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(1.1.1944) 1
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Pcu^teicmTtlictie Tayeszettuny

Vas flmtsdlatt des Negierenden vürgermcisters der Zreicn fjanscsladt vremen

der Nationatsozial-iften. Vremens

flmtliches verkündungsblatt des Ncichsstatltialters in Oldenburg und Vremen

7lr. 1,14. Jalirgang

Tleujalir 1944

Linzelpreis 15 l^pf.

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ist entschlossen, c/iesen mit öukef-stem ^crnotismus bis ru5 letzten l^onsequenr ru lüli^en"

veulscklslläs j^oral Lsi mckl ru drecken

Aus dem Führerhauptquartier, 31. Dezem her. Der Führer richtet zum neuen Jahr sol genden Ausruf an das Deutsche Volt: Deutsches Volk!

Nationalsozialisten, Nationalsozialistinnen Parteigenossen!

Ueber vier Jahre sind vergangen seit dem Tag, an dem die internationalen Hetzer, die schon lange Zeit vorher geistig und materiell den Krieg gegen Deutschland vorbereitet hatten, endlich ihre Kriegserklärung über­reichen konnten. Als am 3. September 1939 England und Frankreich die Beziehungen zu Deutschland abbrachen und damit den lang­ersehnten Krieg provozierten, handelten sie im Geiste einer jahrhundertelangen Tradi­tion. Besonders England lebte in diesem Augenblick in dem ÄZahne, seine mehr als dreihundertjährige Praxis europäischer Kricgsanzettelung mit dieses Mal besonders billigem eigenen Einsatz erfolgreich weiter­führen zu können. Diese klugen Männer der Traditionspolitik des britischen Imperialis­mus Hatten allerdings einige wichtige Tat­sachen übersehen:

Lnßlsnäs zroLe Irrtümer

1. Daß bei diesem Krieg eine völlige Ver­änderung der Lage dadurch eingetreten war, als nicht mehr England der Nutznießer der Wiederherstellung einestheoretischen Gleich­gewichts" der Kräfte als Ergebnis dieses Krieges sein könnte, sondern nur der Bol­schewismus. Daß es daher ein sogenanntes Gleichgewicht der europäischen Kräfte" auf die Dauer überhaupt nicht mehr gibt, son­dern daß die Notwendigkeit der Erhaltung Europas gegenüber der bolschewistischen Ge­fahr ausschließlich eine Frage des Vorhan­denseins einer dominierenden Kontinental­macht ist. Die britische Meinung, durch ge­schicktes Jonglieren und Vorschieben verbün­deter Kräfte von Fall zu Fall eine Ver­lagerung des europäischen Schwergewichts nach Bedarf und in jeder Richtung vorneh­men zu können, ist überlebt und durch die Tatsachen der harten Wirklichkeit unmöglich geworden.

Denn im Kampf der großen Nationen kann England als Macht eine eigene aus­schlaggebende Rolle selbst nicht mehr spie­len. Bei einem Bündnis Englands mit dem Bolschewismus oder mit der ameri­kanischen Union benötigen diese England nicht, aber England ist ohne den Beistand dieser Staaten hilflos und unfähig, seine bisherige traditionell« Politik weiter fort­zusetzen.

2. Der Krieg, den England in der Meinung einer Fortführung ieiner allen traditionellen Politik vom Gleichgewicht begann, wurde /vom internationalen Judentum unterstützt und propagandistisch vorbereitet, wiril aber heute agitatorisch nicht mehr zum Nutzen der englischen Interessen genihrt, sondern für den Sieg der jüdischen Welidiklntnr. Eng­land. das so oft die Völker als Instrument seiner skrupellosen europäischen Zielsetzung verwendete, ist heute selbst nur zum Instru­ment noch skrupelloserer Mächte geworden.

vss enxttscke künänis mit dem Satan

Ganz gleich, wie dieser Krieg ausgehen würde, die britische Machtstellung muß' aus jeden Fall bei feinem Ende- schwächer sein. als sie es bei seinem Ansang wär. Wenn aus dieser Erkenntnis heraus die britischen Staatsmänner nunmehr glauben, am besten mit den Wölfen weiter zu heulen, dann wer­den sie dadurch eine Aenderung dieser natur­gegebenen Entwicklung erst recht nicht herbei­führen können. Der internationale Jude hetzt zu diesem Kampfe nicht, damit England als Weltmacht übrigbleibt oder auch nur seine Weltmachlstellung behält, sondern er führt ihn. daß Europa bolschewisiert wird, und zwar einschließlich Englands.

