Ausgabe 
(9.1.1944) 8
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irgen. ,,-^cli öiu eigsnlnch ciajcht. daß sie nicht gekoi»,,

peinlich, mit dem Soldat,, ach verwickelt zn sein.Jz acrobichieLon", sagte sie d^

s ptötzlich so eilig?" frag,,.

e ohne zu wissen, was ss, Ls hatte jetzt aufgehört ,en Wolken am Himmel z. er. rosiger Schein der Son»,

. blanken Straßen, llen Sie denn ausrücken?' Page an sie. Er fand. dai ester besser als Lilli gefj chalb zum Besuch eines L«:

kleines Lam am. Rande der

er. da .Dina nichts sag,, i wir zusammen gehen, wen» ben. Es sind von der Str», teile nur wenige Schritte >en Kiefernwald." ina ireudig. ..es muß schzj, em Regen durch den Wald

helle. Sie warteten an der Pell« einige Minuten aas iegen dann ist den Wagen, tcstekle stiegen sie-aus. Don liefern fielen noch leise dj, en. Sonst war es. still. Cj, ig und freuten sich an der aldes.

es warm. Sie nahmen i»

, tranken eine Tasse Kaffee ck Torte.

st bei ihrem Chef sitzen' ttelt.' Er Kündete sich ei«

e sehr?" fragte Dina. ..erwiderte er.Aber ich te mich nicht." l und zart neben. ihm. Sie m großen dunklen Augen bin Ihnen nur ein schlech, li?"

uff nach. ihrer feingliedri- sten ihrer Handtasche aus ruhte.2m Gegenteils ich j gekommen sind daß es

sie sie mit einem zärtlichen

er. ..wirklich!" rgen sie zur Endhaltestelle »bahn stand schon da. Sie igeninnern auf die Bank. en sie um. Der andere Wa- Sie blieben auf der Platt-

: im Wagen mit einem Gefreite, als er einen Blick ere geworfen hatte.An- m Chef."

steigen?" sagte Dina leise, die Straßenbahn hielt, aus ß weiter.

Chef", sagt« sie.Es ist..." ahm Dinas Arm.Ich liifang an nicht. Aber es r nötig, daß ich mir (br­ache, nicht wahr?"

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Var^eiarntlicbe Tageszeitung

Das flmtsblatt des legierenden vürgermcistcrs der Zreien fjanscstadt iZremen

M

Nr. 8 , 14. Jahrgang

Sonntag, 9. Januar 1944

der Nationalsozialisten Vremens

flmtliches UcrKündungsblatt des Ncichsstattiiallers in Oldenburg und i Zremen

Linzelpreis 15 Npf.

vie «stkellstsrrelllle kestimg kuropa

V^ori c/st ^/ofc/§ss /)/5 /-/srrc/cr/s 10 /^///ionsn /(ui)t^m6tsr öston vs^^aut Tausends von /(omp/rtönc/sn unc/ OsLc/iützsr» 05t^ömp/sr orwortsn c/sn f-smc/

Drahtbericht unserer Berliner Schriftleitung

d. Berlin, 8. Januar. Das in Teheran besprochene und von Stalin ausdrücklich ver­langte Javasionsunternehmen der. Anglo- Amerikaner wird nach einer Vorhersage eines amerikanischen Senators vom Sonn­abend zu einem ausgesprochenen Massenmord für die angreifenden Truppen werden. Der Senator begründete seine Feststellung durch «inen Hinweis auf dieunheilvolle Ruhe", die in Deutschland gegenüber allen Jnva- simrsdrohungen bewahrt werde, wobei jede mit allen Mitteln des Nervenkrieges aus­gestattete anglo-amerikanische Ankündigung von deutscher Seite mit dem lakonischen Wort:-Mögen sie nur kommen!" beant­wortet werde.

Nachdem der Führer in seiner Neujahrs- botschast an des deutsche Volk erklärt hat, daß Form und Stärke der deutschen Ver­teidigungsmaßnahmen wahrscheinlich für die Landungstruppen eine sehr viel größere Ueberraschung darstellen werden, als etwa -die Verwirklichung der von Deutscher Seite durchaus erwarteten Aktionen des Gegners, werden jetzt in Berlin zuip ersten Mal Zahlen über die deutschen Verteidigungs­anlagen bekannt. Wenn auch in diesen Jn- formationeki aus begreiflichen Gründen keine Einzelheiten über die Art der deutschen Vor­bereitungen enthalten sein können, da ihre Bekanntgabe zugleich ihre Wirkungsmöglich­keit vereiteln und die Ausschaltung jedes Ueberraschungsmomentes bedeuten würde, so sind diese. Angaben dennoch so eindrucks­voll. daß sie die Voraussage des amerika­nischen Senators verständlich werden lassen.

