Ausgabe 
(17.1.1944) 16
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Unsece liebe «utter, unä vrxroSmutter i

LUmli-tN Oüutk«,. .?eb. VcimseUI,. verv. i8t nscb iSnxerer «rsnkbeit f»

I.eden5iabre ssnit -ntsclils,,,'

zUUer 7ri>uer: ersu »nn.

Erscheint 7mal wöchentlich

I-tsu, «slnelcb l-Lieii-n geb. X5°g»5: k«°5, Xei,/''

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ger: 8n8°! U"8 Urenkel ' ^ Sremsn, obrgvsläe bei vis SeeEunx iinvet sm vi-2 ls. jsnuac. S Mir, su! aem »7 bolrer ssrieäbok ststt. "<

Monatsd-zug 2,8V SiFt einichl. ijust-llg-bühr; PoÜdezugsprets monatlich 2.M RM ieinlchl. Sl>,l Stpl. Poftz-ttungsg-dLhi» zuziigl. <2 Rps. B-st-llg-ld. Paltich-ck: Hamburg 17 272. «nzet- tz-npuil« und Aufnahm-bedlngung-n lt. Preis­liste. Lufnahmetermill« ohne Beiiinblichlelt.

'S. osndragun, / 5,s„ DHE ^Ilen. <Iie unser w ?

lieber ^ntellaabms „ . scbmerrlicben Verlust unser«? den. unrergeLllcben 8«bne! . Lrubers. lies vekrerten yx, Scbmlät. geäacdten. sagen »j,7! scren berrlicbsten vaali. buiturig Scbniiar und 5i>„

,eb. Slebenit'sl, ^

Lremen. Der. IS43, Hnsenp,,z.

vanlcsagung / riali^?

5ilr ckie .mi, in so "A »alle ervissene Isilnabme rum »elcientorle „j? iimlgstgsliebten «sanes. liebevollsten Vaters unb lies Od.-llrenaä. blattbiss sgreebe leb allen meinen als«»? liebsten Dank aus., Im Nomen,»! Lngebörixen' KStbe lricbem SotiermunUl I-ilntsr uns in,!i>, Lremen. SellertstrsSe 57

vremeräettuna

SeschSft»stellen:

«remen: Seeren »2«. «u, 2 1» 81: «acht,», o. sonntags 2 47 85t Odernstr. 88. Rul 2 18 81; 8,ke: MSblendamm 2: «r.-H-meltngen: »ahn« »osstrah« «. L«e Poststr-tz-, Stuf 4 84 58: «r.» «egesa«: Rohrstr. 24. Ru> 4 ». 8: «r.-SIum-n- thal: Xapt.-Dallmann^tr. 41/48. Nus 3« ». 88.

Vcwleicrnrtticlie Layeszettung

Das flrntsblatt des legierenden vürgermcistrrs der Z^eirn fjansestadt vremen

M

üer Nationalsozialisten, vremens

Dmtiiches verkündungsbiatt des Ncichsstattiiallers in Oldenburg und Dremen

Nr. 16 , 14. Jahrgang

Montag, 1?. Januar 1944

Einzelpreis 15 Npf.

ttsmpk um üie kreidett suropSiscdsu Köi5ts8

'V. vankrsnung

DHv v'ir äanken allen kirr , ^ uns entFexenxedrscdle ^ liebe leilnskme bei äem 8^ licken Veriu5t unserer «Zurclr 7e^ snxrilf sm 16. 12. 1943 xekMn, lieben kntsclllskenen krau /lü l.ungwltr; Ernst l.unyv,i,r 8okn. EnmlUe k,sx Xlitsck; k mMe LUolt 1.ogsmsnn

Vsnlcrssung

^l!en äenen, äie um Hx ^ leilnsbms golsölick c jsben loäes unserer lieben k„ unä Cutter Dins VaxsckLl. xedon» V/ieäeme^er. dekunäelen. urneni tielempkunäenen vank. im kir« sller änLekörixen: >Vö1tjs V/sz,ch ör.-Oderneulanä, im veremder ^üblenkelcistr. 15

vsntcssgung

?TW ?ür äre sukrictrtixe lü ^ nsbme in Von unä 8M unläÜUck <ies Neläenwäes unzers lieben, einrixen 8obnes, äes N Lrtbur l^ovebl. saxen vir sllea seren innigsten Vank. Erieüriril S» ^ebl unü freu, geb. Kutlol-I, 8SNN3U i. 0.. Lr.-äumuncj, im ji> nunr 1944, 6renrstr. 1

/U. vsnllssgung

?ür rlie liebevolle, in so - cbem ^isLe erviesene Lstri- nsbme beim tleläentoäe unser« k den Letten, ?üeLesoknes unü Vk ters. äes Illlr. ^srl-Heinr. ?rods clunken vir lierrlickst. lokisnn M ler unü Ersu, ver«. Llbrectit, zrt. probst, nebst Lngebvrigen kotendurz llsnn., Vslästeßenervex!

