Ausgabe 
(20.12.1943) 351
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der Nationalsozialisten, vremens

flmttiches verkündungsdlall des Neichsstatllialters in Oldenburg und Vremcn

7Ir. Z51 , 1Z. Jahrgang

Montag, 20. Dezember 194Z

Einzelpreis 15 Dpf.

Amktimknä ksktigs Mmpks norülvssüick von rksivol

' Durchbruchsversuche der Sowjets bei Kirowograd südlich Newel gescheitert

Aus dem Führerhauptquartier, 1 g. Dezember. Das Oberkommando der Wehr­macht gibt bekannt:

Am Brückenkopf von Cherson brachen wie dcrholte feindliche Angriffe im Abwehrfeuer aller Waffen blutig zusammen. Im Raume ron Kirowograd konnten gestern alle Ver­suche der Sowjets, unsere Stellungen zu durchbrechen, vereitelt werden. Eigene Ge­genangriffe gewannen weiter Boden.

Südwestlich Shlobin lieh die Kampftätig- leit nach. Ein örtlicher Einbruch wurde im Degenstoß bereinigt. Erneute Bereitstellun­gen der Sowjets wurden durch wirksames Artilleriefeuer zerschlagen.

Südlich Newel scheiterten in harten Kämpfen alle Dttrchbruchsocrsuche des Fein­des. Nordwestlich der Stadt greift er, von starken Panzerverbänden unterstützt, mit zu­nehmender Heftigkeit'«». Unsere zäh kämpfen- dcn Truppen schössen hier äl Sowjetpanzer ab und fügten dem Feind hohe blutige Ver­luste z». In diesen Kämpfen haben sich die norddeutsche L!>». Infanterie-Division unter Führung des Generalleutnants H e i n ri ch s und die pommerfche 122. Infanterie-Division unter Führung des Generalleutnants Chill besonders bewährt.

In der Zeit vom 1K. bis 18. Dezember ver­nichtete die Sustwaffe 52 Sowjetflugzeuge. Zwei eigene Flugzeuge werden vermiht.

Bei den Angrisfskämpfen nordöstlich Shi- lomir am 9. und 19. Dezember zeichnete sich Leutnant Schuhmacher, Kompaniefüh- rcr in einem Grenadier-Regiment, durch un­gewöhnliche Tapferkeit aus. Er fand, an der Spitze seiner Kompanie vorstürmend, den Heldentod.

Im Westabschnitt der süditalienifchen Front blieb es auch gestern ruhig. An der Adria- tischen Küste wurde ein wichtiges Höhen- gclände von unseren Truppen zurückerobert. Gegenangriffe des Feindes wurden unter hohen Verlusten für den Feind abgewiesen. Die Kämpfe sind noch im Gange.

Sicherungsfahrzcuge der Kriegsmarine und Bordslak eines Geleits schössen vor der wcst- jranzösischcn Küste drei angreifende feind­liche Bombenflugzeuge ab. ^

kesllmg kurops sied» srklsgbsreil

kumsnisn snlvortsl lluN

Bukarest, ,19. Dezember. Der rumänische Kriegsminister General Pantazi nahm am Sonntag anläßlich der Eröffnung einer^Bil- bcrausstellung rumänischer Künstler Stel­lung zu der an die Adresse Rumäniens ge­richteten Kapitulationsforderung des USA.- Staatssekretärs Cordel Hüll. „Auf die Wort- chfcnsivi: von jenseits des Ozeans, die uns wie eine Leierkastenmelodis znr bedingungs­losen Kapitulation auffordert", so erklärte der Kriegsminister, „antworten unsere Ge­birgsjäger und Kavalleristen, die auf der Krim kämpfen. Sie sind die Avantgarde un­serer Armee und der rumänischen Ehre. Was eine bedigungslose Kavitulation bedeutet, wissen wir. Seit der Machtübernahme des Malschalls Antonescn haben die Armee und das rumänische Volk wieder den Weg der Ehre beschritten. Seit dem Jahre 1911 kämpfen wi-r an der Seite Deutschlands. Wir sind damals in sehr kurzer Zeit an unser Ziel. den Dnjestr. gekommen."