Die britischen Ankündigungen stellen als Hauptschlag des Jnoasionsunternehmens" eine Landung in Westeuropa in Aussicht, der vielleicht einige kleinere Unternehmun­gen im Norden oder auch im Miitelmeer parallel laufen würden. Diesen Nebenope- rattonen will man jedoch nicht jetresent­scheidende Gewicht" geben, das «in Unter­nehmen in Westeuropa für sich beanspruchen könnte, da die Erfahrungen des Krieges an der süditalienischen Front die großen Schwie­rigkeiten solcher, an gebirgigen Küsten­strichen angesetzten Unternehmungen zu dra­stisch werden lassen würden. Selbstverständ­lich sind jedoch von der deutschen Führung auch diese Möglichkeiten berücksichtigt wor­den, wobei sowohl mit der Möglichkeit von Angriffen im östlichen Mittelmeerraum als auch in seinem westlichen Teil gerechnet wird.

Es ist bezeichnend, daß der mit der In­spektion der europäischen Verteidigungs­anlagen beauftragte Feldmarschall Rommel vor seinen Bestchtigungsreisen im Westraum ausgedehnte Inspektionen im Gebiet des Balkans und der Apenninhalbinsel durch­führte. Im westeuropäischen Raum selbst find nach den jüngsten Informationen die Küstenstriche in wafsenstarrende Befestigun­gen verwandelt worden. Die von der Nord­see bis Hendaye an der spanischen Grenze sich über 2100 Kilometer erstreckende West­küste ist zu einer durchgehenden Befestianngs- linie ausgebaut worden. Fast zckm Millionen Kubikmeter Beton wurden in Tausenden von Kampfanlaaen verarbeitet, in denen mehr als 6000 Geschütze bis zu den schwersten Fernkampfbatterien bereitste-hen. um schon dem angreifenden Gegner auf See stärkste Hindernisse in den Wea zu legen Verstärkt sind diese Anlaocn durch etwa 8000 panzer­brechende Geschütze, die im Falle einer ge­glückten Landung sofort den Kampf gegen die Jnvasionstruvpen aufnehmen werden, um zusammen mit den starken, im W"straum .stationierten Kampfnerbänden die Vernich­tung des. Gegners durchzuführen.

Da der Kern dieser deuMen .Eingreif- divisionen aus Soldaten besteht, die bereits in den Feuerorkanen der Ostfront und ge­genüber den Mastenstürmen der Sowjets sich als überlegene Einzelkämpfer ausaezeickmet stoben, dürfte für sie fede nur mögliche Form des anglo-amerikanüchen Angriffs an llebcr- ra'chungswirkung verloren haben.

Vor den Küsten und längs der Verteidi­gungsanlagen an Land sind viele Millionen

Minen aller Art angelegt, die das Risiko der angreifenden Truppen beträchtlich vermeh­ren und in einer Betrachtung der Agentur Assopreß alsErfindungen des Teufels" be­zeichnet wurden, die jeden Augenblick den Landungstruppen den Tod zu bringen ver­möchten.

Auch die norwegische Küste, die mit ihrer gesamten Ausdehnung von 2ö00 Kilometern fast einer natürlichen Festung gleicht, ist an allen wichtigen und für ein Landungsunter­nehmen überhaupt in Frage kommenden Stellen sehr wirksam durch Befestigungsan­lagen gesichert worden. In diesem Raum ste­hen nach den jüngsten Informationen über 1700 Geschütze. Ähnliche starke Verteidigungs­

anlagen befinden sich im dänischen Raum. Diese, dabei keinesfalls einen Anspruch auf eine vollkommen lückenlose Darstellung der deutschen Verteidigungsanlagen erhebende Skizze läßt die starke Rahe verständlich er­scheinen, mit der die deutsche Führung auf jeden Beunruhigungsversuch und aus jede. Angriffsdrohung des Feindes reagiert. Die anglo-amerikanische Agitation bemüht sich,' die Skepsis, ihres Publikums, die Befürch­tungen großer Blutopfer und die nüchternen Risiko-Ueberlegungen der Militärbeobachter durch die Feststellung'zu überschatten, daß es sowohl Eisenhower als auch Montgomerys Bestreben sei, die notwendigen Menschen- oerluste auf das Mindestmaß zu beschränken.

