disÄ^
S"sSsL
L^MsyiAL
S.^L
^.k;:'L'Ssi
s:L-!-'"L^
- äh
Lilbenrätlel
ib - ^
ö7-/-
'°r- s,
— wand — >^ "->!>
Cilben sind 17 W,,„ ln,°ngs- und knL ' INt
Anf°ng--^nd CnL? unt-n gelesen/einKl'''
° °>n Buchstabe.
N-.
-V- t!l
D>«N
».- ""«Ost
laufsichMeainter ? ^ -nlini,
i>tnnd, k. grüner '
ne. 8/ deutscher
;eneralg°uvernem?n! ,7!«) . P°rsLrx°^ --
-.HE"
ung IN morgiger Ausgab,
! ja vvi^!»c!i 2 Üef!iancj,. st", mst ^si' 8s^vos5lsnct, rum ^srt rie fsissn icsnn, rse mir <^oc^ Mastes an!" Deine ^sizswut", 5prÄt i.ie;e, t Du Dicti noc^i in; Kittchen, ^>e»I
küm sksstsi
1 , ttemmrtr. 8t:!» , Mloltik". E -jituox! tieiile!^ itellx: „Lciinkki«!'' flosenrot" mt ^ I .^oii)' 8ei!r. icUI-pik»
,»x. isur U'! <>" m» UM
doend»>!> ü>d»!
-ximel-- 1»r"M
u, -- boN»,..
-> zz, L»k»»i!'s
I« k-n-'K^
rsg. „0
U->., °"»L , in-
s. M»> ^
. -»M'L
..g>um»,"b.
' „ :>- >'>'
,Iic ?7 > -nlUiedk
d>-
>rk t"»
»lu-E
vr-
fi »c'
Erscheint 7mal wöchentlich
Mnatsbezng 2.S0 RM sinjchl. ZufieN-gebiihr; Postd-zugspicis monatlich 2.30 RM i-irischl. Al Rpt Postzeitungsg-bilhrl zuzügl. U2 Rpf. Lkstillg-IS. Posticheck: Hamburg 17 272, Anzeigenpreise und Aufnahmebedingungen lt Preis» lisie. Ausnahm-I-rmin- ohne V-rblnblichrett.
vrenmZettuno
Geschäftsstellen
vas Amtsblatt des Negierenden Vürgermeisters der Zreien fjansestadt Vre'men
Bremen: Teeren 6/8. Ruf 2 18 31: Rachtruf u. tonntags 2 47 65: Odernstr. 86. Ruf 219 31; ' Syke: Mühlenvamm 2: Br.'Hemelingen: Bahn« Hofstraße 6. Ecke Poststrotze. Ruf 4 34 58: Br.- Degesack: Rohrstr 24. Ruf 4 o. 8: Br -Blumen» that: Kapt.»Dallmann»Str. 41/43, Ruf 88 u. 89
der Nationalsozialisten, vremens
flmttiches verkündungsdlall des Neichsstatllialters in Oldenburg und Vremcn
7Ir. Z51 , 1Z. Jahrgang
Montag, 20. Dezember 194Z
Einzelpreis 15 Dpf.
Amktimknä ksktigs Mmpks norülvssüick von rksivol
' Durchbruchsversuche der Sowjets bei Kirowograd südlich Newel gescheitert
Aus dem Führerhauptquartier, 1 g. Dezember. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Am Brückenkopf von Cherson brachen wie dcrholte feindliche Angriffe im Abwehrfeuer aller Waffen blutig zusammen. Im Raume ron Kirowograd konnten gestern alle Versuche der Sowjets, unsere Stellungen zu durchbrechen, vereitelt werden. Eigene Gegenangriffe gewannen weiter Boden.
Südwestlich Shlobin lieh die Kampftätig- leit nach. Ein örtlicher Einbruch wurde im Degenstoß bereinigt. Erneute Bereitstellungen der Sowjets wurden durch wirksames Artilleriefeuer zerschlagen.
Südlich Newel scheiterten in harten Kämpfen alle Dttrchbruchsocrsuche des Feindes. Nordwestlich der Stadt greift er, von starken Panzerverbänden unterstützt, mit zunehmender Heftigkeit'«». Unsere zäh kämpfen- dcn Truppen schössen hier äl Sowjetpanzer ab und fügten dem Feind hohe blutige Verluste z». In diesen Kämpfen haben sich die norddeutsche L!>». Infanterie-Division unter Führung des Generalleutnants H e i n ri ch s und die pommerfche 122. Infanterie-Division unter Führung des Generalleutnants Chill besonders bewährt.
