Ausgabe 
(3.1.1944) 2
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LrSSsaHokkitisna

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9riegsverdienstkreuzes an - Angel,vrige des Lnndvol- ilaatsaktcs in der Rcichs- tag.

Philipp sinket nach M od.

leubildung der kroalisclM

giernng räumt der britisch- hrt Stützpunkte aus den

nklärung der Philippinen:

snrlanber erhallen wiedei- Stnatsakt ant der Praae l des Reichsprotektors Tr estnvtc an die. Pvrtugiesisclx I-Ielierlassung militärischer Azoren an die Engländer 2i>0. Luflsicg des Haupt-

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i Hitlerjungen und BTM.- vrangriji aui Hannover, lavrtieduu« folgt)

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Erscheint 7mal wöch entlich

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P-ftt-z»g,pr«i» »uinrMq 2.R> RM l»i»!chl. so.l Rpt P«ftjettuog«g-bLhr> iuzügl. er Slps. Leftillgelb. P-ftiche«: Hamburg >7 272. Nozei- genpieil« «n» »uknadmrbedingungen lt Prei,- liste, »ufiiahmitermiii« ohn, «erblndlichkeit.

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Pm^teiarnttictie Layeszettuny

Vas flmtsblatk des Negierenden vürgcrmcisters der Zrcien fjanscsladt vrrmrn

der Nalionatsoziatiften. Vremens

flmUiches verkünbungsbiatt des Ncichsstattisallers in Oldenburg und IZrernen

Nr. 2,14. 7a!srgang

TNontag, Z. Januar 1944

Linzelpreis 15 Npf.

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Rückblick unä LusdUck

Oldenburg, 2. Januar. Die Eauleitung Meser-Ems der NSDAP. hatte am Sonn« tagoormittag einen Kreis besonders ausge­zeichneter Männer und Frauen, vorwiegend aus der Eauhauptstadt. darunter führende Persönlichkeiten aus Partei, Staat und Wehr­macht, aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst in das Oldenburgische Staatstheater zu einer festlichen Stunde geladen, in deren Mittel­punkt eine Ansprache des 6-auleiters Paul Wegoner stand.. Den weihevollen Rah­men dieser Stunde, die, wie der - Gauleiter betonte, zu Beginn eines jeden neuen Jah­res veranstaltet werden soll, um die Parole für das beginnende Jahr auszugeben, bil­dete «in erlesenes musikalisches Programm, das unterbrochen wurde von dem „Bekennt­nis" des großen preußischen Soldaten und Miiitärphilosophcn Carl von Clausewitz, vorgetragen von Dr. Arthur Schmiedham­mer.

Unter der Stabführung von Operndirektor Heinrich Steiner spielte das Oldonburgiscke Staatstheater zu Beginn den vierten Satz aus der 5. Sinfonie von Beethoven und spä­ter den Schlußchor über Schillers Ode „An die Freude" aus der 9. Sinfonie. Die Wie­dergabe dieses Werkes, in deren Dienst sich außer dem Dirigenten und dem Orchester die Solisten Margot Kuilleaume (Sopran), Jrmgard Paulp (Alt), Gottfried Riedner (Tenor) und Hermann Rieth (Baß), ferner der verstärkte Singverein Oldenburg und der Opernchor des Staatstheater» gestellt hatten, wurde zu einem tiefen Erlebnis für die Hörer, unter denen sich als Ehrengäste eime Anzahl von Verwundeten und Träger hoher Tapferkeitsauszeichnungen befanden.

Die ^N8pr»cke 4es Qsuleiters

Dann sprach der Gauleiter. Diese festliche Stunde, so sagte er, die eine Stunde der in­neren Besinnung sein fall, soll ausstrahlen auf den ganzen Nordseegau. Die hier an­wesenden Vertreter unserer Wehrmacht, der Partei, des Staates, der Wirtschaft, der Wissenschaft und Kunst umfassen alle Kreise unseres Raumes. Sie umfassen den Arbeiter, Bauern und Soldaten, den Kreis unserer im Gau besonders im vergangenen Jahre er­probten Volksgemeinschaft.

