Ausgabe 
(21.10.1943) 281
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üer NarionaildziaUsteri. Vremens

flmlNches verkündungsblatt des Ncichsstattlialkers in Oldenburg und Vremen

Vonnerstag, 21. Oktober 1S4Z

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Aus dem Führerhauptquartier, Oktober. Das Oberkommando der Wehr­et gibt bekannt: „Nördlich des Asowschen jlltitts griffen die Sowjets erneut unsere fient an. Sie wurden in heftigen Kämpfen ^wiesen. Südöstlich Krementschug Mirn die schweren Abwehrkämpfe mit nn- „mindcrtcr Heftigkeit an. Zwischen Kiew WsGomel wurden an verschiedenen Stel­lt, geführte feindliche Durchbruchsangriffe «ch erbitterten, den ganzen Tag über an­wenden Kämpfen abgeschlagen. An der jbligcn Ostfront fanden nur südwestlich W e - lilije Luki und nördlich des Jlmen- j„s lebhaftere örtliche und für uns ersolg- Me Kämpfe statt. 2m Seegebiet von girdoe vereitelten Jagd- und Zerstiirerver- Mde erneut einen feindlichen Luftangriff M ein deutsches Versorgungsgeleit. Ohne iigene Verluste wurden 1t feindliche Flug- l„ge abgeschossen.

81, Süditalien kam es im Volturno- f-gen und im Raum von Campobasso zn lithafter Kampftätigkeit. Nach wechselvollem impf wurden amerikanische Kräfte aus ,i»er vorübergehend verlorengegangenen filschast nördlich Capua geworfen. Aus den „deren Frontabschnitten wird beiderseitiges «Meriefeuer und erfolgreiche eigene Stoh- npptätigkeit gemeldet.

Licherungsfahrzeuge der Kriegsmarine Wen über dem holländischen Küstengebiet Bern sechs britische Flugzeuge ab. Deutsche kmpsflugzeuge griffen in der vergangenen Hecht Ziele im Raum von London an."

* -

8m Süden der Ostfront lag der Schwer­reich des Abwehrkampfes auch am 19. Okto- ii im Raume südöstlich Krementschug ki< Bolschewisten setzten dort ihre starken, M heftigem Artilleriefeuer und zahlreichen feezein unterstützten Angriffe fort. Unsere steppen brachten den fortgesetzt anstürmen- !«> feindlichen Schützenwellen und Panzer- !nlen schwere Verluste bei, doch füllten die fWjets die Lücken ihrer Angriffsverbändc iidesmal sofort auf und stürmten von neuem in. Besondere Anstrengungen machten die Nchewisten zur Verbreiterung der vor zwei lagen erzielten Einbruchstelle. Die deutschen Sperriegel nördlich und südlich des bisheri- M Angriffsraumes widerstanden jedoch auch >M wachsenden feindlichen Druck. In der riefe des Hauptkampsfeldes dauerten die Kämpfe um Waldstücke, Hllgelstellungen und

Usus killsrdrsurlrägsr

»iihrerhauptquartier, 2V. Oktober. Der Füh­ln verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Generalmajor Edmund Hoff­enster, Kommandeur einer Jnf.-Division; Mptmann Heinz Paulussen, Führer «er Panzer-Aufklärungs-Abteilungi der »Piere 23jährige Offizier ist bei der Abwehr "»es feindlichen Angriffs gefallen; Oberfeld-, nie! Heinrich Lodtka, Zugführer in "»em Erenadier-Regiment.

Nm 8. April 1913 wurde Oberst Alfred ,ruffner, Kommandant in einem.franki­er» Erenadier-Regiment, das Ritterkreuz 'rr Eisernen Kreuzes verliehen. Nunmehr er einer bei den schweren Abwehrkämpfen »les Sommers erlittenen Verwundung er- qm.

^en Fliegertod starb als Eruppenkom- 'Adeur in einem Nachtjagdgeschwader der Mptmann Rudolf Stgmund, dessen Münzen als Nachtjäger durch die. Ver- "hung des Ritterkreuzes des Eisernen '"r»;es Anerkennung des Führers fanden.