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1 g, Dezember. Keneralfeldmar- schall Rommel, der vom Führer den Auf­trag erhielt, die Verteidigungsbereitschaft der Festung Europa zu überprüfen, traf nach Ab- schluh seiner Vcsichtignngsreise durch Däne­mark im Hauptquartier des Generalfeldmar­schalls von Rundstedt ein. Im Mittel­punkt des Besuches werden neben Besprechun­gen der im Kampf gegen die Westmächte hoch­verdienten Fcldmarschälle ausgedehnte Ve- sichtigungsreisen zur llcberprüfung der Ab­wehrkraft des Atlantikwalles und der Schlag­kraft der bereitgestellten deutschen Eingreif- reserven stehen.

Dazu schreibt unsere Berliner Schrift- leitung:

Klare deutsche Abwehrerfolge und sehr be­merkenswerte, Gegenmaßnahmen ''auf den Schlachtfeldern des Ostens, die einen deutschen Kriegsberichter zu der erlösenden und stolzen Feststellung veranlaßt haben: „Wir stürmen wieder!", stehen in der jüngsten Entwicklung neben der ..Mzlagkraft der bereitgestellten deutschen Eingreifreservcn und der Abwehr­kraft des Atlantikwalles", von denen heute eine amtliche deutsche Meldung über den Westen Europas, spricht. Beide Momente einer unleugbaren Auswirkung deutscher Kraft müssen besonders bedeutungsvoll er­scheinen zu einem Zeitpunkt, der im Lager der Alliierten von den Erörterungen der mi­litärischen Beobachter erfüllt, ist. in denen sie die Stärke der Festung Europa zu unter­

suchen bemüht sind, und die Frage auswerfen: „Invasion — ja, aber wo?"

Die jüngsten Feststellungen in der anglo- amerikanischen Presse über die Themen der Konferenz von Teheran lassen ganz klar er­kennen, daß sich die Westmächte nicht aus eigenem Antrieb oder, allein durch das Drän- gen des Entlastung fordernden.sowjetischen Diktators zu einem Angriff gegen den Kon­tinent gezwungen sehen, nachdem die bisher als Ersatzmaßnahmen probierten und mit einem geringeren Risiko verbundenen Unter­nehmen in Nordafrika und Siiditalien, ge­koppelt mit einem verstärkten Terrorlustkrieg gegen die deutschen Städte, trotz gewisser Teil­erfolge keineswegs die große Wende herbei­geführt haben, die man sich ursprünglich von ihnen erhofft hatte und die den unzweifel­haft riesigen Blutzoll eines Direktangriffes überflüssig machen sollten. Diese neue Situa­tion glaubt man in London und Washington für das eigene Publikum psychologisch da­durch vorbereiten zu müssen, daß man mit aller Mühe die während der Konferenz in Persien gewaltsam gesteigerte Welle des Illu­sionismus abzubremsen bemüht ist.

„Optimismus nach verhältnismäßig klei­nen Erfolgen gegenüber der Achse ist gefähr­lich". iAreibt jetzt Generalmajor Strong vom USA.-Eeneralstab in der „Newyork Times",

führt werden und ausgezeichnet ausgerüstet sind bereit, um den Kampf mit uns aufzu­nehmen." Als beunruhigendes Moment wird in derartigen Erklärungen der anglo-ameri- kanischen Militärs und Militärbeobachter die Tatsache empfunden, daß Europa offenbar an allen snr eine Invasion in Frage kommen­den Küstenabschnitten'gleich stark und auf jede Eventualität vorbereitet ist.