- /M . vsnkLLgung / 8tstt Krritt DWe I?ür- llie voliltuenüeo 8erei« E ber^lic^er leilnsbme bei «In »cbveren Verlust meines liebu ;uten, unverxeülicken -4snnes, » ;eres lieben Zobnes unä Milk §inäes treusorxeKlen Vsters. Ls Zoläaten ?rieZricb Sruns. §srr>- vir allen unseren tiekemplunäm )anl(. Absls Sruns» geb. I.sme!li,l 7ocbtsr Vilms nebst Eltern « slien Lngsbörlgen leckeäork. äen 14. Januar 13ll

Statt Karten

leim NeimLsnLe meines Ilr^>, 'larines, unseres xuten Vsters. Ä lns so viele vevelse kerrIÄ«> eilnabme ruLe§snxen. äsü « a icbt mbsslick ist, allen persW. u äanken. Vir sprecben ä«!>ü uk äiesem Vexe allen ukisel» errlicksten vsnlr aus. prsu Auguste Ullnnemsnn, Itl 8trectcert. unb Kinkisr

vsnlrrsgung

ür clie vielen veveise berM« eiinabme, clie Kranrspenäen so« ir clie trostreicden Vorte äes lleiil astors Kruse bei clem so scdmel: eben Verlust meiner lieben 5lN snke ick im Kamen aller E örigen. Kar! i»il

r.'Uemeljnsen. sruckvex 17

Danksagung / 8tatt Karten errlicken Dank kür clie ervittNi nteilnskme bei äem allru lM oä unserer lieben IvcMer. 5ca.^ ler uncl Verlobten^ Klares

pamllie Karl ttlkitlcl» Ernst ^ttcor

n Lrsterkeiäe 21 ^

Mfsc/ /?OL 6 nj)S 59 ,'n — „O/s pO/it/Lc/is f-5S//is,'t snt5pn'c/it c/65 6506 s U5ic/ L/5lLotztt5Oit Q/s5 VÖ/i(65"

-Hblsc/inung m/t c/sn fsmc/sn ciss ^s/c/isr unc/ ku5OpQ5 - ?5s//IS,'t w,>ci nu5 c/u^cki cis5 6c/ivvs5t S55U5l96n

vanlcsagung

ür clie vielen Leveise eilnakme beim Krnsckeiäen M -s keliedten Mannes ssZe icb it allen aul üiesem Ve^e weil» srrlicksten Dank.

Ersu ktennv lislileinr» ekml^m^anuar^^44^^^^

ür üie öeveise kerrlicker 7til akme beim Ninsckeiäen we>A eben Mannes ssLen v/ir ^. erblicken Vank .

l4eis l-lumsnn uncl AN ge^l

vsnkssgung 1

^r üie liebevollen Leveise - -ker keilnakme beim Ikinsetiel einer lieben brau sa^en vir ^ iseren Uekempkuncreöen Vilkelm lacob sen., kiebsi klern, Lrosticinrlem u. Angeb^l ^me n. lanuar 1944. Krenrs tt^,

Vanlcsagung / Statt ir clie vielen öeveise ulnakme beim Mkrsckeiäea s lieben Vaters uncl 5cd»lb-, ^ters saxen vir allen lr^licken vank Ersnr lclotb ^

^rau. kl§e. geb. VlutsMv*^

aims l(,oin. emen. im veremder

" clie Leveise sukricktiKer 7

ikme beim Mnsckeiäell linrei ^den Entschlafenen saßen, ^

ien ksrrUcksten Dank "n aller An?eköri8en:

Lrete ösknsen, geb. Kaww

'erneulanü. im Januar

s üie vielen Leveise berrli^ llnakme bei üem sckveren ^ »t meiner kerrenseuten ^ ^er lieben, guten Cutter. /ne>° den lockter Eriecia d- Eorenr. saxen vir allen ^ derrlicksten vanlc. Ernst ^ , barü, uncl Klncler: Ersu Kssscki, verv. ttsrlrbsrtlt