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Drahtbericht in,lerer Berliner Schriftleitung b- Berlin, 8. Januar. Die beispiellose lleberbeweriung der amerikanischen Teil­erfolge im Pazifik durch die Massenpresse der Vereinigten Staaten hat den Unterstaats­sekretär für amerikanische Kriegsatigele-gen, heilen. Patterson. veranlaßt, in Los Angeles eine Pressekonferenz durchzurühren und den nordamerikanischen Journalisten die Schwie-, rigkeiten des Kampfes gegen Japan zu schil­dern. das noch immer auf seinen weit vor­gelagerten Außenposten kämpft und jedes amerikanische Unternehmen zu einer starken Verlustquelle der gegnerischen Flottenmacht werden läßt. Um den Kampfgeist der japa­nischen Truppen zu illustrieren, erklärte Pat­terson. daß die nordamerikanischen Streit­kräfte während der ganzen Dauer des Krie­ges nur 377 japanische Gefangene hätten einbringen können. Er habe sich zur Bekannt­gabe dieser außerordentlich niedrigen Gefan­genenziffern entschlogen, um jedem Ueber- optimismus in der Bewertung der gegenwär­

tigen militärischen Lage entgegenzutreten, und um- vor allein den Fanatismus zu kenn­zeichnen, mit dem die japanischen Soldaten kämpfen.

Dieser Geist, sich lieber selbst zu opfern und im Opfertod den Feind mit niederzureißen, ist ursächlich für die großen Kampferfolge Japans, das der prahlerische Marineminister Roosevelts, der ehemalige Kavällerieoberst Knox, schon in einer .Frist von. 00 Tagen vom Erdboden sortwischen wollte. Heute spricht Knox wesentlich andere Worte. In einer seiner jüngsten Erklärungen warnt er vor der Kampfkraft der japanischen Flotte, dieim Pazifik ja bloß aus eine Keleaen- heit wartet, um auszukaufen und die USA.- Streitkräfte in einen Kampf zu verwickeln". Er steigerte seine Warnung bis zu der Fest­stellung:Es ist töricht, zu behaupten, daß die japanische Flotte vor uns. Angst hätte. Es liegt nur in ihrem Interesse, den rich­tigen Zeitpunkt abzuwarten."

Operation mit ckem Ltektromagneten. Die neuesten llrkstirungen 6er mocksrnen llsiivisssn- sekskt kommen in llen lleutscken llararstten ller Vsrivunllstsn rur -^nvenllung. tllnser Liill reigt eine Operation mit llsm Msktromsgnetsn. Die llöntgenauknatimsn haben llis bags eines Oranstspiitters gersiZt. lls genügt ein vinriger llinscbnitt. null ller dllagnst koli llen Splitter sckneli unll müksios kßrsus. 78-üukn.: 8riegsdei. llrezor <8ll>.>

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Es soll gemäß dem Plan der Stra­tegen auf der Gegenseite die Invasion Europas der deutschen Widerstandskraft den Fangstoß geben, nachdem, wie man in London und in Washington meint, Nerven- und Bombenkrieg .zu­sammen mit dem starken Druck der So­wjets auf.unsere Ostfront diese Wider­standskraft gelähmt haben müßten. Die feindliche Agitation hat es nötig, mit solcher Beweisführung ihren Völkern aufzuwarten, wo diese, ohnehin nichts Mrvonkrieg, bei dein auch das satanische

wissend, wofür sie eigentlich kämpfen, allmählich dieses unsinnigen Krieges

Vsttrollllsgs srtoräsrt äie KSrlssIs Lilspsimullg

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Aus dem F ü h r er h a u p t q na rtier, 8. Januar. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Beiderseits Kirowograd und in der Stadt selbst sind lebhafte Kämpfe mit starken feind­lichen Kräften im Gange. Eigene Panzerver­bände warfen die BolschewisteN nördlich der Stadt im Eegenangriss zurück und nahmen ein wichtiges Höhengelände in Besitz.

Die schweren Abwehrkämpfe südlich Kiew und im Raum üon Verditschew halten in unverminderter Stärke an. Die Durchbruchs­versuche der Bolschewisten wurden auch ge­stern vereitelt, einige Einbrüche abgeriegelt. Südlich Pogrebi.tschtsche warfen unsere Trup­pen die angreifenden Sowjets trotz erbitter­ten Widerstandes im Kegenanqrifs zurück und vernichteten dabei eine größere Anzahl feindlicher Panzer.

