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Punkt, 2. Elite. 3. Leber, r. 7. Ries, l>. Troß,. 10. Autor, Lesen, 17. Terz, 18. Liter, irrte, 21. Assel, 22. Seil.
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Das flmtsdlatl des Negierenden Bürgermeisters der Zielen Hansestadt Bremen
üev Narionaildzial.isteri. Vrenrens
sinnliches verkündungsbiait des Neichsstattlialters in Bldenburg und Bremen
Nr. 10 , 14. Jahrgang
Vienstag, 11. Januar 1944
kinzelpreis 1S l^pf.
vis ksrlen MnIsrkLmpke so üer Osttronl äauern an
Schiffsziele vor der Cyrenaika bombardiert
Aus dem Führerhauptquartier, 10. Januar. Das Oberkommando der Wehr, macht gibt bekannt:
Westlich von Otschakow wurde «in bolschewistischer Landungsversuch von Einheiten der Kriegsmarine vereitelt.
Im Raum von Kirowograd wurden starke feindliche Angriffe abgewehrt und die Bol- schewisten in erfolgreichen Gegenangriffen zurückgeworfen.
Südlich und südwestlich Progrebischtfche sind harte, wechselvolle Kämpfe mit dem weiter vordringenden Feind im Gang«. Eine vorübergehend verlorengegangene Ortschaft wurde im Eegcnstog zurückerobert und dabei ein sowjetisches Bataillon vernichtet. Der Feind hatte hohe, blutige Verluste und verlor 17 Geschütze. In den letzten Tagen hat sich bei den Kämpfen in diesem Raum die 17. Panzerdivision unter Führung des Generalmajors von der Meden durch Standhaftigkeit und schneidig geführte Gegenangriffe besonders ausgezeichnet.
Südlich und westlich Verditschew zerschlugen unsere Truppen zum Teil im Gegenstoß heftige Angrisse der Sowjets und vernichteten, 31 feindliche Panzer.
Die deutsche Luftwaffe griff wiederholt mit starken Kräften an den Schwerpunkten in die Erdkämpfe ein und belegte Bereitstellungen und Panzeransammlungen des Feindes wirksam mit Bombe«. Bei der Bekämpfung des sowjetischen Nachschubverkehrs wurden fünf Materialzüge zerstört, acht weitere Züge beschädigt.
Im Randgebiet der Pripjetsümpfe kam es zu örtlichen Kämpfen mit feindliche» Aus, klärungskräften westlich Nowograd—Wolynfk und Tarny.
Westlich Retschiza setzten die Sowjets ihre Angriffe fort. 2n schweren Kämpfen scheiterten auch gestern alle Durchbruchsversuche der Bolschewisten. Oertliche Einbrüche wurden abgeriegelt.
Südöstlich Witebsk wiesen unsere Truppen erneute starke Angrisse des Feindes ab. Die gestern für den Bereich eines Korpsabschnitts gemeldete Abschußzahl von S7 Panzern hat sich aus 71 erhöht. 2m gleichen Korpsabschnitt wurden gestern weitere 87 sowjetisch« Panzer abgeschossen. Nordwestlich Witebsk grisfen die Bolschewisten wiederholt erfolglos an. Bei der Säuberung eines Waldgebietes wurde eine stärkere Kampfgruppe des Feindes vernichtet. Das sächsische Grenadier-Regiment 458 unter Führung des Oberstleutnants Lacher hat sich hier bei den Kämpfen der letzten Tag« besonders bewährt.
Im Westabschnitt der süditalienischen Front brachen mehrere örtliche Angriffe des Fein, des in unserem zusammenqefatzten Artilleriefeuer zusammen. An der übrigen Front verlief der Tage bei ersolgreicher eigener Stotz- trupptätigkeit ruhig.
In den ersten Morgenstunden des S. Januar griffen deutsche Kampfflugzeuge Schifss- ziele vor der Nordküste der Cyrenaika an. Aus vier Handelsschiffen mittlerer Größe wurden mehrere Bolltresser erzielt. Mit der Vernichtung zweier dieser Schisse ist zu rechnen. Ein eigenes Flugzeug ging verloren.