Ltvck, Krenien-Vrvdn

r üie liebevollen uncl n veveise kerrlicder reiln^ >m «eim?sn8 unserer

den guten Sckvester frsv

V llklenkokk. sprecLen seren tiekempkunclenen vs^ a Vssebvlrtsr Üblen . ^ nen, Ignua r 1944. ttsnrsst^

Geliere Danksagungen rledk ^

Vsltanscksulicks kslerLtunäs Im vsutsckön Opernkaus 1n?rag

Prag, 1. Januar. Im Deutschen Opern­haus in Prag fand in Anwesenheit fühlen­der Vertreter von Partei, Staat und Wehr­macht . mit Reichsheiter Alfred Rosenberg, Staatsministe.r «-Obergruppenführer K. H. Frank, Gauleiter und Reichsstatthalter Kon­rad Henkeln'und dem Wchrmachtbeoollmäch- tigten beim Rsichsprotektor, General der Panzertruppen Schal, an der Spitze am Eonntagvormittag die Reichsseier der welt- anschauiichen Feierstunde „Freiheit des Gei­stes" statt, die von der Dienststelle Rosen­berg und der Kauleitung Sudetenland der NSDAP. veranstaltet wupds.

Worte' von Friedrich Schiller kündeten von deutscher Grütze; den Klängen der D- Dur-Suite von Johann Sebastian Bach folg­ten Bekenntnisse zur Freiheit des Geistes von Kant. Fichte, Laqarde und Nietzsche.- Das Gemeinschaftslied „Nur der Freiheit ge­hört unser Leben" leitete dann zu einer Ansprache des Reichsleiters Roienberg über, in der er in überzeugender Weise die deutsche und europäische Eeistssfreiheit kennzeichnete und mit den Feinden des deutschen Reiches und Europas vernichtende Abrechnung hielt.

vis ksäs Mrsä kossnbsrgs

Im einzelnen führte der Reichsleiter fol­gendes aus:

Ueber die Freiheit des Willens und des Geistes hat es stets philosophische Kämpfe ge­geben: aus der einen Seite wurde diese Frei­heit des Willens als Wirklichkeit verteidigt, auf der anderen als eine Täuschung bezeich­net, da-der Mensch in die unabänderlichen Gesetze der Statur eingebaut sei und aus ihnen nicht zu entweichen vermöge. Aus diese Pro­blematik will ich heute nicht eingehen: in der Praxis dürfen wir aber feststellen, datz in ge­wissem Umfange die Freiheit des Willens und des Geistes überall auch dann vorausge­setzt wird, wenn man sie' bestreitet. Schon allein die Behauptung, zu einem Urteil ge­langen oder eine Handlung vollführen zu kön­nen. letzt in der Praxis die Annahme einer gewissen Freiheitz voraus. Einig dürften aber alle darin sein, Äatz es eine absolute Freiheit im Leben nicht gebe. diele vielmehr stets be­grenzt und bedingt sei. Wenn nun aber die Feinde des Rdiches und Europas die Welt mit ihrer Agitation.erfüllen, wonach sie.dem alten Kontinent die Freiheit von einer Dik­tatur bringen würden, dann haben wir dazu Entscheidendes zu sagen.

Es gibt im politil-be» Leben nach nutzen hin keine 'absolute Freiheit. Jede staatliche Sou­veränität ist durch Naibbarn und Gegner be­grenzt. selbst der stärkste Erotzstaat mutz mit den Rechten anderer Erotzmiichte und Ge­meinschaften rechnen.

Im 1l>. Jahrundert sind aber gerade, jene Kräfte, die uns „befreien" wollen, bestrebt gewesen, über alle selbstverständlichen Rechte der Völker mittels Zusammenballung des Goldes und des Geldes hinweqzuschreiten wie noch niemals in der Geschichte. Die Lehre einer / Weltwirtschaft im Sinne der Herstellung einer obersten Leitung bedeutet im Grundsatz die Vernichtung der National^ -wirtschaften: Die Forderung nach einer

Weltnolizei. die augenblicklich von London und Newyork .aus wieder verstärkt erhoben wird, bedeutet, datz jemand diese Weltpoli­zei befehligt. Dem verflossenen Völkerbund wird von dielen Kreisen der Vorwurf ge­macht, datz er nicht eine zentrale Macht her 1814 im Dienst der Entente siebenden Eruv- pen herausbildete, wo sich ein Volk der Dik­tatur der im ehemaligen Genfer Bund zu­sammengefahren Weltwirtschastskräfte nicht beugen wollte.