Nordwestlich Retschiza und westlich Pro- poisk blieben mehrere örtliche Angriffe der Bolschewisten ohne Erfolg.

Bei der Fortsetzung ihrer starken Angriffe nordwestlich Witcbsk erlitten die Sowjets besonders hohe Verluste an Menschen und Material. In einigen Einbruchssteklen sind noch erbitterte Kämpfe im Gange. Nördlich Newel brachen wiederholte feindliche An­griffe in unserem Abwehrfeuer zusammen.

Die Luftwaffe griff mit Schwerpunkt im Raum von Kirowograd und Berditschew in die Erdkämpfe ein lind fügte dem Feind hohe blutige Verluste und bedeutende Ausfälle an Waffen, Gerät und Fahrzeugen zu. In der ver­gangenen Nacht wurden bei der Bekämvfung des sowjetischen Nachschuboerkehrs sieben Transportzüge zerstört und neun weitere Züge schwer beschädigt.

Im Westteil der süditalienischen Front detznte der Feind seine mit starken Kräften geführten Angriffe aus weitere Abschnitte

aus. Nach schweren Kämpfen gingen im Raum nordwestlich Mignano zwei Berg­kuppen verloren. An der übrigen Front ver­lies der Tag im allgemeinen ruhig. »

Britisch-nordamerikanische'Bombcrverbände griffen am gestrigen Tage Orte in West- deutschland und im Süden des Reiches an. Durch planlosen Bombenabwurf entstanden besonders in Ludwigshasett und Mannheim beträchtliche Schäden in Wohngebieten. In der vergangenen Nacht warfen Störslugzeuge Vombew im rheinisch-westfälischen Industrie­gebiet. Die feindlichen Bomberverbände ver­loren bei diesen Angriffen 33-Flugzeuge, in der Masse viermotorige Bomber. Ächt eigene Jagdflugzeuge kehrten nicht zurück. Damit betragen die Verluste der britisch-nordameri- kanischen Terrorflieger in der ersten Woche des Jahres 282 Flugzeuge, davon 231 viermotorige Bomber.

rll. Der neue Ansturm der Sowjets in der großen Winterschlacht im Osten hat an den Hauptbrennpunkten zu einer Lage gerührt, deren Schwere nicht unterschätzt werden darf. Vor allen Dingen im Einbruchsraum von Berditschew hat das Ringen an Heftigkeit und Ausdehnung weiter zugenommen und zu Erscheinungen gesührt, die mit außergewöhn­lichen Maßnahmen gemeistert werden können. Dem Feind werden immer wieder deutsche Sperriegel entgegengeworsen. und Einqrcis- reserven gehen zum Gegenangriff über. In­folgedessen sind die sowjetischen Verluste rie­sig.

Trotzdem nährt der Feind seine Offensive mit immer neu herangeführten Reserven und Materialmassen und erweitert seinen Ein- bruchsräum. Ein Durchbruch durch die deut­liche Front ist ihm nicht geglückt, doch war

hierzu sicherlich die Anstrengung aller Kraft der örtlich eingesetzten deutschen Abwehrv'.r- bände erforderlich.

Auch bei Kirowograd. wo der Feind mit zahlreichen Schützendivisionen. Panzer- und motorisierten Verbänden angreift, sind die Kämpfe überaus schwer, was sich schon aus der Tatsache ergibt, daß bereits in der S:aüt selbst, hart gekämpft wird. Damit können an den gefährlichen Absichten des Feindes die in einer zweifachen Durchbrechung der ge­

samten Südsront und einer schnellen Aus rollung bestehen keine Zweifel mehr herrschen.

Unsere Position am Dnjepr nördlich Tscher- kassy und am Unterlauf dieses Flusses süd­lich des Brückenkopfes von Nikopol loll auf diese Weise ausmanöoriert werden. Anderer, seits bilden die dort stehenden nicht uner­heblichen deutschen Truppenkontingente im­mer noch eine große Gefahr für den Feind der ihnen eine lange offene Flanke dar­bietet.

