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(25/12/1943) 356
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parleiarntticiie Layeszeirung

vas fl mtsblatt des Negierende n Vürgermeisicr, der Zielen fjansest'adk vremen

Nr. Z56 , 1Z. Iayrgang

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üer Nationatlbziatiften vremens

flmlliches verKündungsblat» des Ncichsstatthalters in Oldenburg und Nremen

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Berlin, 24. Dezember. In seiner Rund- suniansprache an das deutsche. Volk zum 24. Dezember 1943 führte Reichsminister Dr. goebbels aus:

Meine deutschen Volksgenossen und Volks- geiiossinnen! Oft habe ich im Verlaufe des vergangenen Jahres in guten wie in bitteren Stunden daq Wort a» euch gerichtet; aber niemals war dabei mein Herz so voll wie jetzt, da ich zum Heiligabend des fünften üiiegsweihnachten zu euch sprechen soll. Während srllher im Frieden Weihnachten das Fest der Familie war, ist^es jetzt auf dem Höhepunkte des Krieges für Millionen von uns sozusagen das Fest der Getrennten ge­worden. Ungezählte Deutsche müssen es in diesem Jahr fern von der Heimat und ihren Lieben begehen, als Soldaten an der Front, als Rüstungsarbeiter in einem auswärtigen kriegswichtigen Betrieb, als deutsche Mütter mit ihren Kindern in den Anfnahmegauen oder in den Luftnoigebieten ihrer Arbeit nachgehend, während ihre Jungens und Mädels, geschützt vor den Schrecken des feind­lichen Lufterrors, in den Kinderlandver­schickungslagern weilen.' Es war infolge der stark beanspruchten Transportlage nur mög­lich, einen gewissen Teil dieser Millionen Getrennten zum diesjährigen Weihnachts- sest auf ein paar Tage oder auch «in paar Stunden wieder zusammenzuführen. Die übrigen Familien sind zerrissen; zwischen ihren einzelnen Mitgliedern wandert zu dieser Stunde wie nie im ganzen Jahr die deutiche Sehnsucht kreuz und quer durch das Reich und in seine Weiten, um die lieben­den und geliebten Herzen zu suchen und mit­einander zu verbinden. '

ksier äsr Lslmsucht

Trotzdem bleibt auch das diesjährige Weihnachten für uns alle das deutscheste unter den deutschen Festen. Wenn es diesmal nicht eine Feier des Friedens und des Glückes sein kann, so soll es denn lur uns alle eine Feier dieser Sehnsucht hon ^>7 lionen sein. Wir haben den Heiligabend auch im fünften Kriegswinter so gut und-behag­lich hergerichtet, wie uns das die Verhält­nisse erlauben. Wo der Weihnachtsbaum fehlt, haben wir uns mit Tannenzweigen behalfen, und wenn auch nur ein oder zwei Lichter darauf brennen, so ve.rbreiten st« doch einen so wohltuenden Schein um und in uns, dass uns dabei ganz warm ums Herz wird.

Ueberall im Reich und kreuz und quer durch ganz Europa^bis auf die fernsten In- sein der Aegais klingen an d.iesem Abend die altdeutschen' Weihnachtslieder zum Nacht- Himmel empor. Wir Volk der Deutschen sind in diesem schweren Krieg um unser Dasein hart und unsentimental geworden; aber die Poesie des Lebens, die nirgendwo so schon und wärmend in Erscheinung tritt, wie denn Weihnachtsfest, ist uns daöei qottlob nicht verlorengegangen. Um diese Stund« steigt sie wieder aus den tiefsten Tiefen unserer Volksseele auf. Von den Fronten geht heute wie in einem Millionenchor der Rus unserer Soldaten in die Heimat, und von der Hei­mat wird er wieder wie in einem Millionen- chor an die Front zurückgegeben. Deutsche Herzen schlagen heute allüberall, wo Deujsche stehen, und der Zauber der Weihnacht um­schlingt sie mit einem Band gemeinsamer Liebe und einer grotzen nationalen Hoff­nung, die durch diesen Krieq und den kom­menden Sieg endlich ihre Erfüllung finden wird. ,