Als Patentlösung von Teheran war ein gleichzeitiger anglo-amerikanisch-sowjetischer Angriff von Osten. Süden und Westen gegen Europa gepriesen worden, eine Kombination, die nicht den Anspruch einer völligen Neu­heit für sich in Anspruch nehmen darf, da ja Stalin, seine Sommeroffeniive höchstwahr­scheinlich bereits durch die anglo-amerikani- schen Angriffe gegen Italien ergänzt zu sehen gehofft hakte. Die beiden ersten Möglichkei­ten des Teheranplanes sind daher bereits durchexerziert. Mögen vielleicht noch härtere und noch schwerere Kämpfe kommen als bis­her, Ueberraschnngsmöglichkeiten können sie jedoch für die deutsche Führung nicht in sich schließen.

2m Osten haben mehr als fünf Monate ununterbrochen andauernder Abwehrkämstfe dem deutschen Soldaten zwar Ungeheures an Standhaftigkeit und Aushaltevcrmögen ab-

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„sowohl auf den europäischen als auch auf verlangt., seine Kampfkraft ist jedoch unge- den asiatischen Kriegsschauplätzen stehen gut brachen. Das Lharakteri^ikum der letzten ausgebildete Truppen, die hervorragend ge-» (Fortsetzung auf Seit« 2)

Luropsiscks Völker sl§ Hsnollsnkutter äsr V8L.

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Drabtvcriilit unseres Vertreters

„Man erinnere sich", so erklärte der Kriegs­minister weiter. „nur an die sowjetischen An- ümfe auf die Donau, an die Anqriffe sowje­tischer Flugzeuge und an die Bedrohung des rumänischen Lebens. In dieser schweren Be­drängnis und im Augenblick höchster mo­ralischer Belastung fanden wir allein die Un­terstützung Deutschlands. Wir haben immer erklärt, daß unsere Armee bis zum Ende kämpft. Der letzte Sieg wird von der letzten Kraftreierve gewonnen. Das rumänische Volk E sich auch dessen bewußt, daß alle Größe aus t-pfern geboren wird."

öulgsiiei, bleidl meiner?oli1ik treu

Eosia, ig. Dzembcr. Handelsminister Dr, Wrssoff hielt in Eodetsch eine Rede. in der " erklärte, daß Bulgarien auch in Zukunft d>e bisherige Politik führen werde. Es gebe keinen Bulgaren, der ehrlich fühlt und denkt, der nicht über die Forderung der Feinde, die deichten bulgarischen Gebiete abzutreten, empört sei.

Lissabon, 19. Dezember. Die europäi­schen Völker sollen nach amerikanischer Absicht als Kanonenfutter im Kampf gegen Japan eingesetzt werden. Diesen Plan gibt der dem Weißen Hau^ nahestehende jüdische Jour­nalist Waller Lippman in der „Chicago Sun" unumwunden zu, Pon dem Standpunkt ausgehend, daß die Exilregierungen der heute von Deutschland besetzten Länder Japan den Krieg erklärt haben, fordert Lippman den Einsatz dieser Völker für einen Krieg im Pa­zifik. Es würde falsch fein. so erklärt Lipp­man. wenn die Vereinigten Staaten in Europa mit besonderer Menschenfreundlich­keit auftreten, solange sie noch im Pazifik gegen einen äußerst starken und zähen Eeg-

mit einer unmißverständlichen Drohung hin­zu, starke Gründe zur Solidarität mit den Vereinigten Staaten und könnten einen nütz­lichen Beiträg zum Kampf der IlSA. gegen Japan leisten.