Utopien einer Weltrepudlik unä eine8 Weltprä8iaenten

Als Ziel galt dieser ganzen Eeistesrich- tung. die auf freimaurerisch-,.humanitärer" Grundlage ruhte, eine Weltrepublik, und die jetzigen Bestrebungen, über alle Völker einen Meltpräsidenten einzusetzen, zeugen nicht nur van mangelhafter Anerkennung der Freiheit anderer Völker, sondern von einem geradezu übersteigerten, halb wabnwitzigen Geltungs­bedürfnis einzelner durch jüdische Welt­wirtschaftskräfte vorgeschobener Personen. Jeder Ilniversalismus setzt also eine Welt­macht voraus, und das bedeutet die Unter­drückung aller organisch gewachsenen Natio­nen.

Die internationalen Trusts und Konzerne des Ist. Jahrbunderts waren die Vorläufer der fetzigen Entwicklung der riesige» mili­tärischen und technischen Kräfte, die heute diesen Erdrosselnngspläncn znr Verfügung stehen, und die gegen die Freiheit altqewach- sener europäischer Nationen mit aller nur denkbaren Niedertracht aufgetreten sind. Jn- nerpolitiich nur auf Ausbeutung ansaerich- tct, stehen sie nunmebr in einem Weltkrieg gegen olle jener Völker und Erdteile, die dieser Ausbeutung noch nicht restlos aus­geliefert worden sind. und es ist eine schrei­ende Groteske der Weltgeschichte, datz aus­gerechnet der Versuch einer Weltausbeutung

unter der diese Pläne verschleiernden Flagge der Frciheitsidee bei den verblendeten Mas­sen durchzusetzen versucht wird.

, Wer ehrlich zu den praktischen Auswir­kungen der Freitsideen Stellung nehmen will, der mutz von der unmittelbarsten Be- tätigung des Menschen auf der Erde aus­gehen. Der Bauer ist nicht in der Lage, nach Gutdünken seine Arbeit zu verrichten, sondern die Natur zwingt ihm den Rhpthi- mils dieser seiner Arbeit auf. Pflügen, säen, ernten, verarbeiten und verkaufen sind na- turbedingt in ihrem Ablauf. Die Jahres­zeiten zwingen den Bauern, im Sommer früh morgens zu beginnen, und erst im Win­ter vermag er eine andere, ihm ebenfalls von der Jahreszeit aufgenötigte Form seiner Tätigkeit zu finden

Xlassenksinpk von oben nnä von unken

Die Wirtschaft hat bestimmte Arbeitszei­ten festgesetzt, und jeder ist bereit, eine solche Begrenzung zwecks eines klar gegliederten Lebensablaufes auf sich zu nehmen. Die USA. sind die Erfinder des sogenannten Fltetzbandes, d. h. einer mechanisierten Ar-

beitskontrollx über Millionen' Menschen. Diese mechanisierte Kontrolle war das Er­gebnis eines ungeheuren kapitalistischen Kol­lektivismus. AIs Antwort ergab die Ent­wicklung des 1t). Jahrhunderts nicht eine Ueberwindung dieser Weltanschauung, son­dern nur einen proletarischen Kollektivismus im Sinne des Gesamtmarxisinus. Zum Klassenkampf von oben kam der Klassen- kampf von unten, zur kapitalistischen Inter­nationale die proletarische Internationale. Die sogenannte Freihi tder Wirtschaft de­monstrierte sich in der Aussperrung, die ver­zweifelte Antwort der Bedrückten war der Streik, der Generalstreik, d. h. einer Sper­rung der. Arbeitsstätte und des Arbeits­lohnes entsprach die ebenfalls nihilistische Sperrung der Arbeitskraft.

Das alles war nicht mehr ein wahrhaft sreies Spiel ehrlich arbeitender Kräfte erd- qewachsener Persönlichkeiten, sondern waren Kollektiverscheinungen, die mit Freiheit nichts mehr zu tun hatten; ein Staat inmit­ten dieser Entwicklung begab sich nach und nach seiner ureigensten Souveränitätsrechte.

Einerseits wurde er privatisiert durch die Konzerne, welche die Parluments- und Prä­

sidentenwahlen bezahlten wie in USA., oder ein morscher Slaat brach in der Eroberung durch eine Revolte zusammen und verwan­delte sich in eine kollektivistische Tyrannei, die Raum für wirkliche Persönlichkeiten über­haupt nicht mehr besatz, wie die Sowjetunion.