In der Zeit vom 1K. bis 18. Dezember vernichtete die Sustwaffe 52 Sowjetflugzeuge. Zwei eigene Flugzeuge werden vermiht.
Bei den Angrisfskämpfen nordöstlich Shi- lomir am 9. und 19. Dezember zeichnete sich Leutnant Schuhmacher, Kompaniefüh- rcr in einem Grenadier-Regiment, durch ungewöhnliche Tapferkeit aus. Er fand, an der Spitze seiner Kompanie vorstürmend, den Heldentod.
Im Westabschnitt der süditalienifchen Front blieb es auch gestern ruhig. An der Adria- tischen Küste wurde ein wichtiges Höhen- gclände von unseren Truppen zurückerobert. Gegenangriffe des Feindes wurden unter hohen Verlusten für den Feind abgewiesen. Die Kämpfe sind noch im Gange.
Sicherungsfahrzcuge der Kriegsmarine und Bordslak eines Geleits schössen vor der wcst- jranzösischcn Küste drei angreifende feindliche Bombenflugzeuge ab. ^
kesllmg kurops sied» srklsgbsreil
kumsnisn snlvortsl lluN
Bukarest, ,19. Dezember. Der rumänische Kriegsminister General Pantazi nahm am Sonntag anläßlich der Eröffnung einer^Bil- bcrausstellung rumänischer Künstler Stellung zu der an die Adresse Rumäniens gerichteten Kapitulationsforderung des USA.- Staatssekretärs Cordel Hüll. „Auf die Wort- chfcnsivi: von jenseits des Ozeans, die uns wie eine Leierkastenmelodis znr bedingungslosen Kapitulation auffordert", so erklärte der Kriegsminister, „antworten unsere Gebirgsjäger und Kavalleristen, die auf der Krim kämpfen. Sie sind die Avantgarde unserer Armee und der rumänischen Ehre. Was eine bedigungslose Kavitulation bedeutet, wissen wir. Seit der Machtübernahme des Malschalls Antonescn haben die Armee und das rumänische Volk wieder den Weg der Ehre beschritten. Seit dem Jahre 1911 kämpfen wi-r an der Seite Deutschlands. Wir sind damals in sehr kurzer Zeit an unser Ziel. den Dnjestr. gekommen."
/?omms/ U5ic/ /?unc/5tsc/t /N5p/r/65t6N AngfS//f656fV6N /'m ^VsLtsn
1 g, Dezember. Keneralfeldmar- schall Rommel, der vom Führer den Auftrag erhielt, die Verteidigungsbereitschaft der Festung Europa zu überprüfen, traf nach Ab- schluh seiner Vcsichtignngsreise durch Dänemark im Hauptquartier des Generalfeldmarschalls von Rundstedt ein. Im Mittelpunkt des Besuches werden neben Besprechungen der im Kampf gegen die Westmächte hochverdienten Fcldmarschälle ausgedehnte Ve- sichtigungsreisen zur llcberprüfung der Abwehrkraft des Atlantikwalles und der Schlagkraft der bereitgestellten deutschen Eingreif- reserven stehen.
Dazu schreibt unsere Berliner Schrift- leitung:
Klare deutsche Abwehrerfolge und sehr bemerkenswerte, Gegenmaßnahmen ''auf den Schlachtfeldern des Ostens, die einen deutschen Kriegsberichter zu der erlösenden und stolzen Feststellung veranlaßt haben: „Wir stürmen wieder!", stehen in der jüngsten Entwicklung neben der ..Mzlagkraft der bereitgestellten deutschen Eingreifreservcn und der Abwehrkraft des Atlantikwalles", von denen heute eine amtliche deutsche Meldung über den Westen Europas, spricht. Beide Momente einer unleugbaren Auswirkung deutscher Kraft müssen besonders bedeutungsvoll erscheinen zu einem Zeitpunkt, der im Lager der Alliierten von den Erörterungen der militärischen Beobachter erfüllt, ist. in denen sie die Stärke der Festung Europa zu unter
suchen bemüht sind, und die Frage auswerfen: „Invasion — ja, aber wo?"