Zu Beginn des neuen Jahres grüße ich Sie alle! Frauen und Männer. Jungen und Mädel des ganzen Gaues sind mit einbe­griffen. Alles erdenklich Gute an Wünschen meinerseits begleite Sie für das bevorste­hende Jähr. vor allem der Wille, durch ge­meinsame Anstrengungen den Gefahren und Schwierigkeiten des Krieges weiterhin mu­tig und entschlossen zu trotzen. Dazu möge das Schicksal Ihnen allen Kraft verleihen.

In Tagen schwerster Prüfungen pflegen wir Einkehr zu halten und versuchen. Klar­heit über Sinn und Zweck des Lebens zu bekommen, besonder«, wenn das Schicksal aus der Mitte des Familien- oder Bekann­tenkreises eine Lücke reißt und der oder die Liebgewordene plötzlich von uns scheidet. Un­sere Gedanken eilen zurück. Wir überdenken nachmals die Stunden gemeinsamen Er­lebens. und am Ende steht dann die tröst­liche Einsicht, das Lebensrad weder anhal­ten noch zurückdrehen zu können.

6!ückviM8cks rum nsusn 6a!lr

Berlin, 2. Januar. Anläßlich des Jah­reswechsels fand zwischen dem Führer und zahlreichen Staatsoberhäuptern und Regie- rnngschess des Auslandes, insbesondere oerje- nigen der verbündeten Länder, ein telegra­phischer Austausch von Glückwünschen statt.

Die in Berlin anwesenden Botschafter, Ge­sandten und Geschäftsträger brachten dem Führer ihre eigenen und die Glückwünsche der von ihnen vertretenen Staatsoberhäupter, Regierung und Völker durch Eintragung in da« in der Präsidialkanzlei ausgelegte Be­suchsbuch zum Ausdruck.

Ferner fand gleichzeitig auch ein Tele- grammwcchsel zwischen dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop und den Staatsmännern der mit Deutschland verbün­deten Staaten statt.

Usus MllsrkrsurirLysr

Berlin, 2. Januar. Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberst Ernst Meiner«. Kommandeur eines Gre­nadier-Regiments : Oberstleutnant Dr. Fried­rich Vogelfang, Kommandeur eines Gre­nadier-RegimentsMajor Otto Lauden- dach, Bataillonskommandeur in einem Gre­nadier-Regiment: Hauptmann Fritz Sche- rer, Batteriechef in einer Sturmgeschütz- Abteilung: Oberleutnant d. R. Paul Schu­macher, Kompaniechef in einem Grena­dier-Regiment: Leutnant d. R. Karl-Gün­ther Knüppel, Zugführer in einem Gre­nadier-Regiment: Oberfeldwebel Karl

Gros, Zugsührer in einem Panzer- Regiment.

Ritterkreuzträger Oberst Kurt Matern ist Ü.ch. TkiEmber 1943 als Kommandeur eines rMclier-Rcgiments an der Ostfront gefallen.

Das Kommen und Gehen, das Werden und Vergehen ist Leben. Nur will es oft nicht in,den Kopf, warum die Menschen sich zu­sätzlich noch bekämpfen, um dem ohnehin nicht ausweichbaren Ende vorzugreifen. Die Frage ist ebenso leicht wie schwer zu beantworten: denn keine Generation hat sich dem Kampf um das Leben bisher entziehen können. So lanAe wir Menschen von unserem Vörhan- deniein etwas überliefert bekommen haben, weiß die Geschichte vom Kampf fürs Leben zu berichten. Die Frage nach dem Warum ist müßig, auch alle Erörterungen, ob es nicht einmal anders sein könnte. Auch wNfen wir, daß nur der Starke am Ende das Leben für sich meistern kann.