Das Bündnis, das England mit dem Satan abgeschlossen hat, wird so ausgehen, wie solche Seelenverschreibunge» bisher im­mer noch ausgegangen sind: Sticht Groß­

britannien wird den bolschewistischen Teufel bezähmen, sondern das bolschewistische Gift wird England selbst immer mehr anfressen und endlich zum Verfall führen.

Was unser Deutschland, meine Volks- genoycn, betrifft, so wissen wir, daß seine Existenz allein das Dasein Europas verbürgt, das heißt: Jeder Zusammenbrach Deutsih- .anvs würde den. Kontinent einer 2 '--tau- »cnd Jahre zurückreichenden kulturellen Tra­

dition beseitigen und an seine Stelle eine Barbarei setzen, die sich nur derjenige vor­zustellen vermag, der den bolschewistischen Osten kennt.

Daß es sich in diesem Kampf nicht um Sieger und Besiegte handelt, wie in frühe­ren Kriegen, habe ich schon oft erwähnt. Ich halte mich aber vor meinem Gewisse» verpflichtet, es gerade bei diesem Ausruf zum neuen Jahr noch einmal in besonde­rer Eindringlichkeit anszusprechen.

HakertüIIte Vernicftlunßspläne

Mich beeindrucken dabei nicht die haß­erfüllten Wünsche der offiziellen englischen Politik. Wenn die maßgebenden britischen Politiker verlangen, daß der größte Teil de- deutschen Volkes ausgerottet werden sollte, daß man unserem Volk wie dem polni­schen die Kinder nehmen müsse, um sie nach

Rußland zur Erziehung zu geben, das heißt, um sie umzubringen, datz man ein oder zwei Dutzend Millionen deutsche Arbeiter nach Sibirien abtransportieren sollte, wenn bri­tische Bischöfe dafür beten, daß die Bestra­fung des deutschen Volkes für die nächsten Jahrzehnte dem Bolschewismus anvertraut werden möge, wenn man in englischen Zei­tungen schreibt, datz man dieses Mal, hoffent­lich durch keinerlei Humanitätsanwandlun­gen mehr angekränkelt, der Gerechtigkeit freien Lauf lassen und das von England und Frankreich selbst angegriffene Deutschland so zerreißen und züchtigen sollte, daß es sich in Jahrhunderten nicht mehr erheben kann dann ist das sicherlich aufrichtig gemeint, aber an sich nicht entscheidend. Denn: auch wenn wir nicht diese unverblümten Aeuße­rungen einer wahrhaft satanischen britischen Gesinnung vernehmen würden, so haben wir

genügend Einsicht, um zu wissen, was unser Ünd Europas Schicksal fein müßte, wenn uns dieser Kampf eingerüstet überrascht hätte und wir ihn deshalb nicht zu gewinnen in der Lage wären.

Ilebrigens ist alles, was in dem Gehirn dieser englischen Sadisten als theoretische Absicht produziert wird, vom Bolschewismus in der praktischen Wirklichkeit längst durch- exerziert worden. Wir sind uns darüber im Klaren, daß dieser Kampf deshalb auch alle früheren Hemmungen, die einer rein mensch­lichen Humanität entspringen, außer acht läßt, weil es an seinem Ende nicht Sieger und Besiegte, sondern ohnehin nur Ueber- lebende und Vernichtete geben wird.

Wenn es außerdem in einem Kriege möglich ist, daß man sich eigentlich in dieser Brutalität zum erstenmal in der Geschichte auf den Krieg gegen Frauen

Der kuiirsr an seine Lolc^aten

IcrySsdeLelil an die äeulscke ^Vekrrnackt 2 nrn lakresweclisel

Aus dem Führerhauptquartier, 1. Januar 1944. Der Führer hat zum Jahreswechsel folgenden Tagesbefehl an die Soldaten ver Wehrmacht und des Heeres erlassen:

Soldaten! -

Als am 3. September 1939, nachdem es der britischen Politik gelungen war, Polen gegen Deutschland aufzuhetzen, die englisch- französischen Kriegserklärungen überreicht wurden, bewegten unsere plutokratiichen Gegner zwei Hoffnungen:

1. Ein Zusammenbruch, der das Deutsche Reich einer neuen sozialistischen Idee end­gültig zerschlagen und unser Volk in die alte Sklaverei zurückführen sollte, und

2. ein möglichst langer Krieg, .um die ka­pitalistischen Investierungen der Kriegshetzer verzinsen und amortisieren zu können.