Die jüngsten Feststellungen in der anglo- amerikanischen Presse über die Themen der Konferenz von Teheran lassen ganz klar erkennen, daß sich die Westmächte nicht aus eigenem Antrieb oder, allein durch das Drän- gen des Entlastung fordernden.sowjetischen Diktators zu einem Angriff gegen den Kontinent gezwungen sehen, nachdem die bisher als Ersatzmaßnahmen probierten und mit einem geringeren Risiko verbundenen Unternehmen in Nordafrika und Siiditalien, gekoppelt mit einem verstärkten Terrorlustkrieg gegen die deutschen Städte, trotz gewisser Teilerfolge keineswegs die große Wende herbeigeführt haben, die man sich ursprünglich von ihnen erhofft hatte und die den unzweifelhaft riesigen Blutzoll eines Direktangriffes überflüssig machen sollten. Diese neue Situation glaubt man in London und Washington für das eigene Publikum psychologisch dadurch vorbereiten zu müssen, daß man mit aller Mühe die während der Konferenz in Persien gewaltsam gesteigerte Welle des Illusionismus abzubremsen bemüht ist.
„Optimismus nach verhältnismäßig kleinen Erfolgen gegenüber der Achse ist gefährlich". iAreibt jetzt Generalmajor Strong vom USA.-Eeneralstab in der „Newyork Times",
führt werden und ausgezeichnet ausgerüstet sind bereit, um den Kampf mit uns aufzunehmen." Als beunruhigendes Moment wird in derartigen Erklärungen der anglo-ameri- kanischen Militärs und Militärbeobachter die Tatsache empfunden, daß Europa offenbar an allen snr eine Invasion in Frage kommenden Küstenabschnitten'gleich stark und auf jede Eventualität vorbereitet ist.
Als Patentlösung von Teheran war ein gleichzeitiger anglo-amerikanisch-sowjetischer Angriff von Osten. Süden und Westen gegen Europa gepriesen worden, eine Kombination, die nicht den Anspruch einer völligen Neuheit für sich in Anspruch nehmen darf, da ja Stalin, seine Sommeroffeniive höchstwahrscheinlich bereits durch die anglo-amerikani- schen Angriffe gegen Italien ergänzt zu sehen gehofft hakte. Die beiden ersten Möglichkeiten des Teheranplanes sind daher bereits durchexerziert. Mögen vielleicht noch härtere und noch schwerere Kämpfe kommen als bisher, Ueberraschnngsmöglichkeiten können sie jedoch für die deutsche Führung nicht in sich schließen.
2m Osten haben mehr als fünf Monate ununterbrochen andauernder Abwehrkämstfe dem deutschen Soldaten zwar Ungeheures an Standhaftigkeit und Aushaltevcrmögen ab-
<<iss
„sowohl auf den europäischen als auch auf verlangt., seine Kampfkraft ist jedoch unge- den asiatischen Kriegsschauplätzen stehen gut brachen. Das Lharakteri^ikum der letzten ausgebildete Truppen, die hervorragend ge-» (Fortsetzung auf Seit« 2)
Luropsiscks Völker sl§ Hsnollsnkutter äsr V8L.
-Hbsi'clilsn gsgsn c/i's c/sutrciis /nc/uLtk,'s — l/ppmon p/ouc/srt koossvs/tL 6sks<mp/äns ciu§
Drabtvcriilit unseres Vertreters
„Man erinnere sich", so erklärte der Kriegsminister weiter. „nur an die sowjetischen An- ümfe auf die Donau, an die Anqriffe sowjetischer Flugzeuge und an die Bedrohung des rumänischen Lebens. In dieser schweren Bedrängnis und im Augenblick höchster moralischer Belastung fanden wir allein die Unterstützung Deutschlands. Wir haben immer erklärt, daß unsere Armee bis zum Ende kämpft. Der letzte Sieg wird von der letzten Kraftreierve gewonnen. Das rumänische Volk E sich auch dessen bewußt, daß alle Größe aus t-pfern geboren wird."
öulgsiiei, bleidl meiner?oli1ik treu
Eosia, ig. Dzembcr. Handelsminister Dr, Wrssoff hielt in Eodetsch eine Rede. in der " erklärte, daß Bulgarien auch in Zukunft d>e bisherige Politik führen werde. Es gebe keinen Bulgaren, der ehrlich fühlt und denkt, der nicht über die Forderung der Feinde, die deichten bulgarischen Gebiete abzutreten, empört sei.
