr viel schlimmer ist". Die „New Park Times" meint zu den sow>etischen Absagen: „Gewiß haben wir etwas Gelände an der diplomatischen Front verloren" — eine sehr delikate Umschreibung des Verlustes jeder Einflußmöglichkeit auf die europäischen Probleme im Falle eines alliierten Sieges.
im 16. Jahrhundert das von Indianern bewohnte Kanada zuerst erforscht und besiedelt haben.
Obwohl im Gefolge der englischen Eroberung Kanadas in der ersten' Halste des 18. Jahrhunderts sich dort zahlreiche Engländer niedergelassen haben, haben sich unter seiner Bevölkerung, die am 1. Juni 1941 11 419000 betrug, rund 4 Millionen Kanadier französischer Abstammung behauptet, di« ein freilich mittelalterlich klingendes Französisch sprechen und an ihren französischen Sitten und Gebräuchen cnit größter Zähigkeit festhalten. Ferner ist hervorzuheben, daß die größtenteils auf dem Lande wohnenden Franco-Kanadier sich durch einen besonders großen Kinderreichtum auszeichnen und baß unter ihnen Familien mit 12 Kindern keine eltenheit bilden. Schon heute übertreffen ne. wenn man von der englisch sprechenden Bevölkerung die Schölten und Iren abzieht, die rein englischstämm'igen Kanadier um das Doppelte und man hat berechnet, baß sie bei einer unveränderten Entwicklung der jetzigen Bevölkerunqsverhältnisse im Jähre 1971 die absolute Mehrheit ausmachen werden. Es ist , daher nicht verwunderlich, daß die Fränco-Kanadier durchaus nicht gewillt sind, die von den Engläaderp zugunsten des heutigen britischen „Mutterlandes" betriebene Ausbeutnngspolitik Kanadas ohne weiteres mitzumachen, vielmehr leisten sie ihr einen nicht zu unterschätzenden Widerstand, dessen Zentrum die überwiegend von Franco-Kana- diern bewohnte Provinz Quebec ist. Als im April 1940 eine Abstimmung über die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und über die Verwendung kanadischer Truppen außerhalb Kanadas stattfand, stimmten in der Provinz Quebec 70 Prozent gegen diese Maßnahme. Im Oktober 1942 wurde sogar «ine „Vplksblockpartei" gegründet, die nur aus Franco-Kanadiern besteht und deren Führer Maxim Ramnond eine lebhactc Propaganda für die völlige Loslösnng Kanadas von England nach dem Krieg« betreibt. Die Rekrutierung unter den Franco-Kanadiern stieß, wie selbst die Londoner „Times" im Dezember 1942 feststellen mußte, auf erhebliche Schwierigkeiten, nicht weniger als 40 Prozent der Wehrpflichtigen frainöstlchcr Abstammung entzogen sich dem Militärdienst mit der Begründung, daß dieser Krieg Kanada nichts angehe.
Während so das stark« französische Element der kanadischen Bevölkerung der englischen Kriegspolitik erhebliche Schwierigkeiten bereitet und eine weitgehende Entfremdung Kanadas vom' englischen „Mutterland" herbeiführt, ist das immer stärker werdende Uebeigreifen der Vereinigten Staaten nach Kanada geeignet, eine völlige Abtrennung Kanadas von England und seine Einalieds- rung als 49. Vundesstaat in die USA. zu erziele». Bietet doch dieser Krieg Herrn Rvosevelt den willkommensten Anlaß, um das benachbarte britische Dominion in immer größere politische und wirtschaftliche Hörigkeit von den USA zu bringen. Nachdem Kanada «am 10. September 1939 in den iekigen Krieg eingetreten ist. konnte seine Wirtschaft mit derjenigen der USA. im Rahmen des Pacht- und Leihaesetzes immer mehr „koordiniert" werden. Das ging um io leicht«»-, als England schon bald nach Kriegsausbruch gezwungen war. zur Bezahlung der ungeheuren Summen, welche die Krieaslieserunaen der USA erfordern, seine kanadischen Guthaben an die Banken der Wallstreet abzugeben. Ein weiterer Schritt auf dem Wege in die Abbänniqkeit der USA. war es dann. daß am 18. August 1940 im Städtchen Ogdensburg im Staate Newyork ein Abkommen getroffen wurde, durch welches ein gemeinsamer ..Vcrteidigungsans- schuh" der USA. und Kanadas gebildet