Die deutsche Indust««-lE. Lippmnn.Hbe-Z.; falls, sofern die Sowjekunion „nichts dagegen einzuwenden," hat, zu Zwangsarbeiten für den Krieg gegen das japanische Imperium ausnutzen, bevor sie, wie es der 'Plan Ame-, rikas ist, dann restlos vernichtet werden würde. Da Lippmans Vorschläge im allgemeinen als die Stellungnahme des Kreises um Roosevelt angesehen werden können, erhält sein Vor­stoß. der zweifellos nicht aus eigener Initia­tive erfolgt, eine ganz besondere Bedeutung,

Mit welchem Zynismus man heute in den

ne'r, der über eine strategisch unvergleichlich Vereinigten Staaten von den nordamerika- gnte Stellung verfügt, kämpfen müssen, Allev Nischen Machtabsichten, und der damit oer- enropäischen Nationen hätten sich, so fügt er bundenen Ausplünderung der Welt spricht.

zeigt ein Artikel 'eines anderen Vertrauten Roosevelts, Hnrry. Hopkins, der. in dem be­reits jetzt erschienenen Iahresheft der U2A,- Zeitschrift „American Magazine" erklärt, daß die USA. aus diesem Kriege als das

Von Krlegsberlclrtor lluckivig Vosrivz

(i'K) Eine kleine, grabenverschmutzte Hand schiebt den Sack, der im, Tefechtsbuiiker der Panzergrenadiere die Stelle der Tür ver­tritt, mit energischein Ruck- beiseite. Laut klaffend springt Flocki, der Kompaniehnnd, vor und begrüßt den Ankömmling mit so stürmischer Freude, daß der Blühe hat, sich exakt beim „Chef" zu melden Aufgereckt und in guter Haltung, ist der eintretende Soldat kaum mittelgroß. Sein schmales Gesicht mit der Stupsnase und den lebendigen grau­blauen Augen verschwindet fast unter dem wuchtigen, Stahlhelm. Rock und Hose scheinen ein wenig zu groß geraten, und sicher hat der Kammerunteroffizier unter feinen Be­stünden lange suchen müssen ehe er Knobel­becher Größe 38 fand. Dann nimmt der Mel­der des 2. Zuges den Helm ab. fährt durch das kurzgeschnittene blonde Haar und setzt sich zu uns an den Tisch, wo ein Becher Tee mit Rum schon für ihn bereit steht. Mit 1W/1 Jahren ist Hans, M. der jüngste Gre­nadier des Regiments.

Er ist ganz Junge, als er im hellen Tonfall seiner thüringischen Heimat von der alten, bergumkränzten Residenzstadt Eera erzählt, in der er kurze, sorglose Kinderjahre beliebte. Es Winnetou und Old Shatterhand, den be­wunderten Idolen der geliebten Karl-May- Bände, nachzutun, zieht er mit seinen Spiel­gefährten in die Wälder, wo Sioux und Apachen das Kriegsbeil ausgegraben haben. Nicht lange, und sein junges Leben steht zum ersten Male unter dem Gesetz der Verpflich­tung für die Nation. Mit zehn Jahren be­zieht er als einer der Besten des Gaues Thü­ringen die Adolj-Hitler-Schule in Sonthofen. Auslese verpflichtet; es gilt für die Jungen, sich im angestrengten Bemühen unablässig erneut zu bewähren.

Als Sohn eines alten Weltkriegssoldaten ist der weitere Weg vorgezeichnet: Er reiht sich unter die OffiziersLewerber der Schule ein. Die Kameraden mögen Hans gern. der immer dabei ist, wenn nachts^ durch Gänge und Schlafsäle der „heilige Geist" wandert oder eine lustige Keilerei ausgetragen wird. Er ist ein guter Turner und Schwimmer; oft steht er auf dem 1.0-Meter-Turm und läßt

-nriMte Fnü miMllwWc Land ^rrLW1^LtziZjch,..in die Tiefe-schnellen. Im Winter geht vorgehen mußten. „Mv werden ki - .^ -

Vom K-impk sv cker kinnisclien ?ront. k-wniselie Ivksvteris gebt im Lckutre von ?av- Ev am llavcks eines ^ValciZeläncles gegen^clie ko^cbevvisten von

?K.-^.ukn.: KriöZsbsr. Hecksnströin lSckerl)