Lissabon, 19. Dezember. Die europäischen Völker sollen nach amerikanischer Absicht als Kanonenfutter im Kampf gegen Japan eingesetzt werden. Diesen Plan gibt der dem Weißen Hau^ nahestehende jüdische Journalist Waller Lippman in der „Chicago Sun" unumwunden zu, Pon dem Standpunkt ausgehend, daß die Exilregierungen der heute von Deutschland besetzten Länder Japan den Krieg erklärt haben, fordert Lippman den Einsatz dieser Völker für einen Krieg im Pazifik. Es würde falsch fein. so erklärt Lippman. wenn die Vereinigten Staaten in Europa mit besonderer Menschenfreundlichkeit auftreten, solange sie noch im Pazifik gegen einen äußerst starken und zähen Eeg-
mit einer unmißverständlichen Drohung hinzu, starke Gründe zur Solidarität mit den Vereinigten Staaten und könnten einen nützlichen Beiträg zum Kampf der IlSA. gegen Japan leisten.
Die deutsche Indust««-lE. Lippmnn.Hbe-Z.; falls, sofern die Sowjekunion „nichts dagegen einzuwenden," hat, zu Zwangsarbeiten für den Krieg gegen das japanische Imperium ausnutzen, bevor sie, wie es der 'Plan Ame-, rikas ist, dann restlos vernichtet werden würde. Da Lippmans Vorschläge im allgemeinen als die Stellungnahme des Kreises um Roosevelt angesehen werden können, erhält sein Vorstoß. der zweifellos nicht aus eigener Initiative erfolgt, eine ganz besondere Bedeutung,
Mit welchem Zynismus man heute in den
ne'r, der über eine strategisch unvergleichlich Vereinigten Staaten von den nordamerika- gnte Stellung verfügt, kämpfen müssen, Allev Nischen Machtabsichten, und der damit oer- enropäischen Nationen hätten sich, so fügt er bundenen Ausplünderung der Welt spricht.
zeigt ein Artikel 'eines anderen Vertrauten Roosevelts, Hnrry. Hopkins, der. in dem bereits jetzt erschienenen Iahresheft der U2A,- Zeitschrift „American Magazine" erklärt, daß die USA. aus diesem Kriege als das
Von Krlegsberlclrtor lluckivig Vosrivz
(i'K) Eine kleine, grabenverschmutzte Hand schiebt den Sack, der im, Tefechtsbuiiker der Panzergrenadiere die Stelle der Tür vertritt, mit energischein Ruck- beiseite. Laut klaffend springt Flocki, der Kompaniehnnd, vor und begrüßt den Ankömmling mit so stürmischer Freude, daß der Blühe hat, sich exakt beim „Chef" zu melden Aufgereckt und in guter Haltung, ist der eintretende Soldat kaum mittelgroß. Sein schmales Gesicht mit der Stupsnase und den lebendigen graublauen Augen verschwindet fast unter dem wuchtigen, Stahlhelm. Rock und Hose scheinen ein wenig zu groß geraten, und sicher hat der Kammerunteroffizier unter feinen Bestünden lange suchen müssen ehe er Knobelbecher Größe 38 fand. Dann nimmt der Melder des 2. Zuges den Helm ab. fährt durch das kurzgeschnittene blonde Haar und setzt sich zu uns an den Tisch, wo ein Becher Tee mit Rum schon für ihn bereit steht. Mit 1W/1 Jahren ist Hans, M. der jüngste Grenadier des Regiments.
Er ist ganz Junge, als er im hellen Tonfall seiner thüringischen Heimat von der alten, bergumkränzten Residenzstadt Eera erzählt, in der er kurze, sorglose Kinderjahre beliebte. Es Winnetou und Old Shatterhand, den bewunderten Idolen der geliebten Karl-May- Bände, nachzutun, zieht er mit seinen Spielgefährten in die Wälder, wo Sioux und Apachen das Kriegsbeil ausgegraben haben. Nicht lange, und sein junges Leben steht zum ersten Male unter dem Gesetz der Verpflichtung für die Nation. Mit zehn Jahren bezieht er als einer der Besten des Gaues Thüringen die Adolj-Hitler-Schule in Sonthofen. Auslese verpflichtet; es gilt für die Jungen, sich im angestrengten Bemühen unablässig erneut zu bewähren.