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Führerhauptquartier, 18. Ja«. Der Führer verlieh am 7. Januar das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Helmut Kalditz, Kommandeur eines Pionier-Bataillons, als 388. Soldaten der deutschen Wehrmacht.
vsr külirer ekrt vsräisnlso Ksosrsl äsr sllsa Lsisrrelckincksn Armes
Wien, 18. Januar Am Sonntag feierte ein verdienter Offizier der alten österreichischen Armee, Feldmarschalleutnant Karl Freiherr Tzap von Birken stetten, seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlaß befördert« der Führer Feldmarschalleutnant Czapp von Dirkenstetten zum General der Artillerie a. D. mit der gleichzeitigen Verleihung der Uniform der neuen Wehrmacht und übermittelte ihm telegraphisch seine Glückwünsche.
VersMklerIemäUZie^llnlck suk unsere Advedriront im ÜLteo
^Vs/'tS5s ^U5c/s/inung c/sf IVi'ntSfLck/oc/it — O/s /fö/t Llcrnc/
Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung ür. v. «ob. Berlin, 10. Januar. 2n der gewandelten gesamtstrategischen Lage des Krieges, in der wir ein verstärktes Gewicht auf die Abwehrvorbereitungen gegen westliche Jnvasionspläne gelegt haben, mutzten wir selbstverständlich auch mit immer wiederkehrenden krisenhaften Zuspitzungen an der Ostfront rechnen. Aber aus allen bishe, rigen Erfahrungen können wir die Zuversicht schöpfen, daß die überlegene militärische Führung und die unvergleichlich viel stärkere Kampfmoral unserer Truppen in jeder Lage einen Ausgleich zu schäsjen vermögen. Die Möglichkeit, den weiten Raum als Waffe zu benutzen, ist dank der riesenhaften territorialen Erfolge im ersten Abschnitt des Krieges im Osten noch lange nicht erschöpft.
Berlin, 18. Januar. Wie bereits kürzlich gemeldet, verlieh der Führer dem am 28. Dezember 1883 in Berlin geborenen Oberst Adalbert Schulz als 9. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Schwertern und Brillanten. Der Führer empfing am 8. Januar 1944 den verdienten Panzerossizier und überreichte ihm die hohe Auszeichnung. Gleichzeitig beförderte er ihn zum Generalmajor. Damit ist Generalmajor Adalbert Schulz innerhalb Jahresfrist vom Maior zum General befördert worden.
Generalmajor Adalbert Schulz, der erst vor wenigen Wochen 40 Jahre alt geworden ist, hat in ungezählten Kämpfen bewiesen, daß er ein Panzerführer großen Formats ist. Auf den Maashöhen bei Dinant, bei Smolensk und Wjasma, bei Bjelgorod und Shitomir hat er immer wieder, oft mit zahlenmäßig schwachen Kräften, hervorragende Leistungen vollbracht, deren Auswirkungen weit über
Gewiß nehmen wir heute die sowjetischen Angriffe im Raume von Kirowograd, üd- lich von Pogrebischtsche, südlich und westlich Verditschew und das Erscheinen der sowjetischen Aufklärungskräfte westlich von Nowograd—'Wolynsk (Swjagel) und Sarny nicht auf die leichte Schulter. Was unsere Truppen an diesen Frontabschnitten gegenüber der zahlenmäßigen Ueberlegenheit des Feindes zu vollbringen haben, grenzt anS Ueber- menschliche. Aber sie vollbringen es, und wenn auch weiterhin hier und da die Notwendigkeit zu Frontveränderungen sich er, gibt, so bleibt doch angesichts der immer noch bestehenden Möglichkeiten des weiten Raumes entscheidend, daß die Sowjets nicht zu dem angestrebten Erfolg des strategischen Durchbruchs mit allen seinen Folgen kom-
den öön ihm geführten Verband hinausgingen. Gerade bei den Kämpfen der letzten Monate, für die er auch mit den Brillanten ausgezeichnet worden ist, wurde er oft von einem Brennpunkt der über Hunderte Kilometer ausgedehnten Schlacht zum anderen geworfen und hat häufig, auf sich allein gestellt feindliche Uebermacht zurückgeschlagen. Das hat gezeigt, daß er Draufgängertum mit Besonnenheit, Wendigkeit mit zäher Entschlossenheit in sich vereinigt, daß er ein Kämpfer mit heißem Herzen und kaltem Kopf ist.