Wer fragt angesichts eines so hohen Zieles mach den manchmal' mehr als bescheidenen Umständen, unter denen wir in diesem Jahr das Weihnachtsfest begehen müssen. Ist diese Hoffnung nicht dieselbe, ob sie in den noch gesicherten Teilen des Reiches oder ob sie in den Ruinen und Kellerwohnungen unserer vom feindlichen Luftterror schwer heimge­suchten Städten wie ein grosses über das ganze Land leuchtendes Weihnachtslicht aus­gerichtet steht? Wenn wir um dieie Stunde nicht versönlich das Wort an die geliebten Meirichen im Kreise unserer Familie richten können, das Kind an die Mutter, der Mann an die Frau oder der Vater an den Sohn, so müssen wir diesmal mit einer Stunde der Eeineinichaft vorliebnehmen, die uns statt hetzen über die Aetherwellen alle verbindet. Ich bin glücklich, zu dreier kurzen Feier der Svreiber für alle Deutschen sein zu dunen. Die Worte, die ich dabei an euch richte, kommen aus meinem tiefsten Herzen.

Niemand unter uns bat auch nur die leiseste Neigung, diese Stunde emes wen- mütigen Getrenntseins zu einer Stuiive oer Trauer zu machen. Dazu sind wir alle'viel M hart geworden. Wir haben m diesem K-nege manches verloren, aber auch manches gewonnen. Wenn wir ärmer geworden stiio an äusieren Gütern, so ist unser Reichtum «n inneren Gütern dabei nur gewachsen. Was wir an materiellem Besitz preisgeben mutzten, ist in den meisten Fällen zu er­setzen oder einmal doch zu verschmerzen, was wir aber dabei hinzuerwarben, ist wert und gänzlich unersetzlich. Hier ruht der eigentlich« Schatz unserer Volksseele. Wir

leben in einer Zeit der Neugeburt der Welt. Es gehört ein starkes H«rz dazu, diese Zeit zu begreifen, und zu verstehen, nur in ganz langen Zwischenrällinen von Meistens meh­reren Jahrhunderten brausen Stürme ^oie die dieses Krieges über die Menschheit hin. Aber wir erleiden und ertragen heute trotz, allem doch nur einen Bruchteil von dem, was uns vorangegangene deutsche Generationen für das Reich erlitten und ertragen haben. Oft ist aus den Wehen der Zeit eine neue Welt entstanden, und würden die Generationen, die in früheren Jahrhunderten dieses schwere Schicksal auf sich genommen haben, uns heute helfend zur Seite stehen können, sie würden uns durch ihr Beispiel sicherlich dabei mehr als nur Worte des Trostes und der Auf­munterung geben.

' Jede geschichtliche Neugeburt bringt Schmerzen mit sich. Aber der gesunde In­stinkt verleiht jungen Völkern auch immer wieder die Kraft, damit fertig zu werden. Wie vor uns vergangene Generationen sie gemeistert haben und daran den unsterblichen Lebensmut unseres Volkes erprobten, so wer­den wir das auch können und müssen. Welche Beweise dieses Lebensmutes haben wir Deutschen von heute nicht wieder im vergan­

genen Jahr erbracht! Unser Volk hat sich dabei selbst übertroffen und so viel Ruhm und Ehre aus seinem Haupte gesammelt, datz wir uns vor keinem Jahrhundert unserer Geschichte zu schämen brauchen. Menschliche Worte reichen nicht aus, der Nation dasür zu danken. Unsere Soldaten haben an allen Fronten mit einem Heldenmut gekümpft, der fast schon an die höchste Tapferkeit unserer Sagengeschichte heranreicht, und unsere Be­völkerung in den Lustnotgebieten, unsere Männer, Frauen und sogar unsere Kinder nehmen den gemeinen und heimtückischen feindlichen Luftterror mit einem Heroismus und einer Todesverachtung hin, die mehr als Anerkennung und Bewunderung verdienen. Ihnen all«», den Soldaten an der Front und der soldatischen Bevölkerung in den Luftnot­gebieten, gilt deshalb heute mein erster Grutz. Mit ihnen grlltze ich die ungezählten Frauen und Kinder in den llmquartierungs- gauen, die dort zwar in Sicherheit leben, aber doch ein grotzes Matz von Unbequemlich­keiten auf sich nehmen und vor altem die liebe gewohnte Umgebung ihrer engeren Heimat so lange entbehren müssen. In mei­nem Dank an sie schliche ich ihre freundlichen Gastgeber mit ein, die ihnen allüberall eine so herzliche Aufnahme bereitet haben.