Wer einmal der Entwicklung der Geschichte der Freiheitsidee im Zeitalter von Juden­tum, Liberalismus und Frcimaurertum nach­gehen will, wird sich nicht wundern, wenn man heute schon die Feststellung treffen kann: Ein liberaler Staat ist nnsähia, die Freiheit zu garantieren, weil er schon selbst privatisiert ist durch Wirtjchaftsinteressenten, sich also die Macht zu einem solchen Entschlutz hat rauben lassen.

Eine Entwicklung von unbeschränkter WirUchastslndividualitüt zür Wirtschasts- tyrannei, von oberflächlicher Freiheits- proklämation zu ungeheuren kollektivistischen Trusts und Würgekonzernen mutz aber ein­mal — und das ist die Rache des organischen Lebens — in ber Entwicklung zu weiteren Zusammenballungen. zu einem ungeheuren Elend von Millionen und am Ende zu einem ^Zusammenbruch führen.

Die IIZA. sind cism ILrisys ncleii^Slcrulsn

Hier entsteht dann die grötzte Gefahr der liberalen Freiheilsidee: in der Erkenntnis und in der Furcht vor einer solchen heran­nahenden Krise, in der Erkenntnis, datz ein „schwarzer Freitag", wie er einmal die USA erschütterte, eine Welterscheinung im unge­heuren Ausmatze für alle liberalen Staaten werden könne, versucht man ein Ausweichen nach außen. Unfähig, die reichsten Lebens­räume wirklich zu pflegen und zu chebauen. hält man gierig Ausschau nach neuen Roh­stoffländern. um sie Ebenfalls auszubeuten, und nach Absatzmärkten, weil die verelende­ten Millionen des eigenen Landes schließlich keine Kaufkraft mehr besitzen. Und wenn Völker sich diesen Ausbeuiüngsplänen nicht willfährig zeigen, dann kommt- die Zeit der Kriege und der sozialen Revolutionen. Ein Beispiel gibt uns dieser Weltkrieg. Die Ver­einigten Staaten von Nord-Amerika sind dem

jetzigen Weltkampfe nachgelaufen, sie haben ihn geschärt, wö immer sie konnten, um von innerpolitischen Konflikten und schreienden Korruptionen unter Berufung auf Staats­interessen und Patriotismus abzulenken, die irregeleiteten Millionen als Kanonenfutter zu verwenden und mit ihnen alle wirklichen Freiheiten der Welt zu erdrosseln.

Der Marxismus ist auch iu dieser Hin­sicht nur ein umgekehrter Kapitalismus von unten: genau wie dieser kollektivistisch, see­lenlos, persönlichkeitslos; er stellt genau so ein Teilinteresse über die Interessen des Ganzen, d. h. er fordert die Vernichtung der Freiheit des weit überwiegenden Teiles einer Nation. 2n diesem Sinne sind Welt­kapitalismus und bolschewistische Weltrevo­lution im tiefsten Innern keine weltanschau­lichen Gegner, sondern höchstens Konkurren­

ten, um neue Plätze für eine Weltausbeu­tung und Welthetze zu finden.

Symbolisch für das Zusammengehen ist das Weltjudentum, das sowohl aus der einen wie aus der anderen Seite die entscheidenden Triebkräfte darstellt in der Hoffnung, in die­sem Weltkonslikt in jedem Fall als Sieger übrigzubleiben.

Es ist der bezahlten Presse dieser Kräsle gelungen, die Völker zu hypnotisieren, so datz der Wille gelähmt wurde, eine grundsätzlich andere Lösung des. politischen und soziale» Problems herbeizuführen.

vor völstisoste 8tsst8Ae6snke im Herren Luropss

Entgegen nun allen scheinbar berechtigten Hoffnungen der Weltparasiten ist im Her­zen Europas der völkische Staatsgedanke in

Erbitterter» klugen im Vslsn äsusrl au

VinksroZ/sririvs grj// oui c/sn Kaum Lüci/ic/i l.sri/rigro6 ütrsr — §c/nvsrs Kamp/s bs/ Lsrvoro in 5üc//to/r'sn

Aus dem F üh r erh au p t gn a r t i e r, 18. Januar. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Nordöstlich Kertsch und am Brückenkopf von Nikopol brachen wiederholte heftige An­griffe der Sowjets i» unserem Abwehrfeuer zusammen. Nordwestlich Kirowograd griff der Feind mit starken Jnsanterie- und Pan- zerkrästen erneut an. Er wurde in erbitter­ten Kämpfen aufgefangen. Eine Einbruchs­stelle aus den letzten Kampftagen wurde im Gegenangriff geschlossen.