So steht er vor uns als der Typ des Pan- zersührers, wie ihn diese junge Wasi? braucht. Wie sie in mancher Beziehung die Nachfolgerin der Kavallerie ist, so läßt die Beförderung des Oberst Schulz zum Generalmajor unwillkürlich auch an einen der berühmtesten und bekanntesten Reitersührer, General von Seydlitz, denken. Die hohe Auszeichnung des Generals gilt mit ihm zugleich den unverfänglichen Leistungen der Panzerwasse des deutschen Heeres.
men, Haß immer wieder ihr« taktischen Einbrüche, selbst wenn sie im ersten Augenblick einmal bedenklich aussehen bald abgeriegelt werden können, daß nach ungeheuerlichen Aderlässen der Feind immer erneut sein Spiel beginnen muß. und daß der erfolgreichen Abwehr von Feindangriffen immer wieder deutsche Gegenangriffe folgen.
Ueber die Kämpfe am Sonntag werden von amtlicher Seite noch folgenbe Einzelheiten bekannt:
In der Winterschlacht im Osten verstärkte sich am 9.. Januar der feindliche Druck an einigen Abschnitten noch mehr. Im gleichen Maße wuchs aber auch der Widerstand der deutschen Truppen. Ehaiakteicistisch dafür waren die Kämpfe im Raum von Kirowo- qrad. Hier leiteten die Bolschewisten neue schwere Angriffe ein Unsere Grenadiere und Panzerverbände behaupteten aber ihre Stellungen und führten an verschieden» Punkten energische Gegenangriffe. Die fächerförmig von Westen her im Bereich der Bahnlinie Rowoukrainsk—-Kirowograd angesetzten Gegenstöße durchkreuzten die Durchbrüchs- äbsichien der Bolschewisten.. Sie spalteten im Zusammenwirken mit der Luftwaffe die geschlossene Masse der sowjetischen Sloßver- bände auf und drückten sie zurück. Mehrere Ortschaften wurden nach Brechen zäher Gegenwehr genommen. Auch nördlich Kirowograd konnten die den ganzen Tag über andauernden seindlichen Angriffe abgewiesen werden, wobei ein« Aufklärungsabteilung 15 Sowjetpanzer abschoß.
An der zwischen mittlerem Dnjepr und sberen Bug gegen die aus dem Raum von Shitomir nach Süden drängenden Bolschewisten errichteten Abschirmungsfront entwickelten sich in den mittleren und westlichen Abschnitten schwere hin Und her wogende Kämpfe. Südlich Kiew. wo bei den jüngsten Kämpfen um Takuraschtscha eine aus Heeresartillerie und Pionieren bestehende Kampf- lFortletzung aus Seit» L)
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Berlin, 10. Januar, Die von einer deutschen Delegation unter Vorsitz des Ministerialdirektors Dr. Walter und einer schwedischen Delegation unter Vorsitz des Gesandten Häggloff in Stockholm geführten Verhandlungen über die Gestaltung des deutsch- lchwedischen Waren- und Zahlungsverkehrs im Jahre 1944 sind am 10. Januar 1944 beendet worden. Es ist dabei gelungen, wiederum zu einem umfassenden Abkommen zu gelangen. Der Umfang des nach wie vor im Wege der Verrechnung erfolgenden Zahlungsverkehrs wird wie im Jahre 1943 auf beiden Seiten auf insgesamt rund 900 Millionen Mark geschätzt. Unter Berücksichtigung der planmäßig erfolgenden Rückzahlung der früher vereinbarten Jndustriskredite ergib: sich danach der Umfang des Warenverkehrs im Jahre l944. Schwedischerseits werden in der Hauptsache Erz, Stuhl; Maschinen, Holz. Zellstoff Papier und dergl., deutscherseits Kohle, Koks, Handelseisen, Chemikalien usw. geliefert.