In diesem Jahr werden wir den Tag der 30. Wiederkehr ununterbrochenen Kampfes oder Krieges um unser deutsches Volk bet stehen. Seit 1914 sind wir pausenlos !m schwersten Kampf. Krieg nennen wir zwar die Jahre 1914 bis 1918 und die jetzt ver­flossenen vier Jahre. Aber — und da rufe ich die Aelteren unter uns als Zeugen an — das, was unsere Vater und Mütter Frieden und Zufriedenheit, Wohlstand und Glück nannten, haben mein Jahrgang und die jüngeren Jahrgänge gar nicht mehr erlebt. Krieg nach außen, Kampf im Innern, das ist unser Leben bis zum heutigen Tag ge­wesen, und wenn nicht alles trügt, bedarf es noch langer Jahre, um etwas — wenigstens äußerlich — Aehnlicher von dem, wovon un­sere Eltern noch gern erzählen, wiederkehren zu lassen. Ach, nud wenn wir ehrlich sind, um diese Aeußerlichkeiten geht es heute ja gar nicht mehr.

Ein kämpferHches Leben weiß sich mit den uns ans der Erinnerung aufgezeigten äußer­lichen Dingen am leichtesten abzufinden. Was uns aber seit Jahr und Tag stark bewegt, das ist das aus dem Innern Kommende, ob es dieser Kampf- nnd Kriegsgeneration bei allem Einsatz gelingt, unserem Volke die Ein­heit und Größe zu geben, um die Generatio­nen vorher, wenn auch nicht gekiimpft, so doch sehnsüchtig geträumt haben.

Bei dieser Frage stehen wir am Ausgangs­punkt unseres Wollens, unserer vor vielen Jahren gegebenen Verpflichtung zum politi­schen Einsatz für das deutsche Volk. Diese Frage ist es, welche die Soldaten von 1914/18 ebenfalls erfüllte. Draußen in den Schützen­gräben, an den Fronten von einst, wuchs die Idee, die später der unbekannte Gefreite gegen Lüge und Verrat einer uns von srem- den Elementen aufgezwiingencn Welt ver­trat. Das, was unsere Väter trotz größten Einsatzes an der Front, trotz Kameradschaft, Tapferkeit, Treue und Disziplin nicht errei­chen konnten, wuchs bei wenigen zu einem Glauben, der, wie wir es erleben, alle Deut­schen ersassen sollte. Unbesiegt in den Schlach­ten, besiegte die Tapfere» die ohne Ziel lebende Heimat. Schnöder Verrat tat das

Nur Törichte und Phantasten jag-n dankengängen nach sriedlichem Zusammen leben aller nach, ohne aber schon beim lieb«, Nachbarn wahrhaben zu wollen, daß er ihm, was Leistung und Intelligenz anginge, völlig oder auch nur etwas gleich sei. Und das ist es, was die Welt ewig in Atem halten wird die Ungleichheit der Kreaturen, die Sucht des einen nach mehr, die Angst des anderen, hintenan stehen zu müssen oder aber — und das ist der normale Fall — weil der e!>« durch, Arbeit mehr erreicht, besser voran­kommt, deshalb beginnt mit dem anderen die Auseinandersetzung, erst still, dann lau ter, und endlich endet diese Auseinander­setzung, wenn es sich um Völker handelt, im Kriege.

llreiüig Zskre ksmpk unilMserVM

Seinige, und die aufgehetzte Volksseele voll­endete das Werk jüdischer Parasiten. An diesem Unglückstag ist-dem deutschen Volk zwar äußerlich Frieden gegeben worden, auch die beglückende Botschaft von Freiheit, Gleichheit .und Brüderlichkeit -war - lange Jahre vernehmbar, aber überprüfen w« heute nochmals ganz nüchtern diese Zeit: Größtes Elend, eine kaum wiederzugebende Uneinigkeit, millionensache Arbeitslosigkeit war ihr Ergebnis! Das Volk litt größte seelische und materielle Not. Der „Friede um jeden Preis" hatte uns das Leben genom­men, selbst Arbeit lohnte sich nicht mehr!