Alle anderen Teile der Ostfront, einschließ­lich des dritten Eroßkampfraumes von Wi- tebsk zeigen keine neue Erschwerung der Lage. Vielmehr konnten die Feindangriffe nord­westlich Witebsk unter besonders hohen Ver­lusten für die Sowjets abgewehrt werden. Lediglich also im Süden der Ostfront bestehen gewisse Gefahrenmomente die qedoch in ihrer vollen Ausdehnung durchaus erkannt sind. Demzufolge kann man annehmen, daß neue Abwehrmaßnahmen bereits getroffen worden sind, die sich im Verlauf der noch völlig im Fluß befindlichen Operationen auswirken werden. Die deutsche Truppenführung hat schon Schwierigkeiten von viel größerem Aus­maß rechtzeitig gemeistert und wird auch die augenblickliüie Südsrontlage im gegebenen Zeitpunkt wider zu unseren Gunsten zu wen. den wissen.

müde werdend, wenigstens dessen Ende absehen möchten.

Obschon das Thema der Invasion wahrlich nicht mehr neu, im Gegenteil» seit Jahren ziemlich abgegriffen ist, hat es seit Teheran in den-Vorstellungen der dämpfenden Völker im feindlichen La­ger etwas Faszinierendes angenommen. Sehen diese doch darin nach der fehlge­gangenen Blockade gegen Deutschland und Europa, nach dem gescheiterten Ver­rat Italiens und nach dem unwirksamen

Bombardement deutscher Städte keine Entscheidung herbeiführen kann, das letzte und einzige wirksame Mittel, Deutschland auf die Knie zu zwingen. Schauen wir uns die Aussichten unserer Gegner bei diesem, ihrem neuenSie- ges"-Plan, an.

Daß in.Deutschland niemand die mit den feindlichen Invasionsabsichten neu erstandenen deutschen Abwehraufgaben auf die leichte Schulter nimmt, braucht kaum betont zu werden. Wir wissen sehr wohl, wie stark und umfangreich des Feindes Vorbereitungen sind. Wir wis­sen auch, daß er Zeit genug hatte, sei­nen Truppen in zahlreichen Uebungen und mehreren großen Manövern eine Spezialausbildung für große Landungs-

rrsuröniscli-rlorästriks als Lrückenkopk äe§ Lolscdsvkmur»

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Teahlbericht unseres Vertreters sob. Berlin, 8. Januar. AIs die Anglo- Amcrikaner am 8. November 1912 Franzö- sisch-Nordafrika überfielen, war es von vorn­herein klar. daß sie versuchen würden, in deck dauernden Besitz der neuen Gebiete zu ge­langen. und zwar zunächst unter Zulassung einer französischen Scheinregierung. Zu die­sem Zweck war de Gaulle jahrelang in Lon­don ausgehalten worden. Es ist gerade des­halb bemerkenswert, wie sehr sich in diesem einen Jahr der anglo-amerikanischcn Be­herrschung Nordasrikas die Situation ge­wandelt hat. zumal nie ein Zweifel daran bestehen konnte daß sich die tatsächliche mi­litärische Macht in den Händen der Anglo- Airierikaner befand, während politische und wirtschaftliche Kommissionen Sie Industrie und Landwirtichait kontrollierten.

die vor allem darin bestand, das Interesse einer dritten, völlig raumfremden Großmacht, der Sowjetunion, an Französisch-Nordafrika auszunutzen. De Gaulle glaubte besonders schlau zu handeln, als er die bolschewistische Unterstützung, die ihm angeboten wurde, an­nahm. Er bedachte aber nicht, welche Folgen dieseFreundschaft" für Nordafrika selbst zeitigen mußte. '

Die Agenten Stalins haben in den frühe­ren französischen Kolonien in diesem einen Jahre die Hohe Schule der Bolschewistischen Zersetzung in einer Weise demonstriert, daß Nordafrika nicht nur zu einem Musterfall Stalinscher Taktik, sondern zu einer akuten Gefahr für Europa selbst geworden ist. Nicht genug damit, daß die Briten und Amerikaner die unverschämten Forderungen Moskaus jaus Auslieserung Europas guthießen und

Die Eifersucht, mit der die Westmächte sich > unterstützten, trügen und trägen sie durch gegenseitig beobachteten, gestattete t>e Gaulle j ihre Politik auch dazu bei. daß der Bolsche- zunächst eine ziemlich selbständige Politik,' wismus nicht nur auf den Vorstoß nach

Westen beschränkt ist. wenn er in Europa . schon der erste Versuch, über die anglö-ame- eindringen will, sondern daß er sich auch von - Manische Uneinigkeit in die von diesen be- Südwesten her seinem Ziele nähern kann. . setzten nordafrikanischen Länder einzudrin-