Gleichzeitig find da» Preisabkommen vom Februar 1943 und das Prjvatschuldenabkom- men für das Jahr 1944 verlängert worden. Ein zwischen den beteiligten Stellen abgeschlossenes Schiffahrtsabkommen für dar Jahr 1944 ist genehmigt worden. Gleichzeitig haben Verhandlungen über den sogenannten Goeteborgverkehr stattgefunden, die zu einer vertraglichen Regelung für das Jahr 1944 gesuhlt haben.
Oberst 8ckulr ivuräe Kenerslmsjor
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Drahtbericht unserer Berliner Schristleitung är. v. sei,. Berlin, 10. Januar, Im anglo- amerikanischen Lager sollte man aus den früheren Erfahrungen gelernt haben, in der Beurteilung der schweren Kämpfe an der Ostfront vorsichtig zu sein und nicht in nervöser Ueberhastung Folgerungen zu ziehen, die sich bisher stets als Illusionen erwiesen und zu bedenklichen Stimmungseinbrüchen in England und in den Vereinigten Staaten geführt haben. Aber die britisch-amerikanische Agitation hat diesmal erst recht alle Bedenken beiseite geschoben, weil die Oeffentlichkeit in England und in den Vereinigten Staaten Angst vor den Opfern einer Jnvanon im Westen hat und sich immer noch der Hoffnung hingeben möchte, daß die Bolschewiken es allein schaffen oder zumindest dem General Eisenhower seine Aufgabe wesentlich erleichtern könnten. Wenn daher im Hinblick auf diese stimmungsmäßigen Momente die Erfolge der Sowjets bei den Weftmächten wieder einmal ins Maßlose übertrieben werden, so wurde dabei zunächst die große politische Gefahr übersehen, daß das sowset-polnifche Problem in diesem Zusammenhang eine ganz scharfe Zuspitzung erfahren und daß dann gleichzeitig dir Entlarvung der britisch-ameri
kanischen Kriegspolitik erfolgen mußte Das ist inzwischen so eindeutig geschehen, daß jeder verspätete Versuch, das zerschlagene Porzellan wieder zu kitten, wie eine Groteske erscheinen muß.
Die weitere Beschäftigung mit dem britisch-amerikanischen Fußtritt für Polen als einem Symptom und endgültigen Beweis für die Bereitschaft der Engländer und Amerikaner zum Verrat an Europa könnte beinahe schon langweilig erscheinen, wenn es nicht im Interesse der endgültigen Festnoge- lung als eine Notwendigkeit erschiene, auch die weiteren Phasen der Entwicklung zu verzeichnen. Es gilt vor allem, auch die plötzlich aufgetauchten Erkenntnisse in bestimmten „neutralen" Bereichen festzuhalten, um dem Gedächtnis dieser Neutralen gegebenenfalls nachzuhelfen, wenn sie über kurz oder lang ihre Neigung zur Vergeßlichkeit offenbaren sollten.
Heute jedenfalls erscheint der stimmungs- mäßige Umschwung an einzelnen Stellen geradezu frappant. So hat beispielsweise die schwedische Zeitung „Aftontidningen" bisher fast ausnahmslos gehässige deutschfeindlich« Karikaturen gebracht. In der letzten Sonntagsnummer veröffentlicht dieses Blatt nun
plötzlich eine Karikatur, die das.Thema des britisch-amerikanischen Fußtritts für Polen eindeutig behandelt. Darauf sieht man, wie eine Frau, die das frühere Polen versinnbildlichen soll, vor einem Amerikaner aus den Knien liegt und ihn um Hilfe anfleht. Der Amerikaner aber gähnt nur gelangweilt. Unter der Zeichnung steht ein Gedicht, dessen erste Strophe in der Ueber- setzung lautet: „Für Polen und Danzig ging England in den Krieg, Amerika auch, wenn es auch etwas länger dauerte; so hat man uns wenigstens in der Presse gesagt. Aber offenbar haben wir das nicht richtig begriffen." Und die letzte Strophe des Gedichtes lautet: „Daß Stalin am Ende doch tut, was er will, dessen kann man jetzt schon sicher sein. Aber Washington mutz offenbar noch ein halbes Jahr lang heucheln, bis die Wahl vorbei ist."