M Heroismus uvä loäesversckiiing

Neben ihnen gilt ein besonderes Wort der Verbundenheit und Anerkennung unseren Verwundeten von der Front und aus der Heimat, die in den Lazaretten und Kranken­häusern liegen, um dort Genesung zu suchen. Die Partei hat. alles getan, um ihnen diesen Weihnachtsabend trotz, der Trennung von ihren Lieben zu einem deutschen Fest zu machen. Wie gerne täten wir das auch für unsere Gefangenen im Feindesland, die sich in unwirtlichen Lagern zum grotzen Teil be­reits jahrelang vor Sehnsucht nach der Hei­mat verzehren und gerade deshalb vielleicht fetzt meine Worte über die Aetherwellen als «inen Herzensgrutz unteres ganzen Volkes empfinden. So sind sie auch gemeint, sie mögen beruhigt sein, wir werden ihnen keine Schande bereiten. Wenn sie einst zu­rückkehren, werden sie nur ein siegreiches, aber niemals ein geschlagenes Deutschland vorfinden, das sollen auch unsere Ausländs­deutschen wissen. Wie sie.zu uns gehören, so gehören wir zu ihnen. Keine Lift des Fein­des kann das feste Band zerreitzen, das uns mit ihnen verknüpft.

ksäsnksn äss Irostos

Wie manche Mutter und wie mancher Vater, wie mancher Mann, wie manche Frau und wie manches Kind werden um diese Stunde meinen Worten lauschen, um darin einen Gedanken st>es Trostes oder der Be- herzigunq zu finden über den Verlust des ge­liebten Sohnes und Kindes oder der Frau, des Mannes und Vaters, die an der Front oder in den Luftnoigebieten der Heimat ihr Leben für das Leben unseres Volkes ge­opfert haben. Was könnte ich angesichts ihres Schmerzes mehr sagen, als datz die Nation sich dieser Opfer würdig erweisen wird? Ge­rade die, die alles für das Vaterland dazu­gegeben haben, besitzen ein Recht, von uns zu verlangen, datz der kommende Sieg.die Preis­gabe von so viel Blut und Leben auch lohnen

wird. Die Hinterbliebenen unserer Gefalle­nen haben einen Anspruch an uns zu er­heben, den sie im Namen der Toten geltend machen müssen. Kein Opfer für Deutschland darf einmal umsonst gebracht- worden sein. Das sind wir den Helden ilnsercs Volkes schuldig. Wenn die BMte der Nation uns allen ein so heroisches Leben vorlebt und oft, wenn es um 4>as Letzte geht, ein so heroisches Sterben vorstirbt, so «rfüllen wir ihr gegenüber nur dir primitivste Dankes- pslicht durch die leidenschaftliche und unein­geschränkte Hingabe an das Vaterland und an den kommenden Sieg unserer Waffen.

Nur müde und kranke Völker haben kein Verständnis mekr für den Sinn eines so heldenmütigen Opferganges, wie ihn heute das deutsche Volk gebt. Was gilt demgegen­über das durch die Schläge des Krieges in mancher Beziehung primitiver gewordene Leben, das wir im fünften Kriegsjahr nahe­zu alle führen müssen! Es macht uns nur zum Schein ärmer. Während es uns zu stün-. digem Verzicht zwingt, stärkt es unsere Kraft des Widerstandes, unser nationales Pflicht­gefühl sowie unsere feste Entschlossenheit, durch diesen Krieq eine radikale Wendung unseres geschichtlichen Schicksals herbeizu­führen. Wir marschieren heute mit leichtem Gepäck. Viele von uns haben nicht viel mehr zu verlieren. Sie empfinden die Preisgabe ihres persönlichen Gutes als eine Art von Abschlagszahlung aus den grotzen nationalem Gewinn, den wir durch diesen Krieg erring gen wallen. Der Verlust ihrer Hingabe HM sie nur härter und kriegsentschlossener! gemacht. M