„Wir 8Sßten un8 los"

Und daher, um mit Clausewitz zu sprechen, „sagte» wir uns los von der schamlosen Auf­opferung aller Ehre des Staates und Volkes, aller persönlichen und Menschenwürde." Uniete kerndeutsche Erziehung, ausgerichtet auf die Einheit all dessen, was sich deutsch nannte, das Miterleben des Weltkrieges 19t4/l8, sein schmachvolles Ende, die Wir­ren der Inflationszeit, die Sorgen der Arbeitslosigkeit, die Unmöglichkeit, trotz eigenen Könnens sein Leben gut ordnen zu können —, alles das war Ausgangspunkt unserer dem Führer gegebenen Verpflichtung, ihm zeitlebens im Kampf um 'die Erneue­rung des Volkes treu zu sein!

Und, obwohl die Zahl der Opfer hier und dort vielleicht größer zu werden droht als die Kraft des Einzelnen zum weiteren Durchstehen: wir «erden bis zum sieg­reichen Ende durchholten. Sinnlos wären sonst alle Entbehrungen der Kriegs- und Kampsesjahre bis zum heutigen Tage. Allein schon der Kreis der Verwundeten, durch den Krieg besonders hart mitge­nommen, sollte uns das selbstverständlich sein lassen. Alle noch versiigbaren Kräfte müssen wir ansetzen, um über die jetzt im­mer siihlbarer werdende Kriegszeit siegreich hinwegzukommen.

Und vergessen wir ferner nicht: das

deutsch« Volk wird bestimmt nie schlechter

(Fortsetzung aus Seite L)

llis MIV.-Asrickts vom I. unö 2. ^snusr

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Von Osnleitsi Brit^ 3 u c,Ie s I, OsnsimIbsvollnMcli^gt.sV'kilr äsn ^ibsitseinsstr

Die inbrünstige, ja fanatische Sehnsucht nach Verwirklichung des Ideals der sozia­listischen Gerechtigkeit beherrscht das Sinnen und Trachten der vielen hundert Millionen der heute lebende», schassenden, ringenden und kämpsenden Europäer. Dieses höchste Ideal aller ehrlich ichafsenden Menschen ver­leugnet, seine tatkräftige und vorbehaltlose Durchführung verhindert, ja, es auf.das bru­talste vergewaltigt und ins Gegenteil ver­fälscht zu baben, ist die weltgeschichtliche, nur dem Fluche Alzasvers vergleichbare ewige Schuld der Verautworrlichen des Vorsailler Spstems von >918 bis 1989.

Sie haben nicht nur die damals angeblich militärisch besiegten Völker der Mittelmäch­te. sondern auch ihre eigenen Völker entgegen ihren trügerischen Versprechungen und ver­logenen Schwüren in den Abgrund der 'a- pitalistisch-jüdischen Weltmißwirtschaft ge­stürzt, d. h. in das Chaos der ungerechtesten und hemmungslosesten plutokratischen Aus­beutung, in das hoffnungsloseste Elend, in die größte > Arbeitslosigkeit aller Zeiten und vor allem, als sie dann nicht mehr aus noch ein wußten, in diesen ungeheuerlichen Me'l- krieg. Die Atlantik-Charta, Lasablanca,'Kairo,

Teheran beweisen auch heute: so viele Kon­ferenzen, so viele Schwüre weiden den Völ­kern bekanntgegeben und wieder gebrockien. Dort aber, wo'die traditionellen Kräfte der Kultur und Zivilisation des Abendlandes die furchtbare Machtgier des Weltjudentums überhaupt nicht mehr zu hemmen vermochten, errichtete, dem Endziel des jüdischen Wott- molochs entsprechend, der klassenkämpferiiche Verbrecher- und Marxistenklüngei — unter­stützt durch -die plutokratisch-jüdiiche Hoch­finanz , das seit Bestehen der Menschheit an Grausamkeit, Brutalität und Schrecken ohne Beispiel gebliebene Terror- und Blut­regiment des Bolschewismus.

Dieser Bolschewismus verkörpert das. dia­metrale Gegenteil soizalistischer Gerechtig­keit. Sein Regime ein sozialistisches zu nen­nen, ist die frechste Fälschung der Geschichte und die tollste Lüge gegenüber der lebenden Menschheit und zugleich das größte Verbre­chen an den verratenen Opfern. Der Bolsche­wismus bedeutet in Wahrheit das Ende jeglicher emporstrebender Kultur und somit die Hölle auf Erden. .