Für die deutsche Kriegsführung konnte es demgegenüber nur ein Gebot geben: ange­sichts des klefnen Lebensraumes unseres Vol­kes Gegner um Gegner schnell zu schlagen und die Zonen der Verteidigung des Reiches möglichst weit über die eigenen Grenzen hin­auszuschieben. Diese Maßnahme wurde aber zu einer lebenswichtigen besonders in dem Augenblick, da unter der Führung des inter­nationalen Judentums das plutokratisch- bolschewistische Bündnis perfekt und damit der Krieg gegen Deutschland praktisch znm Krieg gegen ganz Europa wurde.

Am Tage der britisch-französischen Kriegs­erklärung gegen Deutschland stand das Reich allein. Trotzdem- gelang es in kurzer Frist, die bedrohlichste Gefahr im Osten, im Norden und im Westen zu beseitigen. Dies war der Erfolg der Führung des Krieges und der Tapferkeit des deutschen Soldaten. Nach dem Eintritt Italiens in den Kampf begann sich in der Folgezeit eine ganze Anzahl euro­päischer Staaten mit dem Reich zu verbünden.

Die bolschewistische Gefahr gegenüber Europa zwang auch andere Völker, den Kampf für die Rettung ihrer Länder und des.übrigen Kontinents.aufzunehmen. Tat­sächlich ist es gelungen, weit abgesetzt von den Grenzen der Heimat, Fronten zu errich­ten, die manchmal vorwärts, manchesmal sich auch rückwärts bewegend, den Gegner im­mer weit vor den Grenzen des Reiches ab­wehrten. Was dieser Kampf an Opfer und Entbehrungen von unserem Volk gefordert hat, ist euch, Meine Soldaten, am besten bekannt. 4

Heimat Kraftspenderin für die Front

Allein, wenn früher die Heimat empor- gerissen werden konnte, in den Tagen ihrer Nöte durch den Blick auf die kämpfende Front, dann kann jetzt der Soldat der Front durch den Blick aus die Heimat die Kraft zur Erfüllung seiner Pflicht empfangen. Frü­her konnten wir verlangen, daß die Heimat ihrer Soldaten würdig sei» solle, heute kann »ran mit dem gleichen Recht feststelle», daß sie den besten Frontsoldaten für ihre eigene Haltuiig verdient.

-Die Jahre 1939,-1941 und 1942 haben, ab­gesehen von Rückschlägen in Nordafrika, nur eine einzige schwere Krise gekannt, nämlich die Wintermonate vom Dezember 1941 bis zum März 1942. Unter der Einwirkung einer wahren Naturkatastrophe sind Mensch, Tier und Material oft bis weit über die Grenze des Leistungsmöglichen beansprucht worden. Die Leiber erstarrten, Tiere verendeten, Ma­schinen und Waffen versagten ihre Dienste. Eisenbahnen fielen aus ein napoleonisches Schicksal-schien der deutschen Front bevorzu­stehen. Trotzdem ist es der übermenschlichen Anspannung aller gelungen, diese furchtbarste

Krise zu meistern und die Front wieder in Ordnung zu bringen.

1843 das zweite grohe Krisenjahr

Das Jahr 1943 wird in der Geschichte als das zweite Jahr einer großen Krise verzeich­net werden müssen. Die langjährige Sabo­tage, die durch das italienische Köniasbans und die es umgebende militärische Cama- rilla sowie durch politisch-kapitalistische Cli­quen betrieben worden war, endlich der Ver­rat französischer Admirale, Generale »nd Offiziere in Nordafrika hatten zum Erlah­men der Widerstandsmöglichkelt in diesem Raum geführt.

Durch eine systematisch betriebene passive Resistenz der verantwortlichen italienischen Stellen -wurde der Verkehr nach Nordafrika so weit lahmgelegt, daß unsere Verbände infolge des Fehlens materieller Kampfmit­tel, ja der bloßen Verpflegung, den nord- asrikanischen Raum endlich nicht mehr hal­ten konnten. ,

Der völlige Ausfall des italienischen Ver­bündeten im Osten leitete eine weitere Krise ein, die mit dem Heldenkampf von Stalingrad ihren Abschluß fand.

Endlich bgünn die unterirdische Wühl­arbeit dieser schon damals von England be­soldeten Verräter, den Balkan zu unter­minieren, und drobte auch dort den deutschen Soldaten um die Frucht seines Blutelniatzes zu bringen. Die Verhaftung des Duce fährte dann zum schamlosen offenen Verrat, der in der Geschichte seiner Verworfenheit wohl einmaliq ist.