Der Feind weih gar nicht, welche Kraft da­mit im deutschen Volke wachgerufen worden ist. Vielleicht wird er sie im kommenden Frühjabr bei einer militärischen Begegnung, mit unserer Wehrmacht im Misten zu ver­spüren bekommen.

lFortletziing auf Seite 2)

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'lhas deutsche Bulk begeht iiv diesen Tagen, seine' Muffe KriegHweihnacht. Das; .-eisfsiv. in.einer Stiimnu-ig-begeht, KMs-s MH^WM'rch^^/.FeWzflMztzu^ ftieDeiwLiäZzjge/:'We,:hnachl an sich Acm Ven Kann,, bkauchd.k'auin.hewsw zu, Wer­dens chn- >ven.igsfeit chdi- uns fin Breinen. Boft-

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Die

ü'-n Dinaen des alltäglichen Lebens, 7r'^r e U?d7r Notwendigkeit des Kr.e-

der Häkle und

ständiges Beschästigtsein ist die Zeit sür sie ein anderer Faktor als für die Frau zu Hause. Die Zeitspanne vsm Urlanbsende I zum -beginn beträgt oft ein Jahr und dar­über hinaus. In diesen langen Monaten sind sie in ihren Gräben, Bunkern und Un­terstanden. Sie halten die Rollbahn und le­ben unter den denkbar primitivsten Ver­hältnissen, wie man es sich kaum vorstellen kann. Wenn dann der langersehnt« Urlaubs- schein doch Wirklichkeit wird, und der Fug zu Hause nach einer langen und beschwer­lichen Reise über di« Schwelle gesetzt wird, tut sich eine neue-und doch so altbekannte Welt dem Urlauber wieder aus; und doch vergehen erst mehrere Tage und darüber, datz er sich hineinfinden kann in ein ge­regeltes ud normales Lebe, und hier ist es in erster Linie die Frau, die in verständ­nisvoller Weise und mit ihrem Einfühlungs­vermögen diese kritischen Tage zu über­brücken versteht und ihn langsain in die ge­regelte Bahn eines zivilen Lebens hinein­bringt.

Dagegen hat der Soldat in den besetzten Gebieten, da ein unmittelbares Kampfge- ichehn nicht mehr vorhanden ist. Zeit und Gelegenheit, sich in geselliger Art zu zer­streuen und eine Abwechslung in sein sonst

vsiik so unsere krsiieo

7c>p/srs /(c,msrac/<nnsn m /(rieg unc/ 5r/s6s5>, /-/ütsrmnsn c/sr stv/gsri Isksnr ^at/on

Von Xreislefter sf/lsx LokümLiin .

In diesen Tagen find von allen Fronten, sges .persönlich anders ' oeaeniib««r- k?. '-M- - » < ' -

wo deutsche Soldaten Wach« für Europa Frau. Durch ihren Einmtz und durck ?br Ä ^

halten, die Urlauber in ihre Kaue und da- " b ,rch ihr s ihn ,si dieses^altem mcht § o schwer.

mit zu ihren Familien eingekehrt, um die ..

Weihnachtsfeiertngp und das beginnende neue Jahr mit ihren Lieben zusammen zu feiern. Es ist nur ein verschwindend geringer Teil der Männkr, die drangen stehen, und doch sind sie darüber hinaus Abgesandte all der Soldaten, die seit Jahr und Tag-nn selbstverständlicher Pflichterfüllung ihren Dienst für ihr Volk-und für die Nation er­füllen.