Unsere heutige Zeit ist aus diesem Grunde die Periode des gewaltigsten Entscheidüngs- kampfes der Weltgeschichte zwischen dem Prinzip der sozialistischen Gerechtigkeit und dem der erbarmungslosesten'Versklavung der Menschheit.

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Ans dem Fiihrerhauptquartier, 1. Januar. Das Oberkommmand» der Wehr­macht gibt bekannt:

Am Brückenkopf von Nikopol nahmen die Sowjets nach starker Artillerievorbereitung, von Panzern und Schlachtfliegern unterstützt, ihre Angriffe wieder aus, Sie wurden abge­wiesen oder im Gegenstoß unter hohen feind­lichen Verlusten zurückgeschlagen. Zahlreiche Panzer wurden abgeschossen. Auch westlich Saporoshje scheiterten mehrere feindliche An­griffe. Nördlich Kirowograd wurde eine sich zäh verteidigende feindliche Kampfgruppe gerieben.

Im Raum von Shitomir wurde» in erbit­terten Abwehrkämpsen gestern 59 Panzer ab­geschossen. An mehreren Stellen traten unsere Truppen zu örtlichen erfolgreichen Gegen­angriffen an. Im Verlause der schweren Ab­wehrschlacht wurde die Stadt Shitomir wieder aufgerieben.

Bei Witebsk scheiterten erneut alle Durch- bruchsversuche des Feindes. Nordwestlich Rel- schiza haben Truppen des Heeres unter Füh­rung des Generals der Panzertruppcn Harpe in siebentägigen schweren Kämpfen eine seit Wochen bestehende Frontlücke ge­schlossen und dabei starke feindliche Kräfte vernichtet. Der Feind erlitt außergewöhnlich hohe blutig« Berufte. Eine große Anzahl Gefangener wurde eingebracht. 58 Panzer, 228 Geschütze aller Art und zahlreiche son­stige Waffe» wurden erbeutet oder vernichtet.

An der siiditalienischen Front unternahm der Feind am vergangenen Tage nach starker Artillerievorbereitung einige Vorstöße, die vor unseren Stellungen zusammenbrachen.

Britisch-nordamerikanische Fliegerverbände

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griffen am gestrigen Tag« Grotz-Paris und mehre« Orte in den besetzten Westge­bieten an. Die Bevölkerung hatte besonders in einigen Stadtteilen von Paris hohe Ver­luste. Lustverteidigungskräfte vernichteten bei diese» Angriffen nach bisherigen Fest­stellungen >9 feindliche Flugzeuge, meist vier­motorige Bomber.

Im Kamps gegen die britisch-nordamerika­nische Schiffahrt versenkten Luftwaffe und Kriegsmarine im Monat Dezember .15 Han­delsschisse mit 225 l>W BRT. 24 weitere Schisse mit 122 000 BRT. wurden durch Bomben- und Torpedotresser so schwer be­schädigt. daß mit dem Untergang vieler die­ser Schisse gerechnet werden kann. An seind- lichen Kriegsichissen versenkten Kriegsmarine und Luftwaffe 18 Zerstörer, ein Schnellboot und zwei Kanonenboote. Zwei Kreuzer, ein Kriegsschiff mittlerer Größe, ein Zerstörer und fünf Schnellboote wurden so schwer be­schädigt, daß auch mit dem Verlust eines Teiles dieser Schisse zu rechnen ist.

Die Sowjets verloren durch Lustwaffe und Kriegsmarine im gleichen Zeitabschnitt sechs Unterseeboote, vier Schnellboote, zwei . Ka­nonenboote. einen Eisbrecher. 15 Landungs­boote sowie eine Anzabl leichter Krieasfabr- zeuge. Außerdem wurden zahlreiche Unter­seeboote. zwei Schnellboote und ein Kanonen­boot beschädigt.

*

Aus dem Fiihrerhauptquartier, 2. Januar. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Am Brückenkopf von Nikopol brachen wie­derholte sowjetisch« Angrifft unter schweren Verlusten für den Feind vor unseren Stcl-

itrsl- 222OOO öKf., 18 ^srstöisp.