Darin liegt zunächst ein grundlegender Fch- ler. Stalin wird am Ende nur tun können was er will, wenn der Faktor der deutschen Wehrmacht ausgeschaltet wäre. Der aber steht nach wie vor trotz vorübergehender Kriien unerschütterlich da und wird schließlich doch zum entscheidenden Gewicht in der Waagschale des Krieges werden. Das jedoch ist rich
tig. daß England und die Vereinigten Staaten von sich aus nichts mehr gegen Stalins Willen ausrichten können und wollen, und daß all ihr Gerede um die Dinge herum nichts als schamlose Heuchelei und ganz plumper Wahlschwindel für Roosevelt ist.
Veioiüers deutlich hat das kürzlich die amerikanische Zeischrist „Time',' ausgesprochen. Sie leitet als Ergebnis von Teheran ab, daß die Sowjetunion als die beherrschende Macht im Nachkriegseuropa hervorgehen werde. Daß England im wachsenden Maße die Ausruft- kung erkennen müsse, die ein sowjetrussischer Europa auf die Weltlage haben werde, und daß die Engländer nicht einmal wüßten, ob sie auch nur in Westeuropa ein Minimum an kontinentalem Prestige zurückgewinnen könnten, nachdem sie bisher den Vorrang oder mindestens das Gleichgewicht der Macht aus dem europäischen Festland als wichtig für Großbritanniens Sicherheit angesehen hätten. Also nicht einmal den lächerlichen Traum von Smuts, der auf ein Ilebergreisen der Empire auf die westeuropäischen Randgebiete spekuliert«, erkennt man in den Vereinigten Staaten heute noch als berechtigt an.
(Fortsetzung auf Seit« U
4/«
Von Helmut Lünäermsnn,
Stsbslsiter cles llsickLpressecdeks
Es ist heute klar geworden, daß der gegenwärtige große Kamps zu einem Ringen um die Schlüsselstellungen der kommenden Welt- entwicklung geworden ist. Europa oder Amerika, Nationalsozialismus oder Bolschewismus, Kapitalismus oder Sozialisnius, jüdische Weltherrschaft oder Völkersreiheit, solche klare Fronten sind es, die sich eindeutig her- ausentwickelt haben aus der Verwirrung der Begriffe, mit der die britisch-amerikanische und die bolschrwistische Propaganda die wahren Absichten des Angriffs aus Deutschland und Europa verschleiern wollten.
Von der Antwort auf diese Fragen die durch die kämpferischen Ereignisse dps gegenwärtigen Krieger entschieden weroen wird die Zukunft bestimmt. Eine Eroberunc, Europa» vom Osten oder Westen würde die Aus- löschung einer Epoche bedeuten, die die Grundlage aller bisherigen Pölkerkultue gewesen ist. Ein Sieg oder auch nur die Erhaltung des bolschewistischen Prinzips als weltpolitischer Machtfaktor ist nur aus den Trümmern der Nationen denkbar, dre der Ausgangspunkt aller schöpferischen Kräfte der Menschheit sind. Die Fortsetzung der konzentrierten kapitalistischen Ausbeutung in den Ländern der Plutokrati« kann ebenfalls nur zu einer Katastrophe führen, weil der Siedepunkt erreicht und ohne grundlegenden Wandel ein; Erplosion unvermeidlich ist. Und ein Triumph bes Judentums in dem von ihm heraufbeschworenen Weltkampf müßte die endgültige Machtergreifung dieser Rasse im Gefolge haben, denn allein um dieies Zieles willen führt sie den Krieg.
Wenn wir die Lage überblicken, wie sie sich beute im fünften Kriegsjahr im Lichte dieser großen Auseinandersetzungen darstellt, und wenn wir nachprüfen, wie weit die Entscheidungen schon gereist sind, so ergeben sich Feststellungen, die «inen tiefen Einblick nicht nur hinter die Front unserer Feinde, sondern auch einen wichtigen Ausblick aus die weiter« Entwicklung des Kampfes vermitteln.