Freunde und Bekannte finden sich während des Urlaubs ein, und ein Fragen und Beant­worten füllt die erste Zeit des Wiedersehens aus. Die Mehrzahl der Familien werden ihre Bäter und Söhne drautzen wissen. Dort aber, in den Bunkern und Unterständen, aus den Schissen und Fliegerhorsten, wie auch in den vordersten Stellungen, werden in der Stunde des Lichtfestes die Gedanken nach Hause schweifen, mehr als es sonst der Fall ist. Es ist zu natürlich, datz dann Rücksprache gehalten wird über das, was war, und datz weitgehende Betrachtungen angestellt werden, was das kommende Jahr jedem persönlich bringen wird und darüber hinaus dem gan­zen deutschen Volke.

Männer stehen in ilfrem Kameraden-

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An diesem deutschesten Feste gedenken wir Männer, ganz gleich .ob wir drautzen an, den Fronten oder hier in der Heimat stehen, im besonderen Matze unserer Frauen, die di« Schwere dieses Krieges doppelt zu tragen haben. Wir kennen noch alle die Zeit, als in dem System-Deutschland vielfach der Glaube nicht mehr-vorhanden war und es scheinbar keinen Weg mehr gab, der in die Zukunft wies. Hart und'unerbittlich waren die Monate und Jahre der Arbeitslosigkeit und des wirtschastlichen Verfalls auf allen Gebieten. In den Familien war es zum gro­tzen Teil die Frau, die in Sorge um ihren Mackn und ihre Kinder sich unablässig'be­mühte, doch noch die Hossnung immer wie­der wachzurufen, und dem Mann als tap­fere Kameradin zur Seite stand.

Deshalb ist es. auch gerade, die Frau, die nach der Machtergreifung des Führers ihr Bekennlnis zum Nationalsozialismus ab­legte und rein gesühlsiiiätzig damit oft- srllher als der Mann das Kommende in der gan­zen Grötze verstand. Die Erinnerung an die Vergangenheit mit allem Schweren, mit den Sorgen und Nöten ist bei der Frau . fester verwurzelt, und io steht sie heute entschlossen überall da, wo sie qpfgerufen und angesetzt

(Fortsetzung aus Seite 2)

scheu, die hier den vollen Ernst des Wieges erlebten und weiter erleben, werden m ihrer inneren Haltung, ent­schlossen und letdgehärtet "wie sie sind, wehr imd mehr unseren Frontsoldaten ÄhMch,, denen Bombenhagel, Trommel­feuer und Mühsal längst nicht mehr das .seelische« Gleichgewicht stört, dessen Echwerpünlzt in der Erkenntnis ruht; Wir'Müssen durch!

!Wir müssen durch!" so sagen sie sich, wenn ihnen der! Auftrag wird, strate­gisch wichtige oder auch taktisch bedeut­same Ziele zu erreichen. Wir müssen durch, so flammt es in ihren Herzen, wenn -sie unvermutet vor einer vielfach zahlenmäßigen Uebermacht der Feinde abgeschnitten oder gar eingeschlossen, zum Kampf antreten, um die abgerissene Fühlung mit den benachbarten Einhei­ten wieder zu erreichen. Wir müssen durch, so sagt sich mit den Frontsoldaten das ganze deutsche Volk in diesem furchtbarsten aller Kriege, der ohne Rücksicht auf Zeit und Opfer kompro­mißlos durchgekämpft werden muß. Denn es gibt keine Brücke von unserem Ufer, ivo die Würde und Zukunft der Menschheit ihr Lager aufschlug und das Banner des Anstandes, der Gerechtig­keit und der sozialen Wohlfahrt weht, hinüber zu jenem Ufer, wo Eigensucht und Geldgier, finsterer Klassenhaß und aufgeblähter Unfehlbarkeitsdünkel sich mit dem wüsten Untermenschentum der östlichen Steppe vereinigt haben. Die Kinst zwischen der jungen Welt, die sich anschickt, den Lichtgedanken des reinen Sozialismns über das von Plu- tokraten und Bolschewisten gewallte Dunkel jüdischer Geld- und Welttyran­nei zum Siege zu führen, und der alten, verknöcherten Bestialität der Feinde, die unsere Welt noch in ihren ersten verheißungsvollen Ansäßen vernichten möchten, klafft unausfüllbar. .

Opser von erhabener Größe sind auf unserer Seite für den das Schicksal eines ganzen Erdteils entscheidenden Sieg