Als Sohn eines alten Weltkriegssoldaten ist der weitere Weg vorgezeichnet: Er reiht sich unter die OffiziersLewerber der Schule ein. Die Kameraden mögen Hans gern. der immer dabei ist, wenn nachts^ durch Gänge und Schlafsäle der „heilige Geist" wandert oder eine lustige Keilerei ausgetragen wird. Er ist ein guter Turner und Schwimmer; oft steht er auf dem 1.0-Meter-Turm und läßt
-nriMte Fnü miMllwWc Land ^rrLW1^LtziZjch,..in die Tiefe-schnellen. Im Winter geht vorgehen mußten. „Mv werden ki - .^ -
Vom K-impk sv cker kinnisclien ?ront. k-wniselie Ivksvteris gebt im Lckutre von ?av- Ev am llavcks eines ^ValciZeläncles gegen^clie ko^cbevvisten von
?K.-^.ukn.: KriöZsbsr. Hecksnströin lSckerl)
Kriegsmarine n»t) Handelsflotte der Welt, mehr Flugzeuge als jede andere Nation und die gewaltigste Armee besitzen. Unsere industrielle Produktionskapazität wird, wenn der Krieg zu Ende geht, größer sein, als diejenige aller unserer Verbündeten zusammengenommen. und wir werden in der Lage sein. für jährlich 6 Milliarden Dollar auf den Markt zu werfen", erklärte Hopkins. Die meisten Nationen der Welt würden so geschwächt und ihrer Unabhängigkeit beraubn aus dem Kriege hervorgehen, daß ihre Existenz und ihre Gestaltung von den Beschlüssen und der Wallung Washingtons abhängig sein würden. Das gilt in erster Linie- für England, gegen das die wirtschaftlichen Nachkriegspläne der USA. automatisch gerichtet sind.
Großmütig kündigt der.' Vertraute Roosevelts dann an, daß die USA, ihren Freunden, die durch den Krieg stark gelitten hätten, vielleicht Schiffe, die man in Amerika nicht benötigt, abgeben würden. Allerdings-, so betont er ausdrücklich, nur mietweise; unter keinen Umstanden dürften amerikanische Schiffe, verkauft werden, denn die Schiffahrt werde in Zukunft einen wichtigen Teil des amerikanischen Geschäftes bilden.
In der „Saturday Evening Post" wird dieses von dem engsten Mitarbeiter Roosevelts festgelegte Zukunftsprogramm Amerikas durch einen Artikel des Schiffahrtsiach- verständigcn Tisdale unterstrichen. Nach Ansicht Tisdales wenden die USA, 1911 rund 89 Prozent der gesamten Welttonnage in ihrer Hand vereinigen, Amerika werde damit einen entscheidenden Trumpf in der Hand haben. Die ersten Opfer würden Englands Außenhandel und Schiffahrt fein. Europa würde zweifellos aüch Schaden nehmen,' aber die bereitwillige Enthüllung der amerikanischen Pläne kann nur unterstreichen, daß Europa wirtschaftlich eine Einheit und politisch eine Gemeinschaft werden muß. will es sich gegen die plutokratischen und gegen die bolschewistischen Wirtschaftsmächte behaupten.
(Siehe auch Seite 2: „Besorgnis der Londoner City")
Lcdvvrv LSwpks im kaum von lisvel äsusm sa
° . , , , VsriuLts 6sr 6o/Lclisw,'5t6N - im ksrsick sins5 Hrmsslcorps ,'ri 2 logen 106 5our,'stponrs5olzgs5-:l,0L5sn
Latin/,ms s>V,' 1 sbs/c-/^ 6 vvs/ gsno/tsn - ll/ngsnsurs ->, 11 - g z. t'» ' N li
Berlin, 19. Dezember. Südöstlich Kirowo- !Nad warfen deutsche Truppen bolschewisti- Kräfte, die am 18. Dezember an einer ^elle in die deutschen Linien eingebrochen ^arcn. in erfolgreichem Gegenangriff zn- Auch nördlich Kirowograd scheiterten Mreiche sowjetische Vorstöße. Hier brach- !sn echeue Gegenangriffe ebenfalls wichtiges Alande in unsere Hand. In heftigen Nah- /unpjen. Mann gegen Mann und Panzer fsgen Panzer, wurden in der Zeit vom 11.