Kriegsmarine n»t) Handelsflotte der Welt, mehr Flugzeuge als jede andere Nation und die gewaltigste Armee besitzen. Unsere indu­strielle Produktionskapazität wird, wenn der Krieg zu Ende geht, größer sein, als die­jenige aller unserer Verbündeten zusammen­genommen. und wir werden in der Lage sein. für jährlich 6 Milliarden Dollar auf den Markt zu werfen", erklärte Hopkins. Die meisten Nationen der Welt würden so ge­schwächt und ihrer Unabhängigkeit beraubn aus dem Kriege hervorgehen, daß ihre Exi­stenz und ihre Gestaltung von den Beschlüs­sen und der Wallung Washingtons abhän­gig sein würden. Das gilt in erster Linie- für England, gegen das die wirtschaftlichen Nachkriegspläne der USA. automatisch ge­richtet sind.

Großmütig kündigt der.' Vertraute Roose­velts dann an, daß die USA, ihren Freun­den, die durch den Krieg stark gelitten hät­ten, vielleicht Schiffe, die man in Amerika nicht benötigt, abgeben würden. Allerdings-, so betont er ausdrücklich, nur mietweise; unter keinen Umstanden dürften ameri­kanische Schiffe, verkauft werden, denn die Schiffahrt werde in Zukunft einen wichtigen Teil des amerikanischen Geschäftes bilden.

In der „Saturday Evening Post" wird dieses von dem engsten Mitarbeiter Roose­velts festgelegte Zukunftsprogramm Ameri­kas durch einen Artikel des Schiffahrtsiach- verständigcn Tisdale unterstrichen. Nach An­sicht Tisdales wenden die USA, 1911 rund 89 Prozent der gesamten Welttonnage in ihrer Hand vereinigen, Amerika werde da­mit einen entscheidenden Trumpf in der Hand haben. Die ersten Opfer würden Eng­lands Außenhandel und Schiffahrt fein. Europa würde zweifellos aüch Schaden neh­men,' aber die bereitwillige Enthüllung der amerikanischen Pläne kann nur unterstrei­chen, daß Europa wirtschaftlich eine Einheit und politisch eine Gemeinschaft werden muß. will es sich gegen die plutokratischen und gegen die bolschewistischen Wirtschaftsmächte behaupten.

(Siehe auch Seite 2: „Besorgnis der Londoner City")

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Berlin, 19. Dezember. Südöstlich Kirowo- !Nad warfen deutsche Truppen bolschewisti- Kräfte, die am 18. Dezember an einer ^elle in die deutschen Linien eingebrochen ^arcn. in erfolgreichem Gegenangriff zn- Auch nördlich Kirowograd scheiterten Mreiche sowjetische Vorstöße. Hier brach- !sn echeue Gegenangriffe ebenfalls wichtiges Alande in unsere Hand. In heftigen Nah- /unpjen. Mann gegen Mann und Panzer fsgen Panzer, wurden in der Zeit vom 11.

1?. Dezember allein im Abschnitt eines /"jneekorps 7l Sowjetpanzer. 12 Geschütze, stlakgeschützc. 131 Pak, 7 Panzerbücksien

7 ^ijslmgeichütze und viele Handfeuerwaffen

" Sowjets vernichtet. Fünf weitere Pan- ' r wurden bewegungsunfähig geschossen.

. Südwestlich Shlobin flaute am 18. Dezem- r die ieindlickie Anorlls-Itötiokeit wei

feindliche Angrifsstütigkcit weiter ab Schwerpunkt der Kämpfe lag auch am

c,;.,?fiember im Kampfraum von NeweZ. such Newel halten die schweren Kämme ' -"»tz der ungeheuren Verluste, die den