2m Raum südöstlich Shaschkoss brachte ein eigener überraschend geführter Angrisf dem Feind besonders hohe Verluste bei. Mehrere Entlastungsangrifse der Bolschewisten wur­den abgewiesen. Südwestlich Pogrobischtsche gewann der eigene Gegenangrisf trotz zähen feindlichen Widerstandes weiter an Boden.

In den Kämpfen westlich Verkitsche,» ver­lor der Feind in den beiden letzten Tagen 116 Geschütze, zahlreiche Lastlrastwageii,

Panzer und sonstiges Kriegsgerät. Aus dem Raum westlich Nowograd Wolqnsk und westlich Sarny'wird lebhafte örtliche Kampf- tätigkeit gemeldet.

2m Kampfraum westlich Retschiza warfen unsere Truppen die über den Pripjet vorge­drungenen sowjetischen Angrisssgruppen im Gegenangriff zurück. Westlich Kritschwe schei­terte» Angriffe der Bolschewisten.

Südöstlich Witebsk griffen d.ie Sowjets wiederholt mit starken Kräften an. Ein Ein­bruch wurde nach Abschuß von 27 seindlichen Panzern abgeriegelt. Nordwestlich, und nörd­lich Newel sowie nördlich des Jlmensees setz­ten die Bolschewisten ihre Angriffe fort. An einigen Stellen brach der Feind ein uyd wurde im Gegenangrisf wieder geworfen.

Südlich Leningrad traten die Sowjets, von Panzern und Schlachtsliegern unterstützt, zum Angriff an. Sie wurden abgewiesen. In einem Abschnitt sind die Kämpfe mit einge­brochene» seindlichen Kampsgruppe» »och im

Gange. Im Raum von Oramenbaum schei­terten auch gestern alle Angriffe der So­wjets.

Am 1ö. Januar wurden an der Ostfront 72 seindliche Flugzeuge bei drei eigenen Ver­lusten abgeschossen.

An der süditalienischen Front wurden die starken feindlichen Angriffe im Abschnitt nördlich Cervaro nach hartem Kamps abge­wiesen. Um eine Einbruchsstelle wird noch erbittert gekämpst. Bei den schweren Kämp­fen im Raum nordwestlich Mignano hat sich das zweite Bataillon des Panzergrenadier- Negiments 1ö unter Hauptmann Meitzcl sowie das zweite Bataillon des Panzergre­nadier-Regiments 71 unter Hauptmann Schneider hervorragend bewährt. Beide Bataillone stammen aus Hessen-Thüringen.

Einige deutsche Flugzeuge griffen in den Abendstunden des gestrige» Tages Ziele in Südostengland an.

Lrlur Axmsiul eröttnel äsa kriegaberuksvöllksmok

6svva/t/gs Demonstration /ür c//s /°/o/tung unc/ Es/stung c/sr c/sutsc/isn ^ugsnc/ im /ün/tsn /(risgs/o/ir

Berlin, 16. Januar. Am 13. und 16. Ja­nuar -ist die schassende Jugend des Reiches in allen Orten und Betrieben zum Kriegs- berufswettkampf 1644 angetreten. Dem Auf­ruf des Führers zur Teilnahme an diesem Wettkampf der beruslichen Leistung haben die Jungen und Mädel der Hitler-Jugend in einer eindrucksvollen Weise Folge gelei­stet. Die Teilnehmerzahlen für die bis zum 13. Februar dauernden Ortswettkämpfe stehen der Beteiligungszisfer an den Reichs- berufswettkämpfen der Friedensjahre nicht nach. Diese erneute Willenskundgebung der deutschen. Jugend zur Entfaltung aller Kräfte für den Sieg wird durch das starke Interesse, das die betrieblichen Führungs­kräfte dem Kriegsberusswettkamps entgegen­bringen, weiter unterstrichen.

Reichsjugendführer Artur Axmann eröff­nete mit einer Kundgebung den Kriegs- berufswettkampf 1644 und besuchte die Jun­gen und Mädel verschiedener Verussgrup- pen an ihren Wettkampsplätzen. Ueber seine kriegswichtige Bedeutung siir die Auslese der beruflich Tüchtigsten und die Förderung der Begabtesten hinaus, so sagte Axmann, ist der Kriegsberusswettkamps durch' die sreudige und freiwillige Teilnabme der ichaf- fendcn Jugend zu einer gewaltigen Dcman- sträiion für ihre Haltung und Gesinnung im fünften Kriegsjahr geworden.