1?. Dezember allein im Abschnitt eines /"jneekorps 7l Sowjetpanzer. 12 Geschütze, stlakgeschützc. 131 Pak, 7 Panzerbücksien
7 ^ijslmgeichütze und viele Handfeuerwaffen
" Sowjets vernichtet. Fünf weitere Pan- ' r wurden bewegungsunfähig geschossen.
. Südwestlich Shlobin flaute am 18. Dezem- r die ieindlickie Anorlls-Itötiokeit wei
feindliche Angrifsstütigkcit weiter ab Schwerpunkt der Kämpfe lag auch am
c,;.,?fiember im Kampfraum von NeweZ. such Newel halten die schweren Kämme ' -"»tz der ungeheuren Verluste, die den
Bolschewisten durch die deutschen Waffen zugefügt wurden, hat der Ansturm der jowiet^ fchen Divisionen und Panzerkralte Bort,noch nicht nachgelassen. Schwerstes Arllllerleieuer ln-reitet jeweils die Angnlse vor S°w,etnch Schlachtflieger greifen in grokzer Zahl in die Kämp e ein Gegen diesem. Ansturm stemmen nZZ I- , eioiaen Taaen tsie deutschen Dwi-
sich je t einigen Tagen die deutjaien mwi- sio!,en und vereiteln die Durchbruchsversuche
der Bolschewisten. Nach kämpfen und Gegenangrmen blieb die Bckhn- linie Witebsk -Ncwel fest m deu^hem Best An der Rollbahn befreiten Slurmge- chlltz« in nächtlichem Vorstoß in, Zniammen- wirken mit einem Jnfanteriebataillon eine von den Sowjets eingeschlossene deutsche Krüfteqruppe. Hierbei konnten 18 Sowl«t- panzer vernichtet und sieben weitere bewe-
aungmnifäljig geschossen werden. s-im
g Bei trübem Wetter und mittlerer Kalte
arisfcn He Bölfchcwistest am 17, Dezember ^ ' zahlreichen Schützen-Divi,Ionen.
m!.vier'ko)p-^°ilen"e!ne- Kavallerie-Korps knst mist selbständigen Panzerdurchbruchsver-
zwei
und mit selbständigen
bänden wiederholt an. Um mehrere Ortschaften und Höhen,züge wurde in hartem Kämpfen gerungen. Wo dem Feinde Einbrüche gelangen, wurden sie abgeriegelt und durch den Einsatz schwerer Waffen mehrere sowjetische Kampfgruppen vernichtet. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge bekämpften wirkungsvoll bolschewistische Bereitstellungen und griffen mit feindlichen Truppen besetzte Ortschaften im Tiefflng mit guter Wirkung an.
Ein Bataillon eines Panzergrenadier- Regimei^s. das vorübergehend abgeschnitten war, halte bereits icine gesamte Munition verschossen. Mit der blanken Waffe griff es daraufhin ein fowjeiisckes Bataillon an und erkämpfte sich Infanteriewaffen und Munition. die es dann gegen die Bolschewisten einsetzte. Es gelang dem Bataillonskommandeur mit seinen Grenadieren, den Feind wieder aus den dcutsck'en Stellungen zu vertreiben, Eine thüringische Panzerdivision wehrte Eidlich Newel zahlreiche von Panzern unterstützte Angriffe ab und erledigte sieben sowje
tische Kampfwagen, Neu herangeführte bol schewlstische Verstärkungen wurden durch unsere Artillerie zerschlagen.
Am 17. Dezember wurden im gleichen Kamstiraum 13 Sowjetpanzer vernichtet und zwei Flugzeuge durch Heeresflak abgeschossen. Außerdem brachten MG,-Schützen einer Luit- ivasfcndivision zwei sowjetische Flieger zum Absturz.