Bolschewisten durch die deutschen Waffen zu­gefügt wurden, hat der Ansturm der jowiet^ fchen Divisionen und Panzerkralte Bort,noch nicht nachgelassen. Schwerstes Arllllerleieuer ln-reitet jeweils die Angnlse vor S°w,etnch Schlachtflieger greifen in grokzer Zahl in die Kämp e ein Gegen diesem. Ansturm stemmen nZZ I- , eioiaen Taaen tsie deutschen Dwi-

sich je t einigen Tagen die deutjaien mwi- sio!,en und vereiteln die Durchbruchsversuche

der Bolschewisten. Nach kämpfen und Gegenangrmen blieb die Bckhn- linie Witebsk -Ncwel fest m deu^hem Be­st An der Rollbahn befreiten Slurmge- chlltz« in nächtlichem Vorstoß in, Zniammen- wirken mit einem Jnfanteriebataillon eine von den Sowjets eingeschlossene deutsche Krüfteqruppe. Hierbei konnten 18 Sowl«t- panzer vernichtet und sieben weitere bewe-

aungmnifäljig geschossen werden. s-im

g Bei trübem Wetter und mittlerer Kalte

arisfcn He Bölfchcwistest am 17, Dezember ^ ' zahlreichen Schützen-Divi,Ionen.

m!.vier'ko)p-^°ilen"e!ne- Kavallerie-Korps knst mist selbständigen Panzerdurchbruchsver-

zwei

und mit selbständigen

bänden wiederholt an. Um mehrere Ort­schaften und Höhen,züge wurde in hartem Kämpfen gerungen. Wo dem Feinde Ein­brüche gelangen, wurden sie abgeriegelt und durch den Einsatz schwerer Waffen mehrere sowjetische Kampfgruppen vernichtet. Schnelle deutsche Kampfflugzeuge bekämpften wir­kungsvoll bolschewistische Bereitstellungen und griffen mit feindlichen Truppen besetzte Ort­schaften im Tiefflng mit guter Wirkung an.

Ein Bataillon eines Panzergrenadier- Regimei^s. das vorübergehend abgeschnitten war, halte bereits icine gesamte Munition verschossen. Mit der blanken Waffe griff es daraufhin ein fowjeiisckes Bataillon an und erkämpfte sich Infanteriewaffen und Muni­tion. die es dann gegen die Bolschewisten einsetzte. Es gelang dem Bataillonskomman­deur mit seinen Grenadieren, den Feind wie­der aus den dcutsck'en Stellungen zu vertrei­ben, Eine thüringische Panzerdivision wehrte Eidlich Newel zahlreiche von Panzern unter­stützte Angriffe ab und erledigte sieben sowje­

tische Kampfwagen, Neu herangeführte bol schewlstische Verstärkungen wurden durch un­sere Artillerie zerschlagen.

Am 17. Dezember wurden im gleichen Kamstiraum 13 Sowjetpanzer vernichtet und zwei Flugzeuge durch Heeresflak abgeschossen. Außerdem brachten MG,-Schützen einer Luit- ivasfcndivision zwei sowjetische Flieger zum Absturz.

Auch nordwestlich Newel griff der Feind mit starker Panzeruiiterstlltzung weiterhin an In den letzten drei Tagen wurden allein im Bereich eines Armeekorps 109 Sowjet- oanzcr abgeschossen. Die 299. Infanteriedivi­sion unter Führung des Generalleutnants Heinrichs hat in diesen harten Kämpfen den Durchbruchsversuch von drei feindlichen Divisionen und zwei Panzerbrigaden ver­eitelt und hierbei 19 Panzer und eine An­zahl Geschütze vernichtet. Die pommeriche 122, Infanterie-Division wies am 16, und 17 Dezember insgesamt 31 bolschewistische Angriffe ab und vernichtete 17 Panzer, da­von.fünf im Nahkampf. j