Strahendämme ebenfalls mit unverminder­ter Heftigkeit an. Das Gelände ist noch teil­weise durch Reaenfälle der letzten Tage auf­geweicht, das Wetter hat sich aber so weit gebessert, das, unsere Kampf-,. Sturzkampf­und Schlachtfliegerstaffeln wieder energisch in die Kämpfe eingreifen konnten. Durch Bom­ben und Bordwaffenfeuer auf feindliche An­griffsspitzen, Truppenbereitstellungen und Ko­lonnen entlasteten sie unsere sich immer wie­der vorbildlich schlagenden Heeresverbände.

Südlich des Kampfraumes Kreinentschuq- Dnjepropetrowsk griffen die Bolschewisten von neuem südwestlich M e l i t 0 p 0 l und bei Vogdanowka am Mittellauf des Mo­lo tschnoje-Flusses an. Im Verlauf des mehr­fach wiederholten Anstürme? konnte der Feind an zwei Stellen in unsere Gräben ein­dringen. Panzereingreiftruppen und Gre­nadiere stellten in Gegenstößen die Haupt­kampflinie wieder her und schlugen alle wei­teren feindlichen Angriffe ab. Bei den jüng­sten Kämpfen zwischen Asowschem Meer und Dnjepr-Knie bewährte sich erneut eine schle- sische Panzerabteilung, die, wechselnd an entscheidenden Punkten der Steppenfront ein­gesetzt, erst kürzlich an einem einzigen Kampf­tage bei nur drei eigenen Ausfällen 15 Sowjetpanzer, vier feindliche 15-Zentimeter- Sturmgeschütze und sieben schwere Panzer- Abwehrkanonen vernichtet hatte.

Neue, örtlich begrenzte Kämpfe entwickel­ten sich nordwestlich Tscherkass y. Unsere Truppen wehrtgn die Angriffe starker feind­licher Kräfte ab, warfen die in einen er­bittert umkämpften Ort eingedrungenen Bol­schewisten im Gegenstoß zurück und säuberten einen vom Feind besetzten Eeländestreifen am Dnjepr-Ufer.

Südöstlich Kiew wurde nach mehrtägi­gen Kämpfen ein Unternehmen.gegen bol­schewistische Banden abgeschlossen. Die Ban­diten hatten sich in schwer passierbaren Wäl­dern äm mittleren Dnjepr festgesetzt und suchten die Vorstöße der sowjetischen Truppen durch Störung der deutschen Nachschubverbin­dungen zu unterstützen. Unsere zur Säube­rung des Waldgebietes angesetzten Kräfte warfen die Banden auf ein Dorf zurück, dessen Keller und Brunnen zu befestigten, durch unterirdische Gänge miteinander ver­bundenen Schlupfwinkeln ausgebaut waren. Rücksichtslos zupackend, räucherten unsere Grenadiere und Pioniere den Bandenstlltz- punkt aus, zerstörten die Munition?- und Waffenvorräte, vernichteten über 600 Ban­diten und brachten weitere 100 als Gefan­gene ein.

Im Abschnitt nördlich Kiew versuchten die Bolschewisten wiederum, mit starken Ver­bänden in Richtung auf die Stadt durchzu­brechen. Unsere von der Luftwaffe wirksam unterstützten Truppen warfen aber den ohne Rücksicht auf Verluste angreifenden Feind in schweren Kämpfen auf seine Ausgangs­stellungen zurück. Das gleiche Schicksal hat­ten die bolschewistischen Angriffe nordwest­lich Tscher.nig 0 w. Dort stürmte der Feind fortgesetzt in Bataillons- bis Regiments­tärke gegen unsere Linien, doch schlug die diesen Abschnitt schon seit . Tagen hartnäckig verteidigende deutsche Kampfgruppe alle Angriffe ab, wobei sie im Gegenstoß eine örtliche Einbruchsstelle bereinigte und eine zunächst verlorengegangene Ortschaft in er­bittertem Häuserkampf zurückgewann.

Auch die Kämpfe südwestlich E 0 meI boten das gleiche Bild. Erst griffen die Bolsche­wisten vergeblich den linken Flügel einer deutschen Infanterie-Division an, dann ver­breiterten sie die Angriffsfront und stießen viermal hintereinander in Regimentsstärke vor. Trotz Hinnahme hoher Verluste blieben

aber alle Vorstöße im deutschen Abwehrfeuer liegen/

Im Raume südwestlich und westlich Sm 0 - lensk ist es ruhiger geworden. Der Feind hat sich nach dem schweren Zusammenbrach seiner vorausgegangenen sechstägigen An­griffe noch nicht wieder zu neuen Vorstößen sammeln können. Unsere Truppen nutzten da­gegen die Abschwächung der feindlichen An- griffstätigkeit zu örtlichen Gegenangriffen aus, um kleine ältere Einbrüchsstellen zu bereinigen und den Frontverlauf zu ver­bessern.