- ^c/r/ciMLs/ vom f-s/nc/ gssäuksrt

lungen zusammen. Südwestlich Dnjepro- petrowsk wiederholten die Bolschewisten ihre Angrifft mit mehreren Divisionen. Erbitterte Kämpfe sind an einigen Einbruchsstellen im Gange. Im Kampfraum von Shitomir dauert das harte Ringen an. Besonders südöstlich Berditschew kam es zu schweren Kämpfen mit dem weiterhin stark angreisenden Feind.

Bei Witebsk scheiterten die gestern mit schweren Kräften geführten feindlichen Durch- bruchsoersuche. Dir durch eigene Gegen­angriffe zurückeroberten Gcländcabschnitte wurden von versprengten feindlichen Abtei­lungen gesäubert. Nordwestlich Newel wieftn unsere Truppen örtliche Angriffe der Sowjets blutig ab und zerschlugen Bereitstellungen.

Von der siiditalienischen Front wird nur örtliche Kampstätigkeit gemeldet.

Die Adriainftl Mijet wurde mit Unter­stützung der Kriegsmarine von Bande» ge­säubert.

Die Reich «Hauptstadt wurde in den frühen Morgenstunden des Sonntags wieder von einer größeren Anzahl britischer Bom­ber angegriffen. Durch planlosen Abwurs von Spreng- und Brandbomben entstanden in einigen Stadtteilen Schäden, vor allem an Wohnhäusern. Einzelne Störslugzeuae warfen außerdem Bomben im rheinisch-west­fälischen Raum. Lnftverteidigungskräfte schössen nach bisher vorliegenden Meldungen 10 viermotorige Bomber ab.

Die im Wehrmachtbericht vom 1. Januar gemeldeten Abschußzahlen von 19 feindlichen Flugzeugen beim Angriff aus Groß-Paris hat sich nach ergänzenden Meldungen auf 31 feindliche Flugzeuge, davon 29 viermoto­rige Bomber, erhöht.

Unsere heutige Epoche ohnegleichen läßt uns den Entscheibungskamps zwischen Gut und Böse innerhalb der Menschheit als le­bendige und einmasige Zeugen erleben. Un­endlich tragisch ist, daß die betrogenen Eng­länder uiw. nicht ahnen, in wessen furcht­barem Dienst sie stehen und wofür sie und für wen ihre Völker bluten nnd leiden.

Dieser Kampf muß und wird uns die Ent­scheidung für ein kommendes neues Jahrtau­send bringen. Es wird das Jahrtausend der europäischen Neuordnung und zugleich der Verwirklichung einer sozialistischen Gerech­tigkeit sein.

Dieser epochale Kampf bat alle Europäer -unwiderruflich in seinen Bann gezwungen. Er ist für sie alle schicksalbeherrschend und zukunftentscheidend geworden. Er wird dir Nationen unseres Erdteils zum Zwecke der Erfüllung ihrer höchsten gemeinsamen konti­nentalen Verpflichtungen zusammenführen und zusammenschweißen. Denn das Leben der Völker Europas ist durch die alljüdiiche Plutokratie des Westens und durch den ost- jüdischen bolschewistischen Nihilismus ebenso auf das höchste bedroht wie ihre Ehre, Frei­heit und ihre Menschenwürde.

Im Bereich der Weltherrschaft des Juden­tums sind die allgemeinen Menschcnrechte ebenso undenkbar wie die Grundsätze einer sozialistischen Gerechtigkeit. Diese jüdische Weltherrschaft muß um jeden Preis verhin­dert werden! Die heiligen Güter aller euro­päischen Nationen stehen somit auf dem Spiel!

Die kulturschöpserischen Kräfte der Men­schen unseres Kontinents müßten erlöschen, wenn der ewige Jude triumphieren würde. Die tausendfältigen Quellen der schönen Künste und der Wissenschaften würden ver­siegen. der Fortschritt würde sich zum Rück­schritt verwandeln, das unendlich reiche und mannigfaltige europäische Leben würde er­sterben, die Millionenmassen ehrlich schassen­der Arbeiter der Stirn und der Faust aber