Der Bolschewismus hat ja nicht zum ersten- gen. derartig gut geglückt, daß Stalin diesen mal versucht. Europa von Südwesten her sei- Weg bestimmt mit Energie und mit dem ner Gewalt zu unterwerfen. Der spanische Einsatz seiner besten diplomatischen Kräfte Befreiungskampf liegt noch nicht so weit zu- weitergehen wird. Ellditalien bietet sich ja rück. daß er alshistorische" Vergangenheit bereits als zweites lohnendes Objekt sür die angesehen werden könnte. Stalin glaubt noch bolschewistische Zersetzung an. immer, daß, getarnt und wohlgeborgen. sich > - . - . < . ^ ^ . <

seine Anhänger in Spanien gehalten hätten. logenannten beratenden Kammer in

und daß es nur eines festen Stützpunktes ü-gier wurde kürzlich die Aeugerung eines bedürfe, um den erloschenen Kampf auf der kommunistllchenAbgeordneten , Europa iberischen Halbinsel neu zu entfachen. > ",u,,e Kriegsende vollständig!ow,et,stert Natürlich zielt dieser Gedanke letztlich auf mit lautem Bepall ausgenommem

das Eindringen in den europäischen Konti- Diese an uch unbedeutende Begebenheit ist nent ab. Stalin will sich auf jeden Fall diele, ^ Bereitschaft des de Eaulle-Reqimes Möglichkeit vorbehalten, da er selbst weiß. > in Nordafrika zur vollständigen Auslieferung

daß der Wall, der an der Ostfront von der deutschen Wehrmacht aufnerichtet worden ist, für seine Ausdehnungsabsichten ein »nüber- windbares Hindernis bildet. Dagegen ist

der Macht an die Moskauer Agenten be­zeichnend. Moskau hat es verstanden, ein Jahr voller Jntrigen, Eifersucht, Ucberoor- lFortsetzung aus Seile Lj

operationen zu geben. Und wir vergessen ' dabei durchaus nicht die Fallschirmjäger, denen die Aufgabe zugewiesen ist, im Augenblick der Invasion im Hinterland der europäischen Küste Stützpunkte zu besetzen und Schlüsselstellungen den Landetruppen zu sichern. Daß die In­vasionsgefahr in Deutschland noch 'nie­mals auf die leichte Schulter genommen wurde, dessen ist der inzwischen erstan­dene Atlantikwall der beste Beweis. Daß trotz dieses gewaltigen Abwehr­walls längs der europäischen Küsten un­sere Staats- und Kriegführung nicht daran denkt, die dagegen bereitgestell­ten feindlichen Einsatzkräfte zu unter­schätzen, ist ebenfalls klar und der spre­chende Beweis dafür des Führers Wort in seinem Neujahrsaufruf an'das deut­sche Volk:Der Krieg wird sich in die­sem Jahre der Krise nähern". Daneben steht aber auch unmittelbar der Aus­druck des unerschütterlichen Vertrauens darauf, daß Deutschland diese Krise er­folgreich übersteht. Denn: auch das sind, Worte des Führers aus dem Neujnhrs- aufruf:Wo immer die Älliierten ihre Landung durchführen, der Empfang wird ein gebührender sein".

Tatsächlich ist es, wie uns neutrale Beobachter im Ausland wissen lassen, mit der von unseren Feinden geflissent­lich zur Schau getragenen Siegeszuver­sicht auf den Erfolg der auf Stalins Be­fehl einzuleitenden europäischen Inva­sion nicht sehr weit her. Daß sie schwerste Kampfe erfordern und größte Verluste kosten wird, das hat sowohl Churchill als auch Roosevelt wohlweislich bereits vorausgesagt. Daß aber neuerdings in England bei der Erörterung der Inva- sionsabsjchten der Gedanke an Paschen- daele erwacht ist, zeigt vollends, mit welch' innerer Unsicherheit unsere Feinde an die Invasion herangehen, die ihnen nun einmal vom Schicksal vorgeschrie­ben ist und an der, wie sie wissen, sie sehr leicht zugrunde gehen können.

Paschendacle ist bekanntlich jedem Engländer Stichwort und Begriff für jene gewaltige Schlacht in Flandern, die 1917 (in der deutschen Kriegsgeschichte als Herbstschlacht in Flandern bekannt) von England das allerschwerste Blut-