Flakartillerie und Luftwaffe unterstützte die Abwehr- und' Angriffskämpfs des Hee­res. Ein im witteren Frontabschnitt ein­gesetztes Flakregiment vernichtete dabei neun feindliche Flugzeuge, vier Panzer und drei Batterien und erhöhte damit die Zahl der von seiner Division innerhalb der letzten sechs Wochen abgeschossenen feindlichen Flug­zeuge auf 220 und die der Sowjetpanzer auf 66. Insgesamt erzielte diese Flakdivision der Luftwaffe im bisherigen Verlauf des Krieges 1113 Flugzeug- und 1268 Panzer- abschüsse.

In der Nacht zum 20. Oktober griffen un­sere Kampfflugzeuge im Süden und in der Mitte der Ostfront feindliche Truppenan- sammlungen. Nachschubbahnen, Transporte und Flugplätze an. In zahlreichen Bahnhöfen, Materialzügen und auf einem Flugplatz^ bei Wjasma wurden nach Bombentreffern heftige Explosionen beobachtet. Bei der Sicherung der Angriffsflüge und bei der Abwehr feind­licher Fliegerverbände brachten unsere Jäger und Flakartillerie in den letzten 21 Stunden 26 feindliche Flugzeuge zum Absturz.

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RetcksmsisclisN 6öring kesicktigle Werks rler küslungsinckustrie. Unser bilck reizt äsn llsicksinarscbail beim llunckzsnz ciureb ein Werk. . Sciierl-Viläerdienst <Mto> I.sn-e)

Lee Heo/Ie He-s-Mi»

Von Qn5tLV ?rSN886N

Es ist harte Zeit für unser Volk. Aber es hilft' nichts: unser Volk muß durchholten. Es geht nicht anders . . . nSin! Schon wegen der Gräber in unserm Land geht es nicht, auf denen Lorbeeren liegen. Da ist der Sarg Friedrichs des Großen und seines Vaters: welche Sorgen, Arbeiten und Gefahren haben sie bestanden, das deutsche Volk aus Er­niedrigung zu Ehren zu bringen! Da sind die Gräber von Blücher und Eneisenau und die ihnen folgten in den schweren Befreiungs­kriegen. Da sind die Gräber von Mars-Ia-

kortugsl unter britischem Druck

O/s /ogirc/is fo/gsiung c/sr sng/isclisnKr/sgrciusws/kungbsLr/sirllngsn

Berlin, 20. Oktober. Unter dieser Ucbor- schrift befaßt sich die deutsche diplomatische Korrespondenz mit dem neuesten erpresseri­schen Druck, den Churchill auf Portugal aus­übte. Die Korrespondenz schreibt unter an­derem: „Churchill hat sich mit seiner Argu­mentation, die sich auf den Pakt von 1373 tlltzte, auf einen in zweifacher Hinsicht wack­ligen Boden begeben. Einmal sehen die alten englisch-portugiesischen Verträge, die mehr oder weniger in Erweiterungen oder Er­neuerungen des Vertrages von 1373 bestehen, nur gegenseitigen Beistand und Waffenhilfe gegenüber gemeinsamen Feinden vor, nicht aber das Einverständnis zu einem Neutrali­tätsbruch im einseitigen Interesse der Krieg- llhrung des Vertragspartners gegen eine dritte Macht! Und zweitens hat England entgegen den sich aus den Verträgen ergeben­den Verpflichtungen, so gut wie nichts zum wirklichen Schutz Portugals getan, sondern im Gegenteil, während der jetzt 600jährigen Bündn'isdauer das portugiesische Kolonial- reich systematisch zerstückelt und sich dabei kjie fettesten Brocken gesichert.