Auch nordwestlich Newel griff der Feind mit starker Panzeruiiterstlltzung weiterhin an In den letzten drei Tagen wurden allein im Bereich eines Armeekorps 109 Sowjet- oanzcr abgeschossen. Die 299. Infanteriedivision unter Führung des Generalleutnants Heinrichs hat in diesen harten Kämpfen den Durchbruchsversuch von drei feindlichen Divisionen und zwei Panzerbrigaden vereitelt und hierbei 19 Panzer und eine Anzahl Geschütze vernichtet. Die pommeriche 122, Infanterie-Division wies am 16, und 17 Dezember insgesamt 31 bolschewistische Angriffe ab und vernichtete 17 Panzer, davon.fünf im Nahkampf. j
es hinauf in die Berge, die wie ein silberner Rahmen die weiträumige Schnlanlage einschließen. In stiebender Schußfahrt rasen die Jungen auf ihren Brettern mit lodernden' Fackeln in der Silvesternacht zu Tal, wo die Glocken das neue Jahr einläuten. In den Ferien erschließen sich ihnen die wolksdeut- schen Siedlungsgebiete. In den urwaldähn- lichen Forsten des Böhmerwaldes wie auf den Bergen der Hohen Tatra brennt ihr'Lagerfeuer. um das sich abends die Jungen zum Erzählerwettstreit scharen. Die Bücher kommen bei Hans nicht zu kurz, Deutsch und Geschichte sind seine Lieblingsfächcr. Er kommt ins Träumen, wenn abends in der durchsichtigen Dämmerung eines Bergsommers da-s Schnlorchester Mozarts kleine Nachtmusik erklingen läßt,
Bergsommer, Traum, Musik —wie lange das her ist! Ein harter Zug kommt in das Gesicht des jungen Soldaten, während er im - Erzählen fortfährt. Als Offizierbewcrber verläßt er vorübergehend die Schule. Dort, wo die Präger Burg von großer deutscher Vergangenhit zeugst, erhält er eine Ausbildung, die unter den strengen Gesetzen militärischer Disziplin steht. „Wüsten Druck gab s da!" meint er in der Erinnerung. Eine Entspannung wär der Kraftfahrdienst. Nach kurzer Bewährung in den Westgebieten wird Hans nach dem Süden in Marsch gesetzt.
Jenseits des Brenners erschließt sich ihm eine neue Welt. Er steht vor den edlen Ileberreiken römischer Geschichte auf dem Ka- pitolshngel und steigt in Neavel zwischen zwei Fliegeralarmen auf dün Posilip, dem sich Stadt und Meer zu Füßen neigen. Als Kuricrfahrer der Division „Hermann Gö- ring" nimmt Hans an Abwehrkcimpfcn auf Sizilien teil. um schließlich zum Panzer- Krenadier-Reaiment versetzt zu werden. Hinten beim Troß hält es ihn nicht lange. Er meldet sich freiwillig nach vorn und wird Fahrer beim Regimentsstab. Heute ist er als Zugmelder in die große Kameradschaft der Front aufgenommen worden. Im Schützen- , loch an der Hauptkampflinie zwischen Abruzzen und Adria teilt er Freud und Leid mit den Grenadieren, Manche von ihnen nennen ihn „Bubi"; er hört das nicht gern. Hans. der Soldat, verzichtet auf Mitleid und Bedauern, wie er auch gutmütige Verwöhnung nicht sehr schätzt und es nur schwer versteht. nickt an Spähtrupps teilnehmen zu dürfen. Den Kameraden, die einmal meinten: „Der Kleine kann doch das MG, nicht llaaen!" bewies er das Gegenteil, schulterte die Walke und stapfte jm kilometcrlangen Fnnmarsch davon.
Die Feldpost kommt im richtigen Augenblick: Kmns wird sie mit noch vorn nehmen, mein. für' ihn ist nnch ein Priel dabei. Der Vater. Ob"rst„rmlührer der Wallen-ll. grüßt aus dem Osten. Die beiden Bruder lind wieder iclireiknoul gemelen: der eine kämvft in der !l-Division „Wiking", während der anders als Ü-Gebirgsiäaer in Lavpland steht. Alle vier hoffen, sich beim gcmeimomen Weibnachtsnrlanb dabeim unterm Lichter- bonm zu trencn, ..Mutter wird nicht dabei iein. , ," sagt der Junge sehr leise, und für einen Auaeablick ichwinat ein Zittern iw seiner Stimme mit, Sie fiel in Kassel bei einem britischen Tcrroranqriff. Hans hat es verlernt. weich zu werden. Er schnürt die Briese- zu einem Päckchen zusammen, und ein Lächeln liegt schon wieder auf seinem Gesicht, als er sagt: „Da werden sich die Landser freuen!"
Ein Händedrnck, eine Ehrenbezeigung noch, dann meldet sich der Panzergrenadier ab;
W