es hinauf in die Berge, die wie ein silberner Rahmen die weiträumige Schnlanlage ein­schließen. In stiebender Schußfahrt rasen die Jungen auf ihren Brettern mit lodernden' Fackeln in der Silvesternacht zu Tal, wo die Glocken das neue Jahr einläuten. In den Ferien erschließen sich ihnen die wolksdeut- schen Siedlungsgebiete. In den urwaldähn- lichen Forsten des Böhmerwaldes wie auf den Bergen der Hohen Tatra brennt ihr'La­gerfeuer. um das sich abends die Jungen zum Erzählerwettstreit scharen. Die Bücher kom­men bei Hans nicht zu kurz, Deutsch und Ge­schichte sind seine Lieblingsfächcr. Er kommt ins Träumen, wenn abends in der durchsich­tigen Dämmerung eines Bergsommers da-s Schnlorchester Mozarts kleine Nachtmusik er­klingen läßt,

Bergsommer, Traum, Musik —wie lange das her ist! Ein harter Zug kommt in das Gesicht des jungen Soldaten, während er im - Erzählen fortfährt. Als Offizierbewcrber verläßt er vorübergehend die Schule. Dort, wo die Präger Burg von großer deutscher Vergangenhit zeugst, erhält er eine Ausbil­dung, die unter den strengen Gesetzen mili­tärischer Disziplin steht. „Wüsten Druck gab s da!" meint er in der Erinnerung. Eine Ent­spannung wär der Kraftfahrdienst. Nach kur­zer Bewährung in den Westgebieten wird Hans nach dem Süden in Marsch gesetzt.

Jenseits des Brenners erschließt sich ihm eine neue Welt. Er steht vor den edlen Ileberreiken römischer Geschichte auf dem Ka- pitolshngel und steigt in Neavel zwischen zwei Fliegeralarmen auf dün Posilip, dem sich Stadt und Meer zu Füßen neigen. Als Kuricrfahrer der Division „Hermann Gö- ring" nimmt Hans an Abwehrkcimpfcn auf Sizilien teil. um schließlich zum Panzer- Krenadier-Reaiment versetzt zu werden. Hin­ten beim Troß hält es ihn nicht lange. Er meldet sich freiwillig nach vorn und wird Fahrer beim Regimentsstab. Heute ist er als Zugmelder in die große Kameradschaft der Front aufgenommen worden. Im Schützen- , loch an der Hauptkampflinie zwischen Abruzzen und Adria teilt er Freud und Leid mit den Grenadieren, Manche von ihnen nennen ihn „Bubi"; er hört das nicht gern. Hans. der Soldat, verzichtet auf Mitleid und Bedauern, wie er auch gutmütige Verwöh­nung nicht sehr schätzt und es nur schwer ver­steht. nickt an Spähtrupps teilnehmen zu dürfen. Den Kameraden, die einmal mein­ten: „Der Kleine kann doch das MG, nicht llaaen!" bewies er das Gegenteil, schulterte die Walke und stapfte jm kilometcrlangen Fnnmarsch davon.

Die Feldpost kommt im richtigen Augen­blick: Kmns wird sie mit noch vorn nehmen, mein. für' ihn ist nnch ein Priel dabei. Der Vater. Ob"rst„rmlührer der Wallen-ll. grüßt aus dem Osten. Die beiden Bruder lind wie­der iclireiknoul gemelen: der eine kämvft in der !l-Division „Wiking", während der an­ders als Ü-Gebirgsiäaer in Lavpland steht. Alle vier hoffen, sich beim gcmeimomen Weibnachtsnrlanb dabeim unterm Lichter- bonm zu trencn, ..Mutter wird nicht dabei iein. , ," sagt der Junge sehr leise, und für einen Auaeablick ichwinat ein Zittern iw sei­ner Stimme mit, Sie fiel in Kassel bei einem britischen Tcrroranqriff. Hans hat es ver­lernt. weich zu werden. Er schnürt die Briese- zu einem Päckchen zusammen, und ein Lä­cheln liegt schon wieder auf seinem Gesicht, als er sagt: „Da werden sich die Landser freuen!"

Ein Händedrnck, eine Ehrenbezeigung noch, dann meldet sich der Panzergrenadier ab;

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