Sobald im 16. Jahrhundert Portugals Macht absank, dachte England gar nicht dar­an, sich für die portugiesischen Interessen zu erwärmen, sondern ließ es ruhig zu, daß sein holländischer Bundesgenosse einen Raubzug durch die portugiesifch-hinterindischen Ve­itzungen antrat. Während er selbst unange- vchten Indien unterwarf. Die Krönung der systematischen Beraubung und Ausplünde­rung Portugals bedeutete der durch eine Flottendemonstration erpreßte Vertrag von 1890, bewerkstelligt durch den Urvater des modernen britischen Imperialismus, Cecil Rhodes: England setzte sich in den Besitz des

Hinterlandes zwischen den portugiesischen Kolonien Angola und Mozambigue und gründete dadurch Nord- und Süd-Rhodesien mit dem Ziel, im Sinne seiner afrikanischen Herrschaftsansprüche eine ungestörte Land­verbindung Kapstadt—Kairo zu schassen.

Der ganzen Welt ist heute offenbar, daß der britische Schlag gegen die Souveränität Portugals nur die logische Folgerung der englischen Kriegsausweitungsbestrebungen und des Kampfes Englands gegen jede Neu­tralität ist, die seinen Kriegszielen im Wege steht. Die formelle Zusicherung einer Rück­gabe der Azoren nach dem Kriege ist ebenso wertlos wie alle früheren, bei ähnlichen An­lässen abgegebenen britischen Erklärungen,, denn Englands und Amerikas Eier nach den Azoren ist so alt wie dieser Krieg. England hat durch sein neuestes Piratenstück, durch das es von seinem neutralen Verbündeten einen Neutralitätsbruch in einem seiner Teil­gebiete erzwäng, ein vökerrcchtliches Novum erpreßt: Die geteilte Neutralität! Mit an­deren Worten, jedes Land könnte seine Neu­tralität so auslegen, wie es den militärischen Interessen seines im Kxieg mit einer dritten Macht befindlichen Verbündeten am besten paßt. Das würde zu einer völligen Auflösung einer Kriegführung in . bestimmten völker­rechtlichen Grenzen, d. h. zu einem völker­rechtlichen Chaos führen.

Die Korrespondenz schließt mit der Fest­stellung: „Churchill glaubte durch Hisiung der britischen Flagge auf den Azoren einen billigen Triumph ergattern zu können. Das Schicksal Europas entscheidet sich jedoch nicht an den einsamen Felsen von Atlantik-Eilan­den, sondern dort, wo die deutsche Wehr­macht den Vernichtungswillen der Feinde blutigen Bescheid geben wird."

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^BtSinicht unserer Berliner Schriftleitung ' /r'V.szß. Berlin, 20. Oktober. In der -«der Enttäuschung darüber, daß die ge­nügen strategischen und politischen Speku- M»en für das Jahr 1913 vor dem vollen- ^"..Zusammenbruch stehen, steigern sich f lüdisch-plutokratischen Agitatoren m Wand und in den Vereinigten Staaten ' »nnier wüstere Phantasten des Hasses Vernichtungswut. Daß die Parole -st- doncr Senders gegen die Badoglio- ; inner, daß sie nämlich von nun ab „ler- und schusten müßten wie Ealeeren- ^«1, ^s Schicksal eines jeden Volkes LMnen soll. das vor der jüdisch-pluto- ^/bolschewistischen Koalition kapitulie- is/?"urde, das unterstreicht besonders kräftig Veröffentlichung des britischen Eroß- >.?/tt'Een Sir Herbert Ingram im „Daily

istischen Koalition kapitulie- -L° m — unterstreicht besonders kräftig - RMttichung des britischen Eroß- sti.» Een Sir Herbert Ingram im „Dailr Ingram ist Generaldirektor , englischer Industrieunternehmen. Die- . z,,.i?>iche Pertreter der kapitalistischen Zeigt aber nicht die geringsten ^ mungen, die bolschewistischen Ausrot- /-z-methoden zu übernehmen, den er da " vernichtenden Schlag gegen die deutsche Konkurrenz führen kann. li, Mlchewiken haben kürzlich ihre Ab- "nundet und in einem detaillierten London und Washington unterbrei­

tet nach einem Sieg über Deutschland alle arbeitsfähigen deutschen Männer für eme Zeitdauer von wenigstens 25 Jahren in dre Sowjetunion zu transportieren. nin sie dort .zum Wiederaufbau der zerstörten Sadte und Ortschaften" anzusetzen, wahrend gleich­zeitig sowjetische Truppen Deutschland be­setzen würden. Was Zwangsarbeit in der Sowjetunion bedeutet, das weiß die Welt­öffentlichkeit aus vielfachen autenthlschen Enthüllungen, und alles war darüber be­kannt geworden ist, mußte die gesamte Kul­turwelt bis zum äußersten Entsetzen treiben und zu immer neuen schreienden Anklagen geaen eine fast nicht mehr vorstellbare Ste:- oeruna der Grausamkeit veranlassen. Heut- lehnen es die britischen Plutokraten nicht