Unter dem Zwang der Kriegsanstrengungen haben die Vereinigten Staaten das Prinzip der „kontinentalen Solidarität" in den Mittelpunkt ihrer amerikanischen Politik gestellt. Mit dieser These stürzen sie in Süd- amerika Regierungen, entfesseln sie Revolutionen. finanzieren sie Kriegserklärungen, nach Europa aber senden sie verzweifelte Drohungen und Aufrufe zum Verrat an der kontinentalen Gemeinschaft, die sich durch den Verteidiguno^kampf dieses Krieges als natürliche Notwendigkeit herausentwickelt hat. Während die USA. das Prinzip der kontinentalen Solidarität in Amerika so grundsätzlich verkünden, versuchen sie seine Durchsetzung in Europa mit gleicher Leidenschaft zu verhindern.
Die USA. sind vorangeschritten in der Organisation eines kontinentalen Angriffs. Sie haben Europa nicht weniger herausgefordert. als sie es gegenüber Ostasien getan haben. Sie finden die Antwort in dem unter langen Mühen und nach vielen Enttäuschungen endlich emporwachsenden Gemeinschaftsgefühls auch der europäischen Völkergemeinschaft. Unter diesem Aspekt aber ist Europa dem Angriff des amerikanischen Kontinents nicht nur gewachsen, sondern weit überlegen; denn seine Völker bilden letzten Endes die Urheimat des ganzen amerikanischen Kontinents, und jedes europäische Volk ist das Vaterhaus eines amerikanischen. Unter den Schlägen des Krieges fängt Europa an zu begreifen, daß es unüberwindlich ist, wenn es sich nur auf seine kontinentale Kraft besinnt.
Auch die Antithese Bolschewismus — Nationalsozialismus hat im Verlaus des Krieges eine besondere Beleuchtung erfahren. Daß die Bolschewisten nach einem Viertel- jahrhundert blutigster antinationalerEewalt- herrschaft, die sich noch 1940 in den baltischen Staaten in vfthischer Weise ausgetobt hat, nun plötzlich die „russische Volksseele" reklamieren und in ihrer Propaganda die verstaubten Walzen der zaristischen Vergangenheit aufgelegt haben, ist nicht nur ein auf neutrale Journalisten und britische Bischöfe berechnetes Täuschungsmanöver, der Vorgang zeigt auch, daß «in ganzes Menschenalter bolschewistischer Vergewaltigung es nicht fertiggebracht hat, die gewiß wenig nachdenklichen russischen Massen zu überzeugen. Die hartgesottenen Moskauer Weltver- schworer haben das Klavier einer angeblich „nationalen" Rührseligkeit hervorgeholt weil internationale Phrasen und Thesen die Feuerprobe der Schlacht nicht bestehen. Sie taugen nur, um Kraft zu zermürben, nicht, um sie organisieren. Ob die Mikrophone im Kreml vom ..Mütterchen Rußland" wim. mein, oder ob sie von der „Internationale" erdröhnen, es sind die gleichen blutigen Lippen, von denen die falschen Laute kom» men die gleiche Absicht des Pölkrbetruqes. die den Ton angibt. I» der großen Auseinandersetzung zwischen Nationalismus und Boffchcwismus aber zeigt diese Phase nicht nur. wie stark der bolschewistische Wellfeind «chon angeschlagen ist; es liegt für uns darin ^ Bestätigung besonderer Art für
unier Wissen um die naturgegeben« Kraft des Nationalsozialismus, der großen Parole. die ebrlich nur auf den Fahne« unseres Kampres steht.
Besonders dramatisch ist unter den Schlä. gen des Krieges die Auseinandersetzung zwi- schen Kapitalismus und Sozialismür geworden. Der Krieg, den die Kapitalisten' gegen das sozialistische Deutschland führen, muß auch in ihren Ländern von den breiten Massen der Schaffenden ausgekämpft werden Ihnen verweigert das kapitalistische System da» Anteil an den hellen Seiten des