Die Folgen aber waren für uns sehr schwere. In wenigen Wochen mußte Deut'ch- land zunächst die Truppen der Verräter niederschlagen und entwaffnen. Mehr als (Fortsetzung aus Seite 2)

ll-8oole versenkten 35 80V 887. unä ärsi Zerstörer

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angriffe auf das Stadtgebiet von London.

Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, erlitt die britische Marine bei den vorgestern gemeldeten mehrtägigen Gefechten in der Biscaya durch die deutschen Seestreitkräste schwere Verluste. Unsere unter Führung des Kapitäns znr See Erdmenger stehenden Zerstörer und Torpedoboote beschädigten in harten und lang andauernden Kämpfen die britischen KreuzerGlasgow" undEnter­prise" und schössen einen von ihnen in Brand. Deutsche Unterseeboote griffen in die Kämpfe ein und torpedierten in schneidig geführten Angriffen sechs britische Zerstörer. Der Un­tergang von fünf Zerstörern konnte einwand­frei beobachtet werden, der des sechsten ist ebenfalls als sicher anzusehen. Im Verlauf dieser Gesamtoperatione» gingen nach hel­denhaftem Kampf gegen die artilleristisch überlegenen Kreuzer ein deutscher Zerstörer und zwei Torpedoboote mit wehender Flagge unter. Teile ihrer Besatzungen wurden gerettet.

Ein weiterer britischer Zerstörer wurdH durch deutsche Unterseeboote in den Gewässern der Neusnndlandbank versenkt. Damit hat die britische Marine erneut einen Ausfall von sieben Zerstörern zu beklagen, die sie für Eeleitaufgaben dringend benötigt.

Aus deut Führerhauptquartier, 31. Dezember. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Nördlich Kirowograd wurde nach vier- tätigen Angriffskämpfen trotz zähen feind­lichen Widerstandes und stark verminten Geländes eine Frontliicke geschlossen. Neben zahlreichen Gefangenen wurde umfangreiche Beute eingebracht.

In den Kampfräumen von Shitomir und Witebsk gehen die schweren Kämpfe in uiivermindcrter Stärke weiter. Mit der er­folgreichen Abwehr überlegener sowjetischer Kräfte lösten sich eigene Gegenangriffe ab, durch die zahlreiche Ortschaften und beherr­schende Höhen zurückerobert wurden.

In den beiden letzten Tagen wurde» an der Ostfront 249 feindliche Panzer vernichtet.

Bei den schweren Abwehrkämpfen im Raume von Shitomir zeichnete sich die ss- Panzer-Division LeibstandarteAdolf Hitler" unter Führung des -Oberführers Wisch durch vorbildlichen Kampfgeist be­sonders aus.

Im Westabschnitt der italienischen Front wurde ein von See her im Rücken unserer Gefechtsvorposten südöstlich Minturno gelan­detes feindliches Bataillon im Gegenangriff

geworfen. An der übrigen Front führte der Feind mit starker Artillerievorbereitung mehrere örtliche Angriffe. Während es ihm nordwestlich Venfro gelangt eine Höhe zu gewinnen, wurde er an allen anderen Stel­len blutig abgewiesen.

- Im Kampf gegen den feindlichen Nach­schubverkehr versenkte» deutsche Unterseeboote im Atlantik und im Mittelmeer fünf Schisse mit 35 999 BRT. Bier weitere wurden durch Torpedetreffer schwer beschädigt. Von den zur Sicherung eingesetzten Streitkräften wurden an der amerikanischen Küste, im Nordatlantik und im Mittelmeer drei Zer­störer versenkt.

Nordamerikanische Bomberverbände dran­gen am gestrigen Tage unter Jagdschutz nach Westdeutschland ein und führten einen Ter- roranqrffs gegen die Städte 'Mannheim und L u d w i g s h a s e n. 2m Verlaus er­bitterter Lustkämpfe mit unseren Jagdge­schwadern sowie durch Flakabwehr verlor der Feind über dem Reichsgebiet und den be­setzten Westgebietcn 39 Flugzeuge, darunter eine große Zahl schwerer viermotoriger Bom­ber. In den gestrigen Abendstunden warfen einige britische Flugzeuge Bomben im Rhein- land. Deutsche Flugzeuge unternahmen Stör-

und Kinder förmlich spezialisiert und sich selbst den EhrennamenMörder" beilegt, dann mag daraus allein schon ermessen werden, welches das Schicksal des unter­liegenden Teiles sein wird.

Denn man sage nicht, daß dies nur so und so vielen zehntausend Kindern oder so und so vielen zehntausend Frauen und Mädchen zugedacht sei. Rein! Denn dies ist ja das in den Augen der heutigen Engländer und ihrer Hintermiinner das einzig Beklagenswerte. Sie würden überglücklich sein, wenn sie statt dessen das Zehn- oder Hundertfache an Men­schen zu vernichten in der Lage wären. Sie erklären das auch ganz brutal und offen und wir nehmen es eben so offen zur Kenntnis.