Der Reichsjugendführer würdigte in seiner Ansprache die schaffende Jugend und die Kampfmoral des soldatischen Nachwuchses. Diese unseren Gegnern rätselhafte Haltung der aus der Hitler-Jugend heroorgegangenen jungen Soldaten unterstreiche die Bedeutung der nationalsozialistischen Erziehung, die da­zu beitrage, Schlachten zu schlagen und Schlachten zu gewinnen. Die amtlichen Fest­stellungen, datz auch der neu zu den Waffen anstehende Jahrgang in seiner Wehrsreudiq- keit den älteren Jahrgängen nicht nachstehe, die in fortschreitendexn Matze erfolgten Mel­dungen der Kriegsfreiwillige^ und die.Akti­vierung des Kriegseinsatzes in der Hsimat seien Beweise dafür, datz unsere Jugend zu ihren Leistungen nicht gezwungen werde, son­dern sich freiwillig zu größeren Pflichten be­kenne. Diese kämpferisch gesinnte Jugend sei ein entscheidendes moralisches Element unse­rer Kriegführung. Wenn heute schon die Zehnjährigen auf ihre Weise d»gi Kriege die­nen, io sei das ein Ausdruck der Stärke unse­res Volkes, -aus dessen Kampf ein junges Ge­schlecht hervorgehe, das reif werde jür die gewaltigen Anfanden des Friedens, des Aus­baues und der Kultur,

An die Jungarbeiter und Jungarbeite­rinnen richtete Artur Axmann den Appell, im beruflichen Einsatz mehr als die Pflicht zu erfüllen. Mit dem Kriegsbcrusswett-

kampf sei die schassende Jugend des Reiches angetreten, um ihren beruflichen Lcistungs- willen und ihre Leistungsbereitschaft zu be­weisen. Dieser Wettkampf mache aus 'Mil­lionen von Jungarbeitern und Jungarbeite­rinnen die Besten der Nation sichtbar und stelle daher die Verwirklichung eines alten nationalsozialistischen Grundsatzes dar. dah- jedeiii Deutschen allein auf Grund seiner Leistungen die Möglichkeit zur Führung er­öffnet werde. Durch diesen Grundsatz sei die politische Führung des Reiches aus der Tiefe des Volkes, aus allen Berufen und Schich­ten zur höchsten Verantwortung emporge­stiegen. Diese Ordnung nach den charakt'er- lichen Worten und nach der Leistung im Be­rufsleben aus breitester Grundlage herzu­stellen. sei der Sinn einer Auslese, die mit dem Berufswettkampf ihre ständige Fort­führung erfahre..

Arthur Axmann schloß minder Feststellung, datz es die Ehre der Jugend sei, an vor­derster Front zu kämpfen: gelte doch dieser Kampf der Erhaltung ihrer Freiheit und der Sicherheit ihrer Zukunft und ihres Le­bens. Der. Kriegsberusswettkaiiipf der deut­schen Jugend sei für das ganze Volk Aus­druck dieses Willens. Vor allem aber sei dieser berusliche Wettkampf ein Zeugnis des Dankes an den Führcr und des unerschütter­lichen Glaubens an seinen endgültigen Sieg.

nationalsozialistischer Prägung in den Stür­men der Zeit gewachsen und hat zum ersten­mal bewußt die Freiheit eines ganzen Vol­kes ohne Bindung an wirtschaftliche oder proletarische Sonderinteressen proklamiert, um dann im Rahmen dieser wiederhergestell­ten Natur die Freiheit des einzelnen vor jeder Ausbeutung zu sichern. Ein solcher Grundsatz, einige Jahrzehnte im Leben durchgeführt, würde weniger Willkür, mehr persönliche Sicherheit und in der Summe mehr Freiheit für das einzelne Lebewesen ergeben als der nur scheinbare, so kurz­fristige Individualismus der liberalen Zeit. Als oberster Gesichtspunkt eines solchen Staatsgedankens mutz die Einsicht gelten, datz Gesetze sozialer Gerechtigkeit nur von einem von Eeschäfk, Klasse lind Konfession unabhängigen Nationalstaat erlassen werden können, daß keine Spekulation auf die Ren­tabilität einzelner bestimmend sein darf, son­dern nur das Volksiuteresse, die Volkswirt­schaft einer großen Gemeinschaft, innerhalb dieser Gesetze dann der Wettstreit der Lei­stungen und damit die Richtung hin zur Qualität und nicht nur sich immer wieder übersteigernden und im Wert vermindernden Quantität.