mehr ab sich des Volschewismus^un^ seines Terrors

deutschen Männer zu gleichen Arbeiten wie in der Sowjetunion auch in anderen Län­dern heranzuziehen. Das heuchlerische bri­tische Argument, daß man so der Gerechtig­keit Geltung verschaffen wolle, schlägt In­gram selbst an anderer Stelle seiner Ver­öffentlichung tot. Er erklärt: „Es wird un­ter diesen Umständen viele Jahre dauern, bevor die Deutschen erneut Gelegenheit er­halten, mit England und den Vereinigten Staaten auf den Absatzmärkten in der Welt zu konkurrieren." Massiver und brutaler konnten die letzten und wahren Absichten der britischen Plutokratie nicht mehr zum Ausdruck gebracht werden, die sie im anstän­digen Wettbewerb des Friedens nicht zu verwirklichen vermochten und die darum zu

Krieaszielen eines neuen Weltbrandes ohne OH ^"5 ^°^^^ndlib"'iur Vev- Rückncht darauf gemacht wurden, ob man sich

man es bisher niemals haben wollte, daß das christlich verbrämte England und das idealistisch-demokratisch-getarnte Amerika dem

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wirklichung des Kriegszieles S" gelangen dessentwillen sie den ersten und den zweiten Weltkrieg entfesselt haben, des Zieles E- lich, die Wirtschaftskraft des deutschen Vo.- kes abzuwürgen, um das bequeme Parasiten­dasein einer weltausbeutenden Plutokratie ungestört vor jeder Konkurrenz, fortsetzen zu können. ^ .. ,

Ja. dem Generaldirektor Ingram genügt der Plan der Bolschewik«! »och keineswegs er erweitert ihn durch den Vorschlag, die

Bolschewismus die Wege und das Zentrum der abendländischen Kultur tatsächlich zum Fraße hinzuwerfen bereit find, kann man je länger je mehr die Augen vor dieser Tatsache nicht mehr verschließen.

Das ist gewiß eine zwangsläufige Entwick­

lung als Folge der amokläuferischen Hatz- politik Churchills und Roosevelts geworden, und die Orgien der Vernichtung entspringen zu einem sehr wesentlichen Teil der nagen­den Erkenntnis der steigenden Ohnmacht und Abhängigkeit vom Bolschewismus. Das än­dert aber nichts daran, daß auch die west­lichen Plutokratie» in gleicher Weise wie der Bolschewismus ihren sadistischen Wünschen freien Lauf lassen, wo und wann immer sie dazu in der Lage sein würden. Daß die Pa­role vom.Leiden uno Schuften der Ealeeren- Sklaven nicht nur eine rhetorische Floskel darstellt, das erleben die Italiener auf Sizi­lien schon heute in der furchtbarsten Weise. Ein Bericht aus Rom schildert uns heute die geradezu ungeheuerlich barbarischen Metho­den, mit denen die britischen und amerika­nischen Kapitalgruppen, die sich in den Raub der sizili an i scher, SHwefelgruben geteilt haben, die Arbeiterbevölk.erung bis zum letz­ten Blutstropfen ausquetschen.

Die bisherige Erzeugung der sizilianischen Grüben, so heißt es in diesem Bericht, genügte der City und der Wallstreet nicht, so daß durch die Besatzungsbehörden befohlen wurde, den Abbau in den Gruben nun nicht nur wie bisher bis etwa hundert Meter,

lFortsetzung auf Seite 2j

Tour und Eravelotte. Und da sind die Grä­ber von 1911/18! Und die von Schlageter und Horst Wessel und die anderen, darin sie mit ihren Todeswunden liegen, für Deutsch­land. Und da sind die Hunderttausende Grä­ber von diesem Krieg, in West und Ost und in den Tiefen aller Meere. Und da sind die Gräber im ganzen weiten deutschen Land, darin ehrenwerte Vorfahren und Eltern lie­gen, mit soviel redlichen Mühen und Sor­gen, soviel Anständigkeit und Lebenstapfer­keit. Wenn wir heute und morgen an ihnen vorübergehen, so ist nötig, daß wir denken und sagen können: „Ihr sollt wissen: Deutsch­land steht in Ehren."