Wir ersehen daraus, daß es sich hier um einen mitleidlosen Kamps um Sein oder Nichtsein handelt, der von uns deshalb leider auch genau so mitleidlos beantwortet werden muß und -wird.

Denn wie groß auch der Schrecken heute sein mag. er könnte nicht verglichen werden mit dem grauenhaften Unglück, das unser Volk und darüber hinaus ganz Europa tref­fen würde, wenn diese Verbrecherkoalition jemals siegreich wäre. Daß. diese ihre teuf­lischen Absichten von Anfang an bestanden, geht am eindeutigsten aus der konsequenten Ablehnung meiner seinerzcitigen Abrüstungs­vorschläge, der Anträge zur Abschaffung des Bombenkrieges wie überhaupt ckller meiner Anregungen zur Humanisiern,rg des Krieges bzw. seiner Beschränkung nur auf den wirk­lich känipfendcn Soldaten durch die briti­schen Kricgshetzer hervor. Schon damals hat­ten die Inspiratoren der britischen Politik, die Vansittarts und Genossen, den Entschluß gefaßt^ den kommenden Krieg als einen Krieg der Ausrottung gerade der Nichl- kämpfenden zu führen und zwar mit den Mitteln, die sie für geeigneter hielten, nach­dem die schon im Weltkrieg völkerrechtswidrig gegen Frauen und Kinder angewandte Blockade infolge der allgemeinen Äntarkie- bestrsbnngen nicht mehr genügend Etfolg zu versprechen schien. >

Die der klutokratie

Ilebrigens ist es gar nicht entscheidend, wie viele Millionen Menschen die plutokra- lisch-bolschewistische Koalition in Deutschland auszurotten beabsichtigt, sondern entscheidend ist, was aus Europa überhaupt entstehen müßte, wenn diese Koalition siegreich blei­ben würde. Wo immer die britische Herr­schaft heute regiert, sind Hunger und Elend die Begleiterscheinungen des Lebens. Wäh­rend ihre Drahtzieher in einer frechen, un­verschämten Verlogenheit von Maßnahmen zur Heilung der Nachkriegszeit schwindeln, können sie nicht bcstreiten, daß in den ge­waltigen Reichen, die sie seit Jahrhunderten beherrschen Millionen und aber Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung jämmerlich zugrunde gehen.

Sie haben kaum Siiditalien besetzt, so sind sie schon gezwungen, gewisse Gebiete für das Betreten ihrer eigenen Soldaten zu sperren, nicht, weil dort Typhus herrscht, sondern weil das allmähliche Verhungern dieser Menschen zu Zuständen führt, deren Anblick selbst den hartgesottensten alliierten Soldaten auf die Dauer nicht vorgesetzt werden kann.

Außerdem: Wenn es der plutokraUsch- bolschewistiichen Welt bisher nicht möglich war, in Ländern wie in Amerika, da zwölf Menschen auf den Quadratkilometer kommen. Millionen Arbeit und.Brot zu sichern, wenn es dem Bolschewismus nicht gelungen ist, im. Lause'-ieiner Diktatu-r dreißig Millionen Menschen vor dem Verhungern zu bewahren, obwohl auf schon jeden europäischen Russen neunzehnmal so viel Grund und Boden eni- källt wie in Deutschland, mann die Englän­der in Indien bei nur 7.1 Menschen auf dem Onadratkilometer das Verhungern von Mil­lionen nicht verhindern können, dann würde der dichtbesiedelte europLüch^Maum im Falle eines bolschewistiich-plnlokratiichcn Sieges nicht nur einen gesellschaftlichen Znsammen- bruch erleben, wie er seit dem Sturm der Völkerwanderung nicht stattgefunden hat, Sondern auch eine Wirtichaftskatastropbe von unvorstellbarem Ausmaß. Daß dieser Welt­krise England selbst genau so zum Opfer fallen würde, will und kann von denen nicht erkannt werden, die nur im Haß und einer wahrhaft unvorstellbaren Boshaftigkeit den einzigen Ratgeber ihres Handelns besitzen.

Das 6k8pen8t dk8 dritten HVeltkriege«!

Die Gefahr für Europa ist eine unge­heure. Sie wird nicht gemildert dadurch, daß gewisse britische oder amerikanische Stellen schon jetzt erklären, nach diesem Kriege sei ein dritter Weltkrieg nnans-