Es gibt gewiß bestimmte Leistungen, die mit Millionenzahlen eindrucksvoll zum Aus­druck kopimen; jedoch im überwiegenden Matze ist menschliche Kultur und Bedarfs­deckung von gigantischen Zahlen niemals ab- hängig gewesen, weder Freiheit noch Kultur lassen sich von Millionenzahlen bestimmen, sondern nur von Persönlichkeitslcistungen. Wenn nun allerdings diese, d. h. höchste Qua­lität, groß an Zahl sind, dann kann man von wirklicher weit atmender geistiger Freiheit und Größe ber Kultur sprechen. Die Quanti­tät aber im Sinne von Rohstosfvergeudung, Massenerzeiigung zwecks Schncllverbrauchs und damit zusammenhängend mit wirtschaft­lichem und kulturellem Parasitismus, das ist die Amerikainsierung der Welt, die als Ge­fahr heute vor allen Staaten und allen Erd­teilen steht.

Pilosophilch betrachtet, kann man sagen: der Zerfall der heutigen Welt, -der einmal gerade, in den scheinbar triumphierenden Staaten noch zu furchtbaren Konflikten füh­ren mutz, beruht auf-einer unorganischen Ge­genüberstellung des Einzelnen zu einer Ee- meinsamkei! inmitten des Menschenlebens.

Der Liberalismus sah nur das abstrakte Ich, losgelöst von Rasse, Volk und Ueber­lieferung, der Kommunismüs sah nur das Kollektiv, d. h. den gestaltlosen Quantitäls- haufen, der durch eine Tyrannei in poli­tische Aktion gesetzt wird. Ich und Kollektiv sind deshalb Symbole eines Zerfalles und nicht Zeichen eines wirklichen organische» Spannungsverhältnisfes. Dem entgegenge­setzt hat -der Nationalsozialismus Persön­lichkeit und . Gemeinschaft gegenübergestellt^ d h. die Persönlichkeit als in'Blut und Erde verwurzelte, wachsende, nie ohne eine Bindung entstehende schöpferische Kraft, und die Gemeinschaft als nicht bloße Summe wurzelloser Individualitäten, sondern als Einheit von Persönlichkeiten. Die konsequente clZAi/hung des abstrakten Individualismus luhrK zur Anarchie und deshalb, weil das auf.die Dauer nicht möglich ist,,zur Tyran­nei; das Durchsetzen eines Kollektivismus suhrt auf andere Weise ebenfalls zur Per- wnlichkeitsvernichtung. Beide Entwicklungen haben das Herdentier als Ideal, einmal unter einer Wirtschaftsknute sich datzinfri- stend, das andere Mal unter einer bolsche­wistischen Diktatur vegetierend.

Die verpsüte Cksnoe üer

Die USA. hatten einmal eine große Chance in der Geschichte. Ein Riesenraum wurde erschlossen, ungeahnte Reichtümer detz Bodens boten sich den Menschen dar, un­beschwert durch manche drückende Tradition sind Hunderttausende an die Arbeit gegan­gen. Man konnte begreifen, datz Koctbe ein­mal sagte: „Amerika, du hast es besser als unser Kontinent, der alte . . ." Aber diese vielversprechende Pionierarbeit hatte als' Ergebnis einer technischen Rcvolutioniernng mit einer wirtschaftlichen Ueberentwicklung die Vernichtung des Bauerntums, die Wäl­der-, die Präriezerstörung, d. h. die um sich fressende, heute schon riesenhafte Wüste. 12 Millionen Arbeitslose. Millionen Farmer, die von ihrem ausgebeuteien Boden ver­trieben durch die Länder irrten — und auf der anderen Seite das sich zusammen­ballende Rieienchaos von Newyork mit fünfzig-, achtzigetagigen Wolkenkratzern.al? Symbol der Vernichtung der Persönlichkeit, der Normierung des ganzen Lebens; die Oede dieses riesigen Steinhaufens' durchlönt von Niggersöngs, und in der Provinz die Eeistlosigkeit der Babbits, Wellblechhäuser und das Gerümpel trauriger Siiidte.

Das ist die „geistige Freiheit" des jüdi­schen Liberalismus. Als Weltnnlchaunnqs- bankrott mag dann Noch der Ausspruch de? fetzigen Präsidenten gelten, der unlängst sagte: „Hollywood hat die Parolen der Frei- beit verkündet". Der Stumpfsinn dieser Frei­heit im Kitschfilm, in der amerikanischen Revue mit ihrer riesenhaften und doch öde» Ausstattung, mit den Burlesken usw., ist der Vorläufer des gepriesenen amerikanilchci, Jahrhunderts der Fleischkonserven, des Jazz,