Harte Zeit! Aber es geht nicht anders, unser Voll muß durchholten. Auch wegen des vielen teuren Gutes, das es sich bewahre» muß. Seht, durch die Taten des Führers und seiner Gefolgschaft ist unser Volk; zum ersten­mal seit tau;end Jahren, wieder einig gewor­den in seinem ganzen Bestand, von Schles­wig bis Kärnten und von Ostpreußen bis Tirol. Eineiniger deutscher Staat. Und, was viel mehr bedeutet: wir sind durch die Gerechtigkeit des Führers und seiner Partei auch in unserem Herzen ein einiges Volk. Alles, was im weiten deutschen Land eine germanische Seele im Leibe hat, wohl neunundneunzig von Hundert, ist zusammen­geschlossen um den Führer und seine Sache. Weil er und seine Sache dem allgemeinen deutschen Wesen so durch und durch Genüge tut. Seht, es ist dies: er machte den ein­fachen Mann, die einfache Frau, nicht nur dem Wortlaut nach, dem Geschwätz nach, wie in den Demokratien, sondern in der Wirk­lichkeit zu Vollmenschen und Vollbllrgern im Vaterland. Seht, ein Beispiel zu nennen, ein kleines und einzelnes, aber gültig und unsagbar wichtig für mehr als drei Viertel unseres Volkes, das von Arbeit und Tage­lohn der Hände lebt.

Der dies schreibt, war armer Eltern Kind. , Was habe ich, da ich Geist und Gaben aus­bilden wollte, ertragen müssen an Hinderung, Beschämungen und hoffnungsloser Verschul­dung, weil die Eltern arm waren. Jetzt: am Morgen in der Frühe fährt das Kind eines Tagelöhners, das einen hellen Geist hat, an meinem Hause vorüber zur Höheren Schule, und kann unbelastet, in- gleicher Reihe und gleichem Start, seinen Geist messen mit denen, die schon aus geistigen Häusern kommen. Seht, dies, dies höchste Gut. die soziale Ge­rechtigkeit, und damit die Einigkeit in unse­rem Volk, diese Tat des Führers und seiner Bewegung, die haben wir zn bewahren.

Harte Zeit für unser Volk! Aber es muh durchholten. Auch wegen Kinder und Kin- 'deskind. Ja, auch darum! Wir haben in früheren Tagen wohl gehört, daß es in den Völkern, die uns jetzt feind sind, viele ge­geben habe, die nach deutscher Art von vor­nehmer Gesinnung gewesen seien, gerecht, gütig, von ritterlicher Tapferkeit, ehrfürch­tig vor dem Gericht, das Gott in jeder red­lichen Menschenbrust anrichtet. Aber diese Art scheint bei ihnen ausgestorben. Sie sind aller Vornehmheit bar. allen Adels ledig, fern aller Ehrfurcht vor Gottes Gerichten. Es ist ihnen zur Herrschaft gelangt ein Un­geist der Verhöhnung alles dessen, was Menschen ehrt. Sagt mir: Darf eine Zeit kommen, da unsere Kinder, zu Millionen flüchtig, Straßen und Bahnen füllen und nicht wissen, wohin sie sich wenden sollen, nach Ost oder West? Denn Not, Qual und Verunehrung sind auf beiden Seiten die­selben. Sollen die zu Osten der Elbe woh­nen ausgelöscht oder in die Steppen ver­schleppt werden? Sollen die vom Westen der Elbe, während sie flüchten — wie die flüchtenden Kinder in den Straßen Hain- burgs — von Maschinengewehren nieder­gemäht werden, die aber. die am Leben bleiben, Juden und Negern zu Diensten' sein, oder, wie in früheren Zeiten deutscher Ohnmacht, Geschlecht nach Geschlecht, wieder und wieder aus dem Vaterland auswandern müss'en, weil es weder Raum, noch Brot, noch Ehre für sie hat?

Harte Zeit für unser Volk! Aber es geht n-.cht anders: es muß durchholten. Auch weil wir den Raum behalten müssen, den ihr Soldaten, und ihr, ihr Waffenschmiede in der Heimat unserm Volk erworben habt..

Es ist nicht gut, wenn ein Volk so eng